Sonntag, 28.09.2003
Geschützt: »Ungewöhnlich« ist nicht das richtige Wort, aber das erste, das mir dazu einfällt.
Erschienen am Sonntag, 28.09.2003 @ 7:31
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Tags: Literatur, palahniuk
Dies ist das Weblog von Stefan Freimark: Filmfreak, Mac-Fan und Konzepter aus Berlin.
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Erschienen am Sonntag, 28.09.2003 @ 7:31
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Tags: Literatur, palahniuk
»KANT«, Biographie von Manfred Kühn, erschienen im C. H. Beck Verlag.
639 Seiten. Preis: 29,90 Euro. ISBN: 3-406-50918-5»Zum 200. Todestag und 280. Geburtstag Immanuel Kants im nächsten Jahr porträtiert der Autor souverän und detailreich den großen Denker und stellt dessen philosophisches Werk verständlich vor. Manfred Kühn räumt in seiner glänzenden Biographie mit der Legende von Kants ereignislosem Professorenleben gründlich auf und zeichnet das Bild eines geistreichen Gentlemans, der eine wichtige Rolle im gesellschaftlichen Leben spielte. Man nannte ihn den "eleganten Magister". Er galt als beliebter Universitätslehrer, war charmant und kontaktfreudig, von Freunden umgeben und gern auf Gesellschaften.«
Das zweite Buch:
»Kants Welt«, Biographie von Manfred Geier, erschienen im Rowohlt Verlag.
350 Seiten. Preis: 24,90 Euro. ISBN: 3-498-02491-4»Manfred Geier erzählt darüber, wie Professor Immanuel Kant aus Königsberg die Philosophie revolutionierte. Er versteht es meisterhaft, die Lebensgeschichte dieses weltweisen und menschenklugen Philosophen mit dessen wichtigsten Werken zu verbinden, die einen Höhepunkt in der Geschichte des modernen Denkens bilden.«
Das dritte Buch:
»Immanuel Kant«, Biographie von Steffen Dietzsch, erschienen im Verlag Reclam Leipzig.
368 Seiten. Preis: 24,90 Euro. ISBN: 3-379-00806-0»Der Autor konzentriert sich auf Kants Philosophenkarriere in Königsberg. Jüngste Funde im Archiv der dortigen Universität bilden die Grundlage dafür. Der Leser erhält interessante Einsichten in das Leben Kants als Hochschullehrer.«
Was Philosophie betrifft, bin ich ein Kant-Fan, auch wenn ich seine Original-Texte nicht verstehe und mich ihnen nur mit Sekundärliteratur nähern kann. Sehr empfehlen kann ich zwei Taschenbücher aus der kurzen Reihe »Kant für Anfänger«, beide verfasst von Ralf Ludwig und erschienen im dtv-Verlag:
Weniger hilfreich ist »Kant in 90 Minuten« von Paul Strathern aus dem Eichborn-Verlag. Anscheinend ist die Auflage auch vergriffen.
Falls sich jemand an Kants Original versuchen will: Die gibt’s natürlich auch, und zwar im Reclam-Verlag, wo sonst. Seine beiden Hauptwerke heißen »Kritik der reinen Vernunft« und »Kritik der praktischen Vernunft« (KpV)
Den oft zitierten kategorischen Imperativ behandelt er in seinem Buch »Die Metaphysik der Sitten« und greift ihn in der KpV wieder auf. Eine kurze Einführung gibt es auf dem Berliner Bildungsserver.
Ich bin gespannt auf den Spiegel-Titel. Und vielleicht beschaffe ich mir mal eines der drei von Wolfgang Herles empfohlenen Bücher, evtl »Kants Welt«.
Andererseits habe ich mich nach Kant nicht mehr weiter mit Philosophie beschäftigt, und da gibt es glaube ich noch ein paar spannende Persönlichkeiten wie Wittgenstein oder Feuerbach, und natürlich Nietzsche und Schopenhauer, Heidegger, Hegel, Hume, Kierkegaard…
Erschienen am Samstag, 27.12.2003 @ 17:59
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Tags: kant, Literatur
»Dann habe ich wenigstens jemanden, der mit mir in Disco geht; du liest ja den ganzen Tag wieder.«
So sieht’s aus. :-)
Wie jedes Jahr decke ich mich mit Strandlektüre ein. Am Mittwoch den 17. geht’s nach Westerland.
Ich habe ein Faible für subversive und nihilistische Belletristik – es kann auch gerne derb zugehen, wie bei Chuck Palahniuk (»Diese Leute sind der Grund, warum es auf jeder Notstation einen Bohrer mit Diamantspitze gibt.«). Wenn ein Buch kontrovers diskutiert wird oder vermeintlich Tabus bricht, dann wird es für mich interessant.
Die Auswahl für dieses Jahr sieht wie folgt aus:
»Für Sergeant Bruce Robertson gibt es Schöneres zu tun, als zu arbeiten: nette Beschäftigungen auf der Herrentoilette, kleine Intrigen gegen Kolleginnen oder auch ein Kurztrip nach Amsterdam, ins Drogen- und Sexparadies. Ärgerlich, dass er dann doch noch einen Mord aufklären soll, aber vielleicht springt ja für ihn was dabei raus. Immer tiefer sinkt Robertson in die Abgründe menschlichen Seins. Widerstand gegen das Böse kommt von unerwarteter Seite: Der Bandwurm, der den Polizisten schon seit längerem quält, kommentiert ungefragt die Schweinereien seines Wirts. Die Dinge stehen schlecht für die “Drecksau”, aber in einem Roman von Irvine Welsh ist es nie so schlimm, dass es nicht noch schlimmer kommen könnte.«
»Der Roman liegt immer noch schwer im Magen. Nur wenige halten ihn für gut, kaum jemand hat ihn gern gelesen, trotzdem zählt er zu den wichtigen Werken der neunziger Jahre.«
»Ich habe natürlich, so wie wohl jeder andere “Gottverdammt”-Leser auch, meine persönlichen Lieblingsfiguren aus dem Roman; Zange, der übergroße, lustige Hund, Marks cooler, leicht verrückter Opa und allen voran natürlich Elvis alias Gott. Vielleicht könnte man Pliewischs Roman als “Popcorn-Literatur” bezeichnen, denn es ist pure Unterhaltung.«
Falls ich mich mal veranlasst sehe, das Buch einer Frau zu empfehlen, möchte ich vorher wissen was drin steht. :-)»There are several questions about men that women have been struggling to answer for some time. Why must they always hold on to the remote control? Why can they only talk during commercials, even when they are watching reruns? Why do they hate shopping with us? What exactly do they do in those electronics stores for hours?«
Wahrscheinlich werde ich nicht alle Bücher lesen können; ich hätte nicht gedacht, dass »Drecksau« und »American Psycho« einen Umfang von 450 bzw. 550 Seiten haben. Dass bei Amazon.de seit einiger Zeit bei den meisten Büchern die Angabe zur Seitenanzahl fehlt, geht mir ziemlich auf die Nerven.
Nächstes Jahr lese ich vielleicht mal Klassiker wie »Krieg der Welten« von H.G. Wells, »Schöne neue Welt« von Aldous Huxley oder »Dr. Jekyll & Mr. Hyde« von Robert L. Stevenson. Von Holger wurden mir außerdem »Neues von Gott«, »Risiko des Ruhms« und »Kings of Infinite Space« empfohlen.
Wenn mir »Drecksau« von Irvine Welsh gut gefällt, lese ich evtl auch noch »Klebstoff« und »Porno« von ihm.
Auf my two cents hat es noch nie Werbung gegeben, abgesehen von begeisterten Huldigungen des ein oder anderen Produkts. Werbebanner wären hier fehl am Platz, sowohl optisch als auch inhaltlich. Beginnend mit diesem Posting werde ich jedoch Links zu Amazon um eine Affiliate-ID erweitern: Wenn Du auf einen Amazon-Link klickst und innerhalb von 24 Stunden etwas bei Amazon bestellst, erhalte ich ein paar Cent Gutschrift.
Ich verlinke eh des öfteren auf Amazon und diese Links stören nicht beim Lesen der Seite. Das Produkt, das Du bei Amazon bestellst, wird nicht teurer für Dich. Ich sehe auch nicht, wer was bestellt. Reich werde ich dadurch auch nicht; es geht nur um einen kleinen Gefallen: Das Geld das ich dadurch einnehme, werde ich in Kinobesuche investieren. :-)
Wer das nicht möchte, dem steht natürlich immer noch frei, die Adresse von Amazon direkt in die Adressleiste seines Browsers einzutippen oder einen anderen Händler eigener Wahl aufzusuchen. Vielen Dank.
Erschienen am Freitag, 05.08.2005 @ 16:46
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Tags: Literatur
An sich bespreche ich hier ja keine einzelnen Spiegel-online-Artikel, aber die Rezension von Reinhard Mohr zu Dieter Bohlens neuem Buch »Der Bohlenweg. Planieren statt sanieren« ist genial:
»Wir verstehen: Das Leben ist “kein Ponyhof”: “Es ist eine Baustelle”. Deshalb ist auch das Buch eine einzige Baustelle, und die Leser sollten, trotz der Aufteilung in 29 Kapitel, keine Dramaturgie oder gar ein logisches Prinzip suchen. Eher so etwas wie écriture automatique, das automatisch hervorquellende, tranceartige Schreiben des französischen Surrealismus.«
Erschienen am Donnerstag, 09.10.2008 @ 14:23
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Tags: Kurios, Literatur
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