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	<title>my two cents - Weblog von Stefan Freimark &#187; podcast</title>
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	<description>Dysfunktion des geistigen Schließmuskels</description>
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		<title>For your listening pleasure: Fotografie-Podcasts</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Feb 2009 19:16:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan F. (Admin)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[podcast]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit Fotografie-Podcasts bin ich bisher nicht sonderlich warm geworden: Es gibt viele Podcasts zur Bildbearbeitung und einige f&#252;r Einsteiger, aber nur wenige die einem n&#252;tzliche Tipps auf hohem Niveau geben. Ich bin bei 3 Angeboten h&#228;ngen geblieben.

Tack Sharp ist mein Favorit: Dan Benjamin und James Duncan Davidson unterhalten sich pro Folge &#252;ber genau ein Thema, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Fotografie-Podcasts bin ich bisher nicht sonderlich warm geworden: Es gibt viele Podcasts zur Bildbearbeitung und einige f&uuml;r Einsteiger, aber nur wenige die einem n&uuml;tzliche Tipps auf hohem Niveau geben. Ich bin bei 3 Angeboten h&auml;ngen geblieben.</p>

<p><a href="http://tacksharp.tv/">Tack Sharp</a> ist mein Favorit: Dan Benjamin und James Duncan Davidson unterhalten sich pro Folge &uuml;ber genau ein Thema, z.B. &uuml;ber Bokeh oder Stative. Eine Folge des Audio-Podcasts dauert im Schnitt 20 bis 30 Minuten; das ist ganz gut konsumierbar. Dan Benjamin ist von den beiden der Amateur-Fotograf in dem sich wohl die meisten Zuh&ouml;rer wiederfinden werden, w&auml;hrend der Profi Duncan Davidson aus dem N&auml;hk&auml;stchen plaudert. &Uuml;brigens ist sein Blog auf <a href="http://duncandavidson.com/archives.html">duncandavidson.com</a> ebenfalls lesenswert.</p>

<p><a href="http://www.audio2u.com/?cat=1">Shutters Inc.</a> mit Bruce Williams und Shelton Muller hat eine &auml;hnliche Besetzung: Bruce ist ambitionierter Amateur, Shelton ist Profi in der australischen Szene. Mit rund 45 Minuten dauert eine Audio-Folge etwas l&auml;nger, allerdings beantworten sie auch recht ausf&uuml;hrlich Zuschauerfragen, neben einem regul&auml;ren Thema pro Folge. Das permanente Gedudel der Hintergrundmusik nervt etwas, aber insgesamt ein sehr guter Podcast. Auf <a href="http://www.fiveminutephotographer.com/">fiveminutephotographer.com</a> bietet Shelton auch einen kostenpflichtigen Video-Podcast an, mit je einem Thema pro 5-min&uuml;tiger Folge.</p>

<p><a href="http://www.dtowntv.com/">D-Town</a> ist eine sehr professionelle Video-Produktion. Scott Kelby und Matt Kloskowski &ndash; sowie Joe McNally als h&auml;ufiger Gast &ndash; bringen den Zuschauern in 10 Minuten je Folge die Kniffe von Nikon-Kameras n&auml;her: In einer dreiteiligen Serie erl&auml;utern sie z.B. die Verwendung von Gruppen und Kan&auml;len bei ferngesteuerten Blitzger&auml;ten. Die Beispiele richten sich vor allem an ambitionierte Amateure und Profis, die eine D3, D700, D300 oder D90 besitzen. Bei den Blitzger&auml;ten werden Einstellungen am SB-800 und SB-900 demonstriert.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Live vom BarCamp München: Podcasts für Einsteiger</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Oct 2008 13:02:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan F. (Admin)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Information-Architecture]]></category>
		<category><![CDATA[barcamp]]></category>
		<category><![CDATA[bcmuc08]]></category>
		<category><![CDATA[IA]]></category>
		<category><![CDATA[podcast]]></category>
		<category><![CDATA[radio]]></category>

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		<description><![CDATA[Michael Praetorius von Antenne Bayern macht seit zweieinhalb Jahren Podcasts im Audio- und Videobereich. Kommt aus dem klassischen Radio: H&#246;rfunk-Ausbildung. Er macht relativ kurze Podcasts (l&#228;ngstens 15 Minuten). Im Radio muss er &#187;die Eins-drei&#223;ig&#171; (anderthalb Minuten) einhalten. Alte Radioregel: Spontaneit&#228;t muss gut &#252;berlegt sein.

Definition
Es macht keinen Unterschied, ob man eine Serie von Folgen (Podcast) aufnimmt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.praetorius.de/">Michael Praetorius</a> von Antenne Bayern macht seit zweieinhalb Jahren Podcasts im Audio- und Videobereich. Kommt aus dem klassischen Radio: H&ouml;rfunk-Ausbildung. Er macht relativ kurze Podcasts (l&auml;ngstens 15 Minuten). Im Radio muss er &raquo;die Eins-drei&szlig;ig&laquo; (anderthalb Minuten) einhalten. Alte Radioregel: Spontaneit&auml;t muss gut &uuml;berlegt sein.</p>

<p><strong>Definition</strong><br />
Es macht keinen Unterschied, ob man eine Serie von Folgen (Podcast) aufnimmt, oder nur einmal einen Audiobeitrag: In der Produktion kommt es auf das Gleiche an. Es spielt keine Rolle, ob es auf einem iPod, im Quicktime-Player, bei YouTube oder der PSP abgespielt wird. Als Audiobeitrag ungeeignet, wenn immer nur einer spricht.</p>

<p><strong>Product Placement</strong><br />
In Videopodcasts Logos auf dem Windschutz.</p>

<p><strong>Mikrofone</strong><br />
Die Leute halten das Video zu weit weg. Und bei Interviews muss man mit dem Mikro nah ran. Daher: Ansteckmikro verwenden, das vergisst der Interviewpartner nach 5 Minuten! Ein Mikrofon kann auch eine Waffe sein, wenn man es Leuten nah ans Gesicht h&auml;lt. Beim Mikrofon auf die Niere achten: Je nachdem was man aufnehmen will. Sennheiser E840S ist ein Mikrofon mit einer kugelf&ouml;rmigen Niere, die gut Sachen im Vordergrund aufnimmt und ein bisschen Hintergrundger&auml;usche. Lange Mikrofone sind geeignet um Ger&auml;uschquellen von weiter weg aufzunehmen.</p>

<p><strong>Aufnahme</strong><br />
Aufnahme machen sie beim Radio in einem 5.1-Studio, aber sie h&ouml;ren es sich auf einem K&uuml;chenradio an: Wenn es da gut klingt, klingt es &uuml;berall gut.</p>

<p><strong>Software</strong><br />
&raquo;Die g&uuml;nstigsten Tools sind oft die besten: GarageBand, Audacity, Magix. Im Profi-Bereich beim Radio ist es DigAS. Soundtrack von Apple (bei Final Cut dabei) zu teuer und kompliziert. Tipp: Aufnehmen und anh&ouml;ren, wie einem die eigene Stimme am besten gef&auml;llt, dann als Set abspeichern. Beim Podcast zu zweit einfach zwei Spuren aufnehmen.</p>

<p><strong>&raquo;Verpackung ist die halbe Miete&laquo;</strong><br />
Bekanntheitsgrade entsteht auch &uuml;ber die Verpackung. Die meisten Podcasts beginnen immer gleich: mit einem Opener. Das nervt! 50 Folgen muss man sich jedes Mal die 8 Sekunden anh&ouml;ren. Je skurriler desto besser; am besten nicht von den Moderatoren sprechen lassen. Er macht es bei seinem Drahtlos-Podcast so: Am Anfang kurz das Thema anrei&szlig;en, dann den Opener. &raquo;Man kann auch was kaputt hauen in der K&uuml;che, das gibt sch&ouml;ne Trennelemente. Es tut jedem Podcast gut, wenn es Trennelemente gibt. Sehr angenehmen jemanden zu haben, der einem die &Uuml;berschriften spricht. Laut und deutlich, Pr&auml;senz zeigen. Dann hast Du eine &Uuml;berschrift gesprochen und dann kannst Du wieder 2 Minuten 30 labern, ohne dass es den Leuten langweilig wird.&laquo; Frage aus dem Publikum: &raquo;Was h&auml;ltst Du von Soundteppichen?&laquo; Antwort: &raquo;Ja, aber sparsam. Nichts ist schlimmer als ein 24-min&uuml;tiger Soundteppich.&laquo; Tipp: GEMA-freie Musik oder die Sachen die bei Programmen wie GarageBand dabei sind. Empfehlung aus dem Publikum: <a href="http://www.SoundTaxi.net">SoundTaxi.net</a>, kostet was, aber man findet das Richtige. &raquo;Oder wie Annik Rubens: Jede Woche dazu aufrufen, dass sie neue Intros braucht.&laquo; Noch aus dem Publikum: Soundteppich darf nicht zu laut sein. &raquo;Ducking-Funktion von GarageBand ist ganz schlecht, geht st&auml;ndig rauf und runter. Wenn Du Spam vorliest und daraus ein H&ouml;rbuch machst kann ich&#8217;s Dir empfehlen, sonst nicht.&laquo;</p>

<p><strong>Frage aus dem Publikum: Script?</strong><br />
Ich habe 6 Monate lang Podcasts gemacht die gescriptet waren, und das ist sehr zeitaufw&auml;ndig. Alle seine Freunde und Bekannten aus der Szene haben ihm gesagt sie f&auml;nden es besser wenn es ungescriptet ist, weil man es gemerkt hat. Normale H&ouml;rer fanden es witzig, aber er hat sich dann gegen Scripts entschieden da ihm die Zeit fehlte. Du musst in den Text Versprecher einbauen, unsinnige Atmer, Denkpausen. &raquo;Macht Euch das Script wo Ihr hin wollt. Dieser Raum hat 4 Ecken &ndash; wenn ich dar&uuml;ber Rede was das BarCamp ausmacht, kann ich mir 4 Aspekte aussuchen und die Ecken zuordnen: Spontaneit&auml;t, unbekannte Leute kennenlernen, eine eigene Session halten, morgen wieder arbeiten aber das Wochenende trotzdem nicht verplempert. [...] Podcast &uuml;ben hei&szlig;t anderen Leuten die Mailbox vollquatschen. [...] Sprecht in diesen 4 Ecken und Ihr werdet schnell lernen in Satzb&ouml;gen und Sinnschritten zu denken. Funktioniert auch beim Redenhalten, weil man sein Publikum immer wieder anschauen kann.&laquo; Er macht sich keine Karteikarten und keine Stichpunkte: &raquo;Das Sch&ouml;ne an einem Podcast ist, dass es ein 100% enthusiastisches Produkt ist. Wenn Du totale Begeisterung hast &uuml;ber ein BarCamp zu Podcasten, dann hast Du 10.000 Ideen die dabei sind. Mit Karteikarten rettest Du Dich von Karte zu Karte; arbeite lieber mit den 4 Ecken. [...] Ihr m&uuml;sst auch nicht live moderieren, man kann auch einen Cut machen. Ich kann nur dann einen sinnvollen Schnitt machen, wenn ich auch mal die Schnauze gehalten hab&#8217;.&laquo; Patzer/Outtakes passieren, aber das macht es echt!</p>

<p><strong>Frage aus dem Publikum: L&auml;nge?</strong><br />
&raquo;Tr&auml;gt es das Thema? Wenn der Podcast nur noch aus dem Repetieren besteht wird es langweilig.&laquo;</p>

<p><strong>Video</strong><br />
&raquo;Die schwierigste &Uuml;bung bei einem Video-Podcast ist, dass es teuer ist: Du brauchst teure/treue Freunde oder ein professionelles Team. [...] Man braucht jede Menge Schnittbilder: Filme alles wor&uuml;ber Du gerade gesprochen hast nochmal, ohne dass Du oder Dein Interviewpartner zu sehen bist. Man macht viele Bilder, auf denen man selbst nicht zu sehen sind. [...] Warum ist Homeshopping live? Weil&#8217;s billiger ist. Die filmen mit 4 Kameras, damit sie andere Bilder reinschneiden k&ouml;nnen.&laquo;</p>

<p>+++</p>

<p>Soweit die Session. Ich habe noch einen Link: <a href="http://www.iavoice.com/2007/11/27/ia-konferenz-2007-ia-fur-audio/">Informationsarchitektur f&uuml;r Audio</a>, war ein sehr interessanter Vortrag von Jens Jacobsen auf der IA-Konferenz 2007. Er ist auch als <a href="http://www.boxesandarrows.com/view/information150">Artikel bei Boxes and Arrows</a> erschienen.</p>

<p><strong>Nachtrag (13.10.08)</strong><br />
Michael hat in seinem Blog auch einige <a href="http://www.praetorius.de/?p=518">Tipps zum Podcasten</a> gepostet.</p>
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