Archiv für Postings mit dem Tag ‘tageszusammenfassung’

Samstag, 11.02.2012

Beutezug

Sieben Packungen "Brause-Bärchen"

Am Rückweg schaute ich in einer Müller-Filiale vorbei, um Brillenputztücher, Zahnpasta, Klarsichtfolien und einen schwarzen F-Stift »Staedtler Lumocolor permanent« zu kaufen.
Seit dem Sylt-Urlaub nur noch Sidolin-Brillenputztücher, nicht mehr die No-Names. »Blendax Anti-Belag« (warum schafft es Nivea eigentlich nicht, ihre Rasiercremes genauso wie andere Firmen ihre Zahnpaste ohne Pappschachtel zu verkaufen?). Klarsichtfolien brauche ich, um mich zu organisieren; ich packe alle zu einem Fall/Vorgang gehörenden Blätter in eine oben und rechts offene Folie (dann sind sie außerdem vor Verschmutzung geschützt, und mit einem Handgriff hat man alle Papiere wieder parat, ohne die Blätter erst zusammen suchen zu müssen). F-Stifte? Es geht nichts über F-Stifte.

Wenn ich schon mal im Müller war, konnte ich auch mal bei der Brause nachsehen. Hoffnungen hatte ich keine, aber da, tatsächlich: Brause-Bärchen in Folienverpackung, je 60 Gramm zu 50 ¢. Mehr als sieben Tütchen konnte ich nicht tragen, und vielleicht wollen andere Kinder ja auch noch was.   :-)
Ich ließ zwei oder drei Tüten zurück. Meine sieben sollten für ‘ne knappe Woche reichen. Der Altstadtmarkt/Handelshof führt sie nach einem kurzen Gastspiel nicht mehr, und falls es die Bärchen evtl auch bald bei Müller nicht mehr gibt, muss ich wohl mal zur Metro fahren und mir dort meinen Stoff besorgen. Seit 1999 habe ich einen Gewerbeschein, aber bislang war ich damit noch kein einziges Mal bei der Metro…

Erschienen am Samstag, 11.02.2012 @ 3:52 | Kommentare deaktiviert
Tags: ,

 

Volles Programm

Heute war viel zu tun: Der erste Kollegtag im vierten Trimester, auf dem Rückweg einige Besorgungen, danach lernen.
Zu allem Überfluss hat die Erkältungswelle unter Bloggern quer durch Deutschland jetzt auch mich erwischt: Nach Kai und Flo bin ich an der Reihe. Leichte aber permanente Kopfschmerzen, ein komisches Gefühl in der Nase. »Das riecht nach Ärger.« Die Gegenmaßnahmen laufen seit gestern.

Den Kollegtag habe ich trotzdem gut überstanden. Warm angezogen ging’s diesmal nicht per Rad in den fünf Minuten entfernten Nachbarort zur Bushaltestelle gen Fürth, sondern eine halbe Stunde Richtung Norden, in die Erlanger Innenstadt zum Bahnhof. Durch die Zugfahrt spare ich mir die drei-Euro-Blumenkohl für die Busfahrt (BC100 macht’s möglich), abgesehen davon musste ich nach meiner Rückkehr noch eine längere Einkaufsliste abarbeiten. Unter anderem Geld abheben, bei Palm & Enke nach einem bestellten Buch fragen, in die Apotheke gehen, Kopien der heutigen Arbeitsblätter und Mitschriften für einen Mit-Telekollegiaten machen, Fotos bei MediaMarkt abholen.
Mal sehen, wie sich die Erkältung weiter entwickelt. Ich sehe mich am Montag schon im Bus statt im Sattel sitzen.

Nach meiner Rückkehr am späten Nachmittag stehen jetzt noch drei Telefonate an, eine kleinere Korrektur an einer Kunden-Website, Bücherstudium für das Telekolleg, Abendessen, schlafen.
Aufgaben für morgen? Freehand-Hausaufgabe (ich habe stattdessen Geschichte vorgezogen), Englisch-Hausaufgaben, BWL-Buch lesen, BWL-Hausaufgaben, Geschichts-Buch lesen, Geschichte-Hausaufgaben…

Erschienen am Samstag, 11.02.2012 @ 3:52 | Kommentare deaktiviert
Tags: ,

 

Sonntag, 09.03.2003

Keine Chance für Langeweile

Über Langeweile konnte ich mich heute nicht beklagen.
An sich wollte ich gegen acht aus den Federn, um noch etwas am »Projekt H« weiter zu arbeiten, aber ich alte Schlafmütze kam erst um kurz vor elf auf die Beine. Für Arbeit blieb keine Zeit mehr, denn um zwölf Uhr stand der jährliche Zahnarzt-Termin an. Die Zähne geputzt und die weitere reguläre Körperpflege habe ich erst bis zwanzig vor zwölf, weswegen ich kurz beim Zahnarzt durchklingelte. Als ich mich mit meinem Namen meldete, klang mir schon etwas Enttäuschung in der Stimme der Sprechstundenhilfe entgegen, denn bei meinem Zahnarzt bin ich für zwei Dinge bekannt:

  1. Ich vergesse immer den ersten Termin im Jahr und muss mir ein paar Monate später einen zweiten Termin geben lassen.
  2. Während für andere Patienten in der Regel eine halbe Stunde Zeit eingeplant wird, reicht bei mir eine Viertelstunde.

Aber ich konnte sie beruhigen, denn ich rief nur an, um eine Verspätung von zehn Minuten anzukündigen.
Es wurden fünfzehn, weil mir im Wiesengrund ein Mann im mittleren Alter begegnete, der mich nach dem Weg fragte. Da wir in die gleiche Richtung wollten, nämlich in die Stadt, er zum Berg und ich in die Nähe der Werner-von-Siemens-Kreuzung, schlug ich vor zusammen zu fahren, bevor ich ihm lange den Weg erkläre. Er entgegnete, dass ich wohl etwas flotter fahren würde. Ich wiegelte ab und schlug ein mäßiges Tempo vor, aber doch ein etwas flotteres als das momentane Rolltempo, da ich einen Zahnarzt-Termin wahrzunehmen hätte.
Wie sich heraus stellte kam der Herr aus Herzogenaurach, arbeitet in Erlangen, hat derzeit Urlaub und wollte man per Rad die Gegend und den Wiesengrund erkunden. Wir fuhren die zwei Kilometer bis Bruck durch den Wiesengrund und wechselten dann in eine ruhige Seitenstraße am Rand der Flussauen, mit der parallel verlaufenden Hauptstraße (Leipziger Straße, dann Bayernstraße und Pommernstraße). An der Überführung über die Autobahn wies ich ihm den Weg nach links, wieder hinunter in den Wiesengrund und erklärte ihm, dass er sich am Camping-Platz rechts Richtung Stadt halten müsse, dann sei es nicht mehr weit bis zum Berg. Ich bog rechts ab, überquerte die Autobahn, passierte die Hochbrücke der Werner-von-Siemens-Straße und kam beim Zahnarzt an.

Ich gehe gerne zum Zahnarzt. Dass andere Leute bei ihrem Zahnarzt so lange warten müssen wie ich bei meinem Orthopäden, drei Stunden und mehr, passiert mir nie. Seit Jahren hat er ein exzellentes Termin-Management: Wenn man überhaupt ins Wartezimmer gebeten wird, bleibt man dort maximal fünf Minuten sitzen. Heute hieß es gleich am Empfang, dass ich ins linke Sprechzimmer durchgehen könne, wenn ich abgelegt habe. Der Doc hat aber gut zu tun: Verpasst man mal einen Termin, bekommt man frühestens ein paar Monate später einen neuen, weil er so weit im Voraus ausgebucht ist.
Der andere Grund, weswegen ich gerne zum Zahnarzt gehe ist, dass ich dort nie lange bleibe.

»Was kann ich heute für Sie tun? Nichts, wie immer?«
— »Standard, Zahnstein fürchte ich.«
»Einmal Zahnstein und Kopf abschrauben.«

Zehn Minuten später war der Zahnstein weg und die Zähne professionell geputzt. Ich weiß nicht, woran’s liegt, er meinte mal, manche Leute können den Belag fingerdick auf den Zähnen haben, ohne Karies zu bekommen. Ich putze meine Zähne des besseren Atems wegen natürlich trotzdem täglich. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass uns, meiner Schwester und mir, unsere Mutter früher Calcium ins Essen gemischt hat, als wir noch laufende Meter waren. Keine Ahnung, aber mir gefällt’s.   :-)

Zahnarzt erledigt, und sinnigerweise steht erst nach dem Besuch bei ihm das Mittagessen auf dem Programm. Zuvor jedoch noch ein Abstecher bei »Palm & Enke«, der Buchhandlung am Schlossplatz, demnächst am Hugo (Hugenottenplatz) beheimatet. Ich bestellte zwei Bücher von Chuck Palahniuk, dessen »Der Simulant« (Originaltitel: »Choke«) ich im Urlaub innerhalb eines Tages durchlas. Ich will demnächst noch ausführlich darüber schreiben. Morgen kann ich in der Buchhandlung »Flug 2039« abholen (– Originaltitel »Survivor«). Aus den Amazon-Rezensionen:

»…eine überhöhte Satire auf den Fitnesswahn, den religiösen Massenkult und die Macht der Medien, Trends zu kreieren und auszuschlachten bis zum letzten Blutstropfen.«
[...]
»Dieser Mann, Chuck Palahniuk, ist jeden Cent wert, den man zahlt, um an seine Bücher zu kommen. Er liebt Tabuthemen und er stampft darin herum, wie ein wild gewordener Elefant. Jede neue Veröffentlichung eine weitere skurrile Idee.«
[...]
»Netter Gag: Entsprechend der Rahmenhandlung (der Erzähler diktiert sein Leben der Blackbox eines gekaperten Flugzeugs, dem irgendwann der Sprit ausgehen wird) beginnt das Buch mit Seite 313 (und Kapitel 47) und endet mit Seite 1, d.h. es ist rückläufig gedruckt.«

Der zweite Titel ist das englische Original von »Fight Club« und wird für sieben Pfund aus Großbritannien importiert. Eine deutsche Fassung ist derzeit nicht greifbar; die Auflage ist vergriffen und der Verlag plant laut der Verkäuferin bis März/April 2004, so weit reicht ihr Katalog, keine Neuauflage.
Ich habe das schon öfter hier erwähnt: »Fight Club« ist ein grandioser Film, alleine schon wegen des »Mut zum Nonkonformismus gegen den Hollywood-Mainstream.« Wegen des Schnitts, der Kamera, den Effekten, dem Soundtrack, den Schauspielern, aber vor allem wegen der Story. Ich habe ihn zweimal im Kino gesehen und im Regal steht die DVD als Code 1 und Code 2. Nach der Lektüre des Simulanten dachte ich mir, ich muss mir auch mal vom »Projekt Chaos« lesen, um das Buch dann mit dem Film vergleichen zu können, und um vielleicht noch mehr und genauer von der Geschichte zu erfahren.

Mittagessen in der Pizzabar, eine Lasagne. Ich überbrückte etwas Zeit mit Essen und Lesen, ehe es um kurz vor zwei zu meinem nächsten Termin ging: Ins Uni-Klinikum.
Zu Beginn des Sommers baute ich eine kleine Website für eine Abteilung einer Klinik und schon damals zeichnete sich ab, dass im Herbst womöglich ein größerer Folgeauftrag ansteht, da die Kundin mit meiner Arbeit sehr zufrieden war. Heute war eine erste Besprechung für ein Projekt mit ganz anderen Ausmaßen: Eine neue Website für die komplette Klinik. Nicht für das ganze Klinikum, nur für eine der vielen Kliniken, aber immerhin; das Projekt ist groß (aber handhabbar).
Ich weiß, eigentlich habe ich mit der SAE und dem Telekolleg genug zu tun. Aber einerseits gab ich damals schon meine Zusage auf die Frage, ob ich prinzipiell bereit und verfügbar wäre, und das sehr gern (und heute auch wieder sehr gerne, denn die Zusammenarbeit war sehr gut). Zudem ist das Projekt auf einen längeren Zeitraum angelegt: Ein paar Monate, mit mehreren Phasen, die unabhängig voneinander online gehen können.
Noch ist der Auftrag nicht endgültig sicher, aber es sieht gut aus. Ich werde zunächst einen kleinen Beispielbereich erstellen und präsentieren. Wenn’s passt werden die Kosten hochgerechnet und ein Angebot geschrieben. Für die große »Phase 2« gibt es noch ein wenig Unsicherheit, da die Klinikleitung wechselt. Die Kundin und ich gehen aber davon aus, dass auch der neue Chef an einer etwas zeitgemäßeren Website interessiert sein wird (bis es soweit ist, gibt es erstmal nur Inhalte in die bisherige Struktur, die gerne länger schon hätten online sein können).
Weitere Details und um welche Klinik es sich handelt, gibt’s erst, wenn etwas greifbares online ist; ich spreche nicht so gern all zu konkret über unfertige Projekte. Falls ich doch mal was beizutragen habe, ist der Codename für die Arbeit »Projekt K«.

Zurück nach Hause. Nicht gleich, sondern über den Friedhof. Daheim die abschließenden Arbeiten am Projekt H, die sich länger hinzogen als gedacht.
Eigentlich war heute ein Double-Feature als DVD-Abend bei Klaus geplant: »High Fidelity« und »About a Boy«. Aber wir haben das heute alle irgendwie verpeilt. Klaus musste noch lange arbeiten, Steffi, Nina und Georg hatten andere Pläne. Waren aber alle drei interessiert, so dass wir die Sache lieber verschoben, statt nur zu zweit auf der Couch zu sitzen. Wurde auch kurzfristig anberaumt, nächstes Mal müssen wir es etwas längerfristiger planen.
Während ich auf Klaus’ Anruf wartete, sah ich mir die erste Sendung der neuen DSDS-Staffel an. In der ersten Staffel sah ich mir nur die Final-Sendungen im Schnelldurchlauf an und ich bin mir auch nicht wirklich sicher, ob ich beim nächsten Mal wieder einschalte: Bohlens Sprüche hatten zwar Drive, waren teilweise aber auch richtig fies, da steh’ ich normalerweise nicht so drauf. Davon ab bluteten mir fast die Ohren. Allerdings waren diejenigen, die eine Runde weiterkamen, durchaus gut.

Morgen ist Kino mit Martin in Nürnberg geplant, »Fluch der Karibik«. Vorher natürlich zum weltbesten Döner. Und wie der Zufall so will, hat der Gravis-Shop hinter’m Hauptbahnhof seit heute auch ein Demo-Gerät des Power Mac G5 im Laden stehen, den ich mir dann mal live und in Farbe anschauen werde.
Tagsüber sind einige geschäftliche und private Mails zu schreiben, die Freehand-Übung für die SAE steht noch an (habe am Wochenende vorwiegend Geschichte gelernt) sowie eine Reihe von Telekolleg-Hausaufgaben. Wenn noch Zeit bleibt, möchte ich noch ein bisschen Video-Konserve aufholen (Maischberger, Seinfeld, eine Spiegel-Reportage).

Erschienen am Sonntag, 09.03.2003 @ 23:56 | Kommentare deaktiviert
Tags: ,

 

Montag, 09.06.2003

»Schreiben Sie’s auf, ich beschäftige mich später damit.«

Ja, in den letzten Tagen war hier wenig los. Es gab kaum Dinge, über die zu berichten wert gewesen wäre. Das traf sich gut, denn für das Wenige, das es gab, hatte ich in den letzten Tagen auch keine Lust zum Schreiben.
Am Mittwoch hatte ich viel zu tun, darüber habe ich ausführlich geschrieben. Am Donnerstag schlief ich viel zu lange, am Abend ging’s mit Martin ins Kino, zuvor schaute ich mir den G5 bei Gravis an. Am Freitag nichts besonderes. Heute nichts besonderes.

Im Moment verbringe ich die meiste Zeit mit Lesen. Mein Geschichts-Lehrbuch, der (für mich) neue Palahniuk, DWWS, das Photoshop-Buch. Außerdem Telekolleg-Hausaufgaben, Schreiben an den Texten für die rechte Spalte hier auf two cents und natürlich fernsehen (»24«, bisschen Vidoe-Konserve aufholen), essen (AYCE beim Griechen gestern, heute Pizza-Bar; entsprechend viel mit dem Rad unterwegs).

Ausblick auf die nächsten Tage?
Freehand-Hausaufgabe, weitere Telekolleg-Hausaufgaben, »Projekt K«, am Montag und Dienstag die letzte Unterrichtswoche »Screendesign« bei Holger. Ich muss meine Buchhaltung machen, aufräumen, zum Friseur…

Erschienen am Montag, 09.06.2003 @ 21:32 | Kommentare deaktiviert
Tags: ,

 

Mittwoch, 17.09.2003

Was gibt’s sonst?

Die Erkältung scheint überstanden zu sein, es kam nur minimal Schnupfen auf.
Heute Nachmittag war ich beim Friseur; nach zwei Monaten mehr als fällig. Danach ein Burger im »Fellini’s« bzw. auf dem Platz vor dem Kino im Freien. Die Sonne schien und es hatte angenehme zwanzig Grad. Es gab einen Burger mit einer großen Ginger Ale. Dem Besuch bei Fellini’s schloss sich auf dem Heimweg ein Nudeln-Großeinkauf bei Horten und Edeka an.

Im Briefkasten ein guter und ein schlechter Brief. Auf dem einen stand »DB« auf dem anderen »TFA«.
Das Technische Finanzamt wies mich im Auftrag für das Finanzamt Erlangen auf meine noch ausstehende Einkommen- und Umsatzsteuer-Erklärung hin. Ich weiß, ich weiß…
Die Bahn bekommt ein Sternchen ins Notenheft geklebt:

BahnCard 50 ab 14.12.02 – Umtausch in BahnCard 100 ab 04.08.03

Sehr geehrter Herr Freimark,

Ihr Anliegen wurde uns vom BahnCard Service zur abschließenden Bearbeitung zugesandt.

Die Erstattung haben wir durchgeführt. Dabei wurde für jeden angefangenen Monat ein Zwölftel des BahnCard-Preises angerechnet. Der Betrag von € 46,67 wird auf das Konto xyz BLZ xyz überwiesen.

Die verspätete Bearbeitung bitten wir zu entschuldigen.

Mit freundlichen Grüßen

Mein vor dreieinhalb Monaten verschollen geglaubter Lamy-Füller (siehe 31.05.2003 und 02.06.2003) ist wieder aufgetaucht: Der schwarze Füller verbarg sich am Boden meines schwarzen Rucksacks, den ich nie ganz ausräume. Aber macht nichts: Das Original befindet sich jetzt in einer Tasche im Rucksack, falls ich mal mein Schlamper-Mäppchen mit dem zweiten Füller vergesse.
Die Tabelle »In welchem Zug sitze ich und wo finde ich im Großraumwagen die Steckdose?« von gestern gibt’s jetzt auch als PDF-Datei zum Download (eine A4-Seite quer).

Erschienen am Mittwoch, 17.09.2003 @ 20:12 | Kommentare deaktiviert
Tags: ,

 

Sonntag, 21.09.2003

Man muss die Feste feiern wie sie fallen

Klaus und Fabs feierten am Samstag ihren 50. Geburtstag. Traditionell zusammen, traditionell auf einem Bolzplatz im Stadtgebiet.
Dieses Jahr in der Nähe des Emmy-Noether-Gymnasiums. Nicht einfach zu finden, wenn man nie auf die Schule gegangen ist: ziemlich verwinkelt am Rande eines Wohngebietes am Stadtrand. Mich hätte nicht gewundert, wenn ein Waldschrat um die Ecke gekommen wäre. Ohne ausgedruckten Stadtplan-Ausschnitt wäre ich aufgeschmissen gewesen.

Offizieller Beginn war 19 Uhr, ich traf gegen 21 Uhr ein. Perfektes Wetter: Den Tag über 27 Grad, am Abend, als ich losfuhr, hatte es immer noch 22 Grad. Sternenklarer Himmel, aber als ich ankam war es bereits stockdunkel.
Eine gute Gelegenheit, mal alte Freunde und Bekannte wieder zu sehen. Es ist erstaunlich, wie sehr sich manche Leute verändert haben (eine habe ich nicht wiedererkannt) und es ist ebenfalls erstaunlich, wie sehr sich manche Leute nicht verändern. Fabs und Klaus haben wie immer geklotzt und nicht gekleckert: Reichlich Getränke, für Strom sorgte ein vom Hornbach-Baumarkt geliehener Generator mit 5-Liter-Dieseltank (Verbrauch: 1 l/h) – 25 Euro Miete für’s Wochenende und 150 Euro Kaution –, und für die Übernachtungswilligen haben die beiden ein SG50-Zelt aufgebaut.

Man merkt jedoch schon, dass es auf den Herbst zugeht: Mit der einbrechenden Nacht wurde es kühler, das Lagerfeuer wärmte aber ganz gut, das Chili im Dreibein über dem Feuer gleichfalls.

Insgesamt eine gelungene Party! Gegen drei brach ich auf, als noch etwa ein Dutzend Leute übrig waren (dürften wohl zuvor um die fünfzig gewesen sein). Am Rückweg noch ein Abstecher beim McD am Hafen, wo ich wieder auf vier andere Partygänger traf, die auch noch einen kleinen Nachtimbiss zu sich nahmen.

Erschienen am Sonntag, 21.09.2003 @ 4:05 | Kommentare deaktiviert
Tags: ,

 

Montag, 22.09.2003

Das amtliche Endergebnis liegt vor I

Am Samstag waren insgesamt rund 80 verschiedene Leute anwesend, bis zu 66 auf einmal. Mit meiner Schätzung von 50 Personen lag ich gar nicht so schlecht.

Noch ein Nachtrag zu Sonntag. Wir drei (Verena, Wolfgang und ich) fuhren abends, gegen halb sechs, zu Michl und Kristin nach Niederndorf (bei Herzogenaurach). Es galt, das schöne Wetter auszunutzen: Die Sonne schien bei klarem Himmel und tagsüber 25 Grad. Wir grillten gemeinsam, war sehr lecker und das Treffen war auch recht angenehm.

Erschienen am Montag, 22.09.2003 @ 21:16 | Kommentare deaktiviert
Tags: ,

 

Donnerstag, 25.09.2003

Wunder der Technik

Vorhin war ich im lokalen MediaMarkt – vier Kilometer mit dem Rad –, um für Verena einige der Sylt-Fotos nachzubestellen (kommen hier demnächst). An sich habe ich ja erwartet, dass ich mein Medium in einen Automat schiebe, der die Dinger ausliest, ich die Anzahl angebe und die fertigen Bilder dann zwei Tage später abholen kann.

Viel besser: Sie werden auch gleich ausgedruckt. Nicht, dass das etwas besonderes wäre: Ich kann erklären, wie der Automat funktioniert. Was mich fasziniert ist, dass sowas vor wenigen Jahren undenkbar war. Einfach mit einem Speichermedium meiner Wahl in den MediaMarkt latschen, sich ein paar Minuten vor einen Automaten stellen und fertige Papierabzüge mitnehmen.
Der Automat selbst lässt durchaus Raum für Verbesserungen: Der Cursor auf dem Bildschirm wird über einen Trackball gesteuert und die Bedienung ist auf den ersten Versuch etwas gewöhnungsbedürftig. Es gibt keine Taste um sämtliche Bilder auf dem Medium auf einen Schlag auszuwählen. Aber immerhin wird einem angeboten, die komplette »Gruppe« in die Liste der zu erstellenden Fotos zu übernehmen (eine Gruppe ist eine Bildschirmseite mit bis zu acht Fotos). Eine nette Frauenstimme sagt einem, was zu tun ist. Man kann die Fotos sogar rudimentär bearbeiten, zum Beispiel beschneiden oder in der Helligkeit ändern.

Die 33 Bilder, die ich für Verena auf einen 50-Cent-Verbatim-CD-Rohling gebrannt habe, erschienen nach Abschluss der Bestellprozedur nach und nach in einem Ausgabefach, auf dem Bildschirm wurde die verbleibende Restzeit angezeigt (in meinem Fall etwas über 9 Minuten). Als Format wird nur 10×15 angeboten, gedruckt wird hochglanz auf »original Kodak Paper«. Ein Abzug (die Anzahl pro Bild ist einstellbar) kostet 35 Cent; bei normaler Entwicklung sind es glaube ich 30. Der Web-Service auf fujicolor.mediamarkt.de bietet noch bis 30.9. 10×15 für 20 Cent an, aber das Uploaden von 33 einzelnen Files war mir jetzt zu umständlich, außerdem war es relativ eilig.
An Medien werden CD-R, Diskette, Zip-Disk, Memorystick, SM-, CF- und MMC-Karten akzeptiert.

Erschienen am Donnerstag, 25.09.2003 @ 19:23 | Kommentare deaktiviert
Tags: ,

 

Donnerstag, 02.10.2003

Oase in der Service-Wüste

Gestern wurde ich Augenzeuge eines exzellenten Services, an dem es nichts zu kritisieren gibt, und man sich als Kunde ernstgenommen und wohl fühlt.
Wolfgang hat eine neue Matratze bestellt und mich mit dem Empfang der Lieferung beauftragt; außerdem sollte ich den Lieferanten einen Beleg über die erfolgte Überweisung für die Matratze mitgeben.

Ich wusste, dass die Lieferanten des Möbelhauses am Mittwoch-Nachmittag kommen wollten, der Termin wurde zuvor zwischen der Firma und meinem Vater vereinbart. Was passiert am Mittwoch-Nachmittag? Das Handy klingelt und der Fahrer meldet sich, sie seien in einer Viertelstunde da.
Eine runde Viertelstunde später klingelt es an der Tür, das Teil wird geliefert. Der Herr meinte, er hätte auf seinem Zettel weiterhin stehen, dass er eine alte Matratze mitnehmen solle. Davon wusste ich nichts und ich versuchte, meinen Vater anzurufen, was allerdings nicht klappte (war zu Tisch, und gerade an diesem Tag hat er das Handy zu Hause vergessen). Ich hielt mich an meine Anweisung und gab ihnen keine alte Matratze mit, fragte stattdessen, ob man sie anrufen könne, falls ich möglicherweise in ein paar Minuten mehr wüsste und sie noch in der Nähe seien. Antwort: Nein, sie fahren jetzt Richtung Erlangen-Höchstadt, aber falls sie es noch was gäbe könne ich ja in der Zentrale anrufen, dann kämen sie gerne nochmal vorbei.

Das Service-Erlebnis wurde dadurch abgerundet, dass ich auf der, an die Wand gelehnte, Matratze einige Türschilder fand, wie man sie aus Hotels kennt (»Bitte nicht stören!«). Aufschrift:

»Liebe Nachbarn!

Wir bauen neue Möbel auf.
Falls es etwas lauter werden sollte,
bitten wir um Ihr Verständnis!

Gutschein für eine Tasse Kaffee, als Dankeschön für Ihr Verständnis!
Einzulösen in unseren SB-Restaurants.«

Die Firma ist das Möbelhaus Neubert in Hirschaid bei Bamberg, die außerdem mit einer Filiale in Würzburg vertreten sind. Telefon der Hirschaider Filiale: 09543–828-9. Die Industriestraße 5 in 96114 Hirschaid ist auf der grünen Wiese und auch schon von der A73 aus zu sehen, kann man gar nicht verfehlen. Öffnungszeiten: MO bis FR von 9 bis 19 Uhr und samstags von 9 bis 18 Uhr. Leute, kauft bei Neubert.

Wir haben früher schon öfter unsere Möbel von dort bezogen. Ich kann mich noch erinnern, wie Verena und ich als Kinder dort herumgetobt sind: Außen, vor dem architektonisch sehr interessanten Bau, geht eine kleine Kinder-Eisenbahn rund um das Gelände und die Parkplätze (sogar mit einem kleinen Tunnel). Innen gibt es weitläufige Abteilungen, ein Restaurant und ein Kinderkino, in dem, zumindest vor ein paar Jahren, Asterix-Zeichentrick-Filme gezeigt wurden.

Erschienen am Donnerstag, 02.10.2003 @ 18:25 | Kommentare deaktiviert
Tags: ,

 

Mittwoch, 08.10.2003

Laternenumzug

Eben kommt Verena zu mir und zeigt mir eine Seite aus einem Bastelbuch (sie ist Erzieherin), eine Laternenfigur:

Ich: Was soll denn das sein?

Sie: Ein Wuschelbär.

Ich: Nee, ‘ne Filzlaus!

Sie: Nein, ein Monster!

Ich: Nimmste das an Helloween mit nach Frankfurt?

Sie: Schau’, da steht’s auch: "Dieses Monster gewinnt man sofort lieb."

Was haben wir gelacht!   :-)

Erschienen am Mittwoch, 08.10.2003 @ 22:42 | Kommentare deaktiviert
Tags: ,

 

Montag, 13.10.2003

Wuah!

2,8 Grad…
Und ich hing gestern Abend noch Utopien an, heute bei 7 Grad mit dem Rad in die Stadt fahren zu können…

Erschienen am Montag, 13.10.2003 @ 5:34 | Kommentare deaktiviert
Tags: ,

 

Samstag, 18.10.2003

Ein Bild für die Götter

Als ich vorhin auf dem Rückweg nach Hause am Fürther Rathaus aus der U-Bahn nach oben ging, bot sich mir ein Bild für die Götter: Ich stehe auf der Rolltreppe, vor mir zwei ältere Damen im Rentneralter. Plötzlich fährt neben uns ein Junge mit seinem Mountainbike die Treppen hinunter ins Zwischengeschoss. Die beiden Rentnerinnen schütteln den Kopf.   :-)
Ein Klischee, wie es sich ein Soap-Drehbuch-Autor nicht besser hätte aus den Fingern saugen können.

Sonst? Geld-ausgeben-Tag der Extra-Klasse: Mein Konto wird mir nächste Woche böse Blicke zuwerfen, wenn ich mich ins Online-Banking einlogge. Es ging nach Nürnberg; erste Station: »Weißer Turm«, Saturn. Ich kaufte eine CompactFlash-Karte, 64 MB für 30 Euro. Nicht gerade billig, um nicht zu sagen: sauteuer. Bei Amazon kostet die Karte 10 Euro weniger (ein Drittel!), aber ich wollte nicht länger warten, bis irgendwann nächste Woche das Microdrive mit 1 GB Speicherkapazität kommt. Hätte ich billigen Speicher gewollt, hätte ich auch gestern schon bei MediaMarkt zuschlagen können, aber bei Speicher kommt für mich nur »amtliches Material« in Frage: Flash-Speicher von SanDisk, optische Medien von Verbatim oder Apple. Weswegen ich eine CompactFlash-Karte brauche? Ja, ich habe mir doch wieder eine Digitalkamera gekauft; ich komme später noch in einem eigenen Eintrag darauf zu sprechen.
Vor mit in der Schlange Mutter mit Tochter, Englisch sprechend, beide anscheinend gut situiert: Die Mutter mit gezügter maestro-Karte der Deutschen Bank, die vielleicht zehn-jährige Tochter in Tommy Hilfiger-Jacke mit drei DVDs in der Hand.

Nächste Station: Hauptbahnhof. In der dortigen Müller-Filiale Schokolade und Zahnpasta (Blendax Anti-Belag »Milde Minze«) gekauft. Verena hat die letzte Tube Zahnpaste im Haus auf Konfi-Freizeit mitgenommen, weswegen ich heute Konversation auf’s Nötigste beschränkte.
Anschließend schob ich die CF-Karte in die Kamera und machte erste Testaufnahmen, bevor es wieder in die U-Bahn ging.

Station »Lorenzkirche«: Meine Lieblingssocken gibt’s nur im Karstadt, und die nächste Filiale in der Umgebung ist die in Nürnberg in der Karolinenstraße. Eigentlich wollte ich zunächst im zweiten Stock sehen, ob dort die CF-Karten billiger sind und ich so wenigstens Anlass zum Ärger hätte, da ich sie in Nürnberg billiger hätte haben können. Aber ich vergaß das, denn im ersten Stock spielte laute Musik und eine Menschenansammlung machte mich neugierig. Eine kleine Modenschau mit knackigen Models lässt mich sogar CF-Karten vergessen. Gezeigt wurden Business-Outfits und Jeans mit weiten Pullis. Ich blieb einige Minuten und fuhr dann wieder ins Erdgeschoss, um meinen Sockenvorrat aufzufüllen.
In der Abteilung hat man mal wieder umgeräumt, so dass ich eine Verkäuferin fragen musste (gut, dass ich im Hauptbahnhof noch ein Pfefferminz eingeworfen habe): »Hudson, 44, schwarz?« Ich war etwas perplex als sie mich frug, ob es Wolle oder Baumwolle sein darf. Ich ließ mir beide zeigen, denn von sowas habe ich keine Ahnung und konnte mich auch nicht entscheiden, als ich beide in der Hand hielt. Angeblich würde sich das in Sachen Haltbarkeit auch nichts nehmen, weswegen ich mich nach dem Preis entschied: Die Socken, die 97% Baumwolle haben, kosten sogar einen Euro weniger als die mit nur 71%. Ich nahm fünf Paar von den 97%igen, zu je 8,50 Euro. Nicht gerade billig für Socken, aber wie schrieb mal jemand so schön:

»Man soll nicht an Dingen sparen, die man täglich benutzt.«

Socken kaufe ich nur von Hudson. Das Kuriose ist, dass mir die Größe »43-44« besser passt als »45-46«, obwohl ich eigentlich Schuhgröße 11½ habe, zu Deutsch: 46.

Nach dem Karstadt nochmal zurück zu Saturn, doch noch zwei DVDs mitnehmen: »Bad Boys« in der FSK18-Fassung (lief neulich bei Pro7 nur FSK16; ich kenn’ den Film noch gar nicht) und »Reservoir Dogs« in der neuen Auflage (mit »Kill Bill«-Trailer). »Reservoir Dogs« habe ich vor ein paar Jahren schon gesehen, der ist im Gegensatz zu »Bad Boys« bekannt. Beide für je 15 Euro. Tarantinos Film hätte es auch in einer »Special Edition« mit einer zusätzlichen Extras-Disc gegeben, aber das musste dann nicht sein.
Seit dem neuen Jugendschutzgesetz müssen die Händler ja deutlich die Altersfreigabe auf ihren Medien angeben. MediaMarkt pappt da auf jede DVD noch einen Pfeil mit der FSK-Angabe drauf, Saturn beschränkt sich da auf die eh auf der Rückseite angebrachten FSK-Quadrate. Was mich wundert ist, dass, und das war bei Saturn AFAIK schon vor dem neuen Jugendschutzgesetz der Fall, die Erwachsenen-Filme jetzt offen zum Verkauf angeboten werden. Früher musste man auch im Saturn noch an der Verkaufstheke fragen, wo man dort original einen Karton von unter dem Ladentisch mit dem brisanten Material hochgeholt hat.

Etwas mehr als hundert Euro später wieder der Heimweg. Aber zuvor noch ein Abstecher beim Palast-Imbiss am Fürther Rathaus, um mir einen der 25-Zentimeter-Döner im Sub-Format zu geben.

Erschienen am Samstag, 18.10.2003 @ 17:23 | Kommentare deaktiviert
Tags: ,

 

Donnerstag, 23.10.2003

Wenig Zeit

Bitte nicht wundern, wenn es hier in nächster Zeit etwas ruhiger zugeht und eher wenige und kurze Einträge erscheinen oder auch mal ein oder zwei Tage gar nichts passiert.
Ich stecke bis zum Hals in Arbeit: Am 3. November ist in der SAE eine Prüfung, bei der der Stoff der letzten drei Monate abgefragt wird, und deren Note für das Zeugnis und Diplom im nächsten August nicht ganz unwichtig ist. Ich will meine Mitschriften durcharbeiten (fast ein 80-seitiger Collegeblock) und zwei Bücher lesen: Das Photoshop-Buch und das Director-Buch, zusammen rund 1.300 Seiten (Photoshop 400, Director 900). Mit dem Photoshop-Buch bin ich zu einem Viertel durch, ich muss mich ranhalten.
Zusätzlich ist bis 8.11. eine Director-Übung zu erledigen und mit dem großen Director-Projekt fange ich besser auch mal bald an, sonst ist die Zeit bis 1.12. zu knapp (außerdem läuft parallel zwischen 10.11. und 29.11. die Cinema-Übung).

Als hätte ich nicht schon genug zu tun, bin ich mit meiner Steuererklärung 2002 rückständig (Wie kann man da eine Nachfrist bekommen? Genügt ein formloser Antrag?). Außerdem bahnt sich eine Erkältung an, Wolfgang hat sie schon, und die ist ziemlich garstig.
Telekolleg ist im Moment unkritisch: Ich bin mit meinen Hausaufgaben am Laufenden. Zumindest, wenn ich sie heute oder morgen für Samstag erledige: je einmal in BWL, Geschichte und Englisch. Den Stoff habe ich aber schon intus; Zeitaufwand pro Fach und Bogen: eine Stunde, also insgesamt drei Stunden für kommenden Samstag.

Dumm, dass der Herbst/Winter hierzulande Kinosaison ist (in den USA wg. Hitze und Klimaanlagen in den Sälen ist es der Sommer). Ich habe ja schon öfter erwähnt, dass für mich »Kinowetter« bedeutet, dass ich bei angenehmen Temperaturen mit dem Rad in die Stadt fahren kann, insofern kommt mir das gar nicht entgegen, sowohl das lausige Wetter mit tagsüber fünf Grad und die fehlende Zeit momentan. Es läuft eine Reihe von Filmen, die mich interessiert:

Auf Filme wie Bad Boys II oder American Wedding (»American Pie 3«) kann ich ja zur Not verzichten, aber von den oben aufgeführten will ich eigentlich keinen verpassen.
Bei »Intolerable Cruelty« – dt. Titel: »Ein (un)möglicher Härtefall« – von den Coen-Brüdern habe ich ja den Verdacht, dass er als Romanze a la »Wedding Planer« vermarktet wird, wenn ich mir so die deutschen Werbespots anschaue. Ich hoffe, dass es »ein echter Coen« wird. Ist mir völlig egal, wenn Heerscharen von weiblichen George Clooney-Fans enttäuscht aus dem Kino schlurfen, die Georgy in »Wedding Planer 2« erwartet haben.

Äh ja, also sorry, wenn hier in nächster Zeit nicht so häufig was passiert.
Die Antwort auf die Linux-Kommentare habe ich nicht vergessen, muss ich aber auf die lange Bank schieben.
Wenn ich’s schaffe, gibt’s morgen oder am Wochenende einen Artikel zu Panther den ich hier gerade auf der Platte habe, kann aber auch später werden.

Erschienen am Donnerstag, 23.10.2003 @ 15:45 | Kommentare deaktiviert
Tags: ,

 

Donnerstag, 30.10.2003

Zeit

Irgendwie vergeht die Zeit heute langsamer. Was mir entgegen kommt, so bleibt mehr Zeit zum Lernen.
Trotzdem: Erst halb drei? Ich fühle mich mindestens wie 16 Uhr. Könnte aber auch daran liegen, dass ich heute schon um 3 Uhr morgens aufgestanden bin. Sowas nenne ich mal einen guten Rhythmus!
Ok, dafür war gestern schon um 19 Uhr Schluss.

Erschienen am Donnerstag, 30.10.2003 @ 14:29 | Kommentare deaktiviert
Tags: ,

 

Sonntag, 02.11.2003

Little change of plans

Am Freitag lief nicht alles wie geplant. Ich nahm beinahe einen zu späten Zug, da ich als Zeit irgendwas mit »um 17 Uhr losfahren« statt »um 17 Uhr ankommen« im Kopf hatte.
Subway mit Matthias ergab sich davon ab leider eh nicht, da bei ihm was dazwischen gekommen war. Netterweise brachte er meine Liegematte bei Holger und Stefie vorbei, danke!

Ich nahm den Zug um 15:29 ab Nürnberg, ein ICE-T, der von Leipzig über Erlangen kommend um 17:11 in München ankommen sollte. Die Zeit war zu knapp, um nach Erlangen zu fahren und um noch was zu essen, weswegen ich nach Vach radelte, mit dem Bus nach Fürth fuhr und dort am Rathaus einen Riesen-Döner aß.

Das mit dem ICE hat auch nicht so ganz hingehauen: Offenbar gab es ab Leipzig mit einem der beiden Halbzüge einen Antriebsschaden. Folge: 20 Minuten Verspätung und ein Ersatz-Intercity, der dem restlichen ICE-Halbzug voraus fuhr.
Ich nahm den Ersatz-IC, da der einige Minuten eher in Nürnberg war und mehr Aussicht auf freie Plätze versprach (was sich als richtig erwieß; im ICE, der einige Minuten später eintraf, saßen die Leute im Türbereich).
Aber war die richtige Entscheidung, vor mir saß bis Augsburg ein schnuckliges Mädel!

Bis München konnte der IC seine Verspätung auf eine halbe Stunde ausbauen; Ankunft um 17:45 Uhr. Ich ging direkt in die S-Bahn, stieg am Rosenheimer Platz wieder aus und entledigte mich bei Stefie und Holger schnell einiger Dinge, die nur den Rucksack voll machten (Wechselkleidung für Samstag, Kulturbeutel, Kamera).
Dann gleich um 18:16 weiter mit der S7 nach Perlach raus, zur SAE. Um 19 Uhr begann Jochens Director-Workshop als Ergänzung zu Carstens Unterricht. Jochen leitet neuerdings den Multimedia-Kurs, Alex wurde befördert und macht jetzt andere Dinge in der SAE.

Der Workshop ging knapp drei Stunden, bis 21:45.
Ich fuhr mit der S-Bahn eine Station weiter stadtauswärts, nach Neu-Perlach, da wegen der Bauarbeiten die S-Bahn nicht mehr bis zum Ostbahnhof fährt (verstehe ich eigentlich nicht, warum die in Giesing wendet und nicht zwei Stationen später im Ostbahnhof). Dort in die U-Bahn bis zum Ostbahnhof.
Holger und Stefie waren noch nicht soweit, sie waren auf einer Party in Schwabing eingeladen. Wir verabredeten uns im Vivo in der Nähe ihrer Wohnung (Lothringer Str. 13, 81667 München). Ich orderte ein Spezi (2,90; 0,5 l), aß ein Schnitzel Wiener Art (7,50) und las im neuen MX Mag weiter (wenn man sich bewusst ist, dass die Autoren nicht den Ast absägen auf dem sie sitzen und sich deswegen mit Kritik an Macromedia etwas zurückhalten und nicht all zu sehr auf die Sahne hauen, dann kann man es an sich ganz gut lesen). Eine recht kleine und dunkle Kneipe mit lauter Musik. Das Essen war ok, aber nicht die Welt, die Preise an sich okay, da gibt’s teureres in München.
Holger kam eine Stunde später (Stefie war schon nach Hause gegangen), wir blieben noch auf ein Bier/Ginger Ale und quatschten ein wenig. Dann heim und kurz vor zwei in die Falle.

Überraschung: Bin schon um halb neun aufgestanden, völlig ungewöhnlich. Ich las mein Tagespensum im Photoshop-Buch und nach dem Frühstück um elf gab ich den beiden eine Einweisung in die EOS 300D, die ich ihnen bis Montag leihe. Anschließend erläuterte mir Holger noch, wie ich meine Director-Übung (am Freitag-Abend in der SAE abgegeben) hätte effizienter machen können, mit weniger Spaghetti-Code.

ICE 1514 um 14:49 Uhr; überraschend leer, und dabei saß ich noch im ersten der beiden Halbzüge (München ist ein Kopfbahnhof; an belebteren Tagen bekommt man eher noch einen guten Platz im Zug, wenn man etwas weiter raus auf’s Gleis läuft).
Pünktliche Ankunft um 16:30 in Nürnberg. Ich fuhr nicht bis Erlangen durch, da ja noch mein Rad in Vach wartete; außerdem wusste ich nicht, ob zeitnah Busse nach Hause fuhren. U-Bahn bis Fürth, Bus nach Vach, mit dem Rad heim, Ende Gelände. Ansonsten nix besonderes mehr am Samstag-Abend. Zeitig in die Falle, so gegen zehn.

In der Heavy Rotation:
Black Eyed Peas, »Where is the Love?«

Erschienen am Sonntag, 02.11.2003 @ 20:32 | Kommentare deaktiviert
Tags: ,

 

Montag, 03.11.2003

Scheißtag

Meine Geduld mit der Münchner S-Bahn wurde heute mal wieder auf eine harte Probe gestellt. Holger sagt ja, dass generell alle Münchner über die S-Bahn schimpfen, aber ich habe den Eindruck, dass speziell der Linie S7 ein Fluch inne wohnt.
Ich komme montags und dienstags um 09:16 Uhr mit dem ICE aus Nürnberg in München an und laufe in zehn Minuten vom Gleisabschnitt C ins Tiefgeschoss zur S-Bahn. Die S7 fährt planmäßig um 09:14 und 09:34 über den Ostbahnhof nach Perlach raus, von wo es nach den Ankunftszeiten 09:33 und 09:53 noch fünf Minuten zu Fuß zur SAE sind.
Wenn ich da so im Tiefgeschoss stehe, sehe ich alle anderen S-Bahnlinien pünktlich an mir vorbei fahren, nur die S7 hat seit einigen Wochen regelmäßig fünf bis zehn Minuten Verspätung, und dabei ist noch nicht mal richtiges Herbstwetter. Wenn ich mich nach der Ankunft des ICE beeile, erwische ich manchmal noch um 09:25 die verspätete 9 Uhr 14er.

Heute hat sich die Welt gegen mich verschworen. Der ICE fuhr zwar mit fünf Minuten Verspätung wegen der Aufnahme von Anschlussreisenden aus Nürnberg ab, war aber bis München-Pasing wieder püntklich. Auf den letzten fünf Kilometern vor dem Hauptbahnhof stand der Zug aber dann zehn Minuten, wegen »Gleisbelegung«. Ankunft also um 09:25 und ich war püntklich im Tiefgeschoss, um die 34er S-Bahn zu nehmen. Die kam dann auch planmäßig mit fünf Minuten Verspätung nach der S6, aber dann nahm das Unglück seinen Lauf.
Es heißt, auf See und vor Gericht sei man in Gottes Hand, aber wenn in München zwei Dinge aufeinander prallen, nämlich eine verspätete S7 und eine Signalstörung im Ostbahnhof, dann ist alles aus.

Ende vom Lied: Zusammen mit einem anderen Mit-Studenten kam ich um 10:20 Uhr in der SAE an, satte 25 Minuten Verspätung, während die restlichen Kollegen bereits fleißig an ihrer Prüfung schrieben.
Zur Prüfung selbst schreibe ich einen separaten Eintrag.

Der Tag hat schon schlecht angefangen: Eigentlich wollte ich ja die nächsten zwei Wochen das »Projekt K« einer hießigen Uni-Klinik über die Bühne bringen und vereinbarte deswegen mit der Kundin, mir heute das Material zu übersenden.
Was flattert mir als erste E-Mail um sechs Uhr morgens in die Inbox? Eine Mail eines Kollegen mit einem Brief als PDF in der Anlage: Der Kanzler der Universität hat eine Haushaltssperre für 2003 und die Folgejahre verhängt (siehe auch fau.de).

Es gab heute nur drei positive Dinge; kleine Dinge, aber immerhin:

  1. Meine Director-Übung erhielt ich als OK zurück.
  2. In der S-Bahn nach der SAE stadteinwärts (um 13:45; die um 13:25 ist mir vor der Nase weggefahren) stieg am Marienplatz ein alter Mann mit Stock zu und bat um die Räumung eines Platzes für einen alten Mann. Ich war gerade im Begriff aufzustehen, hatte mich schon halb erhoben, da war eine junge Frau mir gegenüber (und näher an ihm) schneller, so dass er ihren Platz einnahm. ‘ne Minute später allerdings tippt er mit seinem Stock an meine Tasche (das Office-Bag, da der Rucksack ja seit Samstag out of order ist). Er sagt: »Danke für die Bereitschaft, ihren Platz frei zu machen.« Sehr nett!
  3. Ansage im ICE auf dem Heimweg:

    »Informationen zum Service im Zug und auf den Unterwegsbahnhöfen finden Sie wie gewohnt in unserem kleinen Bestseller "Ihr Reiseplan".«

Erschienen am Montag, 03.11.2003 @ 19:58 | Kommentare deaktiviert
Tags: ,

 

Montag, 10.11.2003

Stadtneurotiker

Die dritte Woche, in der die Münchner S-Bahn mit meinen Nerven spielt. Auch heute gab es wieder Stau im S-Bahn-Tunnel auf der »Stammstrecke« zwischen Hauptbahnhof und Ostbahnhof. Diesmal waren aber nicht Signalstörungen verantwortlich, diesmal regierte das Chaos »wege der Bauarbeitn.« (1, 2).

Ich benötigte eine Stunde vom Hauptbahnhof bis Perlach, sonst eine Sache von 20 Minuten (plus 10 Minuten Wartezeit), ohne umsteigen. Ich fuhr mit irgendeiner S-Bahn zum Ostbahnhof, die im Tunnel immer wieder minutenlang stehen blieb. Im Ostbahnhof selbst dann nochmals lockere 20 Minuten auf die S2 gewartet, die mich zwei Stationen weiter nach Giesing brachte. Dort umgestiegen in die wartende S7 und eine weitere Station bis Perlach.
Ich kam um 10:20 in der SAE an. Wenn man die ersten zwanzig Minuten verpasst, verpasst man eine Menge. Außerdem kommt man die nächsten zwanzig Minuten auch nicht in den laufenden Stoff rein.

Auf der Rückfahrt um 13:25 hat dann wieder alles geklappt.
Im Burger-King im Münchner Hauptbahnhof eine Begegnung der Dritten Art: Ich war gerade mit meinem Big King XXL fertig und halb mit meinen Pommes durch, da setzt sich ein hagerer Typ um die 30 an meinen Tisch – ohne zu fragen, ob noch frei wäre und ohne Essen.
Während ich ungerührt meine Pommers weiter aß, fing er an, mich vollzuschwallen:

Ob er zwei Euro haben könne.
– »Nein.«

»Warum nicht?«

– »Bin selber knapp bei Kasse.«

»Wieso, arbeitslos?«

– »Nein, Student.«

»Da bist Du aber spät dran.«

Ich überlegte, ob ich mit »Besser spät als nie« antworten sollte, aber einerseits wollte ich ihn nicht vor den Kopf stoßen und andererseits gewann der Gedanke Oberhand, dass mich hier gerade jemand schon wieder auf weit über 30 schätzt (am 14.11. werde ich 25).
Er hob dann zu Ausfällen gegen Edmund Stoiber an, dass er ein Arsch sei. Ich beschloss, mich betont einsilbig zu geben und mit »Ja«, »Nein«, »Sicher« und »Kann man nichts machen« zu antworten.
Vielleicht wäre das der richtige Moment gewesen ihm zu sagen, dass ich ich nicht wünsche von einem Wildfremden während des Mittagessens mit Stammtisch-Parolen zugetextet zu werden.

»Der Stoiber, der kümmert sich doch lieber um seine zwei Töchter, als um unsere Schulen. Der kann doch selbst net lesen.«

– »Kann man nichts machen.«

»Da kann man nicht nur nichts machen, der Arsch regiert auch noch unser Land.«

– »Ja.«

»Glaubst Du, dass Du mal Kinder großziehen kannst?«

– »Nein.«

»Ich meine, nicht nur jetzt so, sondern die nächsten zwanzig Jahre? Das kannst Du nicht.«

– »Sicher, ist schwer.«

»Eigentlich ist es nicht schwer, nur ein bisschen ficken, rein raus.«

Ich musste an »Clockwork Orange« denken, in dem Malcolm McDowell als Alex über »das alte Rein-Raus-Spiel« referiert.
Ich war mit meinen Pommes fertig und trank die Cola aus. Bewusst nicht-überzeugend machte ich ihm klar, dass ich mir sein Gesülze nicht mehr länger anhören wollte und jetzt ans Gehen dachte: »Ich muss jetzt gehen.« Er verabschiedete mich mit:

»Ist mir scheißegal was Du machst.«

Vielleicht wäre das der richtige Moment gewesen, ihm das Tablett entweder quer in seine Fresse zu stecken oder rektal einzuführen.

Erschienen am Montag, 10.11.2003 @ 20:54 | Kommentare deaktiviert
Tags: ,

 

Freitag, 14.11.2003

Um mal wieder einen Eintrag mit »Ich« zu beginnen…

Ich habe beschlossen, meinen diesjährigen Geburtstag etwas beschaulicher zu begehen. Obwohl’s der 25. ist. Egal, mir ist nicht so nach Feiern. Könnte an der Jahreszeit liegen. Oder daran, dass gestern auch meine Mutter Geburtstag hatte, sie aber nicht bei uns sein kann. Es ist alles anders im Vergleich zu früher: Früher war am Abend des 13.11. die Wohnung voll mit Familie, Verwandschaft und Freunden meiner Eltern; es war immer ein großes Fest mit Onkeln, Tanten, Cousins und Cousinen und deren Kindern, Großeltern, Schwagern und so weiter. Buffet in der Küche. Und um Mitternacht war ich dann derjenige, der die Glückwünsche eingesammelt hat.
Nein, dieses Jahr keine Feier, auch nichts eigenes.
Aber hey, um 00:02 Uhr der erste Anruf, danke!   :-)

Gestern bin ich wieder viel zu spät/früh ins Bett (entscheidet selbst: 7 Uhr morgens) und am Nachmittag nach dem Aufstehen mit Verena zum Friedhof gefahren. Zuvor besorgten wir noch Blumen für’s Grab: Gar nicht so einfach im November, es gibt fast nur weihnachtlich anmutende Gestecke.
Jetzt steht endlich auch der Grabstein. Hat lange gedauert, da sich über ein 3/4-Jahr erst die Erde absetzen musste und der Steinmetz viel zu tun hatte. Ist schön geworden. Wir blieben nicht all zu lange, da es regnete.

Am Rückweg noch bei der Bäckerei mit angeschlossener Postagentur vorbei, zwei via Amazon-Marketplace verkaufte DVDs abschicken.
Danach zum Edeka, den Nudelvorrat aufstocken (Stichwort Meldebestand) und Dominosteine kaufen. Es gibt wenige Dinge, die ich am Winter mag, und Dominosteine der Azuba (»Aachener Zucker- und Backwaren«), und nur die, gehören dazu.

Dominosteine der Azuba

Lange hat’s gedauert, aber nun hat auch Apollinaris begriffen, dass im Rahmen des Pfand-Chaos kein Mensch mehr deren Einweg-Glasflaschen haben will. Heute im Regal gesehen: Bitter Lemon und Bitter Orange in Plastik-Mehrwegflaschen! Laut dem Filialleiter an der Kasse, der einen beim Betreten des Ladens begrüßt und gerne Fragen zur Produktverfügbarkeit beantwortet (das macht den Laden sympathisch), wird es Ginger Ale in etwa zwei Wochen ebenfalls in PET-Mehrwegflaschen geben. Yes!

Was gibt’s sonst? Heute Abend mal wieder in wenigen Minuten 30 Bilder mit der Digitalkamera durchgeballert (mit Stativ). Undenkbar, wenn ich an meine alte analoge Spiegelreflex denke.

Verena auf der Couch im Wohnzimmer mit dem iBook

So langsam muss ich mich nach einer Alternative zu iPhoto umsehen. Mit einigen hundert Bildern taugt es, aber mittlerweile haben sich 931 Fotos bei mir angesammelt (seit der Digicam sind etwa 100 dazugekommen; ich hebe nicht jedes Foto auf). Das größte Manko von iPhoto ist, dass eine Verschlagwortung fehlt, nach der man seinen Bildbestand durchsuchen kann (z.B. »Verena Wohnzimmer iBook«). Mit wenigen Bildern kann man sich durch »Filmrollen/Alben« (wie die Playlisten von iTunes oder einer anderen Jukebox-Software) behelfen, aber bei mir haben sich bereits 28 Alben angesammelt.
Es wäre eigentlich Zeit für iPhoto 3 (evtl zur Macworld San Francisco am 7. Januar ‘04?), das dann Unterstützung für Schlagworte und Live-Suche mitbringt.
Falls es nicht kommt, muss ich mir kurz- und mittelfristig was anderes überlegen. Ich habe schon viel positives über Extensis Portfolio 6 gehört, aber 200 Euro dafür sind im Moment nicht drin. Kann mir dazu jemand was erzählen? Strong-buy oder günstigere Alternativen? Was taugt Cumulus von Canto? Cumulus 5.5 Single User kostet um die 60 Euro, Version 6 ist für Dezember angekündigt.

Wie geht’s meinen Projekten?
Projekt K, ein neuer Bereich für die Website einer Uni-Klinik, stand wegen Finanzierungsfragen vorübergehend auf der Kippe. Aber die Finanzierung geht klar und die Materialien trudelten diese Woche ein. Damit werde ich in den nächsten Tagen gut beschäftigt sein. Wie’s mit dem Projekt »K2« aussieht, dem Redesign der kompletten Website im nächsten Jahr, muss man mal sehen.
Mein SAE-Projekt, »Projekt Mayhem« liegt im Zeitplan. Ich habe den Film, für den ich den Director-Teil einer CD erstelle, am Wochenende auf englisch angesehen und dabei auf Festplatte gecaptured (per SCART aus dem DVD-Player raus, in die DV-Cam rein und von dort per FireWire in den Mac; iMovie tut’s für den Zweck) und mich um die Videobearbeitung gekümmert. Holger gab ein paar Tipps für After Effects – ein absolut geiles Programm: Videos beschneiden, Seitenverhältnisse beliebig einstellen, Farben korrigieren, kommt mit Halbzeilen-Bildern klar… Außerdem ist der Audio-Teil erledigt, war ja nur das aussuchen von vier Titeln, die ich von CD rippen musste.
Das passiert in den nächsten Schritten:

  • Film heute auf Deutsch ansehen (zwecks Verständnis), aber nicht am stationären DVD-Player über den Fernseher, sondern mit dem Software-DVD-Player am Mac, um den Film für Screenshots anhalten zu können – für die Menüscreens später.
  • Die Menüscreens werden in Photoshop zusammengebaut.
  • In Director erfolgt die Verknüpfung der Inhalte (Bilder, Soundfiles, Videos, Text) und die Erstellung der Programmlogik.

Der späteste Abzeichnungstermin für die Cinema-Übung wurde vom 29.11. um eine Woche auf den 6.12. verschoben. Das kommt uns aus mehreren Gründen sehr entgegen:

  • Das Projekt nimmt sehr viel Zeit in Anspruch.
  • Die zweite 3D-Woche wurde wegen der verschobenen Prüfung um eine Woche nach hinten gelegt.
  • Wir haben die Bücher noch nicht bekommen (Galileo-Bücher gab’s am Dienstag, einige haben alternativ Maxon-Bücher bestellt, die gibt’s erst nächste Woche).
  • Im Dezember geht’s eh relativ ruhig zu: keine Projekte, keine Übungen und ab dem 22.12. zwei Wochen Winterferien (allerdings beginnt ab dem 22.12. das zweite Projekt, für das wir bis 18.1. ein Storyboard abgeben müssen, zudem ist am 5.1. die zweite Zwischenprüfung in der vier Wochen Cinema-Stoff abgefragt werden, inkl. praktischer Übung).

Erschienen am Freitag, 14.11.2003 @ 0:25 | Kommentare deaktiviert
Tags: ,

 

Thanks for calling

Danke für die Glückwünsche, die mich per Kommentarfunktion, E-Mail, Telefon, ICQ oder persönlich erreicht haben.
Ich lasse den Abend jetzt gemütlich bei Jazz (Brad Mehldau, Dave Brubeck, Norah Jones) und einem Glas von dem Whisky ausklingen, den mir Wolfgang geschenkt hat. Nebenbei etwas Lektüre.

Es hätte sich heute Abend beinahe noch das eine oder andere Treffen mit Freunden ergeben, aber wenn die Nächte kälter werden, sitz’ ich hier zu Hause fest: Verena ist mit dem Auto zum DJK gefahren, das Rad steht bei diesen Temperaturen im Geräteraum, Busanbindung war in beiden Fällen ungünstig.
Aber ist ok, habe mit einigen Leuten nett telefoniert.

Erschienen am Freitag, 14.11.2003 @ 23:02 | Kommentare deaktiviert
Tags: ,

 

Sonntag, 23.11.2003

Ab in die Falle

An sich wollte ich ja noch eine Menge Blogeinträge vom Stapel lassen, aber ich bin zu müde. Ihr glaubt gar nicht, was für Premium-Content in der Pipeline steckt: die letzten zwei Wochen in der SAE, die Matrix3-Filmkritik, der aktuelle SPD-Claim, die Nürnberger U-Bahn, ein paar Worte zu »ultimativen« Fernsehshows, mein künftiges Handy…

Andermal. Wenn überhaupt noch (zumindest manches). Mit Projekt Mayhem komme ich sehr gut voran: Ich bin so weit vor meinem Zeitplan, dass ich mir davon mal ein paar Tage Auszeit gönnen kann. Am Freitag-Abend noch die Quicktime-Steuerung für die Videos eingebaut. Ansonsten mal faul gewesen und Videokonserve aufgeholt: Diverse Schmidt-Shows, Telekolleg-Folgen und verschiedene Einzelsendungen angesehen. Jetzt gleich noch eine Englisch-Folge von vor zwei Wochen über eine kanadische Provinz (die Sendungen im vierten Trimester sind Reportagen, durchaus interessant). Dann die Wäsche zusammenlegen und ab ins Bett; ich muss morgen früh wieder um kurz vor halb sechs aus dem Bett und um sechs aus dem Haus.

Morgen werde ich wahrscheinlich nichts schreiben, vielleicht am Dienstag.

Erschienen am Sonntag, 23.11.2003 @ 21:41 | Kommentare deaktiviert
Tags: ,

 

Samstag, 06.12.2003

Immer noch viel zu tun

Sorry, dass hier in den letzten Tagen etwas gemütlicher auf der Seite zuging und nur wenige Artikel erschienen, die auch nur wenig Tagebuch-Charakter hatten. Wie bekannt, war mein Terminkalender in den letzten Wochen prall gefüllt mit diversen Pflichtübungen, Prüfungen und einem großen Projekt. Einige Termine stehen noch aus (zwei Abitur-Prüfungen in zwei Wochen). Mit den Ergebnissen soweit bin ich ganz zufrieden.

Mit dem SAE-Projekt und der Geschichtsprüfung sind zwei große Sachen weggefallen, aber am Horizont zeichnen sich bereits die nächsten Aufgaben ab: Die SAE ist vom 22.12. bis 4.1. wegen Winterferien geschlossen, allerdings steht direkt am 5. Januar die nächste Prüfung an, zu meinem "Lieblingsthema" Cinema 4D.
Die nächsten Tage kommen einige Änderungen am enterVisions-Shop an, Hausaufgaben für’s Telekolleg sind zu machen, ich muss für die beiden Abschlussprüfungen lernen und bis kommenden Samstag muss die 3D-Übung der SAE erledigt und als OK abgezeichnet sein (zum Glück wurde der Termin etwas nach hinten geschoben). Dazu kommt der Oberärzte-Bereich der Klinik-Website im »Projekt K«.

Die Freizeit soll bei all dem nicht zu kurz kommen. Meine Kinoliste ist fast abgearbeitet; es fehlen noch »Das Wunder von Bern« sowie die letzten vier Filme auf der Liste. »Finding Nemo« vermutlich am Donnerstag; am Samstag treffe ich mich mit Gerd zu einem Double-Feature (»S.W.A.T.« und »Timeline«).
In den letzten Wochen habe ich mich auch hier und da mit Freunden getroffen: am 18.11. Kino mit Klaus (»Matrix 3«), am 29.11. Kino mit Martin (»Kill Bill«), letzten Mittwoch traf ich mich mal wieder mit Joachim (ging wie Martin auch mit mir in der Bankausbildung in eine Berufsschul-Klasse). Am Freitag sah ich mir »Italian Job« kurzfristig allein an, morgen ist eine Mac-Einführung bei einem Switcher geplant.
Neben all dem jeden Montag und Dienstag von 6 bis 18 Uhr für die SAE unterwegs und fast jeden Samstag Kollegtage. Langweilig wird mir nicht.

Also sorry, wenn ich nicht mehr ganz so häufig schreibe. Nur noch einmal täglich oder auch mal an manchen Tagen gar nicht. Und wenn es nur mal kurz ein paar Links oder einige wenige Worte zu einem »unpersönlichen« Thema sind.
Außer, ich bekomme mal wieder einen Rappel, etwas zu schreiben, so wie dieses Wochenende.   :-)

P.S.: Umfangreiche Berichte zu den letzten drei Wochen 3D-Unterricht in der SAE sowie zu meinem ersten Projekt sind in Arbeit.

Erschienen am Samstag, 06.12.2003 @ 23:02 | Kommentare deaktiviert
Tags: ,

 

Dienstag, 16.12.2003

Ein Königreich für eine Busspur

Der Spiegel schreibt in seiner aktuellen Ausgabe, der Handel befürchte dieses Jahr ein sehr schlechtes Weihnachtsgeschäft.
Ich weiß nicht, wo die ganzen Leute herkommen, die die Straßen und Geschäfte verstopfen.

Weihnachtsgeschenke kaufe ich zwar auch erst in den letzten drei Tagen vor Weihnachten (wenn ich sie nicht online bestellen kann), aber ich gehe dabei wenigstens nach einem verblüffend einfachen Muster vor:

  1. Reingehen
  2. Kaufen
  3. Rausgehen

Keine Notwendigkeit, sich im Geschäft – oder noch besser: zehn Geschäften – den Kopf zu zerbrechen. Das macht man in der Badewanne, im Bus oder am Computer, aber nicht zwischen den Grabbeltischen.

P.S.: Schneegestöber in München.

Erschienen am Dienstag, 16.12.2003 @ 18:43 | Kommentare deaktiviert
Tags: ,

 

Freitag, 19.12.2003

Feuerzangenbowle

Seit rund zehn Jahren gibt es in meinem weiteren Freundeskreis einen Termin, der jedes Jahr der selbe ist: Freitag vor Weihnachten gibt’s Feuerzangenbowle. Und zwar »Film und Gesöff.«
Bis auf letztes Jahr war ich immer dabei, und normalerweise lasse ich da auch nichts dazwischen kommen (egal, ob am nächsten Tag Wirtschaft-Abschlussprüfung ist).

Heute war es wieder soweit, dieses Jahr bei Kristin und Michl. Obwohl ein paar Leute gefehlt haben, kamen einige Gäste zusammen.
Ohne all zu sehr ins Detail gehen zu wollen: Es war wieder sehr schön! Ich schwang mich bei 2 Grad und Nieselregen todesmutig auf’s Fahrrad, um die zwanzig Minuten über Feldwege zu fahren – Verena hat das Auto selbst gebraucht.   :-)
Allerdings ging ich zweitig gegen halb elf, lieber doch noch einen Blick in die Wirtschaft-Bücher werfen.   :-)

Erschienen am Freitag, 19.12.2003 @ 23:08 | Kommentare deaktiviert
Tags: ,

 

Dienstag, 23.12.2003

Reinfeiern

Meine Schwester Verena feiert seit vielen Jahren ihren Geburtstag auf die selbe Weise: Für den Vorabend Freunde einladen und dann über Mitternacht feiern. So weit, so normal. Das Besondere ist, dass Verena am 24.12. Geburtstag hat und deswegen an einem Tag Geburtstags- und Weihnachtsgeschenke abgreifen kann.   :-)
Inzwischen ist es das zweite Jahr, in dem sie die Waschküche annektiert und zum Partykeller umgestaltet. Den Weg weisen Lichter im Treppenhaus: letztes Jahr Teelichter, dieses Mal eine elektrische Weihnachtslicht-Kette (oder wie die Dinger heißen).

Unser Treppenhaus

Erschienen am Dienstag, 23.12.2003 @ 22:26 | Kommentare deaktiviert
Tags: ,

 

Montag, 29.12.2003

Bratkartoffeln zum Frühstück

Morgän!

Erschienen am Montag, 29.12.2003 @ 22:24 | Kommentare deaktiviert
Tags: ,

 

Eigentlich

Eigentlich wollte ich ja heute Vormittag in die Stadt gehen, um meine lange Einkaufsliste abzuklappern:

  • Döner essen (vorzugsweise in Fürth)
  • Shampoo kaufen (sebamed Every-Day)
  • Duschgel (Axe anti-hangover) und Badeschaum (Nivea)
  • Buch: »LaTeX ge-packt« (Gutschein von Verena in Frauenaurach einlösen)
  • Buch: »Missing Links« von Dr. Thomas Wirth (habe in der Thalia Erlangen schon mal geblättert)
  • Zum Friseur gehen oder zumindest einen Termin vereinbaren; die 6 Wochen sind wieder rum und die Zotteln zu lang
  • Marsala-Wein kaufen
  • Eine über Amazon verkaufte DVD verschicken
  • Parmesan bei Edeka in Frauenaurach kaufen
  • Flaschen am Bahnhof in Erlangen zurückgeben

Anspruchsvolle Liste wenn man bedenkt, dass ich an drei Orten Besorgungen erledigen will. Nach Fürth könnte fahren, indem ich mit dem Rad bis Vach runter fahre und dann den Bus nehme. Nach Erlangen könnte ich mit dem Bus von Hüttendorf aus oder mit dem Zug von Fürth aus. Nach Frauenaurach käme ich ebenfalls gut mit dem Rad.
Vielleicht der Rundumschlag: Über Frauenaurach nach Erlangen die zehn Kilometer mit dem Rad, von Erlangen nach Fürth mit dem Zug, Döner essen, mit dem Zug zurück nach Erlangen (kost’ ja nix) und dann wieder mit dem Rad heim.
Was tut man nicht alles, um in den Genuss eines guten Döners zu kommen…

Ja, eigentlich wollte ich das alles heute Vormittag erledigen, aber mein Schlafrhytmus ist mal wieder total im Eimer. Werde jetzt in der Nacht meine Arbeit erledigen (bin letzte Nacht gut voran gekommen), die Schmidt-Show von heute Abend sowie das Seinfeld-Finale anschauen und dabei capturen und gegen zehn Uhr vormittags losfahren. Sofern ich mich nicht wieder für einen dieser zehnstündigen »Nur fünf Minuten«-Schläfe hinreißen lasse, der heute Morgen um neun meine Planungen vermasselt hat.

Nach 25 Jahren kenne ich mich inzwischen recht gut und kann daher die nächsten Tage etwas vorhersagen: Wahrscheinlich werde ich Silvester gegen 20 Uhr ins Bett gehen. Wahrscheinlich werde ich am 5. Januar ausgeschlafen um halb sechs Uhr früh aufstehen und dann topfit zur nächsten SAE-Prüfung in München fahren können.

Erschienen am Montag, 29.12.2003 @ 22:53 | Kommentare deaktiviert
Tags: ,

 

Mittwoch, 31.12.2003

Ab in die Heia

War ja klar. N8.

Erschienen am Mittwoch, 31.12.2003 @ 18:14 | Kommentare deaktiviert
Tags: ,

 

Donnerstag, 01.01.2004

So muss das sein

Ah, das fängt ja gut an! Ausgeschlafen ins neue Jahr.

Musik: Enya, »A Day without Rain«

Erschienen am Donnerstag, 01.01.2004 @ 5:22 | Kommentare deaktiviert
Tags: ,

 

Zeitgefühl

Der Tag heute fühlt sich wie Samstag an.

Erschienen am Donnerstag, 01.01.2004 @ 14:50 | Kommentare deaktiviert
Tags: ,

 

Mittwoch, 07.01.2004

Der Tag müsste 48 Stunden haben…

24 Stunden, um all das zu lesen was ich lesen möchte, und 24 Stunden für den Rest.

Erschienen am Mittwoch, 07.01.2004 @ 12:18 | Kommentare deaktiviert
Tags: ,

 

Sonntag, 11.01.2004

»Please excuse me from being late, I have a case of explosive Diarrhea.«

Gestern war der Tag der Notenbekanntgabe der beiden Abschlussprüfungen in Englisch und Wirtschaft im Telekolleg. Ich war pünktlich um kurz vor 10 in der Schule in Fürth, aber ein Mitschüler hat mich wieder heimgeschickt: Ich muss ziemlich gequält ausgesehen haben. Kurz zuvor antwortete ich auf die Frage »Wie geht’s?« mit »Nicht gut. Magenverstimmung, ich hätte gar nicht herkommen sollen.«
Seinem Vorschlag, die Noten für mich zu erfragen so dass ich gehen könnte, schloss ich mich an. Mir ging es mittlerweile ziemlich dreckig und ich wollte nicht noch die halbe Stunde durchstehen.

Am Freitag-Abend war noch nichts und der Himmel weiß, was ich mir da auf den Samstag-Morgen eingefangen habe. Am Morgen hatten sich schon leichte Bauchschmerzen und Gerumpel im Magen eingestellt, aber es war noch erträglich. Die schaukelige Busfahrt über Fürths kaputte Straßen gab mir dann allerdings den Rest.
Nachdem ich die Schule wieder verlassen hatte, ging ich in die nächstbeste Apotheke und ließ mir was zur Beruhigung des Magens geben. Der Apotheker verkaufte mir für 4,60 eine 20er Packung »Talcid« von Bayer. Kautabletten, die überschüssige Magensäure binden sollen.
Als nächste Apotheke hatte ich die am Rathaus im Kopf, aber es war überraschend, noch zuvor an vier Apotheken in der Fußgängerzone vorbeizukommen. Ich kaufte noch eine Flasche Wasser und ließ mich von Wolfgang abholen.

Zu Hause das Standard-Programm in einem solchen Fall: Zwieback, gezuckerter Fencheltee, Heizkissen, Cola und Salzbrezeln. Gegen halb zwölf schlief ich ein, es ging mir wieder etwas besser als am Morgen.
Aufwachen um 15 Uhr, höllische Schmerzen! Zwei weitere Talcid und ich schlief zum Glück wieder schnell ein. Ab 18 Uhr war ich dann wieder wach und das Befinden war auf dem Stand von 11:30 Uhr.

Mittlerweile hat sich die Lage weiter gebessert. Noch nicht alles im grünen Bereich und im Magen rumpelt’s immer noch, aber immerhin habe ich keine Bauchschmerzen mehr. Ich hoffe, dass sich die Lage bis morgen früh weiter entspannt, ich will unbedingt am Montag wieder nach München in die SAE fahren. Die nächsten drei Wochen ist After Effects das Thema.

Die Telekolleg-Noten habe ich noch nicht (evtl bekomme ich sie per Mail, habe mal angefragt), aber ich weiß, dass ich zumindest nicht in die mündliche Prüfung kann/muss. Die Mündliche kommt nur in Frage, wenn man sich durch die Abschlussprüfung verschlechtert hat und auf der Kippe steht (Komma-5, nachdem Jahresfortgangsnote und Prüfungsnote addiert und durch zwei geteilt wurden). Also habe ich in Wirtschaft und Englisch entweder eine 3 bzw. 2 oder sogar besser geschrieben (bei einer besseren Abschlussnote und Komma-5 überwiegt die Prüfungsnote). Oder ich habe mich in der Prüfung sensationell verschlechtert, z.B. eine 4 in Englisch (gäbe mit der 2 aus dem Jahresfortgang eine glatte 3 ins Zeugnis) oder eine 5 in Wirtschaft (Zeugnisnote wäre dann 4).

Erschienen am Sonntag, 11.01.2004 @ 14:13 | Kommentare deaktiviert
Tags: ,

 

Sonntag, 25.01.2004

Abendprogramm

20:00 – Tagesschau
21:00 – Mac-TV. Thema u.a.: Wie war das damals, vor 20 Jahren?
21:45 – Sabine Christiansen. Auf der Gästeliste: Der gefeuerte BA-Chef Gerster.
22:55 – Spiegel-TV

Der Tag heute war recht ruhig. Ich bin erst um 12 aus dem Bett gekommen und gegen 13:30 gingen Wolfgang und ich aus dem Haus. Beim Griechen einen Happen essen, dann weiter zu einem Autohaus, den Signum anschauen.

Ein sehr interessantes Fahrzeug: Von außen sieht er zugegebenermaßen wie ein zu groß geratener Golf aus, aber er ist ein Wagen der oberen Mittelklasse.
Im Innenraum Platz ohne Ende, auch im Fond: Die Sitze und die Mittellehne lassen sich einzeln umklappen und sind dann auf einer ebenen Fläche mit dem Kofferraum. Die Sitze hinten sind zudem in der Position und der Neigung variabel; das habe ich in einem Auto bisher noch nicht gesehen.
Ansonsten aktuelle Technik wie Kurvenlicht, Navisystem, Klimaanlage, tausend Airbags, viele Ablagefächer.
Wird wahrscheinlich in ein paar Monaten die neue Familienkutsche.

Erschienen am Sonntag, 25.01.2004 @ 19:50 | Kommentare deaktiviert
Tags: ,

 

Montag, 09.02.2004

Das geht ja gut los…

Eben auf der Fahrt im RegionalExpress von Erlangen nach Nürnberg: Ein Mädel neben mir trifft auf einen Bekannten und fängt zu quasseln an. Keine normale Unterhaltung im ansonsten ruhigen Wagen, sondern eine von der Sorte »Hört sich gerne selbst reden.« Der Typ kam auch kaum zu Wort, weil sie wie ein Wasserfall plapperte. Grässlich.
Als wäre das nicht schon genug gewesen im morgendlich-melancholischen Pendlerverkehr, packt das Mädel rechts neben mir eine Nivea-Dose aus und fängt an, sich die Hände einzureiben. Nicht nur, dass die weiße Pampe stinkt (was nur noch durch die Nagellackentferner-Tussi im ICE letzte Woche überboten wurde). Es bestätigt mal wieder ein Klischee.

Erschienen am Montag, 09.02.2004 @ 7:25 | Kommentare deaktiviert
Tags: ,

 

Sonntag, 29.02.2004

Farewell, my Lovely

Kaum steht man um 18:15 Uhr auf, schon muss ich wieder ran: Erst das Auto bei mobile.de einstellen, dann die alten PCs im Keller ausschlachten: Im Keller muss Platz geschafft werden.
Da ich mir nicht die Mühe machen will, sie bei eBay zu verklopfen, um dann 2 Euro 50 dafür zu bekommen (für beide), werden sie nächste Woche zum Hafen gefahren – die Müllumladestation der Stadt, bei der man altes Gerümpel loswerden kann: Egal ob es ein Kofferraum voller Altpapier ist oder Sondermüll.

Bevor die beiden Rechner ihren letzten Gang antreten, musste ich noch die Festplatten ausbauen. Da wurden Erinnerungen wach.   :-)
Ein Pentium-133 von 1997 für umgerechnet 1.550 Euro (mit Monitor), und ein Celeron-400 von 1999 für 630 Euro. Aus dem alten System habe ich noch einige Dinge übernommen: die nachgekaufte 4-GB-SCSI-Festplatte für 200 Euro, ein SCSI-CD-Brenner für 250 Euro, den Adaptec-SCSI-Adapter für 250 Euro… Unglaublich, was für ein Wertverlust da stattfindet. Für funktionstüchtige Rechner dieses Alters werden keine 5 Euro mehr bezahlt. Abgesehen davon, dass der Pentium ausgeschlachtet, und der Netzteil-Lüfter im Celeron defekt ist (der röhrt wie ein Rasenmäher).
SCSI würde ich heute nicht mehr kaufen. Mittlerweile ist es ja nur noch eine andere Schnittstelle an der gleichen Festplatte, damals hat es aber noch einen Unterschied gemacht (gleichzeitig brennen und weiterarbeiten ist hier das Stichwort).

Mal sehen, wie lange hier der G4 durchhält. Beim Arbeit mit After Effects, speziell beim Rendern, geht er schon arg in die Knie. Oder mit ein paar Dutzend 6-Megapixel-Bildern in Photoshop. Wenn ich in absehbarer Zeit hier ausziehe, bleibt er für Verena und Wolfgang hier und ich gönne mir einen Dual-G5. Wenn ich noch länger hier verweile, werde ich ihn doch verkaufen und auch gegen einen Dual-G5 austauschen (und wenn ich dann ausziehe, wird hier ein iMac hingestellt).

P.S.: Hat jemand einen Tipp, wie man alte Festplatten wirkungsvoll zerstören kann? Ohne sie in einen Rechner einzubauen und zu überschreiben.

Erschienen am Sonntag, 29.02.2004 @ 21:34 | Kommentare deaktiviert
Tags: ,

 

Samstag, 13.03.2004

Der Frühling ist da!

Wow, 13 Grad… So kann’s weitergehen. Ich hoffe, der Winter ist jetzt vorbei. Die Zeichen stehen gut: Heute war schon die erste Fliege in der Wohnung unterwegs.

Erschienen am Samstag, 13.03.2004 @ 15:14 | Kommentare deaktiviert
Tags: ,

 

Dienstag, 16.03.2004

Rechenspiele

Heute ist das erste Mal, dass ich einen SAE-Unterrichtstag ausfallen lasse. Es wäre wieder um Unix/Linux gegangen, und da gab es gestern für mich schon keine Überraschungen. Heute wäre es in ähnlicher Richtung weitergegangen. Außerdem brauche ich den Tag Zeit, denn bis Ende der Woche stehen zwei Brocken an, die ich nicht länger vor mir herschieben kann: Bis Freitag will das Finanzamt meine Steuererklärung 2002 auf dem Tisch haben und am Samstag ist wieder Kollegtag (an dem ich Mathe-Hausaufgaben abgeben muss).
Insofern weiß ich, was ich diese Woche zu tun habe…

Erschienen am Dienstag, 16.03.2004 @ 12:04 | Kommentare deaktiviert
Tags: ,

 

Mittwoch, 17.03.2004

20 Grad

Das mit den frühlingshaften Temperaturen scheint noch besser zu werden: Heute Nachmittag hatte es 20 Grad. Da ließ ich es mir natürlich nicht nehmen, die Kette meines Rades zu ölen und einen Ausritt zu wagen.

Was mich schon erschüttert ist, wie manche Leute teilweise ihr Fahrrad absperren. Fehlt eigentlich nur noch ein Schild »Klau’ mich!«
Dünnste 2-Euro-50-Kabelschlösser, die von jeder besseren Astschere in sekundenschnelle durchtrennt sind. Da müsste ein semi-professioneller Dieb noch nicht mal das Vorderrad ausbauen, an dem das Schloss befestigt ist.
Ein Fahrrad wird nur auf eine Art richtig abgeschlossen: Mit einem Bügelschloss oder einer Panzerkette wird der Rahmen an ein ortsfestes Objekt gebunden. Der Rahmen! Nicht die Laufräder.

Vielen Dank für die Beachtung aller Sicherheitsvorschriften.

Erschienen am Mittwoch, 17.03.2004 @ 18:20 | Kommentare deaktiviert
Tags: ,

 

Freitag, 19.03.2004

Bierdeckelreform now

Endlich fertig mit der Steuererklärung. Zehn Stunden Arbeit für voraussichtlich zweihundert Euro Rückerstattung.

Erschienen am Freitag, 19.03.2004 @ 0:25 | Kommentare deaktiviert
Tags: ,

 

Samstag, 20.03.2004

Videoabend

Zurück von einem lange geplanten Videoabend mit Klaus und Georg (später stieß noch Frank S. dazu). Auf dem Programm standen:

Bei der Gelegenheit bekam ich mein erstes Videofile mit XviD-Codec (in einem AVI-Container) in die Finger. Quicktime unterstützt XviD von Haus aus nicht, aber mit zwei kleinen Handgriffen bringt man dem QT-Player auch das bei: DivX installieren, anschließend die »XviD Delegate Component« nach /Library/QuickTime installieren.

Eigentlich dachte ich, dass ein ISO-konformes MPEG-4 auf jedem ISO-konformen Player abgespielt werden kann. Ich weiß (oder glaube zumindest), das Quicktime ISO-konform ist, denn beim Export nach MPEG-4 wird darauf hingewiesen, ob die Zieldatei mit den gewählten Einstellungen ISO-konform ist oder nicht. [Nachtrag: Ich sehe gerade, dass QT nicht auf »ISO«-Konformität prüft, sondern »ISMA«] Und XviD ist laut FAQ ein ISO-konformer MPEG-4-Codec.
Was ich mir vorstellen könnte ist, dass die Datei selbst nicht ISO-konform war, denn es war PAL-Auflösung (und QT meckert über die fehlende Konformität, wenn die Auflösung größer als 320×240 ist, was mich eh wundert). Würde aber nicht die Notwendigkeit bzw. den Bedarf einer »XviD Delegate«-Komponente erklären…
Das ist mir alles ein Rätsel; ich sehe schon: Mit MPEG-4 (Quicktime) und MPEG-4 (Divx) und MPEG-4 (XviD) muss ich mich nochmal beschäftigen. Anscheinend ist MPEG-4 nicht gleich MPEG-4.
Erinnert mich wieder an Andi von der SAE, der im BMC-Unterricht zu »Digital-Technik« zu sagen pflegte:

»Traue keinem MPEG, das Du nicht selbst codiert hast.«

Er bezog es aber mehr auf MPEG-2.
Die Welt ist klein: Einer meiner beiden Videokumpanen kennt einen der XviD-Core-Entwickler. Vielleicht kann ich den mal fragen, falls ich mir mal wieder meine Geschmacksnerven in der Mensa abtöten will.

Erschienen am Samstag, 20.03.2004 @ 2:23 | Kommentare deaktiviert
Tags: ,

 

Donnerstag, 25.03.2004

»…wird es frostig kalt.«

Oh Mann, nach der schönen letzten Woche ist es wieder schattig geworden: Nur noch fünf Grad tagsüber statt vormals zwanzig. Wenn es wieder etwas wärmer ist, so acht oder neun Grad, fahre ich wieder mit dem Rad in die Stadt. Radio F, den Busfahrer-Sender der Region, kann ich langsam nicht mehr hören.

Erschienen am Donnerstag, 25.03.2004 @ 19:24 | Kommentare deaktiviert
Tags: ,

 

Politischer Donnerstag

Nach dem Mathe-Lerntag von gestern – mit Markus habe ich mich im »Alex«/Fürth getroffen – wurde der heutige Tag politisch: Früh um 9 die Regierungserklärung von Kanzler Schröder, ein Jahr nach Ausrufung seiner »Agenda 20-10«.
Schön, dass seit der CeBIT diese Woche die Website des Bundestages ebenfalls mit CSS-Layouts gebaut ist; was ich jedoch noch vermisse ist eine Rednerliste zumindest von Plenarsitzungen, die in ARD/ZDF übertragen werden. Aus der Tagesordnung geht das nicht hervor. [Ok, Joschka Fischer spricht nur noch selten, und bei Regierungserklärungen ist der Ablauf i.d.R. wie folgt: Kanzler Schröder, Unions-Fraktionsvorsitzende Merkel, SPD-Fraktionsvorsitzender Müntefering, FDP-Fraktionsvorsitzender Westerwelle, Grünen-Fraktionsvorsitzende, danach Michl Glos von der CSU-Landesgruppe und dann blenden sich ARD/ZDF wieder aus der Sitzung aus.]

Anschließend die parallel aufgenommene Frühwiederholung des ZDF-nachtstudio vom letzten Sonntag. Sehr gute Sendung mit Bascha Mika (Chef-Red taz), Heribert Prantl (Wirtschaftsressort SZ), Klaus Staeck (Künstler und Verleger) und Gabor Steingart (Leiter des Hauptstadtbüros des Spiegel). Genialer Ausspruch des Moderators Volker Panzer:

»"Alarm, Alarm!" rufen sie: die Radikalerneuerer, die Besitzstandswahrer, die Lobbyisten. Und der Wächterrat der Meinungslosen, die Bild-Zeitung, schrillt hysterischer denn je.«

»Wächterrat der Meinungslosen«, wie geil ist das?!

Um 14:50 in die Stadt, einige Dinge besorgen, im Fellini’s einen Burger essen. Die neue Ausgabe des stern kaufen (zu Hause die Europa-Karte im A2-Format über den Schreibtisch hängen). Zurück daheim las ich das neue Buch von Gabor Steingart weiter, das ich Mittwoch geliefert bekommen habe: »Deutschland – Der Abstieg eines Superstars«.
Über das Buch werde ich noch separat schreiben, wenn ich es durch habe. Auszüge aus Steingarts Buch erschienen als zweiteiliger Aufsatz in den beiden Spiegel-Ausgaben 11/2004 und 12/2004. Wer sich nicht gleich das Buch kaufen will, kann relativ günstig – ein Euro pro Artikel-Teil – die wesentlichen Thesen seiner Problembeschreibung lesen (die Lösungsvorschläge werden in den Artikeln nicht erwähnt, sie finden sich laut Buch-Inhaltsverzeichnis eben dort).

Am Abend »Monitor«. Okay, ist irgendwie das »Akte« der Öffentlich-Rechtlichen. Um 22:15 dann noch »Berlin Mitte«. Die Runde sprach über die Regierungserklärung des Kanzlers vom Morgen.

Erschienen am Donnerstag, 25.03.2004 @ 23:57 | Kommentare deaktiviert
Tags: ,

 

Sonntag, 28.03.2004

La Ruota

Heute Abend waren wir seit ewigen Zeiten mal wieder im »La Ruota« in Burgfarrnbach. Früher – vor 15, 20 Jahren – waren meine Eltern und die benachbarten Onkel und Tante oft dort, und ich weiß gar nicht mehr, weswegen wir seit einigen Jahren nicht mehr dort waren.
Ich kann mich noch an einige frühere Besuche erinnern und kenne den Weg dorthin auswendig.

Die Einrichtung bei dem kleinen Italiener im Fachwerkhaus ist noch die selbe, aber inzwischen leitet der Sohn des früheren Pächters die Geschäfte.
Den Geschmack seiner Pizza hatte ich allerdings vergessen, aber mit dem ersten Bissen war er wieder zurück: Sehr gut! Aber man muss bei der normal großen Pizza leider etwas säbeln, der Boden ist recht hart. Verena nahm als Vorspeise einen »Insalata Casa« (»Brauchst’ des für Dein Tagebuch?«), ich probierte das Bruschetta. Auch nicht schlecht. Günstig ist es auch: Meine Salami-Pizza kostete ganze 5 Euro.
Das nächste Mal werde ich die Lasagne antesten.

Pizzeria »La Ruota«, Würzburger Str. 502, 90768 Fürth-Burgfarrnbach
Telefon: 0911–753664 (Reservierung notwendig!)

Erschienen am Sonntag, 28.03.2004 @ 20:05 | Kommentare deaktiviert
Tags: ,

 

Dienstag, 06.04.2004

Feierabend

Sieben Stunden saß ich jetzt über InDesign und habe an einem PDF gebastelt (ein Portfolio als Bewerbung für eine Agentur). Um kurz nach 19 Uhr heim gekommen und eben fertig geworden – für den Moment. Dienstag-Abend geht’s weiter, aber das ist dann nur noch Feinschliff. Montag-Morgen habe ich einigen Leuten das PDF zur Kritik geschickt und ein Großteil der Arbeit bestand darin, Mails zu lesen, auszuwerten und zu beantworten. Außerdem musste ich natürlich die Änderungen in InDesign einarbeiten.
Hat Spaß gemacht, und ich habe eine Menge gelernt! Ich war allerdings so vertieft, dass ich vergessen habe, etwas zu Abend zu essen…

Erschienen am Dienstag, 06.04.2004 @ 2:26 | Kommentare deaktiviert
Tags: ,

 

Montag, 19.04.2004

*argl*

Auf nach München. Leider hat mich am Freitag eine Erkältung erwischt, entsprechend zerknautscht fühle ich mich…

Erschienen am Montag, 19.04.2004 @ 5:53 | Kommentare deaktiviert
Tags: ,

 

Mittwoch, 21.04.2004

Zettelwirtschaft

Man kann durchaus sagen, dass ich gut zu tun habe:

Merkzettel auf meiner Tastatur

Erschienen am Mittwoch, 21.04.2004 @ 8:58 | Kommentare deaktiviert
Tags: ,

 

Freitag, 23.04.2004

Kirschblüte

Nach dem Kälteeinbruch von Anfang des Monats scheint sich der Frühling so langsam durchzusetzen. Der Kirschbaum vor meinem Fenster blüht schon!

[Bild anklicken zum Vergrößern.]

Erschienen am Freitag, 23.04.2004 @ 16:10 | Kommentare deaktiviert
Tags: ,

 

Mittwoch, 28.04.2004

Besuch in Bayreuth

Heute war ich wie gesagt in Bayreuth, um frühere Kolleginnen in der Bankfiliale zu besuchen. Zuvor ein Abstecher beim Top5-Griechen »Plaka«, der exzellent wie eh und je ist. Mal sehen ob ich dazu komme, im Mai alle Städte mit Top5-Griechen zu bereisen, um die Liste zu aktualisieren.
Auf der Hin- und Rückfahrt im Zug kam ich ganz gut mit der Lektüre für meine Diplomarbeit voran. Allerdings nicht ganz so flüssig wie gedacht, denn das Notieren von wichtigen Passagen auf Karteikarten hemmt etwas den Lesefluss.   :-)

Das Plaka ist ein Luxusgrieche: Sehr gediegene Einrichtung, gehobene Preise, Stoffservieten, neues Besteck nach der Vorspeise. Daneben ist auch das Essen sehr lecker und die Bedienungen sind zuvorkommend.
Die Preise meines Mittagessens:

  • Spezi (0,5 Liter): 3,10 €
  • Dolmadakia (warm, »Bayreuth-Style«, als Vorspeise): 3,90 €
  • Souvlaki: 9,90 €

Dolmadakia sind mit Reis gefüllte Weinblätter. Dazu gibt es Tzatziki. In manchen Restaurants wird Dolmadakia kalt serviert, in anderen warm. Warm habe ich sie zum ersten Mal im »Plaka« bekommen, daher »Bayreuth-Style«. Dolmadakia sind nicht zu verwechseln mit Dolmades: Ebenfalls gefüllte Weinblätter, aber zusätzlich zu Reis mit Hackfleisch. Dolmades werden immer warm serviert mit einer Eier-Zitronen-Soße.
Beim Souvlaki gibt es zwei Spieße sehr zartes, helles und mageres Schweinefleisch, quadratisch geschnitten, mit doppelten Grillstreifen. Als Beilage: Etwas Tzatziki, ein Häufchen Tomatenreis und zwei Salzkartoffeln mit etwas Tomatensoße.
Die Tzatziki-Viskosität ist sehr hoch. Da tropft nichts, wenn man den Tzatziki mit dem selbst gebackenen Weißbrot aufnimmt. Ob das von Vorteil oder Nachteil ist, ist letztlich Geschmackssache, ich habe es gerne etwas flüssiger. Die Knoblauch-Schärfe geht in Ordnung, nicht zu viel und nicht zu wenig.
Das Spezi scheint aus einer lokalen Brauerei zu kommen (evtl von Veltins, mit dem das Plaka einen Vertrag hat?), es ist jedenfalls weder MezzoMix (Coca Cola) noch Schwipp-Schwapp (Pepsi).

Telefonnummer des Plaka: 0921 – 53303. Die Adresse: Sophienstraße 18, 95444 Bayreuth (Nähe Marktplatz, Seitenstraße von der Fußgängerzone). Öffnungszeiten: täglich 11:30 bis 14:30 Uhr und 17:30 bis 23:30 Uhr.

Nach dem Essen ging ich zur Filiale, so dass ich mit den beiden Kolleginnen dort die Mittagspause verbringen konnte (eine sehr kleine Filiale, nur 2,6 Planstellen). Das Treffen war recht nett und wir konnten uns mal wieder über Neuigkeiten austauschen, aber über das Treffen kann ich hier nicht mehr schreiben.

Hier noch ein paar »Impressionen« aus Bayreuth (Bilder anklicken zum Vergrößern):

Standort Kanalstraße/La-Spezia-Platz: Hier steht man, wenn man vom Banhof aus einige Minuten die Bahnhofstraße hinunter gegangen ist, und den Hohenzollernring überquert hat. Zu sehen ist die Schlosskirche, dahinter das Alte Schloss. Die Treppe im Bild ging ich dann hoch, durch den Hof des Schlosses, in die Fußgängerzone.
Hier zunächst noch ein Bild der Kanalstraße, gleicher Standort, etwas nach links geneigt. Das Besondere an diesem Platz bzw. der Straße ist der Kanal. Auf den Bänken und den Stufen zum Kanal hinunter sitzen im Sommer Menschen um sich zu unterhalten oder zu lesen.
Mit der Fußgängerzone verbunden sind einige kleine, schattige Gässchen. Ist ganz schön, dort abends entlang zu laufen, wenn es eine laue Sommernacht hat. Im Bild zu sehen ist die Stadtkirche und das Alte Rathaus.
Das ist das Plaka in der Sophienstraße (die rechte Tür). Eine etwas abgelegene Nebenstraße nahe der Fußgängerzone, sehr ruhig. Neben dran ist noch ein Café.
Zurück in der Fußgängerzone, und zwar im Westteil. Die Fußgängerzone wird durch den Sternplatz getrennt, der Blick geht auf diesem Bild in Richtung Sternplatz. Nach diesem kommt die Richard-Wagner-Straße. Die Straße ist hier sehr breit, und Busse fahren hier durch zum Busbahnhof am Marktplatz (hinter mir).

Erschienen am Mittwoch, 28.04.2004 @ 18:59 | Kommentare deaktiviert
Tags: ,

 

Donnerstag, 29.04.2004

Alles im grünen Bereich

Es gibt nichts besonderes zu berichten. Heute Vormittag ein halb privater, halb dienstlicher Besuch im Nachbarort bei Peter.
Den Rest des Tages brütete ich über der Flash-Pflichtübung für die SAE: Schwieriger als gedacht, und der Lernprozess bei Flash ist recht steinig… Holger und Andi beantworteten mir freundlicherweise kleinere Fragen via ICQ oder Telefon, wenn ich mal gar nicht weiter kam.
Ich habe wichtige »Wegpunkte« in der Übung geschafft, so dass ich ganz zufrieden bin.

Erschienen am Donnerstag, 29.04.2004 @ 22:20 | Kommentare deaktiviert
Tags: ,

 

Montag, 03.05.2004

Durchwachsen

Ich weiß nicht, was ich von dem heutigen Tag halten soll. Es ging eigentlich ganz gut los: Schönstes Wetter in München, man konnte bis zu den Alpen sehen. In der SAE der erste Tag des PHP-Unterrichts von Andi, ebenfalls sehr gut.
Am Nachmittag sagte eine Kundin einen Termin ab. Erfreulicherweise tat sich gleich ein neuer Termin in Garching auf: Jemand von der Firma holte mich netterweise in München ab, wegen des Verkehrs vergingen jedoch zwei Stunden zwischen dem Anruf und der Ankunft in Garching, vor den Toren Münchens. Die Kollegen sind sehr nett und es sprang sogar ein kleiner Auftrag für mich heraus. Der CEO nahm mich im Auto mit nach Regensburg, wo ich um 18:33 in den EuroCity nach Nürnberg umstieg.

Bis hier hin eigentlich alles cool, mal abgesehen vom Münchner Verkehr. Der EC sammelte auf dem 60-minütigen Weg bis Nürnberg jedoch 20 Minuten Verspätung ein, da mit einem vorausfahrenden Zug irgendwas nicht passte. In Nürnberg erwischte ich nicht mehr den RE um 19:50, sondern erst den Bummelzug um 20:16 Uhr. Ankunft in Erlangen um 20:45, und mein rechter Schuh brachte mich um: Mit der neuen Fütterung vom Schuster passt was nicht, und an der Ferse kündigte sich eine Blase an.
Egal, rauf auf’s Rad und heimgeradelt. Auf halber Wegstrecke erwischte mich dann ein Platzregen…

Es gibt Tage, an denen bin ich dankbar, 130 Euro für einen Ortlieb-Rucksack ausgegeben zu haben.

Erschienen am Montag, 03.05.2004 @ 22:19 | Kommentare deaktiviert
Tags: ,

 

Samstag, 15.05.2004

»Bin im Meeting!«

Wo ich gerade beim Thema Zeit bin: Die kommende Woche startet vollgepackt durch. Am Montag und Dienstag bin ich wie gehabt in München, SAE. Direkt nach dem Unterricht um 13:30 Uhr ein Meeting (The Artist formerly known as »Besprechung«) für ein Projekt. Um 16 Uhr ein weiteres Treffen wegen eines anderen Projekts. Am Dienstag ähnlich: Nach der SAE Besprechung für ein drittes Projekt in Regensburg.

Den Rest der Woche zwar keine Besprechungen (nah, doch, eine könnt’ noch kommen), aber mit den drei Projekten und einem vierten Projekt habe ich gut zu tun. Nebenher noch den SAE-Unterricht (PHP) nachbereiten und Fachliteratur lesen/durcharbeiten und Literatur für die SAE-Diplomarbeit lesen. Zumindest handelt es sich bei einem der vier Projekte um mein SAE-Abschlussprojekt, so dass nicht noch eine fünfte Aufgabe dazu kommt. Wobei, einem Schulfreund aus Bankazubi-Zeiten habe ich schon seit einigen Wochen versprochen, eine Website zu machen.
Und jetzt fängt wieder die Kinosaison an, und am 27. Mai geht’s in Erlangen wieder mit dem Berg los, der einzig wahren »fünften Jahreszeit«.

Wenn noch Zeit bleibt, lerne ich Mathe.

Erschienen am Samstag, 15.05.2004 @ 18:34 | Kommentare deaktiviert
Tags: ,

 

Dienstag, 06.07.2004

»Ich hab’ hier voll den Endstress ey, und Du kommst mir mit so ‘ner Scheiße…«

Die letzten Tage kann man durchaus als »stressig« bezeichnen.

Donnerstag: Abgabetermin für die Facharbeit. Bis zur letzten Sekunde geschrieben. Wurde doch länger als gedacht, da habe ich den Aufwand etwas unterschätzt. Am Schluss war ich über 24 Stunden wach und habe bis zu 16 Stunden am Stück geschrieben. Dringende Empfehlung an alle, die in der SAE eine Facharbeit schreiben müssen: Den spätestmöglichen Abgabetermin ignorieren, rechtzeitig anfangen, nicht hinten raus schieben es so einrichten, dass man vier Wochen vor dem offiziellen Termin abgeben kann.

Freitag: Habe ich komplett verschlafen und auch sonst eher wenig gemacht. Dafür stand am Abend um so mehr Arbeit an. Leider habe ich deswegen die Party des Jahres versäumt: Die jährliche Gameworker-Party (1, 2), diesmal unter dem Motto »Gleitzeitveranstaltung«. Sehr ärgerlich.

Liebe Kollegen, Freunde und Partner,

wir möchten euch noch einmal darauf hinweisen, dass am 2. Juli 2004 in der Pappenheimstr. 8 um 18:30 Uhr die legendäre unübertroffene Pappenheimparty (Version 2.0) stattfindet und ihr euch vielleicht noch NICHT angemeldet habt!!!

… Falls doch – Glück gehabt!
Falls NICHT – dann aber schnell:

Info und Anmeldung
[URL gesnippt]

Das ganze ist übrigens eine Gleitzeitveranstaltung, d.h. es darf jederzeit gekommen und gegangen werden…

Anhänge dürfen sowohl mitgebracht, als auch zuhause gelassen werden!

Schnittchen gibt’s auch!

Wir freuen uns aufs herzlichste

das Pappenheim

PS: Anmelden, Marsch Marsch!

Samstag: Pause war gestern, am Samstag war ich in der SAE für die zweite von drei Wochen Unterricht zum Thema »Advanced Authoring« bei Andi. Das advancte am Advanced Authoring ist, dass es nicht mehr um das einfache Lingo geht, sondern um Imaging-Lingo und Lingo-3D. Unterricht von 10 bis 16 Uhr. Aus dem Haus um 6 Uhr früh, zurück gegen 20:30 Uhr (am Rückweg noch ein Döner in Fürth). Zum Ausklang Sommer-»Wetten, dass…?«.

Sonntag: Arbeiten für eine Website, die schon länger einer Umsetzung harrt. War einerseits ein älteres Versprechen, andererseits kann ich dafür eine Rechnung schreiben. Und die Kohle braucht mein Konto dringend.
Ansonsten: Vorbereitung meines CSS-Workshops am Montag.

Montag: Dritte und letzte Woche des Advanced-Authoring-Unterrichts in der SAE. Diesmal gehe ich Anfang der Woche, Montag und Dienstag, jeweils von 10 bis 13 Uhr. Mal wieder zu wenig geschlafen.
Ich hoffe, man hat’s nicht all zu sehr gemerkt ab 17:15 Uhr – denn dann begann der CSS-Workshop, mit mir als Dozent. Ich fand’s – als Dozent – ganz gut, hat Spaß gemacht. Aber ich war mit Schulungen etwas aus der Übung: Deswegen war ich nicht, wie geplant, um 20 Uhr fertig, sondern erst um 21:23 Uhr, ohne Pause. Zwar anderthalb Stunden überzogen, aber ich habe alles gezeigt, was ich zeigen wollte. Hinterher noch ein bisschen Manöverkritik mit Matthias und Andi, denn an der ein oder anderen Stelle hätte ich durchaus kürzen können.
So spät nach Hause zu fahren hätte sich nicht mehr gelohnt, dann wäre ich erst gegen 1 daheim gewesen und hätte fünf Stunden später schon wieder aufbrechen müssen. Daher habe ich von vornherein eine Übernachtung eingeplant, und Holger war so nett, mein Geschnarche zu ertragen.   :-)
Eigentlich wollten wir um zehn noch in »Shrek 2« (englisch) gehen, aber dafür war’s dann um 21:45 doch zu spät. Lecker Zwiebelrahmschnitzel, noch ein paar coole Musikvideos, und dann kam wieder meine Ortlieb-Liegematte zum Einsatz. Um Mitternacht hingelegt und ich war sofort weg; Holger hat noch was weitergearbeitet.

Dienstag: Um 6 mal kurz aufgewacht, um 8 mal kurz aufgewacht, um 9 aufgestanden. Gewaschen, angezogen und aus dem Haus raus. Es regnet. Am Ostbahnhof mal wieder eine Episode aus der Serie »Fluch und Segen einer Stammstrecke«: Schon cool, wenn sämtliche S-Bahnen in der Münchner Innenstadt zwischen Ost- und Hauptbahnhof durch einen Tunnel fahren, denn dann kommt alle drei Minuten eine S-Bahn. Bloß blöd, wenn eine von den Dingern einen »Triebkopfschaden« hat und nichts mehr geht.
Eigentlich hätte ich um 09:46 mit der S7 drei Stationen nach Perlach fahren müssen. Stattdessen konnte ich erst um kurz nach 10 mit der S2 zwei Stationen bis Giesing fahren, und dort in eine bereitstehende S7 umsteigen, denn im Katastrophenfall beginnt die S7 erst ab Giesing. Statt um 10 und pünktlich zum Unterricht war ich erst um 10:25 in der SAE. Und die Anreise innerhalb Münchens hat mal wieder so lange gedauert wie mit dem ICE die Strecke Augsburg-München. Ab 2010 ist Besserung in Sicht, wenn es einen zweiten Tunnel gibt.
Unterricht von 10 bis 13 Uhr, um 13:25 mit der wieder normal fahrenden S-Bahn in die Innenstadt und mit Andi bei Subway am Marienplatz eingekehrt. Um 14:48 mit dem ICE zurück nach Erlangen. Zweihundert Kilometer weiter im Norden scheint die Sonne und es hat 23 Grad. Um 17:30 daheim.

+++

Also sorry, dass es hier in letzter Zeit nur sehr wenig und nur kurze Einträge gab (wie angekündigt). Und dass ich nicht immer gleich auf Mails antworte. Ich war ein bisschen beschäftigt.
In nächster Zeit wird es so weitergehen:

Heute nichts aufregendes mehr. two cents-Einträge schreiben und »Embedded Visual C++ 4.0« (224 MB) nebst dem »SDK for Windows Mobile 2003-based Pocket PCs« (84 MB) installieren: Für ein weiteres Projekt muss ich herausfinden, was in Sachen XHTML und CSS auf einem Pocket-PC geht. Mal sehen, wie flott das auf einem 1-GHz-G4 mit Virtual PC läuft…
Später noch »Six Feet Under« (ich nehm’s grade auf, läuft ja seit letzter Woche ab 22:15).

Morgen werde ich einen kleineren Auftrag abschließen, zumindest, was die HTML-Version betrifft. Das ist die Sache, die ich weiter oben schon beim Sonntag erwähnt habe. Außerdem steht die letzten SAE-Pflichtübung an: PHP-Flash-Kommunikation. Und ich will den CSS-Workshop nachbereiten.

Donnerstag will ich die HTML-Geschichte sicher fertig machen. Außerdem steht noch ein weiterer Auftrag an (auch eine Website), und ich will mit dem Flash-Spiel für mein Abschlussprojekt anfangen.

Freitag arbeite ich am Flash-Spiel weiter, und zur Abwechslung mache ich die HTML-Umsetzung meines Abschlussprojekts fertig.

Am kommenden Samstag (10. Juli) arbeite ich nicht.

Sonntag bin ich hoffentlich mit dem Flash-Spiel fertig, damit ich mit der PHP-Programmierung meines Abschlussprojekts anfangen kann. Ab dann gibt’s mit dem Abschlussprojekt richtig viel zu tun.
In die SAE gehe ich erst wieder am 17. Juli (der Samstagskurs macht wie gesagt in sechs Stunden das, was »mein« Montag-Dienstag-Kurs in zweimal drei Stunden macht). Ich muss allerdings davor wahrscheinlich nochmal runter, eine Sprachaufnahme für mein Projekt machen.

Könnte also wieder etwas ruhiger werden hier.

Erschienen am Dienstag, 06.07.2004 @ 22:44 | Kommentare deaktiviert
Tags: ,

 

Donnerstag, 19.08.2004

Ab in den Norden

Ich verabschiede mich in den wohlverdienten Urlaub – es geht auf Sylt. Wolfgang und Verena sind bereits seit dem 13. August auf der Insel. Ich fahre hinterher, da am Montag noch meine praktische Abschlussprüfung des Mediendesign-Studiums wahr. Am Dienstag musste ich eine Reihe von Terminen wahrnehmen und gestern habe ich verschlafen.   :-)
Der Bummelzug von Erlangen nach Nürnberg fährt um 04:35 Uhr. Eine Stunde später, um 05:35 Uhr, geht es weiter mit dem ICE 888 bis Hamburg-Altona (Ankunft um 10:08 Uhr), dann um 10:33 Uhr drei Stunden lang in einem RegionalExpress nach Westerland, Ankunft um 13:38 Uhr. Ich habe genug zu lesen dabei, außerdem einen aufgeladenen iPod.

Wolfgang und Verena fahren am 27. zurück, ich muss bereits am 26. wieder mit dem Zug zurückfahren: Vom 27. bis 1.9. bin ich für einen Auftrag in München. Mit Einträgen wird es also bis Ende August mau aussehen. Evtl schreibe ich im Urlaub ein bisschen was und spiele es nachträglich auf den Server. Allerdings hat »faul am Strand liegen« klare Priorität.

Ich habe ein paar neue Einträge geschrieben, falls sie jemand noch nicht gelesen hat:

Erschienen am Donnerstag, 19.08.2004 @ 4:00 | Kommentare deaktiviert
Tags: ,

 

Samstag, 25.09.2004

Lichtblicke

Heute war’s ein bisschen durchwachsen. Regnerisches Wetter, »Collateral«-Vorstellung um 8 ausverkauft, Besuch bei der Pizzeria lohnt nicht (schließt um 10, und die nächte »Collateral«-Vorstellung beginnt um Viertel nach elf), ich warte auf E-Mails, und mein Mini-Kugelschreiber ist auch verschütt gegangen.
Insgesamt ideale Voraussetzungen für schlechte Laune.

Am Nachmittag besserte sich meine Laune, denn wir waren bei meinem Onkel mütterlicherseits zu Gast: sein Geburtstag. Ein Wiedersehen mit ihm und meiner Tante und meinen zwei Cousins. Einer von beiden war gerade auf dem Sprung als wir kamen, und ich unterhielt mich mit meinem zweiten Cousin, Helmut, über dies und das, vor allem über Macs.   :-)
Wer sich einen gebrauchten Mac zulegen möchte, sollte darauf achten, dass er Quartz-Extreme-fähig ist, denn dann werden die Bildschirminhalte nicht vom Prozessor berechnet, sondern von der Grafikkarte (zwar ist der Desktop mit seinen Fenstern eine 2D-Oberfläche, aber das OS tut so, als wäre es eine Textur). Systemvoraussetzungen für Quartz Extreme: NVIDIA GeForce2 MX, GeForce3, GeForce4 MX oder GeForce4 Ti, oder eine AGP-basierte ATI RADEON. Mindestens 16 MB VRAM werden benötigt. Macs mit diesen Grafikkarten sind G4s mit für OS X ausreichend schnellen Taktfrequenzen (und Quartz Extreme nimmt dem Prozessor außerdem eine Menge Arbeit ab). Die nächste Evolutionsstufe kommt im nächsten Jahr mit OS X 10.4 in Form von »Core Image«. Alle G5-Rechner (Power Mac G5 und iMac G5) sowie die aktuellen Powerbooks verfügen über CI-fähige Grafikkarten.

Später noch eine kleine Mathe-Nachhilfestunde für Luca, Helmuts Jüngsten. Beim Telekolleg scheiterte ich zwar an Mathe, aber hey, einem Zweitklässler kann ich doch noch den ein oder anderen Tipp geben.   ;-)   Sie sind gerade bei Addition und Subtraktion und den Zahlen bis 100. Was ich ziemlich cool finde: Französisch ab der ersten Klasse, Englisch ab der dritten.

Thema Stift: Ich habe ja so manch schlechte Angewohnheit, aber meine Utensilien wie Schlüsselbund, Armbanduhr, Handy, Geldbeutel und eben den Mini-Kugelschreiber »Lamy pico« lege ich aus gutem Grund immer am gleichen Platz ab. Deswegen hatte ich am Vormittag leichte Panik, da der Stift nicht auf dem Schreibtisch, nicht in der Jeans-Hosentasche und nicht in der Rucksack-Innentasche war.
Mir fiel dann wieder ein, wo der Stift noch sein könnte, und tatsächlich: Gefunden. Ich bin einigermaßen beeindruckt, dass er noch einwandfrei funktioniert, denn ich habe ihn 61 Minuten bei 40 Grad und bis zu 900 Umdrehungen gewaschen und anschließend im Trockner getrocknet. Zweimal. Er war in der Jeans-Hosentasche, fiel aber wohl in der Waschmaschine oder im Trockner aus dieser heraus. Der Hub-Mechanismus funktioniert noch, die Mine schreibt ebenfalls nach wie vor, und die Jeans sowie die anschließend getrocknete Wäsche sind unversehrt. Respekt!
Und ich hatte mich schon mit dem Gedanken angefreundet, gleich am Montag 30 Euro für einen neuen Pico auszugeben.

So, um zehn geht’s erstmal per Rad in die Stadt; erst Subway, dann Kino. Wenn’s nicht regnet.

P.S.: Ich wüsste ja gerne mal, was in einem Trockner während des Trocknens eigentlich passiert.

Erschienen am Samstag, 25.09.2004 @ 20:33 | Kommentare deaktiviert
Tags: ,

 

Montag, 11.10.2004

Offline

Am Sonntag ist bei uns die Sicherung rausgeflogen: Ein Fön hat’s nicht mehr gepackt. Leider ist dabei auch mein DSL-Modem gestorben. Holger war so freundlich, für mich am Telefon was zu ergoogeln: Ich bin nicht der Einzige, dem so etwas passiert ist – wenn Geräte längere Zeit am Strom sind und dann plötzlich keinen Strom mehr haben, dann können sie schon mal das Zeitliche segnen (keine Ahnung, was da genau passiert, ich bin kein E-Techniker). Zweieinhalb Jahre hat das Teil non-stop durchgehalten.

Exzellenter Service von NEFkom: DSL-Modem und Splitter wurden gleich am Montag anstandslos und kostenlos getauscht. Die neuen Geräte sind jeweils nur noch ein Drittel so groß wie ihre Vorgänger: Splitter von Siemens statt von der Telekom; das Modem ist dagegen kein Siemens XpressLink mehr, sondern ein SpeedStream von Efficient Networks (noch nie gehört…).

Dennoch: Es wird Zeit für den Universal Business Adapter. Ich hasse diese Wandwarzen, die mit jedem kleinen Schächtelchen über die Wohnung herfallen.

Erschienen am Montag, 11.10.2004 @ 19:22 | Kommentare deaktiviert
Tags: ,

 

Mittwoch, 10.11.2004

Alles muss raus

*urgs*, mich hat eine Magenverstimmung erwischt…

Das Jabra BT250

Erschienen am Mittwoch, 10.11.2004 @ 11:32 | Kommentare deaktiviert
Tags: ,

 

Donnerstag, 11.11.2004

Wirkt

Wow, ich bin begeistert, was so ein bisschen Hefe bewirken kann: Zwei Beutelchen Perenterol-Pulver und es geht mir schon viel besser.
Verena hat mir erst Perenterol-Kapseln gegeben, aber diese großen Dinger bekomme ich nicht runter. Mit Tabletten habe ich ja sonst kein Problem, aber es gibt Grenzen.

Erschienen am Donnerstag, 11.11.2004 @ 16:18 | Kommentare deaktiviert
Tags: ,

 

Montag, 29.11.2004

Gehe direkt ins Bett, gehe nicht über Los, ziehe kein Abendessen ein

Ich komme gerade aus München, von zwei Kundenterminen. Ich habe eh schon wenig geschlafen und bin entsprechend müde.
Am Morgen in Erlangen noch schnell beim Volksbegehren eingetragen, vom Steuerberater die Steuererklärung abgeholt, dann mit dem ICE nach München und im Zug noch ‘ne Stunde gepennt. Die Treffen verliefen sehr gut.

Erschienen am Montag, 29.11.2004 @ 22:03 | Kommentare deaktiviert
Tags: ,

 

Dienstag, 30.11.2004

Samstag

Der Tag heute fühlt sich irgendwie an wie Samstag. Das liegt vielleicht an meiner Vergangenheit als Springer: Ab Mai 2000 war ich etwas über zwei Jahre lang als Kundenberater in Filialen zwischen München, Schweinfurt, Bayreuth, Ludwigshafen und Karlsruhe unterwegs. Meistens montags bis freitags, und immer per Zug. Und wenn ich Freitag-Abend kaputt zu Hause angekommen bin, war am nächsten Tag natürlich ausspannen angesagt.
Gestern war’s ziemlich stressig mit meinen beiden Terminen in München und ich bin erst spät heimgekommen…

Erschienen am Dienstag, 30.11.2004 @ 14:05 | Kommentare deaktiviert
Tags: ,

 

Freitag, 03.12.2004

Mehr Geschwindigkeit!

Yes! Seit heute geht es mit mehr Tempo ins Web: 1,6 MBit/s Flatrate statt vorher einem MBit (der Upstream stieg nur von 200 K auf 256 KBit/s). Außerdem kann ich bayernweit zum Ortstarif telefonieren. Das Beste: Ich spare mit dem neuen Tarif rund 15 Euro pro Monat…
Ich habe zwar die Plakatwerbung für Maxi-DSL gesehen, aber hätte mich ein Freund nicht darauf hingewiesen, dass das ein neuer Tarif von NEFkom und M-Net ist, würde ich heute noch denken, dass es ein neuer NEFkom-Konkurrent ist…
Ich kann es nur empfehlen: Wer in Bayern im Einzugsgebiet von NEFkom oder M-Net wohnt, sollte sich das mal überlegen.

Erschienen am Freitag, 03.12.2004 @ 20:23 | Kommentare deaktiviert
Tags: ,

 

Sonntag, 26.12.2004

Whisky zu Weihnachten

Zeit für Privates in diesem kleinen Weblog. Vom 23. auf den 24. hat Verena wie jedes Jahr unten in der zum Partykeller umfunktionierten Waschküche in ihren Geburtstag reingefeiert. War sehr nett!

Am 24. selbst Bescherung mit der Verwandschaft.   :-)

Ich habe unter anderem einen iPhoto-Bildband verschenkt, der sehr gut ankam. Für mich gab es haufenweise Kinogutscheine (reicht etwa ein halbes Jahr) und eine Flasche 15 Jahre alten »Glenfiddich Solera Reserve«.
Ein exzellenter Whisky, der mir noch besser schmeckt als der normale Glenfiddich. Wie auch der »Glenmorangie Sherry Wood Finish« wird er noch einige Jahre in alten Sherry-Fässern nachgelagert. Ich mag diesen etwas eigenen Geschmack beider Whiskies, die angenehm mild sind.
Auf meinem »Wunschzettel« von Whiskies, die ich mal probieren möchte, stehen noch: Dalwhinnie aus den Highlands, Glenlivet aus Speyside, Lagavulin von Islay (sprich: »Ielah«) und Laphroaig, auch von Islay (sind mir von Michl empfohlen worden). Vielleicht kaufe ich mir bei Celtic mal die Miniaturen. Übrigens gibt’s auch in Oberfranken eine Whisky-Destillerie
Ansonsten mag ich auch Glen Grant, Highland Park – allerdings ist mir der 12-jährige lieber als der 18-jährige – und den irischen Paddy.
Übrigens, bei Wikipedia entdeckt: Eine Website mit Sound-Samples von der Aussprache der schottischen Namen.   :-)

Äh ja, ich schweife ab.
Am 25. Mittagessen bei »Gütlein« in Erlangen-Büchenbach. Für meinen Geschmack war’s aber nicht so der Bringer: Eine kleine Wirtschaft, die mal angebaut hat, und in Stoßzeiten zum Massenbetrieb wird. Das Essen war ok, aber nicht wirklich der Bringer.

Am zweiten Weihnachtsfeiertag Mittagessen bei »Rittmayer« in Hallerndorf. Der Rittmayer ist, im Gegensatz zum Gütlein, ein klein gebliebenes Familienunternehmen mit angeschlossener Brauerei. Ohne Reservierung bekommt man auch dort keinen Platz, dennoch ist die Atmosphäre sehr angenehm. Das Essen ist über jeden Zweifel erhaben. Ich sag’ nur eins: Das weltbeste Schnitzel!
Ja, soweit. Ansonsten war viel faulenzen angesagt, und mal die Seele baumeln lassen.

Erschienen am Sonntag, 26.12.2004 @ 22:51 | Kommentare deaktiviert
Tags: ,

 

Samstag, 01.01.2005

Silvester

Silvester-Parties: Unverbindlicher Sex, harte Drogen und historische Vergleiche!
Dieses Mal war ich wieder bei der legendären Party in Klaus’ Wohnung dabei, zu der er vorher per E-Mail einlud:

»Ach so… nicht zu vergessen: der Blei-Weitwurf auf unserem Wohnzimmerteppich.«

Jeder der rund 20 Leute steuerte einen Teil zum Buffet bei: Lachs, Baguette, Käse, Knabberkram…
Kurz vor Mitternacht ging es unter dem Motto »Prost statt Böller« auf eine der nahe gelegenen Kanalbrücken, um dem Feuerwerk über dem Stadtteil beizuwohnen.
Anschließend – da wir es vor Mitternacht nicht mehr geschafft hatten – das Double-Feature »Dinner for One« und »Dinner for Brot«.

So gegen 3 hat sich die Veranstaltung dann langsam aufgelöst. War mal wieder eine super Party!

Erschienen am Samstag, 01.01.2005 @ 14:35 | Kommentare deaktiviert
Tags: ,

 

Samstag, 29.01.2005

N8schicht

Ich bin ausnahmsweise mal spät im Büro. Erkenntnis eines angehenden Selbstständigen: Es gibt Phasen, da ist die wenigste Zeit im Büro Zeit, die man Kunden in Rechnung stellen kann. Aber mir war klar, dass ich als Freelancer nicht nach 8 Stunden die Maus fallen lassen kann. Wer nur 40 Stunden in der Woche arbeiten will, soll sich anstellen lassen aber nicht selbstständig werden.

Sehr vorteilhaft: Am Wochenende fährt der Nightliner N28 bis Hüttendorf hier quasi vor der Haustür ab (Stubenlohstraße), so dass ich nicht erst durch die halbe Innenstadt muss.
Ich hätte nicht gedacht dass ich das mal schreibe – im Moment geht mir Busfahren ziemlich auf den Senkel. Es ist Winter und ich bin auf den Bus angewiesen. Der ist nicht nur überheizt, sondern die Heizung ist auch noch laut wie ein Haarfön, so dass Musikhören ohne Gehörschäden unmöglich ist. Den Rest gibt mir die Ansage der Haltestellennamen in der Linie 281: Eine depressive Männerstimme, die nicht auszuhalten ist…

Musik (wenn der Haarfön nicht läuft): Coldplay, »Warning Sign« (A Rush of Blood to the Head)

Erschienen am Samstag, 29.01.2005 @ 1:07 | Kommentare deaktiviert
Tags: ,

 

Donnerstag, 17.02.2005

Halb so schlimm

Vorhin war ich mit Kollegen in der Augenklinik, im Dienste der Forschung. Für neuartige Messmethoden wurden Freiwillige gesucht und aus alter Verbundenheit haben wir den beiden Ärzten den Gefallen getan.
Ich hatte ja größte Bedenken, da ich nicht mal Augentropfen leiden kann; muss das dann sein, dass die Hornhaut mit einem Gerät berührt wird?!

Ich kann Entwarnung geben: So schlimm war’s gar nicht. Das mit den Augentropfen war ganz leicht. Sie betäuben das Auge und die Augen fühlen sich für eine Viertelstunde so an, als wäre man gerade aus dem Bett gekrochen oder hätte ein paar auf die Nuss bekommen.
Da das Auge betäubt ist, spürt man auch nicht, dass die Oberfläche berührt wird. Und weil man sehr nahe Objekte nicht fokussieren kann, sieht man es auch nicht.

War eine interessante Erfahrung, und mit meinen Augen ist soweit alles klar (abgesehen von der Kurzsichtigkeit, aber Kurzsichtigkeit ist keine Krankheit).

+++

Eigentlich bin ich ja im Endstress mit einem Projekt, aber in der Zeit habe ich After Effects Videos codieren lassen.

Erschienen am Donnerstag, 17.02.2005 @ 17:10 | Kommentare deaktiviert
Tags: ,

 

Montag, 20.06.2005

Premium-Content

War ja klar, dass es auch in diesem Weblog früher oder später Katzenbilder gibt. Man beachte die filigrane Ausführung der B-Note (1, 2).
Zur Erklärung: Um die Ecke wurde der Rasen gesprengt und das fand sie wohl interessant. Die Katze von den Nachbarn ist öfter auf dem 5 cm schmalen Geländer unterwegs…

So, Ende Gelände für heute. Ich war von 7 bis 20 Uhr im Büro (45 Minuten Pause). Über 10 Stunden habe ich an einem Artikel geschrieben, der irgendwann im September erscheint.

Erschienen am Montag, 20.06.2005 @ 22:19 | Kommentare deaktiviert
Tags: ,

 

Freitag, 01.07.2005

»Everything perfect.«

Von Montag bis Freitag war ich in München, um auf einem Kongress als Messebunny zu arbeiten. Der Job ist zwar besser bezahlt als ein 400-Euro-im-Monat-Studentenjob, aber es kommt nicht so viel bei rum, wie mit selbstständiger Arbeit. Die 10-Stunden-Tage sind geistig nicht besonders herausfordernd – aber dennoch durchaus anstrengend, weil man sich die Füße platt läuft.
Warum mache ich das? Weil es wahnsinnig viel Spaß macht!

Diesmal war es der Welt-Allergie-Kongress der WAO und der EAACI, der im ICM der Münchner Messe stattfand. Während des Kongresses gibt es für die teilnehmenden Mediziner Poster-Ausstellungen, Firmenausstellungen – wie bei einer normalen Messe auch – und haufenweise Vorträge, diese Woche ungefähr 600 Präsentationen in elf Sälen. Die Vorträge werden thematisch zusammengefasst, zu 90-minütigen »Sessions« mit rund fünf bis acht Einzelbeiträgen.

Damit nicht jeder Redner erst sein Notebook anstöpseln muss, werden alle Präsentationen auf einen zentralen Server kopiert. Der Server verteilt die Powerpoint-Dateien dann an die richtigen Räume, so dass sie dort in der jeweiligen Session nur noch mit einem Doppelklick gestartet werden müssen.
Meine Aufgabe ist es, die Redner im »Check-In« beim Überprüfen und Hochladen ihrer Powerpoints zu unterstützen. Hier und da gibt es Probleme zu bewältigen (Video läuft nicht, komische Zeichen wegen eines anderen Fonts), aber meistens geht alles glatt. Und wenn es im Check-In läuft, dann läuft es auch im Saal, da die Hardware identisch ist (Celeron-Thinkpads).
Die meisten Dozenten bringen ihre Präsentationen auf USB-Sticks mit – ich habe inzwischen alle Bauarten von USB-Sticks gesehen, die es auf diesem Erdenrund gibt. Ganz selten hat mal jemand eine CD dabei. Dieses Mal gab’s auch Kuriositäten: Zwei Fälle von 3,5″-Disketten und ein Magazin mit Dias.   :-)

Es ist mal was anderes, auf so einem Kongress zu arbeiten, statt immer nur im Büro zu sitzen: Man lernt in sehr kurzer Zeit sehr viele Leute kennen: Die Kollegen im Check-In und in den Sälen, die netten Hostessen, und selbst zu den Rednern baut man eine Beziehung auf, wenn sie öfter vorbeischauen, weil sie mehr als einen Vortrag halten. Es bleibt Zeit, um Gespräche zu führen (»Wenn ihr euch jetzt wieder über Unterwäsche unterhalten hättet, hätte ich geglaubt, dass ihr seit heute morgen nichts anderes gemacht habt.«) und abends geht’s noch in einen Biergarten.
Mit den Rednern wird Englisch gesprochen; eine gute Gelegenheit, um seine Kenntnisse mal wieder in freier Wildbahn zu testen. Die Redner kommen aus allen Teilen der Welt, ob aus Japan, den USA, Australien, Frankreich oder Russland. Die Deutschen erkennt man wegen des Akzents schnell, so dass nach zwei gewechselten Sätzen in Deutsch weitergesprochen werden kann.   :-)

Ein Kongress ist auch eine gute Kontaktbörse: Ein Check-In-Kollege, Medizin-Student, bekam von einem Mitglied des Board of Directors der WAO nicht nur die Visitenkarte, sondern auch die Einladung, bei ihm im Labor zu arbeiten, wenn er gute Referenzen vorweisen kann. [Gut, das bringt mir jetzt nichts; persönlich gehe ich auch eher auf andere Konferenzen.]
Die meisten Teilnehmer sind sehr nett, und bedanken sich für die Zusammenarbeit auch schon mal mit einer kleinen Aufmerksamkeit: Am letzten Tag hat das Team eine Flasche »Dragonfly Rosé« von Willow Bridge aus Westaustralien der Vernichtung zugeführt – ich mag ja keinen Wein, aber der Tropfen war wirklich nach meinem Geschmack. Vom deutschen Importeur werde ich mir mal ein paar Flaschen ordern. Obwohl es ein Cabernet ist, den man ja, wir wissen das nach »Sideways«, nicht trinken darf.

Die geleerte Flasche Dragonfly Rosé

Der nächste Kongress der WAO ist 2007 in Bangkok, 2009 in Bueons Aires. Zwei-, dreimal im Jahr bin ich auf solchen Veranstaltungen dabei. Letztes Jahr war es der größte wissenschaftliche Kongress überhaupt, der Kardiologie-Kongress der ESC in München mit 3.000 Vorträgen in 30 Sälen und 25.000 Teilnehmern. Im September bin ich beim ESC 2005 wieder dabei, dann in Stockholm.

Erschienen am Freitag, 01.07.2005 @ 23:57 | Kommentare deaktiviert
Tags: ,

 

Donnerstag, 07.07.2005

Du merkst, dass Du zu viel arbeitest, wenn…

…Du zwei Nächte hintereinander im Büro übernachtest und ernsthaft überlegst, künftig einen Kulturbeutel mitzunehmen.

Bezüglich der Preise für Reise-Kopfkissen (als Kompagnon zur Liegematte) habe ich mich schon mal informiert: 10 bis 20 Euro. Und es kommt gerade recht, dass es neuerdings diese Fingerhüte als Einmal-Zahnbürsten gibt, »Brush Aways« von Oral-B. Ein Dutzend davon sind mit knapp über 3 Euro sauteuer (und ein Haufen Plastik, da einzeln verpackt), aber sie können auf Reisen oder für Not-Übernachtungen sehr praktisch sein.

Erschienen am Donnerstag, 07.07.2005 @ 8:10 | Kommentare deaktiviert
Tags: ,

 

Sonntag, 10.07.2005

Igel

Es sind locker zehn Jahre vergangen, ohne dass ich einen Igel gesehen habe (dafür hat’s im Erlanger Wiesengrund ein Dutzend Störche). Warum sehe ich innerhalb einer Woche vier Igel?

Erschienen am Sonntag, 10.07.2005 @ 1:15 | Kommentare deaktiviert
Tags: ,

 

Was wirklich wichtig ist

Falls Ihr in der Stimmung seid, mal über den Sinn des Lebens nachzudenken, habe ich ein paar Denkanstöße. Ich hatte vor drei Jahren Anlass dazu und habe Konsequenzen gezogen – mehr möchte ich momentan nicht darüber schreiben; deswegen nur drei lesenswerte Links.

Von Mark Morford, Kolumnist des San Francisco Chronicle
Why Do You Work So Hard? Is it maybe time to quit your safe job and follow your path and infuriate the establishment?

»Work hard and the world respects you. Work hard and you can have anything you want. Work really extra super hard and do nothing else but work and ignore your family and spend 14 hours a day at the office and make 300 grand a year that you never have time to spend, sublimate your soul to the corporate machine and enjoy a profound drinking problem and sporadic impotence and a nice 8BR mini-mansion you never spend any time in, and you and your shiny BMW 740i will get into heaven.«

Von Steve Jobs, CEO von Apple und Pixar
Standford Commencement address by Steve Jobs (auch als Audio-Datei)

»When I was 17, I read a quote that went something like: “If you live each day as if it was your last, someday you’ll most certainly be right.” It made an impression on me, and since then, for the past 33 years, I have looked in the mirror every morning and asked myself: “If today were the last day of my life, would I want to do what I am about to do today?” And whenever the answer has been “No” for too many days in a row, I know I need to change something.«

Von Mary Schmich, Kolumnistin der Chicago Tribune
Wear sunscreen (schon etwas älter)

»Get to know your parents. You never know when they’ll be gone for good. Be nice to your siblings. They’re your best link to your past and the people most likely to stick with you in the future.«

Erschienen am Sonntag, 10.07.2005 @ 10:07 | Kommentare deaktiviert
Tags: ,

 

Mittwoch, 08.02.2006

Da bin ich wieder.

Diesmal vergingen nur zwei Monate seit dem letzten Eintrag. Was soll ich sagen: Selbstständigkeit aufgegeben, viele Besuche beim Griechen, Selbstfindungsphase durchgemacht, einige Kinofilme gesehen, Freunde getroffen und viele gute Gespräche geführt, neuen Job mit 50-Stunden-Woche angefangen, diverse Serien gesehen, gelesen, gesurft, Musik gehört, Projekte zu Ende gebracht, Artikel für das MX-Magazin veröffentlicht, Schnee geschoben.

Kurz gesagt: Es gab viel zu tun. Aber ich habe dazu gelernt: Dieses Mal schreibe ich nicht, dass alles besser werden würde und ich künftig wieder mehr und regelmäßiger schreibe. Been there, done that, bought the t-shirt. Wahrscheinlich werde ich in den nächsten Tagen wieder mehr schreiben, aber irgendwann kommt mal wieder so eine Phase… so what, »Mut zur Lücke«; das gehört inzwischen ja schon fast zum Konzept dieses Weblogs.

Willkommen zurück.

Erschienen am Mittwoch, 08.02.2006 @ 17:35 | Kommentare deaktiviert
Tags: ,

 

Montag, 27.03.2006

Experimente mit der Mikrowelle

Was passiert, wenn man ein Intermezzo von Dr. Oetker in die Mikrowelle gibt und nach fünf Minuten merkt, dass man statt den Knopf »Heißluft« zu drücken auf »Mikrowelle« (1.000 Watt) gedrückt hat? Brikett.
Den einen Euro für den Snack könnte ich ja noch als Lehrgeld verbuchen, wäre da nicht der bestialische Gestank…

Der moderne Junggeselle weiß sich zu helfen und schlägt bei frag-mutti.de nach:

»Wenn die Mikrowelle verschmutzt ist, kann man eine mikrowellengeeignete Schüssel halbvoll mit Wasser und mit frischen Zitronenscheiben befüllen. Die Schüssel mit Wasser und den Zitronenscheiben in die Mikrowelle stellen und auf 5 Min. 500 oder 750 Watt einstellen.«

Getreu dem Motto des Heimwerker-King (»Mehr Power!«) habe ich der Zitrone eine halbe Kilowattstunde gegönnt. Ich sag’ mal so: Die Küche, inklusive Mikrowelle, duftet jetzt aprilfrisch – die Zitrone würde ich aber nicht mehr auf ein Schnitzel legen.

Nachtrag: Beim nächsten Intermezzo in der Mikrowelle sah ich durch die Luke kleine, dunkle Partikel auf dem Snack. Ich dachte erst, es sei noch Fallout vom verunglückten letzten Lauf, aber es stellte sich als Petersilie heraus. Lecker!

Erschienen am Montag, 27.03.2006 @ 18:47 | Kommentare deaktiviert
Tags: ,

 

Freitag, 07.04.2006

Beautiful Day

Wow, was für ein geiler Tag! Auch wenn es keinen interessiert, muss ich einfach aufschreiben, was heute passiert ist.

Ich habe heute einen freien Tag eingelegt, um nach München zu fahren. Ausgeschlafen fuhr ich um 10 Uhr in die Stadt, kaufte mir die aktuelle Ausgabe der »Galore« und nahm den ICE um kurz nach elf Richtung München.
Manuel hat mich vor einiger Zeit auf die »Galore« aufmerksam gemacht und gestern ein Posting geschrieben, das für mich nur einen Schluss zuließ: Kaufbefehl! »Galore« ist ein monatlich erscheinendes Magazin, das auf knapp 200 Seiten nur Interviews zum Inhalt hat. In der aktuellen Ausgabe besonders hervorzuheben sind die Interviews mit dem Autor John Irving, dem erst vor wenigen Tagen verstorbenem Stanislaw Lem, dem Programmierer Joshua Davis (den ich live erleben durfte), dem Spieledesigner Peter Molyneux und der Anthropologin Genevieve Bell die erzählt, weswegen sie von Intel beschäftigt wird. Die anderen Gespräche sind jedoch auch durchweg lesenswert.
Als Multimedia-Producer gefällt mir außerdem das ansprechende Layout – es scheint fast, als sei die Redaktion der »Galore« von den Kollegen von »brand eins« oder der früheren »Econy« inspiriert worden. Allerdings gefallen mir die Fotografien in »Galore« wesentlich besser.

In München war es kühl aber sonnig – gestern hat es wohl sogar noch geschneit…
Zweck meines Besuchs: Ein Gespräch mit meiner Chefin in der Bank. Ein bisschen kurios war die Situation schon, da ich bereits seit fast vier Monaten im Unternehmen arbeite, wir uns aber noch nicht persönlich getroffen hatten (wir haben natürlich schon ein paarmal telefoniert). Das Gespräch war ausführlich und verlief in einer sehr angenehmen Atmosphäre. Details kann ich freilich nicht preisgeben.

Nach dem Treffen ging es weiter zum Ostbahnhof, um Holger im Preysinggarten zu treffen (Preysingstr. 69 in München-Haidhausen). Holger, ebenfalls gebürtiger Erlanger, hat runde fünf Jahre in München gelebt, ehe er letztes Jahr nach Berlin zog. Zufällig fiel sein eigener München-Besuch auf den gleichen Tag wie meiner.
Wir liefen ein paar Häuser weiter ins Voila in der Wörthstraße 5, um dort später noch Andi zu treffen. Während Holger das weltbeste Schnitzel Münchens zu stolzen 13,80 Euro genoß, unterhielten wir uns ein wenig über geniale amerikanische Serien (»Scrubs«, »Drew Carey Show«), die Arbeit als Web-Developer und andere Dinge.

Ich nahm den Zug um 18:46 zurück nach Erlangen, las noch mehr gute Interviews und lasse den Abend jetzt mit einem guten Film ausklingen. Im Wikipedia-Eintrag zu »Lost in Translation« gibt es eine schöne Formulierung für den heutigen Tag:

»Die Vergänglichkeit des Moments.«

Schönen Abend.

P.S.: Drei Zitate aus der aktuellen »Galore«:

»Geld oder Lebensperspektive spielten für uns Musiker keine Rolle. Wenn Sie von etwas besessen sind, interessieren Sie solche Banalitäten nicht mehr, dann wollen Sie es einfach nur machen.«

Sergio Mendes, Erfinder des Bossa Nova

»Ich kann mich an nichts erinnern – außer an die Sachen, die mich zum Lachen, Weinen oder auf die Palme gebracht haben. Das ist alles, was dir bleibt.«

Die Großmutter von John Irving

»In den Achtzigern galt es als schick, wenn das Display eines teuren CD-Players aussah wie Tokio bei Nacht.«

Der Interviewer Patrick Großmann im Gespräch mit André Fischer

Erschienen am Freitag, 07.04.2006 @ 22:11 | Kommentare deaktiviert
Tags: ,

 

Sonntag, 16.04.2006

BloggER-Treffen im April

Diesmal traf sich die Erlanger Blogger-Elite im Murphy’s am Lorlebergplatz. Mit dabei: Steffi, Manuel, Bastian und Philipp. Bei gutem Essen und Whisky (Lagavulin) ging es unter anderem um:

  • …Fotografie
    Ich muss wieder mehr mit meiner Kamera aufnehmen; war etwas aus der Übung…
  • …den Renegade-Mann im E-Werk
  • …das Fehlverhalten von Hotelgästen
    Nicht mit den Fingern nach der Bedienung schnipsen, an der Rezeption nicht den Konsum von Pay-TV leugnen
  • …Serien
    Lost!
  • …Sammlungen
    Comics, National-Geographic-Ausgabe, DVDs (sind 200 Stück echt so viel?), CDs
  • …Filme
  • …und viel Musik.

Schön war’s!

Erschienen am Sonntag, 16.04.2006 @ 1:19 | Kommentare deaktiviert
Tags: ,

 

+++

Archiv
RSS-Feeds: Einträge und Kommentare (zu allen Einträgen).