Archiv für Postings mit dem Tag ‘kino2008’

Dienstag, 15.01.2008

Kurzkritik: »Keinohrhasen«

0.3

15. Januar 2008

Freimark, Stefan

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Originaltitel: Keinohrhasen

Ein Klatschreporter wird zu Sozialstunden in einem Kindergarten verdonnert. Dort trifft er auf eine Bekannte aus der Schule, die damals sehr unter ihm litt… Nette deutsche Beziehungskomödie mit einigen Schenkelklopfern und einer lehrreichen Szene für Männer (Stichworte: Wühler und Piekser).

8/10 Punkte | 115 Minuten | Bildformat 2,35:1

Regie: Til Schweiger
Drehbuch: Anika Decker, Til Schweiger
Darsteller: Til Schweiger, Nora Tschirner, Alwara Höfels, Jürgen Vogel

Erschienen am Dienstag, 15.01.2008 @ 23:50 | Kommentar schreiben
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Dienstag, 22.01.2008

Oscar-Nominierungen

Die Nominierungen für die 80. Oscar-Verleihung sind raus: Mich erschüttert etwas, dass ich fast keinen der nominierten Filme gesehen habe — noch nicht.

3 der 5 Filme, die für “‘Best Motion Picture’” nominiert sind, laufen bei uns im Februar an:

Speziell auf “‘No Country for Old Men’” bin ich gespannt: Es ist der nächste Film der Coen-Brüder. John Gruber beschrieb seine Vorfreude kürzlich so:

»The Coen brothers are on my list of filmmakers who I’d go see a movie they made about paint drying.«

Die Oscar-Verleihung findet dieses Jahr am 24. Februar statt, wie gehabt eine Nacht von Sonntag auf Montag.

Erschienen am Dienstag, 22.01.2008 @ 20:59 | Kommentar schreiben
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Dienstag, 29.01.2008

Kurzkritik: »I am Legend«

0.3

29. Januar 2008

Freimark, Stefan

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Originaltitel: I am Legend

»Cast Away« in New York City: Dem Hauptdarsteller wurde immerhin ein Hund zur Seite gestellt, der sich im Gegensatz zu Tom Hanks’ Sidekick (Basketball) auch bewegt. Hat viele Längen und ein etwas flaches Ende.

6/10 Punkte | 101 Minuten | Bildformat 2,35:1

Regie: Francis Lawrence
Drehbuch: Mark Protosevich, Akiva Goldsman
Darsteller: Will Smith, Alice Braga

Erschienen am Dienstag, 29.01.2008 @ 23:59 | Kommentar schreiben
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Freitag, 01.02.2008

Kurzkritik: »My Blueberry Nights«

0.3

1. Februar 2008

Freimark, Stefan

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Originaltitel: My Blueberry Nights

Die erste Hälfte ist sehr langatmig (5 Punkte), ab dem Auftritt von Natalie Portman wird es besser (7 Punkte).

6/10 Punkte | 111 Minuten | Bildformat 2,35:1

Regie: Kar Wai Wong
Drehbuch: Kar Wai Wong, Lawrence Block
Darsteller: Norah Jones, Jude Law, Natalie Portman

Erschienen am Freitag, 01.02.2008 @ 23:59 | Kommentar schreiben
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Freitag, 14.03.2008

Kurzkritik: »Die Welle«

0.3

14. März 2008

Freimark, Stefan

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Originaltitel: Die Welle

Deutsche Verfilmung des Romans von Morton Rhue. Wer in der Schule das Buch als Pflichtlektüre gelesen hat, muss den Film nicht sehen. Ansonsten ist »Die Welle« ein atmosphärisch durchaus dichter Film, der die Mechanismen des Faschismus darstellt. Jürgen Vogel nimmt man seine Rolle als kumpelhafter Lehrer ab.

6/10 Punkte | 101 Minuten | Bildformat 2,35:1

Regie: Dennis Gansel
Drehbuch: Dennis Gansel
Darsteller: Jürgen Vogel, Frederick Lau

Erschienen am Freitag, 14.03.2008 @ 23:59 | Kommentar schreiben
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Montag, 17.03.2008

Kurzkritik: »No Country for Old Men«

0.3

17. März 2008

Freimark, Stefan

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Originaltitel: No Country for Old Men

Der neue Film der Coen-Brüder – basierend auf dem gleichnamigen Roman von Cormac McCarthy – räumte im Februar 4 Oscars ab, darunter »Bester Film«. Ich fand ihn sehenswert, aber Platz 45 in der IMDB-Top-250 halte ich nicht für gerechtfertigt; dafür hat er zu viele Längen. Coen-Fans sollten ihn sich jedoch nicht entgehen lassen.

7/10 Punkte | 122 Minuten | Bildformat 1,85:1

Regie: Ethan Coen, Joel Coen
Drehbuch: Ethan Coen, Joel Coen
Darsteller: Tommy Lee Jones, Javier Bardem, Josh Brolin

Erschienen am Montag, 17.03.2008 @ 22:57 | Kommentar schreiben
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Freitag, 21.03.2008

Kurzkritik: »U2 3D«

0.3

21. März 2008

Freimark, Stefan

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Originaltitel: U2 3D

Mit Bono und The Edge live auf der Bühne: »U2 3D« ist ein Konzertfilm der Extraklasse. U2 spielen sowohl Songs aus dem »Vertigo«-Album als auch Klassiker wie »Beautiful Day« oder »Pride (In the Name of Love)«. Das ganze Setlisting gibt es in der englischen Wikipedia. Den Film sollte man unbedingt in einem IMAX in 3D sehen!

9/10 Punkte | 85 Minuten | Bildformat IMAX

Regie: Catherine Owens, Mark Pellington
Drehbuch: –
Darsteller: Bono, The Edge, Adam Clayton, Larry Mullen, Jr.

Erschienen am Freitag, 21.03.2008 @ 23:13 | Kommentar schreiben
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Freitag, 28.03.2008

Kurzkritik: »Into the Wild«

0.3

28. März 2008

Freimark, Stefan

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Originaltitel: Into the Wild

Verfilmung des gleichnamigen Romans von Jon Krakauer über die wahre Geschichte von Christopher McCandless: Ein Roadmovie über einen jungen Mann, der sein Geld verschenkt um quer durch die USA zu reisen.

Der Film erzählt in Rückblenden von den Begegnungen, die Christopher unterwegs macht. In der Gegenwart geht es um sein Überleben in der Wildnis Alaskas. Eine sehr schön erzählte Geschichte mit großartigen Landschaftsaufnahmen, die von Eddie Vedders eingängigem Soundtrack untermalt werden.

»Glück ist nur echt, wenn man es teilt.«

8/10 Punkte | 148 Minuten | Bildformat 2,35:1

Regie: Sean Penn
Drehbuch: Sean Penn
Darsteller: Emile Hirsch, Marcia Gay Harden, William Hurt

Erschienen am Freitag, 28.03.2008 @ 19:22 | Kommentar schreiben
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Sonntag, 06.04.2008

Kurzkritik: »Shine a Light«

0.3

6. April 2008

Freimark, Stefan

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Originaltitel: Shine a Light

Was passiert, wenn sich eine Band, die seit 45 Jahren im Geschäft ist, einige Gaststars und ein Oscar-prämierter Regisseur zusammentun? Es entsteht ein großartiger Konzertfilm!

Martin Scorsese hat die Stones bei 2 Konzerten in New York begleitet. Der Film erzählt ein wenig von den Vorbereitungen – die Stones machen Scorsese wahnsinnig, weil sie ihm die Songliste nicht vorab geben. Den Großteil des Films nimmt natürlich die Musik in Anspruch. Nette Idee: Ab und an gibt es zwischen den Songs kurze Einspieler aus alten Interviews.

8/10 Punkte | 122 Minuten | Bildformat 1,85:1

Regie: Martin Scorsese
Drehbuch: –
Darsteller: Mick Jagger, Keith Richards, Ron Wood, Charlie Watts

Erschienen am Sonntag, 06.04.2008 @ 23:59 | Kommentar schreiben
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Samstag, 19.04.2008

Kurzkritik: »Abgedreht«

0.3

19. April 2008

Freimark, Stefan

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Originaltitel: Be kind rewind

Nette Geschichte über 2 Jungs in einer Videothek, die versehentlich alle Bänder löschen. Um das Geschäft zu retten, filmen sie alte Klassiker nach. »Be kind rewind« macht Spaß, wenn man die Filme kennt, auf die Bezug genommen wird – allerdings ist er nicht der Zitatefilm für Cineasten, für den ich ihn gehalten habe.

6/10 Punkte | 101 Minuten | Bildformat 2,35:1

Regie: Michel Gondry
Drehbuch: Michel Gondry
Darsteller: Jack Black, Mos Def, Danny Glover

Erschienen am Samstag, 19.04.2008 @ 23:59 | Kommentar schreiben
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Sonntag, 27.04.2008

Kurzkritik: »There will be Blood«

0.3

27. April 2008

Freimark, Stefan

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Originaltitel: There will be Blood

Oscarprämiertes Epos über einen Geschäftsmann im kalifornischen Öl-Business um 1900 herum, auf der Basis der Romanvorlage von Upton Sinclair. Man sieht deutlich, wie der Erfolg den fürsorglichen Familienvater zum Schlechteren verwandelt. Nur 7 Punkte, da der Film stellenweise extrem langatmig ist.

7/10 Punkte | 158 Minuten | Bildformat 2,35:1

Regie: Paul Thomas Anderson
Drehbuch: Paul Thomas Anderson
Darsteller: Daniel Day-Lewis, Paul Dano

Erschienen am Sonntag, 27.04.2008 @ 23:59 | Kommentar schreiben
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Mittwoch, 18.06.2008

Kurzkritik: »Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels«

0.3

18. Juni 2008

Freimark, Stefan

Nummer 4 der Indiana-Jones-Filme. Der erste und der dritte Teil haben mir sehr gut gefallen, Teil 2 im Urwaldtempel war etwas flau. Der neue Film war mir irgendwie zu beliebig: Es hätte genauso gut ein Film aus der »Mumie«-Serie sein können, und die Auflösung am Schluss war schon arg weit hergeholt (und das nach der Nummer mit der Bundeslade aus dem ersten Film). Kein »Das X markiert die Stelle«, und Schnitzeljagd um die Welt. Stattdessen folgt Indy einem alten Mann der wirres Zeug brabbelt, anschließend findet die Action an einem Ort statt.

Ungewöhnlich, dass Indy 4 im Seitenverhältnis 2,35:1 gezeigt wird – das schmalere Verhältnis 1,85:1 wird auch »Spielberg-Format« genannt.

6/10 Punkte | 122 Minuten | Bildformat 2,35:1

Regie: Steven Spielberg
Drehbuch: David Koepp
Darsteller: Harrison Ford, Cate Blanchett, Karen Allen

Erschienen am Mittwoch, 18.06.2008 @ 23:59 | Kommentar schreiben
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Freitag, 04.07.2008

Kurzkritik: »Charlie Bartlett«

0.3

4. Juli 2008

Freimark, Stefan

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Originaltitel: Charlie Bartlett

Charlie Bartlett ist reihenweise aus Privatschulen geflogen: Er versucht die Gunst seiner Mitschüler durch illegale Aktivitäten zu gewinnen, was bei der Schulleitung nicht auf Gegenliebe stößt. Nachdem er alle Privatschulen durch hat, startet er an einer öffentlichen Schule einen neuen Versuch als Hobby-Psychologe. Dort vertickt er auch Medikamente an Gleichaltrige – das bleibt natürlich nicht ohne Konsequenzen.

Ein netter High-School-Film a la »Orange County« – falls sich noch jemand erinnert –, aber man muss ihn nicht gesehen haben.

6/10 Punkte | 97 Minuten | Bildformat 1,85:1

Regie: Jon Poll
Drehbuch: Gustin Nash
Darsteller: Anton Yelchin, Robert Downey Jr.

Erschienen am Freitag, 04.07.2008 @ 23:59 | Kommentar schreiben
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Samstag, 12.07.2008

Kurzkritik: »Brügge sehen… und sterben?«

0.3

12. Juli 2008

Freimark, Stefan

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Originaltitel: In Bruges

Die beiden Profi-Killer Ken und Ray werden nach einem vermasselten Job nach Brügge beordert, um dort neue Anweisungen abzuwarten. Der ältere Ken (Brendan Gleeson) sieht sich die mittelalterliche Stadt an, während Ray (Colin Farrell) zurück nach Großbritannien will. Als ihr Chef wegen des nächsten Auftrags anruft, entwickeln sich die Ereignisse jedoch anders als geplant.

»In Bruges« ist ein großartiger Film: Schöne Bilder aus einer schönen Stadt, zwei überzeugende Hauptdarsteller, eine ereignisreiche Story mit dem ein oder anderen Twist, gepaart mit feinem Humor. Dazu eingestreute Gespräche über Freundschaft und Moral, ohne zu aufdringlich zu sein. Ganz heißer Kandidat in meiner Wahl zum Film des Jahres.

9/10 Punkte | 107 Minuten | Bildformat 2,35:1

Regie: Martin McDonagh
Drehbuch: Martin McDonagh
Darsteller: Brendan Gleeson, Colin Farrell, Ralph Fiennes

Erschienen am Samstag, 12.07.2008 @ 23:59 | Kommentar schreiben
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Mittwoch, 23.07.2008

Kurzkritik: »Happy-Go-Lucky«

0.3

23. Juli 2008

Freimark, Stefan

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Originaltitel: Happy-Go-Lucky

Netter Film über einen Sonnenschein, die ihrem Fahrlehrer den Kopf verdreht.

6/10 Punkte | 118 Minuten | Bildformat 2,35:1

Regie: Mike Leigh
Drehbuch: Mike Leigh
Darsteller: Sally Hawkins, Alexis Zegerman

Erschienen am Mittwoch, 23.07.2008 @ 23:59 | Kommentar schreiben
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Montag, 28.07.2008

Kurzkritik: »So ist Paris«

0.3

28. Juli 2008

Freimark, Stefan

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Originaltitel: Paris

»So ist Paris« ist ein Episodenfilm über die französische Hauptstadt, der die Geschichten von einigen ihrer Bewohner erzählt. Die Episoden sind nicht in sich abgeschlossen wie zum Beispiel in »Four Rooms«, sondern laufen parallel und haben teilweise Berührungspunkte. Es geht um Liebe, Krankheit, Beziehungen und Begegnungen. Eine gute Mischung aus Drama und Komödie, in der einfach nur Leben erzählt wird.

Ich weiß nicht, ob Paris so ist – ich war noch nicht da. Aber ich habe mich gefragt, was Paris, München oder auch Berlin ausmacht und ich denke, es sind die Leute. Wer sowohl in München als auch Berlin gelebt hat weiß denke ich, was ich meine. Paris macht jedenfalls einen recht spannenden Eindruck.

8/10 Punkte | 130 Minuten | Bildformat 2,35:1

Regie: Cédric Klapisch
Drehbuch: Cédric Klapisch
Darsteller: Juliette Binoche, Romain Duris, Fabrice Luchini, Albert Dupontel

Erschienen am Montag, 28.07.2008 @ 23:59 | Kommentar schreiben
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Montag, 04.08.2008

Kurzkritik: »Cassandras Traum«

0.3

4. August 2008

Freimark, Stefan

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Originaltitel: Cassandra’s Dream

Im Vergleich zu »Match Point« und »Scoop« fand ich »Cassandras Traum« ziemlich langweilig: Ohne die Mitwirkung von Woody Allen als Schauspieler fehlt der Pepp. Es gibt einen netten Story-Twist, aber ich hatte mich auf eine hintergründige Komödie gefreut und wurde enttäuscht.

6/10 Punkte | 108 Minuten | Bildformat 1,85:1

Regie: Woody Allen
Drehbuch: Woody Allen
Darsteller: Ewan McGregor, Colin Farrell

Erschienen am Montag, 04.08.2008 @ 23:59 | Kommentar schreiben
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Donnerstag, 07.08.2008

Kurzkritik: »Bank Job«

0.3

7. August 2008

Freimark, Stefan

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Originaltitel: The Bank Job

»Bank Job« erzählt die Geschichte eines Banküberfalls aus dem Jahr 1971 nach: Ein Team grub sich 15 Meter von einem leerstehenden Geschäft in den Tresorraum einer Bank, zwei Häuser weiter. Das Team wurde angeheuert um den Inhalt eines bestimmten Schließfachs zu rauben, und das führt in der Folge zu einer Menge Problemen.

Beim Lesen der Zusammenfassung drängen sich Parallelen zu »Inside Man« von Spike Lee auf. »Bank Job« ist jedoch kein Abklatsch: Roger Donaldsons Film ist während der ersten Hälfte ein kurzweiliger Heist-Film und erzählt danach äußerst spannend von den Folgen des entwendeten Schließfachinhalts – der ebenfalls sehr gute »Inside Man« bleibt zeitlich und örtlich beim Banküberfall. Fazit: Unbedingt ansehen, einer der besseren Filme in diesem Jahr!

Den Film habe ich im Sputnik-Kino in den Höfen am Südstern gesehen: Das Ambiente im 5. Stock ist etwas skurril, aber nett: In einem »Saal« sind die Sitzreihen aus Backsteinen gemauert, »Bank Job« lief in dem Raum mit den Sofas. Den Ton fand ich zwar grottig, aber das tat der Stimmung keinen Abbruch!

9/10 Punkte | 111 Minuten | Bildformat 2,35:1

Regie: Roger Donaldson
Drehbuch: Dick Clement, Ian La Frenais
Darsteller: Jason Statham, Saffron Burrows

Erschienen am Donnerstag, 07.08.2008 @ 23:59 | Kommentar schreiben
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Mittwoch, 27.08.2008

Kurzkritik: »39,90«

0.3

27. August 2008

Freimark, Stefan

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Originaltitel: 99 francs

Vor ein paar Jahren habe ich mich durch das gleichnamige Buch von Frédéric Beigbeder gequält. Ich weiß gar nicht mehr weswegen ich es nicht mochte, ich glaube es war einfach nur wahnsinnig langatmig. Der Film dagegen hat mir gefallen. Nicht der beste Film des Jahres, aber eine flotte Abrechnung mit dem Werbewahn und Konsumterror, der uns jeden Tag umgibt. Die Message vor dem Abspann hätte man sich allerdings sparen können.

7/10 Punkte | 100 Minuten | Bildformat 2,35:1

Regie: Jan Kounen
Drehbuch: Jan Kounen
Darsteller: Jean Dujardin, Jocelyn Quivrin, Vahina Giocante

Erschienen am Mittwoch, 27.08.2008 @ 23:59 | Kommentar schreiben
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Dienstag, 02.09.2008

»Good evening, ladies and gentlemen. We are tonight’s entertainment!«

0.3

02. September 2008

Freimark, Stefan

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Originaltitel: The Dark Knight

Um es kurz zu machen: Der bisher beste Film des Jahres – und dieses Jahr hatte mit »Brügge sehen… und sterben?« und »Bank Job« bereits sehr gute Filme.

Bereits »Batman Begins« vor 3 Jahren – ebfalls von Christopher Nolan und mit Christian Bale – hatte nichts mit den Klamaukfilmen aus den 60ern und 90ern zu tun. »The Dark Knight« ist ebenfalls spannend, noch düsterer und nicht unbedingt vorhersehbar; so muss eine Comic-Verfilmung sein! Ich habe den Film 2x gesehen: einmal auf englisch auf einer normalen Leinwand und einmal auf deutsch im IMAX. Die IMAX-Fassung ist mit 12,50 Euro im Berliner Sony-Center nicht gerade erschwinglich, aber die große Leinwand war durchaus ein Erlebnis. Von den zweieinhalb Stunden sind nur einige Szenen im IMAX-Format gedreht (Außenaufnahmen und Actionszenen), beim Rest ist das Bild allerdings immer noch größer als in einem Multiplex-Saal. Durch den guten Schnitt wirken die Formatwechsel nicht störend – gut gelöst. Die deutsche Synchronisation ist nicht schlecht, das englische Original ist aber wesentlich besser: Die Stimme von Batman ist kräftiger und tiefer, der Joker – genial gespielt von Heath Ledger – ist noch glaubwürdiger.

Empfehlung: unbedingt auf einer großen Leinwand ansehen!

10/10 Punkte | 152 Minuten | Bildformat 2,35:1

Regie: Christopher Nolan
Drehbuch: Christopher Nolan
Darsteller: Christian Bale, Heath Ledger, Aaron Eckhart, Michael Caine, Maggie Gyllenhaal, Gary Oldman, Morgan Freeman

Erschienen am Dienstag, 02.09.2008 @ 23:59 | Kommentar schreiben
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Sonntag, 07.09.2008

Kurzkritik: Tödliche Entscheidung

0.3

07. September 2008

Freimark, Stefan

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Originaltitel: Before the Devil Knows You’re Dead

Kurzweiliger Film über zwei Brüder, die sich in bester Coen-Manier in Schwierigkeiten bringen.

8/10 Punkte | 117 Minuten | Bildformat 1,85:1

Regie: Sidney Lumet
Drehbuch: Kelly Masterson
Darsteller: Philip Seymour Hoffman, Ethan Hawke, Albert Finney

Erschienen am Sonntag, 07.09.2008 @ 23:59 | Kommentar schreiben
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Mittwoch, 10.09.2008

»Ich komm’ aus Kreuzberg, Du Muschi.«

0.3

10. September 2008

Freimark, Stefan

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Originaltitel: Prinzessinnenbad

Dokumentarfilm über 3 Freundinnen aus Berlin-Kreuzberg, alle um die 15 Jahre alt. Die Regisseurin hat die Mädchen in ihrem Alltag begleitet: Der Zuschauer bekommt Einblick in Schulstress, Diskussionen um den Ausbildungsplatz und Beziehungskisten – kurz: »Die Jugend von heute.«

7/10 Punkte | 92 Minuten | Bildformat 1,85:1

Regie: Bettina Blümner
Drehbuch: Bettina Blümner (Konzept)
Darsteller: Mina, Klara, Tanutschka

Erschienen am Mittwoch, 10.09.2008 @ 23:59 | Kommentar schreiben
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Dienstag, 14.10.2008

Kurzkritik: Tropic Thunder

0.3

01. Oktober 2008

Freimark, Stefan

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Originaltitel: Tropic Thunder

Vor etwa zwei Wochen habe ich mit Kollegen in Stuttgart »Tropic Thunder« gesehen. Ziemlicher Reinfall – da es mein Vorschlag war, suchen die Kollegen den nächsten Film aus. »Tropic Thunder« will eine Persiflage auf das Mainstream-Kino sein, scheitert aber an seinem eigenen Anspruch. Der Film ist nur Klamauk; er hat zu wenig skurrilen, überzeichneten Humor, um seinem Genre den Spiegel vorzuhalten wie es »Galaxy Quest« oder die »Austin Powers«-Serie vermochte.

3/10 Punkte | 107 Minuten | Bildformat 2,35:1

Regie: Ben Stiller
Drehbuch: Ben Stiller
Darsteller: Ben Stiller, Jack Black, Robert Downey Jr.

Erschienen am Dienstag, 14.10.2008 @ 22:27 | Kommentar schreiben
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Mittwoch, 15.10.2008

Kurzkritik: Der Baader-Meinhof-Komplex

0.3

09. Oktober 2008

Freimark, Stefan

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Originaltitel: Der Baader Meinhof Komplex

Mit einer Kollegin habe ich mir letzte Woche den »Baader-Meinhof-Komplex« angesehen. Einerseits eine Art Dokumentarfilm mit eingeschnittenen, alten Tagesschau-Szenen – eine Reportage bei der die Hauptpersonen durch Schauspieler verkörpert wurden. Andererseits ganz großes Kino: Das Ende ist bekannt – trotzdem gelingt es dem Film, Dramaturgie und Spannung aufzubauen. Durch das stellenweise hohe Tempo und die ungeschönten Gewaltdarstellungen hinterlässt er einen bleibenden Eindruck: Ein Film, über den man nach dem Sehen sprechen muss, um ihn zu verarbeiten. Ich kann mir vorstellen dass er für ältere Zuschauer noch intensiver ist, da er Erinnerungen an den Deutschen Herbst weckt (Leuten meines Alters empfehle ich, sich vor dem Kinobesuch in der Wikipedia etwas Hintergrundwissen anzulesen, da viele Ereignisse nur angedeutet werden). Moritz Bleibtreu verkörpert Andreas Baader so glaubwürdig, das ich den Eindruck hatte: »So war der also drauf.« An Martina Gedecks Darstellung von Ulrike Meinhof wird ihre Wandlung von der Journalistin zur Terroristin deutlich. Das gleiche gilt für die anderen Schauspieler.

Im Zusammenhang mit dem Kinostart gab es einige Diskussionen darüber, ob die RAF im Film verklärt würde. Die Diskussion habe ich nur am Rande mitbekommen. Es kommt denke ich darauf an, wie man den Film wahrnehmen möchte, bzw. aus welcher Perspektive man ihn betrachtet. Ich empfand den Film keineswegs als einseitig und konnte die Motive aller Beteiligten nachvollziehen:

  • Die Gründungsmitglieder der RAF, die sich im Umfeld der APO nicht von der Politik gehört fühlten, einen Umsturz herbeiführen wollten und dafür Rückhalt in der Bevölkerung sahen
  • Die Bevölkerung, die diesen Rückhalt nicht gab
  • Die Politik, die dem Terrorismus begegnen musste, und die Republik vorübergehend in einen Polizeistaat verwandelte
  • Die zweite Generation der RAF, die ihre Gründungsmitglieder als politische Gefangene betrachtete und in ihrem Fanatismus versuchte, sie freizupressen

Das sind zumindest die Eindrücke, die ich hatte. Ich vermute, dass es nicht ganz so war, und natürlich ist so eine Auflistung stark verkürzt. Unabhängig davon macht diese Vielschichtigkeit den Film komplex, und das schätze ich an einem guten Film.

Bester Film des Jahres? Weiß ich noch nicht, aber er hat das Zeug dazu. Zehn von zehn Punkten.

10/10 Punkte | 150 Minuten | Bildformat 1,85:1

Regie: Uli Edel
Drehbuch: Uli Edel, Stefan Aust
Darsteller: Martina Gedeck, Moritz Bleibtreu, Johanna Wokalek, Nadja Uhl

Erschienen am Mittwoch, 15.10.2008 @ 23:59 | Kommentar schreiben
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Samstag, 18.10.2008

Kurzkritik: Eagle Eye

0.3

18. Oktober 2008

Freimark, Stefan

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Originaltitel: Eagle Eye

Eine Frau und ein Mann erhalten per Telefon Anweisungen von einer Stimme, die all ihre Bewegungen verfolgen kann. Kurzweilige Action, muss man aber nicht gesehen haben.

6/10 Punkte | 107 Minuten | Bildformat 2,35:1

Regie: D.J. Caruso
Drehbuch: John Glenn, Travis Wright
Darsteller: Shia LaBeouf, Michelle Monaghan

Erschienen am Samstag, 18.10.2008 @ 23:59 | Kommentar schreiben
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Sonntag, 16.11.2008

Kurzkritik: James Bond 007: Ein Quantum Trost

0.3

9. November 2008

Freimark, Stefan

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Originaltitel: Quantum of Solace

Zusammen mit Christina und Roland habe ich mir den neuen Bond angesehen, Nummer 2 mit Daniel Craig. Zur Handlung nur so viel: Nach dem Tod seiner Liebe Vesper Lynd in »Casino Royale« jagt er den Verantwortlichen. Durch ihn kommen Bond und M auf die Spur einer bis dahin unbekannten Geheimorganisation…

Ich habe das Kino etwas zwiespältig verlassen: einerseits solide Action, andererseits kein Bond wie ich ihn kenne. »Quantum of Solace« war etwas actionreicher als die todlangweiligen Pokerszenen aus »Casino Royale«, wobei mich die verwackelte Kameraführung a la »Bourne-Verschwörung« ziemlich genervt hat. Der Film hatte auch einige Szenen mit dem Bond-typischen Humor (ich möchte nicht wissen, was in der deutschen Übersetzung aus dem »dead end«-Gag geworden ist). Dagegen fehlte nicht nur »Bond. James Bond.« – der Schurke und sein Plan waren kaum der Rede wert, es gab keinen R als Q-Nachfolger, keine Gadgets, keine Moneypenny, keine zeitintensive Bond-Tötungsmaschine wie zum Beispiel der Laser in Goldfinger. Dadurch wird »Quantum of Solace« in meinen Augen fast schon zu einem beliebigen Actionfilm, so wie Indy 4 auch eher an den x-ten Aufguss der Mumie erinnert als an Indiana Jones. Es tut weh das zu sagen: Der neue Bond ist kein Film, den man gesehen haben muss.

Und ob Ford das Product Placement hilft wage ich zu bezweifeln: Die bauen einfach keine coolen Autos. Und das nächstbeste nach dem Aston Martin DBS aus der Eröffnungsszene waren die Alfas, die den Aston Martin verfolgten.   :-)

6/10 Punkte | 106 Minuten | Bildformat 2,35:1

Regie: Marc Forster
Drehbuch: Paul Haggis, Neal Purvis
Darsteller: Daniel Craig, Olga Kurylenko, Mathieu Amalric, Judi Dench

Erschienen am Sonntag, 16.11.2008 @ 23:59 | Kommentar schreiben
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Montag, 17.11.2008

»What the fuck…?« – Kurzkritik: Burn after reading

0.3

17. November 2008

Freimark, Stefan

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Originaltitel: Burn after Reading

Der neue Film von den Spezialisten für die Verkettung unglücklicher Umstände – den Coen-Brüdern – handelt von einem CIA-Mitarbeiter, der wegen eines Alkoholproblems entlassen wird. Er beginnt daraufhin seine Memoiren zu schreiben – die landen allerdings in den falschen Händen…

Großartiger Film! Man merkt richtig, dass die Schauspieler Spaß bei ihrem Job hatten, allen voran Brad Pitt. Tipp: Unbedingt die englische Originalfassung sehen – nie hat jemand glaubwürdiger »What the fuck…?» rübergebracht als John Malkovich!   :-)

9/10 Punkte | 96 Minuten | Bildformat 1,85:1

Regie: Ethan Coen, Joel Coen
Drehbuch: Ethan Coen, Joel Coen
Darsteller: George Clooney, Frances McDormand, John Malkovich, Brad Pitt

Erschienen am Montag, 17.11.2008 @ 23:59 | Kommentar schreiben
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Samstag, 22.11.2008

Kurzkritik: Der Mann, der niemals lebte

0.3

23. November 2008

Freimark, Stefan

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Originaltitel: Body of Lies

»Body of Lies« hat mich etwas enttäuscht. Solides Handwerk, aber beim Namen Ridley Scott habe ich eine hohe Erwartung: ein Film wie »American Gangster«, »Thelma & Louise« oder natürlich »Alien«. Kurzweilige Unterhaltung für einen Kinoabend, aber leider auch nicht mehr.

Das <airquotes>Rahmenprogramm</airquotes> war dafür umso besser: Bei einer Vernissage habe ich ein paar Freunde meines Kollegen Jens kennengelernt, vor dem Kino waren wir noch Glühweintrinken und Schlittenfahren am Potsdamer Platz, nach dem Film auf ein Bier im Yorckschlösschen bei Live-Jazz, ehe es gegen ein Uhr ans Zahlen ging (es spielten »Sidney’s Blues« zusammen mit Roger Radatz).

6/10 Punkte | 128 Minuten | Bildformat 2,35:1

Regie: Ridley Scott
Drehbuch: William Monahan (Drehbuch), David Ignatius (Roman)
Darsteller: Leonardo DiCaprio, Russell Crowe, Mark Strong, Golshifteh Farahani

Erschienen am Samstag, 22.11.2008 @ 23:59 | 1 Kommentar
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Sonntag, 14.12.2008

Kurzkritik: Funny Games U.S.

0.3

11. Februar 2008

Freimark, Stefan

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Originaltitel: Funny Games U.S.

»Why don’t you just kill us?«
– »You shouldn’t forget the importance of entertainment.«

»Funny Games U.S.« habe ich schon im Februar gesehen, aber bisher habe ich keine Rezension dazu geschrieben. Ich habe ihn im Rahmen eines Testscreenings gesehen, ca. 3 Monate bevor er ins Kino kam. Mit dem Testscreening versucht der Verleih herauszufinden, wie der Film am besten vermarktet werden kann: Die Teilnahme ist kostenlos, aber jeder Besucher muss am Schluss des Films einen Fragebogen ausfüllen – wer mag, kann anschließend noch eine Viertelstunde an einer Gruppendiskussion teilnehmen, bei der Mitarbeiter des Verleihs auch Fragen stellen.

Die Handlung: Paul und Peter, zwei wohlerzogene und gutgekleidete Jugendliche, klopfen an die Tür von Ann und George, die in ihrem Ferienhäuschen ein ruhiges Wochenende verbringen wollen. Im weiteren Verlauf nehmen die Jungs das Paar und ihren Sohn als Geisel und spielen tödliche Spiele.

»Funny Games U.S.« ist der krasseste Film, den ich in diesem Leben gesehen habe. Ich war nicht der Einzige mit dieser Einschätzung: Ungefähr die Hälfte des Publikums verließ während des Films die Vorstellung; und ich habe auch mehr als einmal daran gedacht, ob ich mir das noch weiter geben muss. Nicht weil der Film langweilig oder dämlich war: »Funny Games U.S.« ist unfassbar gewalttätig und geht einem richtig an die Nieren. Dabei wird die Gewalt nicht gezeigt, sondern nur angedeutet – aber ich denke genau das ist der Grund, warum es so unerträglich ist: Der Film überzeichnet nichts wie »Natural Born Killers« oder »Kill Bill« – alles spielt sich im Kopf des Zuschauers ab. An dem Film hatte ich ein paar Tage zu knabbern. Meine erste Reaktion nach dem Kinobesuch war: »1 von 10 Punkten, vergeudetes Leben.« Mit ein paar Wochen Abstand sah ich das in einem anderen Licht: Michael Haneke hat es geschafft das Publikum zu manipulieren und einen Film gedreht, der etwas in einem bewirkt – und das gelingt sehr wenigen Filmen.

Wer sich den Film ansieht, sollte unbedingt auf seine eigenen Reaktionen und die seiner Mitzuschauer achten: bei mir und auch bei vielen im Kino waren es hilflose Versuche, das Gesehene zu verarbeiten. Muss man sich das antun? Nein, und »Funny Games U.S.« ist definitiv nichts für zartbesaitete Gemüter. Wer Hanekes Film dennoch durchleidet, erhält Einblick in einen tiefen Abgrund – ob das ein lohnender Ausflug ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.

ohne Wertung | 111 Minuten | Bildformat 1,85:1

Regie: Michael Haneke
Drehbuch: Michael Haneke
Darsteller: Naomi Watts, Tim Roth, Michael Pitt, Brady Corbet

Erschienen am Sonntag, 14.12.2008 @ 21:04 | Kommentar schreiben
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Donnerstag, 25.12.2008

Kurzkritik: Vicky Cristina Barcelona

0.3

25. Dezember 2008

Freimark, Stefan

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Originaltitel: Vicky Cristina Barcelona

Nach »Match Point«, »Scoop« und »Cassandras Traum« der vierte Film von Woody Allen, den ich innerhalb von drei Jahren im Kino gesehen habe. Die ersten beiden, in denen Woody Allen selbst mitspielte, waren grandios – »Cassandras Traum« fiel deutlich ab, und auch die spanische Vierecksgeschichte in der gleichen Machart plätscherte eher vor sich hin.

Ich mag durchaus Serien (»Seinfeld«) oder Filme (»Lost in Translation«) in denen einfach nur Leben erzählt wird. Aber »Vicky Cristina Barcelona« fehlten Witz und Drama. Die Streitszene zwischen Penélope Cruz und Javier Bardem war jedoch großes Kino.

Der männliche Hauptdarsteller, Javier Bardem, spielte übrigens den Killer in »No Country for Old Men« (ich hatte während des ganzen Films das Gefühl, dass er mir bekannt vorkam).

6/10 Punkte | 96 Minuten | Bildformat 1,85:1

Regie: Woody Allen
Drehbuch: Woody Allen
Darsteller: Rebecca Hall, Scarlett Johansson, Penélope Cruz, Javier Bardem

Erschienen am Donnerstag, 25.12.2008 @ 23:59 | Kommentar schreiben
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Dienstag, 30.12.2008

Kurzkritik: So finster die Nacht

0.3

30. Dezember 2008

Freimark, Stefan

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Originaltitel: Låt den rätte komma in

Der 12-jährige Oskar verliebt sich in Eli, ein Vampir der in der Wohnung neben ihm wohnt. Die Romanze zwischen den beiden ist niedlich, insgesamt fand ich den Film allerdings todlangweilig: Kein Wunder, wen man eine Geschichte ohne Spannungsbogen erzählt.

4/10 Punkte | 114 Minuten | Bildformat 2,35:1

Regie: Tomas Alfredson
Drehbuch: John Ajvide Lindqvist
Darsteller: Kåre Hedebrant, Lina Leandersson

Erschienen am Dienstag, 30.12.2008 @ 23:59 | Kommentar schreiben
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Mittwoch, 31.12.2008

Das Kinojahr 2008 im Rückblick

Dieses Jahr habe ich es auf 30 Kinofilme gebracht (2007 waren es 32) – es war viel Durchschnittliches dabei, aber auch eine Reihe von Perlen.

Bester Film des Jahres
Dieses Jahr geht die Auszeichnung an 2 Filme, da ich mich nicht entscheiden kann: »The Dark Knight« – der zweite Batman-Film von Christopher Nolan – sowie die RAF-Aufarbeitung »Der Baader-Meinhof-Komplex«. Auf den Plätzen folgen »Brügge sehen… und sterben?«, »Bank Job« und »Burn after reading«.

Schlechtester Film des Jahres
»Tropic Thunder«

Film, den ich dieses Jahr gerne gesehen hätte
»Waltz with Bashir« – ich versuche, den im Januar nachzuholen.

Krassester Film des Jahres
»Funny Games U.S.«

Enttäuschung des Jahres
Das Rennen zwischen »Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels« und »Ein Quantum Trost« ist noch nicht entschieden. Too close to call.

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Hier die komplette Liste, mit Links zu den einzelnen Kurzkritiken:

Erschienen am Mittwoch, 31.12.2008 @ 16:28 | 2 Kommentare
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