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	<title>my two cents - Weblog von Stefan Freimark &#187; iac08</title>
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	<description>Dysfunktion des geistigen Schließmuskels</description>
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		<title>IA InfoCamp</title>
		<link>http://www.my-two-cents.de/2008/11/14/ia-infocamp</link>
		<comments>http://www.my-two-cents.de/2008/11/14/ia-infocamp#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 14 Nov 2008 21:59:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan F. (Admin)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Information-Architecture]]></category>
		<category><![CDATA[accessibility]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[IA]]></category>
		<category><![CDATA[iac08]]></category>
		<category><![CDATA[iainfocamp]]></category>
		<category><![CDATA[konzeption]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute Abend war ich auf dem IA InfoCamp in Berlin: Rund 80 Konzepter aus Berlin &#8211; aber auch aus ganz Deutschland und sogar aus D&#228;nemark &#8211; haben sich zu einem BarCamp im Newthinking Store getroffen, um zu fachsimpeln und den Tag bei einem Bier ausklingen zu lassen.

Accessibility &#8211; Missverst&#228;ndnisse und h&#228;ufige Fragen
Ich hatte die Ehre, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute Abend war ich auf dem <a href="http://www.amiando.com/infocampberlin.html">IA InfoCamp</a> in Berlin: Rund 80 Konzepter aus Berlin &ndash; aber auch aus ganz Deutschland und sogar aus D&auml;nemark &ndash; haben sich zu einem BarCamp im <a href="http://store.newthinking.de/">Newthinking Store</a> getroffen, um zu fachsimpeln und den Tag bei einem Bier ausklingen zu lassen.</p>

<p><strong>Accessibility &ndash; Missverst&auml;ndnisse und h&auml;ufige Fragen</strong><br />
Ich hatte die Ehre, die Sessions mit meinem Vortrag zu Barrierefreiheit zu er&ouml;ffnen.</p>

<p class="story">Der Vortrag sollte 2 Kernaussagen vermitteln:</p>
<ol class="first">
<li>Barrierefreiheit ist nicht nur f&uuml;r Blinde wichtig: Es betrifft auch Menschen mit anderen physischen Einschr&auml;nkungen; au&szlig;erdem spielen auch technische H&uuml;rden eine Rolle.</li>
<li>Bei Barrierefreiheit kommt es nicht nur auf sauberen Code in den Templates an: Inhalte m&uuml;ssen barrierefrei aufbereitet werden.</li>
</ol>

<p>Die Folien findet Ihr bei Slideshare: einmal als <a href="http://www.slideshare.net/sfreimark/accessibility-missverstndnisse-und-hufige-fragen-mit-notizen-presentation/">Pr&auml;sentation mit Notizen</a> und einmal als <a href="http://www.slideshare.net/sfreimark/accessibility-missverstndnisse-und-hufige-fragen-ohne-notizen-presentation/">Pr&auml;sentation ohne Notizen</a>.</p>

<div style="width:425px;text-align:center" id="__ss_766003"><object style="margin:0px" width="425" height="355"><param name="movie" value="http://static.slideshare.net/swf/ssplayer2.swf?doc=081117freimarkaccessibilityohnenotizen-1227052134680064-8&#038;stripped_title=accessibility-missverstndnisse-und-hufige-fragen-ohne-notizen-presentation" /><param name="allowFullScreen" value="true"/><param name="allowScriptAccess" value="always"/><embed src="http://static.slideshare.net/swf/ssplayer2.swf?doc=081117freimarkaccessibilityohnenotizen-1227052134680064-8&#038;stripped_title=accessibility-missverstndnisse-und-hufige-fragen-ohne-notizen-presentation" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="355"></embed></object></div>

<p>Hier noch einige Links: Das Video des Instituts f&uuml;r Medizinische Lehre der Uni Bern kann auf <a href="http://usability.iml.unibe.ch/film/">usability.iml.unibe.ch/film</a> angesehen oder heruntergeladen werden. Bez&uuml;glich Accessibility und Web 2.0/AJAX seien nochmals die Stichw&ouml;rter <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Accessible_Rich_Internet_Applications">ARIA</a> und <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Progressive_Enhancement">Progressive Enhancement</a> genannt. Henning Grote wies in der anschlie&szlig;enden Diskussion auf das Programm <a href="http://colororacle.cartography.ch/">Color Oracle</a> hin, mit dem sich Farbfehlsichtigkeiten nachstellen lassen. Plug-ins f&uuml;r Photoshop sind <a href="http://www.vischeck.com/">Vischeck</a> und <a href="http://www.colorfield.com/insight/">Colorfield Insight</a>. Wir haben auch dar&uuml;ber diskutiert, Accessibility &uuml;ber SEO oder Standardkonformit&auml;t &raquo;mitzuverkaufen&laquo;. Zur Frage der Kosten kann ich die beiden Artikel &raquo;<a href="http://accessibility.net.nz/blog/it-costs-too-much/">Accessibility costs too much</a>&laquo; einer neuseel&auml;ndischen Firma bzw. &raquo;<a href="http://www.w3.org/WAI/EO/Drafts/bcase/ap-impcos.html">Factors Affecting Cost of Implementation</a>&laquo; des W3C empfehlen &ndash; generell gilt: Je fr&uuml;her Accessibility ber&uuml;cksichtigt wird desto g&uuml;nstiger, allerdings f&auml;llt in der Pflege auch etwas Zeit f&uuml;r Schulung der Redakteure und die Aufbereitung der Inhalte an. Zur Frage &raquo;Wer macht was in der Agentur?&laquo; gibt es eine gute <a href="http://www.einfach-fuer-alle.de/artikel/bitv/verantwortung/">Matrix von einfach-fuer-alle.de</a>. Es kam auch noch die Frage &raquo;separate Textversion?&laquo; auf &ndash; hier gibt es wie gesagt eine klare <a href="http://www.w3.org/TR/WAI-WEBCONTENT-TECHS/#tech-alt-pages">Anforderung des W3C</a>: Nur wenn gar nichts anderes mehr geht, sollte eine alternative Version erstellt werden die barrierefrei ist, den gleichen Stand an Informationen, die gleiche Funktionalit&auml;t und die gleiche Aktualit&auml;t hat wie die nicht zug&auml;ngliche Variante (Checkpoint 11.4). Dass eine Website trotz gef&auml;lligem Layout barrierefrei sein kann, beweist die <a href="http://www.postbank.de/postbank/pressemeldung.html?newsid=1179843327281">Postbank mit ihrem Online-Banking</a>.</p>


<p class="story"><strong>Pr&auml;sentationsmagie</strong><br />
Samuel Woitinski stellte 3 Killer von guten Pr&auml;sentationen vor, und was man dagegen unternehmen kann:</p>
<ol class="first">
<li>&Uuml;berlasten des menschlichen Arbeitsspeichers (zu viele, zu schnelle und zu komplexe Informationen; dagegen helfen: vereinfachen, visualisieren, animieren)</li>
<li>Text &uuml;berlagert die Tonspur (eine Pr&auml;sentation sollte wie ein spannender Film sein, das Publikum h&ouml;rt sich beim Lesen selbst zu und nicht dem Redner, illustrative Bilder statt Text verwenden)</li>
<li>Bulletpoints (immerhin k&uuml;rzer als Flie&szlig;text, dennoch besser illustrative Grafiken verwenden)</li>
</ol>


<p><strong>Online- und Offline-Cardsorting</strong><br />
<a href="https://www.xing.com/profile/Frank_Hohenschuh">Frank Hohenschuh</a> von SirValUse demonstrierte Online-Cardsorting. SirValUse f&uuml;hrte diese Variante von Cardsorting ein, da Papier-Cardsorts mit 10 oder 12 Teilnehmern nur Trends/Tendenzen liefern &ndash; Kunden m&ouml;chten jedoch oft eine breitere Datenbasis haben. Die Software beherrscht sowohl offene Cardsorts (Namen von Clustern sind nicht vorgegeben) als auch geschlossene Cardsorts. Online-Cardsortings sind sehr g&uuml;nstig, da die Auswertung automatisch geschieht. Relevante Ergebnisse erzielt man ab etwa 250 Teilnehmern. Henning schlug <a href="http://www.optimalsort.com">optimalsort.com</a> als L&ouml;sung f&uuml;r den Freelancer vor.</p>




<p><strong>Patterns f&uuml;r Produktkonfiguratoren</strong><br />
<a href="https://www.xing.com/profile/Markus_Drews">Markus Drews</a> von D-LABS stellte seine Patternsammlung f&uuml;r Konfiguratoren vor: <a href="http://flickr.com/photos/konfiguratorpatterns/sets/">flickr.com/photos/konfiguratorpatterns/sets</a> &ndash; begleitende Infos gibt&#8217;s in seinem Konferenzpaper <a href="http://www.markusdrews.de/veroeffentlichungen.html">Interaction Patterns f&uuml;r Produktkonfiguratoren</a>.</p>

<p>Spannend fand ich die Idee der Konfliktvorwegnahme, die mir bisher noch gar nicht begegnet ist: Bei komplexen Produkten kann es zu Baubarkeitskonflikten kommen &ndash; beispielsweise kann bei einem Auto nur dann ein Sportlenkrad gew&auml;hlt werden, wenn sich der Interessent auch f&uuml;r die Sitzheizung entscheidet (weil es vielleicht durch die Produktpolitik so vorgegeben ist). Der klassische Weg w&auml;re, einen Fehlerhinweis zu zeigen und den Nutzer dann zwischen zwei Alternativen w&auml;hlen zu lassen. Bei der Konfliktvorwegnahme werden dem Nutzer vor dem Klick &ndash; z.B. in einem Tooltip &ndash; die Konsequenzen gezeigt. Klickt der Nutzer trotzdem, best&auml;tigt er damit zugleich die Wahl oder Abwahl von anderen Optionen und l&ouml;st dadurch den Konflikt.</p>

<p>Ein Tipp den uns Markus gab: Mit dem Produkt in der Tiefe besch&auml;ftigen! Die Software-Entwickler m&uuml;ssen den Designern die Produktlogik nahe bringen.</p>




<p><strong>breadcrumbs 2.0</strong><br />
<a href="https://www.xing.com/profile/Carsten_Grandke">Carsten Grandke</a> brachte eine Diskussion zum Thema Breadcrumbs in Gang: Sind Breadcrumbs auf Web-2.0-Sites noch sinnvoll? Z&auml;hlt eine Auflistung von gew&auml;hlten Facets-Filtern als hierarchisches Ordnungsinstrument im weitesten Sinne zu Breadcrumbs? Fazit: Breadcrumbs haben nicht mehr die Bedeutung wie fr&uuml;her, als es noch stark strukturierte Websites gab. Sie schaden aber auch nicht und haben als Browsing History noch ihre Berechtigung.</p>




<p><strong>User Centered Design in a Nutshell</strong><br />
<a href="https://www.xing.com/profile/Holger_Deist">Holger Deist</a> von SAP erl&auml;uterte, welche Rolle UCD (inzwischen) bei SAP spielt, wie sie bei einem 6-monatigen Projekt ein riesiges Fass aufmachten, und wie sie das Thema gegen interne Widerst&auml;nde voranbrachten (Tipp: Unterst&uuml;tzung durch den Vorstand). Sehr interessanter Einblick in ein gro&szlig;es Softwarehaus!</p>




<p><strong>Who is the new socialware user?</strong><br />
Zu dem Vortrag von Barry Prendergast (<a href="http://www.relentless.co.uk/">Relentless</a>) habe ich mir leider relativ wenig Notizen gemacht (ich schreibe das hier eigentlich am 18. November und kann mich nicht mehr so gut daran erinnern).</p>




<p><strong>Dub Denim</strong><br />
<a href="https://www.xing.com/profile/Martin_Rothenberger2">Martin Rothenberger</a> stellte Dub Denim vor, eine Prototyping-Software der University of Washington, die mit einem Tablet-PC genutzt werden kann. Interessante Ans&auml;tze um schnell Scribbles zu machen &ndash; leider wird die Software kaum weiterentwickelt &ndash; Version 2.1 ist vom April 2007 &ndash; und sie ist nur auf einem Tablet-PC sinnvoll einsetzbar.</p>




<p><strong>Axure</strong><br />
<a href="http://thehotstrudel.blogspot.com/">Jan Jursa</a> demonstrierte Prototyping mit Axure 5. Axure hat einige Vorteile wie Widget-Bibliotheken, Properties f&uuml;r einzelne Elemente (die auch in der generierten Spec ausgegeben werden) oder dass sich relativ leicht ein Prototyp erstellen l&auml;sst. Allerdings klickt man sich teilweise 4 oder 5 Dialogfenster tief, um Einstellungen vorzunehmen &ndash; mich wundert nicht, dass es Axure nur als Windows-Version und nicht f&uuml;r den Mac gibt.&nbsp;&nbsp;&nbsp;<span class="bold">:-)</span><br />
Noch ein Linktipp von Jan: <a href="http://www.designerstoolbox.com/">designerstoolbox.com</a></p>





<p><strong>Web 3.0</strong><br />
<a href="http://blog.futurefacts.net/">Willi Schroll</a> diskutierte mit dem Publikum &uuml;ber den Begriff <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Web_3.0">Web 3.0</a>: Eigentlich ist der Begriff genau so wenig definiert wie schon &raquo;Web 2.0&laquo; &ndash; vielleicht wird Web 3.0 das Semantische Web, vielleicht wird es auch Ubiquitous Computing, Cloud Computing, Location Based Services&#8230;</p>

<p>Einen Aspekt fand ich im Zusammenhang mit Geotracking und Ger&auml;ten mit GPS-Chips besonders interessant: Willi griff eines der 5 Axiome von Paul Watzlawik auf: &raquo;Man kann nicht nicht kommunizieren.&laquo; In Bezug auf Geotracking hei&szlig;t das, Zitat von <a href="http://blog.futurefacts.net/2008/11/04/mobile-communities-need-wisely-tuned-architecture/">Willis Folie</a>:</p>

<blockquote><div>
&raquo;Applied to location aware services with social tracking: If you decide to switch off social-local visibility then this is an <em>act of hiding</em>. Maybe this act itself should stay hidden, if possible.&laquo;
</div></blockquote>



<p>Gleich im Anschluss fand die <a href="http://berliniacocktailhour.blogspot.com/2008/11/7te-berlin-ia-cocktail-hour.html">7. IA Cocktail Hour</a> statt. Insgesamt eine tolle Veranstaltung &ndash; Dank an <a href="http://www.ubibene.de/">Sabine</a> und <a href="http://thehotstrudel.blogspot.com/">Jan</a> f&uuml;r die Organisation!</p>]]></content:encoded>
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