Archiv für Postings mit dem Tag ‘Web’

Freitag, 07.06.2002

OmniWeb 5.0 in 2003

macrumors.com berichtet, dass in 2003 eine neue Version des OmniWeb-Browsers erscheinen soll. Die OmniGroup will ihn praktisch komplett neu aufsetzen.
Das bleibt zu hoffen, denn der aktuelle OmniWeb kommt immer noch nicht mit fortgeschrittenen CSS klar, wie ich sie hier z.B. benutze (CSS2 ist ja inzwischen auch nicht mehr taufrisch, stammt aus 1998).

Erschienen am Freitag, 07.06.2002 @ 12:31 | Kommentare deaktiviert
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Samstag, 08.06.2002

Holgers Buch ist erschienen!

Lange hat’s gedauert, aber nun ab sofort erhältlich:
Sounddesign für das Web. Mit Flash, Soundforge und Cubase.
Ich will mal hoffen, dass sich der Amazon-Verkaufsrang in den nächsten Wochen noch verbessert (derzeit auf Platz 448.169).   :-)

Erschienen am Samstag, 08.06.2002 @ 9:35 | Kommentare deaktiviert
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Sonntag, 09.06.2002

Eier werden zu Ostern gesucht, Links das ganze Jahr über

Als ich mir gestern das Programm zur Erlanger »Nacht der Sinne« angesehen habe ist mir aufgefallen, dass man bei der Kenntlichmachung von Hyperlinks ganz eigene Wege ging. Beziehungsweise, man beschritt den selben Weg, den der Spiegel schon vor einigen Wochen eingeschlagen hat: man kann mitunter nicht erkennen, ob es sich beim angezeigten Text um gewöhnliche Copy handelt oder ob sich Links darunter verbergen. Um beim Spiegel im aktuellen Inhaltsverzeichnis zu sehen, welche Artikel (ggf. kostenlos) online verfügbar sind, darf man zunächst die ganze Seite mit der Maus absuchen in der Hoffnung, dass sich die Links dann bei einem Mouse-Over offenbaren (für a:hover wurde text-decoration:underline definiert). Hier zwei Screenshots, um das Problem zu verdeutlichen:

Ausschnitt aus dem Programm zu Erlanger »Nacht der Sinne«

Eigentlich könnte man meinen, dass es Publicis, die diese Seite in der Umsetzung verantwortet, besser hätte wissen müssen. Nicht nur, dass Text als solcher wahrgenommen wird und die darunterliegenden Hyperlinks verborgen bleiben, die Link-Auszeichnung ist auch nicht konsequent: Während man »Klassischer Auftakt« durch die Unterstreichung noch leicht als Link identifizieren kann, fehlt bei den anderen Links eine Unterstreichung oder eine farbliche Absetzung und es gibt auch keinen hover-Effekt (lediglich die Änderung des Cursors in das Handsymbol). Links sind hier beispielsweise noch die Absätze »Im Herzen der Stadt…« und »Einst zu einer Zeit…«.
Beispiel Spiegel:

Wie viele Links gibt es in diesem Ausschnitt des Spiegel-Inhaltsverzeichnisses?

Hier wird der Leser an das alte Spiel »Finden Sie die acht Fehler in diesem Bild« erinnert. Wie viele Links gibt es wohl in diesem Ausschnitt aus dem Spiegel-Inhaltsverzeichnis? Die richtige Lösung: drei. Die Artikel zu den Seitenzahlen 146, 154 und 158. Um den Nutzer nicht ganz im Regen stehen zu lassen gibt es wenigstens noch text-decoration:underline bei a:hover.
Fazit: Links immer deutlich vom sonstigen Text abheben, durch eine Unterstreichung (nicht nur bei a:hover) oder durch eine andere Farbe (hier bei my two cents so praktiziert). Zusätzlich ein Mouse-Over-Effekt bei a:hover, z.B. eine andere Linkfarbe, einen anderen Texthintergrund, eine andere Auszeichnung (fett, kursiv) oder eine Unterstreichung.

Erschienen am Sonntag, 09.06.2002 @ 12:55 | Kommentare deaktiviert
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URL des Grauens

Wer denkt sich eigentlich solche URLs wie www.blind-date.zdf.de aus?! Das kann sich doch kein Mensch merken! Sicher, hier wurde einem Umstand Rechnung getragen: viele Leute glauben, dass eine Adresse im Web immer mit »www« zu beginnen hat (muss sie nicht!). Also stellt man ein »www« vorne mit dran, an eine Adresse, die auch blind-date.zdf.de oder blinddate.zdf.de heißen könnte. blinddate.de oder blind-date.de wären natürlich besser gewesen (meinetwegen auch mit »www« vorneweg), aber diese Adressen sind vergeben. Es bleiben also vier Möglichkeiten, den Seiten von »Blind Date« ein Zuhause zu geben (Varianten mit/ohne Bindestriche nicht berücksichtigt):
- www.blind-date.de.zdf.de
- blind-date.zdf.de
- www.zdf.de/blind-date
- zdf.de/blind-date
Welche dieser vier Möglichkeiten wählt das ZDF? Die erste, die sich von allen am schlechtesten merken lässt. Warum nicht Variante vier? Sieht schick aus, nimmt am wenigsten Platz weg, lässt sich leicht merken und für alle Surfer die’s nicht lassen können, ließe sich auch ein »www« in der Adresszeile des Browsers vorneweg eingeben.

Nonplusultra: Wenn beide Schreibweisen, mit und ohne Bindestrich funktionieren (also z.B. zdf.de/blind-date und auch zdf.de/blinddate). Ich weiß, das muss ich mir auch ankreiden lassen, aber mytwocents.de ohne Bindestriche ist inzwischen anderweitig vergeben…

Erschienen am Sonntag, 09.06.2002 @ 13:11 | Kommentare deaktiviert
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Donnerstag, 13.06.2002

»Ladies and gentlemen we’re about to begin phase 2 of our evil project. Or is it phase– I don’t know phases.«

Heute morgen lese ich mir das SitePoint-Interview mit Jeffrey Zeldman durch und denke mir, ich könnte eigentlich mal wieder webstandards.org ansteuern, Zeldman sagt schon seit längerem, dass Phase II, Retooling, »real soon« starten soll. Tada! webstandards.org wurde relauncht! Da habe ich morgen wieder Lesestoff im Zug…

Zufällig fiel das Release von Mozilla 1.0 in die Zeit, als ich auf Sunlog umstellte. Diese Gelegenheit möchte ich nutzen, um eben noch diese Meldung nachzureichen (siehe Heise und Spiegel mit einem Artikel zur preview release von NN7).

Erschienen am Donnerstag, 13.06.2002 @ 0:19 | Kommentare deaktiviert
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Yahoo-Relaunch

Kai stört sich am künftigen Yahoo-Layout. Ihm wäre es zu unübersichtlich und Werbung schreit ihn an, die Funktionen blieben abseits liegen. Und dass möglicherweise Yahoo einen frühen Tod sterben wird, so wie Altavista untergegangen ist (wegen des Portal-Größenwahns).
Ich kann diese Einschätzung nicht teilen. Zum Einen finde ich das neue Layout vergleichsweise übersichtlich gegenüber dem jetzigen Yahoo. Endlich wird diese Rumpelkammer mal aufgeräumt, in die man immer nur alles reingesteckt und draufgepackt hat und die krumm und schief gewachsen ist wie die Wurzeln eines Baumes. Außerdem ist das meiner Ansicht nach nicht der Anfang vom Ende von Yahoo. Der Anfang von deren Ende liegt schon etwas weiter in der Vergangenheit zurück.

Erschienen am Donnerstag, 13.06.2002 @ 22:14 | Kommentare deaktiviert
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Freitag, 14.06.2002

Macromedia stellt Sitespring ein

Eben bei Kai gelesen. Macromedia schreibt das zwar nicht, aber der Grund dafür liegt auf der Hand: es hat sich schlecht verkauft. Welche Ursachen mag es dafür geben? Vielleicht, weil es sündhaft teuer war? Tausend Dollar für die Server-Version mit 5 User-Lizenzen (unbegrenzte Anzahl an Clients). Zusätzliche User kosten 200 Dollar. Vielleicht auch, weil der Server nur auf Windows 2000 Server (nicht mal Professional) lief. Das scheint mir ein generelles Problem von Macromedia zu sein: man ist sehr Windows-orientiert. ColdFusion und Homesite gibt es nur für Windows, Sitespring gab es nur für Windows. Und bitte, eine Server-Maschine hat unter einem Unix zu laufen, aber als letztes Windows.

Erschienen am Freitag, 14.06.2002 @ 20:59 | Kommentare deaktiviert
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Eric Meyer on CSS

Heute morgen gönnte ich mir in beiden RegionalBahnen (ER-BA, BA-SW) je eine halbe Stunde Schlaf und las nicht. Vor der Bank auf die Kollegen wartend machte ich mich dann allerdings über ein Interview mit Eric Meyer auf Digital Web, das ich mir vorgestern ausgedruckt habe (gefunden auf webstandards.org). Sehr lesenswert.

Eric Meyer ist neben Eric Costello einer der Götter des CSS-Olymp. Sein erstes Buch, der ORA-Titel »Cascading Style Sheets« steht mangels Zeit noch ungelesen im Regal, aber noch im Sommer läuft sein neuestes Werk vom Stapel: »Eric Meyer on CSS«.
Das Interview behandelt einige Grundlagen bzgl. CSS und Standard-konformem Web-Design, sein neues Buch, wohin sich das Web in Zukunft entwickeln könnte und Eric Meyer privat.
Hier noch ein Zitat für die Nachwelt:

»The problem most sites have is that they’re bound by people who think that a good Web page is one that looks exactly the same in “all browsers.” Of course, when pressed, these people will admit that they don’t actually care about Mosaic, Lynx, OmniWeb, CyberDog, Sypglass, or really anything besides Netscape 4.x and up and Internet Explorer 4.x and up. It’s that 4.x part that’s holding us up; if we could get beyond it and decide that we only care about browsers with versions of 5.x and up, the CSS story would be a lot richer.«

Das sollten sich alle Web-Designer und deren Kunden hinter die Ohren schreiben. Es geht doch gar nicht darum, dass eine Seite “in allen Browsern” gut aussieht, wie Eric Meyer schreibt. Leute die das sagen, haben in erster Linie IE4 und NN4 im Kopf.

Erschienen am Freitag, 14.06.2002 @ 23:24 | Kommentare deaktiviert
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Montag, 17.06.2002

Internet-Praktikanten im Suhrkamp-Verlag

Diesen Beitrag wollte ich eigentlich schon am Samstag schreiben, fand aber nicht die Zeit.

Es geht um Martin Walsers neuen Roman, »Tod eines Kritikers«. Jörg Kantel, Betreiber des größten deutschsprachigen Weblogs »Schockwellenreiter« (zumindest das meistgelinkte und bekannteste in der Szene), setzte einen Link auf eine PDF-Datei im Web, die das genannte Buch enthielt. Das gefiel dem Suhrkamp-Verlag nicht, Urheberrechtsverletzung und Trallala, Jörg fing sich von der Kanzlei des Verlags eine Abmahnung ein, er solle den Link bis 18 Uhr des selben Tages entfernen. Den Streitwert legten die Anwälte auf 100.000 Euro fest und demnach ergeben sich runde 1.200 Euro Gebühren für die Bemühungen der Advokaten.

Es ist eine bodenlose Unverschämtheit, per E-Mail eine Frist von wenigen Stunden (<6) zu setzen bzw. überhaupt gleich die Abmahn-Keule aus dem Sack zu holen. Man hätte ja mal freundlich eine Mail schicken können, den Link doch bitte zu entfernen (wie es andere Firmen schon praktiziert haben). Sicher, einen Link auf eine illegale Bezugsmöglichkeit für ein urheberrechtlich geschütztes Werk zu setzen, ist nicht ganz unheikel, zumal das Thema »Haftung für Links« immer noch nicht abschließend geklärt ist.
Unverfroren außerdem, einen Weblogger abzumahnen (auch noch ausgewiesener Suhrkamp-Fan) und nicht dafür zu sorgen, oder zumindest zu versuchen, die nach wie vor erhältliche Datei wieder aus dem Netz herauszubekommen. Ich weiß, dass das unmöglich ist, aber zumindest der Server, von dem ich das Buch herunterladen konnte, bietet die Datei immer noch an (Montag, 22:55 Uhr) und dieser Server steht in Deutschland, der Inhaber kann leicht per Whois-Abfrage bei der DENIC ausfindig gemacht werden. An die Server in Honolulu und sonstwo kommt man freilich ungleich schwerer ran.

Sind die Verantwortlichen im Suhrkamp-Verlag ahnungslos? Einerseits lässt man mit großem Bohei den neuen Walser-Roman auf die Menschheit los. Man bläst ihn per Mail an diverse Journalisten zur Lektüre und an Zeitungen zum möglichen Abdruck durch das Netz und wundert sich dann andererseits, dass es irgendwo eine undichte Stelle gibt und der Roman im Netz auftaucht.
Aus den Fehlern der Platten- und Filmindustrie scheint man nichts, absolut gar nichts gelernt zu haben.

Haben die Verantwortlichen im Suhrkamp-Verlag noch alle Latten am Zaun? Ausgerechnet mit dem bekanntesten deutschen Blogger legt man sich an, der es schon zu Referenzen in der »Zeit«, dutzenden Interviews und tausenden Links auf anderen Websites gebracht hat. Wer sich mit Jörg anlegt, wirft einen Stein ins Wasser und sieht dabei zu, wie er Wellen schlägt. Die Abmahnung hat es zu einer Meldung im Branchendienst Heise-Newsticker gebracht und wer den Roman bisher nicht auf seiner Festplatte hatte, hat ihn spätestens jetzt. Dutzende deutsche Weblogger haben das Thema aufgegriffen (siehe Reaktionen bei Jörg: Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5, Teil 6, Teil 7), unter anderem das nicht minder bekannte Krit-Journal. Sprich: die Aktion war kontra-produktiv, die illegale Kopie hat sich noch weiter verbreitet. Nicht, weil Jörg darauf gelinkt hat, sondern weil sich der Suhrkamp-Verlag zum Affen gemacht hat.

In Telepolis (der Autor wusste anscheinend noch nicht von der Abmahnung) ist Marcus Hammerschmitt�anderer Meinung: Der Verlag hat diesen Weg bewusst gewählt, um Aufmerksamkeit zu erlangen, nach dem Motto, egal ob die Nachricht gut oder schlecht ist, Hauptsache der Name ist in der Zeitung richtig geschrieben. Ich kann mich dem wie gesagt nicht anschließen; übrigens vertritt auch Kai eine Meinung, die meiner ähnlich ist, wobei er den Gedanken weiterspinnt und sagt, dass Raubkopien nicht grundsätzlich schädlich sind, sondern ein Mittel sein können, um den Konsumenten anzufixen (bestes Beispiel: Microsoft Office und Windows).

So lange ich nicht beim Schockwellenreiter lese, dass der Verlag die Abmahnkosten von 1.200 Euro übernimmt, steht der Suhrkamp-Verlag auf meiner Konsumenten-Embargo-Liste.

Erschienen am Montag, 17.06.2002 @ 23:53 | Kommentare deaktiviert
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Mittwoch, 19.06.2002

Ihr könnt wieder Bücher von Suhrkamp kaufen

Der Suhrkamp-Verlag hat sich mit dem Schockwellenreiter geeinigt und zieht die Abmahnung zurück. Sehr fair.

Erschienen am Mittwoch, 19.06.2002 @ 20:30 | Kommentare deaktiviert
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Freitag, 21.06.2002

»Sind Sie von der Polizei?« — »Nein Ma’am. Wir sind Musiker.«'">»Sind Sie von der Polizei?« — »Nein Ma’am. Wir sind Musiker.«

Eine neue Website, an der ich mitgearbeitet habe, ist nun online: rickiekinnen.de.
Rickie Kinnen ist Musikerin. Ich hatte vor einiger Zeit schon mal Gelegenheit, in die promo release ihrer CD reinzuhören und muss sagen, das klang nicht schlecht.
Das Projekt-Team war überschaubar (gut, die Site ist jetzt auch nicht sooo groß): Von Rickie selbst kamen die Texte, Stefanie Furtner war für die Bildbearbeitung verantwortlich, Holger Eggert koordinierte und zeichnete für die Programmierung (Gästebuch) verantwortlich. Meine Wenigkeit war für die HTML-Umsetzung zuständig.

Erschienen am »Sind Sie von der Polizei?« — »Nein Ma’am. Wir sind Musiker.«'">Freitag, 21.06.2002 @ 16:40 | Kommentare deaktiviert
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Sonntag, 23.06.2002

Gestern noch beim Surfen entdeckt II

Die Portfolio-Site von »he2Design«. Sehr sehenswert.

Erschienen am Sonntag, 23.06.2002 @ 17:23 | Kommentare deaktiviert
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Nochmal Thema Suhrkamp

Dass die Abmahnung des Suhrkamp-Verlags negative Auswirkungen auf’s Image des Verlages haben wird, habe ich mir nicht ausgedacht, sondern das war eine absehbare Folge. Aktueller Beleg:

Die Abmahnung des Schockwellenreiters hinterließ ihre Spuren

Vor einigen Tagen, bevor die Abmahnung zurückgezogen wurde, war der Eintrag, der jetzt an fünfter Stelle steht sogar an der dritten Position.

Erschienen am Sonntag, 23.06.2002 @ 20:43 | Kommentare deaktiviert
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Montag, 24.06.2002

Neue ALA-Ausgabe verfügbar

Mit ordentlicher Verspätung ist seit Sonntag-Nachmittag die neue Ausgabe 146 von A List Apart verfügbar.

»Time management theories come and go, and we’re glad when most of them leave. But this one caught our fancy. No charts, no grids, no five syllable words, just a simple idea that can help you get more done with less stress. New ALA contributing writer Jeremy Wright uncorks the Pickle Jar Theory of Time Management.«


Lektüre für morgen im Zug.

Erschienen am Montag, 24.06.2002 @ 1:03 | Kommentare deaktiviert
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Freitag, 28.06.2002

MX arrived

Als ich nach Hause kam, lag ein Päckchen von Macromedia auf meinem Bett: das Studio MX. Ging schneller als gedacht.
So auf den ersten Blick aber ein relativ schmales Päckchen. 24,5 x 20 x 4,5 cm (HxBxT). Die Schachtel mit der Software wird doch wohl nicht zerdrückt sein? Oder ist es gar nicht die Box-Version? Oder fehlen die Handbücher?
Ausgepackt.
Inhalt: Eine orangene CD mit Dreamweaver MX, Flash MX, Fireworks MX und FreeHand 10 (ColdFusion MX fehlt in der Mac-Version). Außerdem eine ebenfalls orangenes Manual »Einführung in Macromedia Studio MX«, 430 dünne Seiten in 17 Kapiteln.

Die Helden von Macromedia haben mir übrigens am 19.06.2002 eine Mail geschickt, das Studio MX wäre jetzt verfügbar. Der Gag:

»Als registrierter Macromedia Flash MX-Kunde können Sie das neue Macromedia Studio MX für nur 359 € erwerben — Sie sparen 600 €. Geben Sie den folgenden Coupon-Code ein, bevor Sie Ihren Kauf im Macromedia Online Store bestätigen:«

Wieso habe ich Anfang Juni umständlichst bei der Hotline bestellen müssen, wenn ich es jetzt doch hätte downloaden können (nichts anderes wollte ich)?
Naja. Manchmal sind Macromedias Wege unergründlich.

Braucht jemand für seinen Mac das Dreamweaver 4 Fireworks 4-Studio? Ich brauche jetzt nur noch das Flash MX-Upgrade (das ich durch das Flash 5 FreeHand 10-Studio bekommen habe) für eine gültige Lizenz meines Studio MX-Upgrades.

Erschienen am Freitag, 28.06.2002 @ 21:18 | Kommentare deaktiviert
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Sonntag, 30.06.2002

MX-Dokumentation

Die Icons der Studio MX-Programme in meinem Dock.Zur Doku von Studio MX. Vorgestern habe ich ja schon erstaunt und ein wenig enttäuscht feststellen müssen, dass in meinem 470 Euro-Upgrade von Flash MX auf Studio MX sage und schreibe ein Handbuch dabei war, »Einführung in Macromedia Studio MX«. Wäre mal interessant zu wissen, ob die Schachtel der Vollversion (1.100 Euro) dicker ist und Macromedia mehr Geld für den Druck der Dokumentation ausgegeben hat.

Die Dokumentation. Sehr mühsam, sich da durchzuquälen. Heute Abend beim Essen habe ich mir mal die ersten 60 Seiten der MX-Einführung gegeben. Man kann zwar durchaus Informationen rausholen, aber Spaß macht’s nicht unbedingt, denn das Buch ist in weiten Teilen wie eine Werbebroschüre geschrieben:

»Die Produkte von Macromedia MX ermöglichen kurze Entwicklungszyklen. Sie sind einfach zu erlernen und zu verwenden und enthalten eine Vielzahl von Funktionen, die die Produktivität von Entwicklern erhöhen.«

Stellenweise frage ich mich aber auch, ob man das Manuskript durch eine Übersetzungssoftware gejagt und anschließend nur noch die schlimmsten Satzstellungsfehler bereinigt hat, denn der lernwillige Macromedia-Anwender bleibt nicht von solchen Sätzen verschont:

»Webanwendungen enthalten dynamische und statische Webseiten. Daher sind bestimmte Codezeilen noch unbestimmt, wenn der Benutzer die Seite anfordert. Diese Zeilen müssen durch einen bestimmten Mechanismus festgelegt werden, bevor die Seite an den Browser gesendet werden kann. Dieser Mechanismus wird im folgenden Abschnitt beschrieben.«

Hat das ein Buchhalter aus der Rechnungswesen-Abteilung geschrieben? Lag’s am Zeitdruck?

Man darf sich auch nicht an einer überbordenden Lokalisierung stören. Kai hat mich neulich schon vorgewarnt, dass man feststehende Begriffe wie »onion-skinning« gnadenlos übersetzt (»Zwiebelschicht-Verfahren«), auch wenn hierzulande jeder weiß, was mit diesem oder jenen Fachbegriff gemeint ist. Beispiel aus der Studio MX-Einführung: »Web Services« werden mit »Web-Dienste« übersetzt.

Apropos Kai: Ihm zufolge umfasst sein Flash MX-Handbuch nur 2/3 des Umfangs der gleichnamigen PDF-Datei. Also witzlos, sich die Handbücher nachzubestellen, die auch noch übermäßig teuer sind (je 29 Euro für die »…verwenden«-Bücher zu Dreamweaver MX und Fireworks MX). Davon ab kann man auch gar nicht die vollständige Doku gedruckt erwerben; alle anderen Dateien, die ich in einem Kommentar im Eintrag vom Freitag genannt habe, gibt es nicht zu kaufen.

Das Durchlesen des »Einführung in Studio MX«-Handbuchs ist auch deswegen schwierig, weil es nicht zum Lesen vom Anfang bis zum Schluss konzipiert ist, sondern eher zum Nachschlagen. Ich weiß nicht, wie oft in den ersten 60 Seiten (von 430) die Begriffe »Webserver« und »Anwendungsserver« erklärt wurden, aber jeweils drei- bis viermal sicher. Und dass »SQL« die Abkürzung für »Structured Query Language« ist, war auch mehr als einmal zu lesen.

Insgesamt also ein »mangelhaft« für die gedruckte Dokumentation.
Gedruckte Doku unvollständig bzw. gekürzt, staubtrocken geschrieben, zig Wiederholungen von Fachbegriffen.
Immerhin, Rechtschreibfehler gibt’s bisher keine und die Grammatik kann sich nicht nur die Plakette »Amtsdeutsch approved« an’s Revers heften, sondern geht auch als korrekt durch.

Was die Online-Hilfe taugt, muss ich in den nächsten Tagen noch herausfinden.
Außerdem bin ich gespannt, ob einige Inkonsistenzen in den Programm-Oberflächen seit den Preview-Versionen beseitigt wurden, z.B. zwischen Dreamweaver MX und Fireworks MX: »Speichern«-Dialoge sind bei Fireworks (Mac OS X-Version) Sheets, bei Dreamweaver nicht. Bei Fireworks kann ich die Panel-Layouts speichern, bei Dreamweaver nicht.
Um’s kurz zu machen: die beiden genannten Beispiele sind auch in den Vollversionen noch so enthalten.

Erschienen am Sonntag, 30.06.2002 @ 23:18 | Kommentare deaktiviert
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Montag, 01.07.2002

Design made in Germany

Kai hat vor ein paar Tagen bemängelt, es gebe in Deutschland nichts vergleichbares zu »A List Apart« oder »Digital-Web«.
Am Wochenende ist er fündig geworden:
- designmadeingermany.de
- Deformat
- Cobalt Revolter
Dem Kurz-Interview mit dem kroatischen Designer Daemon konnte ich natürlich nicht widerstehen: »The Master of Porn in Interview.« Er hat das »Pornpaper Project« gestartet. Dort hat es Wallpapers (für Lamer: Bildschirmhintergründe), die sich teilweise nicht unbedingt dazu eignen, sie seiner Platznachbarin im ICE auf dem iBook zu präsentieren. »Menage a trois« von pixelgloss.com wurde von mir gleich mal für den Eigenbedarf »geresampelt« (naja, die Dame ausgeschnitten, auf einen neuen Hintergrund gepappt und die Kanten etwas geglättet; ich mag auf Wallpapers nicht so viel Schrift und harte Strukturen).

Vor einer Woche gab’s zum Thema Wallpaper noch einen Artikel bei Telepolis. Tenor: Zeig’ mir Deinen Desktop, und ich sag’ Dir, was für ein Mensch Du bist.

Erschienen am Montag, 01.07.2002 @ 21:50 | Kommentare deaktiviert
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Donnerstag, 04.07.2002

Zweites Flash-Buch von Galileo gratis im Web

Nach der kostenlosen Veröffentlichung des »Flash 5«-Buches von Sascha Wolter bietet der Galileo-Verlag nun auch den Titel »Flash 5 und ActionScript professionell« von Carlo Blatz zum kostenfreien Download an (in vier nacheinander erscheinenden PDF-Dateien). Außerdem zum Download: ein Probekapitel aus dem neuen Buch »Flash MX professionell« (auf der gleichen Seite).

Die nun veralteten Bücher (da es ja mit MX eine neue Flash-Version gibt) kostenlos unter’s Volk zu bringen, begrüße ich sehr. So können Nutzer, die noch nicht auf die neue Version umgestiegen sind oder sich Flash 5 jetzt günstig besorgen, relativ preiswert in Flash einarbeiten.
Und man hat eine ausführliche Möglichkeit, die Vorgängerbücher probezulesen, falls man sich mit dem Kauf der MX-Bücher noch nicht schlüssig ist.

Erschienen am Donnerstag, 04.07.2002 @ 11:01 | Kommentare deaktiviert
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Freitag, 05.07.2002

Macromedia-Präsentation zu Studio MX

Jeremy Alliare, CTO von Macromedia, wendet sich in dieser ca. 20-minütigen Präsentation per Video vor allem an Entscheider.
Trotzdem mal nett, sich das anzusehen, auch schon, um mal eingebettete Quicktime-Videos in Flash sehen zu können.

Erschienen am Freitag, 05.07.2002 @ 0:42 | Kommentare deaktiviert
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Sonntag, 07.07.2002

Okay, okay, einer geht noch

Meine Stimmung ist immer noch auf dem Gefrierpunkt, aber den Link schreibe ich gerade noch hier in two cents rein, bevor ich ihn sonst nächste Woche verzweifelt suche, weil ich nicht mehr weiß, in welchem Weblog ich ihn gelesen habe: Mein Highscore
Fly the Copter, ist, wie Royal-TS schreibt, ein Flash-Spiel mit hohem Suchtfaktor.

Erschienen am Sonntag, 07.07.2002 @ 20:51 | Kommentare deaktiviert
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Mittwoch, 17.07.2002

Google seitenverkehrt

Sehr nett: Google mal anders rum.
Danke an Martin für den Link!

Erschienen am Mittwoch, 17.07.2002 @ 19:24 | Kommentare deaktiviert
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Samstag, 07.09.2002

Wie funktioniert Google?

Beim Tagesspiegel gibt’s einen sehr lesenswerten Artikel zu Google. Wenig Geek-Speak, ist auch für den durchschnittlichen Tageszeitungsleser verständlich.

Erschienen am Samstag, 07.09.2002 @ 23:37 | Kommentare deaktiviert
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Montag, 09.09.2002

Spiegel Design-Tweaks

Spiegel-online hat ein kleines Redesign hinter sich: Das klassische Drei-Spalten-Layout (»das Spiegel-Layout«) ist geblieben, jedoch ist die linke Spalte schmaler geworden. Interne Themen (»Service«, »Coffecam«) sind jetzt grau unterlegt. In der rechten Spalte zeigen ebenfalls grau unterlegte Flächen sehr übersichtlich aktuelle Themen und Rubriken mit einem längeren »Horizont« an (»Exklusiv«, »Kurse«, »Bild des Tages«, »Dossiers«). Services wie der Newsletter, die PDA-Version oder ein Formularfeld zur Archivsuche sind jetzt ganz oben auf der Seite.
Die mittlere Spalte ist wie gehabt den Schlagzeilen mit kurzen Teaser-Texten aus den einzelnen Ressorts vorbehalten, mit den Top-Themen des Tages zu oberst. Die Trennung zwischen den einzelnen Ressorts auf der Startseite ist aber meiner Ansicht nach nicht mehr so deutlich wie in der alten Version. Banner-Werbung wird (derzeit?) dezent eingesetzt.
Insgesamt ist das neue Design trotz der Schwächen in der (wichtigen) Mittelspalte übersichtlicher, weil vor allem die linke und die rechte Spalte aufgeräumt wurden.
Es bleiben allerdings nach wie vor Schwächen: Es gibt immer noch separate Druckversionen, die in neue, aufpoppende Fenster geladen werden. Ein Redesign hätte die Möglichkeit und Legitimation geboten, endlich die nervigen target-blanks auszurotten. Druckversionen von Artikeln sollten im selben Fenster geladen werden, so wie es z.B. der Heise-Verlag bei seinem Newsticker macht. Eine wesentlich elegantere Lösung wäre natürlich der völlige Verzicht auf separate Druckversionen und der Einsatz von media-types in entsprechenden Stylesheets, so wie es bei A List Apart oder auch hier, bei my two cents, vorgemacht wird. Der Vorteil der Spiegel-Methode ist freilich, dass auch Browser aus dem Browser-Altenheim, wie IE4 oder Netscape4, die Druckversionen anzeigen können. Durch den Einsatz von Cassiopeia als CMS ist der technische Aufwand für die Generierung von Druckversionen natürlich gering.
Zwei Dinge, die ebenfalls nicht vorkommen dürfen:
Die Spiegel-Startseite kann vom HTML-Validator des W3C nicht gepräft werden, da der Doctype vor dem Head in der HTML-Datei vergessen wurde.
Fügt man selbst einen HTML 4.01-Doctype ein und validiert die Datei dann erneut, wird man mit eine kilometerlangen Fehlerliste erschlagen.
Was sich auch verbietet ist der Einsatz von <font>-Tags, wie sie Spiegel-online auch nach dem Redesign immer noch verwendet, vier Jahre nach der Einführung von Cascading Stylesheets.

Zum Redesign gibt es auch einen Hinweis in eigener Sache auf spiegel.de.

Erschienen am Montag, 09.09.2002 @ 22:38 | Kommentare deaktiviert
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Dienstag, 08.10.2002

Dribbling

Kai hat mich durch einen dogfood-Eintrag auf ein nettes kleines Flash-Game aufmerksam gemacht: Sonar Challenge.

Mein vorläufiger Highscore: 18 in 17,26 Sekunden.

Erschienen am Dienstag, 08.10.2002 @ 17:39 | Kommentare deaktiviert
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Donnerstag, 10.10.2002

Super-geil!!

Nochmal Danke an Kai für den Link zu »Happy Tree Friends«!

Flash erforderlich.
Und nur mit Lautsprecher!

+++

Beispiel für eine sinnvolle Flash-Anwendung: Faustregeln für das neue Preissystem, dort Punkt 4, »kombinieren«. Durch anklicken der Arme lässt sich in einer Beispielrechnung festlegen, wie viele Prozente sich vom Grundpreis sparen lassen, wenn unterschiedliche Anzahlen von Mitfahrern, Bahncards und Frühbucherpreise berücksichtigt werden (ein Mitfahrer, einen Tag im Voraus buchen, eine Bahncard vorhanden: 44%; zwei Bahncards vorhanden: 49% usw.).

Erschienen am Donnerstag, 10.10.2002 @ 17:00 | Kommentare deaktiviert
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Entities

Falls jemand mal in die Verlegenheit kommt, das @-Zeichen (»commercial at-sign«) als Entity maskieren zu müssen:
&#64;
&#004F; und &commat; funktionieren in XHTML 1 nicht.
Und ich wollte schon meine ASCII-Tabelle von der Wand wegnehmen…

Im Nachhinein stellte sich raus, dass es nicht notwendig gewesen wäre, ich habe nur versehentlich spitze Klammern <> nicht als &lt; und &gt; maskiert.

Erschienen am Donnerstag, 10.10.2002 @ 19:23 | Kommentare deaktiviert
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Mittwoch, 16.10.2002

Look Ma, no tables!'">Look Ma, no tables!

Eine Sache muss ich noch nachreichen, und wieder mal bin ich durch Kai bzw. sein Weblog »dogfood« darauf gestoßen: Der Web-Klassiger Wired hat einen Relaunch hingelegt und sein Layout von Tabellen auf CSS umgestellt. Kai hat einen Link zu einem Interview mit dem verantwortlichen Kopf Douglas Bowman in der Developer’s Edge von Netscape gefunden. Sehr lesenswert. Vor allem für jene, die ich noch nicht mit den Argumenten pro CSS-Layout zugetextet habe.

Heute ist Kai auch über das Weblog von Bowman gestolpert.

Erschienen am Look Ma, no tables!'">Mittwoch, 16.10.2002 @ 23:15 | Kommentare deaktiviert
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Dienstag, 22.10.2002

Für alle von uns

Heise meldet heute, dass in den USA ein Blinder mit seiner Klage gegen eine US-Fluglinie gescheitert ist. Mit einem Screenreader und Sprachausgabe konnte er deren Website bis zu einem gewissen Grad nutzen, die Buchung von Tickets scheiterte jedoch. Seit 1990 gibt es in den USA ein Gesetz, wonach die Diskriminierung wegen einer Behinderung in der Arbeitswelt, im Transportwesen, der Telekommunikation sowie bei staatlichen Einrichtungen verboten ist. Behinderte müssen solche Einrichtungen genauso nutzen können wir Nicht-Behinderte.
In dem Urteil befand die Bundesrichterin allerdings, dass diese Grundsätze nur auf die wirkliche Welt anzuwenden sind, nicht im Cyberspace.

Meines Erachtens (in Unkenntnis der genauen US-Rechtslage) ein Fehlurteil: Das Internet wird sich zunehmend zu einem ebenso unverzichtbaren Medium entwickeln und einen ebenso bedeutenden Status einnehmen wie zum Beispiel das Telefon. Alle Menschen sollten die Möglichkeit haben, das Internet zu nutzen. Eine Website, die keine Rücksicht auf Behinderungen ihrer Nutzer nimmt, baut künstliche Hindernisse auf, die mit einem besseren Webdesign leicht vermieden werden können. Davon ab sind Erleichterungen für behinderte Menschen stets auch Erleichterungen für Nicht-Behinderte. Aktuelles Beispiel: Durch die gut unterscheidbare Rändelung der Euro-Münzen kann ich meinen Gin Fizz oder Tequila Sunrise auch in der dunkelsten Kneipe bezahlen.
Der einfachste Weg, Behinderten-gerechte Websites zu entwickeln ist, standardkonform zu arbeiten. Dass damit auch ansprechende Layouts möglich sind, hat erst vor wenigen Tagen Wired mit ihrem Redesign bewiesen. A List Apart macht es der Branche bereits seit Februar 2001 vor. Dieses Weblog, my two cents, hat im November 2001 nachgezogen.

Zurück zur gesetzlichen Lage in Amiland und hierzulande.
Seit Sommer 2001 gilt in den USA die sogenannte »Section 508«, wonach US-Behörden nur noch Geräte und Programme kaufen dürfen, die Behinderten-gerecht sind (»mit üblichen Hilfsmitteln kompatibel«). Informationen dazu gibt es in Heise-Meldungen vom 18.06.2001 und vom 06.12.2001 (»Firmen interessiert behindertengerechte Software nicht«). Section 508 regelt auch die Anpassung von Behörden-Websites und hält sich dabei weitestgehend an die Vorschläge der WAI (so Heise). WAI ist die Abkürzung für »Web Accessibility Initiative« und enthält Vorschläge des W3-Konsortiums, wie zugängliche Websites aufgebaut werden sollten.
Von der Section 508 erhoffte man sich natürlich auch eine allgemeine Entwicklung hin zu Behinderten-gerechter Hard- und Software. Die Regelungen gelten zwar nur für US-Behörden, aber die sind große Kunden bei privaten Firmen, und für Firmen wäre es ja unsinnig, wenn sie zwei verschiedene Versionen ihrer Produkte herstellen würden (eine für den allgemeinen Markt und eine »regierungskonforme«).
Weitere Informationen zum Thema Accessibility in englischer Sprache gibt es auch in einem speziellen Bereich auf macromedia.com.

In Deutschland gilt die Section 508 natürlich nicht, aber auch hier gibt es Bestrebungen, dem amerikanischen Vorbild zu folgen. Im Juli diesen Jahres erschienen kurz hintereinander folgende zwei Meldungen im Heise-Newsticker:
»Barrierefreies Internet soll Wirklichkeit werden« (24.07.2002)
»Frist läuft: Websites müssen Behinderten gerecht werden« (28.07.2002)
Am 24.07.2002 ist die Verordnung »Barrierefreie Informationstechnik« des Bundesbehindertengleichstellungsgesetzes in Kraft getreten. Anders als bei der Section 508 geht es dabei explizit um’s Web. Wie die Section 508 gilt auch diese Verordnung zunächst nur für die öffentlichen Einrichtungen des Bundes. Websites, die sich speziell an Behinderte richten, müssen bis Ende 2003 umgestaltet werden, um der Verordnung zu entsprechen. Alle anderen Bundes-Websites haben eine Frist bis Ende 2005.

Ob eine Website den gültigen Standards entspricht, lässt sich leicht nachprüfen: Mit dem HTML-Validator des W3C lässt sich (X)HTML überprüfen. Ebenfalls beim W3C beheimatet ist ein CSS-Validator. Um die Zugänglichkeit zu testen, empfiehlt sich Bobby von Watchfire (früher bei CAST). Allerdings sind bei diesem die Ergebnisse nicht ganz so eindeutig (»richtig« oder »falsch«) wie bei den beiden vorgenannten. Das liegt in der Natur der Sache, denn Bobby kann solche Fragen wie »If style sheets are ignored or unsupported, are pages still readable and useable?« nicht selbst beantworten. Die Adressen:
HTML-Validator: validator.w3.org
CSS-Validator: jigsaw.w3.org/css-validator/
Bobby: bobby.watchfire.com

Leider fallen selbst große Sites von Firmen, die es eigentlich besser wissen müssten, regelmäßig bei solchen Tests durch. Gib einfach mal eine beliebige Adresse beim HTML-Validator an: eine fehlerlose Seite zu finden ist Glückssache. Den bisherigen Negativ-Rekord (der mir begegnet ist), dürfte die Website der Süddeutschen Zeitung halten: die Fehlerliste ist ja fast schon kilometerlang.
Ich komme mir manchmal vor wie der Prediger in der Wüste: Wenn ich die Einhaltung von Standards anmahne, interessiert das keine Sau, um’s mal salopp auf den Punkt zu bringen. Man muss immer noch Überzeugungsarbeit leisten. Und bis wir mal ein spiegel.de oder ein erlangen.de ohne <font>-Tags sehen dürfen, werden wohl auch noch ein paar Jahre vergehen. Bis dahin dürfen wir froh sein, wenn wenigstens eine DOCTYPE-Deklaration vorhanden ist.
Für Standards einzutreten, hat auch etwas von einem Orchideenfach: Ich fühle mich wie ein Student der Ägyptologie: Interessantes Fach, aber fern jeder Praxis oder Relevanz, Berufsaussichten gleich null. Wobei, in der Hochzeit der New Economy soll es sogar »standards evangelists« in manchen Firmen gegeben haben. Ob die noch da arbeiten oder ob es die Firmen überhaupt noch gibt, ist natürlich eine andere Frage.

Die meisten meiner Seiten auf der Webpräsenz my-two-cents.de haben gültiges XHTML und CSS.
Meine neue »Dienstwebsite« (kommt in den nächsten Wochen) wird ausnahmslos XHTML- und CSS-konform sein.

Ich erstelle keine Seiten mehr, die nicht mehr XHTML- und CSS-konform sind. Alle meine künftigen Seiten bauen das Layout nicht mehr auf Tabellen, sondern mittels <div>-Layern auf. Netscape4 bleibt bei mir endgültig auf der Strecke. Nicht Rückwärts-Kompatibilität ist gefragt, sondern Vorwärts-Kompatibilität.
Tabellen-Layouts gibt’s von mir auch nicht mehr auf Nachfrage.

Erschienen am Dienstag, 22.10.2002 @ 22:45 | Kommentare deaktiviert
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Neue Newsgroups

Auf dem kostenlosen Newsserver news.cis.dfn.de wurde heute eine ganze Latte neuer Gruppen eingepflegt, vornehmlich aus den Hierarchien adobe (93 an der Zahl), autodesk (42) und macromedia (57).
Vielleicht ist ja für den Einen oder die Andere was dabei, einfach mal eine neue Gruppenliste vom Server holen.

Erschienen am Dienstag, 22.10.2002 @ 23:23 | Kommentare deaktiviert
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Donnerstag, 24.10.2002

Freimark legt nach

Noch ein paar Ergänzungen zum Eintrag »Für alle von uns« vom Dienstag dieser Woche:

Das Wichtigste gleich zu Beginn. Ich habe ja bemängelt, dass ich mich als Verfechter von Web-Standards zeitweise vorkomme wie ein Student der Ägyptologie auf Lehramt, wie ein Steinkohle-Kumpel, wie ein Eintrag auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Tierarten: Niemand kümmert sich um Standards, von einer Hand voll Enthusiasten abgesehen. Kaum eine der größten deutschen oder internationalen Websites ist standardkonform. Oder die Sites der Agenturen, die fehlerhafte Sites produziert haben.
Ich habe das Gefühl, dass sich schlicht und einfach niemand um Standards kümmert. Es ist zwar unter Web-Designern und -Developern allgemein bekannt, dass es diese Standards gibt. Aber es interessiert sie nicht. Der Kunde braucht die neuen Seiten am besten schon bis vorgestern, Hauptsache, es läuft irgendwie. Hauptsache, es sieht in den drei Browsern, mit denen getestet wurde, gut aus (wenn überhaupt mit mehr als nur dem IE/Win getestet wird). Qualität ist nicht wichtig, der Kunde hat eh keine Ahnung und der Kunde des Kunden in der Regel auch nicht, also was soll’s?
Dabei könnten wir alle uns das Leben viel einfacher machen, wenn sich jeder nur an die Standards hielte. Die Browser-Hersteller müssen nicht mehr für denkfaule Web-Designer mitdenken und können bessere Browser bauen. Die Websites der Designer ließen sich schneller schreiben. Und von einem klaren Markup-Code haben auch die Kunden etwas: geringere Dateigrößen, schnellere Ladezeiten, keine zerschossenen Seiten, wenn man es wagt, die Seiten des Verkäufers mit einem anderen Browser als IE oder Netscape zu besuchen, zum Beispiel mit einem Handheld.

Nächster Punkt. Netscape. Netscape 4. Einigen wird nicht gefallen, wenn ich sage: »Werft Netscape 4 über Bord! Ich achte bei meinen künftigen Sites nicht mehr auf Netscape 4!«
Da ist zunächst der Einwand: Wieso bekommt nur Netscape 4 Prügel, ältere IE-Versionen (4 und älter) sind doch auch nicht besser? Antwort: Von den alten Browsern, die CSS nicht, nur eingeschränkt oder gar fehlerhaft umsetzen, ist Netscape 4 der schlimmste Finger von allen. Bei keinem anderen Browser wurden CSS schlampiger implementiert. Und: NN4 ist von den alten Browsern der mit weitem Abstand verbreitetste. Sicher, man kann zurecht auch auf IE4 einschlagen, aber der spielt inzwischen eine noch geringere Rolle als NN4.
Netscape 4 auszusperren heißt nicht, dass Surfer mit diesem Browser gar nichts mehr von der Seite sehen. Sie bekommen lediglich das Design nicht zu Gesicht, sondern nur das nackte Markup. So, wie es ein Handheld-User oder Handy-Nutzer auf seinem Zwergen-Display sieht.
Der Inhalt bleibt für alle Zugangsgeräte und Browser voll zugänglich und abrufbar und jedes Endgerät zeigt die Seiten so an, wie er es am besten kann.

Punkt drei.
Jakob Nielsen, Usability-Papst und Design-Asket, hat einen Alertbox-Artikel vom 18. April 1999 mit dieser Überschrift betitelt: »Stuck with old Browsers until 2003«.
Damals dachte ich: Das kann doch nicht wahr sein, bis 2003 warten zu müssen, bis wir Netscape 4 (und ja, IE4) endlich abschreiben können und mit richtiger Arbeit beginnen können! Es kam so und sogar noch schlimmer: Noch Anfang dieses Jahres hatten Freunde von mir mit einem Auftrag zu tun, bei dem der Auftraggeber allen Ernstes die Verwendung von <font>-Tags in der neuen Webpräsenz verlangte. <font>s müssten allenfalls noch für Netscape 3 verlangt werden, dessen Anteil in den meisten Server-Logs kaum mehr meßbar sein dürfte.
Wenn unter das Kapitel »Layout muss in IE6 genauso aussehen wie in NN3« kein Schlussstrich gezogen wird, werden wir uns noch im Jahr 2005 für Netscape 4 Beine ausreißen.

Agenturkunden müssen sich auch von dem Gedanken verabschieden, dass ihre Werbeprospekte eins zu eins ins Netz gestellt werden können. Das Web ist kein Prospektständer, sondern ein anderes Medium. Ganz zu schweigen davon, dass im Web auch anders kommuniziert wird (nämlich miteinander statt nur in eine Richtung), müssen Inhalte für Websites ganz anders aufbereitet werden als für einen Prospekt. Texte auf einer Website werden anders von den Besuchern gelesen/wahrgenommen als die selben Texte in einem Hochglanz-Prospekt (das interessiert mich ehrlich gesagt bei diesem Weblog überhaupt nicht).
Sie (die Agenturkunden) müssen sich von dem Gedanken verabschieden, dass eine Website bei allen Nutzern, mit allen Browsern, auf allen Bildschirmen gleich aussieht. Eine Seite in einem Prospekt oder in einem Magazin für eine Zeitschriftenanzeige ist klar definiert und eine A4-Seite wird immer die Maße 210×297 mm haben, egal, wer sie wann wo unter welchen Umständen betrachtet. Manche Leute neigen dazu, diese Sichtweise auch auf das Web zu übertragen und sagen dann Dinge wie: »Die Inhalte müssen ohne vertikalen Scrollbalken auf die Seite passen« oder »für 1.024×768 Pixel Bildschirmauflösung auslegen.« Das ist Unsinn! Was ist eine Seite im Web? Das kann niemand sagen, weil die Inhalte in einem Browserfenster bei hundert Benutzern auf hundert verschiedene Arten dargestellt werden. Es gibt zu viele beeinflussende Faktoren: unterschiedliche Monitorgrößen, Browser, Bildschirmauflösungen, Fenstergrößen vertikal und horizontal (nicht jeder surft im Vollbild), Symbolleisten die angezeigt werden oder nicht (und dadurch den verfügbaren Platz einschränken), Vergrößerungsstufen der Schriften et cetera pp.
Eine Seite im Web muss flexibel sein. Einzementierte Layouts widersprechen dem Wesen des Webs. Ein auf 800×600 ausgelegtes Vollbild-Layout sieht auf einem Monitor mit 1.600×1.400er Auflösung grauenhaft aus.

Wenn man erstmal zu dieser Überzeugung gelangt ist, ist auch der nächste Schritt nicht weit: Diese Seite sieht im IE5/Win radikal anders aus als in Netscape4. Und das ist in Ordnung so.

Bei Kai gesehen: Vom W3C-HTML-Validator gibt es eine neue Version, derzeit noch Beta: validator.w3.org:8001. Nett: Es wird jetzt auch angezeigt, wie viele Fehler der Validator gefunden hat. Mein all-time favorite in der Kategorie »fehlerreiches Webdesign«, die Website der Süddeutschen Zeitung, bringt es auf doch immerhin 1.174 Fehler auf der Startseite. Die Focus-Startseite ballert einem 1.250 Fehler entgegen, aber aus mir unbekannten Gründen funktioniert beim Focus wenigstens noch das Scrollrad meiner Maus, während bei der SZ gar nichts mehr geht.
Es kommt natürlich auch darauf an, wie viele Inhalte auf die Startseite gepackt werden, keine Frage.

Erschienen am Donnerstag, 24.10.2002 @ 23:44 | Kommentare deaktiviert
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Freitag, 25.10.2002

Stereotypen

Im inluminent-Weblog entdeckt: Stereotypes. Nette Spielerei mit Fotos.

Erschienen am Freitag, 25.10.2002 @ 19:19 | Kommentare deaktiviert
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Sonntag, 27.10.2002

Google-Weblog

In der Linkliste von Johns »inluminent/weblog« gesehen: Jemand bei Google schreibt auch Weblog.

Erschienen am Sonntag, 27.10.2002 @ 11:02 | Kommentare deaktiviert
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Neulich in einem Newsgroup-Posting diesen Link gesehen: The Scourge of Arial, die Geißel/Plage Arial.

Arial kennt jeder. Zwar nicht von Microsoft erfunden, aber wie vieles andere von zweifelhafter Qualität durch Microsoft verbreitet.
Der Artikel beschreibt die Ursprünge dieser Schrift. In einem zweiten Text, How to spot Arial, einige Hinweise für Unkundige, wie sich Original (Helvetica) und Fälschung (Arial) auseinander halten lassen.

Erschienen am Sonntag, 27.10.2002 @ 16:46 | Kommentare deaktiviert
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Montag, 28.10.2002

Pop-unders considered harmfull

Noch schlimmer als die Seuche der Pop-up-Werbefenster sind Pop-unders. Sie poppen von selbst auf, verstecken sich aber hinter dem Fenster, von dem sie aufgerufen wurden.
Ich hasse diese Dinger! Ich bin sehr schnell mit Apfel-W bei der Hand, um ungefragt geöffnete Fenster abzuschießen. Bei Pop-unders erwische ich dann leider manchmal das Eltern-Fenster. Ich denke gar nicht daran, nochmal auf die Seite zu surfen, um das Fenster mit dem Content wieder aufzurufen.

Erschienen am Montag, 28.10.2002 @ 7:14 | Kommentare deaktiviert
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Antwort auf Matt Brown

Matt Brown, bei Macromedia zuständig für Dreamweaver, hat in seinem Weblog gefragt, was Macromedia v.a. in Sachen Service besser machen könnte.
Ich war so frei, ihm in einem Kommentar auf seiner Seite zu antworten:

“However that got�me to thinking what Macromedia can do better.”
Glad you aksed! :-)))

I would like to see three things at MM in the future: cross-updates, cross-updates, cross-updates:
- from one language to antoher (e.g. from German to English)
- from one system to another (e.g. from Win to Mac)
- from box versions to download versions (and vice versa, if someone wishes that)

My update from Flash MX to Studio MX was a pain. First, no 3rd level upgrade in the European Online Store in the beginnig. I had to call a service line. When I would’ve liked to switch from a box version to a download version so I could start working immediately with the MX versions but that wasn’t possible, too (I had to wait about three weeks until the package with my box arrived).

Two years ago I switched from Windows to Mac and from DW3/FW3 to the 4th versions. I had to buy the DW-FW-Studio for the full price again, there wasn’t an upgrade price from an older Win version to a Mac version!
Last: I would appreciate if you would sell hybrid CD-ROMs with the Windows and the Mac versions on the same disc, so switching would be easier (and, yes, cheaper).

I know that this isn’t usual in the industry but how about making things different?

Oh, and this one: If you want to generate a Windows projector file for a Director project you’ve created in Macintosh Director you have to buy a separate license for 1,479 Euros. Don’t take this personal, but how ill is that?!


Last one, really: Please don’t translate terms like “Windows gamma” or “onion-skinnig” to “Fenster-Gamma” or “Zwiebelschicht-Effekt” in the German version of Fireworks.
“Fenster-Gamma” means the gamma of the windows in my room, not the gamma of the Windows systems by Microsoft. And “onion-skin” is, as you know, a special term. “Zweibelschicht” has more in common with the onions in my kitchen.

Thanks for your attention.

Greetings,
Stefan



Addition to that translation thing: Simply leave terms like “Windows gamma” or “Onion-skin” untranslated in Non-English versions. They are technical terms which don’t need to get translated.

Thanks,
Stefan

Mal sehen, was draus wird.

Erschienen am Montag, 28.10.2002 @ 12:46 | Kommentare deaktiviert
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Dienstag, 05.11.2002

 

Chimera (nennt sich selbst auch »Navigator«) schickt sich an, mein neuer Standardbrowser auf dem Mac zu werden (statt IE).
Er basiert auf Mozilla und ist, im Gegensatz zu diesem oder Netscape 7, eine Cocoa-Applikation für Mac OS X. Chimera ist rasend schnell, wesentlich performanter. Seit der Version 0.5, die schon sehr stabil lief, setze ich ihn für immer mehr Sites ein. Überflüssiger Schnickschnack wie ein Webeditor oder ein Mail-Client sind nicht dabei; dafür gibt es bessere Programme.

Zwei Killer-Features von Chimera: das tabbed browsing erlaubt das öffnen mehrere Sites in einem Fenster. Umgeschalten wird mittels der Tabs, Reitern. Punkt zwei: Pop-ups, die ich nicht selbst durch einen Mausklick initiiert habe, die sich selbst öffnen, werden unterdrückt. Heute erst bei Fiene entdeckt: »101 things that the Mozilla browser can do that IE cannot.«
Flash und Quicktime funktionieren einwandfrei.

Etwas störte aber auch immer bei Chimera: manche Sites, z.B. spiegel.de, werden mit einer zu kleinen Schrift angezeigt. Ich glaube aber, dass das eher an den Sites selbst liegt und nicht an Chimera (Einsatz des <font>-Tags in einer bestimmten Weise vielleicht?). Ich bin dem nicht näher auf den Grund gegangen. Sehr wünschenswert wären deswegen Buttons für die Symbolleiste, mit denen die Größte des Texts geändert werden kann.

Mir kann geholfen werden: Heute sehe ich bei Heise eine Meldung, die die Verfügbarkeit von Version 0.6 bekannt gibt, die genau dieses Feature bietet. Yippie!!

Kai verwendet ein Tool, das ihm automatisch die neueste Nightly Build von Chimera auf die Platte lädt, ChimeraKnight. Vielleicht für den einen oder anderen interessant, aber ich lade mir lieber von Hand die offiziellen Releases runter, um dann selbst ausprobieren zu können, was neu ist.

Erschienen am Dienstag, 05.11.2002 @ 14:03 | Kommentare deaktiviert
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Montag, 11.11.2002

Content is King

Beim Fiene gesehen: GetContentSize. Stellt fest, wie das Verhältnis zwischen HTML und Text ist. Nicht ohne Stolz kann ich hier einen High Score für mich verbuchen: 49,48%.
Wer bietet mehr?

Mein Lieblings-Feindbild für mangelhaftes HTML-Markup, sueddeutsche.de, kommt auf ein mageres Ergebnis von 9,65%.

Erschienen am Montag, 11.11.2002 @ 19:31 | Kommentare deaktiviert
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Back to the Roots

Altavista hat ein Redesign vorgenommen (Heise-Meldung) und scheint damit retten zu wollen, was zu retten ist: Auf der Startseite gibt es jetzt, nach den Auswüchsen der letzten Jahre, wie bei Google (dort seit eh und je) keine Werbung mehr.
Die Ergebnisseite kann mich aber nach wie vor nicht überzeugen (keine Anzeige der Suchwörter im Ergebnisausschnitt, Cache-Funktion gibt’s auch keine).

Zufällig habe ich heute den KSO-Newsletter gelesen, der hier vor zwei Tagen eintrudelte. Zitat:

»Auch wenn Suchmaschinen wie AltaVista, Inktomi und selbst Fireball in der letzten Zeit grosse Anstrengungen unternahmen, die Qualitaet der Suchergebnisse – teilweise drastisch – zu verbessern, ist es fuer eine Trendwende laengst zu spaet. Zumal keiner der Mitbewerber den Mut besitzt, auf Bremskloetze zu verzichten und die Textsuche, die in Liefergeschwindigkeit und Seitenaufbau durchaus mit Google konkurrieren kann, nur verschaemt verlinkt wird. Vernachlaessigung der Aktualisierung oder immer wieder auftauchende Pannen, die zu fehlerhafter oder unvollstaendiger Seitenlieferung fuehren, und simple Maus-zu-Maus Propaganda verleiten Anwender, die Googles URL noch nicht kennen, danach zu suchen, wie die steigende Popularitaet des Suchbegriffs “Google” zeigt.
[...]
Wenn, wie aus den Log-Files ersichtlich ist, dieser seit Jahren dokumentierte Trend anhaelt, fragt man sich, wie lange es dauert, bis Google 100% Marktanteil besitzt. Und Mitbewerber sich mit dem verbleibenden Rest begnuegen muessen.
[...]
Wortwoertlich zitiert [die GROSS-SCHREIBUNG ist von mir]: “Mit einer neuen Software will die Telekom-Tochter T-Online mehr ueber die Wirkung von Werbung im Internet HERAUSFINDEN. Durch das Programm koenne der Marktfuehrer in Deutschland das Verhalten von Internet-Nutzern protokollieren; ZIEL sei es, vermehrt Unternehmen FUER Online-Werbung ZU GEWINNEN…”
Wer’s noch nicht weiss: die Entwicklung der Marktanteile von Google und die der Mitbewerber spricht Baende, die jede Untersuchung ueberfluessig macht.«

Wir erinnern uns: Altavista, Yahoo! und Co waren die Platzhirsche, Google war der Emporkömmling, mit damals untergegangen geglaubter Benutzerfreundlichkeit: Keine lästige Werbung. Und der Clou: Google macht Gewinne.

Den KSO-Newsletter und die Seiten von Klaus Schallhorn Omnisearch kann ich nur wärmstens empfehlen.

Erschienen am Montag, 11.11.2002 @ 19:44 | Kommentare deaktiviert
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Dienstag, 12.11.2002

Contribute

Packung der neuen Macromedia-Software "Contribute".Erwartungsgemäß stellte Macromedia gestern eine Art »Dreamweaver light« vor. Der Name: »Contribute«.

Mit Contribute kann der Kunde eines Web-Designers oder einer Agentur selbst seine Seite pflegen. Der Designer kann festlegen, welche Bereiche der Site sein Kunde bearbeiten darf. Der Einführungspreis liegt bei 99 USD und ich hoffe sehr, dass er nicht über 149 USD steigt, sonst wird das Programm für kleinere Kunden preislich unattraktiv.
Es gibt derzeit nur eine technical preview zum Download, die Software selbst soll ab Mitte Dezember erhältlich sein, zunächst nur auf Englisch und nur für Windows. Mac OS X soll in 2003 folgen. Das finde ich jetzt nicht so dramatisch, da ein Designer das Programm nicht braucht (er hat ja Dreamweaver MX) und Designer-Kunden i.d.R. Windows haben (ich habe noch nicht das Gegenteil erlebt, leider; allerdings spricht es natürlich für die Mac-Plattform, wenn Software gleichzeitig für Win und Mac rauskommt).

Die Software ist unter Designern etwas umstritten:

»Zum einen bringen auch solche Änderungen dem Designer Geld. Zum anderen besteht die Gefahr, dass der Kunde lieber ein kleines Update mit Contribute durchführt, statt ein größeres mit dem Designer. Nach dem Motto: “Laß mal, mit den Bildern, die können bis zum Jahresende warten, wenn das große Update ansteht”.«

dsmith schreibt in einem Eintrag auf webstandards.org:

»This product will allow designers to get back to the job of designing sites (rather than maintaining pages) and clients to maintain sites (rather than trying to track down the designer to get a phone number changed). Everyone gets to do their job without having to worry about breaking the site.«

Ich würde sagen: Kommt drauf an. Für jemanden, der einen großen Teil seines Geldes mit Updates an bestehenden Sites verdient, empfiehlt es sich natürlich nicht, Contribute seinen Kunden schmackhaft zu machen. Für andere kann es aber eine Arbeitserleichterung sein: Wenn der Designer oder die Agentur Kunden hat, die außer neuen Inhalten per copy & paste keine Änderungen an einer Site in Auftrag geben und solche copy & paste-Aktionen vom Aufwand her vielleicht in keinem Verhältnis zu den Einnahmen stehen und auch keine Folgeaufträge zu erwarten sind. Oder wenn ein Kunde praktisch täglich neue Inhalte einpflegen will, so dass es für den Designer zeitlich u.U. nicht machbar ist. Es ist trotzdem eine zweischneidige Sache.
Mit Contribute kann der Kunde nur statische HTML-Seiten generieren und verwalten (eingebetteter Code von Scriptsprachen bleibt unangetastet). Evtl macht es in solchen Fällen auch Sinn, gleich eine dynamische Site mit kleinem CMS zu basteln.
Mit Contribute soll es möglich sein, Word- und Excel-Dateien als HTML in die Site einzupflegen. Ich weiß nicht, wie das gehen soll. Es ist natürlich möglich, Word-HTML aufzuräumen. Aber was wird dann aus dem Layout? Bei manchen Word-Dateien die ich bekomme, kann ich mir nicht vorstellen, wie das gehen soll, damit es hinterher noch nach was aussieht.

Kai hat vor ein paar Minuten ein Diskussionsboard für Contribute ins Leben gerufen.

Erschienen am Dienstag, 12.11.2002 @ 21:04 | Kommentare deaktiviert
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Contribute-Links

Zur gestrigen Vorstellung von Macromedia Contribute habe ich mal einige Links zusammen getragen. Alle von Macromedia, demnach auch alle pro Contribute.
Evtl ist was interessantes dabei, um mehr über das Produkt selbst zu erfahren. Aus technischer Sicht fand ich die Infos auf macromedia.com/software/contribute nämlich etwas dürftig.
Ich habe mir die Artikel aber selbst noch nicht alle durchgelesen.

Matt Browns Weblog

Links aus Matt Browns Weblog (die meisten aus Macromedias DesDev-Bereich):
Contribute Success Story
The Contribute Vision von Norm Meyrowitz
Getting familiar with Contribute Basics von Matt Brown
Integrating Dreamweaver MX with Macromedia Contribute von Mark Fletcher
Options for Contribute Website Administrators von Donald S. Booth
Contribute in the Classroom von Kim Cavanaugh
Managing Clients with Contribute von Mike Hazard
Using Contribute at Macromedia von Jeff Walsh
Contribute Video Tutorials von Mark Fletcher
Accessibility and Contribute for Website Administrators von Bob Regan
Accessibility and Contribute for Content Contributors von Bob Regan
Getting Up To Speed With Contribute In 10 Minutes von Nancy Gill
Co-Branding Contribute von Joseph Lowery
Using Section Anchors in Contribute von Donald S. Booth
Using Templates with Contribute von Donald S. Booth
Making Hyperlinks with Contribute von Donald S. Booth
Using CSS in Contribute von Donald S. Booth
Using Tables in Contribute von Donald S. Booth

In dem genannten Weblog-Eintrag gibt es noch Links zu weiteren Artikeln. Ich habe mir jetzt nur mal die rausgepickt, die »Contribute« im Titel tragen.

Matt Brown hat vorher noch zweimal über Contribute berichtet: Contribute Tip CSS Styles in Contribute und Macromedia today announced Contribute.

New collaborative publishing techniques (part 2) von John Dowdell (Danke an Kai für den Link)

Erschienen am Dienstag, 12.11.2002 @ 23:55 | Kommentare deaktiviert
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Montag, 18.11.2002

Neue PHP-Newsgruppen

Auf news.cis.dfn.de wurden um den 13.11.02 folgende neue, deutschsprachige PHP-Gruppen zur Verfügung gestellt:
- de.comp.lang.php.datenbanken
- de.comp.lang.php.installation
- de.comp.lang.php.misc
- de.comp.lang.php.netzprotokolle

In wie weit die Gruppen neu eingerichtet wurden oder nur in die Liste des dfn-Servers aufgenommen wurden, weiß ich nicht. Ich vermute mal, dass sie neu sind.

Erschienen am Montag, 18.11.2002 @ 7:23 | Kommentare deaktiviert
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Letzte Woche bei Markus Kniebes ein Eintrag mit Hinweisen auf neue alte Design-Sites:

Gmunk
Markus gefällt sie, aber ich bin kein Fan von solchen Sites. Zuerst, weil ich, wie man vielleicht gemerkt hat, Minimalismus bevorzuge und klare Elemente mag. Form follow function. Außerdem: Lädt erstmal 2 MB, die Mucke finde ich nicht so den Knaller. Und: Ich bin kein Fan von Winz-Schrift und Millimeter-Papier.

Design Assembly
Weniger Markus’ Fall, aber dafür umso mehr meiner. Die Idee mit den Actionfiguren finde ich cool. Die Site lässt sich auch einfach bedienen.

Cyrus
Eigentlich keine Design-Site, sondern die Firmen-Website eines Herstellers für HiFi-Equipment. Aber sehr gut gemacht, optisch äußerst ansprechend.

Dann etwas, was nicht bei Markus zu finden war, sondern auf Holgers Website eggbert.de: Holger hat einen neuen Film produziert, »Stadtgespräch«. Nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen eher schlechten deutschen Spielfilm. Bei Stadtgespräch hat Holger tief in die Director- und Lingo-Trickkiste gegriffen. Ich finde den Film (anderthalb Minuten) ziemlich beeindruckend.

Erschienen am Montag, 18.11.2002 @ 22:32 | Kommentare deaktiviert
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Blindtext

Der Fiene hat den ultimativen Blindtext-Generator entdeckt: Lorem Ipsum.
Die Anzahl der zu generierenden Wörter oder Absätze lässt sich frei einstellen.

Erschienen am Montag, 18.11.2002 @ 22:57 | Kommentare deaktiviert
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Donnerstag, 21.11.2002

Artikel für das zweite Dr. Web-Buch nun online

Mein Artikel für das Ende 2001 erschienene zweite Buch von Dr. Web ist nun online (HTML, PDF.

Es geht um den Aufbau einer Website mit CSS-Layouts und unter Verzicht von blinden Tabellen (div-based layout statt table-based layout).
Der erste Teil behandelt die vielen Vorteile und den einzigen Nachteil, im zweiten Teil geht’s um die Umsetzung.
Der Artikel ist nicht für Einsteiger geeignet, die noch nie eine HTML- und CSS-Datei in einem Texteditor gesehen haben. Fortgeschrittene, die HTML und CSS auch per Hand codieren können, sollten sich schnell zurecht finden.

Erschienen am Donnerstag, 21.11.2002 @ 10:19 | Kommentare deaktiviert
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Relaunch von freimark.de

Es ist soweit: Nachdem viele Monate nahezu null Inhalte auf meiner »dienstlichen« Domain freimark.de waren, kam heute morgen der Relaunch!

Die neue Website soll übergangsweise bis voraussichtlich nächsten Sommer bestehen. Sie ist im Layout sehr minimalistisch gehalten, was aber auch zwei Vorteile mit sich bringt: Durch die klare Optik sind alle Infos schnell auffindbar. Außerdem sind die Ladezeiten relativ gering.
Zur Technik: Ich verwendete XHTML 1.0 transitional, alle Seiten sind natürlich fehlerfrei.
Auf einer Portfolio-Seite erläutere ich meine Dienstleistungen. Eine Auswahl meiner Referenzen fehlt natürlich ebensowenig.

Erschienen am Donnerstag, 21.11.2002 @ 10:25 | Kommentare deaktiviert
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Freitag, 22.11.2002

 

Die letzte Stunde habe ich noch nicht Video gesehen, sondern mich mit Flash MX befasst.
Von Flash habe ich wenig Ahnung, ich würde sagen, es sind Grundkenntnisse vorhanden. Dadurch tue ich mich natürlich ein wenig schwerer als andere. Ich habe es jetzt geschafft, auf der Startseite von freimark.de einen Flash-Film einzufügen (und natürlich vorher den Film zu erstellen).
Ich stoße dabei auf die selben Probleme wie Holger. Das Movie wird wunderbar in Browsern abgespielt, wenn ich den <object><embed>-Code verwende, den mir Dreamweaver beim Einfügen einer SWF-Datei in meine HTML-Datei erzeugt. Problem: Das ist nicht standardkonform. Das <embed>-Tag ist Geschichte. Glücklicherweise erschien vor zwei Wochen bei A List Apart der Artikel »flash satay«. Drew McLellan erklärt, wie man Flash standardkonform in HTML einbindet.
Alles wunderbar, das Movie auf meiner Seite läuft und die Seite validiert auch. Aber wie kann ich verhindern, dass im IE5/Mac der Film dauernd wiederholt wird? Er soll nur ein einziges Mal abgespielt werden und am Schluss soll das letzte Bild stehen bleiben.
Mein Code sieht so aus:

<object type="application/x-shockwave-flash" data="swf/intro.swf" width="300" height="300">
  <param name="movie" value="swf/intro.swf" />
  <param name="quality" value="high" />
  <param name="loop" value="false" />
</object>


Richtig gesehen, loop-false wurde angegeben, hilft aber nicht.

Welchen Anfängerfehler habe ich begangen?
Kann man irgendwo in Flash direkt einstellen, dass der Film nicht wiederholt wird? Oder ein ActionScript-Kniff?


So, jetzt aber »Berlin-Mitte«.

Erschienen am Freitag, 22.11.2002 @ 3:43 | Kommentare deaktiviert
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Thema Impressum

Ich habe mir jetzt für my two cents ja nun auch eine Impressums-Seite zugelegt, da ich im Rahmen des neuen freimark.de eh ein gesetzeskonformes Impressum aufsetzen musste. Die rechtlichen Hinweise und die Hinweise zum Datenschutz habe ich mir von Kais Impressum entliehen. Danke.

Das Thema Impressum interessiert die meisten Webmaster zwar nicht, sollte es aber. Erst gestern gab es wieder eine Meldung bei Heise, wonach es eine gerichtliche Auseinandersetzung darüber gegeben hat, dass ein Sitebetreiber den Link zu seinem Impressum nicht deutlich genug kenntlich gemacht hat. Immerhin hatte der Beklagte überhaupt ein Impressum, die meisten Websites lassen ja selbst das vermissen.
Für ein Impressum auf Websites gibt es mittlerweile ziemlich genaue gesetzliche Vorgaben, was da drin zu stehen hat. Es hat auch bereits eine Reihe von kostenpflichtigen Abmahnungen gehagelt, weil sich Site-Betreiber nicht darum gekümmert haben (Heise berichtete mehrfach).

Ich habe mir, da ich mich wie gesagt selbst damit befassen musste, mal eine Liste von Informationsquellen bzgl. Impressum zusammengestellt, die ich hier nun weitergebe:

RA Niko Härting: FAQ zur Impressumspflicht

RA Marcus Beckmann: Impressumspflicht im Internet

Heise: Online-Tool erstellt gesetzeskonformes Webimpressum

Heise: Weitere Abmahnwelle wegen unzureichendem Web-Impressum

Erschienen am Freitag, 22.11.2002 @ 11:48 | Kommentare deaktiviert
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Samstag, 23.11.2002

Traffic

Die Statistik von my two cents ist mir ziemlich egal. Mich interessiert nicht die Bohne, wie viele Leute das hier lesen, ob es fünf, fünfzig oder fünfhundert sind.
Zufällig fiel mir heute aber beim Weg zu phpMyAdmin (habe kein Bookmark dafür) auf, dass alle meine Domains in diesem Monat schon 1,6 GB an Daten durch die Leitungen geblasen haben. Im Oktober knapp 570 MB und im September etwas über 500 MB. Die am häufigsten besuchte Domain ist my-two-cents.de, weil auf den anderen Domains (noch) keine Inhalte sind (freimark.de habe ich erst vor ein paar Tagen relauncht).
Da hat mich näher interessiert, was für das erhöhte Datenaufkommen verantwortlich ist.

Bis heute wurde mein 8,1 MB großes Video von der Kraftwerkssprengung (siehe Eintrag vom 10.11.02) 232-mal runtergeladen. Das allein sorgte für 980 MB Traffic und hatte einen anteil von 60% meines gesamten Datenverkehrs.

So, ich muss jetzt ins Bad, mich waschen. Um sieben Uhr muss ich aus dem Haus.

Erschienen am Samstag, 23.11.2002 @ 7:35 | Kommentare deaktiviert
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Montag, 25.11.2002

Director MX

Macromedia hat heute, wie erwartet, Director MX vorgestellt.
Eine Einschätzung, wie das Update nun tatsächlich zu bewerten ist, überlasse ich den Leuten, die mit Director besser vertraut sind als ich.

Erschienen am Montag, 25.11.2002 @ 10:32 | Kommentare deaktiviert
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Director-Bashing

Waren die Meinungen zu Macromedias Contribute noch geteilt, scheint es bzgl. des neuen Director (siehe auch Heise) eine klare Linie in der Community zu geben: Enttäuschung.

Es ist nicht so, dass man sich seelisch nicht auf den heutigen Tag hätte vorbereiten können, aber die Enttäuschung, dass es tatsächlich so kommt wie befürchtet, ist doch groß.

In den Top Ten-Gründen für das Update jagt eine Selbstverständlichkeit die nächste. Es gibt keine neuen »must have«-Features, die einen Versionssprung von 8(.5) auf 9 (=MX) rechtfertigen.
Dafür werden dennoch satte 400 USD verlangt, und zwar pro Plattform. Ausführbare Director-Dateien kann man nur für die Plattform erzeugen, auf der die gekaufte Director-Lizenz zum Einsatz kommt: Mit einem Mac-Director lässt sich kein ausführbarer Projektor für Windows-Systeme erzeugen, der Entwickler muss also 800 USD für zwei Updates ausgeben (wenn er nicht gegen den Lizenzvertrag verstoßen will).
Ebenfalls großes Entsetzen darüber, dass bei der Projektor-Generierung die Unterstützung für Windows NT wegfällt. Im Prinzip bedeutet das für einige User, wenn sie das Update kaufen: Geld ausgeben für eine Verschlechterung (und manche der Kleinigkeiten aus der Top Ten-Liste können nützlich sein, so dass man vor einem Dilemma steht).
Alles andere als positiv für eine Entwicklungsumgebung (!!).

Ob die mit den MX-Versionen der anderen Programme (Flash, Dreamweaver, Fireworks) steil abgestürzte Qualität der Dokumentation sich bei Director fortsetzt, bleibt abzuwarten. Wobei der Absturz eh schon nicht von hohem Niveau statt fand. Die Doku zu Flash MX und Dreamweaver MX ist ein Witz. Es gibt keine richtige ActionScript-Referenz und viele Funktionen sind gar nicht oder nur unvollständig dokumentiert (z.B. die neuen Template-Funktionen in DW).

+++

Links:

Kai Pahl
- 11:05
- 12:55
- 14:46

Holger Eggert (more to come)

startmovie.net

Erschienen am Montag, 25.11.2002 @ 18:02 | Kommentare deaktiviert
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Donnerstag, 28.11.2002

Denkanstöße

Heise-Meldung von heute: IT-Branche: Schuften wie im Manchester-Kapitalismus?
Den Text vielleicht mal nicht überfliegen, sondern mit Verstand lesen und später evtl auch mal drüber nachdenken.

Erschienen am Donnerstag, 28.11.2002 @ 21:22 | Kommentare deaktiviert
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Wer jetzt noch kein Impressum auf seiner Website hat, ist selber schuld!

Vor zwei Tagen meldete Heise: Das Landgericht Düsseldorf hat entschieden, dass ein Verstoß gegen die Web-Impressumspflicht wettbewerbswidrig ist.

Ich kann nur nochmal auf meinen Eintrag vom 22.11.2002 hinweisen, in dem die Problematik geschildert und Literaturhinweise (in Form von Links) gegeben werden.

Erschienen am Donnerstag, 28.11.2002 @ 21:49 | Kommentare deaktiviert
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Samstag, 30.11.2002

Der Nachteil von Weblogs…

…ist der selbe, den auch normale Homepages an sich haben: schlechter Code.
Es ist ja grundsätzlich gut, dass nun jeder alles publizieren kann. Private Homepages waren vor fünf Jahren noch ein must-have, heute sind sie weniger wichtig, dafür schießen Weblogs wie Pilze aus dem Boden. Und Leute, die sich mit HTML nicht beschäftigen und schlechte Editoren benutzen, produzieren Code, der zum Davonlaufen ist.
Es gibt Weblogs, die ich nur in Chimera (Mozilla) betrachten kann, nicht im IE/Mac. Oder Weblogs, die sowohl in Mozilla als auch IE/Mac unlesbar sind. Diesmal sind aber nicht die Browser schuld, weil sie eigene, propritäre Tags nutzen, wie das noch vor fünf Jahren der Fall war. Es liegt an Code, in dem es so krude und wüst zugeht, wie bei mir unter’m Bett.
Das ist sehr schade, weil manche Weblogs die ich gerne lesen würde, sind sehr interessant (und haben damit der Mehrzahl der früheren privaten Websites was voraus).

Erschienen am Samstag, 30.11.2002 @ 17:32 | Kommentare deaktiviert
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Dienstag, 03.12.2002

CSS-Technik

Gestern bei Kniebes gesehen: Es gibt eine neue Website, die sich mit CSS-Techniken befasst: css-technik.de
Habe es mir noch nicht näher angesehen. Aber vielleicht mal im Hinterkopf behalten.

Erschienen am Dienstag, 03.12.2002 @ 21:33 | Kommentare deaktiviert
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Donnerstag, 09.01.2003

Ich war jung und brauchte das Geld

Heute morgen arbeitete ich am »Projekt H« weiter: Word-Vorlagen für eine Kommune in Oberbayern. Ein steter Quell unbändiger Freude.

Für die richtige Grundeinstellung sorgen drei Dinge:

  1. Der Kunde (Agentur)
  2. Der Endkunde (die Kommune)
  3. Die Software (Word für Windows)

Der Kunde ist eine kleine Agentur, für die ich das ganze mache, da es im Haus nicht das Know-How für Word-Formulare gibt. Dazwischen ist noch eine kleinere Agentur geschaltet, die das alles vermittelt hat, aber von denen ist hier nicht die Rede.
Ich erhielt die Entwürfe für die Word-Formulare als aus QuarkXPress generierte PDF-Dateien, mit der Erwartungshaltung des Kunden, dass man alles aus Quark auch so in Word umsetzen kann. Nach einem berichtigtenden Hinweis begann die Arbeit.
Das Projektmanagement der größeren Agentur ist etwas… seltsam. Erst hört man ewig nichts, dann muss alles ganz schnell gehen, am besten bis gestern erledigt sein. Also wird’s zumindest zeitnah erledigt, man fragt wegen etwas nach und zwei Wochen später kommt dann auch mal eine Antwort. Dann liefert man die Dateien ab und hört erstmal einen Monat nichts. Der Kunde fährt zum Endkunden, zeigt das Ergebnis der Arbeit und sammelt Feedback ein. Ich wieß natürlich deutlich auf die Unzulänglichkeiten der Software hin (siehe gleich), und dass man sich bitte jede Änderung genau überlegen sollte, da aufwändig und somit teuer. Was passiert? Tausend Änderungen. Ich arbeite die Wünsche ein, liefere ab, Kunde fährt nach Impfung durch mir bzw. die zwischengeschaltete Agentur zum Endkunden und was passiert? Änderungswünsche von meiner liebsten Sorte: erst hü, dann hott. Was gestern blau war (und sein sollte) muss jetzt grün werden, am besten bis morgen. Was passiert? Änderungen erledigt, da schneit eine Mail mit Nachbesserung rein – war unproblematisch. Es folgt eine zweite Mail: Kommando zurück, aber auf neue Anweisungen warten, Mail würde folgen, tut sie aber bis heute nicht.

Der Endkunde wollte gerne alle Formulare auf einen Schlag geliefert haben. Nein, nicht erstmal nur eines zum Testen und Anbringen von Änderungswünschen, bitte gleich alle fünfzig.
Gesagt, getan: Alle fünfzig Dateien beim Kunden abgeliefert, Kunde fährt zu Endkunde raus, sammelt Änderungswünsche ein und gibt sie mir durch, siehe oben. Änderungen an fünfzig Formularen werden von mir durchgeführt, mit zögerlichen Antworten auf Nachfragen von mir an den Kunden. Geänderte Dateien werden wieder an den Kunden geschickt, dem Projekt managenden Kunden wird die Änderungs-Problematik bei dieser Software verdeutlicht und es wird ihm erklärt, dass es besser gewesen wäre, hätte man am Anfang nur einmal einen Prototypen erstellt. Kunde fährt zum Endkunden und überlässt diesem jetzt, nach den zweiten Nachbesserungen, die fünfzig Vorlagen zum Testen.
Nach einigen Wochen ist der Test beendet und über den Kunden bekomme ich die dritten Änderungswünsche des Endkunden übermittelt, die »Erst hü, dann hott«-Änderungen. Die Dokumentation der Wunschliste kann ohne Übertreibung als suboptimal bezeichnet werden. Widersprüchliche Aussagen im selben Satz, Änderungen in einer Tabelle, dann auf die bunt durchnummerierten, zahlreichen Anlagen (Testausdrucke) handschriftlich notiert und teilweise mündlich übermittelt. Mit diesen Änderungen war ich heute morgen befasst, auf die oben genannte E-Mail warte ich immer noch.

Die Software ist scheiße. Es handelt sich um Word 2000, und seit diesem Auftrag habe ich Word hassen gelernt.
Word kann kein Datei-übergreifendes Suchen und Ersetzen; Dinge wie Vorlagen, Templates oder Masterseiten sind ihm ebenfalls kein Begriff. Konsequenz: Jeder Handgriff muss nicht nur einmal gemacht werden, sondern fünfzig Mal, in jedem Dokument einzeln. Mir kroch heute morgen fast die Gicht in die Hände…
Zu allem Übel kommt, dass ich Word für Windows benutzen muss. Die Helden in der Agentur haben für teures Geld eine Schrift gekauft, die es nur für Windows gibt; die Schriftschnitte sehen auf dem Mac ganz anders aus. Eine serifenlose Schrift, die nur Profis – wie die beiden involvierten Agenturen und ich – unterscheiden können, die für die Leute in der Gemeindeverwaltung aber ebenso wenig unterscheidbar ist, wie die Arial von der Helvetica (ist nicht böse gemeint). Und dann auch noch als Type1 statt TTF, das für Word-Formulare vollkommen ausreichend wäre, aber das nur am Rande…
Da ich keinen PC mein Eigen nenne, lasse ich Word in einer XP-Emulation von Virtual PC laufen, und das ist zäh, obwohl ich alle optischen Firlefanz von XP abgeschaltet und die Auflösung des VPC-Fensters auf 1.024×768 reduziert habe. Allein schon wieder das Abschalten der Windows-typischen Annoyances auf einem frisch installierten WinXP – zu denen O’Reilly ein Buch mit über 580 Seiten füllen konnte. Bis man da durch die dutzenden, fünffach verschachtelten, mit Minimum drei Reitern ausgestatteten Einstellungs-Fenster gewatet ist… Es ist grausam.

Mittlerweile haben sich die Änderungen soweit summiert, dass deren Rechnung fast ebenso viel ausmacht, wie der ursprüngliche Auftrag. Das gesamte Projekt dauert nun bereits über ein halbes Jahr.

Erschienen am Donnerstag, 09.01.2003 @ 8:10 | Kommentare deaktiviert
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Samstag, 18.01.2003

Klasse!

Klaus Schallhorn, Suchmaschinen-Experte, wagt in seinem neuesten Newsletter einige Ausblicke auf das neue Jahr:

»2. Die Abacho AG [Endemann] wird mehrere Presse-Mitteilungen veroeffentlichen.«

Klaus’ Newsletter sind nicht nur wegen seiner fachlichen Kompetenz lesenswert, sondern auch wegen solcher Perlen.

Erschienen am Samstag, 18.01.2003 @ 18:22 | Kommentare deaktiviert
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Dienstag, 21.01.2003

Posteingang

Bislang war Post vom Finanzamt stets Grund zur Freude, aber diesmal nicht: ca. 400 EUR Steuern nachzuzahlen und ab sofort ein kleiner Betrag Vorauszahlung jedes künftige Quartal.

Erschienen am Dienstag, 21.01.2003 @ 18:18 | Kommentare deaktiviert
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Donnerstag, 30.01.2003

Ab und an mal die Beine vertreten

In Neuseeland hat sich ein 32-jähriger eine Thrombose <eingefangen, weil er täglich 12 bis 18 Stunden am Computer saß.
Ab und an mal die Beine vertreten, dann lässt sich sowas vermeiden. Und auch mal an sich selbst denken und ans aufhören denken.

Erschienen am Donnerstag, 30.01.2003 @ 12:51 | Kommentare deaktiviert
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Dienstag, 04.02.2003

Abschied vom Schlaraffenland

Laut der letzten W3B-Umfrage von Fittkau & Maaß geben 17% der Teilnehmer an, Webangebote sollten werbe- und kostenfrei sein.
Ich weiß nicht, ob diesen 17% bekannt ist, dass Server, Platz im Rechenzentrum, Strom, Speicherplatz, Bandbreite, Administratoren und Redakteure/Texter nicht auf Bäumen wachsen.

Erschienen am Dienstag, 04.02.2003 @ 20:03 | Kommentare deaktiviert
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Freitag, 07.02.2003

Miszellen

Nach einiger Abstinenz habe ich mir heute mal wieder eine Ausgabe der Page gekauft (03/03, Titel: »Perspektiven & Chancen: Kreative & Medien-Gestalter der Zukunft«). Unter anderem wegen des Titels, aber auch wegen der »Miszellen: Fundstücke von Jürgen Siebert«.

Herr Siebert beklagt die Häßlichkeit der Euro-Scheine (naja, besser Phantasie-Brücken, -Tore und -Fenster mit einer Symbolik, als die Alternative: Phantasie-Köpfe, denn Abbildungen von realen Personen hätte es nicht gegeben). Er könne sich außerdem nicht an die Euro-Münzen gewöhnen, weil das 50-Cent-Stück größer ist als das höherwertige 1-Euro-Stück und nur die EZB wüsste, warum das so sei.
Als gelernter Banker darf ich hier mal Aufklärung betreiben: Das ist für unsere blinden Mitmenschen gedacht. Das System ist ganz einfach. Es gibt drei Münzreihen mit drei unterschiedlichen Farben: 1, 2 und 5 Cent (rötlich), außerdem 10, 20 und 50 Cent (golden) und 1 sowie zwei Euro (Bi-Metall). Allein anhand der Farbe bzw. dem unterschiedlichen Kontrast kann man die Münzen schon gut unterscheiden. Für Blinde und für Kneipengänger, die bei völliger Dunkelheit im Geldbeutel unter dem Tisch nach den passenden Münzen fischen müssen, gibt es aber noch zwei andere taktlie Merkmale: die Größe und die Randprägung.
Das 1-Cent-Stück hat einen völlig ebenen Rand. Das 2-Cent-Stück unterscheidet sich vom 1erle durch eine umlaufende Rille im Rand. Das 5-Cent-Stück hat dagegen wieder einen völlig ebenen Rand. Wie kann man nun 1- und 5-Cent-Stück auseinander halten? Durch die Größe (den Durchmesser) der Münzen. Das 5-Cent-Stück muss daher deutlich größer als das 1-Cent-Stück sein, sonst würde man sie ja verwechseln. Man hat daher festgelegt, dass die letzte Münze einer Reihe größer sein soll als die erste Münze der nächsthöher wertigen Reihe. Das 5-Cent-Stück ist also größer als das zu 10 Cent. Das gleiche System gibt es auch in der nächsten Reihe. Das 10erle hat eine Riffelung um den ganzen Rand. Die 20-Cent-Münze hat die Form der Spanischen Blume (sieben Einkerbungen). Der Rand des 50-Cent-Stücks ist wieder identisch zur 10-Cent-Münze: Eine Riffelung. Um 10 und 50 Cent auseinander halten zu können, ist das 50erle wieder deutlich größer als der Groschen. Und nach der bereits erwähnten Systematik ist das 50erle als größte Münze aus der mittleren Reihe auch wieder größer als die kleinste Münze aus der dritten und letzten Reihe: Das 1-Euro-Stück. Der Rand eines Euros hat drei Abschnitte mit einer Riffelung und ist ansonsten glatt. 2 Euro haben eine umlaufende Einkerbung von parallelen Strichen mit einer Randprägung (deutschen Münzen: »Einigkeit und Recht und Freiheit«).
Ganz einfach also. Ich hatte bereits im November 2001 Gelegenheit, mit einem Starterkit zu spielen: Nach einer Stunde ausführlichen Befummelns hatte ich das System perfekt intus und hatte auch am 1. Januar keine Schwierigkeiten, die Münzen auseinander zu halten, während der Rest der Menschheit noch die Münzen auf die Vorderseite umdrehte, um die Zahlen ablesen zu können.
Getreu dem alten Grundsatz, dass das, was für Behinderte gut ist, auch den »normalen« Menschen nützlich sein kann, bin ich als Sehender allein durch Ansehen des Rands von Münzen in der Lage, an der Kasse schnell meine Münzen im Geldbeutel zu finden.

Also: Einfach mal alle Münzen im Geldbeutel sammeln und dann selbst mal 20 Minuten mit geschlossenen Augen den Tastsinn wieder etwas fordern.

Erschienen am Freitag, 07.02.2003 @ 22:52 | Kommentare deaktiviert
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Dienstag, 11.02.2003

How to lose a Geek in 10 seconds

Genialer Comic dieses Wochenende bei »Joy of Tech«: Neun Wege für eine Frau, ihren Freund und Computer-Geek zu verlieren — in Anlehnung an den Film »How to lose a guy in 10 days«:

  1. Überrasche ihn durch eine Neuorganisation seiner Icons auf dem Computer-Desktop
  2. Wirf sein aktuelles Mauspad weg und ersetze es durch eines mit einem Foto von süßen kleinen Kätzchen
  3. Bitte ihn, seine mächtigen Geek-Fähigkeiten zu verwenden, um deinen AOL-Account einzurichten
  4. Hilf ihm, von seiner Koffein- und Junk Food-Sucht loszukommen, indem du all seinen Kaffee, Cola und Chips versteckst
  5. Beweise ihm, dass du wirklich vertrauenswürdig bist, indem du ihn nach seinem root-Passwort fragst
  6. Erzähle ihm, dass du endlich zu programmieren gelernt hast… den Videorecorder!
    Es ist auch eine gute Sache, wenn du selbstständig dazu in der Lage warst, die Oprah-Talkshow über diese alten Star Trek-Folgen aufzunehmen
  7. Stelle dich hinter ihn während er seine E-Mails schreibt, um ihm bei seiner Rechtschreibung zu helfen und Vorschläge zu machen
  8. Motiviere und inspiriere ihn, indem du ihm ständig sagst, er solle nicht dauernd am Computer hocken sondern lieber mal was arbeiten
  9. Zweifellos liebt er auch den Valentinstag! Erwähne, dass du es kaum erwarten kannst zu erfahren, was er sich für dich ausgedacht hat

Der o.g. Film lief am 7. Februar in den USA an und startet am 8. Mai in Deutschland. Nicht, dass ich ihn sehen wollte…

Erschienen am Dienstag, 11.02.2003 @ 20:14 | Kommentare deaktiviert
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Mittwoch, 12.02.2003

Strings attached

Habe eben mit dem Service-Center »Büromöbel« von IKEA telefoniert (01805-353434). Die Preissenkung von durchgehend 40% auf die gesamte EFFEKTIV-Schreibtischserie ist nicht nur vorübergehend, sondern dauerhaft. Der Haken dabei ist: Die Tische sind deswegen rabattiert, da die Serie ausläuft. Einzelne Teile können bereits nicht mehr bestellt werden.
Die Nachfolger-Serie soll voraussichtlich im Mai kommen. Die Verbindungsstücke unter der Tischplatte werden nicht mehr kompatibel zur jetzigen EFFEKTIV-Serie sein und möglicherweise wird sich auch an den Tischkanten etwas verändern. Außerdem soll es neue Füße geben: Die vier Beine werden geändert, stattdessen soll es eine Art »A«-Gestell geben. Das T-Gestell wird es in modifizierter Form voraussichtlich weiterhin geben. Auch die vier Farben werden wieder lieferbar sein. Preislich werden sich die Tische wahrscheinlich wieder auf dem Niveau des Vorjahres bewegen.

[Dieser Eintrag steht in der Kategorie »Web-Design«, da dies auch meine Büro-/Job-Kategorie ist.]

Erschienen am Mittwoch, 12.02.2003 @ 14:10 | Kommentare deaktiviert
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Freitag, 14.02.2003

Europa 11

Falls ich demnächst in eine Bürogemeinschaft ziehe, werde ich auch ein Telefon brauchen. Im Keller fanden sich noch zwei schwarze, einfache, analoge, schnurgebundene Privileg-Telefone, die ich vor ungefähr sieben Jahren für je zwanzig Mark erworben habe. Außerdem mein altes ISDN-Telefon, ebenfalls mit Schnur, auch schon etwa fünf Jahre alt: das Europa 11.
Die Telefone waren sehr verdreckt. Ich hab’s erst mit Brillenputztüchern probiert, aber der wirklich grobe Dreck wollte sich nicht freiwillig lösen. Wenn es mir gelang, so meine Überlegung, die Telefone wieder in Betrieb zu nehmen, könnte ich mir 150 Euro oder mehr für eine ISDN-DECT-Neuanschaffung sparen.
Ich weiß nicht, was ich im Falle des Europa 11 angestellt habe: Die Taste 5 ließ sich nicht mehr drücken und drum herum waren braune Sprenkler, die vielleicht von getrockneter Cola herrühren konnten.

Also Plan B, meine Geheimwaffe: Reinigungsalkohol in der Apotheke gekauft, für ungefähr 2,50 das kleine Fläschchen. 70%igen Isopropanol, damit geht alles weg.
Glücklicherweise wurde das Telefon nur durch fünf Schrauben zusammengehalten, die ich leicht mit dem Kreuzschlitz-Schraubenzieher in der Schublade hinter mir lösen konnte. Ich öffnete das Gehäuse und nahm die Platine (von Siemens) aus der Verankerung, und schon fielen mir einzelne Tasten entgegen. Die Tastaturmatte spülte ich kurz mit Wasser ab, denn sie war etwas staubig. Die Tasten ebenfalls kurz mit Wasser vom Staub befreit und die drei am schlimmsten verschmutzten Tasten, die mit der angetrockneten Cola, mit dem Alkohol behandelt: wie neu.
Mit einem halben Dutzend alkoholgetränkter Wattebäusche und ein paar Q-Tipps glänzte auch ein paar Minuten später wieder die Schale des Telefons.
Nach wenigen Sekunden googeln fand ich sogar eine PDF-Anleitung für das alte Telefon (ich glaube, ich habe die Original-Anleitung entweder schon entsorgt oder in irgendeiner Kiste verstaut). Die Tasten wieder eingesetzt, die Tastaturmatte aufgelegt, die LED-Anzeige eingesetzt und die Hauptplatine darüber, anschließend die Gehäuseunterseite: Hmm, vier Tasten falsch eingesetzt. Zwei Pfeiltasten ließen sich nicht drücken, da die Tasten angeschrägt sind und ich die linke mit der rechten vertauscht hatte. Ebenfalls die Plus- und Minus-Tasten für die Lautstärke. Da das Telefon auf seiner Oberseite lag, war natürlich alles spiegelverkehrt. Nochmal kurz auseinander genommen, die falschen Tasten richtig gesetzt, das Telefon wieder zusammengebaut und zugeschraubt.

Okay, da stand es nun vor mir, mein neues altes Telefon. Frisch gereinigt und wieder zusammengebaut. Zwei transparente Plastikteile sind draußen geblieben. Würde es auch funktionieren? Ich schloss den Aparat an den NTBA an und wählte eine meiner beiden anderen Nummern (ich habe noch eine TK-Anlage angeschlossen). Es klingelte.
Wunderbar!

Erschienen am Freitag, 14.02.2003 @ 1:21 | Kommentare deaktiviert
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Donnerstag, 27.02.2003

Szenen-Geflüster

Kai vernahm Aufregung in der deutschen Webdesign-Szene. Ich kümmere mich im Moment nicht so um die »Szene«, deswegen ging das an mir vorbei. Grund für die Aufregung: Ralph und Verena Segert haben neuerdings einen »Angebots-Generator« auf ihrer Site.
Für mich und andere war es seit jeher unseriös, pro »Seite« oder pro Bild abzurechnen. Seriös sind Stunden- und Tagessätze oder Festpreise für das gesamte Paket. Ralph müsste es eigentlich besser wissen.

Erschienen am Donnerstag, 27.02.2003 @ 19:21 | Kommentare deaktiviert
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Mittwoch, 05.03.2003

Der Vollstrecker

Derzeit ist mir nicht so nach schreiben, und ich bin aktuell auch gut anderweitig beschäftigt.

Macromedia haben heute ihre Site relauncht und Kai hat es sich nicht nehmen lassen, ein paar deutliche Worte dazu zu schreiben.

Ich kann Kai nur zustimmen. Die neue Site ist langsam, nicht standard-konform, nicht kompatibel zu Konqueror/Safari, die Navigation ist verwirrend und erschließt sich nicht auf Anhieb, die Wege sind zu lang, die Navi ist zu verspielt. Wie Kai schon schrieb, wollte sich da jemand offenbar austoben und mal zeigen, wie man alle Buzzword-Technologien auf einmal auf einer Site unterbringen kann, ohne Sinn und Verstand.

Erschienen am Mittwoch, 05.03.2003 @ 18:24 | Kommentare deaktiviert
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Donnerstag, 06.03.2003

Erkenntnis

»Sagen wir mal: Es gibt zwar Bedarf für HTML (-Spezialisten), aber keine Nachfrage.«

Erschienen am Donnerstag, 06.03.2003 @ 15:25 | Kommentare deaktiviert
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Dienstag, 11.03.2003

Nicht von sich auf andere schließen

Heise-Meldung von heute: »Telekom hat 3,4 Millionen Kunden für T-DSL«. Auch wenn man berücksichtigt, dass es auch bei anderen Telcos DSL- und ISDN-Kunden gibt, ist das Monopol der Telekom bekanntlich ungebrochen. Bei 3,4 Millionen DSL- und 10 Millionen ISDN-Kunden bedeutet das, dass die überwiegende Mehrheit nach wie vor noch mit 56 K Modems oder weniger durch’s Netz surft und die Zeit noch nicht reif ist, auf Websites alle guten Vorsätze bezüglich der Ladezeit über Bord zu werfen.

Bei meinem Weblog will ich eine Ausnahme gelten lassen: Ich will hier nichts verkaufen und ich könnte mir auch die Domain textwueste.de reservieren, denn um nichts anderes geht es hier: Um mehr oder minder lesenswerte Texte über das Leben und Wirken von Stefan Freimark. Meine geschäftliche Präsenz freimark.de ist bezüglich der Ladezeiten, trotz größerem Einsatz von Grafiken, vorbildlicher.

Erschienen am Dienstag, 11.03.2003 @ 22:16 | Kommentare deaktiviert
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Mittwoch, 12.03.2003

Icon Wars

Nettes Flash-Filmchen, gesehen bei Markus.

Erschienen am Mittwoch, 12.03.2003 @ 16:51 | Kommentare deaktiviert
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Donnerstag, 13.03.2003

Komme eben von einem Kunden zurück

War ein gutes Gespräch, auch sehr nett. Wird das Redesign eines Mac-Versenders: Im Zuge dessen wird der Online-Shop gewechselt (künftig osCommerce) und ich stülpe dem Shop ein Design über.
Es kann passieren, dass der neue Auftritt div-based wird, also Layout mit CSS, ohne Tabellen. Zur Anschauung, wie das bei 3 bis 4,6% (Heise, W3B) der Web-Surfer mit Netscape 4 aussieht, wollte ich eben ein paar Screenshots machen und muss feststellen, dass es NN4 gar nicht mehr offiziell zum Download gibt, jedenfalls nicht ohne weiteres ersichtlich.
Danke an Holger für den Link auf browsers.evolt.org, da gibt’s alte Browser-Versionen.

Nachtrag, 23:00 Uhr: Es soll nicht so klingen als würde ich NN4-User von einer Site ausschließen wollen. Surfer mit NN4 bekommen auch alle Inhalte zu sehen, nur nicht das Design. Das Layout mit CSS umzusetzen hat eine Reihe von Vorteilen, aber um deren Potential nutzen zu können, muss die CSS-Datei vor älteren Browsern wie NN4 oder IE4 »versteckt« werden.
Weitere Lektüre:
- ALA: »Why don’t you code for Netscape?«
- ALA: »To Hell with bad Browsers«
- Digital Web: »99.9% of Websites are obsolete«
Alle drei Artikel stammen von Jeffrey Zeldman.

Erschienen am Donnerstag, 13.03.2003 @ 12:14 | Kommentare deaktiviert
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Freitag, 14.03.2003

Good Men gone bad

Macromedia, Hersteller von Programmen wie Flash, Dreamweaver, Fireworks und Freehand, hat seit etwa einer Woche eine neue Website.
Das Design ist vom subjektiven Standpunkt her Geschmackssache (ich kenne sogar jemanden, dem’s gefällt), objektiv, was Usability/Benutzbarkeit und Accessability/Zugänglichkeit betrifft, ein tiefer Griff ins Klo.
Ich habe seit dem Relaunch noch nichts ernsthaft auf der Site gebraucht oder gesucht, bin nur ein bisschen rumgesurft, so dass ich bislang nur auf Erfahrungsberichte anderer verwies, zum Beispiel von Kai Pahl (eins, zwo, drei, vier) oder Holger Eggert). Kais lange Ladezeiten von 15 bis 30 Sekunden kann ich nachvollziehen, aber nur mit dem IE5/Mac. Kai mit 2 MBit/s-Anbindung, ich 1 MBit/s. Meine Ladezeit für die Startseite: 14 Sekunden (mit Safari sechs). Die Login-Seite mit IE zwanzig Sekunden (!), und Safari kann sie gar nicht laden, stattdessen erscheint eine Seite, die einen über unterstützte Browser belehrt.

  1. Eine gute Site setzt keinen bestimmten Browser voraus, sondern funktioniert auf jedem neueren Browser.
  2. Eine gute Site setzt keine Flash-App ein, die 20 Sekunden Ladezeit selbst beim wiederholten Aufruf der gleichen Seite braucht, nur um dann eine Login-Maske anzuzeigen, die man in HTML auch hätte umsetzen können, und deren nachfolgende Seite weitere fünf Sekunden zum Laden benötigt.

Fazit bislang: Eine solche Website abzuliefern ist für einen Hersteller von Web-Programmen nach dem Bekenntnis zu Usability und Accessability sowie nach dem Einkauf von Usability-Guru Jakob Nielsen ein Armutszeugnis.

Ein wenig muss ich von meiner Kritik, die ich gestern Abend zu schreiben begann, nun zurück nehmen: Seit heute morgen gibt es eine neue Beta-Version der Macromedia-Website mit einigen Änderungen. Die Navigation ist ein wenig klarer geworden, aber die Performance wurde teilweise verbessert. Safari wird nach wie vor von Teilen der Site ausgeschlossen. Die Startseite hat noch 21 Fehler, bei einigen Dokumenten (z.B. progress report) fehlt der DOCTYPE und die Stylesheets sind auch noch nicht ganz kosher.
Auf der zweiten Seite zum »progress report« zu den Erkenntnissen aus der »Beta 1« gibt es vergleichende Screenshots zwischen der ersten Beta-Version von vor einer Woche und der zweiten Beta-Version, die seit heute morgen online ist. Macromedia hat außerdem die Ladezeiten der Homepage der eigenen Site und die von anderen Unternehmen (Adobe, Apple, Dell, eBay…) miteinander verglichen. Die einzig interessante Zahl dabei ist, nach wie vielen Sekunden die Site mit einem 56K-Modem komplett geladen ist. Als Ziel für die eigene Homepage gibt man da 25 Sekunden an, und mit der Beta 2 will man das erreicht haben. Das ist eine ganz gute Verbesserung, obwohl 25 Sekunden für einen Modem-User immer noch eine ganz schön lange Zeit ist. Die komplette Spiegel-Homepage lädt bei mir in sechs Sekunden, die Beta 2 von MM in neun (IE5/Mac mit 1 MBit/s, natürlich mit geleertem Cache). Die Werte für Safari: spiegel.de in drei Sekunden, MM in sechs bis sieben Sekunden. Der Kunden-Login ist genauso langsam wie zuvor. Dass auf den Produkt-Seiten nach wie vor die Unter-Navigation auf der rechten Seite verschwindet, wenn man einen Punkt daraus anklickt, ärgert mich.

Positiv hervorheben muss und will ich, dass Macromedia nach einer Woche Dresche nun die Benutzer stärker in das Redesign einbindet: Umfragen, genaue Auswertung der Logs und das Auf-dem-Laufenden-Halten mit dem progress report. Ob das vor einer Woche schon so geplant war oder nicht, sei mal dahingestellt, ich will es mal glauben. Die Unterstützung von Opera und Safari soll »in den nächsten Wochen« verbessert werden. Das stimmt mich versöhnlich, auch wenn ich mich frage: warum nicht gleich so?

Erschienen am Freitag, 14.03.2003 @ 6:15 | Kommentare deaktiviert
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»Ja, dieses Buch ist dünn«

Aber ein dünnes gutes Buch ist besser als ein dickes schlechtes. Das vorgenannte Zitat stammt aus der deutschen Ausgabe von »Don’t make me think!« von Steve Krug (bei Amazon.de: deutsche Version, englische Version). Ich bin vor etwa zwei Wochen durch eine Rezension von Kai Pahl darauf aufmerksam geworden. Da mich das Thema beruflich interessiert und ein 5-Euro-Gutschein bei Amazon zu verfallen drohte, griff ich bei der deutschen Ausgabe zu. Das Cover der deutschen Übersetzung ist zwar abstoßend, aber dafür gibt’s das Buch drunter für neun Euro weniger als das englische Original. Durch Kais Kritik war ich bereits vorgewarnt:

»Ohne Zweifel, der Anfänger wird auf jeder Seite Essentielles lernen. Nicht ganz so simpel stellt es sich für den fortgeschrittenen Web-Designer dar, der, so wie ich, fünf Jahre mit offenen Augen durchs Web gegangen ist, und auch schon den einen oder anderen theoretischen Text gelesen hat. Das erste Drittel befindet sich fast ausschließlich bereits gehörtes.«

Ganz so schlimm ist es nicht. Es ist nicht so, dass sich ein fortgeschrittener Web-Profi seitenweise langweilt. Ja, ich habe viele Dinge gelesen, die mir schon bekannt waren, aber es gab auch einige neue Punkte. Oder Aspekte, die mir zwar unterbewusst klar waren, aber die ich nie in Worte formuliert gesehen habe. Daneben auch einige praktische Tipps für die tägliche Arbeit, ohne zu sehr abzuschweifen.

Steve Krug hat keine zig Listen mit den zehn Dingen, die man auf einer Website beachten muss, er hat nur eine zentrale, Goldene Regel: »Don’t make me think&laquo, lass’ mich nicht über etwas auf Deiner Website nachdenken. Wenn der Surfer eine Website bewusst oder unbewusst verwirrend findet, wird er nicht mit der Site klarkommen, sich unwohl fühlen oder gar nicht erst weitere Zeit auf der Site zubringen. Wenn der Benutzer über etwas auf der Site nachdenken muss, zum Beispiel eine unklare Navigation, oder wenn sich der Designer denkt, dass der User damit hoffentlich schon klar kommen wird, dann ist etwas im argen. Überhaupt, Steve Krug konfrontiert den Leser und Designer auch mit der harten Realität: Seiten werden nicht so benutzt, wie sich die Designer das vorgestellt haben, weil Surfer nicht lesen, sondern nur überfliegen, sich durchwursteln und die erstbeste Sache anklicken, die ihnen sinnvoll erscheint (ist uns Usability-Interessierten natürlich größtenteils schon bekannt gewesen). Der Autor liefert viele solcher Beispiele, auf die man auch selbst hätte kommen können, wenn man sich nur mal überlegt, wie man selbst surft und was einen selbst bei Websites ärgert. Im Prinzip lässt sich alles auf die alte KISS-Formel zurückführen: Keep it simple, stupid. Don’t make me think konkretisiert das noch ein wenig.
Das Buch liest sich sehr locker, denn Steve Krug hat hier keine staubtrockene Schwarte abgeliefert, sondern ein sehr amüsantes Werk.

»Jetzt steuern wir auf zwei Kapitel zu, die sich mit der Anwendung dieser Prinzipien auf zwei der größten und wichtigsten Herausforderungen beim Webdesign beschäftigen: die Navigation und die Homepage.
Packen Sie sich ein paar Stullen ein. Es sind lange Kapitel.«

»Verwenden Sie als Welcome Blurb keine Aussage über den Auftrag.
Viele Sites füllen ihre Homepage mit Aussagen über ihre Firmenbestimmung, die sich anhören, als wäre sie für eine Kandidatin der Endausscheidung bei "Miss America" geschrieben: "Firma XYZ bietet Weltklasselösungen im florierenden Feld der bla bla bla bla…" Das liest keiner!«

Kleine Comics, Ausschnitte von Screenshots, übersichtliche Tabellen und Flussdiagramme lockern den Text zusätzlich auf. Es gibt nur sehr wenige Doppelseiten, die ganz ohne ein Bild oder eine große Zwischenüberschrift auskommen.
Die elf Kapitel sind angenehm kurz und gut voneinander getrennt, so dass sich das Buch kapitelweise lesen lässt. Nur die beiden Kapitel zur Navigation und zur Homepage sind, wie am Schluss des fünften Kapitels angekündigt (siehe Zitat oben), etwas länger.

Allein schon aus dem Grund, mit welchem unsäglichen Müll meine Augen jeden Tag im Web gequält werden, gerade auch bei Millionen Euro teuren Websites, kann ich dieses Buch nur uneingeschränkt empfehlen. Kai hätte es nicht treffender formulieren können, als er in seiner Kritik schrieb:

»Sehe ich mich um und betrachte den derzeiten Stand des von Agenturen betriebenen Webdesigns in Deutschland, wird es Zeit für einen “Marshall-Plan” und dem Abwurf von Krug-Büchern aus “Bücher-Bombern” über Hamburg-St.Pauli, Berlin Mitte und Munich Area.«

Dem Buch hätte noch gut getan, wenn nicht alle Unterpunkte lediglich durch einen Pfeil > am Seitenrand kenntlich gemacht worden wären, sondern wenn es dann und wann auch einfach mal eine Nummerierung erstens, zweitens, drittens gegeben hätte. Ein- oder zweimal wird in einer Liste mit solchen Punkten ein Einschub gemacht und man muss sich danach erst wieder orientieren, wenn es gedanklich wieder &raquo,eine Ebene höher« weitergeht im Text.

Um abschließend nochmal auf die Breite des Buchrückens zu sprechen zu kommen: 190 Seiten Text sind nicht viel. Aber es ist dennoch genau die richtige Länge für ein Buch: Es ist so kurz, dass man es gut in einer Woche durchlesen kann, sofern man nicht ständig liest, oder auch in ein bis zwei Tagen, wenn man gar nicht mehr davon ablassen kann. Ein Wälzer mit 400 oder ein »Kompendium« mit 900 Seiten, das bei Adam und Eva anfängt und dann wirklich jedes Thema erschlägt, würde hier nicht so viel bringen. »Don’t make me think!« hat den Anspruch, Usability-Grundlagen zu vermitteln, um die gröbsten Schnitzer zu vermeiden und die wichtigsten Punkte auch nochmal den Profis ins Gedächtnis zu rufen. Und diesen Anspruch erfüllt Steve Krug sehr gut.

Erschienen am Freitag, 14.03.2003 @ 8:08 | Kommentare deaktiviert
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Man lernt nie aus

Ich habe die HTML-Specs nicht auswendig gelernt, und daher kenne ich zugegebenermaßen nicht sämtliche Tags mit Syntax und Definition. Bislang verwendete ich für längere Absätze mit Zitaten das <div>-Tag mit einer Klasse, die für die Formatierung sorgte (eingerückter Text, Courier- bzw. mono-Schrift). Dank an Tim, der mich in einem Kommentar zu einem Eintrag bei The Flow auf <blockquote> hinwies, das genau für diesen Zweck gedacht ist: Längere Absätze mit Zitaten, die, im Gegensatz zu <cite> (das eigentlich für eine Zitatquelle gedacht ist) einen eigenen Block bilden.

Ab sofort werden nun längere Zitate mit <blockquote> ausgezeichnet und nicht mehr mit <div class="code">. In meinem Stylesheet habe ich <blockquote> meine optischen Vorstellungen mitgegeben, die dem bisher verwendeten <div> mit der Klasse code entsprechen, so dass es für den Leser keinen sichtbaren Unterschied gibt. Aber dem Ideal, Struktur von Präsentation zu trennen und für eine einwandfreie logische Auszeichnung eines XHTML-Dokuments zu sorgen, bin ich so wieder ein Stück näher gekommen (mir fällt diesbezüglich auch gerade keine andere Baustelle auf dieser Site ein).
Evtl bereinige ich bei Gelegenheit mal die bisherigen Einträge. Geht mit einem Dump der Datenbank-Tabellen und der Suchen-und-Ersetzen-Funktion von Dreamweaver recht einfach: Zunächst nach dem Tag <div> mit dem Attribut class und dem Inhalt code suchen und durch das Tag <blockquote> ersetzen. In einem zweiten Schritt das class-Attribut aus allen <blockquote>s rausschmeißen. Der Gag ist ja, das man nicht einfach alle </div> durch </blockquote> ersetzen kann, weil es z.B. auch <div align="center"> gibt, die nicht durch <blockquote> ersetzt werden dürfen.
Ginge eigentlich so eine Suchen-Ersetzen-Aktion auch mit BBEdit? Kai?

P.S.: Den Eintrag mit dem Titel »Mode« von gestern kurz nach 23 Uhr habe ich wieder gelöscht, da ich noch was ergänzen möchte. Wird in Bälde neu veröffentlicht.

Erschienen am Freitag, 14.03.2003 @ 8:40 | Kommentare deaktiviert
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Sonntag, 16.03.2003

Activities

Kai ist auf das Activities-Fenster in Safari aufmerksam geworden. Zufällig habe ich gestern Abend ein Feedback an Apple geschickt, denn das Activities-Fenster könnte noch besser sein:

»Suggestion for the window “Activity”:
First, great idea. But as a web designer I would like to have two more informations: how much KB were transfered all together for a page (including images, external stylesheets…) and how long was the loading time from sending the URL request to the complete rendering with all items.
Thanks!«

Erschienen am Sonntag, 16.03.2003 @ 12:07 | Kommentare deaktiviert
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Backup mit phpMyAdmin

Ich kann mir das nicht merken, welche Einstellungen ich für einen Dump der Tabellen meiner Datenbank brauche: vollständige oder erweiterte Inserts?
Bewährtes Mittel gegen Vergesslichkeit: aufschreiben. Also, das wird angekreuzt:
- Struktur und Daten
- Mit ‘DROP TABLE’
- vollständige ‘INSERT’s
- Senden

Ohne Gewähr und Pistole.

Erschienen am Sonntag, 16.03.2003 @ 16:26 | Kommentare deaktiviert
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Montag, 24.03.2003

Ich bekomm’ langsam Hunger…

Habe heute seit dem Aufstehen um 10 außer ein paar Keksen noch nichts gegessen. Aber wie das so ist, wenn man in der Arbeit vertieft ist, da vergisst man alles.
Werde mir jetzt aber mal eine Tiefkühl-Pizza warm machen.
Abendplanung: Gegen 19 Uhr in die Stadt radeln, den neuen Spiegel kaufen und einen Döner reinschlichten. Der Kinofilm des heutigen Abends: »Das Leben des David Gale«, um 20 Uhr im Manhattan. Freunde, die ich zwecks Kino angemailt habe, haben noch nicht geantwortet.
Heute Abend bin ich schlauer und packe noch ein langärmeliges Hemd ein.

Erschienen am Montag, 24.03.2003 @ 16:55 | Kommentare deaktiviert
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Samstag, 29.03.2003

»Guess I can hang it up. No way I can compete!«

Das ist der Ober-Hammer: Pixel Pharmacy, die Website von Alexis Trépanier. Es handelt sich um eine Portfolio-Site eines Screen-Designers. Vor allem das einführende Video ist sehenswert, denn es ist sehr lustig, es erklärt spielend die Sektionen der Site und ist technisch bestens umgesetzt.
Gesehen bei John.

Erschienen am Samstag, 29.03.2003 @ 2:01 | Kommentare deaktiviert
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Sexy Titles

Seit der 67er Beta von Safari sehe ich wunderschöne Tooltips über Links, wenn dem a-Tag das title-Attribut mitgegeben wurde.

Title-Anzeige im Safari-Browser
Oben: NSLog; Unten: inluminent

Wie machen die das? Ich habe in manchen Links auch title-Attribute, aber außer einer Anzeige des Title-Texts in der Status-Leiste von Safari ist nichts zu sehen. Ich bin im Weblog von Brad Choate fündig geworden: Trackbacks führten mich zum NSLog und zu Nice Titles.
Kurze Version: Die Dateien nicetitle.js, nicetitle.css und ein halb-transparentes PNG runterladen und im head-Tag einbauen:

<script type=”text/javascript” src=”nicetitle.js”></script>
<style type=”text/css” media=”all”>
<!–
@import url(nicetitle.css);
–>
</style>

Beim Einbinden nicht vergessen, ggf. die Pfade anzupassen, falls die Javascript- und die CSS-Datei nicht im root-Verzeichnis stehen. Der Pfad für’s PNG wird in der CSS-Datei festgelegt (normalerweise /images/ntbg.png). Darauf achten, dass bei den Tags in der einbindenden Datei, wenn es sich z.B. um divs handelt, folgende CSS-Deklarationen nicht in einer CSS-Datei stehen: z-index:1; visibility:visible; Der z-index macht sonst Probleme in der Art, dass die Nice Titles unter dem div stehen, in dem der Link enthalten ist. Damit’s funktioniert, müssen die Links natürlich mit title-Attributen versehen sein.
Wie’s genau funktioniert, steht bei Nice Titles. Das ganze funktioniert nur in neueren Browsern, die mit DOM und halb-transparenten PNGs klar kommen. Falls es Probleme gibt, bitte melden.


Ich habe es mit folgenden Browsern getestet:
Auf dem Mac:
IE5/Mac 5.2.2 OS X — geht nicht
Safari Beta 67 — geht!
Camino 0.7 — geht!
Netscape 7.02 — geht!

Auf Windows:
IE6 — geht!

Zum selbst testen einfach mit der Maus über die Links in diesem Eintrag fahren, zum Beispiel über den hier.

Erschienen am Samstag, 29.03.2003 @ 3:09 | Kommentare deaktiviert
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Sonntag, 30.03.2003

Pflichtlektüre

Für die an CSS-Layout interessierten: Die Leute von Netscapes DevEdge haben ein E-Mail-Interview mit Mike Davidson geführt, Associate Art Director bei ESPN.com.
ESPN ist eine der größten Sport-Websites mit einer halben Milliarde Page Views pro Monat und sie haben kürzlich ihre Site auf ein neues CSS-Layout umgestellt. Besucher mit älteren Browsern wie NN4 oder IE4, die die neue Site nur verkorkst anzeigen können, werden auf eine spezielle Seite umgeleitet, auf der die Hintergründe erklärt werden und um ein Upgrade des verwendeten Browsers gebeten wird. Das Interview (Teil 1, Teil 2) informiert über die Beweggründe für ESPN, das Abwägen der Vor- und Nachteile und wie Mike Davidson seine Manager von dieser Umstellung überzeugt hat. Durch den besseren Code spart ESPN sich und seinen Besuchern 61 Terabytes (!) monatlich (!!) an übertragenen Daten ein.

Übrigens ist Netscapes Entwicklerbereich DevEdge auch vor einiger Zeit auf CSS umgestellt worden. Der CSS-Guru Eric Meyer war für die Umstellung verantwortlich. Inzwischen weißt daher sogar Netscape selbst Besucher mit älteren Browsern, einschließlich des eigenen NN4, auf einer Extra-Seite auf ein Upgrade hin.

So langsam erkennen immer mehr Web-Designer die Zeichen der Zeit und setzen auf div-based layouts mit CSS gegenüber der veralteten table-based layout-Methode.

Wer es noch nicht kennt: »Forward Compatibility: 99.9% of Websites Are Obsolete«
Und natürlich mein eigener Artikel zum Thema: »Abschied vom Webdesign alter Schule«, erschienen im zweiten Dr. Web-Buch.

Erschienen am Sonntag, 30.03.2003 @ 8:00 | Kommentare deaktiviert
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Dienstag, 01.04.2003

Wo er Recht hat, hat er Recht…

Klaus vorhin zu einem Problem von mir in ICQ, das sich dann doch »von selbst« gelöst hat:

»kaum macht man’s richtig, schon funktioniert’s. ;-)«

Erschienen am Dienstag, 01.04.2003 @ 20:12 | Kommentare deaktiviert
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Mittwoch, 02.04.2003

April Fool

Den besten April-Scherz im Web gab es gestern IMHO bei The Flow zu sehen:

The Flow im Google-Style

Hier noch im Vergleich dazu das Original für die Nachwelt, falls Google doch irgendwann mal sein Design verändert (ich hoffe nicht):

Die Google-Homepage im April 2003

Ansonsten hat mich gestern der 1. April im Web eher genervt.

Erschienen am Mittwoch, 02.04.2003 @ 6:42 | Kommentare deaktiviert
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WSO-Tool

Für den schnellen Überblick, wie groß eine Webseite samt zusätzlicher Dateien ist, inkl. Umrechnung in die Download-Zeiten bei unterschiedlichen Verbindungsgeschwindigkeiten:
websiteoptimization.com/services/analyze
Flash-Filme werden allerdings nicht berücksichtigt, externe CSS-Dateien nur, »wenn sie benötigt werden« (??).
Wie gesagt, für den schnellen Überblick ok.

Erschienen am Mittwoch, 02.04.2003 @ 9:48 | Kommentare deaktiviert
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KSO täglich

Der Suchmaschinen-Experte Klaus Schallhorn, den ich hier bei two cents schon dreimal empfohlen habe (28.09.02, 11.11.02, 18.01.03), hat seit einer Woche ein eigenes Weblog.

Erschienen am Mittwoch, 02.04.2003 @ 14:08 | Kommentare deaktiviert
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Ich werd’ wahnsinnig…

Word ist mittlerweile zwanzig Jahre alt, aber in neun Versionen hat es Microsoft nicht geschafft, zwei Dinge einzubauen:
- Masterseiten
- Datei-übergreifendes Suchen&Ersetzen

Jedenfalls nicht bis einschließlich Word2000. Weiß nicht, ob es bei WordXP besser geworden ist.

Erschienen am Mittwoch, 02.04.2003 @ 16:48 | Kommentare deaktiviert
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Donnerstag, 03.04.2003

Es wird langsam

Nach der Sportsite ESPN (siehe Eintrag vom 30.03.03) hat sich nun auch das Wirtschaftsmagazin Fast Company vom Layout mit blinden Tabellen (table-based) verabschiedet und auf ein CSS-Layout (div-based) umgestellt. Holger hat mir gestern davon erzählt, er hat’s bei Zeldman gelesen.
Übrigens erscheint Jeffreys neues Buch Anfang Juno ‘03 bei New Riders unter dem Titel »Designing with Web Standards«. Der Arbeitstitle lautete »Forward Compatibility: Designing & Building With Standards«, ein Probekapitel wurde bereits letzten September veröffentlicht.

Jakob Nielsen hat mit seiner 1999 aufgestellten Prognose, dass wir uns noch bis 2003 mit alten Browsern herumschlagen müssen, etwas verschätzt. Meine Vermutung heute ist, dass es noch ein bis zwei Jahre dauern wird, ehe Redesigns und neue Sites überweigend mit CSS-Layouts gestaltet werden. Aber Wired, ESPN und Fast Company gehen schon mit gutem Beispiel voran. Das ermutigt, denn bisher sind reine CSS-Layouts vorwiegend nur in privaten Weblogs zu finden.
Es kann/darf nicht die Zukunft sein, dass die großen Sites, mit denen Geld verdient wird, noch in fünf Jahren auf Tabellen aufbauen. Und die Designer, die es besser wissen, aber auf deren Visitenkarte eben nicht CEO steht, sich nur auf ihren privaten Sites »austoben« dürfen.

So, das Erkältungsabd wartet. Danach ab ins warme Bett und bisschen lesen.
Im Laufe des Tages traten vermehrt Halsschmerzen auf.

Erschienen am Donnerstag, 03.04.2003 @ 15:22 | Kommentare deaktiviert
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Samstag, 05.04.2003

Schöne Buch-Cover

Der Link liegt schon seit ein paar Tagen auf meinem Desktop: Most Coveted Covers, gesehen bei Jason Kottke. Eine sehr schön gestaltete Buch-Cover. Mein Favorit: »So what – The Life of Miles Davis«.

Erschienen am Samstag, 05.04.2003 @ 19:24 | Kommentare deaktiviert
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»Way more than you ever wanted to hear about Anti-Aliasing in Mac OS X Web Browsers.«

Auch nicht mehr ganz taufrisch ist eine Diskussion zwischen John Gruber von Daring Fireball und Dave Hyatt von Surfin’ Safari, Chef-Entwickler für Apples eigenen Web-Browser Safari.

Es geht um Anti-Aliasing (Kantenglättung) von Schriften in der Beta-Version von Safari. Die angesprochenen Mängel werden bis zur finalen Version sicher noch ausgebügelt (Achtung, Hammer-Wortspiel: »geglättet«), aber davon ab gibt’s einiges Wissenswertes zum Thema Anti-Aliasing zu erfahren.

Die Artikel liest man am besten in chronologischer Reihenfolge:

John: Anti-Aliasing
Dave: Safari Response: daringfireball.net
Dave: An Education in Antialiasing (verweist nur empfehlend auf den folgenden Link:)
John: Anti-Anti-Aliasing
Dave: Fonts in Safari
John: Bitmap Like It’s 1989 (Nachträge)
Dave: About-Seite gestolpert. Falls jemals jemand zu mir gesagt haben sollte, ich ginge in Sachen CSS bisweilen etwas missionarisch vor, der sollte sich mal den »Disclaimer« auf Daring Fireball geben:

»If Daring Fireball looks like shit in your browser, you’re using a shitty browser that doesn’t support web standards. Netscape 4, we’re looking in your direction. If you complain about this, we will laugh at you, because we do not care. If, however, you are using a modern, standards-compliant browser and have trouble viewing or reading Daring Fireball, please do let us know.«

Erschienen am Samstag, 05.04.2003 @ 19:40 | Kommentare deaktiviert
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Donnerstag, 10.04.2003

Verbesserte Hand-Augen-Koordination

Für diejenigen von uns, die sich beruflich auch mit Spielen beschäftigen müssen (z.B. Spiele in Flash und Director bauen) habe ich hier einen interessanten Link aufgegabelt: Bei Spiegel-online ist ein Artikel von Susanne Paulsen erschienen, der ursprünglich aus der Geo-Redaktion stammt: »Begegnung mit einer flüchtigen Spezies« ist ein recht tiefschürfender Text darüber, wie Computerspiele das Denken verändern. Während die ältere Generation seriell denkt, hat sich die jüngere Generation u.a. durch Computerspiele neue Denkmuster angeeignet.

»So erklärte kürzlich ein jugendlicher Counterstrike-Spieler einem Journalisten: "Wenn man so etwas lange spielt, entwickelt man eine Reaktionsgeschwindigkeit, mit der man im Alltag überhaupt nicht mehr funktionieren kann. Das verändert die Art, wie man die Realität wahrnimmt. Die Schule kommt einem dann vor wie in Zeitlupe."«

Die schnelle, aber auch flüchtige Wahrnehmung und Denkweise hat aber nicht nur Vorteile: Um z.B. physikalische oder mathematische Gesetze zu verstehen, muss man »klar definierte Einzelaspekte aus dem großen Ganzen herausfiltern und sie logisch anordnen.« Fachleute würden das »seriell denken« nennen. Mit seriellem Denken kann man aber kein vielschichtiges Computerspiel gewinnen, wie schon das simple Beispiel Pacman deutlich macht, bei dem nicht nur Pacman sondern auch seine Verfolger im Blick behalten werden müssen.

Erschienen am Donnerstag, 10.04.2003 @ 15:29 | Kommentare deaktiviert
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Samstag, 19.04.2003

The Incredible Machine

Holger hat mir vor ein paar Tagen diesen Link per Mail zugeschickt. Wie ich eben sehe, hat Kai eine weitere Quelle aufgetan (beide Quicktime) und ein wenig Googeln bringt weitere Blog-Einträge (z.B. 1, 2, 3), mit anderen Quellen zu diesem Video (z.B. als Flash 6-Datei mit eingebettetem Video: 1, 2) und ausführlichere Artikel (Daily Telegraph, Accord von Honda: Zu Beginn der 120-sekündigen Spots rollt ein Zahnrad ins Bild und stößt ein anderes Zahnrad an. Darauf folgt eine Kettenreaktion mit weiteren Gegenständen des neuen Wagens, bis zum Schluss das Auto gestartet wird und losfährt. Das besondere bei diesem Werbefilm ist, dass nichts im Computer gerendert wurde, sondern alles »in echt« gefilmt wurde. Das achtköpfige Team benötigte für diese zwei Minuten Werbung fünf Monate und 606 Versuche, bevor die Kettenreaktion einmal ganz bis zum Schluss durchlief.

Manch einer wird sich an das Computerspiel »The Incredible Machine« erinnern, bei dem man mit verschiedenen Gegenständen eine Maschine zusammenbauen musste, die vom einen Ende des Spielfelds bis zum anderen per Kettenreaktion durchlief und so eine Bewegung durchreichte.
Vor drei Tagen entdeckte ich bei Kai den Hinweis auf das Spiel »Enigmo: Die zehn Demolevel waren schnell durchgespielt und Freitag-Nacht kaufte ich mir für 19 Euro die Vollversion. Inzwischen bin ich in Level 49 mit 384.000 Punkten. Enigmo (nur für Mac OS 9.2 oder 10.1 und höher) ist eine Mischung aus The Incredible Machine und Lemmings: Tropfen aus Wasser-, Feuer- und Öl-Behältern müssen in entsprechende Auffangbehälter geleitet werden. Dazu stehen einem verschiedene Objekte zur Verfügung: zwei unterschiedlich starke Versionen von Trampolinen, Metallrohre, Auffangkissen etc. Die ersten zehn, zwanzig Level waren noch einfach, aber inzwischen ist jeder Level eine harte Nuss.

Da wir gerade beim Thema Auto sind:
Musik:
Lamb, »Gabriel« (Café Del Mar 8)
Bekannt aus der aktuellen Opel Meriva-Werbung, aber auch so ein sehr schönes Lied: ruhig, still, zum Schluss hin etwas wilder, insgesamt sehr chillig. Musik, von der ich mir wünsche, dass sie mehr in Kneipen und Lounges gespielt wird statt dort immer nur laute Remixe oder Rock zu hören.

Erschienen am Samstag, 19.04.2003 @ 18:33 | Kommentare deaktiviert
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Samstag, 26.04.2003

Mehr Altruismus, bitte!

Ich wollte eigentlich schon länger mal was zum Thema RSS schreiben, an sich schon nach dem Interview auf Daring Fireball mit Brent Simmons, dem Macher des RSS-Readers NetNewsWire (NNW), der auf OS X eine Monopolstellung inne zu haben scheint.

Holger hat einige gute Links zum Thema RSS zusammengefasst, daher nur in aller Kürze, worum es geht, bevor ich zu meinen two cents komme. Die Abkürzung RSS steht für drei verschiedene Begriffe, wobei »Really Simple Syndication« der am häufigsten verwendete ist. Bei einer RSS-Datei handelt es sich um eine XML-Datei, in der die neuesten Einträge einer Newssite oder einem Blog aus dem Web stehen. Einen RSS-Feed kann man, da es XML ist, zwar im Klartext lesen, aber sinnigerweise bietet sich ein RSS-Reader (eigentlich »Aggregator«) an, der einem das XML-File parst und hübsch lesbar ausgibt.
Um sich das mal vorstellen zu können, hier nun ein Screenshot von meinem NNW (Klick auf’s Bild lädt eine größere Version als PNG-Bild):

NetNewsWire in Aktion

Im Bild links sind die derzeit abonnierten Feeds, rechts oben sind die Einträge des gerade ausgewählten Feeds und rechts unten wird der aktuell markierte Eintrag angezeigt. Der Clou bei der Sache ist, dass man ohne einen Browser sehr schnell einen Überblick über neue Einträge auf Websites bekommt, und diese Inhalte auch gleich noch lesen kann.
Das Potential von RSS ist meiner Ansicht nach enorm, denn es erleichtert sehr den Konsum von vielen Web-Ressourcen, ohne dass man sich mit hundert Browser-Fenstern oder Browser-Tabs herum schlagen muss.
So weit, so prima.

Es gibt allerdings drei Dinge bei RSS, die mich derzeit noch massiv stören und die mich derzeit davon abhalten, NNW regelmäßig einzusetzen:

  1. Noch zu wenige RSS 2.0-Feeds.
    RSS 2 ist aktuell Stand der Technik, viele Sites erzeugen aber noch 0.91-, oder 0.92-Feeds. Die älteren Versionen warten mit einer Reihe von Nachteilen auf: Keine Links, keine Zeilenumbrüche, keine Bilder. Ein Eintrag eines solchen Feeds wird zu einem einzigen, unstrukturierten Buchstabenbrei (wegen der fehlenden Zeilenumbrüche), bei dem man im Zweifelsfall wieder den Browser starten muss, um dort den Original-Text zu lesen, damit man von dort aus die Links anklicken kann, die im Feed fehlen.

  2. RSS ist nicht urlaubstauglich.
    Man bekommt immer nur so viele Einträge angezeigt, wie einem der Feed liefert, zum Beispiel 15 beim Feed des Heise-Newstickers. Egal ob man den Feed täglich liest oder ihn zwei Wochen nicht lesen konnte, man bekommt maximal 15 Einträge übermittelt. Wenn ich also nichts verpassen will und den Feed nicht täglich abfragen kann, muss ich also doch wieder die Website bemühen.
    Das ist bei Usenet Newsgroups besser gelöst: Mein Newsreader zeigt mir immer die Postings an, die seit dem letzten Aufruf des Programms neu hinzugekommen sind, egal ob ich den Reader zuletzt gestern oder vor drei Tagen gestartet habe, egal ob mittlerweile 10 neue Texte hinzugekommen sind oder 10.000. Vom Prinzip her sind Newsgroups und RSS aber sehr ähnlich: Auch bei den News werden nur so viele Postings übertragen, wie vorhanden sind, bloß werden Usenet Newsgroups deswegen »urlaubstauglich«, weil die Vorhaltezeit auf den Newsservern im Monatsbereich liegt. Wenn ich ein halbes Jahr im Urwald abtauche, habe ich bei meiner Rückkehr das gleiche »Problem« wie bei RSS.

  3. Keine Feeds mit vollen Texten.
    Das ist mein größtes Problem. Viele RSS-Feeds übermitteln die kompletten Texte von neuen Eintragungen und Nachrichten auf der betreffenden Website, aber bei manchen, wie z.B. beim Feed von Zeldman, werden nur verkürzte Texte übertragen, bei Heise sogar nur die Überschriften. Die Argumentation bei kommerziellen Sites wie Heise geht so: Die Site finanziert sich (auch) durch Werbung, und wenn die Leute die Website nicht mehr ansurfen, brechen die Werbeeinnahmen ein, deswegen bieten wir nur »halbe« Feeds (ich nenne sie »Un-Feeds«, kleiner Insider), damit Surfer trotzdem noch auf die Seite kommen und sich brav der Werbung aussetzen. Wenn’s der Finanzierung dient, hätte ich nichts dagegen, in vollen Feeds alle zehn Einträge einen Werbeeintrag zu sehen (aber bitte nicht nur Überschriften und trotzdem Werbung, das ist völlig daneben). Man darf auch nicht vergessen, dass RSS-Leser dem Sitebetreiber Traffic-Kosten einsparen, da das ganze HTML-Tabellen-Markup nicht mitübertragen wird. Bei kommerziellen Sites finde ich Un-Feeds recht ärgerlich aber bis zu einem gewissen Grad nachvollziehbar; solche RSS-Feeds schmeiße ich aber wieder aus NNW raus, denn in NNW haben sie bei mir keinen Platz, wenn ich eh wieder den Browser anwerfen muss, dann kann ich sie auch gleich dort laden. Bei privaten Sites oder Weblogs habe ich für halbe Feeds allerdings kein Verständnis, denn dort sollte IMHO die Maxime »Visits erzeugen, Besucherzahlen erhöhen« keine oder keine so hohe Priorität haben. Zeldman argumentiert, dass er sich wünscht, dass die Leser auch das Design seiner Seite sehen. Ich sage: Ich lese Zeldman nicht, weil das Design seiner Seite so gefällig ist, sondern weil mich die Inhalte interessieren (gerade bei einem Weblog!). Ich kenne das Design inzwischen. Zeldman verschwindet auch wieder aus meinen NNW-Abonnements, denn bei einer Site, die ich eh täglich lese, brauche ich keine verkürzten Inhalte, nur um danach eh wieder den Browser zu starten. Mir geht es bei der Benutzung von RSS darum, den Browser nicht extra aufrufen zu müssen, denn der Vorteil eines RSS-Readers ist ja gerade, dass er schnell für Übersicht sorgt und mir Fenster-/Tab-Clutter erspart (s.o.). Bei Sites, die ich nur wöchentlich ansurfe, wäre ein verkürzter Feed aber ok für mich, nur um zu sehen, dass sich auf der Site was Neues getan hat.
    Siehe auch einen entsprechenden Aufruf von Kalsey Consulting (gesehen bei inluminent). John Engler (inluminent) hat sich bereits mehrfach pro full RSS-feeds geäußert (More on Full vs. Incomplete RSS Feeds, More complete RSS feed discussion, No full RSS feed = No read for John, Something Hung – half-assed RSS feed isn’t good enough).
    Also, nochmal die Kurzfassung: Ich, und ich bin nicht allein, benutze einen RSS-Reader als Alternative zum Browser und will deswegen so wenig wie möglich einen Browser benutzen müssen. Ich habe mich nicht für einen RSS-Reader entschieden, um dann doch wieder einen Browser zu verwenden.

Ich sehe das Potential von Content Syndication mit RSS, hoffe aber sehr, dass es sich noch in die richtige Richtung entwickelt (mehr in Richtung der Interessen der RSS-Benutzer, weniger in Richtung Interessen der RSS-Erzeuger).

Erschienen am Samstag, 26.04.2003 @ 10:06 | Kommentare deaktiviert
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Donnerstag, 08.05.2003

Lokalisierung

Das Microsoft die Lokalisierung seiner Software teilweise radikal und bis zur Unkenntlichkeit betreibt, ist bekannt. Mein Lieblingsbeispiel sind die »Kopfzeilen« in Outlook oder Entourage.
Gestern Abend war ich mit einem ganz anderen Problem befasst: Dass ein englisches Excel nichts mit eingedeutschten Formeln wie WENN statt IF und SUMME statt SUM anfangen kann, hat mich nicht weiter überrascht. Aber ich hätte schon erwartet, dass das deutsche Excel zumindest auch was mit den englischen Bezeichnungen anfangen kann. Konsequenz: Ein Arbeitsblatt mit deutschen Formeln kann nicht in einem englischen Excel benutzt werden und umgekehrt.

Erschienen am Donnerstag, 08.05.2003 @ 17:21 | Kommentare deaktiviert
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Dienstag, 13.05.2003

404

»They have told you that would would find /error2.php here but we do not have such a file.

That file is not even within 100 miles of this website. That file is committing suicide because it has been shamed and Allah will roast its stomach in hell.«

Erschienen am Dienstag, 13.05.2003 @ 23:23 | Kommentare deaktiviert
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Mittwoch, 14.05.2003

Krass verschätzt

Dachte ich gestern noch, den Job heute in zwei Stunden bis Mittag erledigen zu können, zog es sich nun doch unerwartet etwas länger hin.
Seit heute morgen um halb zehn saß ich dran und bin eben erst fertig geworden. So, langsam denke ich jetzt mal an Nahrungsaufnahme…

Erschienen am Mittwoch, 14.05.2003 @ 15:39 | Kommentare deaktiviert
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Montag, 26.05.2003

Anschauen II

Man schlage die Doppelseite 54/55 im aktuellen Spiegel 22/03 auf und sehe sich die Mercedes Benz-Anzeige zu ESP an.
Hammergeil.

Erschienen am Montag, 26.05.2003 @ 19:14 | Kommentare deaktiviert
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Mittwoch, 28.05.2003

Augenblick Studios presents

Plugs McGinnes – Seeing Eye Dog
Anschauen!

Erschienen am Mittwoch, 28.05.2003 @ 22:50 | Kommentare deaktiviert
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Freitag, 30.05.2003

Nett

Heute Post aus dem Propagandaministerium in Schortens bekommen: Meine aktuelle Punkteübersicht im bahn.comfort-Programm (1.059 Punkte/Euro Umsatz; übrigens werden die Umsätze meiner privaten und der dienstlichen BahnCard addiert).
Außerdem im Umschlag: Ein Gutschein für eine Hin- und Rückfahrt in der ersten Klasse für bahn.comfort-Kunden (=Vielfahrer mit mindestens 2.000 Punkten/Euro Umsatz in 12 Monaten). Funktioniert so: Fahrschein für die 2. Klasse kaufen, mit Ermäßigung der BahnCard für die 2. Klasse. In die 1. Klasse setzen und bei der Fahrscheinkontrolle den Gutschein vorzeigen.
Werde ich evtl gleich am Montag testen (hoffentlich ist den ZuBs das dann auch bekannt). Ich fahre am Montag-Abend wieder nach Hause, übernachte dieses Mal nicht in München.

P.S.: Ich muss mir was anderes für die Benamsung der Kategorie Web-Design einfallen lassen. Habe auch schon über eine Umbenennung nachgedacht. Im Moment sammle ich dort alles, was mit meinem aktuellen Beruf (abgesehen davon, dass ich Student bin) zu tun hat: Web-Designer. Wobei Web-Designer auch keine adäquate Bezeichnung ist: einerseits ist sie negativ vorbelastet, andererseits werde ich nach der SAE mehr können als nur Web-Design (und ich kann bereits mehr als so mancher, der sich auch so nennt).. Screen-Designer? New Media-Designer, wie Hillman Curtis sich nennt? HTML-Author, womit keiner was anfangen kann? Web-Artist? Chief of permanent Lightning and Strike Detonator?   :-)
In meiner E-Mail-Signatur steht »Webdesign-Freelancer«.
Aber es ist auch ein Problem der Einordnung: Sowas wie der Hinweis auf eine gute Printwerbung oder dieser Eintrag hier bzgl. meiner Bahnfahrten hat mit Web-Design gar nichts zu tun, aber mit meinem Job als Web-Designer.
Von daher nicht wundern, wenn manches Mal die Einordnung in eine Kategorie nicht auf den ersten Blick schlüssig ist (falls überhaupt jemand drauf achtet). Außer, unter einem Eintrag steht die Kategorie Bank und der Text hat überhaupt nichts mit Finanzen zu tun, dann habe ich nur vergessen, bei der Eingabe aus dem Dropdown-Menü die richtige Kategorie auszuwählen.

Erschienen am Freitag, 30.05.2003 @ 12:52 | Kommentare deaktiviert
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Montag, 02.06.2003

Vorwärts-Kompatibilität

Ein Artikel von John Gruber auf Daring Fireball, über den ich schon seit bald zwei Wochen schreiben wollte: »Zeldman reloaded«. Es geht um Jeffrey Zeldmans zweites Buch, »Designing with Web Standards« (Arbeitstitel: »Forward Compatibility«). Es ist bei Amazon und anderen Buchhändlern erhältlich und sowohl der Verlag (New Riders) als auch Jeffrey selbst haben eine Mini-Site online gestellt (New Riders, Zeldman). Es gibt zwei Probekapitel; das Inhaltsverzeichnis des 400-Seiten-Schmökers ist ebenfalls im Web verfügbar. Schon vor einigen Monaten erschien bei Digital Web der viel zitierte Artikel »99.9% of Websites are obsolete«, ebenfalls ein Auszug aus einer frühen Version des Buchs.

Während John Gruber über Zeldmans neues Buch schreibt, bringt er es mal wieder messerscharf auf den Punkt:

»Designers, obviously, tend to be visual thinkers. Thus they are drawn to visually-oriented web design applications such as Dreamweaver and GoLive.
[...]
The idea, of course, is that designers are accustomed to visual design applications like QuarkXPress, Photoshop, FreeHand, and Illustrator. But the difference is that in print design, the output of design applications – usually Postscript – is a means to an end, not the end itself. When you create a print design project, the finished product is ink on paper. It doesn’t matter how many layers you used in your Photoshop images, or whether you set up proper style sheets in Quark – if the end result looks good, you can reasonably claim to have done a good job.
In web design, however, the end result is the markup itself. The final presentation of the markup is out of your hands. It is thus a misnomer to describe Dreamweaver and GoLive as "WYSIWYG« applications. What you see is what you get implies that you have complete control over the final presentation of your project. In print, this is possible. On the web, this is impossible.

Richtig, richtig, richtig.
Es gibt immer noch so viele schlechte Websites, auch (und gerade) von teuer bezahlten Agenturen erstellt, die bestenfalls gut aussehen, die technisch aber schlecht umgesetzt sind und/oder eine schlechte Benutzerführung aufweisen. Immer noch denken viele Designer – und auch Kunden –, dass eine Web»seite« so zu kontrollieren ist wie ein genormtes A4-Blatt oder ein Foto im Sucher der Kamera oder nach der Aufnahme in Photoshop. Auch wenn es manchen schon zum Hals raushängt, aber nachdem nach wie vor die meisten Designer und Kunden diesem Irrtum aufsitzen, muss es Gebetsmühlen-artig wiederholt werden:

Eine Webseite ist kein Blatt Papier.

Bei einer Million Surfern sieht eine Site eine Million mal anders aus, weil jeder einen anderen Monitor, eine andere Auflösung, ein anderes Betriebssystem und einen anderen Browser hat. Es macht auch keinen Sinn, »für 1.024×768« zu »optimieren«, da nicht jeder Surfer seinen Browser im Vollbild laufen lässt und durch unterschiedlich viele und große Menü- und Symbolleisten von diesen Werten noch einige Pixel abgezogen werden müssen. Allenfalls kann die Maxime gelten, dass Weniger mehr ist.
Nein, eine Webseite ist kein Blatt Papier. Ein A4-Blatt ist in seinen Abmessungen genau definiert: Es ist 21 Zentimeter breit und 29,7 Zentimeter hoch, und ein klassischer Designer weiß jeden Milimeter zu nutzen. Theoretisch lässt sich auch bei einer Webseite jedes einzelne Pixel festlegen, aber dann ist die Seite zementiert und sieht nur auf dem Rechner des Designers gut aus, nirgendwo anders sonst.

John Gruber fährt in seinem Artikel fort mit weiteren Vergleichen und Unterschieden zwischen der Welt des Print-Designs und der des Web-Designs. Weswegen es Print-Designern beim Anblick eines HTML-Quellcodes in einem Texteditor kalt den Rücken runter läuft. Weswegen Web-Designer aber trotzdem visuell arbeiten, mit ihrem Texteditor.

So, Schluss, sonst schicke ich den Beitrag nie mehr ab.
Zeldmans Buch ist bestellt, aber im Gegensatz zu John habe ich es noch nicht gelesen (hat er?). Das Inhaltsverzeichnis verspricht ein Buch, dass dem Leser die Wichtigkeit von Standards nahe bringt und die Umsetzung in der Praxis zeigt.

Erschienen am Montag, 02.06.2003 @ 23:31 | Kommentare deaktiviert
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Dienstag, 03.06.2003

Alles senkrecht

Nach kleineren Schwierigkeiten gestern ist die am Freitag fertiggestellte Website eines Kunden heute Vormittag online gegangen, noch rechtzeitig. Alles gut gelaufen, danke auch an Klaus. Die Kunden sind begeistert, der größere Folgeauftrag im Herbst winkt. Hoffen wir das Beste.

Erschienen am Dienstag, 03.06.2003 @ 12:56 | Kommentare deaktiviert
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Freitag, 06.06.2003

Alas, ALA is back!

Nachdem Jeffrey Zeldman mit seinem Buch fertig ist, kann er sich nun wieder ganz A List Apart widmen.
In Ausgabe 157 geht es um das Standard-konforme Publishing- und Weblog-Tool »TypePad« von six apart, den Machern von Movable Type.

Erschienen am Freitag, 06.06.2003 @ 23:58 | Kommentare deaktiviert
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Montag, 09.06.2003

»Wenn Du etwas nicht schwarz-auf-weiß belegen kannst, dann kannst Du es auch nicht.«

Das war für mich etwas überraschend: Bislang hieß es ja, nur in Deutschland schaue man auf Zertifikate, Abschlüsse, Scheine und andere Wischs, die das eigene Können belegen sollen. In den USA, so hieß es, zähle nur, was jemand kann und welche Referenzen er hat, ganz egal, was derjenige gelernt hat.
Zumindest für Apple in Kalifornien scheint das nicht zu gelten: In einem Stellenangebot für Web-Designer wird als (Hoch-)Schulbildung ausdrücklich ein Abschluss als Bachelor in Design oder Media verlangt.

Stellenangebot von Apple

Erschienen am Montag, 09.06.2003 @ 8:13 | Kommentare deaktiviert
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Mittwoch, 11.06.2003

Redesign in progress

In letzter zeit hat sich hier und da etwas geändert auf dieser Seite. Plötzliche Relaunches sind laut diesem Artikel (gesehen bei inluminent) out. Aber ich war auch zu ungeduldig, die ganzen Änderungen zurückzuhalten, zu sammeln und dann in ein paar Monaten auf einen Schlag online zu bringen, nur um in einem Eintrag hier eine Latte von Änderungen aufzählen zu können (das war der ursprüngliche Plan, da ich nicht wegen jeder kleinsten Änderung hier drauf hinweisen sollte; wie so oft, ist der Mittelweg auch hier die bessere Wahl).

Was gibt’s, für den Moment, Neues?

Für die Weblog-Software »Sunlog gibt es einige Updates:
- bei pepilog.de
- bei roblog.de

Den entry2-Patch von Robert habe ich nicht 1:1 übernehmen können, da sonst bei der Eingabe von neuen Kommentaren ein 404-Fehler nach dem Absenden kommt (wie im Original). Habe aber die zusätzlichen E-Mail-Features trotzdem noch für mich eingebaut.
Das ist ein Feature »unter der Haube«, aber auch oberflächlich hat sich etwas getan: Der Jahreszahl-Bug auf der Archiv-Seite ist behoben, es gibt seit ein paar Wochen auch schöne Titles und das URL-Format ist jetzt weitgehend Google-gerecht (»entry_00864« statt »entry.php?id=00864«).
Außerdem gibt es my two cents nun auch als RSS-Feed (2.0 with full posts); ein großes Danke an Holger an dieser Stelle, für seine RSS-Infos und Hilfe bei der Umsetzung. Danke auch an Markus für den Hinweis auf einen Fehler im Feed.

Heute Vormittag habe ich die Funktion zur Layout-Änderung überarbeitet. Schon seit längerem wollte ich Text-Links statt der Buttons für meinen Layout-Switcher haben, so wie bei Markus oder Zeldman. Eric Meyer hat so einen Text-basierten Layout-Switcher (bei ihm unter »Presentation«) mit seinem gestrigen Relaunch (siehe Zeldman ebenfalls eingeführt und ich habe mich von seiner Vorgehensweise etwas inspirieren lassen (*räusper*, ich habe seinen Quellcode benutzt, den er von ALA hat).
Zur Feier des Tages habe ich mich gleich mal an ein neues Layout gewagt: »ALA Orange«. Das war heute Vormittag nur mal auf die Schnelle, ist noch nicht fertig. Das bisherige weiße Layout heißt nun »Classic White« und das ursprüngliche schwarze Aussehen aus den Anfangstagen von two cents trägt den Namen »Old School Black«. Wer es nicht sieht: Ggf im Browser die Seite aktualisieren (STRG+R bzw. Apfel+R bzw. auf »Reload/Aktualisieren« klicken).
Bitte berichtet, falls es zu Darstellungsfehlern oder in der Funktion zu falschen Verhaltensweisen kommt, danke!

What’s next?
Alle drei Layouts gefallen mir nicht mehr wirklich, seien wir mal ehrlich. Ich will komplett neue Layouts entwerfen, die auch etwas zeitgemäßer und nicht mehr ganz so minimalistisch sind, aber dazu brauche ich etwas mehr Zeit. Mit dem neuen, Text-basierten Styleswitcher habe ich dafür nur eine kleine Grundlage geschaffen, aber ich muss auch den Aufbau der Site noch etwas modularer gestalten und mir Gedanken darüber machen, wie ich bei bestimmten Styles z.B. Grafiken zeigen oder verstecken kann.

Außerdem will ich demnächst mal die erklärenden Texte »Hilfe« und »Kurze Info« umschreiben und auf den neuesten Stand bringen.

Stay tuned.

Erschienen am Mittwoch, 11.06.2003 @ 12:37 | Kommentare deaktiviert
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Samstag, 14.06.2003

It’s not a bug, it’s a feature.

Gestern habe ich an Projekt A weitergearbeitet, das in einer Woche an den Start gehen soll. Bislang fand ich die Vorlagen-Funktion (Templates) von Dreamweaver immer recht angenehm, aber während Arbeiten an two cents fiel mir eine unangenehme Eigenschaft auf: Dreamweaver glänzte einstmal damit, HTML-Code des Anwenders in Ruhe zu lassen und auch an PHP-Code nicht eigenmächtig herumzupfuschen. Es wäre aber recht hilfreich, wenn Dreamweaver MX in einem Template den relativen Pfad im folgenden PHP-Schnipsel auflösen könnte, wenn es die vom Template abhängigen Dateien auf unterschiedlichen Ordner-Ebenen aktualisiert:

<?php
  include '../htdocs/styles/styles.html';
?>

Mir ist nicht damit geholfen, wenn Dreamweaver diesen Code für über hundert Dateien, versprengt über zig Ordner einer Site, 1:1 übernimmt. Und in jeder Datei, unabhängig von der Position in der Ordner-Hierarchie, den unsinnigen Pfad ‘../htdocs/styles/styles.html’ stehen lässt.
Ich dachte eigentlich, dass mit der Vereinigung des normalen Dreamweavers mit der Ultradev-Variante (für dynamische Sites) in der gemeinsamen Nachfolger-Version MX solche Dinge nicht passieren.

Nachtrag (16.06.03) Dass ich daran nicht gedacht habe: Von Kai kam der Tipp, dass ich nicht mit Pfaden relativ zur aktuellen Position (../htdocs/styles) arbeiten soll, sondern in diesem Fall Pfade relativ zum Root verwenden kann (/kunde-xy/web-irgendwas/htdocs/styles). Hat geholfen, danke!

Erschienen am Samstag, 14.06.2003 @ 16:23 | Kommentare deaktiviert
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Dienstag, 17.06.2003

Wahre Worte…

…von Markus zum Thema Projektarbeit:

»Es gibt immer mal wieder so kleine Posten in einem Projekt vor denen man sich so lang wie eben möglich drückt. Entweder haben die was mit (zu viel) Denken oder Eintönigkeit zu tun. Hat man es dann hinter sich gebracht, fällt einem nicht nur ein Stein vom Herzen, man bemerkt auch, dass es weniger schlimm war als angenommen.«

Erschienen am Dienstag, 17.06.2003 @ 0:51 | Kommentare deaktiviert
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Dienstag, 24.06.2003

Nach dem Launch ist vor dem Launch

Kurz noch einige Worte zum »Projekt A«. Am Sonntag-Abend konnten wir (mein Kunde und ich) die neue Website samt neuem Online-Shop pünktlich vor der WWDC launchen: www.entervisions.de
Habe dazu auch ein paar Zeilen auf meiner »Dienst-Website« geschrieben.
Der Shop basiert auf der frei verfügbaren Software osCommerce und hat mich einige Wochen gut beschäftigt. In meinem Schrank liegt eine Voodoo-Puppe, auf der »osCommerce« steht. Der Shop ist zwar sehr mächtig, aber auch mächtig kompliziert. Aber was soll’s, es ist vollbracht.
Es ist noch nicht alles perfekt, zum Beispiel gibt es noch hier und da einige Schwächen in der Optik, aber das bügeln wir in der nächsten Zeit noch aus.
Dank an dieser Stelle an Holger Eggert für seine Unterstützung bei so manchem PHP-Problem und an Raphael Vullriede, der auch bei Problemen mit osCommerce weiterhalf.

Falls jemand aus der Leserschaft einen guten Versender für Mac-Hard- und -Software sucht, dann schaut bei enterVisions vorbei. Peter Hufnagel und seine Mannen bieten gute Preise und einen exzellenten Service, kann ich nur empfehlen.

Erschienen am Dienstag, 24.06.2003 @ 20:26 | Kommentare deaktiviert
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Donnerstag, 03.07.2003

<ul>

Wer ist im W3C eigentlich dafür verantwortlich, dass es in der CSS-Spec keinen list-style-type für Spiegelstriche gibt? Ich will nicht dauernd diese dämlichen Bullets benutzen, ich will Spiegelstriche haben!
- So muss eine Aufzählung aussehen
- Und nicht anders.

Erschienen am Donnerstag, 03.07.2003 @ 6:17 | Kommentare deaktiviert
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Mittwoch, 09.07.2003

Don’t call me a web designer




© by Illiad

Erschienen am Mittwoch, 09.07.2003 @ 18:58 | Kommentare deaktiviert
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Montag, 14.07.2003

Werbung

Was ich nie verstehen werde ist, wenn kleinere Firmen stolz mit ihrer eigenen Domain www.xyz.de werben und dann in der selben Werbung eine E-Mail-Adresse »xyz@compuserve.com« oder »xyz@t-online.de« angeben. Ist mir unbegreiflich.

Erschienen am Montag, 14.07.2003 @ 21:35 | Kommentare deaktiviert
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Mittwoch, 16.07.2003

Kunde droht mit Abschluss, Verkäufer zerredet

Im Zusammenhang mit der Flash-Einführung in der SAE:
Merken: Nie wieder deutsche Programmversionen von Macromedia kaufen.

Das Motion-Tweening heißt im deutschen Flash (bzw. der Hilfe) »Bewegungs-Tweening« und das Shape-Tweening »Form-Tweening«. Noch nicht so dramatisch, aber wer weiß, welche Ausreißer noch kommen, wenn Macromedia es sogar fertig brachte, Fachbegriffe/technical terms wie Onion-Skinning mit »Zwiebelschicht-Effekt« oder »Windows Gamma« mit »Fenster-Gamme« zu übersetzen (bei letzterem war der Standard-Gammawert von Windows-Betriebssystemen gemeint, nicht das Fenster in der Wand, wie die deutsche Übersetzung vermuten lassen könnte). An sich sind bei Updates weder Cross-Updates von der einen (Windows) auf die andere Plattform (Mac) erlaubt; Switcher müssen eine neue Vollversion kaufen. Und meines Wissens sind auch Updates von einer Sprache auf eine andere nicht möglich, aber das muss ich bei der nächsten Version des Macromedia Studio unbedingt nochmal hartnäckig versuchen, von deutsch auf englisch upzudaten. Nehmt mein Geld Macromedia, aber gebt mir die englische Version! Böser Fehler seinerzeit…
Ich hoffe sehr, dass sich Macromedia zu einem Update von deutscher nach englischer Version erweichen lässt ohne dass es heißt: »Kauf’ doch eine neue Vollversion.« Dann würde nicht nur ein sehr harscher Brief nach San Francisco in die Townsend Street gehen, dann würde ich mir auch genau überlegen, ob ich mit den alten Versionen nicht doch noch etwas länger auskäme.

Der Ehrliche ist der Dumme
Es ist ja nicht damit genug, dass Macromedia dem Kunden Stolpersteine in den Weg legt wenn es darum geht, das Geld zu Macromedia zu tragen. Wie eben die fehlende Möglichkeit von Cross-Updates zwischen Plattformen oder von einer Sprache zu einer anderen (was sich noch zeigen wird).
Es macht langsam auch so keinen Spaß mehr, Macromedia für seine Software zu bezahlen.
Zum Beispiel das Programmpaket »Studio MX«, das immerhin tausend Euro kostet. In der Mac-Version enthalten: Dreamweaver MX, Fireworks MX, Flash MX und Freehand MX. Zusätzlich in der Windows-Version enthalten, genannt »Studio MX Plus«: ColdFusion MX Developer Edition, Contribute und die CD »DevNet Resource Kit Special Edition«. Der Gag: Mac- und Windows-Versionen kosten das selbe, nämlich die besagten 1.000 Euro. Ich gebe gerne rund 500 Euro für das Update im Herbst aus, aber ich will nicht nochmal 1.000 Euro bezahlen, nur um eine Arbeitsoberfläche mit vernünftigen Texten zu bekommen.
Was einem das Arbeiten zusätzlich zu den grottigen Übersetzungen verleidet: Staubtrockene Handbücher die wohl aus der Marketing-Abteilung stammen, Bugs, eine uneinheitliche Benutzeroberfläche (Macromedia sagt was anderes, aber das ist nicht wahr) und Bugfixes die ewig auf sich warten lassen wenn man eine deutsche Version benutzt (dass es anders geht, zeigt Apple, die Fixes und Updates für alle Sprachen in einem Download zur Verfügung stellen).
Um den ehrlichen Kunden noch weiter zu ärgern, wird es in künftigen Versionen eine Produkt-Aktivierung geben (siehe Heise und Kai hier und Kai da).
Habe ich was vergessen?

Erschienen am Mittwoch, 16.07.2003 @ 22:04 | Kommentare deaktiviert
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Donnerstag, 17.07.2003

»Your feedback is important.«

Nachtrag zu meinem gestrigen Posting zum Thema Produkt-Aktivierung bei Macromedia.
Macromedia hat einen Bereich auf seiner Website zum Thema Aktivierung eingerichtet. Dort finden sich u.a. eine Seite »Our Plans«, eine FAQ, eine Feedback-Seite und eine Breeze-Präsentation.

Man wird ein nicht aktiviertes Macromedia-Produkt 30 Tage vollumfänglich nutzen können und nur ab und an von Nag-Screens belästigt werden, so dass man sich nicht nachts um drei Sorgen über eine eventuell scheiternde Aktivierung machen muss, wenn einem der Rechner gecrasht ist und der Abgabetermin in fünf Stunden näher rückt.
Bei der Aktivierung werden angeblich keine persönlichen Daten übertragen; laut der Breeze-Präsentation muss man lediglich seine Seriennummer eingeben, eine Registrierung mit Name und Anschrift kann im Anschluss erfolgen (ob Seriennummer und Käuferdaten bei einem direkt von MM bezogenen Produkt hinterher bei MM verknüpft werden?).
Laut einem »White Paper« wird für die Aktivierung per SSL folgende, beispielhafte XML-Datei übertragen:

<LicenseRequest Version="1.0"
   ClientVersion="1.0.2,3.31,9.0" LicenseType="SafeCast"
   Locking="NodeLock">
  <LicenseFulfillment Type="New">
    <ProductLicenseID>123595487</ProductLicenseID>
    <ProductBuildID>ProductName, en, 8.0,
     Windows</ProductBuildID>
    <ReportingDetail>Windows XP, en, 1.5.1
     </ReportingDetail>
    <ActivationCode>ABC800-45222-19255-88161
     </ActivationCode>
    <ClientData>12ED9798DD9898CB009809809098909089938489
     </ClientData>
  </LicenseFulfillment>
</LicenseRequest>


Bei der optionalen telefonischen Aktivierung wird man es nicht mit radebrechenden Indern zu tun haben, sondern mit einem Computer und Tastenwahl (wobei ich sagen muss, dass die Leute im schottischen Call-Center sogar sehr gut Deutsch sprechen).

Ich bleibe trotz allem skeptisch, weitere Gründe habe ich gestern genannt.

Kai hat gestern einen guten Einwand geschrieben, nämlich, dass MM gerade in Contribute nicht mit solchen Scherzen wie Aktivierung anfangen sollte, denn Contribute ist ein Produkt, dass der Web-Designer an seinen Kunden verkauft. [Kai schrieb heute auch nochmal über die Aktivierung; lesenswert.]

Erschienen am Donnerstag, 17.07.2003 @ 16:28 | Kommentare deaktiviert
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Samstag, 19.07.2003

Internet für Anfänger

Das Handelsblatt hat nicht begriffen, wie das Internet funktioniert, und wie die eigenen Kunden, Leser und Surfer das Internet gerne benutzen möchten. Der Bundesgerichtshof war so freundlich, es dem Verlag nochmal zu erklären.

Erschienen am Samstag, 19.07.2003 @ 22:20 | Kommentare deaktiviert
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Dienstag, 22.07.2003

Web-Design für Entdecker und Abenteurer

Dirk Hesse von Ligne Claire hat sich mal die Zeit genommen, auf der Website der Süddeutschen Zeitung nach Links zu suchen. Das Webdesign der SZ ist legendär, allerdings nicht unbedingt in positiver Hinsicht. Der Quellcode – bislang der ultimative Parcours, um die Qualitäten eines neuen Webbrowsers zu testen, wie in manchen Foren ab und an zu lesen war – hat sich mittlerweile etwas gebessert, evtl wird’s beim nächsten Relaunch auch mal was mit der Oberfläche.
Dirk beschreibt in einem Weblog-Eintrag einige Design-Fehler betreffend der Links.

Noch was zum Aufmuntern: Blister.

Erschienen am Dienstag, 22.07.2003 @ 22:50 | Kommentare deaktiviert
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Mittwoch, 23.07.2003

Sunlog: Sag’ zum Abschied leise »Servus«

Schon seit einiger Zeit bin ich auf der Suche nach einem neuen Weblog-System und es kann sein, dass ich gestern meine neue Software gefunden habe: Blosxom, am vergangenen Montag erst in der Version 2.0 erschienen.

Lange Zeit hat mir Sunlog 2.1 und dann Sunlog 2.2. von Andreas Ahlenstorf gute Dienste geleistet. Tatsächlich gäbe es my two cents wahrscheinlich gar nicht mehr, hätte mir Sunlog nicht die Arbeit der handgepflegten Blog-Dateien abgenommen. Die Version 2.3, jetzt in der Hand von Daniel Fiene, lässt leider seit über einem Jahr auf sich warten und die Qualität von Daniels HTML-Code verheißt für die neue Sunlog-Version nichts Gutes.   :-(   [Von einer Weblog-Software, die mit HTML umgeht, darf ich einwandfrei produzierten HTML-Code erwarten, zumal HTML wesentlich leichter als eine Programmier- oder Skriptsprache zu lernen sind; von daher möchte ich nicht wissen, welche Bugs im PHP-Code stecken werden].

Gründe, Sunlog den Rücken zu kehren gibt es viele:

  • Sunlog hat viele Bugs (das sagt auch Andreas selbst)
  • Die Suchfunktion ist unter aller Kanone
  • Einträge können nicht vor- oder rückdatiert werden
  • Das Template-System ist seit 2.2 eine Katastrophe (Andreas hat das genial-einfache Header/Footer-System gekippt, da es viele Nutzer nicht kapiert haben)
  • Es gibt keine prev/next-Links zu vorherigen und nächsten Einträgen

Zu den Schnitzern, die mittlerweile behoben sind gehören: Ein Bug im Archiv (zeigte als Jahreszahl immer das aktuelle Jahr, auch bei Einträgen älter als 12 Monate), das Default-RSS hat nicht besonders viel getaugt und die URLs waren standardmäßig auch nicht Google-freundlich.

Zu all diesen Dingen kam Daniels seltsame Politik als Maintainer, die man nicht gerade mit dem Begriff »vertrauensbildende Maßnahmen« verbinden kann. Im Juli 2002 veröffentlichte Andreas die Version 2.2 von Sunlog und am 01.09.02 gab er das Ende der weiteren Entwicklung bekannt. Kurz darauf übernahm Daniel die Betreuung der Software.
Im März (27.03.03) wurde die Verfügbarkeit der Version 2.3 für die nächsten vier Wochen angekündigt, dann hörte man nichts mehr. Am 19. Mai teilte Daniel auf Anfrage im Forum mit, dass sich der Release noch verzögern wird. Dann lange wieder nichts, am 20. Juni mal eine Antwort auf eine neue Anfrage von mir im Forum (»Ich krieg’ langsam Depressionen.«), dass es bald soweit sei.
Am 21. Juni die Ankündigung:

»Ich gehe davon aus, dass die 2.3er Anfang übernächster Woche erscheint.«

3. Juli, jemand fragt nach:

»Wir sind jetzt schon fast am Ender der “übernächsten Woche”. Wie schauts aus?«

Am 8. Juli Daniels Antwort:

»Ich stelle gleich ein kleines Entwicklertagebuch ins Netz :-) Wollte ja eigentlich gestern S2.3 veröffentlichen, aber das ist noch ein Bug drin – kann sich nur noch um Stunden handeln :-)«

Dann endlich, am 14. Juli wurde die Startseite von sunlog.org aktualisiert, auf der seit März stand, dass in den nächsten vier Wochen die neue Version rauskommen würde. Also, am 14. Juli erschien auf der Startseite ein Text der beschrieb, was fertig, und was noch nicht in trockenen Tüchern sei, außerdem ein neuer Release-Termin:

»Am 26. Juli 2003 wird es "Sunlog 2.3 für alle" heißen! Dann können alle die neue Version ausprobieren.«

Man darf gespannt sein. Robert vom Roblog schrieb dazu:

»Es glaubt nicht zufällig jemand an Gott oder sowas in der Art… Sowas ist echt langsam ein Witz, obwohl das noch milde ausgedrückt ist.«

Sorry Daniel, aber die Kritik von mir und anderen musst Du Dir gefallen lassen.
Selbst wenn die 2.3 noch vor dem Winter erscheint, werde ich wohl nicht umsteigen.

Also, ich will Sunlog kicken, aber was sind die Alternativen?
Vor einiger Zeit beschrieb Matthew Thomas das seiner Ansicht nach perfekte Weblog-System, und ich kann mich ihm da nur anschließen.
Es gibt eine Reihe von verbreiteten Weblog-Systemen. Zu den größeren (im Sinne großer Verbreitung) gehören ohne jeden Zweifel Movable Type von Mena und Ben Trott und pMachine, das von drei Leuten um Rick Ellis stammt. Ich habe beide installiert. Im Falle von MT 2.6 habe ich dies zumindest versucht, ich scheiterte jedoch für’s erste an der Installation. Wenn ich mich nochmal drüber machen würde, bekäme ich es aber wahrscheinlich hin. Interessehalber: Kann mir jemand mal einen Screenshot der Template-Verwaltung von MT an stefan@freimark.de schicken? Danke.
pM 2.3 war in der Installation sehr einfach, aber dessen Template-System finde ich ziemlich abschreckend. Ich will einfach nur Header und Footer editieren können, nicht komplette Template-Dateien wie in Sunlog 2.2 und nicht ein Gefuddel mit, ungelogen, 31 Vorlagenformularen (ich weiß, man wird sicher nicht alle brauchen).
Zwei vielversprechende Weblog-Systeme, die es derzeit noch nicht allgemein verfügbar gibt, könnten TypePad und Textpattern werden. Ersteres stammt von den MT-Machern und wird wohl nur ein kostenpflichtiges Rundum-glücklich-Paket werden, das man nicht selbst auf einem eigenen Webserver installieren kann. Über Textpattern weiß man noch gar nichts, außer, dass es von Dean Allen kommt, der Ahnung von Design hat – wie man auch schon an seinen Websites sehen kann –, Macher von Textile ist und die neue Website des WaSP entworfen hat. Sowohl TypePad als auch Textpattern befinden sich in einem nicht-öffentlichen Beta-Test. Über Release-Termine ist nichts bekannt.
Zwei kleinere, nicht so weit verbreitete Systeme sind Nucleus von Wouter Demuynck und Greymatter von Noah Grey.

Es gibt weitere viel genutzte Systeme wie Blogger, Radio und Manila. Letzteres ist ein 900 USD teures CMS, zu viel für ein privates Weblog. Radio, von den gleichen Leuten, die auch Manila produzieren (Userland), ist eine Desktop-Applikation für 40 USD (nicht sehr praktisch, um unterwegs in einem Internet-Café einen Beitrag abzusetzen). Was Blogger von Pyra ist, ist mir nicht ganz klar. Scheint ein Web-Tool für Einsteiger zu sein, kostet aber auch was und wird, so weit ich erkennen konnte, auf Pyra-Servern gehostet.
Das sind sicher nicht alle Weblog-Systeme, aber die wichtigsten.

Ach ja, es sei noch erwähnt, dass 20six am 7. März 2003 um 10 Uhr das Weblog von Amerika nach Deutschland gebracht hat. Zumindest glauben sie das (siehe Dr. Web-Redaktionslog vom 10. März). Oder wie Holger sagt:

»Kai war in Paris, jetzt ich, also fehlen noch zwei Menschen-mit-eigener-Website, damit die Medien wieder einen neuen Trend ausrufen können. Dann vergehen 5-6 Jahre und dann wird Twentysix eine Pressemitteilung herausgeben mit dem Titel "Paris-Reisen kommen jetzt auch nach Deutschland".«

Mal sehen, wie lange es die ehemaligen Ricardo-Gründer diesmal bei einer Firma hält. Im New Economy-Style hat man gleich mal eine AG gegründet und unterhält Ableger im Ausland (co.uk, fr, nl).

+++

Blosxom (»blossom«) von Rael Dornfest ist in mehrfacher Hinsicht ein Kandidat für die engere Wahl, auch wenn es nicht alle Punkte von MPTs Liste erfüllt. Es ist kein Feature-überladenes Weblog, sondern besteht lediglich aus einem 20 K großen Perl-Skript (444 Zeilen, mit vielen Kommentarzeilen).

Im Skript werden einige Zeilen angepasst, dann wird es ins cgi-bin-Verzeichnis des eigenen Webspace gepackt, das war’s zum Thema Konfiguration und Installation (ggf. sind noch Anpassungen an der .htaccess notwendig, um eine schöne URL zu formen).

Blogging is simple. Um einen neuen Eintrag zu schreiben, startet man seinen Lieblings-Texteditor, schreibt seinen Text – gerne auch mit HTML-Tags – und speichert ihn in einem Verzeichnis auf dem Webserver als Textdatei. Die erste Zeile ist die Überschrift, alles was danach kommt ist Eintragstext. Eintrag ändern? Einfach die Datei editieren. Eintrag löschen? Einfach die Datei löschen.
Ein Web-Interface gibt’s also nicht, aber mehr als ein Texteditor und ein FTP-Client oder telnet/ssh sind nicht notwendig, um on the road schreiben zu können (oder nachträglich von der Notebook-Festplatte aus hochladen und die Dateizeit per touch-Befehl einstellen; touch ist auch nach dem Editieren einer Datei notwendig, da ein Eintrag sonst chronologisch ganz oben als neuer Eintrag eingeordnet wird; gegen diese »Vergesslichkeit« gibt es aber auch Plug-ins für’s Indexing).

Richtig cheffig wird’s beim Thema Lesen. Um alle Einträge des Jahres 2002 zu erhalten, hängt man an die URL yourdomain.com/blosxom.cgi einfach die Jahreszahl: yourdomain.com/blosxom.cgi/2002. Für alle Einträge aus dem Mai 2002 wird um den Monat erweitert: blosxom.cgi/2002/05. In der Konsequenz geht das natürlich auch mit einem konkreten Tag: blosxom.cgi/2002/05/22. Die Einträge kann der Blogger in einer verschachtelten Verzeichnisstruktur pflegen. /computers/operating_systems/apple/osx zeigt alle Einträge aus dem Unterverzeichnis osx an. Lässt der Surfer (oder der Linksetzende) eine Verzeichnisebene weg, werden alle Einträge aus …/apple und den Unterverzeichnissen ausgegeben, also auch die Text aus …/apple/osx und …/apple/os9 (die Verzeichnistiefe, bis zu der hinunter Blosxom sich Texte herholen soll, lässt sich im Skript einstellen, standardmäßig sind es das aktuelle Verzeichnis und alle Unterverzeichnisse). Ein Beispiel für einen Permalink: Raels Kurzkritik zum Film »The Italian Job«: raelity.org/archives/society/film/the_italian_job.html (die Textdatei the_italian_job.txt liegt auf seinem Webserver im Verzeichnis society/film). Der Eintrag ist aber auch gleichzeitig über das Datumssystem erreichbar: raelity.org/archives/2003/06/27.
Das gleiche Schema gilt für RSS-Feeds. Der normale Feed ist über example.com/blosxom.cgi/index.rss erreichbar und wird bei Aufruf der URL automatisch vom Perl-Skript generiert; die Anzahl der Einträge für HTML- oder XML-Ausgabe ist im Skript einstellbar. Der Clou: RSS funktioniert auch mit den Pfaden und dem »time-travel«. Die URL für alle Einträge aus dem Juli 2003 lautet: …/blosxom.cgi/home/repair/2003/07/index.rss

»This means that folks can subscribe their RSS readers not only to your weblog as a whole, but to discrete parts of your hierarchy that are of interest to them.«

Wie cool ist das?!

Stichwort Templates. Ein einfaches Header-Footer-System, nicht von hinten durch die Brust ins Auge wie bei pMachine. Alles überhalb der dynamisch erzeugten Inhalte kommt in eine Datei head.html, alles darunter in foot.html. Wer will, kann den Inhalten in story.html noch ein eigenes Aussehen geben und zum Beispiel die Variablen anders anordnen. Optional können noch die Dateien content_type.html und date.html angelegt werden. Mit ersterem können andere Content-Types ausgegeben werden, z.B. text/xml; der Standard ist text/plain. Mit date.html kann die ursprüngliche Einstellung zur Darstellung des Datums überschrieben werden.

Was Blosxom vermissen lässt, ist eine Suchfunktion. Macht aber nichts, da es eine Plug-in-Struktur mit inzwischen 140 Plug-ins gibt, auch für Suchfunktionen. Empfehlenswert ist hier »find« von Fletcher Penney. Ein 8 K großes Perl-Skript, in dem entweder ODER-Verknüpfung bei der Suche oder UND-Verknüfung eingestellt werden kann. Die Installation sollte einfach sein (bin noch nicht dazu gekommen):

»To use this program, add $find::searchform anywhere in your flavor templates. This will create a search box that will be configured to perform a default search of your site. If you wish, you can alter the html code for the form within the plugin. I also suggest putting $find::results somewhere so that the user can see what they searched for when the results are displayed. Otherwise, it really requires no configuration.«

Für Kommentarfunktionen gibt es auch Plug-ins.

Blosxom kann das Weblog auch statisch erzeugen (um dann die einzelnen Dateien nach der lokalen Erzeugung per Hand auf einen Webserver laden zu können, falls auf dem Server keine CGI-Skripte ausgeführt werden dürfen), der Standard ist aber dynamisch.

Beispiele für Blosxom-Blogs in Action sind raelity bytes von Rael Dornfest, dem Blosxom-Erfinder, Where we’re bound von Danny Henke oder My Wandering Thoughts von Fletcher Penney.

Es gibt von einem anderen Entwickler auch eine frühe PHP-Version statt des Perl-Skripts von Blosxom: PHPosxom; auch nur ein Skript, 28 K groß mit 823 Zeilen Code.

Ich werde mich in den nächsten Tagen entscheiden, ob ich auf Blogsxom umsteigen werde und dann erst noch einige Tests machen. Vielleicht installiere ich spaßeshalber auch nochmal MT, Nucleus und Greymatter. Bei Textpattern gehe ich nicht davon aus, dass es in Bälde erscheinen wird. TypePad wird, so wie ich das sehe, nur ein kostenpflichtiger Hosting-Service für Einsteiger werden, pMachine werde ich nicht nochmal testen (bei deren Template-System läuft’s mir immer noch kalt den Rücken runter). Sunlog, falls die 2.3 vor Weihnachten überhaupt noch rauskommt, habe ich endgültig abgeschrieben.
Generell will ich bis vor meinem Urlaub ab 13. August auf ein neues System umgesattelt haben, da ich im Urlaub durchaus mal einige Zeilen schreiben will, aber nicht Stunden im Internet-Café verbringen und bezahlen möchte. Da muss ein neues System mit Vor- und Rück-Datierungsmöglichkeit her, und das bietet mein altes Sunlog 2.2 nicht (ohne direkt im phpMyAdmin die Tabellen in der Datenbank zu editieren).

Erschienen am Mittwoch, 23.07.2003 @ 16:12 | Kommentare deaktiviert
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Donnerstag, 24.07.2003

»Der Usus von non-germanischen Wörtern ist zu dezimieren.«

Pflichtlektüre: KommDesign.de: schlechte Kommunikation
Dr. Thomas Wirth besuchte die Website der Deutschen Bank, deren Webauftritt mit Phrasen wie »weitere Businesses« gepflastert ist.
Ich gehöre nicht zu den Fanatikern, die um jeden Preis englische Begriffe durch deutsche Worte ersetzen möchten (»Zehnholz-Kegeln« statt »Bowling«) und ich sage auch gerne »gedownloadet«. Aber so wie der Verein Deutsche Sprache das eine Extrem ist, so überschreitet die Deutsche Bank mit ihrer Website (»Netzstandort«) die Grenze zur Lächerlichkeit in der anderen Richtung.
Wäre »Weitere Geschäftsfelder« statt »Weitere Businesses« nicht passender gewesen? Ich denke doch.

Bei Thomas’ Artikel musste ich an eigene Erlebnisse zurückdenken, und es lief mir kalt den Rücken runter:
»learnings«
»Wir hatten doch committet…«

*schüttel*

Erschienen am Donnerstag, 24.07.2003 @ 22:05 | Kommentare deaktiviert
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Sonntag, 27.07.2003

Der Informatiker-Strich

»Edelnutte bietet sich an. Edel heißt nur unixoide Systeme. Sonst alle Schweinereien. Sogar SM-Spiele wie PERL. Auf Wunsch code ich sogar tagsüber und gegen Aufpreis schreibe ich auch an AOL-Accounts. Dass ich in Unterwäsche code versteht sich von selbst.«

[...]

»Stehst Du auf versaute Syntax? Ich raune Dir reguläre Ausdrücke ins Ohr, wie Du noch nie welche gehört hast…
Wenn Dir hingegen eine strenge Erziehung gefällt, solltest Du nicht verpassen, wie ich in Deinem Code vor allen geschweiften Klammern Zeilenumbrüche einfüge.«

Gesehen bei Markus.

Übrigens: Windows NT ist zehn Jahre alt geworden.

Erschienen am Sonntag, 27.07.2003 @ 1:46 | Kommentare deaktiviert
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Für das Protokoll

Von Sunlog erschien heute die Version 2.3, »release candidate 1«. Meine Meinung zum Hergang der Entwicklung habe ich bereits vor einigen Tagen zusammengefasst.
Updaten auf die neue Version werde ich sicher nicht, aber ich sehe es mir mal an.

Erschienen am Sonntag, 27.07.2003 @ 2:22 | Kommentare deaktiviert
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Den Finger in die Wunde gelegt

Okay, ich habe jetzt mal die Vollversion von Sunlog 2.3 RC1 installiert. Die Installation verlief problemlos. Hier ein paar Fehlerberichte für Daniel, aber auch gedacht als Review. Mal sehen, was sich in einem Jahr Entwicklungszeit getan hat. Nit-Picker-Mode: ON.

In der Setup-Routine wird das CHMOD 666 für rss.xml zweimal erwähnt.
Nach der Installation: Die Admin-Oberfläche entspricht im Wesentlichen der von Sunlog 2.2 gewohnten. Im frischen Blog prankt ein XHTML1-Button mit einem Check-Referer-Link zum W3-Validator. Mal beherzt angeklickt: Die Startseite validiert jedoch nicht. Es gibt verschiedene strukturelle Fehler (ein <tr> wo keins stehen darf), Ampersands der Session-IDs sind nicht maskiert, ein <td> hat das Attribut »widht«, diverse <br /> werden falsch mit </br> »geschlossen«, es gibt auch einige <br> (statt der für XHTML vorgeschriebenen <br />).
Das Stylesheet wird mit @ import eingebunden, das default-Template (das alte von Sunlog 2.2) ist aber aus Tabellen aufgebaut, was in der Kombination nicht so viel Sinn macht. Davon ab ist das alte Template mit seinem table-based Layout etwas »1995« (der Kommentar bezieht sich hierauf) und verwendet für Überschriften das <b>-Tag.

Zum Admin-Bereich: Tritt, wie gesagt, im Kleid des früheren Sunlog 2.2 auf, das gefällt mir ganz gut. Auf der Übersichtsseite gibt es eine Tabelle für die letzten x Einträge und Kommentare. Ein Klick auf den Eintragstitel führt zur Bearbeiten-Seite (es wäre besser gewesen, gäbe es eine Tabelle mit zwei Spalten »Bearbeiten« und »Löschen«).
Bei Kommentaren wird der Eintrag im Feld ID mit einem mailto:-Link zum Verfasser des Kommentars unterlegt statt der E-Mail-Adresse (siehe Screenshot 1). Ein Klick auf »Bearbeiten« in der Kommentar-Tabelle führt zur Editierseite für den jeweiligen Kommentar (dort sieht man jedoch nur den Kommentar angezeigt und muss nochmal auf »Kommentar bearbeiten« oder »Kommentar löschen« klicken, statt ihn hier gleich bearbeiten zu können; ansonsten wie bei den Einträgen: zwei Spalten in der Tabelle auf der Übersichtsseite mit Links »Bearbeiten« und »Löschen« wären besser gewesen). Nach dem Verfassen des Eintrags fiel auf, dass der alte 404-Fehler beim Aufruf der entry2.php immer noch erscheint (Holger hat ihn in seiner Sunlog 2.2-Installation gefixt und mir den Fix zur Verfügung gestellt; gibt’s auf Anfrage, falls jemand von dem Problem betroffen ist). Registrierte Namen sind nun geschützt: Ich kann nicht als »Stefan« einen Kommentar posten, ohne mich vorher am Weblog anzumelden (das betrifft ausdrücklich das normale Weblog, nicht den Admin-Bereich).

Die Eintragsseite wurde überarbeitet: Es gibt nun keine Auswahlliste mehr, in der sämtliche Einträge angezeigt werden, sondern eine Tabelle mit den 20 letzten Einträgen (siehe Screenshot 2). Nach dem Hinzufügen eines Eintrags landet man wieder auf der Übersichtsseite. Auf der Eintragsseite gibt es zwei Auswahloptionen, um Einträge ab der ID x oder von einem bestimmten Datum anzeigen zu lassen. Übrigens sind die von Sunlog 2.3 produzierten URLs und Permalinks standardmäßig »messy« (entry.php?id=00001) statt »clear« (entry_00001 oder ähnliches, Hauptsache ohne Fragezeichen).
Einträge können nachträglich im Text geändert werden (Titel, Haupttext und Fortsetzungs-Text). Außerdem gibt es hier die Möglichkeit, den Eintrag zu löschen. Meine Erwartung wäre gewesen, dass bei einen Klick auf »Eintrag löschen« eine Rückfrage kommt, ob dies wirklich geschehen soll. Oder dass eine neue Seite kommt, bei der ich zunächst den Eintrag den ich löschen möchte, nochmal auswählen muss (hätte mich nach der oben beschriebenen Vorgehensweise mit »Kommentar modifizieren« nicht gewundert). Womit ich nicht gerechnet habe ist, dass der Eintrag sofort ohne Rückfrage gelöscht wird. Suboptimal, um es mal zurückhaltend zu formulieren. Vor allem wenn man bedenkt, dass es bei Windows Betriebssystem-weit »click-through« gibt: Einmal versehentlich in den Hintergrund an die falsche Stelle geklickt, und weg ist der Eintrag, schönen Dank auch. Als ich noch Windows verwendet habe, ist es mir bei meinen täglichen, ausgiebigen Surftouren durchaus mal passiert, dass ich beim Wechseln eines Fensters durch Hineinklicken in ein im Hintergrund gelegenes Fenster mal einen Link ausgelöst habe. Sehr nervig, da ich dann erst wieder auf die »Zurück«-Schaltfläche klicken musste. Diese Stelle ist eine gute Gelegenheit, um mal wieder auf die Überlegenheit von Mac OS hinzuweisen: Dort gibt es click-through nicht. Ein Klick auf ein Fenster im Hintergrund schaltet erst mal das Fenster bzw. die andere Anwendung aktiv, erst ein weiterer Klick löst auch eine Funktion aus. Eine Zeit lang war das auch mal in Beta-Versionen von Safari so, aber da hat man sich zum Glück eines Besseren besonnen (siehe dazu auch John Grubers Artikel »The Problems With Click-Through« und »Much Ado About Click-Through« auf Daring Fireball).
Zurück zur Möglichkeit, Einträge nachträglich zu editieren. Von hier aus kann man mit einem Klick zur Seite »Kommentare bearbeiten« und es lässt sich auch ein Trackback-Ping setzen. Was nicht geht ist, im Nachhinein die Zeit von Einträgen zu ändern (vor- oder rückdatieren). Umlaute werden nicht in Entities konvertiert (vergleiche Textile.

Zur Bilderverwaltung kann ich nichts sagen, dieses Feature habe ich auch in Sunlog 2.2 noch nie benutzt. Ich verwalte alle meine Bilder per FTP-Client »von Hand«.

Der RSS-Feed ist standardmäßig nicht aktiviert, die Felder in der Konfiguration sind nicht vorbelegt. Beim Schreiben des RSS-Feeds gibt es einen »fatal error«.

Die Seite »Tools« wartet mit »Sunlog-Blocks«, Weblogs.com-Ping und Trackback auf, außerdem mit einer IP-Sperre und dem Tool zur Bearbeitung der Eintrags-Kategorien. Die Kategorien werden leider immer noch nicht in der Datenbank gespeichert, sondern wie auch schon in früheren Sunlog-Versionen in der Datei /cfg/categories.inc.txt. Die Sunlog-Blocks sind, wie der Name schon sagt, Blöcke, die wahlweise auf den Weblog-Seiten angezeigt werden können. Statt einen Kalender mühsam von Hand einzuhacken, gibt man im Template nur <? sunlog_block("calender"); ?> an, um so ein fertiges Kalender-Modul einzubinden. Das ist gut. Im Moment gibt es Sunlog-Blocks für einen Check-Referer-Link zum W3-Validator, für Kommentare, die Ausgabe der Kategorien-Liste (alphabetisch), Trackback, die eigentlichen Einträge, Links in der Navi-Leiste, die Ausgabe eines Info-Texts, einen Kalender und ein Login für Besucher (siehe Screenshot 3). Es lassen sich in zwei Schritten auch neue Sunlog-Blocks anlegen.

Das Template-System: Die Sunlog-Blocks im Bereich »Tools« habe ich bereits erwähnt. Neben dem alten Template-System aus Sunlog 2.2, bei dem es ein Template pro Ausgabeseite gibt (derer sieben), in denen alles von Kopf bis Fuß angegeben werden muss, gibt es jetzt wieder das aus Sunlog 2.1 gewohnte und einzig wahre System aus Header, Footer und dazwischen liegendem Datenbereich (Navigation, Index, Einträge, Archiv, Suche, Mail, Trackback, Sunlog-Blocks). Welches Template-System verwendet werden soll, kann in »Konfiguration & Benutzer« unter »Skripteinstellungen« gewählt werden.
Bei den einzelnen Template-Seiten wäre noch gut gewesen, wenn nicht nur die Hauptnavi angezeigt würde, sondern ebenfalls noch Links zu den anderen Template-Seiten.

Im Bereich »Konfiguration & Benutzer« gibt es vier Untersektionen: »Output-Konfiguration«, »Script-Konfiguration«, »Benutzerverwaltung« und erneut ein Link zu den Kategorie-Einstellungen (aus dem Bereich »Tools«).
Hier halte ich mich nicht so lange auf, da gibt es keine wesentlichen Änderungen zum Vorgänger. In der Output-Konfig wird die Sprache des Weblogs eingestellt, die Anzahl der Postings auf der Startseite und in den Kategorien (für RSS separat im RSS-Bereich einzustellen), Datumsformate, Anzahl der angezeigten Kommentare. In den Scripteinstellungen steht die Datenbank-Konfiguration, die Benachrichtigung bei neuen Kommentaren (standardmäßig aus), die Unterdrückung von HTML in Kommentaren (funktioniert jetzt) und dergleichen mehr. Die Benutzerverwaltung wurde überarbeitet, ist für mich als Einzelbenutzer nicht relevant.

Zu den Features des Weblogs, wie sie auch von Lesern genutzt werden können, sofern nicht bereits erwähnt (betrifft den Infotext, die Sunlog-Block »Letzte Kommentare«, Kategorien, Trackback, letzte Einträge, Links nach draußen).
Es gibt eine Login-Funktion um z.B. Namen für Kommentare schützen zu lassen oder den Zutritt zum »Café«, in dem die letzten fünf Themen und Kommentare angezeigt werden und die »Leseablage« für vorgemerkte Einträge.
eiterhin hat’s eine Möglichkeit zur Registrierung und eine Funktion »Passwort vergessen«, die einem in der Theorie ein neues Passwort zusendet. In der Praxis wird das Passwort tatsächlich geändert, aber eine Mail mit dem neuen Zugang habe ich nicht bekommen, so dass ich mich jetzt auch nicht mehr im Admin-Bereich anmelden kann. Macht aber nichts, ich bin kurz vor Ende meines Berichts.
Einer der Sunlog-Blocks ist ein Monatskalender: Klick auf einen Tag und Sunlog zeigt alle Einträge dieses einen Tages an (endlich). Was es dagegen immer noch nicht gibt, sind vor/zurück-Links, um zwischen Einträgen zu blättern.
Im Archiv funktioniert der Link »Gesamtarchiv« nicht, der in Sunlog 2.2 noch sämtliche Überschriften aller Einträge im Weblog anzeigt. Bei Klick auf den Monat »July« (ich habe Deutsch in der Output-Konfiguration eingestellt) erscheinen die Überschriften aller Einträge des Monats Juli.
Die Suche hat sich gegenüber Sunlog 2.2 verbessert, aber nicht viel. Was gleich geblieben ist: Es können entweder Einträge oder Kommentare durchsucht werden, Eintrags-Überschriften werden werden nicht berücksichtigt (die Suche lässt sich auch nicht auf sie eingrenzen). In der alten Version wurde nur nach einem Begriff gesucht, auch wenn man zwei eingegeben hat. Welcher zur Suche hergenommen wurde, war eher zufällig. Die Ausgabe der Suchergebnisse erfolgte nicht nach Relevanz sondern chronologisch aufsteigend. In der neuen Suche hat sich daran nichts geändert. Verknüpfungen mit ODER oder UND oder das Suchen nach Phrasen (durch Anführungszeichen umschlossen) sind nicht möglich. »Getroffene« Wörter in den Suchergebnissen werden nicht hervorgehoben.

Ein Blick auf die Ankündigung vom März zur Verfügbarkeit der neuen Version »innerhalb der nächsten vier Wochen« zeigt, welche der damals angekündigten Features unter den Tisch gefallen sind:
»Mobil2Sunlog«: Die Funktion »mit Mobil2Sunlog direkt vom Handy aus bloggen« habe ich nicht finden können.
Ja, das war’s auch schon, der Rest wurde tatsächlich umgesetzt: Neue Startseite, neue Templates, neue Benutzerverwaltung. Trackback und die Bildverwaltung habe ich nicht getestet.
Darüber hinaus gibt es aber viele neue und alte Fehler, außerdem fehlen immer noch dringend notwendige Features wie vor/zurück-Links, eine richtige Suche oder das vor- und rückdatieren von bereits veröffentlichten Einträgen bzw. das terminieren neuer Einträge oder die zeitlich zurückliegende Einordnung neuer Einträge.

Mein Fazit daher: Ich werde nicht umsteigen. Es fehlen zu viele wichtige Dinge und es wäre zu viel Anpassungsarbeit nötig, um die neue Sunlog-Version rund zu bekommen, auch wenn Skript-Fehler beseitigt sind.
Dennoch Respekt vor der freiwilligen Arbeit und dafür, Sunlog kostenlos zur Verfügung zu stellen (tatsächlich habe ich übrigens Andreas, dem Entwickler der 2.2- und Vorgänger-Versionen, einen kleinen Obolus zukommen lassen). Aber ehrlich gesagt könnte man für dieses Update kein Geld verlangen (gut, es ist eine Beta-Version) und nach einem Jahr Entwicklungszeit hätte ich mir auch mehr erwartet, sorry.
Dass ich nicht auf die 2.3 umsteigen würde, stand schon vor diesem Test fest (siehe Eintrag von 02:22 Uhr), aber aus anderen Gründen, die ich am Mittwoch dargelegt habe. Der Test der letzten Stunden hat mich in meinem Urteil allerdings bestätigt.

Erschienen am Sonntag, 27.07.2003 @ 6:26 | Kommentare deaktiviert
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Montag, 28.07.2003

»And now to something completely different.«

Aus manchen Webforen ist vielleicht bekannt, dass es »Dienstränge« gibt, je nachdem, wie viele Beiträge ein Teilnehmer geschrieben hat. Mit Bezeichnungen wie »Einsteiger« oder »Junior Member« geht’s los und das steigert sich dann in Richtung »Experte« und dergleichen.

Seit einiger Zeit bin ich in einem Forum unterwegs, in dem es eine etwas andere Einteilung gibt:

Vollhuf bis 4 Einträge
Brezlbäcker 5-9 Einträge
Affenprinz 10-14 Einträge
Zweidupferlahnunghaber 15-19 Einträge
Günther 20-29 Einträge
Check-o-mat 30-49 Einträge
Superperforator 50-74 Einträge
Kingdingeling 75-99 Einträge
Grandmastersuperchief ab 100 Einträge

Ich find’s cool.   :-)

Und nun zu etwas völlig anderem.
Amazon.com bietet in seinen Produktkategorien neuerdings RSS-Feeds für neue Produkte an. Wegweisend!
Noch im Beta-Test und nicht beworben. Mir ist auch nicht ganz klar, wie John von inluminent sich seine Liste von Kategorie-Feeds zusammenstellen konnte, ich habe keine Übersicht gefunden. URL-Experimente?
[Gesehen bei inluminent.]

Erschienen am Montag, 28.07.2003 @ 8:14 | Kommentare deaktiviert
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Ohne konkreten Anlass

Aber weil’s mir gerade wieder einfällt: Manchmal hätte man als Web-Designer Lust, dem Kunden zu sagen:

»Suchen Sie sich aus den folgenden drei Eigenschaften zwei aus: Schnell, gut, günstig.
Die Kombination schnell und günstig bieten wir nicht an.«

In diesem Zusammenhang: Bei Christian bin ich mal wieder über den Lynx-Viewer gestolpert.
An der SAE habe ich gelernt, dass sich Ton-Ingenieure ihre Arbeit absichtlich auch auf schlechten Boxen anhören. Denn wenn es da gut klingt, dann auf teuren allemal. So mancher Web-Kollege könnte sich daran mal ein Beispiel nehmen und seine Seiten durch den Lynx-Viewer jagen: Wenn die Inhalte dort lesbar sind, dann sind sie es auf jedem Browser.

Erschienen am Montag, 28.07.2003 @ 16:33 | Kommentare deaktiviert
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Mittwoch, 06.08.2003

Weblog-Software-Contest

Daniels neue Version von Sunlog, »2.3 release candidate 1«, nach einem Jahr Entwicklungszeit am 26. Juli veröffentlicht und sogleich von mir hart aber gerecht verrissen, steht jetzt nochmal in einem ganz anderen Licht da – und zwar nicht unbedingt in einem besseren.
Andreas, der ursprüngliche Entwickler von Sunlog, gab Anfang der Woche einen ersten Einblick (mit Screenshots) ins bald erscheinende »Sunlog lite«. Das ist das wahre Sunlog 2.3!

Erschienen am Mittwoch, 06.08.2003 @ 12:57 | Kommentare deaktiviert
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Montag, 13.10.2003

Unicode

Joel Spolsky hat auf seinem Weblog einen sehr guten Artikel zum Thema Unicode geschrieben: »The Absolute Minimum Every Software Developer Absolutely, Positively Must Know About Unicode and Character Sets (No Excuses!)«
Die Überschrift sagt eigentlich schon alles. Dennoch ein kurzer Ausschnitt, worum’s geht:

»If you are a programmer working in 2003 and you don’t know the basics of characters, character sets, encodings, and Unicode, and I catch you, I’m going to punish you by making you peel onions for 6 months in a submarine. I swear I will.
In this article I’ll fill you in on exactly what every working programmer should know. All that stuff about "plain text = ascii = characters are 8 bits" is not only wrong, it’s hopelessly wrong, and if you’re still programming that way, you’re not much better than a medical doctor who doesn’t believe in germs. Please do not write another line of code until you finish reading this article.«

Wer überhaupt keine Ahnung hat, was Unicode ist, hier eine Erklärung in einem Satz aus Jeffrey Zeldmans DWWS (S. 166):

»Unicode is a comprehensive character set that provides a unique number for every character, "no matter what the platform, no matter what the program, no matter what the language."«

Über die Details wie BOM (»Byte Order Mark«) klärt Joels Artikel auf.

Erschienen am Montag, 13.10.2003 @ 19:27 | Kommentare deaktiviert
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Dienstag, 25.11.2003

Projektabwicklung, anschaulich erklärt

Klicksduhier. Von Holger via ICQ.

Erschienen am Dienstag, 25.11.2003 @ 20:24 | Kommentare deaktiviert
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Samstag, 29.11.2003

347,8 Meter im Weihnachtsmann-Weitwurf…

…bis zum Rentier. Wer schafft mehr?

Erschienen am Samstag, 29.11.2003 @ 15:03 | Kommentare deaktiviert
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Sonntag, 21.12.2003

Sag’ zum Abschied leise »Servus«.

Jede Anwendung erlaubt heutzutage das Speichern der geöffneten Dokumente – jede Anwendung? Nein, Webbrowser bieten dieses Feature nicht, könnten es aber dringend benötigen.

Ich gehöre nicht zu den Leuten, die einmal am Tag ins Web gehen, den Kontostand abfragen und dann den Computer wieder einmotten. Der Browser ist für mich eines der wichtigsten Programme überhaupt: Er läuft bei mir ständig und ich habe zu jedem beliebigen Zeitpunkt ein ganzes Rudel an Seiten offen, dutzende von Tabs in zig Fenstern.
Häufig ist es bei mir sogar so, dass ich Tabs zu einem bestimmten Thema in einem Fenster zusammenfasse: Das Fenster mit den 5 Tabs zu Mac-Themen, das Fenster mit den 26 Tabs zu Spiegel- und Heise-Artikeln die ich noch lesen will, das Fenster mit 8 neuen CSS-Artikeln von diversen Seiten etc.pp.

Ein kleineres Problem lässt sich mit eiserner Disziplin in den Griff bekommen: Genau hinschauen, wohin man klickt. Versehentlich die Schaltfläche zum Schließen eines Fensters erwischt? Pech für die 20 Tabs, die darin geöffnet waren, die sind weg.
Ärgerlich ein Bug in Apples Safari: Ein Fenster mit einer einzelnen Seite kann per Apfel-W geschlossen werden, allerdings schließt der nächste Druck auf Apfel-W unter Umständen nicht den aktiven Tab im nächsten Fenster, sondern gleich das ganze Fenster mit all seinen Tabs (wer’s testen möchte: Auf tvtv.de in der Tagesansicht auf eine Sendung klicken, dann das Pop-up mit Apfel-W schließen und danach im ursprünglichen Fenster wieder mit Apfel-W den Tab mit tvtv.de bearbeiten: Auch dieses Fenster wird geschlossen, nicht nur der einzelne Tab).

Richtig Freude kommt auf, wenn der Browser absemmelt oder der Rechner mal einfriert und durchgestartet werden muss und somit alle Fenster mit allen Tabs in den Abgrund reißt.
Wenn Word mal abstürzt, kann ich mir einen einseitigen Brief in fünf Minuten wieder aus den Fingern saugen. Aber mehrere Dutzend geöffnete Seiten – egal ob in einzelnen Fenstern oder in Tabs – wieder zu finden und zu öffnen, dauert lang. Die History (»Verlauf«) hilft mir nicht wirklich weiter, wenn einige der Seiten schon seit zwei Tagen geöffnet waren und sich zwischen hunderten anderen Adressen in der History verstecken.

Was ich haben will sind zwei Dinge:

  1. Eine Option in den Einstellungen die dafür sorgt, dass beim Schließen von Fenstern nachgefragt wird: »Soll das Fenster wirklich geschlossen werden?« Sogar TextEdit bringt das fertig.
  2. Eine Art »Snapshot«-Funktion, die ständig die URLs aller aktuell geöffneten Seiten speichert. Nicht nur eine vergleichsweise »dumme« Verlaufsfunktion, welche sich die zuletzt besuchten Seiten merkt, sondern etwas mit mehr Grips: Wenn ich den Browser schließe oder er abstürzt, will ich beim nächsten Start eine Frage auf dem Bildschirm sehen: »Sollen die zuletzt geöffneten Seiten wieder geladen werden?«

Wenn’s schon eine Snapshot-Funktion gibt, sollte man sie auch manuell auslösen können. Für solch ein Feature müssen Fans sicherlich nicht lange gesucht werden.
Alternativ wäre eine Möglichkeit nett, per Script die einzelnen Fenster (oder noch besser die Tabs in Fenstern) abzufragen und deren URLs auf Knopfdruck alle in eine Datei schreiben zu lassen.

Für Safari und BBEdit gibt es ein AppleScript von John Gruber (»Scripting Safari URLs«), das – von BBEdit aus aufgerufen – die URLs aller offenen Safari-Windows in einer Liste anzeigt und auf Klick eine dieser URLs in das gerade geöffnete BBEdit-Dokument übernimmt. Evtl kann das Script dahingehend modifiziert werden, dass es alle URLs dieser Liste in das BBEdit-Fenster schreibt; dazu kenne ich mich jedoch zu wenig mit AppleScript und BBEdit aus. Es wäre immerhin ein Anfang in Richtung einer Snapshot-Funktion. Leider können Tabs in Safari nicht über AppleScript angesprochen werden (wieder John Gruber: »Safari’s Unscriptable Tabs«).

Für OmniWeb, der leider keine Tabs kennt, gibt es im Zusammenhang mit OmniOutliner eine Lösung: Das Script »Save OmniWeb URLs« speichert die Adressen aller geöffneten OmniWeb-Fenster in ein Outliner-Dokument – zumindest in der Theorie, denn bei mir bricht es mit einem Fehler ab (OW4.5 und OO2.2.6).

Selbst wenn das funktionierte: Solch eine manuelle Snapshot-Funktion hilft einem nur, wenn man nach dem alten Motto »Save early, save often« verfährt und selbst Browser-Zustände speichert. Denn Abstürze kann ich ja nicht kommen sehen.

Opera bietet die von mir gewünschte Frage beim Programmstart tatsächlich an: »Continue browsing there I was last time«. Das klingt vielversprechend (wenn auch mehrere Fenster zu einem Fenster zusammengefasst werden), außerdem beherrscht Opera Tabs, ist relativ aktuell, was Standard-Unterstützung betrifft (speziell CSS) und sogar das Programmende kann man sich bestätigen lassen. Allerdings ist die Mac-Version nur auf dem Versionsstand 6.03, während man in Norwegen für Windows-Plattformen bereits bei Version 7.23 angelangt ist und die 7.5 plant.
Wie sieht’s aus mit Abstürzen, wer hat Erfahrung mit Opera? Kann man nach einem Absturz dort weitermachen, wo man aufgehört hat?

Meinungen, Tipps, Hinweise?

[Dieser Text erschien am selben Tag bei Mac-TV.de]

Nachtrag (14:37 Uhr): Das Problem ist behoben, siehe meinen neuen Eintrag »Sag’ zur Wiederkehr leise "Hello again"«.
Safaris Tabs lassen sich doch per AppleScript ansprechen und jemand hat zwei Scripte zum Speichern und Öffnen geschrieben.

Erschienen am Sonntag, 21.12.2003 @ 0:18 | Kommentare deaktiviert
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Sag’ zur Wiederkehr leise »Hello again«.

Nachtrag zu meinem Posting »Sag’ zum Abschied leise "Servus"« von vor 14 Stunden: Es gibt eine Lösung!

Darauf gebracht hat mich ein Kommentar zum Artikel bei Mac-TV.
Der Leser mine23 schrieb, dass die Tabs inzwischen sehr wohl per AppleScript angesprochen werden können, ich solle mal bei macOSXhints schauen. Dort fand ich den Beitrag »Saving and restoring tabs in Safari« vom 16.09.03, der genau mein Problem beschrieb – und er hatte eine Lösung im Gepäck.

Es funktioniert so: Es gibt zwei AppleScripts, eines zum Speichern aller momentan geöffneten Tabs und eines zum Laden der zuvor gesicherten Adressen.
Das Speichern-Script – bei mir heißt es »Save current Tabs« – schreibt die URLs aller Tabs in eine Textdatei, die im Verzeichnis ~/Library/Preferences/ unter dem Namen »Safari Saved URLs« beheimatet ist.
Das Öffnen-Script – bei mir »Open saved Tabs« – liest diese Textdatei und lädt nacheinander wieder die URLs in Tabs. Sehr schön: Beim Öffnen stellt Safari alle Tabs wieder in den Fenstern her, in denen sie ursprünglich waren – nicht alle Tabs in ein Fenster, wenn sie vorher auf mehrere Fenster verteilt waren (wie es Opera macht).

Es gibt noch ein paar Stolperfallen: Das Script-Menü muss laufen und UI-Scripting muss aktiviert sein (in den Systemeinstellungen in der Sektion »Bedienungshilfen« die Option »Zugriff für Hilfsgeräte aktivieren« auf dem Reiter »Sehen«).
Ich empfehle außerdem, die Kommentare des macOSXhint-Tipps zu lesen. Darin findet sich eine verbesserte Version des Speichern-Scripts, das auch versteckte Tabs berücksichtigt. Außerdem funktioniert das Öffnen-Script auf Nicht-Englischen Systemen nicht auf Anhieb. In den Kommentaren ist aber eine Ergänzung zum Öffnen-Script, so dass es ebenfalls auf deutschen Mac OS X-Systemen läuft.
Schritt-für-Schritt-Anleitung:

  1. Die beiden Scripte per Copy/Paste von macOSXhints laden und in den Skripteditor (/Applications/AppleScript/Script Editor) kopieren. Die Korrekturen aus den Kommentaren einarbeiten.
    Alternativ meine fertigen Scripts inklusive Korrekturen bei mir runterladen.
    Die Scripts werden in ~/Library/Scripts/Safari unter beliebigen Namen abgelegt.
  2. Im Speichern-Script die »localizations« zu Beginn anpassen:
    property windowMenu : "Fenster"
    property nextTabMenuItem : "Nächsten Tab auswählen"
  3. Das UI-Scripting in den Systemeinstellungen aktivieren (siehe oben oder bei Apple).
  4. Das Script-Menü über /Applications/AppleScript/Install Script Menu freischalten (siehe ebenfalls bei Apple).
  5. Fertig, die Scripte können sofort verwendet werden.

Ich bin glücklich!
Es ist allerdings nur die zweitbeste Lösung, da man das alles per Hand machen muss. Abstürze kommen unverhofft, und wenn man wichtige Sessions nicht zuvor gespeichert hat, helfen einem die Scripte im Nachhinein auch nicht mehr. Wie immer gilt: »Save early, save often.«

 
P.S.: Keine Gewähr.

Nachtrag (15:30 Uhr): Das Speichern-Script in der neuen Version (aus den Kommentaren) funktioniert nur mit Safari 1.0 unter OS X 10.2 Jaguar. Bei Safari 1.1 mit OS X 10.3 Panther gibt’s einen Fehler. Ich schaue gerade drüber. Unter Panther funktioniert aber das ursprüngliche Speichern-Script aus dem macOSXhint (speichert jedoch nur sichtbare Tabs!).

Nachtrag (18:50 Uhr): Ein Schritt näher an der Problemlösung: Nach den Properties muss die Zeile set url_list to {} eingefügt werden. Dann klappt es mit dem Überschreiben der alten »Safari Saved URLs«-Datei und dem richtigen Zeilenumbruch in der Datei.
Allerdings bleibt ein Fehler: Es werden nur die Tabs des Fensters im Vordergrund erfasst, nicht die der weiteren Fenster. Das Script »weiß« aber, dass es mehr als ein Fenster gibt: In die »All done«-Meldung habe ich die Ausgabe der Variable eingebaut, in der die Fenster-Anzahl gespeichert ist:

»All done: URLs from 2 windows saved.«

Die aktuellen Versionen der Scripte sind online zum Download.

Erschienen am Sonntag, 21.12.2003 @ 14:37 | Kommentare deaktiviert
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Freitag, 26.12.2003

Nachtrag zum Speichern von Browser-Tabs

Nicht Brause-Tabs.   :-)
Es geht um das Problem, dass aktuelle Browser nicht den Status der geöffneten Fenster speichern, um nach Beendigung (z.B. Systemupdate) oder einem Absturz dort weitermachen zu können, wo man aufgehört hat. Die History (Verlauf) hilft nicht, wenn man mehrere hundert Adressen die Woche oder sogar am Tag ansurft und einem der Browser abstürzt, mit URLs, die bereits seit zwei Tagen auf Aufmerksamkeit in geöffneten Fenstern warten.
Es gibt einige Ansätze, aber keiner taugt so richtig. Firebird kann mit der Extension »Session Saver« eine Sitzung abspeichern (sprich, er merkt sich die gerade geöffneten URLs). Allerdings ist für mich dieses Feature kaum zu gebrauchen, da nur das Fenster im Vordergrund berücksichtigt wird (immerhin inklusive Tabs).
Opera merkt sich alle geöffneten Tabs in allen geöffneten Fenstern, lädt nach einem Neustart aber sämtliche Tabs in ein Fenster. Nicht gut, wenn man verschiedene Fenster mit Tabs nach Themen gruppiert hat (ein Fenster mit x Tabs zu Mac-Themen, ein Fenster mit y Tabs mit Nachrichten…).
Galeon kann das angeblich auch, den habe ich aber nicht testen können.

Für Apples Safari gibt es einen Ansatz, den ich in meinem Eintrag »Sag’ zur Wiederkehr leise "Hello again"« am 21.12.03 vorgestellt habe. Er beruht auf drei Artikeln von John Gruber, die er in seinem Weblog »Daring Fireball« vorgestellt hat (1, 2, 3).
In einem Beitrag auf macOSXhints hat mazatty zwei AppleScripts gezeigt, die die URLs mehrerer Tabs in mehreren Safari-Fenstern in eine Textdatei schreiben bzw. diese aus dieser Textdatei wieder herstellen. Die Tabs von Safari können eigentlich nicht direkt durch AppleScript angesprochen werden, durch UI-Scripting und das Script-Menü von OS X wird dies jedoch möglich (siehe auch meinen Text vom 21.12. zur Vorgehensweise, Speicherort der Scripte etc).

Das Öffnen-Script muss durch Hinweise aus den Kommentaren (von gctuser) bei macOSXhints angepasst werden, so dass es auch auf Nicht-Englischen Systemen funktioniert.
Vom Speichern-Script gibt es zwei Versionen: Das Original aus dem ursprünglichen macOSXhints-Beitrag und eine verbesserte Version aus den Kommentaren darunter. Beide Versionen stammen von mazatty. Ich nenne sie »original« und »comments«. Damit das comments-Script auf Mac OS X 10.3 Panther läuft, muss es der geänderten AppleScript-Syntax angepasst werden. Jeff Schuler gibt einen entsprechenden Hinweis, außerdem muss noch eine Zeile von applescript.net eingearbeitet werden.

Worin unterscheiden sich die beiden Versionen? Beide Save-Scripte (original und comments) speichern die URLs mehrerer Tabs in mehreren Fenstern. »original« allerdings berücksichtigt keine Tabs, die versteckt sind (weil das Fenster nicht breit genug ist; verbergen sich hinter dem >>-Menü). »comments« sichert auch diese verborgenen Tabs, allerdings nur vom Vordergrund-Fenster, nicht aus weiteren Fenstern.
Beide Save-Scripte erledigen den Job also nur zur Hälfte. Mein Wissen von AppleScript ist leider zu begrenzt, so dass ich nicht die beiden Varianten zum perfekten Save-Script vereinigen kann – ich verstehe nicht, wie das comments-Script an die verborgenen Tabs heran kommt, da es komplett anders aufgebaut ist.

Wer mehr von AppleScript versteht als ich, findet vielleicht eine Lösung, damit das comments-Script auch die weiteren Fenster berücksichtigt bzw. das original-Script auch die versteckten Tabs abklappert.
Die drei Scripte können bei mir runtergeladen werden. Enthalten ist das »Open saved Tabs«-Script, das mit Safari 1.1 auf OS X 10.3 einwandfrei funktioniert. Es enthält bereits die Anpassung von gctuser aus den macOSXhints-Kommentaren.
Das StuffIt-Archiv enthält außerdem beide Varianten des Speichern-Scripts: »Save current Tabs – comments« und »Save current Tabs – original«. Wer mag, kann sich an der Vereinigung der beiden Scripte versuchen.

Immerhin kann das original-Script verwendet werden, um mehrere Fenster mit Tabs (alle sichtbar, keine versteckt) zu sichern, das haut gut hin und hat sich bei mir bereits gestern bewähren dürfen. Das ist eine Lösung die Funktioniert, so lange man es mit den Tabs in einem Fenster nicht übertreibt.
Mit Jeff Schuler stehe ich in Kontakt, aber er hat auch noch keine bessere Lösung. mazatty hat leider noch nicht auf meine Mail geantwortet.

Eine bessere Lösung wäre freilich, wenn Apple in eine der nächsten Safari-Versionen selbst eine manuelle und automatische Snapshot-Funktion einbauen würde, wie von mir beschrieben (und natürlich schon über Apples Feedback-Formular eingekippt). Vielleicht schon zur MacWorld in zwei Wochen?

Erschienen am Freitag, 26.12.2003 @ 1:05 | Kommentare deaktiviert
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Freitag, 02.01.2004

Neues zum Thema Browserstatus: OmniWeb 5

Thinksecret berichtet, dass die Omni Group einen neuen Bereich auf ihrer Website eingerichtet hat, auf dem die kommende Version 5 ihres Browsers OmniWeb beleuchtet wird.
Laut Thinksecret soll OmniWeb 5 (OW5) auf der Macworld nächste Woche vorgestellt werden. Ab dem 2. Februar startet demnach eine öffentliche Beta-Phase, die mit einem Monat bis zur final release aber recht kurz ausfallen soll. OW5 wartet mit »really useful tabs« und anderen Verbesserungen auf. Außerdem wird es eine Funktion geben, um den Browserstatus abzuspeichern:

»OmniWeb 5 will also include a new Workspaces feature, saving all open web pages as individual browsing sessions. OmniWeb 5 will save data about tabs, history, pages, and window location, and users will be able to drag-and-drop workspace contents between them, as well as restore to saved “snapshots” and email workspace files to others.«

Thinksecret bietet, neben den Neuigkeiten der Omni Group, noch einige weitere Infohäppchen und Screenshots an.

OmniWeb basiert seit der Version 4.5 vom August 2003 auf Apples rendering engine »WebCore«, die auch von Apples Browser Safari genutzt wird. Die Umstellung wurde ebenfalls erstmals von Thinksecret enthüllt.
Bei Safari wird mit dem Erscheinen der Version 1.2 in den nächsten Wochen gerechnet. Ob die Neuauflage neue Features oder vornehmlich Verbesserungen unter der Haube bringen wird, ist unklar.

Erschienen am Freitag, 02.01.2004 @ 7:25 | Kommentare deaktiviert
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Freitag, 09.01.2004

CSS: »Horizontal and vertical centering, together at last.«

Bei WaSP gesehen: Dead Centre. Eine rote Box, horizontal und vertikal mittels CSS auf die Seite gedübelt.

Erschienen am Freitag, 09.01.2004 @ 16:13 | Kommentare deaktiviert
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Sonntag, 25.01.2004

Yeti Sports: Nach Nikoläusen jetzt Pinguine

Ah, was ist das? Nach dem Weihnachtsmann-Weitwurf fliegen jetzt Pinguine durch die Luft (gesehen bei Andreas und Andrew). Angetrieben werden sie allerdings nicht durch Katapulte, sondern durch Keulen.   :-)

238,8 Meter. Mit einer anderen Version kann man auch größere Weiten erzielen: 553,60 Meter.

Erschienen am Sonntag, 25.01.2004 @ 17:56 | Kommentare deaktiviert
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Montag, 02.02.2004

Vielversprechend: OmniWeb 5

Die Spatzen pfeifen es von den Dächern (Flow, Dobschat 1, 2, 3, 4): Die öffentliche Beta-Version von OmniWeb 5 ist zu haben. Erste Eindrücke:

Die neue Version von OmniWeb, das seit Version 4.5 wie Safari auf der rendering engine WebCore basiert, ist noch etwas wacklig auf den Beinen. Mir stürzte der Browser innerhalb einer Stunde viermal ab, aber damit ist die Beta immerhin stabiler als NN4.   :-)
Ich gehe davon aus, dass die Omni Group bis zur final release noch die gröbsten Fehler ausbügeln wird (hat jemand etwas darüber gelesen, ab wann man die Kreditkarte zücken darf?). Die Software von Omni, wie z.B. der Outliner oder Graffle genießt generell einen sehr guten Ruf.

Die Tabs werden nicht, wie von anderen Browsern gewohnt, in einer Leiste unter der URL-Zeile angezeigt, sondern in einem Drawer (Schublade) – wie die Sheets eine »Systemfunktion« von OS X. Abgesehen vom Programm Preview/Vorschau bin ich kein Freund von Drawern, da sie viel Platz wegnehmen; bei iCal hasse ich sie regelrecht.
Aber OmniWebs Lösung gefällt mir ganz gut, die Tabs in einem Drawer unterzubringen. Wahlweise werden sie als Liste oder als Thumbnails angezeigt. Per Drag’n'Drop können die Tabs neu arrangiert werden – sehr nützlich.
Meine geliebte Funktion »In Tabs öffnen«, die man auf einen Bookmark-Ordner anwenden kann, ist auch in OW5 enthalten, allerdings nicht als letzter Menüeintrag im Bookmark-Ordner, sondern per Rechtsklick und Aufruf des Kontextmenüs zu einem Ordner.

Endlich, endlich fragt der Browser sicherheitshalber nach, wenn man auf den roten Drops in der Titelzeile des Fensters klickt, um es zu schließen:

»You have more than one tab in this window. Are you sure you want to close it?«

Darauf habe ich in einem Browser lange gewartet. Das Feature kann in den Preferences ein- und ausgeschaltet werden (Default: An). Es nervt allerdings ein bisschen, wenn man ein Fenster schließen will und die Abfrage kommt, obwohl eben dieses Fenster Teil eines frisch gespeicherten Workspace-Snapshots ist.

Da wären wir auch schon beim absoluten Killer-Feature: Workspaces. Darauf habe ich ebenfalls lange gewartet und OmniWeb bietet mir diese Möglichkeit nun erstmals. Einfache Erklärung: Mehrere Seiten mit all ihren Tabs können als »Workspace« gesichert werden, per »Snapshot«. Später können die Workspaces durch vorher gespeicherte Snapshots wiederhergestellt werden, mit all ihren Fenstern und Tabs. Es können mehrere Workspaces angelegt werden, z.B. zu unterschiedlichen Themen, um so seine Fenster etwas zu organisieren. Jedoch kann immer nur ein Workspace zur gleichen Zeit geöffnet sein.
Darüber hinaus sind die Dateien mit dem Suffix .owworkspace im Verzeichnis ~/Library/Application Support/OmniWeb 5 XML-Dateien, so dass anderen OmniWeb-Nutzern gespeicherte Workspaces zugeschickt werden können.
Genial, genial, genial! Ich habe keine fünf Minuten damit herumgespielt, schon habe ich mich in dieses Feature verliebt.

In OmniWeb 5 gibt es noch sehr viel mehr zu entdecken, die Preferences sind für Heavy-Surfer wie mich so eine Art Schlaraffenland. Die Preview-Seite der Omni Group zu OW5 bietet weitere Schmankerl, z.B. die Site-Preferences oder die Search-Shortcuts.
Safari wird sich für eine Version 1.5 oder 2.0 warm anziehen müssen, und ich neige im Moment sehr dazu, 30 Dollar für einen Browser zu bezahlen.

P.S.: Safari 1.2 ist über die Software-Aktualisierung zu haben. Nur ein paar kleinere Verbesserungen, eher ein Wartungsupdate.

Nachtrag (03.02.04, 23:13 Uhr): John Gruber hat in seinem Daring Fireball einen sehr ausführlichen Beitrag zu OW5 geschrieben, dem nichts hinzuzufügen ist. Exzellent beobachtet von John, wie immer.

Erschienen am Montag, 02.02.2004 @ 23:30 | Kommentare deaktiviert
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Mittwoch, 31.03.2004

Nummer 7 lebt

Etwas überraschend hat AOL angekündigt, dass es im Sommer noch ein Point-Release von Netscape 7 geben soll. An sich war ich – und viele andere – davon ausgegangen, dass Netscape als Browser Geschichte ist, nachdem AOL viele Netscape-Entwickler entließ (darunter auch der frühere »Standards Evangelist« von Netscape, Eric Meyer). Zumal sich AOL mit Microsoft einigte, weiterhin den IE in der AOL-Software als Browser zu verwenden.

Meine Annahme war eigentlich, dass künftig Mozilla, Mozilla Browser, Mozilla Firebird, Mozilla Firefox, oder wie das Programm heute heißt, Netscapes Erbe antritt.
Seit Version 6 basiert ja bekanntlich der Browser Netscape auf Mozilla.

Erschienen am Mittwoch, 31.03.2004 @ 14:20 | Kommentare deaktiviert
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Donnerstag, 01.04.2004

Get the update!

Als ich mich heute in ICQ mit einem Freund über meine ersten Flash-Erlebnisse unterhielt, hat er mich im Chat darauf hingewiesen, dass Macromedia eine Firma sei, die ich noch hassen lernen werde.
Ganz unbekannt ist mir Macromedia nun nicht: Ich kaufte u.a. bereits das »Dreamweaver 4 Fireworks 4«-Studio, und kannte beide Programme schon in den 2er Versionen. Ihm zufolge erhöht sich mit dem Einsatz von Flash wohl nochmal der Frustfaktor.

Kai hat wiederholt (u.a. 1, 2) über die neuen Versionen »MX 2004« geschrieben (das sind die 7er Versionen der Programme). Kurze Version: Das »Studio MX 2004« wurde verfrüht vom Stapel gelassen; den Veröffentlichungstermin gab scheinbar die Marketing-Abteilung vor und nicht die Entwickler: Langsam ohne Ende (Dreamweaver, Flash), weggelassene Features (Zeitleiste in Dreamweaver), immer noch keine einheitliche Oberfläche.
Im letzten November erschien erstmals in der Geschichte von Flash ein kostenloses Update für das Programm, dass nach massiver Kritik der Kunden in diversen Foren veröffentlicht wurde. Mitte März dann ein Update für Dreamweaver. Wieder mal konnte man zudem feststellen, dass Updates für die lokalisierten Versionen auf sich warten ließen. [Ist es eigentlich im deutschen Fireworks MX04 immer noch so, dass Fachtermini eingedeutsch werden? »Fenster-Gamma« statt »Windows-Gamma?« »Zwiebelschicht-Effekt« statt »Onion-skining«? »Stufen« statt »Levels« oder wenigstens »Tonwert-Korrektur?« Die »Feder«-Auswahl statt dem Original »feather« oder zumindest »weiche Auswahlkante«?]

Heute surfe ich wieder mal auf macromedia.com, um englische Trials runterzuladen und sehe das hier:

Werbung für den Updater: 50% schneller auf Windows, 70% schneller auf Mac, höhere Stabilität, Timeline-Feature wieder da

Okay, es wäre etwas viel verlangt, würde man wollen, dass Macromedia groß auf seiner Startseite schreibt: »Ja, wir geben zu, dass Studio MX 2004 unfertig auf den Markt geschmissen wurde.«
Wer eins und eins zusammen zählen kann, kommt aber auch selbst auf den Trichter, wenn er das über das kostenlose Dreamweaver-Update liest:

  • Bis zu 50% schneller auf Windows
  • Bis zu 70% schneller auf Mac
  • Erhöhte Stabilität
  • Zeitleisten-Funktion wieder da

Besser spät als nie. Und der Druck auf Macromedia muss schon sehr groß gewesen sein, wenn man Macromedia kennt und weiß, dass sowas in der Vergangenheit mindestens ein kostenpflichtiges Update rechtfertigte. Die letzten Unternehmenszahlen mit schleppendem MX04-Verkauf waren ja nicht so berauschend…

Nachtrag (22:17 Uhr): Ich vergaß zu erwähnen: Macromedia hat auch in anderer Hinsicht dazu gelernt: Nach dem Relaunch der Site »beglückte« man die Kunden mit sinnlosen RIAs, wie einer langsamen Benutzeranmeldung, ehe man sich Trial-Versionen herunterladen konnte. Gone: Keine Anmeldung mehr vor dem Download, noch nicht mal per HTML-Formular.

Erschienen am Donnerstag, 01.04.2004 @ 18:30 | Kommentare deaktiviert
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Sonntag, 04.04.2004

Ein beinahe perfektes Programm

Foto der InDesign-SchachtelInDesign rockt! Ich bin gerade dabei, ein Portfolio zusammen zu stellen, in dem meine bisherigen Projekte vorgestellt werden (um es dann als PDF potentiellen Auftraggebern zu schicken). Um solche Sachen zu layouten, greift man natürlich zu einem DTP-Programm, und nicht zu Word.

In der SAE habe ich den Umgang mit InDesign von Adobe gelernt. InDesign ist leistungsfähiger (1, 2), einfacher (1, 2) und billiger als der Konkurrent QuarkXPress von Quark (InDesign kostet die Hälfte, und bei Lizenzkosten von über 2.000 Euro pro Stück für Quark macht das was aus).
Manche Leute behaupten sogar (1, 2), dass der Marktführer Quark auf dem absteigenden Ast ist, und ich neige dazu, dem zu glauben. Man erinnere sich: Einst war Aldus Pagemaker der Platzhirsch, ehe Quark antrat, dem eingeschlafenen Riesen die Marktführerschaft streitig zu machen. 1994 wurde Aldus von Adobe aufgekauft, Pagemaker ist seither ein Adobe-Produkt, das allerdings im Sommer 2001 nochmal überraschend neu aufgelegt wurde (überraschend, da es seit 1999 InDesign gibt). Auf adobe.com gibt es ein PDF-Dokument, das die drei Publishing-Produkte aus dem Hause Adobe miteinander vergleicht (lokale Kopie). Seit einigen Jahren ist Quark träge und ruht sich auf seinen Lorbeeren aus: Neue Versionen kommen nur noch alle Jubeljahre, bringen wenige neue Features mit, die InDesign längst hat und kosten horrende Update-Gebühren.
Im Sommer 2003 erschien Version 6 von Quark und es war meines Wissens eines der letzten großen Programme, dass mehrfaches Undo einführte, um mal ein Beispiel zu nennen. Als QXP6 erschien, war Mac OS X bereits über zwei Jahre am Markt, und Mac OS ist die Standard-Plattform in der DTP- und Druck-Industrie. Quark schob Apple die Schuld in die Schuhe, indem sie sagten, OS X sei noch nicht reif genug. Quark verschwieg freilich, dass sämtliche anderen großen Programme der wichtigsten Hersteller längst für OS X erhältlich waren und einwandfrei funktionierten (diverse Macromedia- und Adobe-Produkte, Microsoft Office).

In der Überschrift schrieb ich von einem beinahe perfekten Programm. Mich haben eine Reihe von Dingen bei InDesign angenehm überrascht. Zum Beispiel, dass man alle nur erdenklichen Parameter für Text einstellen kann (sorry, ich bin da noch das steinzeitliche Word gewohnt). Einfache Textumfluss-Möglichkeiten, Konturoptionen, das Grundlinienraster, das Dokumentenraster, die vererbenden Masterseiten (Vorlagen), metrisches und optisches Kerning, optischer Randausgleich, automatisch passender Zeilenabstand, eingebautes Preflight, die Verknüpfungspalette (warnt z.B. vor fehlenden Bildern), einfache Einstellmöglichkeiten für zum Beispiel die Beschnittzugabe (in der Transformieren-Palette die X- und Y-Koordinaten eines Objekts mit neun verschiedenen Voreinstellungen für den Registration-Point). Sehr cool sind auch die Absatz- und Zeichenformate, quasi die Stylesheets von InDesign (Absatzformate können aufeinander aufbauen, leider kann ein Zeichenformat nicht auf einem Absatzformat basieren). Darüber hinaus alle erdenklichen Einstellungen beim PDF-Export (die sich InDesign für den nächsten Exportvorgang merkt), von der Bildkompression und -auflösung über die Sicherheits-Einstellungen bis zu den optionalen Schnittmarken.

Das Bild mit dem Dreieck befindet sich auf der Seite rechts oben. Damit es sicher gedruckt werden kann, ohne dass ein weißer Rand des Papiers sichtbar wird, muss eine Beschnittzugabe zur Position des Bildes hinzugefügt werden (3 mm).

Etwas gewöhnungsbedürftig ist es, für Objekte (Flächen, Linien, Text) Farben zu vergeben. Dazu ist ein bisschen Druckerei-Grundwissen erforderlich und man muss sich ggf. neue Farben aus den CMYK-Grundfarben erst zusammenmischen (wenn man keine Sonderfarbe von z.B. Pantone verwenden möchte, die im Druck extra Geld kostet).

Soweit gibt es eigentlich nur zwei Dinge, die mir nicht so gut an InDesign gefallen: Die Wort-Trennung und die Zuordnung von Rahmenlinien bei Tabellen-Zellen. Okay, das Anlegen von Hyperlinks ist auch etwas umständlich, aber nicht so tragisch, wenn man den Dreh raus hat.
Die Trennung arbeitet in der Regel korrekt (sie hat mir nur einmal »Screens-hot« getrennt), aber sie ist etwas übereifrig und trennt, nicht nur für meinen Geschmack, häufiger als nötig. Im Blocksatz macht sich das recht stark bemerkbar. In den Einstellungen für Absatzformate lässt sich im Bereich »Silbentrennung« jedoch festlegen, wie sehr InDesign einen Absatz mit Trennstrichen spickt.
[Ah ja, was ich schreibe, bezieht sich auf InDesign 2.0, nicht auf die neue dreier Version »InDesign CS«.]

Tabellen lassen sich sehr einfach anlegen: Einen Textrahmen aufziehen, aus dem Tabellen-Menü »Tabelle einfügen« wählen und die Anzahl von Zeilen und Spalten vorgeben. Kompliziertere Tabellen mit abweichender Zellenanzahl in verschiedenen Spalten habe ich noch nicht probiert. Abwechselndes Einfärben von Zeilen oder Spalten funktioniert problemlos.
Was mich aber Nerven kostet, ist die Funktion zur Festlegung der Linienart und -stärke. Und ich trau’s mich kaum zu sagen: In Word ist das besser gelöst (ich liebe den Tabellen-Zeichenstift!). Das Problem bei InDesigns Kontur-Palette ist, dass man nicht ablesen kann, welche Einstellungen für die aktuelle(n) Zelle(n) getroffen sind. Man sieht nicht auf einen Blick, was Sache ist: Welche Linien haben welche Strichstärke und welche Linienart? Erst wenn man die Linien genau so angeklickt hat, wie schon einmal zuvor (z.B. oben, unten und links), sieht man, welche Strichstärke die Linie aktuell hat, und ob überhaupt eine Linie eingestellt wurde.

Die Kontur-Palette in Aktion: Angezeigt wird, dass alle Linien aktiv sind (ohne Angabe der Linienstärke). Tatsächlich haben alle Zellenlinien eine Strichstärke von 1 pt, und zuvor wurde für die Spalte links der Auswahl eine Stärke von 0,5 pt für die senkrechten rechts eingestellt (die direkt an die Auswahl angrenzen).

Ok, in der Kontur-Palette ist nicht viel Platz, um neben jeder Zellenlinie je ein Drop-down für Linienart und Linienstärke unterzubringen. Im ausführlicheren Zellenoptionen-Dialog (»Konturen und Flächen«) sieht es allerdings kaum besser aus:

Abbildung verkleinert auf 75%.

Was bei mir ebenfalls keine Begeisterungsstürme hervorruft, ist das Drop-Down für die Linienart: Es enthält keine Vorschau der Linie, sondern nur Texteinträge wie »Breit-Breit« oder »Schmal-Breit«, wobei ich Einträge wie »Gepunktet« und »Gestrichelt« vermisse.
Kann jemand berichten, ob diese beiden Punkte in InDesign CS verbessert wurden?

Aber ansonsten ist InDesign über jeden Zweifel erhaben!

Erschienen am Sonntag, 04.04.2004 @ 23:50 | Kommentare deaktiviert
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Montag, 05.04.2004

Mehr Spaß mit Beschneidungspfaden

Ich schrieb ja schon, dass InDesign die Härte ist, aber es wird noch besser: Beschneidungspfade.
Man stelle sich folgendes vor: Eine Seite mit Text. Auf der Seite wird ein Bild platziert. Das Bild hat natürlich eine rechteckige Bounding-Box, die das ganze Bild umgibt, auch wenn das Bild, zum Beispiel ein Foto, nicht den ganzen Rahmen ausfüllt. Textumfluss sieht normalerweise so aus (Quick’n'Dirty):

Mit einem Beschneidungspfad kann man dem Text sagen, wo’s lang geht:

Die Sache ist recht einfach:

  1. Das Bild mit Apfel-D platzieren.
  2. Mit dem Pen-Tool einen Pfad um das Bild zeichnen und dabei die Kontur festlegen, an der der Text entlang fließen soll.
  3. Den Pfad ggf. noch korrigieren.
  4. Das Bild per Apfel-X in die Zwischenablage ausschneiden.
  5. Aus dem Bearbeiten-Menü den Befehl »In die Auswahl einfügen« wählen, währrend der Pfad angewählt ist.
  6. Mit gedrückter Shift-Taste zusätzlich zum Bild mit Beschneidungspfad den Text auswählen.
  7. Ein Klick in die Konturumfluss-Palette auf die gewünschte Umflussoption.

Evtl geht das mit dem Platzieren, Pfad zeichnen, Ausschneiden und wieder Einfügen auch einfacher, weiß ich nicht.
[Eigentlich kann InDesign einen Alpha-Kanal erkennen, der beispielsweise in Photoshop zum Bild hinzugefügt wurde. Mir gelang es allerdings nicht, den eingebetteten Alpha-Kanal zu nutzen, so dass ich manuell beschneiden musste.]

Ok, für altgediente DTPler ein alter Hut, und jeder hat schon mal solch einen Textumfluss in einer Zeitschrift gesehen. Für mich war es neu und ich find’s geil…

Erschienen am Montag, 05.04.2004 @ 0:32 | Kommentare deaktiviert
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Mittwoch, 07.04.2004

Portfolio-PDF online

Bei der PDF-Datei, die ich in den letzten Tagen mit InDesign erstellt habe, handelt es sich um ein Portfolio meiner bisherigen Projekte. Das PDF kann hier geladen werden: www.freimark.de/portfolio.pdf

Erschienen am Mittwoch, 07.04.2004 @ 19:03 | Kommentare deaktiviert
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Samstag, 05.06.2004

»How to Make Your Web Site Work with Windows XP Service Pack 2«

So ist ein Dokument im Microsoft-Developer-Center überschrieben. Auch wenn IE/Win dank Einstellung der Entwicklung technisch ins Hintertreffen geraten ist, wird man sich ein bisschen danach richten müssen, was Microsoft im Zusammenhang mit Webseiten schreibt. Denn anders als seinerzeit beim Zombie-Browser Netscape 4 besteht beim IE nicht die Hoffnung, dass er angesichts von über 90% Marktanteil in Bälde verdrängt wird und ausstirbt.
Deswegen ist das MSDN-Dokument Pflichtlektüre für alle Webworker.

Der Anfang des Textes schreckt den Standard-orientierten Web-Entwickler zwar ab, wird doch in der FAQ gefragt, ob man ActiveX-Controls auf seiner Website einsetzt. Weiterlesen lohnt jedoch, damit man sich nicht aus anderen Gründen wundert, weswegen sich im Herbst die Beschwerden von SP2-Usern häufen.

Beispiel Popup-Blocker: Seit ewigen Zeiten bereits Standard in den Konkurrenzprodukten, gibt nun auch Microsoft dem Leidesdruck der Surfer nach und spendiert dem IE in WinXP SP2 einen solchen Blocker. Soweit so gut, jedoch:

»Q: Does your Web site launch pop-up windows through other objects (e.g., Macromedia Flash movies)?
A: These pop-up blocker blocks these pop-up windows. There is no workaround.«

Scheiße.
Es kann sinnvoll sein, aus einem Flash-Film heraus per Mausklick ein Browserfenster zu öffnen. Zum Beispiel, um ein Admin-Frontend zu laden, das es nur als HTML und nicht in einer Flash-Form gibt (so wie ich das für mein Abschlussprojekt plane; ein zusätzliches Flash-Frontend für den Admin-Bereich will ich mir nicht antun…).

Die Frage ist: Funktioniert die folgende Methode für Popup-Aufrufe an den Browser aus Flash heraus noch, oder nicht?
Dieser ActionScript-Befehl auf einem Button in Flash (Code umgebrochen):

on (release) { getURL("Javascript:open_window ('popup.html','name','700','400','width=700,height=400')"); }

In der HTML-Datei, in der das Flash-Movie eingebunden wird, steht folgende Javascript-Funktion im <head>-Bereich (Funktion von den Gameworkern; Code umgebrochen):

<script type="text/javascript" language="JavaScript"> <!-- function open_window (url,w_name,w_width,w_height,features) { myWindow=window.open( url, w_name, features ); myWindow.moveTo(((screen.width/2)-(w_width/2)), ((screen.height/2)-(w_height/2)-50)); myWindow.focus(); } //--> </script>

In Flash wird die Javascript-Funktion zwar durch eine Benutzer-Aktion ausgelöst (das »Loslassen« des Buttons). Aber es handelt sich um ein ActionScript-Event. Aus dem MS-Dokument geht leider nicht hervor, ob das gemeint ist oder etwas anderes…

Abgesehen von meinem Flash-Problem sind die Änderungen durch SP2 im IE m.E. größtenteils sinnvoll und überfällig.

Erschienen am Samstag, 05.06.2004 @ 9:24 | Kommentare deaktiviert
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Dienstag, 13.07.2004

Emulator Blues

Ich genehmige mir heute morgen mal eine ganz kleine Auszeit und nutze die Gelegenheit, ein paar kurze Weblog-Einträge vom Stapel zu lassen. Etwas, über das ich letzte Woche schon schreiben wollte, aber mangels Zeit nicht konnte, ist der Emulator Blues. Unterzeile: »oder: Die Geschichte von einem der auszog, einen Pocket-PC-Emulator zu installieren.«

Für ein Projekt, das im Laufe der nächsten Wochen an Fahrt gewinnt, kann es passieren, dass ich HTML-Seiten für den Internet Explorer des Pocket PC – »pIE« – erstellen muss.
Um die Seiten auch testen zu können macht es Sinn, diese auf einem Pocket PC zu testen. Was macht man, wenn man nicht über einen Pocket PC verfügt? Man installiert sich einen Emulator.

Klingt ganz einfach, ist es aber nicht. Dass die Sache vermutlich zäh wie Gummi ablaufen würde – ein Emulator (Pocket PC) in einem Emulator (WinXP in Virtual PC auf OS X) – stellt dabei noch nicht das Problem dar.
Kann man sich von Microsofts Website einen, sagen wir, 40 MB großen Installer runterladen, der einem einen Pocket-PC-Emulator installiert? Natürlich nicht. Stattdessen muss man sich eine Reihe von Software-Paketen herunterladen:

  • Microsoft ActiveSync 3.7
    3,7 MB
  • SDK for Windows Mobile 2003-based Pocket PCs (»Pocket PC SDK«)
    84,1 MB
  • Emulator Images for Windows Mobile 2003-based Pocket PC Development
    33,0 MB
  • eMbedded Visual C++ 4.0 (falls man nicht das Visual Studio .NET 2003 hat)
    224,2 MB
  • eMbedded Visual C++ 4.0 Service Pack 3
    57,7 MB

Insgesamt 402,7 MB. Für einen Emulator.

Bei eMbedded Visual C++ ist sind zwei Dinge wichtig: Erstens, die richtige von zwei Setup-Dateien starten und zweitens den CD-Key eingeben, der ganz unten auf der Seite steht.
Nicht zu vergessen, dass bei der Installation eine bestimmte Reihenfolge eingehalten werden sollte. Dafür hat man in einem Team-Weblog von Microsoft einen Extra-Eintrag gewidmet: »How to install the Pocket PC Emulator«
Ein Howto für die Installation eines Emulators? Spätestens jetzt kann man sich schon mal denken: »Die haben doch den Arsch offen.«

Moment, geht ja noch weiter. Ich installiere also Virtual PC, installiere WinXP, installiere zwanzig wichtige WinXP-Patches (!) und installiere ein Rudel Software, um einen Emulator zu bekommen. Um dann festzustellen, dass es nicht läuft, weil ich ActiveSync vergessen habe (zu dem Zeitpunkt kannte ich das Howto noch nicht).
Also die WinXP-Installation gelöscht (sicher ist sicher), neu installiert, die zwanzig wichtigen WinXP-Patches erneut installiert und ActiveSync runtergeladen. Vielleicht ist an dieser Stelle der Ausdruck »zum Glück« angebracht, denn wer weiß, was noch gekommen wäre. Zum Glück ging es an dieser Stelle nicht weiter: Die Installation des ersten Software-Pakets, ActiveSync, scheiterte. Auf einem frisch installierten und gepatchted Windows blieb die Installation bei 92% hängen.

Ziemlicher Aufwand, um einen Emulator zu installieren.

Erschienen am Dienstag, 13.07.2004 @ 7:40 | Kommentare deaktiviert
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Donnerstag, 15.07.2004

Wasserstandsmeldung

Soll keiner glauben, dass ich zu viel Zeit hätte, nur weil ich am Dienstag mal vier Einträge geschrieben habe. Tatsächlich habe ich an diesem Dienstag 14 Stunden gearbeitet – schon wieder. Bei mir ging es zu wie auf der Post: Diverse Telefonate mit drei Kunden und einem Dienstleister, verschiedene dienstliche Mails und Chats, nebenbei eigentlich gearbeitet. Kundin ruft an und sagt, dass sie bis Mittwoch-Abend eine neue Domain mit einer ersten Seite darauf braucht, in den nächsten Tagen mehr (habe ich natürlich erledigt, keine Frage). Außerdem eine Testseite für das Pocket-PC-Projekt gebastelt und eine andere Website fertiggestellt: modern-bartending.de

modern bartending war für einen Tag mein SAE-Abschlussprojekt, bevor sich eine andere Gelegenheit aufgetan hat, die ich nicht ausschlagen konnte. Dennoch stand das Versprechen für modern bartending bereits im Raum, so dass ich deren Seite fertig machen musste. Was ich natürlich auch gerne getan habe!
Es handelt sich um die Website von Matthias Knorr und Anna Hilb. Er ist zweifacher Deutscher Meister im Flair-Bartending und sie konnte auch schon einige Erfolge feiern. Beim Flair-Bartending werden nicht nur lecker Cocktails gemixt, sondern das Ganze wird mit Show verbunden: Jonglage, Feuer, Synchronshows.
Falls Ihr mal für eine Veranstaltung einen Barservice benötigt und wenn es auch noch ein besonderer Barservice sein darf, dann engagiert Matthias und Anna! Ihr Einsatzgebiet ist ganz Deutschland, vor allem Süddeutschland. Sie bieten außerdem Kurse im Flait-Bartending an (Voraussetzung: Berufserfahrung als Barkeeper).

Derzeit ist nur die HTML-Website online. Diese wird in Kürze noch weiter ausgebaut, mit News, Bildern und Videos. In einigen Wochen folgt eine Flash-Variante.

Erschienen am Donnerstag, 15.07.2004 @ 9:58 | Kommentare deaktiviert
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Sonntag, 15.08.2004

Neue Website der »Creative Live« online

Es ist soweit! Die neue Website des 3D-Magazins »Creative Live« ist online. Noch nicht alles perfekt, aber wird.
An dem Projekt habe ich zusammen mit Lilly aus meinem SAE-Kurs gearbeitet (ihre eigene Website »Six Degrees of Freedom« kommt in Kürze, nicht über ihre leere Seite wundern).
Auf der SAE-Website gibt es auch eine Newsmeldung dazu:

Relaunch von Creative Live (15.08.2004)
Creative-Live… Powered by SAE

Pünktlich zur neuen Ausgabe der Zeitschrift Creative Live geht auch der Relaunch der neuen Website online.
Die Neugestaltung wurde im Rahmen eines Studentenprojekts von den Münchner Creative-Media-Studenten Lilly Wong und Stefan Freimark realisiert.

Creative Live dazu: “Eine aussergewöhnliche Leistung!”

Danke, danke, wir sind noch bis morgen Abend in der Stadt.   :-)

Erschienen am Sonntag, 15.08.2004 @ 19:26 | Kommentare deaktiviert
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Sonntag, 05.09.2004

Digital Presentations Management System: </hassle>

Wie angekündigt herrschte hier in den letzten Tagen etwas Flaute: Ich war für einen Auftrag in München. Genau gesagt war ich auf der Messe München auf dem Kardiologie-Kongress der ESC (European Society of Cardiology).

Zugegeben: Da denkt man sich erstmal: »Schön.« Tatsächlich ist dieser Kongress der größte Kongress Europas: Zwischen 28. August und 1. September kamen 30.000 Ärzte auf den Kongress, auf dem in knapp 30 Vortragsräumen über 3.000 Vorträge gehalten wurden. In zwei angrenzenden Messehallen wurde das neueste Handwerkszeug für den Kardiologen von Welt gezeigt.
Meine Aufgabe bestand darin, mit rund einem Dutzend Kollegen der SAEn Berlin und München im »Check-In« zu helfen: Etwa 1.800 Präsentationen liefen über das »DPMS« genannte System der Münchner Firma M-Events. Jede dieser Powerpoint-Dateien nebst etwaiger Videos musste ins System kopiert werden. Der jeweilige Redner saß daneben und sah sich die Präsentation auf einem Notebook von M-Events an: Funktionieren die Übergänge und die Videos, tauchen wegen fehlender Schriften komische Symbole auf? Wenn alles klar war, wurden die Dateien mit einem Mausklick auf den Server geladen.

Sinn der Übung: Die Präsentation wird vor der Rede vom Server auf das Thinkpad im Saal kopiert. Da die Dateien zuvor auf identischen Systemen getestet wurden ist sichergestellt, dass es während des Vortrags zu keinen Problemen kommt. Die Redner können sich ganz auf ihre Ausführungen konzentrieren und müssen sich nicht um die Technik kümmern. Zudem sparen alle Beteiligten Zeit und Probleme, da nicht vor jeder Präsentation mitgebrachte Notebooks umgesteckt werden müssen.
Ohne hier Werbung betreiben zu wollen, aber ich finde das System schlichtweg genial. Es ist absolut einfach zu bedienen, sieht gut/professionell aus und stellt – von der technischen Seite her – reibungslose Vorträge sicher. Jeden Tag haben allein mir 3 bis 5 Redner gesagt, dass sie das Sytem cool finden und bereits zur Genüge gegenteilige Erfahrungen auf anderen Kongressen machen mussten.
Falls jemand mal einen Kongress zu organisieren hat: M-Events anrufen. Das »M« steht übrigens nicht für München, sondern für »Marquardt Brothers«; M-Events hat auch schon Kongresse in Hamburg und Athen durchgeführt, demnächst steht eine Veranstaltung in Paris an.

Für mich als SAEler waren auch die Innereien recht interessant. So ganz wollte der Programmierer nicht mit den Infos rausrücken, aber ich kann mir im Großen und Ganzen zusammenreimen, wie die Software entstand. Nur so viel: Es ist sehr beeindruckend, was man mit Flash und Director machen kann…

Während des ESC-Kongresses kam ich bei Holger unter (danke!). Aufstehen war um kurz vor 6 Uhr angesagt, denn wir mussten bereits um 7 in der Messe sein. Feierabend war gegen 18 Uhr.
Holger und ich wussten die kurzen Abende zu gestalten: Seinfeld, Daily Show und Homestar Runner!

Wir testeten einen Griechen und sahen mal wieder beim Schnitzelmann vorbei: Den Griechen »Wotrys« kann ich sehr empfehlen, und würde ich noch meine Griechen-Top-5 führen, hätte er womöglich einen Platz in den höheren Rängen sicher. Die Adresse: Neureuther Str. 8 in 80799 München. Telefon: 089-27375731. Großes Spezi für 2,70, die Dolmades (eigentlich kaltes Dolmadakia) für 3,90 und das Souvlaki für 9,80 Euro. Die Bedienungen sind freundlich, die Weinblätter sind lecker, der Tzatziki ist scharf und das Souvlaki ist ebenfalls 1A.
Der Schnitzelmann heißt eigentlich »Steinheil« und befindet sich in der Steinheilstraße 16 in 80333 München. Telefon: 089-527488. Wofür das Steinheil berühmt ist, sind die extrem großen Schnitzel Wiener Art, die im Sekundentakt aus der Küche getragen werden. Sie bedecken fast den ganzen Teller, und darunter verstecken sich lecker Bratkartoffeln.
Beide Etablissements sind leicht per U-Bahn zu erreichen.

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Im Vordergrund: Eine 1-Euro-Münze zur Veranschaulichung der Größenverhältnisse

Gleich gegenüber des Steinheil findet sich eine der Münchner Sehenswürdigkeiten:

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Was gibt’s sonst noch über die Messe zu erzählen?
Die Anbindung ab Ostbahnhof ist sehr gut: Eine Station bis Innsbrucker Ring, dann umsteigen in die bereitstehende U-Bahn der anderen Linie am selben Bahnsteig gegenüber; insgesamt nur 10 Minuten Fahrt.
Die Räume waren nach europäischen Städtenamen benannt. Im ICM haben eigentlich nur kleinere Räume Namen (Schliersee, Kochelsee…), die großen Räume sind nummeriert. Die ESC hat die anderen Räume benannt: Rome, Paris, Brussels, Lisbon, Athens, Vienna, Riga, Berlin, Oslo, London, Helsinki, The Hague…
Rom, Saal 14, ist mit 3.000 Plätzen der größte Saal. Mit den Präsentationen, die ich für Rom eingecheckt habe, lief alles glatt.   :-)
Überhaupt ist die Messe groß, und ich habe ja ein Faible für große Bauten. Ich kenne natürlich Messehallen, aber sie vor bzw. nach einem Kongress leer zu sehen, ist nochmal was ganz anderes. Oder die mehrere hundert Meter langen Galerien der Eingangshalle… Das ideale Fortbewegungsmittel auf der Messe sind Kickboards, man läuft sich sonst die Hacken ab.

Was sonst noch? Englisch war natürlich Pflicht. Von den mehreren Dutzend Besuchern, die ich jeden Tag im Check-In hatte, sprachen nur drei oder vier Deutsch. Aber es ging ganz gut, und am zweiten Tag hat man natürlich einige Sätze, die man immer gebrauchen kann/muss.
Der Job selbst war zwar intellektuell nicht besonders fordernd, aber es war mal was anderes und insgesamt hat es schon Spaß gemacht (und die Bezahlung war angemessen). Am letzten Tag halfen einige von uns noch beim Abbau von Computern im Verwaltungstrakt. Dabei ergab sich eine interessante Unterhaltung mit Sascha vom französischen Dienstleister PCLoc und ich habe gelernt, wie man Kabel unterschiedlichster Länge und Dicke ordentlich aufrollt.   :-)

Die Präsentationen selbst? Am ersten Tag checkten wir ungefähr 400 Präsentationen ein, an den Folgetagen runde 600. Vom design-technischen Standpunkt her war’s teilweise schon gruselig (Comic Sans stand hoch im Kurs), und von einfachen Präsentationen bis zu Gesamtkunstwerken war alles dabei. Einige haben mich aber auch beeindruckt: Übersichtlich und ansprechend gestaltet. Von denen Dingen, die ich da gesehen habe, hatte ich natürlich keine Ahnung. Manche Professoren erklärten uns aber auch kurz, was auf den Videos passierte. Einer demonstrierte beispielsweise im Zeitraffer, was innert 90 Minuten nach dem Genuss von drei Zigaretten passiert: Ich weiß nicht, was ich da gesehen habe, aber es sah nicht gut aus.   :-)
Die Redner, Doktoren und Professoren waren durchweg nett, wie ich auch einem der VIPs mit roter Badge auf Nachfrage versichern konnte, als er bei mir seine Präsentation eincheckte. VIPs waren beispielsweise die Mitglieder des Executive Committee der ESC (Jacob: »Die haben nicht nur eine rote Badge, die haben eine rote Badge mit goldener Umrandung und Diamanten drauf.«)

Am 2.9. war ich wieder zurück und war erstmal hemmungslos faul. Am Freitag, 3.9., bekam ich einen Anruf, man würde mich gerne wieder auf dem nächsten Kongress haben – jetzt. Vier Stunden später war ich in München und half beim Aufbau (der Diabetes-Kongress begann offiziell erst am Samstag). Am Samstag war nur noch wenig zu tun, so dass es bei meinem zweiten Kongress nur bei einem kurzen Gastspiel blieb.
Übrigens wurden die Räume diesmal nach Persönlichkeiten benannt: »Langerhans Hall«, »Meyerhof Hall«, »Tannhauser Hall« oder »Naunyn Hall«.

Insgesamt fand ich’s ganz cool!

Nachtrag (14.09.04): Das Schnitzel im Steinheil kostet 8,80 Euro.

Erschienen am Sonntag, 05.09.2004 @ 16:13 | Kommentare deaktiviert
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Donnerstag, 30.09.2004

Yahoo!!

Wenn sogar yahoo.com auf ein CSS-Layout umstellt, dann gibt’s ja wohl kein Halten mehr: Wer jetzt noch Tabellen-Layouts baut, wird geteert und gefedert!
Bei Whitespace gibt’s einen langen Artikel zum Thema.

Im Zusammenhang mit CSS lohnt sich die Präsentation von Doug Bowman, die er zur WE04-Konferenz in Sydney gehalten hat: The Beauty and Business of CSS.

Erschienen am Donnerstag, 30.09.2004 @ 19:50 | Kommentare deaktiviert
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Montag, 04.10.2004

Pro/Words: Eric Meyer

In der »Pro«-Sektion der Apple-Website erschien heute ein Artikel über Eric Meyer, CSS-Koryphäe und Buch-Autor. Fans erfahren nur wenig Neues; die zwei Seiten sind jedoch eine gute Vorstellung Meyers für diejenigen, die ihn nicht kennen.

+++

Schon etwas älter, aber ich bin kürzlich erst drüber gestolpert, als ich für jemanden nach Ressourcen zum Thema »Box Model« gesucht habe: Eine Demo des Box Models in Flash, inspiriert durch einen Weblog-Eintrag von Jon Hicks.

Erschienen am Montag, 04.10.2004 @ 15:48 | Kommentare deaktiviert
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Freitag, 15.10.2004

Fühl’ Dich ganz wie zu Hause

In diesen Tagen bin ich öfter in der Augenklinik des Erlanger Uniklinikums, weil ich dort an einem Projekt arbeite. Während meines Zivis von April 1999 bis Mai 2000 war ich als Springer und Labor-Hiwi bereits im Kopfklinikum unterwegs.
Es ist schön, wieder in der Klinik zu arbeiten: Nette Leute, die man noch von früher in Erinnerung hat und irgendwie ein Gefühl, sich »heimisch« und »zugehörig« zu fühlen.

Vielleicht liegt das daran, dass man während der Nachtschichten als Springer praktisch im Kopfklinikum »gewohnt« hat und auch sonst ständig überall im Haus unterwegs war. Man kennt Wege und Gänge, die andere – normale Patienten und Besucher – nicht kennen.
Ungefähr so müssen sich Mitarbeiter bei IKEA fühlen, wenn sie die Abkürzungen durch die Ausstellungsräume nehmen, während alle anderen brav wie Rotkäppchen dem vorgegebenen Weg folgen.

Erschienen am Freitag, 15.10.2004 @ 16:52 | Kommentare deaktiviert
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Freitag, 05.11.2004

Vorsprung durch Technik

Man kann ein Programmier-Problem kompliziert oder elegant lösen. Zwei Beispiele, mit denen ich diese Woche zu tun hatte (danke an Klaus für die Tipps, an welcher Stelle ich in der MySQL-Doku nachsehen musste).

Problem 1: Ich möchte die Datensätze haben, die im Feld DATUM das heutige Datum gespeichert haben, sowie die Datensätze der nächsten und der vorherigen fünf Tage.
Der weniger elegante Ansatz ist, von einem SQL-Timestamp eine Zahl abzuziehen. Allerdings gibt es dann bei Monatsgrenzen das Problem, dass »20041102« minus 5 »20041097« ergibt, was natürlich unsinnig ist, da der Oktober keine 97 Tage hat. Workaround: Nicht 5 Tage abziehen, sondern 80.
Schöner ist es, von vornherein nur die Datensätze auszuwählen, die ich brauche, und nicht mittels PHP nach der Query die überflüssigen auszusortieren. Der Code:

$query = "SELECT * FROM tabelle WHERE ANZEIGESTATUS='online' AND DATUM < ADDDATE(NOW(), INTERVAL 5 DAY) AND DATUM > SUBDATE(NOW(), INTERVAL 5 DAY) ORDER BY DATUM DESC LIMIT 10";

Wie funktioniert’s? Es werden alle Einträge aus der Tabelle »tabelle« ausgewählt (SELECT * FROM tabelle), die im Feld ANZEIGESTATUS ein »online« stehen haben (WHERE ANZEIGESTATUS='online') und die im Feld DATUM einen bestimmten Wert haben. Einmal wird die Funktion ADDDATE() ausgeführt, es wird also eine bestimmte Zeit hinzugezählt. In meinem Fall sind es 5 Tage (INTERVAL 5 DAY), die zum aktuellen Datum (NOW()) addiert werden.
Statt NOW() könnte an der Stelle auch ein konkretes Datum oder eine Variable stehen. Beispiel: SUBDATE('$temp_date',INTERVAL '$hours' HOUR) zieht vom Datum, das in $temp_date gespeichert ist, die Anzahl Stunden ab, die in der Variable $hours stehen.
Am Schluss der Query werden die Einträge chronologisch absteigend sortiert (ORDER BY DATUM DESC), und außerdem sollen nur 10 Einträge ausgelesen werden, auf der alle vorangegangenen WHERE-Kriterien zutreffen (LIMIT 10). Hinweis: Das Feld DATUM ist bei mir vom Typ datetime.

Die Datums- und Zeitfunktionen stehen in der MySQL-Doku im Kapitel 7.3.4.

+++

Problem 2: Da es sich hier um einen institutionellen Kunden handelt weiß ich – auch aus Erfahrung –, dass das Programm mindestens fünf Jahre im Einsatz sein wird, eher mehr. Für eine Archivfunktion macht es daher keinen Sinn, die Einträge »hart zu verdrahten«. Die Links für das Archiv müssen deswegen dynamisch erzeugt werden.
Eine mögliche Lösung wäre, zunächst alle DATUM-Einträge aus der Tabelle abzugreifen, sich das Jahr in PHP daraus zurechtzubasteln und anschließend in mittels array_unique die doppelten Werte aus dem Array auszusieben.
Auch hier ist es wieder wesentlich eleganter, mit einer schlauen Query nur die Einträge zu holen, die ich später auch benötige:

$query = "SELECT DISTINCT YEAR(DATUM) FROM tabelle WHERE ANZEIGESTATUS='online' ORDER BY DATUM DESC";

Mit YEAR(DATUM) bekomme ich mundgerecht von allen DATUM-Einträgen nur das Jahr geliefert. DISTINCT holt jeden Treffer nur einmal ab, so dass ich im Ergebnis-Array keine zig »2004«-Einträge habe, sondern nur einen. Mit einer while-Schleife kann ich dann sehr einfach eine Liste mit Jahreszahlen aufbauen.

Zu DISTINCT gibt es in der MySQL-Doku zwei Einträge: »Bestimmte Spalten auswählen« und »Wie MySQL DISTINCT optimiert«.

Erschienen am Freitag, 05.11.2004 @ 11:03 | Kommentare deaktiviert
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Dienstag, 09.11.2004

Take back the Web

Das Firefox-Logo

Firexfox 1.0 ist da!
Wer ihn noch nicht hat, lädt ihn bitte sofort runter. Nicht nur, um sich selbst einen Gefallen zu tun, da Firefox wesentlich sicherer ist als der Internet Explorer und mit neuen Featurs komfortableres Surfen ermöglicht (IE wird seit dem Erscheinen der Version 6 im August 2001 nicht mehr weiterentwickelt).
Je eher IE6 in der Versenkung verschwindet, desto besser auch für uns Web-Developer – was bei 90% Marktanteil zugegebenermaßen ein bisschen schwieriger wird als seinerzeit bei Netscape 4.

[Natürlich haben nur die Entwickler etwas davon, die sich an Web-Standards halten. Diejenigen, die für IE entwickelt haben, weil er der Marktführer ist, müssen in nicht all zu ferner Zukunft wieder ihr Fähnchen nach dem Wind richten.]

Mac-User dürfen Safari weiterverwenden, der ist ebenso sicher und auf der Höhe der Zeit wie Firefox (tatsächlich ist Safari nach wie vor mein Haupt-Browser).

+++

Das von Jon Hicks umgesetzte Logo gibt es auf spreadfirefox.com.

Erschienen am Dienstag, 09.11.2004 @ 19:22 | Kommentare deaktiviert
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Sonntag, 14.11.2004

»Du begibst Dich in die Welt des Schmerzes.«

Bitte, bitte, liebe Surfer, installiert Firefox, damit wir möglichst schnell von den hohen Marktanteilen des IE runterkommen. Ich bin eben drei Stunden lang durch Markup und Stylesheets gewatet: Standardkonformer, fehlerfreier Code, der in Safari und Firefox zu identischen Ergebnissen führte. Nur nicht im Internet Explorer.

Ich dachte erst, ich hätte einen neuen Bug in der Rendering Engine des IE gefunden, aber jetzt beim Aufschreiben stelle ich fest, dass ich das Problem nicht mehr reproduzieren kann. Und ich will nicht noch mehr Zeit darauf verwenden, einen Fehler zu produzieren, den ich nach stundenlanger Arbeit ausgemerzt habe…
Es war ziemlich obskur: Es hatte den Anschein, als würde das Float eines übergeordneten DIVs aufgehoben, wenn ich innerhalb einer Navi-Liste im Anchor- oder LI-Tag eine bestimmte Property-Kombination von width und display verwende. Mind-boggling.

Erschienen am Sonntag, 14.11.2004 @ 18:34 | Kommentare deaktiviert
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Donnerstag, 18.11.2004

Erneut bestätigt: Kein IE7 für Nicht-Longhorn-Systeme

Ja, die Überschrift sagt alles. IE7 wird nicht für Windows-Systeme pre-Longhorn erscheinen.
Im Prinzip nichts Neues mehr, aber jetzt ist es nochmal amtlich. Man war ja schon froh, dass sich das IE-Team überhaupt wieder zusammengefunden hat. Kai im Juni:

»Sorry, aber wenn ich das lese “The IE Team Is Listening”, geht bei mir die Pumpe. Das IE-Team braucht nicht zuzuhören, sondern zu programmieren.
[...]
Mit dem XP SP2 hätte man die Chance den Internet Explorer nicht nur um Ad-Blocker und Sicherheitsfeatures aufzurüsten, sondern auch in der Anzeige von HTML-Seiten auf ein Niveau zu bringen, dass Mitbewerber seit drei Jahren mühelos erreichen.«

Jeffrey Zeldman konnte dem Bekanntwerden der Entwicklungseinstellung damals noch was Positives abgewinnen:

»If you can’t see the good, here it is: “what IE6 is capable of” makes a far better platform for standards-based design than “what Netscape 4 can do,” which was where many of us were trapped the last time the browser space froze.«

Naja, weitere 2 Jahre, in denen sich Entwickler mit den Unzulänglichkeiten des IE abfinden müssen. Und dann dauert es vielleicht nochmal ein bis zwei Jahre, bis der IE6 an Bedeutung verloren hat und sich alle Haushalte neue Aldi-Computer mit vorinstalliertem Longhorn gekauft haben.
Oder heute schon zu Firefox wechseln.

Erschienen am Donnerstag, 18.11.2004 @ 19:31 | Kommentare deaktiviert
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Donnerstag, 02.12.2004

Feuer!

Ausschnitt der Firefox-Anzeige

Die ganzseitige Firefox-Anzeige ist in der FAZ erschienen. Ich finde die Idee gut, nicht mit Features zu werben, sondern mit einer ungewöhnlichen Anzeige (»Feuer!«, Namensliste) Aufmerksamkeit zu erzeugen. Dazu der passend gewählte Text.
Es gibt allerdings auch andere Meinungen zur Anzeige.

Auf firefox-kommt.de gibt es ein paar Trivia-Informationen zur Aktion.

Erschienen am Donnerstag, 02.12.2004 @ 11:28 | Kommentare deaktiviert
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»Wir machen auch Print.«

Für den IT-Dienstleister NeOnS – Networking & Online Services – habe ich einen Flyer entwickelt. Mein erster größerer Printjob, seit ich in der SAE InDesign kennengelernt habe.
Dafür, dass ich nur 24 Stunden Zeit hatte, ist er denke ich nicht schlecht geworden!
[Weitere Infos, PDF]

Abbildung des Neons-Flyers

Erschienen am Donnerstag, 02.12.2004 @ 16:51 | Kommentare deaktiviert
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Freitag, 07.01.2005

Büro

Bisher habe ich das an dieser Stelle nicht so sehr an die große Glocke gehängt: Seit dem 13. September 2004 arbeite ich hauptberuflich selbstständig, nachdem ich im August mein Mediendesign-Studium an der SAE erfolgreich abgeschlossen habe. Ich arbeite als freier Multimedia-Producer mit hauptsächlich drei Betätigungsfeldern: Digitale Medien (Konzeption und Produktion von Websites und CD-ROMS in allen nur erdenklichen Arten), Usability-Reviews und Schulungen.
Neue Website kommt demnächst; ich bin mit den ersten Aufträgen bereits ganz gut beschäftigt.   :-)

Aber ich habe festgestellt, dass mir zu Hause die Decke auf den Kopf fällt: Keine anderen Leute, zu große Ablenkung durch Kühlschrank und Festplatten-Recorder, kein Arbeitsweg. Daher ziehe ich zum 15. Januar in eine Bürogemeinschaft in Erlangen; heute habe ich den Mietvertrag unterschrieben. Schon etwas kurios, dass mein erster Mietvertrag nicht für eine Wohnung, sondern für ein Büro ist…

Telefonnummer im Büro: 09131 – 979 11 08.

Erschienen am Freitag, 07.01.2005 @ 16:54 | Kommentare deaktiviert
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Samstag, 22.01.2005

Deliver me from Swedish furniture

Vor drei Tagen der Einzug ins Büro, und schon merke ich, dass ich keinen ganzen Tag auf dem Stuhl dort sitzen kann. Ein neues Sitzmöbel muss her, und auf den OPERATIV-Stühlen von IKEA, die andere im Büro haben, lässt es sich aushalten.
Mit 249 Euro plus 26 Euro für die Armlehnen nicht ganz billig, aber unter diesem Betrag sollte man denke ich nicht mit einem Bürostuhl anfangen.

IKEA Fürth wurde vor einiger Zeit umgebaut, und ich war noch nicht im neuen IKEA (ich bin überhaupt selten bei IKEA). Zwei Dinge waren für mich neu: 1) Es gibt Abkürzungen und 2) es gibt ein Hochlager. Also den Parcours links liegen lassen, direkt ins Lager, die richtige Regalreihe gesucht und die Kiste auf den Wagen geladen. Es heißt immer, bei einem IKEA-Besuch kommt man unter x Stunden nicht raus, aber bis zum Aufladen auf den Wagen hat es nur 15 Minuten gedauert. Ok, nochmal die gleiche Zeit an der Kasse. Seltsames Gefühl übrigens zu sagen: »Ich hätte gerne zwei Kassenzettel, weil das eine für die Firma ist.«

Wolfgang hat mich gefahren (er hat noch Regale für den Keller mitgenommen, IVAR oder GORM, ich weiß nicht mehr). Zum Glück waren wir mit dem Signum unterwegs, denn mit Verenas Corsa wäre es mit der großen Stuhl-Kiste eng geworden.

Der Aufbau war kein Problem, das habe sogar ich geschafft. Und das will was heißen (Handwerken: 5, gnadenhalber).

Musik: Avril Lavigne, »Nobody’s Home« (Under my Skin)

Erschienen am Samstag, 22.01.2005 @ 21:01 | Kommentare deaktiviert
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Mittwoch, 02.02.2005

ColorMatch

Nützliches Tool, um passende Farben zu finden: colormatch.dk
Eine aufgebohrte Variante gibt’s auf hypergurl.com/colormatch.php

Erschienen am Mittwoch, 02.02.2005 @ 17:10 | Kommentare deaktiviert
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Freitag, 04.02.2005

Bookware

Kai spricht mir aus der Seele, in mehreren Punkten.

Zum Einen: CSS. Ja, es ist wirklich unglaublich, »wie sehr sich die Anwendung von CSS in den letzten zwei Jahren verändert hat«. Kai macht das an den beiden »on CSS«-Büchern von Eric Meyer fest (1, 2), die im Abstand von zwei Jahren erschienen sind.
Man sehe sich zum Beispiel die Projekte 10 und 11 aus dem ersten Buch an (Quellen können runtergeladen werden). Durchaus fortgeschrittene Layouts, aber im Kontrast dazu allein das Inhaltsverzeichnis des zweiten Buchs: List-Based Menus, CSS-Driven Drop-Down Menus, Sliding Doors…
Jede Menge neuer Anwendungen (nicht zu vergessen: FIR und Konsorten), und der Garden zeigt Woche für Woche, was mit CSS möglich ist. Das Aussehen von kleinen Programmen, Dashboard-Widgets, wird mittels CSS definiert.

Zum Zweiten: Verlage. Kai schreibt:

»Bei “New Riders” hat sich inzwischen eine erkleckliche Zahl an interessanten Webdesign-Bücher angesammelt. Da gilt es verstärkt ein Auge drauf zu werfen, während O’Reilly sich inzwischen in zügelloser Expansion ergeht und alles und jedes veröffentlicht, was bei Drei nicht auf’m Baum ist. Nicht nur das inzwischen “Schwarze unterm Fingernagel Hacks” erschienen ist, O’Reilly haut jeden Monat drei neue Sublabels raus und verwässert dadurch seine eingeführte Marke. “Annoyances”, “Missing Manuals”, “Head First”, “Notebooks”, “One-on-One”, “Personal Trainer”, whatever.«

*unterschreib*, *unterschreib*, *unterschreib*.
Der Claim von New Riders lautet: »Voices That Matter«. Kein anderer Claim könnte zutreffender sein – in diesem Label wurde das Who is Who der Szene verlegt: Eric Meyer, Matthew Linderman und Jason Fried (37signals), Jeffrey Zeldman, Scott Kelby, Lynda Weinman, Christopher Schmitt, Molly Holzschlag, Hillman Curtis, Jakob Nielsen, Todd Purgason, Steve Krug, Dave Shea.
In meinem Schrank stehen inzwischen sieben New-Riders-Titel. Die Literaturliste meiner CMD-Facharbeit bestand nur aus New-Riders-Artikeln: Nicht weil ich den Verlag so toll finde, sondern weil alle Leute, die zum Thema CSS was zu sagen haben, bei New Riders publiziert haben.

O’Reilly (ORA) wurde bekannt mit den Nutshell-Büchern. Nach wie vor gilt: Will man sich zu einem Thema umfassend mit Literatur eindecken, kauft man von ORA unbesehen den Defenitive Guide und das Cookbook.
ORA sollte aufpassen, dass sie mit den zig Buchserien für Noobs nicht ihr Image beschädigen.

Erschienen am Freitag, 04.02.2005 @ 14:09 | Kommentare deaktiviert
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Donnerstag, 10.02.2005

Nie war Exposé praktischer

Im Januar bin ich mit dem Power Mac ins Büro gezogen. Zu Hause kommt demnächst ein Mac mini auf den Schreibtisch, und so lange der noch nicht da ist, stelle ich dessen neues 17″-TFT zusätzlich ins Büro: Ein ganz anderes Arbeiten, wenn man plötzlich eine Bildschirmfläche von 2.560 x 2.048 Pixeln zur Verfügung hat – virtuelle Desktops zählen nicht.
Einen Schreibtisch weiter grinst Klaus schon hämisch, von wegen, das zweite TFT stünde hier nur vorübergehend… Wenn ich ehrlich bin, habe ich mir schon mal die Preise größerer Displays angesehen.   :-)

Beim neuen Display handelt es sich um ein »Flatron L1730B« von LG mit DVI-Eingang (VGA hat er auch noch, für die billigen Dosen). Das alte Display am Power Mac ist ein 17″ Apple-Studio-Display (TFT). Nachteil dieser Lösung: Die Lücke – zehn Zentimeter Luft – zwischen beiden Displays stört schon, außerdem sind sie nicht auf einer Höhe (das Apple kann nicht höhenverstellt, sondern nur geneigt werden, und das LG ist schon in der kleinsten Einstellung).

Erschienen am Donnerstag, 10.02.2005 @ 10:50 | Kommentare deaktiviert
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Freitag, 11.02.2005

The Art of Programming

Beim PHP-Programmieren habe ich recht schnell gemerkt, dass eine Angewohnheit sehr schnell in sehr viel Arbeit ausarten kann: Kilometerlange if-Abfragen. Debugging wird extrem ekelhaft, wenn man in einem dreifach-verschachtelten if, das sich über vier Bildschirmseiten erstreckt, einen Fehler suchen muss. Da baut man zu var_dump eine intime Beziehung auf. Ganz zu schweigen davon, dass der Code schnell unwartbar wird und Erweiterungen schwierig sind:

if (bedingung) { if (bedingung) { befehl } if (bedingung) { befehl } if (bedingung) { befehl } if (bedingung) { befehl if (bedingung) { befehl } } } else { befehl }

Lösung? Flags as flags can. Einfach viele einzelne if-Abfragen auf einer Ebene, Fehler in ein Array schreiben und am Schluss nur schauen, wie lang das Array ist: Wenn es keine Einträge enthält ist alles in Ordnung, ansonsten schreien.

if ($submit == '1') { if (!bedingung) { array_push($errors,'vorname'); } if (!bedingung) { array_push($errors,'nachname'); } if (!bedingung) { array_push($errors,'email'); } if (!bedingung) { array_push($errors,'strasse'); } if (!bedingung) { array_push($errors,'plz'); } if (!bedingung) { array_push($errors,'ort'); } if (count($errors) == 0) $order=true; }

Siehe auch das Kapitel »Halte Code links. Verwende Wächter statt Schachtel-if« in der FAQ von de.comp.lang.php.*

Erschienen am Freitag, 11.02.2005 @ 15:27 | Kommentare deaktiviert
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Freitag, 18.02.2005

Still pumped from using the mouse

Geschafft! Ich musste eine Nachtschicht einlegen, weil mein aktuelles Projekt keinen Aufschub vertragen konnte: Eine Flash-CD, die per Flugzeug nach Dubai auf eine Messe rund um Eventmarketing muss.
In ‘ner Stunde geht’s mit dem Bus heim.

Erschienen am Freitag, 18.02.2005 @ 4:08 | Kommentare deaktiviert
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Donnerstag, 24.02.2005

Dümmster Anzunehmender Programmierer

Die Funktionsnamen in meinen Scripten sind grundsätzlich aussagekräftig:

ExecuteOnButtonRelease() GenerateRandomRotationValue() DoRandomRotation()

Gleich nach der Definition der Funktion steht in einem Kommentar, was die Funktion macht und welche Parameter sie braucht. Das hat den Vorteil, dass man auch ein halbes Jahr später noch weiß, was der Code tut. Außerdem können Team-Kollegen daran weiterarbeiten.

Ein Kollege erzählt von einem Programmierer, der seinen Funktionen Namen wie »blub« gibt. Um sich unabkömmlich zu machen.
Abgesehen davon, dass ihm recht schnell die Vokale ausgehen: Wenn für mich ein Freelancer arbeiten würde, der seine Funktionen »blub« nennt, würde ich ihn sofort feuern.

Literatur: How To Write Unmaintainable Code

Erschienen am Donnerstag, 24.02.2005 @ 10:18 | Kommentare deaktiviert
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Freitag, 10.06.2005

Ich liebe es

Seit September 2004 arbeite ich selbstständig, vorbei ist das süße Studentenleben. Zwar arbeite ich derzeit an sechs oder auch mal sieben Tagen die Woche, aber das war mir von Anfang an klar: Mit dem Gedanken an eine 38-Stunden-Woche braucht man gar nicht erst anfangen.
Was ich besonders schätze, ist die Abwechslung: Am Dienstag habe ich überwiegend an einem Design-Entwurf in Photoshop gearbeitet. Mittwoch und Donnerstag habe ich Actionscript und PHP programmiert. Freitag nach dem Projektende einen kleinen Ruhetag eingelegt, am Samstag eine Wordpress- und HTML-Einführung. Kommende Woche werde ich wegen eines Print-Projekts hauptsächlich in InDesign arbeiten.
Insgesamt also sehr abwechslungsreich!

Erschienen am Freitag, 10.06.2005 @ 20:35 | Kommentare deaktiviert
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Montag, 13.06.2005

Neues Projekt ist online: Sixt Lieblingsplakat

Letzte Woche entstand am Mittwoch und Dannerstag ein kleines Gewinnspiel, in Zusammenarbeit mit der Newmedia-Abteilung von Sixt: »Wählen Sie Ihr Lieblingsplakat«. Die 36 Entwürfe sind ab Samstag in einer Galerie am Münchner Flughafen zu sehen. Wer auf www.sixt.de/ClickAndWin abstimmt, kann an einem Gewinnspiel teilnehmen, bei dem es drei Cabrio-Wochenenden mit dem neuen 6er BMW zu gewinnen gibt.
Mein persönlicher Favorit ist Nummer 23, dicht gefolgt von Nummer 24.

Erschienen am Montag, 13.06.2005 @ 18:03 | Kommentare deaktiviert
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Dienstag, 14.06.2005

Aus dem Flurfunk

Eben schaut Frank auf meinen Schreibtisch und meint:

Frank: Du ziehst dir wohl ‘ne Line?

Ich: Also wenn du zwei Schokoküsse ‘ne Line nennst, dann ja.

Erschienen am Dienstag, 14.06.2005 @ 14:27 | Kommentare deaktiviert
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Mittwoch, 22.06.2005

Soon on dead trees

In dieser Woche arbeite ich bei einem Kunden vor Ort in München. Eine gute Gelegenheit, um mal die 14-tägige kostenlose Testphase des Safari Bookshelf von O’Reilly zu nutzen. Safari enthält über 3.000 Titel von O’Reilly selbst und der Pearson-Verlagsgruppe, zu der Häuser wie Addison Wesley, New Riders oder Sams gehören. Für einen monatlichen Betrag kann man sich aus allen Titeln eine bestimmte Anzahl auf sein »Bookshelf« stellen: Bei der kleinsten Variante sind es 5 Slots für 10 USD (in der Regel benötigt ein Buch einen Slot). Bücher können getauscht werden, allerdings muss ein hinzugefügtes Buch mindestens 30 Tage im Bookshelf verbleiben.
In einem Buch, das im eigenen Bookshelf steht, kann man dann online lesen (HTML-Seiten). Die teurere »Max«-Variante von Safari ermöglicht – bis zu einem bestimmten Limit – auch den Download von einzelnen Kapiteln als PDF (leider keine kompletten Bücher).

Es ist sehr angenehm, beim Kunden 1) nicht auf seinen Regalmeter Fachliteratur verzichten, und 2) die dicken Schinken nicht im Rucksack transportieren zu müssen. Die Gebühr wird entweder monatlich oder jährlich im Voraus bezahlt. Eine Kündigung ist jederzeit möglich (und leider auch sofort wirksam, nicht erst zum Ende des vorausbezahlten Zeitraums). Die monatliche Abrechnung hat den Vorteil, dass man Safari auch mal nur für vier Wochen nutzen kann: Wenn man längere Zeit beim Kunden direkt arbeitet, und Zugriff auf Fachliteratur benötigt, ohne tausende Seiten durch die Landschaft tragen zu müssen.

Es kann gut sein, dass ich ab und an mal einen Monat buche, wenn ich für einige Wochen absehbar außerhalb des Büros arbeite. Zum Nachschlagen ideal. Wobei mir eigentlich ein noch kleinerer Bookshelf genügen würde, mit drei Slots: PHP Cookbook, Actionscript Cookbook und den Actionscript Definitive Guide.

Erschienen am Mittwoch, 22.06.2005 @ 22:24 | Kommentare deaktiviert
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Freitag, 24.06.2005

InDesign CS2

Letzte Woche brachte der UPS-Mann die Creative Suite 2; seitdem bin ich allerdings kaum dazu gekommen, damit zu arbeiten: An drei Tagen war ich in München, und auch sonst arbeite ich derzeit eher an programmierlastigen Projekten. Deswegen schenke ich mir an dieser Stelle ein Review – die Leute, die sich dafür interessieren, haben wie ich schon fünfmal über den Vanishing-Point-Filter im neuen Photoshop gelesen und zwei Videos dazu gesehen. [Falls jemand Reviews lesen möchte: Beim Layers Magazine, bei CreativeBits und CreativeGuy, den Adobe Evangelists sowie Russel Brown wird man schnell fündig. Ars Technica hat auch ein gutes Photoshop-Review.]

Ach doch, eine Sache zu Photoshop CS2: Trotz Einstellungsmöglichkeit der Tastaturbefehle ist es immer noch nicht möglich, Apfel-1 für den 100%-Zoom zu definieren, da Apfel-1 für die Ansicht des Rot- bzw. Cyan-Kanals in der Kanäle-Palette vorbelegt ist. Und diese Voreinstellung lässt sich nicht ändern. Das nervt wie hulle, denn Apfel-1 ist für den 100%-Zoom da und für nichts anderes!

Für einen Kunden laufen derzeit zwei Print-Projekte nebenher, für die ich InDesign benötige. Beide Projekte habe ich noch in InDesign CS angelegt: Einmal ein großer Jahresbericht, der im Endausbau 60 Seiten umfassen wird, und zum anderen eine zweiseitige Einladungskarte. Die Einladung war eine gute Gelegenheit, sie in CS2 fertig zu machen.
Soweit keine Probleme, aber beim testweisen Exportieren als »InDesign-Interchange« (.idx) und fehlgeschlagenem Öffnen in InDesign CS dachte ich: »Mit der Abwärtskompatibilität ist es aber nicht weit her.«
Folgender Tipp: Für InDesign CS gibt es das Update »April 2005«, mit dem man der alten Version beibringen kann, Interchange-Dateien von CS2 zu öffnen. Die Aktualisierungsfunktion befindet sich im Hilfe-Menü.

Erschienen am Freitag, 24.06.2005 @ 18:55 | Kommentare deaktiviert
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Samstag, 09.07.2005

»Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen.«

Das habe ich gestern ernsthaft zu Holger am Telefon gesagt. Tatsächlich bin ich gedanklich schon im September (mein Kontostand leider noch nicht). In 39 Tagen beginnt der knapp zweiwöchige Sommerurlaub, kurz darauf bin ich für 8 Tage in Stockholm. Und dann sind wir schon mitten im September. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, in diesem Jahr einen halben Regalmeter Bücher zu lesen, aber ich hinke den Planungen hinterher: Keine Zeit, muss Geld verdienen.

Andererseits ist es für einen Freelancer wie mich IMHO überlebenswichtig, up-to-date zu bleiben. Gerade in meiner Branche tut sich in kürzester Zeit so viel, dass man schnell den Anschluss verpassen kann. Stillstand ist der Tod: Ich will mich nicht in drei Jahren umschauen und feststellen müssen, dass ich 200 Websites für Bäckereien gebaut habe. Nach einer soliden Grundausbildung (»Ihr lernt für’s Leben!«) geht das Lernen direkt weiter, um sich im eigenen Fach von der Konkurrenz abzuheben und Aufträge annehmen zu können, die einen weiterbringen.
Das rechtfertigt denke ich auch gehobene Preise, denn in der Zeit, die ich für Weiterbildung aufwende, bezahlt mich niemand.

Das Tempo der Entwicklungen ist hoch: Ich erinnere daran, wie sich der Einsatz von CSS in den vergangenen zwei Jahren entwickelt hat. Oder wie sich die Möglichkeiten mit Scriptsprachen wie beispielsweise PHP verändert haben, von PHP 3 (1998) über PHP 4 (2000: Sessions, Aufkommen von PEAR) bis jetzt zu PHP 5 (2004: SQLite-Unterstützung, SimpleXML). Oder die Weiterentwicklung von Actionscript seit Flash 5. Jede neue Version wichtiger Software erfordert eine Einarbeitung, um die Programme optimal nutzen zu können, und nicht mit Photoshop 9 noch so zu arbeiten wie mit Photoshop 5 (ich meine nicht neue Filter wie Vanishing Point, sondern Workflow-Geschichten wie Layer Comps).
Und heuer scheint es wieder zwei neue Trends zu geben: Ruby on Rails und AJAX.

Die beiden wichtigsten Dinge, mit denen ich mich im verbleibenden Jahr befassen werde, sind Flash 8 und Smarty.

Flash 8: Nach allem was man weiß, wird Flash 8 – Arbeitstitel »Eightball« – wohl im Herbst 2005 erscheinen und es wird rocken. Die verbesserte Performance, Bitmap-Effekte wie Blending-Modes und Filter in Echtzeit, die künftige Text-Engine und der Video-Alphakanal werden m.E. dafür sorgen, dass der neue Player aus dem Stand zur neuen Mindestvoraussetzung wird. Ich vermute, dass es wegen der Zahl und Relevanz der Neuerungen einiges zu lernen gibt. Wenn Flash 8 erscheint, werde ich mich für eine Woche einsperren.

Smarty ist eine Template-Engine. Es geht nicht darum, $name durch {$name} zu ersetzen, sondern um die Trennung von PHP-Programmcode und die XHTML-Struktur. Das ist immens wichtig, wenn mehrere Leute an einem Projekt arbeiten: Dank Smarty können die Designer an der Struktur und dem Layout basteln (ohne etwas am Programm kaputt zu machen), während sich die Coder mit dem eigentlichen Programm befassen. Für einen meiner Kunden ist Templating sehr wichtig, deswegen will ich mir Smarty aneignen.

Abgesehen davon interssieren mich noch folgende Themen: RegExp, HTML_QuickForm, Google Maps API, Google Sitemaps, DOM, Ruby on Rails, Flash Lite, AJAX. Und ich möchte mich näher mit aktuellen Redaktionssystemen befassen um zu wissen, welches CMS für welchen Zweck geeignet ist: Typo3, Mambo, Magnolia, Drupal.

Es gibt viel zu tun!

Nachtrag (11.07.05): In »Is Perl still relevant?« schreibt Tim O’Reilly über seine Einschätzung zur aktuellen Entwicklung (via Daring Fireball).

Erschienen am Samstag, 09.07.2005 @ 20:57 | Kommentare deaktiviert
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Donnerstag, 14.07.2005

1&1 Design Award

Ein Kollege aus der Bürogemeinschaft weißt mich per E-Mail auf den »Design Award« von 1&1 hin: Wessen CSS-Layout künftig Eingang in die Vorlagensammlung von 1&1 findet, kann Geldpreise gewinnen. Meine Antwort an den Kollegen:

»Danke für die Info. Im Moment fehlt mir aber die Zeit, um kostenlos für 1&1 zu arbeiten.«

Erschienen am Donnerstag, 14.07.2005 @ 16:23 | Kommentare deaktiviert
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Freitag, 22.07.2005

Das Kürzelsystem

Jeder Freelancer muss sich mal Gedanken machen, welche Systematik er bei Rechnungsnummern anzuwenden gedenkt und wie er seine Dokumente sortiert. Ich habe mir gedacht: »Kunde Nummer 2, Rechnung Nummer 1« kommt nicht so gut.   :-)
Und da ich auch keine Lust hatte, mir irgendwelche Zahlencodes zu merken, habe ich bei mir das Kürzelsystem eingeführt. Jeder Kunde bekommt von mir ein Kürzel aus drei Ziffern verpasst. Beispiel: Die erste Rechnung für meinen Kunden enterVisions in diesem Jahr hat die Rechnungsnummer »ENT-2005-001«. So weit, so unspektakulär.

Der Clou ist, dass ich das Kürzel überall verwende: Bei allen Dokumenten wie Rechnungen, Angeboten oder Gesprächsprotokollen ist es im Dateinamen enthalten. Wenn ich auf der Festplatte in meinen Ordner 2005/Angebot oder 2005/Rechnungen schaue sehe ich auf einen Blick alle Dateien, die zu einem Kunden gehören. In meinem Projekte-Verzeichnis gibt es keine langatmig beschrifteten Ordner, sondern Kürzel (also zum Beispiel ein »ENT«-Verzeichnis). Falls ich mal schnell auf dem Desktop einen Ordner anlegen muss, der beispielsweise Bilder enthält, nenne ich ihn »ENT«. Wenn mir nachts im Halbschlaf eine To-Do-Liste einfällt, kritzel’ ich Abkürzungen wie ENT, BAR, OMU, MEV oder NEO auf einen Zettel. Geht schneller und ich weiß sofort, was Sache ist. Eignet sich auch gut für Diktate am Telefon, wenn ich mal keinen Zettel bei der Hand habe und jemanden bitte, etwas für mich zu notieren.

Es ist beinahe schon genial…   :-)

Erschienen am Freitag, 22.07.2005 @ 15:04 | Kommentare deaktiviert
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Samstag, 23.07.2005

»Don’t tell me you need a bridge, show me the canyon!«

Sehr gutes Posting von Thomas Vander Wal in seinem Weblog: »Designing with a Solution is the Problem«
Er kommentiert damit den Artikel »Be Cooler by Design« von Fast Company.

Die Unterzeile des Fast Company-Artikels lautet: »Was Sie über die Arbeit mit Designern wissen müssen.« Es ist ein kleiner Ratschlag darüber, was und wie man etwas einem Designer schildern sollte, damit dieser bestmögliche Vorgaben für seinen Teil der Arbeit bekommt.
Der wichtigste Rat steht aus Thomas’ Sicht im dritten Absatz: Ein Designer von Ford, der im Gespräch mit Marketingleuten ist, wird wie folgt zitiert:

»Sagt mir nicht, dass Ihr eine Brücke braucht, zeigt mir die Schlucht!«

Das ist absolut wichtig! Oft haben Kunden konkrete Vorstellungen (»Es muss blau sein«, »Wir brauchen Technik XY«) und machen einen Schritt vor dem anderen. Stattdessen sollten Sie als Kunde möglichst genau das »Problem« beschreiben: Welches sind die Ziele Ihres Projekts, was ist der Hauptzweck? Welche Zielgruppe möchten Sie damit erreichen? Wodurch zeichnet sich die Zielgruppe aus? Und vieles andere mehr.
Sagen Sie mir bitte nicht, das Sie Typo3 als Redaktionssystem benötigen und AJAX für den Datenaustausch einsetzen wollen. Oder dass Sie genau die gleichen Animationen auf Ihrer Seite haben möchten, die es bei Konkurrent Z zu sehen gibt. Sie bezahlen mich dafür, dass ich die für Ihre Zwecke passende Technik zuerst ermittle, dann empfehle und schließlich einsetze. Sie bezahlen einen Designer dafür, dass er das Design entwirft, das zu Ihrer Situation passt. Er entwirft Ihnen die Brücke, die über die Schlucht führt.

Ich hatte mal mit einem potentiellen Kunden zu tun, der mir dauernd was von »Shop« und »Warenwirtschaft« erzählte. Ich frug ihn, welches Warenwirtschaftssystem vorhanden ist und was der Shop »können soll«. Ich bot an, ihm einen Experten zu besorgen, damit seine WWS-Experten sich mit meinen WWS-Kollegen direkt unterhalten können. Aus ihm waren keine Informationen herauszukitzeln und aus dem Treffen der WWS-Geeks wurde auch nichts. Ich sagte zu ihm:

»Sie müssen uns sagen wo der Schuh drückt, damit wir Ihnen den passenden Schuh verkaufen können.«

Nichts half, wir kamen nicht zusammen (aber ich trauere diesem Kunden auch nicht hinterher, denn die Chemie stimmte nicht).
Thomas bringt noch eine weitere, wichtige Erkenntnis genau auf den Punkt:

»Im Web hat der Geschäftskunde nicht immer Recht, dafür dessen Kunde. Ohne den Endkunden gibt es keinen Geschäftskunden.«

Wie Thomas weiter ausführt: Wir Designer/Developer haben alles über das Medium gelernt. Wir wissen, wie Besucher denken und das Medium nutzen, wie sie ihre Geräte (Desktop, Notebook, PDA, Handy…) verwenden – die alle verschieden sind –, wie wir etwas organisieren und strukturieren müssen, damit es leicht zu bedienen ist und dergleichen mehr.
Vertrauen Sie ruhig mal dem Designer, wenn er Ihnen sagt, warum er etwas so machen will, wie er es vorschlägt.   :-)
Und lesen Sie die beiden oben verlinkten Artikel, jetzt gleich. Danke!

Erschienen am Samstag, 23.07.2005 @ 14:44 | Kommentare deaktiviert
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Samstag, 06.08.2005

IE7

Microsoft hat kürzlich die Beta 1 des Internet Explorer 7 vorgestellt. Daraufhin kochten die Emotionen hoch (1, 2, 3), da IE7 laut offiziellem IEBlog den Acid2-Test nicht wird bestehen können.
Molly Holzschlag rief zur Mäßigung auf (»That’s why it’s called Beta«). I beg to differ: Klar ergibt es keinen Sinn, sich über Dinge zu beschweren, die jetzt noch nicht funktionieren. Wenn jedoch feststeht, dass nicht nur die erste Beta einen wichtigen Test nicht besteht, sondern auch das finale Produkt in über einem Jahr mit dem Test nicht klarkommen wird, dann ist es in meinen Augen sehr wohl berechtigt, sich zu echauffieren.

Was ist der Acid2-Test? Acid2 ist eine Testseite für Browser, die vom Webstandards-Projekt zusammengestellt wurde. In ihr sind neben einfachen Aufgaben auch einige komplexe Techniken enthalten, die Web-Entwickler mangels Browser-Unterstützung derzeit nur in geringem Umfang verwenden. Wenn ein Browser die Seite fehlerfrei interpretieren kann, wird ein Smiley sichtbar.

Getestet wird unter anderem die Unterstützung für transparente PNGs, absolute, relative und fixe Positionierung, das Box-Model, Selektoren und Abstände.
Daneben müssen die Browser mit einigen absichtlichen Fehlern im Code klarkommen und bei sich widersprechenden Angaben die richtige Auswahl treffen (beispielsweise hat min-height eine höhere Priorität als max-height, falls die Angabe für min-height größer als die von max-height sein sollte).
Wenn ein Browser den Test besteht, bedeutet das noch nicht, dass er standardkonform ist – Acid2 deckt nur ausgewählte Teile von HTML und CSS ab.

Zeit ist ein Luxus, den wir nicht haben

Mein erster Gedanke beim Lesen des IEBlog-Eintrags war: Dave Hyatt hat es innerhalb einer Woche geschafft, Apples Webbrowser Safari Acid2-konform zu machen; das kann doch nicht so schwer sein.
Aber vermutlich ist es für das IE-Team genau das: Es ist zu schwer, Internet Explorer in time so umzustricken, dass er Acid2 besteht. Nicht, weil bei Microsoft Leute ohne Plan arbeiten würden, sondern weil sie ein Zeitproblem haben.

Internet Explorer wurde seit vier Jahren nicht weiterentwickelt; das IE-Team wurde im Oktober 2001 nach der Veröffentlichung von IE6 sogar aufgelöst. Bis zur Veröffentlichung von Windows Vista (vormals »Longhorn«) Ende 2006 konzentriert sich die Entwicklung auf Sicherheitsaspekte (siehe das Zitat im nächsten Absatz) – da hat IE bekanntlich Einiges nachzuholen.

»In the web platform team that I lead, our top priority is (and will likely always be) security – not just mechanical “fix buffer overruns” type stuff, but innovative stuff like the anti-phishing work and low-rights IE.«

Chris Wilson, der Leiter des IE-Teams, schreibt weiter, dass ihnen Standards sehr wichtig sind. Sie arbeiten die einschlägigen Seiten mit Fehlerlisten ab und würden auch gerne Acid2 bestehen. Allerdings sind einige der Dinge, die für Acid2 notwendig sind »fairly large and difficult [...] to implement«.
Meine Vermutung ist, dass sie wegen der umfangreichen Sicherheitsaufgaben nicht nur zu wenig Zeit für andere Features haben, sondern auch mit einer gewachsenen Struktur ihrer Rendering-Engine Trident leben müssen: Der IE7 muss weitgehend kompatibel zu Millionen Websites bleiben, die unnötigerweise »für IE optimiert sind«, indem sie auf proprietäre Erweiterungen setzen. Dazu kommt die enge Verflechtung mit dem Betriebssystem. Und ich kann mir gut vorstellen, dass es wegen der besagten »gewachsenen Struktur« in der Rendering-Engine wie Kraut und Rüben zugeht.
Dave Hyatt vom Safari-Team hatte es wohl wesentlich leichter, seinen Browser für Acid2 fit zu machen, da die Grundlage von Safari, WebCore, quasi brandneu ist. Erklärterweise hat Apple auch deswegen KHTML (die Basis für WebCore) den Vorzug gegenüber Gecko gegeben (der Rendering-Engine von Firefox), weil KHTML leichter zu pflegen sei als Gecko.

Insofern kann ich nachvollziehen, dass IE7 auch dieses Mal die Web-Entwickler enttäuschen wird: Es müssen nicht nur einzelne Sicherheitslücken, sondern »classes of vulnerabilities« gestopft werden, die, bleiben sie »unbehandelt«, eine unendliche Zahl von Löchern ermöglichen. Dazu kommen die mutmaßlichen Unzulänglichkeiten von Trident, die den Zeitaufwand für Anpassungen der Rendering-Engine in die Höhe treiben, so dass auch IE7 wieder nicht vollständig die Webstandards unterstützt.
Ich kann es nachvollziehen – Verständnis habe ich dafür nicht.

Das Dilemma der Web-Developer

Acid2 ist zwar für die Zukunft wichtig, aber immerhin wird IE7 eine Reihe von großen Bugs erlegen: Peekaboo, Guillotine oder Border Chaos, um nur ein paar zu nennen. Mit den Conditional Comments kann man speziell an IE andere Stylesheets verfüttern, wenn er mal wieder Probleme macht:

»Internet Explorer, du Arsch, mach’ es so.«

Seit ich Conditional Comments kenne, bin ich etwas »faul« geworden: Wenn mein Code fehlerfrei ist und in Safari sowie Firefox das Ergebnis stimmt, bekommt IE ein spezielles CSS verpasst, wenn er zickt.
Mir gefällt das nicht, aber es ist wirtschaftliche Notwendigkeit, so zu arbeiten. Ich werde meistens pauschal bezahlt, also mit einem Festpreis. Innerhalb der von mir kalkulierten Zeit muss das Projekt fertig werden, sonst arbeite ich umsonst. Selbst wenn ich stundenweise bezahlt werde: Ich kann es mir nicht leisten, tagelang über einem Problem zu brüten, nur weil der Dreck von Microsoft seit Jahren hinter den Standards hinterher hinkt. [Das ist meine professionelle Meinung zum IE. Meine private Meinung fällt weit weniger wohlwollend aus.]

Beispiel? Beispiel. Holger hatte in seinem letzten Projekt jede Menge Ärger mit IE – eventuell schreibt er demnächst mal einen Artikel dazu. An dieser Stelle nur ein Fall:
Internet Explorer unterstützt nicht die Darstellung des Alphakanals in einem PNG und kann deswegen keine (halb-)transparenten Bilder anzeigen. Immerhin gibt es den AlphaImageLoader (1, 2): Dieser Filter übergibt das Bild an DirectX, das dann für die Darstellung sorgt. Das ist umständlich genug, aber richtig schlimm sind die Fehler der Sorte »eigentlich müsste es funktionieren«: Ein div hat ein 200×20 Pixel großes PNG als Hintergrundbild und wird horizontal gekachelt (repeat-x). Wenn das Bild per AlphaImageLoader dargestellt wird, sind alle Elemente innerhalb des div im IE nicht anklickbar. Keine Links, keine Formularfelder. Holger hat nach einem halben Tag googeln auf irgendeiner Seite die Lösung tief vergraben gefunden:

»Und die Lösung ist – Kopf, darf ich vorstellen: Tischplatte –, das Bild darf nur einen Pixel breit sein, dann geht’s.«

Beziehungsweise, wenn repeat-y zum Einsatz kommt, darf es nur einen Pixel hoch sein. Holger hat mir noch von ein paar weiteren Fällen erzählt und ich könnte auch genug schlechte Erfahrungen aufzählen; diesen Fall fand ich jedoch besonders erwähnenswert, da solche »Eigentlich muss es klappen«-Bugs enorm viel Zeit und Nerven kosten. Da freut es doch, wenn Chris Wilson schreibt:

»…fixing our known bang-your-head-on-the-desk bugs and usability problems…«

Solche Probleme sind meines Erachtens die Ursache dafür, dass es immer öfter einfache Websites in Flash gibt, für die gar kein Flash notwendig gewesen wäre (weil sie z.B. keine Animationen verwenden). Scheinbar sind viele neue Webdesigner zu faul, sich mit den Browser-Unterschieden zu befassen und greifen zu Flash, weil sie sich damit nicht um cross-browser Probleme kümmern müssen.
Aber auch so mancher etablierte Kollege verliert die Lust, beispielsweise der CreativeGuy:

»Microsoft’s (mal)practices has all but turned me off to Web development over the last several years. I’m more than happy to design a site, but I have no interest in coding them anymore. The profitability of a site for most freelance designers with small to medium sized clients has all but dried up because you’re forced to try to work within IE’s quirks and limitations.«

Ich sehe das Problem ähnlich (ziehe aber noch nicht die selbe Konsequenz): Es gibt nicht viele Kunden, die bereit sind, für aufwändige Projekte Geld in die Hand zu nehmen – schon gar nicht, wenn es sich “nur” um eine HTML-Website handelt. Dass gut codierte Seiten durch »Schönheit von innen« glänzen, wird nur selten anerkannt.

IE7 verbessert die Situation etwas (transparente PNGs werden zum Beispiel unterstützt), aber das wird sich erst in ferner Zukunft auszahlen: Bis Windows Vista mit IE7 erscheint, vergeht noch über ein Jahr. Immerhin wird es IE7, anders als noch vor einigen Monaten angekündigt, auch für Windows XP SP2 geben. Bis die neue Version eine nennenswerte Verbreitung gefunden hat, schreiben wir 2008. Selbst danach muss der IE6 noch für einige Zeit unterstützt werden.

Erschienen am Samstag, 06.08.2005 @ 8:32 | Kommentare deaktiviert
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Montag, 08.08.2005

Studio 8

Die neuen Packungen von Studio, Dreamweaver, Flash und Fireworks

Macromedia hat heute, am 8.8. um 8 Uhr, Studio 8 vorgestellt (siehe auch die entsprechende Heise-Meldung).
Den Marketing-Gag haben sie sich nicht nehmen lassen, aber immerhin sind sie von dem beknackten Versionsschema »MX« und »MX 2004« abgekommen. Vielleicht besinnt sich auch Adobe noch eines Besseren.

Die wichtigsten und größten Neuerungen bringt Flash 8 – ich habe ja schon darüber berichtet (12.11.2004 und 16.07.2005). Zwei erste Eindrücke, die ich vom Studio-Paket habe: Die meinen es ernst. Upgrades sind von einer beliebigen Vorgängerversion von Studio, Dreamweaver, Flash oder Fireworks möglich. Besorg’ Dir bei eBay ein altes Dreamweaver 3 und Du kannst upgraden. Und für diejenigen, die hauptsächlich Interesse an Flash haben: Das Upgrade auf Flash Pro kostet 349 € netto, für das ganze Studio muss man nur einen weiteren Hunderter drauflegen. Der Preis für Flash als Einzelprodukt wurde ebenfalls gesenkt: Von 839 € auf 699 €. Das ganze Studio mit Flash Pro kostet nicht mehr 1.129 € sondern nur noch 999 € netto.
Dass Freehand nicht mehr enthalten ist, sagt einiges über die Zukunft des Programms aus (bye, bye!) – ohne Zweifel wird nach der Fusion mit Adobe künftig Illustrator als Vektorprogramm den Ton angeben. Angeblich hat Freehand nur in Deutschland und Frankreich größere Verbreitung gefunden. Freehand hat seine Fans; ich persönlich kann mich mit Vektorprogrammen generell nicht anfreunden, aber wenn es denn sein muss, bevorzuge ich Illustrator.

Neu dabei ist Contribute, so dass man als Entwickler auch mal testen kann, wie sich Contribute beim Kunden macht, ohne dass man es gleich einzeln kaufen muss. Ebenfalls mit in der Schachtel: FlashPaper, dessen Zweck sich mir angesichts der Dominanz und Relevanz von PDF sich mir noch nicht so recht erschließen will.

Dreamweaver und Fireworks scheinen eher Wartungsupdates zu sein: Ein paar neue Features, ansonsten Produktpflege – das muss auch mal sein, denn diese wurde von Macromedia etwas vernachlässigt. Erst als nach dem katastrophalen Release von Flash 7 Köpfe rollten, hat man bei Macromedia umgedacht: Macromedia-Mitarbeiter besuchten 500 Kunden und schauten ihnen bei der Arbeit über die Schulter um zu sehen, wie man deren Workflow verbessern kann.

Zu den neuen Funktionen in Dreamweaver gehören eine verbesserte Unterstützung von CSS sowie XML und XSLT. Fireworks kann jetzt Popup-Menüs mit CSS erstellen, neue Dateiformate importieren, es unterstützt neue Blending-Modes und die Zusammenarbeit mit Flash wurde verbessert.

Flash gibt es jetzt in einer »normalen« Ausgabe (»Flash Professional«) und als »Flash Basic« mit eingeschränktem Funktionsumfang für 399 € netto. Wegen der Filter (Bewegungsunschärfe, Tiefenunschärfe, Schatten…) und Blending Modes kommt für einen Web-Developer nur Flash Pro in Frage. Weitere Pro-Features: Custom Easing, Video-Unterstützung, Authoring für Mobiltelefone.
Flash 7 war mit Actionscript 2.0 ein »Coder-Release«, Flash 8 ist eher ein »Designer-Release«. Der Gag ist, dass man alle der neuen grafischen Effekte auch mit AS programmieren kann.   :-)
Als neuer Videocodec kommt On2 VP6 zum Einsatz – er ist speziell für kleine Bandbreiten und schnelle Decodierung geeignet, weswegen H.264 nicht in Frage kam. Es gibt einen stand-alone Encoder, mit dem per Batchverarbeitung Videos umcodiert werden können.

Ich würde ja sagen, das Upgrade lohnt allein schon wegen der verbesserten Library-Palette!   ;-)
Aber wer erstmal mit Flash 7 weiterarbeiten möchte, findet im Flashforum eine Anleitung, um legal 8er SWFs aus Flash MX2004 heraus zu exportieren. Mit MTASC, einem Open-Source-ActionScript2-Compiler, ist das natürlich auch möglich.

Alle Neuerungen in Actionscript finden sich auf pasz.com, auf osflash.org oder im wikiflash. Bei franto.com gibt’s über 100 Beispiele der neuen Funktionen, teilweise mit Quellcode. Ebenfalls sehenswert ist unitzeroone.com/eightball.
Ansonsten lohnt es sich denke ich, das Weblog von Mike Downey (Flash Product Manager) zu verfolgen. Inzwischen hat er Beispielsweise eine kleine Liste mit »lesser-known new features of Flash Professional 8« veröffentlicht.
Ein ausführliches Review zu Studio 8 findet sich auf creativepro.

Das Flashforum veranstaltet dieses Jahr wieder ein Branchentreffen, allerdings nicht als Konferenz, sondern als Roadshow. Ich habe mich bereits für München am 22. September angemeldet. Man sieht sich!

Erschienen am Montag, 08.08.2005 @ 23:09 | Kommentare deaktiviert
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Mittwoch, 10.08.2005

Lokalisierung

Als ich mir die Creative Suite gekauft habe, hätte ich am liebsten eine deutsche Version von InDesign gehabt und die restlichen Programme auf englisch. Natürlich geht kein Mix, so dass ich mich entscheiden musste: Ich nahm die Suite auf deutsch, da mir ein deutsches InDesign wichtiger war als ein englisches Photoshop.

Die meisten Tutorials und die fortgeschrittene gedruckte Literatur für Photoshop ist allerdings englisch: Ich weiß, dass mit »Levels« die »Tonwertkorrektur« gemeint ist und mit »Curves« die »Gradationskurven«, aber wo finde ich im deutschen Bild-Menü den Eintrag »Posterize«?!
Hier kommt das Photoshop-Lexikon englisch/deutsch von Oliver Weiss wie gerufen: Alle englischen Menüeinträge mit ihren deutschen Übersetzungen.
»Posterize« ist in der deutschen Photoshop-Lokalisierung übrigens »Tontrennung«.

Erschienen am Mittwoch, 10.08.2005 @ 15:44 | Kommentare deaktiviert
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Mittwoch, 07.12.2005

Arcade-Shooter im Eigenbau

Seit heute am Kiosk: Das MX-Magazin 11/2005 mit dem zweiten Artikel von mir: »Arcade-Shooter im Eigenbau«, ab Seite 27.

»Sie haben mal wieder Lust auf eine gepflegte Partie Actionshooter, aber gerade keinen der Klassiker zur Hand? Macht nichts: In diesem Workshop zeigen wir Ihnen, wie Sie sich Ihr eigenes Ballerspiel bauen.«

Erschienen am Mittwoch, 07.12.2005 @ 15:14 | Kommentare deaktiviert
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Donnerstag, 02.03.2006

J.B.O.: »Wenn der Spaß vorbei ist, fangen wir wieder an…«

Seit Aschermittwoch online: Die großartige neue Website der großartigen fränkischen Fun-Metal-Combo J.B.O.!
Ein Dankeschön an Vito C. von J.B.O. und an Ingo von Megapress – wenn man etwas von Kunden hören will, dann das:

»Es darf ruhig noch ranziger aussehen.«

Danke auch an die weiteren Mitarbeiter bei Megapress und in der Fan-Community, vor allem Steffi und Ramona.
Last but not least die Kollegen des Web-Teams: Nina, die das coole Design entworfen hat und Carsten, der sich um den technischen Unterbau gekümmert hat (Gästebuch, Termine, Redaktionssystem). Danke für die gute Zusammenarbeit!
Mein Part war übrigens die Umsetzung von Ninas Design in XHTML und CSS.

Die ersten Reaktionen im Gästebuch sind erfreulich positiv:

»Endlich mal ne Homepage die farblich in meine Wohnung passt!«

In den nächsten Tagen werden wir noch einige Kleinigkeiten unter der Haube verbessern (zum Beispiel müssen noch einige <b>-Tags rausgeschmissen werden).

Die neue Website von J.B.O.

Blast!

Erschienen am Donnerstag, 02.03.2006 @ 21:39 | Kommentare deaktiviert
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Dienstag, 21.03.2006

IE7: MIX06-Edition verfügbar

Die neueste Vorabversion des Internet Explorer 7, die »MIX-Release« ist nun auf www.microsoft.com/windows/ie/ie7 verfügbar. An der Rendering-Engine soll es bis zur Final-Release keine Änderungen mehr geben, sprich: Ab jetzt können die eigenen Websites gegen IE7 getestet werden.

Erschienen am Dienstag, 21.03.2006 @ 22:29 | Kommentare deaktiviert
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Mittwoch, 24.01.2007

Ich glaube, ich muss nach Köln ziehen

Heise meldet:

»NetCologne bietet 100 MBit/s via Glasfaser für 40 Euro im Monat«

Hilfsweise ziehe ich auch nach Wien; dort wird jeder Haushalt mit 1 GBit/s symetrischer Bandbreite angeschlossen.
Derweil ärgere ich mich hier darüber, dass ich für etwas mehr als 40 Euro maximal 2 MBit/s bekomme, da die Leitung zur Vermittlungsstelle zu lang ist…

Erschienen am Mittwoch, 24.01.2007 @ 19:35 | Kommentar schreiben
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Sonntag, 29.04.2007

PDF/X-4

InDesignSecrets gibt einen kurzen Überblick zu den Neuerungen von PDF/X-4, das mit der kürzlich vorgestellten Creative Suite 3 von Adobe eingeführt wurde. Größte Neuerung ist die Unterstützung von live transparancy in PDF-Dateien für die Druckvorstufe.

Erschienen am Sonntag, 29.04.2007 @ 10:28 | Kommentar schreiben
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Mittwoch, 02.05.2007

Launch: »Haus der kleinen Forscher«

Heute wurde eine Website gelauncht, an dessen Mitwirkung ich beteiligt war: Haus der kleinen Forscher.

Das Haus der kleinen Forscher ist eine Initiative zur frühkindlichen Bildung, die von der Helmholtz-Gemeinschaft, McKinsey, Siemens und der Dietmar-Hopp-Stiftung getragen wird. Erzieherinnen und Erzieher in Kindergärten finden dort u.a. viele Anleitungen zu naturwissenschaftlichen Experimenten, ein Forum und Veranstaltungshinweise. Für Eltern und Wissenschaftler, die das Vorhaben als Paten für eine Kita unterstützen möchten, gibt es ebenfalls Inhalte.

Die Website wurde von Phase 4 umgesetzt (Projektbericht, Pressemitteilung). Als Konzepter habe ich mich zusammen mit einem Kollegen um alle konzeptionellen Aufgaben gekümmert:

  • Projektdefinition
  • Zentraldokument (Content Inventory)
  • Strukturbaum (Sitemap)
  • Seitentypen (Wireframes, Scribbles)
  • Funktionsbeschreibung (Flow Charts)
  • Produktionshandbuch

Das Projekt ist eine gute Sache und ich hoffe, dass sie von Erzieherinnen, Eltern und Wissenschaftlern gut besucht wird und die Inhalte gerne nutzen.

Screenshot der Website von 'Haus der kleinen Forscher': Experimente für Kitas

Erschienen am Mittwoch, 02.05.2007 @ 18:27 | Kommentar schreiben
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Donnerstag, 24.05.2007

Die neue VISUAL-X ist da!

Ab heute im gut sortierten Zeitschriftenhandel: die 17. Ausgabe von VISUAL-X. Mit dabei ist der Artikel »Haben Sie ein Weblog? Brauchen Sie eines?«, den ich zusammen mit Holger Eggert geschrieben habe.

Der Artikel gibt eine kurze Einführung zu Weblogs und geht der Frage nach, ob man damit Geld verdienen kann bzw. ob Unternehmen Corporate-Blogs haben sollten. Dazu viele Tipps, wodurch ein Blog interessant wird — zum Beispiel Aktualität. Einige Stammleser von my two cents werden jetzt vielleicht denken »Das sagt der Richtige«, aber ich spreche aus Erfahrung.   :-)

+++

Vielen Dank an dieser Stelle an unsere beiden Interview-Partner, Kai Pahl von dogfood/allesaussersport und Majo Heinze von den Mac Essentials.

Das Interview mit Majo konnte leider nicht mehr ins Heft aufgenommen werden – es befindet sich als PDF-Datei auf der Heft-CD im Verzeichnis sources/pdf.

Erschienen am Donnerstag, 24.05.2007 @ 9:42 | Kommentar schreiben
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Samstag, 02.06.2007

The Common Craft Show

Zwei kurze und unterhaltsame Videos, die a la »Sendung mit der Maus« erklären, wie das mit RSS und Wikis funktioniert:

[via accessBlog]

Erschienen am Samstag, 02.06.2007 @ 22:48 | Kommentar schreiben
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Sonntag, 03.06.2007

Design-Tagebuch

Linktipp: Im Design-Tagebuch gibt es mehrmals wöchentlich Hinweise zu deutschen und internationalen Website-Relaunches garniert mit einer kurzen Bewertung aus graphischer und konzeptioneller Sicht.

Erschienen am Sonntag, 03.06.2007 @ 13:11 | Kommentar schreiben
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Sonntag, 17.06.2007

(Inoffizielle) Errata zu WCAG 1.0 veröffentlicht

Die WCAG Samurai – eine Initiative des kanadischen Accessibility-Experten Joe Clark – haben die lang erwartete Korrektur zum W3C-Standard für Accessibility veröffentlicht.

Die Errata präzisieren und modernisieren die Guidelines (Beispiel: keinen Platzhaltertext in Formularelementen verwenden). Sie sind meines Erachtens eine sinnvolle Ergänzung.

Die Peer-Reviews stammen von Gian Sampson-Wild und Alastair Campbell (nicht der Politiker).
Gian Sampson-Wild betreibt ein Accessibility-Beratungsunternehmen und war bis August 2006 Mitglied der WCAG-Arbeitsgruppe.
Alastair Cambell ist »Director of User Experience« im Beratungsunternehmen Nomensa.

Link: WCAG Samurai (via accessBlog)

Erschienen am Sonntag, 17.06.2007 @ 23:07 | Kommentar schreiben
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Donnerstag, 17.04.2008

Relaunch: Münchner Verkehrsverbund (MVV)

Heute wurde ein weiteres Projekt abgeschlossen, an dem ich beteiligt war: Die Website des Münchner Verkehrsverbunds (MVV).

Das Projekt wuchs mit der Zeit: Wir begannen zunächst mit der Überarbeitung der gesamten Website-Struktur. Anschließend verbesserten wir auch die Übersichtlichkeit der Homepage, der 6 Einstiegsseiten und der tiefer liegenden Indexseiten. Im nächsten Schritt