Archiv für Postings mit dem Tag ‘quicklinks’
Sonntag, 06.07.2003
Wieder einige schnelle Links, ohne all zu ausführlich über jeden zu schreiben.
Thema Deutschland:
Der Spiegel 28/03: »
Schmiergeld für die Wähler« von Gunther Latsch, Harald Schumann und Andreas Wassermann. Über Subventionen in Deutschland, Lobbygruppen und wie man durch die Streichung von Subventionen, mit denen oft den falschen geholfen wird, viel Geld sparen kann.
Die Zeit 28/03: »
Vertreibung aus dem Paradies« von Bernd Ulrich. Warum sich die Politik mit der »Wahrheit der Reformen« zurückhält: »Mehr einzahlen, weniger kriegen.«
Die Zeit 28/03: »
Die Mitte und der Abgrund« von Frank Drieschner. Wie ergeht es aktuell verschiedenen fiktiven Personen in einem Haus irgendwo in Deutschland?
Die Zeit 31/02: »
Vor uns: 30 magere Jahre« von Meinhard Miegel, der für die Einführung einer aus Steuermitteln finanzierten Grundversorgung plädiert, da sich das jetzige soziale System auf Dauer nicht mehr finanzieren lasse.
Was man mir sicher nicht nachsagen kann ist eine Nähe zum RCDS, aber beim
Thema Studiengebühren haben sie IMHO den Nagel auf den Kopf getroffen:
»Studiengebühren sind nicht ‘unsozial’! ‘Unsozial’ ist, wenn die Küchenfrau, die Euch vor fünf Minuten den Kartoffelbrei auf den Teller geklatscht hat, Euer Studium mitfinanziert, obwohl sie weiß, dass ihre Tochter mit größter Wahrscheinlichkeit niemals auf einer Universität studieren wird.«
Der Gebrauch der Worte »sozial ist, was…« wurde in letzter Zeit in jeder Polit-Talkshow ja inflationär betrieben und eine Suggestivfrage jagte die nächste (BDI-Chef Rogowski zum DGB-Chef Sommer: »Würden Sie mir zustimmen, dass sozial ist, was Arbeitsplätze schafft?«). Aber der Formulierung des RCDS kann ich mich hier anschließen. Ich befürworte Studiengebühren. Nicht einer ausgleichenden Gerechtigkeit wegen, weil ich davon selbst nicht zu knapp bezahle. Ich plädiere dafür, lieber jedem Kind einen Kindergarten-Platz zu finanzieren und bei der Bildung entsprechend früh anzusetzen.
Davon ab findet sich vielleicht auch ein Mittelweg.
Der Spiegel 28/03: »Lass mich die Nacht überleben«. Ein etablierter Journalist, der seit zehn Jahren für deutsche Zeitungen und Magazine schreibt, auch den Spiegel, berichtet über seine Drogensucht und die Hölle, die hinter ihm liegt. Mit Zwischentexten von Spiegel-Redakteurin Fiona Ehlers. Exzellenter Text.
Die Zeit 28/03: »In riesigen Sprüngen« von Dietmar H. Lamparter über den Sportartikel-Hersteller Puma und seinen Vorstandsvorsitzenden Jochen Zeitz, der die Marke in den letzten zehn Jahren aus der Krise führte und in einer gehobenen Nische platzierte. In diesem Zusammenhang auch lesenswert: Ein Artikel aus dem Spiegel 3/03 zum gleichen Thema (die Krise, der Chef, die Marke und ihr Image bzw. die Imagepflege und Markenpositionierung) sowie aus dem Spiegel von letzter Woche: »Weltmacht Nike«.
SPON: »Das Zen des Bahnfahrens« von Horst Heinz Grimm erzählt über das Bahnfahren in langsameren Zügen. Nicht im ICE, sondern im RegionalExpress durch Deutschland und die Landschaft abseits von Schallschutzmauern genießen. Ich sehe auch gerne mal beim Zugfahren aus dem Fenster und sehe mir die Landschaft an (im ICE zwischen Nürnberg und München über Augsburg durchaus praktikabel). Der Text gibt Empfehlungen für Strecken.
Erschienen am Sonntag, 06.07.2003 @ 9:15
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Freitag, 19.09.2003
Erschienen am Freitag, 19.09.2003 @ 12:54
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Montag, 29.09.2003
- »Mehrarbeit bringt’s nicht«
Die Deutschen sind faul und sollen länger arbeiten, meinen Politiker und Unternehmer. Doch statt starrer Regeln hilft nur Flexibilität (Die Zeit vom 25.09.03)
- »Allemagne, du ‘ast es besser«
Frankreich sieht schwarz: Ein Riesenstaatsdefizit, unfähige Politiker, verantwortungslose Bürger. Beim Blick auf Deutschland kommt Respekt auf. (Die Zeit vom 25.09.03)
- »Wann, wenn nicht jetzt?«
rotz Bayern-Debakel: Acht Monate, in denen der Kanzler das Land erneuern kann. (Die Zeit vom 25.09.03)
- »Schluss mit Jux und Langeweile«
Das größte Arbeitsamt der Republik wird zur Agentur. Auf den Fluren verschwinden die Warteschlangen, der Druck auf die Arbeitslosen steigt. Was bleibt, ist Bürokrati. (Die Zeit vom 25.09.03)
- »Wer war Simone de Beauvoir?«
Bewerber wissen immer weniger – angeblich. Geprüft hat das noch niemand. (Die Zeit vom 25.09.03)
- »Acht Männer und ein Problem«
Auch Bundespräsidenten müssen um politische Macht kämpfen. Nicht jeder eignet sich dazu. (Die Zeit vom 25.09.03)
- »Nörgelnde Jammerlappen«
Arbeit könnte schön sein. Wenn die Kollegen nicht wären. Ein paar Tipps zum Umgang mit Blendern und Besserwissern. (Die Zeit vom 25.09.03)
- »Darauf einen doppelten Laphroaig«
Beim Whisky kommt es vor allem darauf an, wo man ihn trinkt. Diesseits der Highlands sind geschmackvolle Orte nicht so leicht zu finden. (Die Zeit vom 25.09.03)
Wenn »Die Zeit« nicht dieses unpraktische Format hätte (Kriterium: Badewannen-tauglich), würde ich sie ja jede Woche kaufen. So drucke ich mir donnerstags die Artikel aus die mich interessieren, auf die mich ein Newsletter hinweist.
Außerdem in meinem Rucksack:
Erschienen am Montag, 29.09.2003 @ 5:54
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Mittwoch, 01.10.2003
- Steuern: »Dein Freund, der Fiskus«
Die wahre Steuerreform: Einfacher, schneller und weniger. (Die Zeit vom 02.10.03)
- SPD: »Das Genossen-Trauma«
In der SPD geht die Angst um. Böse Erinnerungen an den Machtverlust 1982 werden wach. Aber noch gibt es kein Drehbuch für einen Regierungswechsel. (Die Zeit vom 02.10.03)
- Föderalismus: »Deutschland, kleinlich Vaterland«
Eine neue Kommission soll den Föderalismus reformieren. Doch mit den entscheidenden Fragen darf sie sich nicht befassen. (Die Zeit vom 02.10.03)
- Texas: »Hufeisen oder Brezel«
Wer in Amerika den Zuschnitt der Wahlkreise bestimmt, gewinnt auch die Wahlen. Haben die Republikaner von Texas schmutzige Tricks benutzt? Sind die Demokraten schlechte Verlierer? Protokoll eines Polit-Westerns. (Die Zeit vom 02.10.03)
- Subventionen: »Viel Wirbel, wenig Bewegung«
Der hochgelobte Koch-Steinbrück-Plan zum Subventionsabbau fällt im Detail bescheiden aus. (Die Zeit vom 02.10.03)
- Finanzpolitik: »Wenn die „Nasentheorie” versagt«
Subventionen zu streichen gelinge nur in der Wirtschaftskrise, heißt es. Sieben Industrienationen beweisen das Gegenteil. (Die Zeit vom 02.10.03)
- Island: »Islands späte Rentner«
Der Ruhestand ab 67 ist in Europas Norden längst Realität � gut für die Sozialkassen. (Die Zeit vom 02.10.03)
- Banken: »Kleine Kredite, große Geschäfte«
Von wegen Kapitalklemme: Deutsche Banken verleihen munter Geld – im Ausland. (Die Zeit vom 02.10.03)
- Philosophie: »Das Beste kommt noch«
Adorno als Kapitalismuskritiker – eine Konferenz in Frankfurt (Die Zeit vom 02.10.03)
- Film: »Nichts wollen, können, brauchen«
Leander Haußmanns tapsige Literaturverfilmung „Herr Lehmann”. (Die Zeit vom 02.10.03)
- Leben: »Wir Urlaubssimulanten«
Mit Flipflops an den Füßen auf dem Weg in die nächste Strandbar: Diesen Sommer herrschte in Großstädten überall Ferienstimmung. Die Deutschen fühlen sich inzwischen in der Ferne zu Hause – und daheim wie Touristen. (Die Zeit vom 02.10.03)
- Leben: »Der Augenklick«
Seit Handys zu Kameras geworden sind, können wir allzeit fotografieren – und machen uns wieder ein anderes Bild von der Welt. (Die Zeit vom 02.10.03)
Erschienen am Mittwoch, 01.10.2003 @ 13:38
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Donnerstag, 09.10.2003
Wow, in der neuen Zeit gibt es ganze 19 Artikel, die mich interessieren. Die Zugfahrt am Montag wird nicht langweilig.
- SPD: »Eine andere Republik«
Die Berliner Machtspiele sind vorbei. Schröder geht aufs Ganze. (Die Zeit vom 09.10.03)
- Systemwechsel: »Der neue deutsche Weg«
Mit den Reformen beginnt der Systemwechsel. An die Stelle der lieb gewordenen Sozialnation tritt die Bürgernation. (Die Zeit vom 09.10.03)
- Porträt: »Herr Schröder darf nicht wackeln«
Von der Ich-AG zum Sozialreformer: Lange Zeit war die Macht für Gerhard Schröder nur ein Spiel. Jetzt gilt der Ernstfall. Mit der Agenda 2010 hat sich der Kanzler festgelegt. Wenn die Partei ihm in diesem Herbst nicht folgt, wird er abtreten. (Die Zeit vom 09.10.03)
- Abgeordnete: »Mal Überzeugungstäter, mal Stimmvieh«
Die SPD-Abweichler berufen sich auf ihr Gewissen. Früher forderte ausgerechnet die Linke das imperative Mandat. (Die Zeit vom 09.10.03)
- SPD: »Genossen ohne frohe Botschaft«
Mitgliederschwund, Vertrauensverlust, programmatische Leere, Nachwuchsmangel: Das sind die vier Plagen, von denen die SPD heimgesucht wird. Die Parteiführung reagiert mit Durchhalteparolen. Und die Basis verzweifelt. (Die Zeit vom 09.10.03)
- Großbritannien: »Die Rezepte der Mrs T.«
Der Thatcherismus kommt sogar in Deutschland wieder in Mode. Die britische Premierministerin aber blieb in der eigenen Revolution stecken. Die �Tigerin� wurde von ihren „Hamstern” entmachtet. (Die Zeit vom 09.10.03)
- Sozialsystem: »Der Rententraum«
Im Streit um die Reform der Alterssicherung steht alles zur Debatte – bloß nicht das System. Eine Große Koalition von Politikern und Soziallobbyisten klammert sich an die Erfindung vom alten Bismarck. (Die Zeit vom 09.10.03)
- New Economy: »Revolution im zweiten Anlauf«
Die New Economy ist nur scheintot, schon der nächste Boom kann sie wiederbeleben � als Next Economy. (Die Zeit vom 09.10.03)
- Pension für Beamte: »Die große Katastrophe lieber später«
- NATO-Truppe: »Spitze, aber wofür?«
Klein, fein, wendig: Schneller als erwartet stellt die Nato ihre Eingreiftruppe auf. (Die Zeit vom 09.10.03)
- Symbole: »Ein Opfer für das Abendland«
Der Streit um ein islamisches Symbol gefährdet eine christliche Klosterschule. (Die Zeit vom 09.10.03)
- Schule: »Die Ketzer von Lohne«
Glaubenskrieg auf Niedersächsisch: In einer Stadt gibt es öffentliche Schulen, die nur katholische Kinder besuchen dürfen. (Die Zeit vom 09.10.03)
- Banken: »Anhaltendes Kredit-Chaos«
Europa und die USA streiten über dringend benötigte Vorschriften zur Bankenregulierung. Steht Basel II vor dem Aus? (Die Zeit vom 09.10.03)
- Devisen: »Der gefühlte Dollar«
Wie sich die Währung eines Landes entwickelt, hat mit dessen wirtschaftlicher Lage wenig zu tun. (Die Zeit vom 09.10.03)
- Interview: »Das perfekte Massaker«
Wieviel Blut passt in einen Film? Der Regisseur Quentin Tarantino über ein Kino der reinen Gewalt und sein Samurai-Epos „Kill Bill” (Die Zeit vom 09.10.03)
- Kassenschlager: »Kassensturz«
Aldi-Nord stellt jetzt als letzte deutsche Supermarktkette auf Scannerkassen um. Damit verschwinden die Verkäuferinnen, die schneller bongten, als die Kunden einpacken konnten. (Die Zeit vom 09.10.03)
- Entwurf: »Europa will uns erlösen«
Was die Sprache verrät: Die EU-Verfassung ist ein Werk der Ideologie. (Die Zeit vom 09.10.03)
- Sitten & Gebräuche: »Stimmt so«
Wie viel Trinkgeld soll man geben? Und vor allem: Wem? (Die Zeit vom 09.10.03)
- Kettenbriefe: »Vor Warnungen muss gewarnt werden«
Kein Witz: Alarmierende Ketten-EMails stiften Unruhe. Die absurdesten Botschaften verbreiten sich schneller als jeder Virus. (Die Zeit vom 09.10.03)
Erschienen am Donnerstag, 09.10.2003 @ 23:15
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Sonntag, 12.10.2003
»Joel and Ethan Coen: Editing "Intolerable Cruelty"«
»Joel and Ethan Coen have always written, directed, edited and produced their own films. But "Intolerable Cruelty" is the first film they edited digitally – and they used the Mac and Final Cut Pro to do it.«
»Ten Things I Dig About Panther«
Meine Top10-Panther-Features sind:
- Neuer Finder (diverse Verbesserungen)
- Exposé
- Verbessertes Preview (diverse Verbesserungen)
- Fast User-Switching
- Bessere Druckerunterstützung
- Neues Help-Center (schneller!)
- Kontext-sensitive Hilfe (lila Fragezeichen)
- Journaling Filesystem
- Neue Systemeinstellungen
- Bessere Performance
- »MacNN-Forums-Diskussion über FileVault«
- »Interview mit David Pogue«
Autor der »Missing Manuals«.
- »15″-Alu-Powerbook im Siracusa-Review«
Muss ich mehr sagen?
»Creating a One-Wire Network«
»You’re on a plane and desperately need to pass a file to (or play Quake against) your coworker. You both have Ethernet jacks, but there’s no network available to you. You both have wireless cards, but transmitter/receivers are a no-no aboard airliners. She has a floppy drive, but your iBook has never heard of these floppy things. You have a USB drive, but the file’s massive. And you’re fresh out of CDs, or you’d simply burn one and pass it across.
Oh, and she’s running Windows.
[...]
If at least one of the computers is a Macintosh of recent vintage, you don’t even need one of those special crossover Ethernet cables.«
Die ersten vier Links stammen aus diesem, jenem und noch einem Eintrag im fscklog.
Erschienen am Sonntag, 12.10.2003 @ 20:12
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Montag, 20.10.2003
Der Kollege vom
fscklog hat in den letzten Tagen mal wieder eine Menge guter Links zusammengetragen, zum Beispiel:

Macminute: »This isn’t news per se, but it’s something you’ll probably never see again.«
Lossurfen zu fschklog, lesen, und ab in die täglichen Bookmarks!
Erschienen am Montag, 20.10.2003 @ 0:32
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»Ich lebe von eingeschweißten Glückskeksen, die mir der Chinaimbiß mitgibt. Dessen eingeölte Lauwarmnudeln, nur echt mit 24 Konservierungsstoffen, dürften meinen Cholesterienspiegel auf ein Niveau gehoben haben, welches Schwester Stefanie erbleicht die Werbung einblenden lassen dürfte, doch wenigstens werde ich nicht alt, runzlig und fange an, in Supermärkten Schlangen aufzuhalten.«
Neues aus Los Angeles von Siebenviertel. Lesen. Jetzt.
Erschienen am Montag, 20.10.2003 @ 5:13
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Mittwoch, 22.10.2003
Seit einer Woche schaue ich täglich, ob schon das neue ALA gelauncht wurde, zuletzt gestern. Nichts. Und nun, da ich mal nicht als erste Amtshandlung des Tages die Domain gecheckt habe, lese ich bei
Markus, dass
A List Apart wieder da ist.
:-)
Hab’s mir noch nicht näher angesehen, folgt im Laufe des Tages.
ALA startet mit drei neuen Artikeln durch: Joe Clark referiert über Fahrner Image Replacement (siehe auch den Artikel »In Defense of Fahrner Image Replacement« von Dave Shea vom August bei Digital Web), speziell in Bezug auf Screenreader. Im zweiten Artikel schreibt Douglas Bowman über CSS-Tabs, die grafischen Navigationsleisten in nichts mehr nachstehen und im dritten Beitrag von Dan Benjamin geht es um Bildwechsler mit PHP.
Erschienen am Mittwoch, 22.10.2003 @ 10:51
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Freitag, 31.10.2003
Die letzten Tage
webstandards.org zu lesen hat sich gelohnt wie selten.
Eine Auswahl der Perlen, die von den Contributors von WaSP und auf anderen Seiten wie
Zeldman,
mezzoblue oder von
Eric Meyer zusammengetragen wurden.
- »HTML or XHTML?«
WaSP fragt, welcher Standard benutzt werden sollte, und warum. Das W3C antwortet. (WaSP-Eintrag)
- »CSS-licious Mezzoblue menus«
Dave Shea von mezzoblue entwickelte fly-out-Menüs auf CSS-Basis, die ohne eine Zeile Javascript auskommen. Funktioniert auf allen modernen, Standard-konformen Browsern: Mozilla und Abkömmlinge, Opera, Safari. Da der IE auch langsam in die Jahre kommt und von Microsoft nicht mehr aktualisiert wird, zeigt er leider keine fly-outs an. Die Links der ersten Menüebene können im IE jedoch selbstverständlich angeklickt werden. (WaSP-Eintrag)
- »Why tables for layout is stupid«
Eine sehr gute Präsentation von Scott Design und einem Adobe-Mitarbeiter für alle, die immer noch blinde Tabellen für das Layout von Websites verwenden. Die Präsentation wurde auf der Seybold 2003 (Publisher-Messe) in San Francisco gezeigt. (WaSP-Eintrag)
- »Coding for easier Redesigns«
Jeffrey Zeldman in einem Macromedia-Edge-Artikel zum Thema »Design mit Webstandards«. Die Seite selbst liegt leider nur als Flashfilm vor, es gibt aber auch eine druckbare Version. (WaSP-Eintrag)
- »Longhorn and XAML«
Wie es scheint könnte Microsoft in drei Jahren mit Windows Longhorn wieder versuchen, Standards mit einem eigenen Süppchen zu untergraben. Microsoft plant angeblich eine eigene Markup-Sprache für die Konstruktion von Web-Anwendungen, XAML, die ähnlich zu XUL wäre, die erstmals von Mozilla eingesetzt wurde. Beide basieren auf XML.
So weit, so prima. Wenn da nicht der Umstand wäre, dass XAML mutmaßlich nur auf Windows-Plattformen mit Windows-IE laufen wird.
Wie man meinen Formulierungen entnehmen kann, ist das noch nicht definitiv, aber das sollte man mal beobachten. Weitere Infos und Meinungen zu XAML/XUL gibt’s bei Eric Meyer, mezzoblue und Simon Willison. (WaSP-Eintrag)
»Putting The (Big) Cat Among the Pidgeons«
Als bekannt wurde, dass Microsoft den IE als Standalone-Produkt nicht mehr weiterentwickelt und die nächste IE-Version erst in drei Jahren ausschließlich für Longhorn-Betriebssysteme rausbringen wird (s.o.), war die Kritik groß. Apple macht nun mit Safari 1.1 und Panther das selbe: Die neueste Safari-Version gibt’s nur auf den 10.3-CDs, User von 10.2 oder älteren OS X-Versionen müssen sich b.a.w. mit Safari 1.0 begnügen. Die Kritik dazu hält sich etwas in Grenzen (WaSP spricht das Thema aber an).
Safari 1.1 bringt neben Bug-Fixes, erneut mehr Geschwindigkeit und einer XUL-Unterstützung (s.o.) auch erweiterte Standard-Unterstützung, zum Beispiel opacity aus CSS3 oder, ein IMHO zweifelhaftes Feature, text-shadow aus CSS2 (siehe What do I know und inluminent, beide mit Screenshots). (WaSP-Eintrag)

Ach ja, wie früher gibt’s jetzt wieder freitags neue Artikel bei »A List Apart«. Diese Woche in ALA:
Erschienen am Freitag, 31.10.2003 @ 12:11
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Samstag, 08.11.2003
Kai hat in den vergangenen Tagen einige lesenswerte Links zum Thema
XUL/XAML sowie
Avalon/Sparkle im 2006 kommenden Windows Longhorn zusammengetragen. Zur Erinnerung: XAML ist Microsofts neuerlicher Versuch, Standards durch eigene Erweiterungen zu untergraben.
»Das Prinzip SVG und XUL, mit Verlaub, zu vergewaltigen um XAML/Avalon auf die Welt zu bringen, setzt sich auch mit anderen Technologien fort. CSS wird in die Microsoft-Maschinerie eingeworfen und unten kommt "Adaptive-flow Format" raus.«
Auch bei Kai: Links und Kommentar zu Macromedias Flash-Update – völlig untypisch für die Firma, ein kostenloses Update rauszubringen.
Die Meldung, dass es nun doch möglich ist, mehrere IE-Versionen gleichzeitig unter einer Windows-Installation zu betreiben, ist nun schon einige Tage alt und wurde in jedem anderen Blog breitgewalzt. Aber es sei hier trotzdem der Vollständigkeit halber erwähnt.
Wie jeden Freitag gibt es wieder eine neue Ausgabe von ALA, diesmal mit drei Artikeln:
Außerdem gibt’s bei Digital Web wieder einen neuen Artikel von Peter-Paul Koch: In »Keep CSS simple« wendet er sich gegen CSS-Hacks.
Erschienen am Samstag, 08.11.2003 @ 21:44
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Dienstag, 11.11.2003
Einige Mac-Links, die sich in den letzten Tagen angesammelt haben.
Allen voran natürlich das
Panther-Review von John Siracusa auf Ars Technia. Das Erscheinen eines Siracusa-Berichts zu einer OS X-Version markiert, immer einen Zeitpunkt, ab dem es nichts mehr zur Version zu sagen gibt, denn mit Johns Artikeln ist alles gesagt.
Lesen!
Leider hat es Ars Technica immer noch nicht begriffen, druckbare Seiten zu erzeugen.
Der »andere« John, John Gruber von Daring Fireball, erfreut uns mit einer Abhandlung zur Text-Darstellung in Jaguar und Panther. Der längste Teil seines Artikels befasst sich jedoch mit Typographie-Grundlagen und ist deswegen auch für Nicht-Macianer sehr lesenswert.
Schon etwas älter ist eine Zusammenfassung des Auftritts von Dr. Srinidhi Varadarajan auf O’Reillys Mac OS X Conference: »Confessions of the World’s Largest Switcher« erzählt einige Anekdoten zum G5-Cluster aus 1.100 Dual-Power Macs der Virginia-Uni. Wie er verschiedene Angebote einholte, wie er zum Mac kam und weswegen der »Big Mac«, der aktuell drittschnellste Computer der Welt, ausgerechnet aus Macs besteht.
Mittlerweile häufen sich die Anfragen von Nachahmungs-Willigen, so dass es demnächst »Nachbau-Kits« aus Virginia geben wird.
Auf RoughlyDrafted gibt es einen recht ausführlichen Artikel über iTunes von Windows und Apples Strategie, mit dessen Vorstellung Quicktime zu verbreiten. Inklusive einigen historischen Abhandlungen von den Anfängen von Video auf dem Desktop.
Interessant auch im Hinblick auf Standards und wie MS seit jeher versucht hat, durch Aufweichung von Standards Formate zu schaffen, die nur zu sich selbst kompatibel sind. Ein Microsoft-Manager sagte ja erst kürzlich, iTunes sei ein geschlossenes System, weil es nicht mit Windows Media zusammenarbeite. Welch Hohn.
Erschienen am Dienstag, 11.11.2003 @ 19:05
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Mittwoch, 03.12.2003
Es gibt eine Anekdote, wonach bei
Palm einst jemand beschäftigt war der geschaut hat, ob alle Funktionen des Palm OS mit maximal drei Klicks zu erreichen sind. Geschadet hat’s nicht; das Gegenbeispiel kann man sich bei Windows und dem Pocket PC ansehen. Hier zwei Quicklinks:
Beide Links stammen von den CSS-Technik-News, wo es auch einen Kommentar zum Regierungs-Styleguide gibt. Lesenswert sind außerdem die Anmerkungen von Tom Stich.
Auch wenn man in nächster Zeit keine neue Website für ein Bundesministerium erstellt, hat der Styleguide eine gewisse wegweisende Bedeutung. Um so schlimmer, dass der Styleguide in wichtigen Punkten versagt, wie den Kommentaren zu entnehmen ist.
Erschienen am Mittwoch, 03.12.2003 @ 15:51
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Montag, 22.12.2003
Der Spiegel in seiner aktuellen Ausgabe 52/2003: »
Datenschutz: Das lange Leben vermeintlich gelöschter Computerdateien«. Lesenswert, da die Problematik von »gelöschten« Daten sehr einfach und anschaulich erklärt wird – kapiert jeder. Für mich nichts Neues, abgesehen davon, dass mir bis dato gar nicht so bewusst war, dass inzwischen auch in Kopierer Festplatten eingebaut werden.
Der Artikel ist bis etwa 20. März ‘04 kostenlos online, ehe er im Bezahlarchiv des Spiegel verschwindet.
Ähnliches Thema: Sober.c, der Wurm des Tages für Windows-User. Das besondere an ihm ist, dass er mit geschickt gemachten deutschen Texten daher kommt und deswegen viele User verunsichert.
BTW: Ich plädiere dafür, dass der Heise-Ticker zur Pflichtlektüre für alle Leute wird, die beruflich mit Computern zu tun haben.
Erschienen am Montag, 22.12.2003 @ 18:48
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Eine Reihe von Mac-relevanten Links, die sehr zu empfehlen sind:
- »Flexible OmniOutliner« @ O’Reilly MacDevCenter
Über die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten und die Programm-übergreifende Zusammenarbeit des OmniOutliner. Pflichtprogramm für jeden Mac-User; außerdem liegt seit einigen Monaten eine Vollversion jedem Hardware-Produkt von Apple aus der Pro-Schiene bei (Power Mac, Powerbook).
- »Apple’s CEO Soap Opera« @ Forbes
Eine Vorstellung der bisherigen Apple-Chefs und eine Einschätzugn darüber, in wie weit sie die Firma vorangebracht oder ihr geschadet haben.
- »CEO Network Chat – Q&A: Arik Hesseldahl« @ Forbes
Zur Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft von Apples Macintosh-Computer, der im Januar 2004 zwanzig Jahre alt wird.
- »Restauration Software« @ Apple
Ein Artikel aus Apples »Pro«-Reihe, die den professionellen Einsatz von Mac-Hardware und Apple-Software im kreativen Geschäftsalltag zum Thema hat. Dieser Text aus der Rubrik Pro/Film erzählt über John D. Lowry, der mit hundert Dual-G5 Power Macs, 300 G4-Power Macs und 100 Terabyte Plattenplatz für LucasFilm die drei Teile der »Indiana Jones«-Trilogie restauriert hat. Durch Lowrys Arbeit konnten die drei Filme in exzellenter Bildqualität auf DVD gebannt werden.
»Cost-Conscious Supercomputing« @ Apple
Lange hat’s gedauert, ehe Apple den Terascale-Cluster (»Big Mac«) selbst für Marketing-Zwecke hernimmt, aber nun gibt es ein sehr ausführliches Feature auf der Apple-Website. In mehreren Sektionen der übersichtlichen und schön gestalteten Seiten kann man alles über den drittschnellsten Computer der Welt erfahren, der darüberhinaus einer der günstigsten Supercomputer überhaupt ist:
- The People
- The Science
- Architecture
- Logistics
- Interconnects
- Cooling Infrastructure
- Scheduling
- Optimization
- The Future
- »Father of invention« @ The Observer
Ein Bericht des Observer über Apples Chef-Designer Jonathan Ive, der für das Design des Ur-iMac und des TFT-iMac, den iPod, den G5 und viele andere Produkte verantwortlich war und ist.
- »Will Ferrell iPod Ad« @ tingilinde
Eine iPod-Werbung mit »Saturday Night Live«-Star Will Ferrell.
Die Links stammen aus verschiedenen Quellen: Mac-TV und fscklog (ab in die Bookmarks!) und diverse andere Weblogs.
Nachtrag (23.12.03, 21:01 Uhr): Schon ein paar Tage her: Auf Heise war kürzlich eine längere Meldung zu Apples »1984«-Werbespot. Obwohl der Spot nur ein einziges Mal während des Superbowl gezeigt wurde, gilt er als einer der bedeutendsten Werbefilme überhaupt. Aus der Heise-Meldung:
»Der Werbespot gewann über 30 Preise und gilt heute als das einflussreichste Werbevideo des vergangenen Jahrhunderts.«
Zu diesem Thema gibt es heute auch eine Meldung bei Macrumors.
Erschienen am Montag, 22.12.2003 @ 19:09
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Mittwoch, 18.02.2004
* !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
* !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
* !!!!!!!IF YOU CHANGE TABS TO SPACES, YOU WILL BE KILLED!!!!!!!
* !!!!!!!!!!!!!!DOING SO FUCKS THE BUILD PROCESS!!!!!!!!!!!!!!!!
* !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
* !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Erschienen am Mittwoch, 18.02.2004 @ 13:04
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Freitag, 20.02.2004
- Digital Web Magazine – »Keep it simple: Accessibility and usability«
Peter-Paul Koch
- DOMAIN – »«
ERKLÄRUNG (via LINK)
- DOMAIN – »«
ERKLÄRUNG (via LINK)
- DOMAIN – »«
ERKLÄRUNG (via LINK)
- DOMAIN – »«
ERKLÄRUNG (via LINK)
Erschienen am Freitag, 20.02.2004 @ 20:32
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