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Sonntag, 14. Januar 2001 --- We see a little bit of blood on a person's shirt after they've been shot and killed.
Warning: If you are reading this then this warning is for you. Every word you read of this useless fine print is another second off your life. Don't you have other things to do? Is your life so empty that you honestly can't think of a better way to spend these moments? Or are you so impressed with authority that you give respect and credence to all who claim it? Do you read everything you're supposed to read? Do you think everything you're supposed to think? Buy what you're told you should want? Get out of your apartment. Meet a member of the opposite sex. Stop the excessive shopping and masturbation. Quit your job. Start a fight. Prove you're alive. If you don't claim your humanity you will become a statistic. You have been warned... TylerJörg vom DiJa LOG schreibt: »BTW: ich hatte ja noch nie Angst vorm Fliegen, im Gegenteil, aber ich hab auch noch nie so einen Absturz im Kino gesehehn.« Da sag' ich nur: Der Absturz in »Fight Club« war auch nicht ohne (Code1-DVD: 21'35")...
Im Falle eines Falles sind die Sicherheitshinweise (kleine Version, große Version, lokale Kopie klein, lokale Kopie groß) zu beachten.

Noch ein paar Ergänzungen: Ich habe jetzt unter jeden Tages-Eintrag doch noch Perma-Links eingeführt, die direkt ins Archiv verweisen. Als ich im Kino auf den Beginn von »6th Day« (dazu gleich) wartete, ging mir das noch durch den Kopf, und dass ich im Eintrag zum vergangenen Dienstag (»Rinder gegen den Wahnsinn«) die Schmidt'sche BSE-Schleife vergessen habe (heute nachgeholt). Danke auch an Ronsens für Deine E-Mail (er hat mir auch nochmal den Einsatz von Perma-Links nahegelegt und mich auf das DiJa LOG von Jörg hingewiesen, der strickt sein Log auch von Hand.

Außer die vergangenen Tage einzutragen, habe ich auch noch die linke Navigationsspalte auf Vordermann gebracht: ein paar neue Logs aufgenommen, die Einträge alphabetisch sortiert und alle Links dort mal mirt aussagekräftigen title-Attributen versehen.

Filmplakat von "The 6th Day"Ja, wie schon angedeutet, ich war gestern Abend noch im Kino.
Zuerst stand um 20:00 »The 6th Day« mit Arnold Schwarzenegger auf dem Programm (alleine, da ja, wie bereits geschrieben, meine diversen Leute ihn schon in anderen Gruppen gesehen haben). Ich fand ihn nicht schlecht (was bei mir auch schon mal gleichbedeutend mit »sehr gut« ist, so auch hier). Pünktlich um 20 Uhr begannen angenehm kurze elf Minuten Werbung. Diese und ein nerviger Eis-Verkäufer später kamen die Trailer für demnächst anlaufende Filme, unter anderem »Red Planet« mit Carrie-Anne Moss, die wir schon in »Matrix« bewundern durften, und »Vertical Limit«, die beide einen sehr interessanten Eindruck machten. Als Dolby Digital-Trailer kam mal wieder »Train« zum Einsatz.
Der Film handelt davon, dass in nicht all zu ferner Zukunft Adam Gibson (Arnold Schwarzenegger) geklont wird und er damit gar nicht einverstanden ist. Er versucht dann im Laufe des Films, dahinter zu kommen, wer dafür verantwortlich ist. Spannend, nicht all zu vorhersagbar, mit viel Liebe zum Detail (die Autoren haben sich einige nette Gags einfallen lassen, wie es in der Zukunft aussehen könnte und welche technischen Gimmicks dann Bestandteil unseres Lebens sein könnten), eine gute Prise Humor und viel Action machen den Streifen zu einem kurzweiligen Kinobesuch. All zu kritische Töne darf man allerdings nicht erwarten, da ist man in »Gattaca« wesentlich besser aufgehoben. Die von einigen bemängelte/festgestellte Nähe zu »Total Recall« kann ich so nicht nachvollziehen; es gibt natürlich einige Ähnlichkeiten (beide Filme spielen in der Zukunft, Arnold Schwarzenegger gegen die bösen Mächtigen), aber es sind zwei völlig unterschiedliche Geschichten.

Filmplakat von "Cast Away"Ganz anders dagegen ist »Cast Away --- Verschollen«.
Zunächst die gleichen kurzen elf Minuten Werbung, kein Eisverkäufer, keine Lasershow (läuft nur in Kino 2), dann Trailer: Nochmal »Vertical Limit«, allerdings ein leicht anderer (der in »6th Day« war allerdings zu lang und hatte zu viele Infos, um als Teaser durchzugehen). Außerdem »Chocolat« und »Bounce«, die mich aber beide nicht sonderlich interessierten. Bei letzterem wurde im Schluss-Screen des Trailers nicht nur für die Tonsysteme DD, dts und SDDS geworben, sondern auch noch für »den Mac zum Film« von Gravis (ein iMac, natürlich).:-)
Als Dolby-Trailer kam »Rain« zum Einsatz, als THX-Trailer »The Audience is listening« (nur THX-Logo, der Text und der THX-Sound), der langweiligste THX-Trailer ever, noch langweiliger als »Let's see it in THX«.
»Cast Away«. Es geht um Chuck Noland (Tom Hanks), der für FedEx arbeitet und durch die Welt jettet, um Mitarbeiter zu schulen. An Weihnachten allerdings stürzt seine Maschine über dem Pazifik ab, er überlebt als Einziger und kann sich auf eine einsame Insel retten...
»Cast Away« ist auch ein guter Film, lässt sich aber ganz und gar nicht mit »6th Day« vergleichen, da auf einer einsamen Insel zwangsläufig weniger Action ist als bei einer Auto-Verfolgungsjagd mit Strahlenwaffen durch eine Stadt. »Cast Away« hat natürlich auch »leise« Stellen, in denen nicht gesprochen wird, weil Chuck Noland natürlich nicht ununterbrochen quasselt. Es gibt (außer in wenigen Passagen, das weiß ich jetzt nicht mehr genau) keinen Erzähler, also wenn Tom Hanks bzw. die deutsche Synchronstimme spricht, dann macht auch wirklich der Schauspieler Tom Hanks seinen Mund auf. Der Film bleibt durch die nicht zu vermeidenden Längen (hey, es ist eine einsame Insel!) spannend, auch zum Schluss hin und auch mit Gags wird nicht gespart. Das Ende, sehr erfreulich, ist nicht Hollywood-typisch. Bemerkenswert auch das Verhalten von Noland auf der Insel (z.B. reißt er die angespülten FedEx-Pakete nicht am ersten Tag auf, sondern erst, als ihm klar wird, dass er eine Weile festsitzen würde).
Klaus und ich wollten ihn ursprünglich um 23 Uhr sehen, aber in den beiden 23-Uhr-Vorstellungen waren nur noch Plätze in der ersten Reihe frei und die Reservierungen wurden wegen des Andrangs nicht freigegeben. Wir wichen dann auf die etwas dünner besuchte 23:45-Vorstellung im großen Kino 2 (464 Plätze, 19x9 Meter Leinwand) aus, wofür ich beim Kauf der »6th Day«-Karte ein paar Plätze reserviert hatte (Klaus ist für die Reservierung von 23 Uhr-Plätzen telefonisch nicht durchgekommen).
Noch nie erlebt, auch nicht bei »Star Wars: Episode I«, habe ich, dass ein Film (»Cast Away«) in drei Kinos gleichzeitig läuft; »Unbreakable« lief immerhin auch noch in zwei Kinos gleichzeitig, so dass in den verbleibenden fünf Sälen demnach nur noch fünf verschiedene Filme liefen.
Jörg vom DiJa LOG hat in Dirk Jaspers Filmlexikon eine schöne Seite mit Produktionsnotizen zu »Cast Away« gefunden (Spoiler-Warnung, also am besten erst nach dem Sehen des Films lesen!!).

Immer wieder amüsant sind die Analysen von Screen it! (»Entertainment Reviews for Parents«), z.B. bezgl. »6th Day«: »At least 1 "f" word, 15 "s" words, 1 slang term for sex ("screw"), 10 hells, 10 S.O.B.s, 4 damns, 2 craps, 1 ass, 5 uses each of "G-damn" and "Oh my God," 4 uses each of "Jesus Christ" and "Oh God" and 1 use of "God" as exclamations.«
Und zu »Cast Away«: »We see Chuck's urine stream between his legs as he urinates in the ocean with his back to the camera.«

Auf der Rückseite der aktuellen »filmtips« (Kinoprogramm der Region, vor allem der Weber-Kinos CineCitta', Meisengeige, Manhattan usw.) habe ich eine nette Anzeige der Nürnberger Medienagentur arsmedium gefunden:

lust auf eine geschmeidige arbeitsatmosphäre und interessante jobs?
www.geld-sex-ruhm.de

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Samstag, 13. Januar 2001 --- One black suit jacket. One pair of black suit pants. One hat, black. One pair of sunglasses. Twenty three dollars and seven cents. Sign here.
Heute mache ich wieder mal ein Update; die Einträge für den siebten, achten, neunten, zehnten und diesen dreizehnten Januar stelle ich heute auf den Server.

Sehr gefreut hat mich, dass einige weitere Weblogs auf mich linken!
Dank an +++ronsens, le fripon, moorbek und Sven.

Zwischen Mittwoch und Freitag ist weiter nichts aufregendes passiert. Ich bin spät von der Arbeit heimgekommen und zeitig ins Bett, weil mich die Müdigkeit jeweils zwischen 21 und 23 Uhr übermannt hat. Ein sehr guter Rhythmus, der es mir ermöglichte, heute schon mal um 11 Uhr 50 ausgeschlafen aufzustehen.:-)

Jetzt schon bei diversen Weblogs gesehen, z.B. bei bluepixel: storTroopers.
Auf der Site von Stor Entertainment Ltd kann man sich mittels Java-Applet einen Avatar zusammenbasteln. Meiner würde etwa so wie nebenstehend abgebildet aussehen: storTrooper-Abbild vor mirKurze Haare, schmale Brille mit rechteckigen Gläserfassungen (schwarzes Gestell), schwarze Jeans-Hose und schwarze Halbschuhe mit klobigen Absätzen, dazu ein T-Shirt, gerne auch in schwarz.
Der Zirbel ruft dazu auf, Pixel-Avatare zu basteln!

Was ich nicht nachvollziehen kann ist der aktuelle Hype um asiatische Schriftzeichen (Christian aka 'Nominator' in der zweiten Big Brother-Staffel hatte AFAIK mal ein schwarzes T-Shirt mit grauen, asiatischen Schriftzeichen, seitdem sieht man so was immer öfter). In der Blogger-Szene auch beliebt: der eigene Name in babylonischer Keilschrift oder in Hieroglyphen. Naja, wem's gefällt.:-)

Eigentlich hassen Web-Surfer nichts mehr als den nur all zu bekannten Fehler 404, wenn ein Dokument vom Browser nicht gefunden werden kann (weil es verschoben wurde oder der Link falsch geschrieben war). Aber manche Fehler bringen einen schon zum Schmunzeln, z.B. der des heimischen RRZE: Dieser Fehler wurde Ihnen präsentiert vom Regionalem Rechenzentrum Erlangen (gesehen bei Ralphs who:log, 11.01.01).
Mehr solche netten Fehler wurden mal vor einiger Zeit bei Spiegel online zusammengetragen:
Vorbildliche Fehler und Schöner, falscher "Anti-Link"

Gestern hat mir ein Kunde einen Personalausweis vorgelegt, der im Dezember 1969 von der Stadt ausgestellt wurde. Interessant, mal so ein altes Stück gesehen zu haben, aber ein vor über zwanzig Jahren abgelaufener Ausweis ist als Legitimationspapier leider genauso wertlos wie der Führerschein, die Krankenkassen-Karte oder die Mitgliedskarte des ADAC (alles schon erlebt). Aber gut, er hatte dafür schon Verständnis und kommt am Montag nochmal mit dem gültigen Reisepass vorbei.:-)

Hoffentlich kommt bald die Back to the Future-Trilogie auf DVD... Die Wartezeit darauf hat uns RTL neulich mit Teil 1 und Teil 3 verkürzt, gestern kam auf Pro7 der zweite Teil.
Hmm... Am Ende des zweiten Teils wurde der Doc von 1985 ins Jahr 1885 befördert, während Marty aus 1985 die in 2015 durcheinander gebrachte Zukunft im zweiten Teil in 1955 kitten musste, dabei aber seinem Double aus dem ersten Teil nicht begegnen durfte, dass der Part I-1955-Doc am Ende des ersten Teils ins Jahr 1985 zurück geschickt hat. Kurz danach kam der Part II-1985-Marty angerannt, um sich vom 1955-Doc ins Jahr 1885 schicken zu lassen...
Zeitreisen sind schon sehr komplex.:-)

Bei +++ronsens gesehen: Brains4Zombies.com, eine Parodie auf amazon.com. Tasty Brains!

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Mittwoch, 10. Januar 2001 --- Welcome 2 the club
Daniel Pfister hat sein Log gestartet! Herzlich willkommen! Sein log heißt le fripon.

+++ronsens hat ein paar Tipps für Neu-Blogger zusammengestellt.

Stichwort permanente Links: Wer auf einen bestimmten Beitrag von mir linken will (zum Beispiel auf den Eintrag für diesen Mittwoch) kann das hier freilich auch tun. Der permanente Link ins Archiv für diesen Mittwoch heißt http://www.my-two-cents.de/tagebuch/2001/2001-01.html#100101.
Angenommen, ich schreibe am 25. April 2002 einen Eintrag, dann wäre der Link dazu http://www.my-two-cents.de/tagebuch/2002/2002-04.html#250402.

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Dienstag, 09. Januar 2001 --- Rinder gegen den Wahnsinn
Ein ICE von Hamburg nach München ist zwischen Würzburg und Nürnberg stehen geblieben, weil die Bremsen blockierten. Den Technikern gelang es nicht, die Panne vor Ort zu beheben.
Der Brüller: Der BGS erfuhr erst nach 3,5 Stunden von dem Defekt, als ein Reisender per Handy bei der Polizei anrief und wissen wollte, warum's nicht weitergeht; das Zugpersonal hatte die Reisenden nicht informiert.

Der "Rinder gegen den Wahnsinn"-Pin von Harald SchmidtBisher galt Deutschland als BSE-frei, das aber auch nur, weil hier bisher nie nach BSE gesucht worden ist. Heute sind die Bundesgesundheitsministerin Fischer und der Bundeslandwirtschaftsminister Funke zurückgetreten, der Spiegel hatte in der Ausgabe 49/2000 einen exzellenten Artikel zum Thema im Programm.
»Der Verbraucher« ist in dieser Sache nicht nur Opfer, sondern auch Täter: gekauft wird nur das billigste Angebot.

Heute beginnt die Macworld Expo 2001 in San Francisco und der Meister wird zu uns sprechen (ich habe zwar keinen Apple, aber mal ehrlich die Produkte sind innovativ und sehen yummy aus, lässt man mal die dämliche Maus außen vor, die nur eine Taste und kein Scrollrad hat).
Die Keynote vom iCEO Steve Jobs gibt's hier. An neuen Produkten wurde einiges vorgestellt, aber auf zwei Dinge haben die Macianer besonders gewartet: schnellere G4-Prozessoren für Desktop-Rechner (jetzt mit bis zu 733 MHz statt 500 MHz Dual-Prozessor, während AMD in der x86-Welt bereits bei 1,2 GHz angekommen ist; Intel zählt nicht, weil die ihre schnellen CPUs nicht liefern können) und ein neues PowerBook-Notebook mit einem G4- statt einem G3-Prozessor.

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Montag, 08. Januar 2001 --- Mehr als ein Stockwerk sollte man nicht springend überwinden
In Straubing hat es gestern in einem Hotel gebrannt. Spiegel online hat dankenswerter Weise einen Text ins Netz gestellt mit einigen Sicherheitshinweisen, die einen im Falle eines Falles retten können.
Für mich als Springer durchaus interessant; wenn ich unter der Woche nicht in der Region (Nürnberg, Fürth, Erlangen) arbeite, wohne ich im Hotel.
Mag-Lite-TaschenlampenAb jetzt kommt die kleine Mag (zwei AA-Zellen aka Mignon-Batterien) ins Handgepäck. Oder doch die Große (drei D-Zellen aka Mono-Batterien)?

Falls der Korridor verraucht ist, ist es sinnvoll, flach auf dem Boden zu krabbeln. Rauch und giftige Gase steigen immer auf. Stehen kann dann bereits zu Rauchvergiftung und Bewusstlosigkeit führen.

In der Bank musste ich die Kasse übernehmen, weil die eigentliche Kassiererin krank geworden ist.

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Sonntag, 07. Januar 2001 --- Ich chille.
Heute war Entspannung vor dem Fernseher angesagt: »20.000 Meilen unter dem Meer« und der Pilot zur zweiten Staffel von »SeaQuest DSV«.
Ersterer ein asbach Disney-Schinken mit Kirk Douglas, als er noch jung war (der Film wurde 1954 gedreht. Hat mich enttäuscht (für so alte Filme habe ich selten was übrig), aber ich hatte eigentlich auch nicht mit dem Film, sondern mit »Kapitän Nemo« gerechnet. Naja, hinterher ist man immer schlauer. Die SeaQuest-Folge war eher flach.

Ich habe den Sonntag außerdem genutzt, um mal wieder gesammelte Kinokarten einzukleben. Das Ergebnis gibt's als Liste der von mir gesehenen Kinofilme auf meiner privaten Homepage. Ebenso dort: eine Liste meiner DVDs.

Hinterding (Weblogger von i'm *not* the asian nurse!) hat der Community ein Geschenk gemacht: den Chat-Logger.
Es handelt sich um einen kompakten Shockwave-Chat ohne überflüssigen Schnick-Schnack. Danke!
Zum Chat geht's hier.

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Samstag, 06. Januar 2001 --- Ich will Kühe
Wer hätte im Juli 1982 in Argentinien gedacht, dass die Kapitulation im Falkland-Krieg gegen Großbritannien mal vorteilhaft für die heimische Wirtschaft sein würde. Seit dem gibt es in Argentinien ein Importverbot/Handelsembargo für britische Waren und Güter und deswegen ist Argentinien ein Land mit extrem geringem BSE-Risiko.
Das hat sich die Familie heute mal wieder schmecken lassen, im Erlanger Restaurant Schlotfeger, best steak house in town.

In der Samstags-Ausgabe der Erlanger Nachrichten (Regionalausgabe der Nürnberger Nachrichten) ist ein Artikel über die Einstellung der seit zwanzig Jahren fahrenden Linientaxen. Nützliche Info: Ab Frauenaurach wird es mit Kleinbussen doch einen von der Stadt bezahlten Anschluss bis nach Hüttendorf geben.

Die heutige Folge von Star Trek: Voyager war genial: »Nacht«, der Auftakt zur fünften Season (=Staffel).
Ein sehr schönes Review gibt's im Voyager-Center und auf Dailytrek.

Ich gehe heute Abend doch nicht ins Kino. Zum Einen geht niemand mit; 6th Day haben die Kollegen schon in zwei anderen Gruppen gesehen und für Vernascht/Whipped interessiere ich mich eigentlich auch nur wegen des ansprechenden Plakats, was für die Anderen nicht ausreicht, Geld für's Kino auszugeben.:-)
Zum Nächsten wäre ich dann erst gegen 3 Uhr nachts daheim, ungut für den exzellenten Schlafrhythmus, den ich nur ungern aufgebe (ist man erst mal in einer »Um 8 Uhr früh schlafen gehen, um 20 Uhr abends aufstehen«-Phase, dauert's wieder eine Woche, um da wieder raus zu kommen.
Vielleicht morgen, aber dann etwas zeitiger.

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Freitag, 05. Januar 2001 --- Being Stefan Freimark
0400 --- Der Wecker klingelt.
0415 --- Aufstehen.
0500 --- Mit dem Taxi zum Erlanger Bahnhof, 27 Mark.
0522 --- Der Regionalexpress bringt mich nach Nürnberg.
0600 --- Nach dem Kauf von Verpflegung (ein Liter Wasser und ein halber Liter MezzoMix) sitze ich jetzt im ICE983 (ein ICE3), der um 0620 nach München fährt. Drei weitere Reisende teilen sich mit mir den Wagen, erst ab Donauwörth wird's richtig voll. 37 Mark mit BahnCard (50% Ermäßigung auf die regulären 74 Mark) in der zweiten Klasse. Endlich mal Zeit, die aktuelle Ausgabe von brandeins zu lesen.
0805 --- Pünktliche Ankunft in München.
0820 --- Ankunft in der Filiale, die um 9 Uhr öffnet.
0930 --- Der erste Kredittermin. Eine Aufstockung ist wegen des hohem Verschuldungsgrades leider nicht möglich.
1300 --- Bis zur Mittagspause nur einige kleinere Sachen, z.B. eine Geldanlage, eine Beratung bezgl. Geldanlage und eine Kreditanfrage (leider auch eine Ablehnung, wegen Probezeit)..
1400 --- Der nächste Kredittermin. Sieht sehr gut aus, aber nur, wenn die in der Schufa als laufend gemeldeten Kredite tatsächlich bereits zum Jahreswechsel abgelöst wurden. Wenn der Kunde zum nächsten Termin die notwendigen Nachweise mitbringt, kann der Vertrag fertig gemacht werden, allerdings nicht in der ursprünglich gewünschten Höhe, da sonst die Rate zu hoch wäre.
1530 --- Ein spezielles Problem: Der Sohn gibt Firmen und Verwaltungen Einzugsermächtigungen für das Konto seiner Mutter, bei dem er aber nicht bevollmächtigt ist. Da hat sie natürlich was gegen. Nach ein paar Telefonanrufen in der Zentrale und der kontoführenden Stelle lautet das Ergebnis, dass man nur eine neue Kontonummer vergeben kann und darauf zu achten ist, dass diese dem Sohn nicht auch wieder bekannt wird. Eine technische Lösung wäre allenfalls, überhaupt keine Lastschriften mehr zuzulassen.
1620 --- Zwanzig Minuten nach Schalterschluss: Kurze Verabschiedung und dann geht's ab zum Bahnhof.
1642 --- Der ICE1512 (ein ICE-T) bringt mich bis nach Erlangen. Der Zug ist brechend voll, gut, dass ich eine Reservierung habe. Seit dem letzten Fahrplanwechsel ist auch Erlangen ans ICE-Netz angeschlossen (und IC-Verbindungen wurden in komfortable, freilich aber auch teurere ICE-Verbindungen umgewandelt). Der 1512 fährt über Leipzig bis nach Berlin-Ostbahnhof weiter. Bis Erlangen für 39,50 DM (mit BahnCard, 2. Klasse).
1848 --- Ankunft in Erlangen. Zwischen Augsburg und Nürnberg ließ es sich recht angenehm schlafen und jetzt war erst mal Essen angesagt: Griechisch im Restaurant Delphi.
2000 --- Das Taxi bringt mich nach Hause. Auch wenn ich den Griechen ausgelassen hätte, wäre ich darauf angewiesen gewesen, da es seit Jahresanfang kein Linientaxi mehr gibt, das kostenlos die in Frauenaurach endende Buslinie bis Hüttendorf verlängert (tagsüber fährt der Bus wohl bis zu mir nach Hause). Ich wohne zehn Kilometer vom Stadtzentrum weg und die Anbindung ist wie in der tiefsten Pampa.
Arbeitszeit von 0500 bis 1910 (Taxi fährt zwanzig Minuten) aufgeschrieben.
2015 --- Eine Wer wird Millionär?-Spezialsendung auf RTL mit Hintergründen zur Show läuft; sehr interessant.
2115 --- Ein bisschen Zappen, ein bisschen Musik hören, ein bisschen Mails und News-Seiten (Spiegel, heise) am Computer lesen.
0100 --- Ab in die Heia.

Die tagesschau berichtet in ihrem Newsletter, dass die Welt geschrieben hätte, im Jahr 2000 wären in Deutschland 1,91 Milliarden Überstunden angefallen. Die Gewerkschaften sind natürlich erzürnt, weil weniger Überstunden mehr Arbeitsplätze bedeuten und schlagen schärfere gesetzliche Regelungen vor. Arbeitgeberpräsident Hundt sagte dagegen, Überstunden seien eine unverzichtbare Flexibilitätsreserve der Betriebe, um Auftragsspitzen oder krankheitsbedingte Ausfälle auszugleichen.
Lieber Herr Hundt, man wird kaum noch von Auftragsspitzen sprechen können, wenn diese Spitzen zwölf Monate andauern. Zum Anderen sollten eigentlich keine Überstunden gemacht werden müssen (da schließe ich mich der Meinung der Gewerkschaften an), nur wenn jemand krank wird oder in Urlaub geht; es sollten genug reguläre Reserven zur Verfügung stehen, um solche Ausfälle ohne Überstunden abfedern zu können.
Allerdings wäre auch das zu einfache Schwarz-Weiß-Malerei: wenn der Markt abgegrast ist und keine fähigen Leute zur Verfügung stehen und sich in manchen Bundesländern ein drei Viertel Jahr niemand auf laufend geschaltete Stellenanzeigen bewirbt, bringt das natürlich noch ein paar Graustufen in die Problematik.
Vielleicht brauchen wir Bankkaufmann-Inder?

Ich hatte in 2000 über die vertragliche Wochenarbeitszeit von 38,5 Stunden hinaus insgesamt 217 Überstunden (von Anfang Mai bis Ende des Jahres, vorher war ich ja Zivi). Allerdings kommt sehr viel auch durch die Fahrerei als Springer zustande, siehe oben.

Es gibt Kunden, die es sich und dem Bankmitarbeiter unnötig schwer machen.
Wenn ein Kunde sagt, er bräuchte eine Aufstockung, um ein paar Rechnungen zu bezahlen, gehe ich erstmal nicht grundsätzlich davon aus, das er das Wasser bis Oberkante Unterlippe stehen hat.
Es kostet uns beide nur unnötig Zeit und ihn mein Vertrauen, wenn ich erst im Laufe des Gesprächs in Kleinstarbeit herausfinden muss, was er schon weiß, mir aber nicht erzählt. So wird aus einem »eine Aufstockung um 10.000 Mark wäre schön, wenn's geht« ein »könnten wir vielleicht die Raten stunden?«, wenn eben wegen der Überschuldung mit unserem eigenen und zwei fremden Krediten sowie einem voll ausgeschöpftem 20 TDM-Dispo die Ablehnung folgt und die Karten dann immer noch nicht auf dem Tisch liegen, weil die Auszüge vom zweiten Girokonto (wer weiß, wie hoch da der Dispo ist...) fehlen und ich immer noch nicht gesagt bekomme, in welcher Gesamthöhe Rechnungen offen sind.

Die aktuelle Ausgabe der brandeins ist mal wieder genial. Meiner Ansicht nach eh das einzige Wirtschaftsmagazin, das einen nicht in die blanke Gier treibt (sie hat keinen Kursteil).
Angetan haben es mir diesmal ein Artikel über die Automobil-Zuliefererindustrie und einer darüber, was Geist kostet.
Aus dem Autoteile-Artikel:

Die herkömmliche Kalkulation Ò Materialkosten plus Personalkosten plus Gewinnaufschlag gleich Preis Ò ist in der Autobranche Vergangenheit.
[...]
Ein Management-Trainer habe das dem Führungsteam von Edscha eindrucksvoll demonstriert, so der Vorstandschef. Die Aufgabe für die zehnköpfige Mannschaft lautete: Alle sollen in einer bestimmten Reihenfolge zehn Tennisbälle berühren. Die Teilnehmer werfen sich die Bälle zu und kommen auf eine Zeit von 25 Sekunden. Die Gruppe im Nebenraum war aber fünf Sekunden schneller, behauptet der Trainer. Grübeln. Dann die zündende Idee eines Managers: ÜWarum stehen wir eigentlich alle im Kreis? Wir sollten uns nebeneinander stellen. Kein Mensch sagt, dass die Bälle geworfen werden müssen.Ï Die Bälle werden also durchgereicht. Neun Sekunden. Der Trainer behauptet nun, ein Wettbewerber in Japan habe das Gleiche in drei Sekunden geschafft. Entsetzen. Wieder eine Idee: Die Bälle werden auf einen Tisch geklebt und mit einem Ruck an der Reihe ausgestreckter Hände vorbeigezogen. Geschafft. Die Zeit: eine gute Sekunde. Im Tagesgeschäft geht es nicht anders zu. Plötzlich bietet jemand ein Teil, das bis gestern zehn Dollar gekostet hat, für zwei Dollar an. Und dann? ÜWenn ein anderer kostengünstiger anbieten kann, muss das einen Grund haben. Dann schauen wir genau hin: Wo hat er bessere Voraussetzungen?

Aus dem »Was kostet eigentlich Geist?«-Artikel:

Ideen
Einmal um die Alster spazieren: Ein Paar gute Schuhe ca. 200 Mark
Einmal aufs Klo gehen: Spülung mit Stoptaste 3 Mark
Ideenfabrik: Für die spontane Idee ca. 10 Mark, für ein strategisches Konzept 60.000 Mark
[...]
Web-Auftritt
Einfache Lösung: 750 bis 1000 Mark pro Seite
Komplettlösung (für deutsche Großunternehmen) inklusive Strategie, Unternehmenseinbindung, eCommerce-Aufbau, mobile Solutions, Design, Kommunikation 3 bis 8 Millionen Mark
[...]
Gegenlesen der Diplomarbeit
Vier Wochen Kaffee (30 Mark), Zigaretten (150 Mark), Pizza (280 Mark), Schokolade (20 Mark), vier Druckerpatronen (200 Mark), drei schicke Abendessen (300 Mark)
980 Mark

Auch aus der aktuellen brandeins, Seite 145, ganz unten (noch bis 26. Januar am Kiosk oder darüber hinaus auch auf der Website im Volltext):
»Das Internet bietet wesentlich mehr als "Schnäppchen-Preise" und Auktionen. Die lassen sich halt für Journalisten gut verkaufen.«

Song des Tages: Kid Loco --- Tracy (Album: »Jesus Life for Children under 12 Inches«.

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Donnerstag, 04. Januar 2001 --- Kurzes Gastspiel
Am Mittwoch ging mein letzter Urlaubstag zu Ende. Ich bin wieder in einen guten Schlafrhythmus hineingekommen und war am Nachmittag ein wenig einkaufen. Donnerstag dann wieder der erste Arbeitstag in der Südstadt.
Wie sich gegen Mittag herausstellte nur ein kurzes Gastspiel, denn ich sollte am Freitag nach München, da dort akuter Personalmangel wegen Krankheit und Urlaub angesagt war.
Der kleine Ausflug wird mir durch Überstunden versüßt, den Reisezeit ist Arbeitszeit.

Manche Menschen wissen immer noch nicht, dass sie nur noch etwas mehr als ein Jahr (bis Ende Februar 2002 mit der Deutschen Mark in Geschäften bar bezahlen können, danach gibt's die D-Mark sowie elf weitere Währungen (Griechenland ist seit Jahresanfang bei der EWWU, der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion, dabei) nicht mehr!!
Zwei EurocentFür alle, die jetzt noch nicht wissen, wie das neue Geld aussieht, gibt es Informationen auf dem Server der Deutschen Bundesbank: Ein Plakat, die Broschüre »Die Euro-Banknoten und -Münzen« (eine sehr gute Broschüre) und eine Seite mit allen Münzen und Noten im Überblick. In einem Faltblatt stehen weiterhin die unveränderlichen Wechselkurse der aktuellen zwölf Euro-Teilnehmerländer.
Auf dem Server der Europäischen Union gibt es alle möglichen Infos (Abbildungen, Dateien zum Download, Infos zum Symbol, Referenztexte, Pressemitteilungen...).
Wer sich für die technischen Details (Maße, Gewichte, Wert von Münzrollen, Logistik des Umtauschs...) interessiert, dem sei die Schriftenreihe euro2002 der Deutschen Bundesbank empfohlen.
Ab dem 17. Dezember 2001 kann jeder bei Banken und Sparkassen ein sogenanntes »Starter Kit« erhalten: für 20 Mark gibt es gebührenfrei zwanzig Euro- und Cent-Münzen im Wert von 10,23€ (zwei Stück 2-Euro-Münzen, drei Stück 1-Euro-Münzen, je vier 50- und 20-Cent-Münzen, drei 10-Cent-Münzen, zwei 5-Cent-Münzen und je eine Münze zu zwei und ein Cent).
Ab dem ersten Januar 2002 kann man dann in zwölf europäischen Ländern mit einer Währung bezahlen, zum Beispiel den Döner beim Türken in Berlin für zwei Euro fünfzig (4,89 DM) mit Münzen die auf der Rückseite nationale Symbole aus Irland, Frankreich oder Portugal tragen (die Münvorderseiten sind in allen Ländern identisch, bei den Scheinen sind Vorder- und Rückseite in allen Ländern identisch).
Ein Euro sind 1,95583 Mark.

Daniel hat mir geschrieben: »Das ist ja witzig: ich war auch Zivi (ASB-Fahrdienst, die schönsten 13 Monate meines bisherigen Lebens...) und arbeite seitdem in einer Bank...«
Ich weiß noch nicht, ob meine Zivi-Zeit wirklich die schönste Zeit meines Lebens war. Die sechste (Schullandheim in Lohr am Main), achte (Skilager bei Schwaz in österreich) und zehnte Schulklasse (Abschlussklasse in der Realschule) stehen auch sehr hoch im Kurs. Und die Bankausbildung (vor allem der Blockunterricht in der Schule) waren auch nicht schlecht...
Aber ich denke, den Titel »Bisher schönste Zeit meines Lebens« wird entweder die Zivi-Zeit von April 1999 bis Mai 2000 oder die sechste Klasse (September 1990 bis Juli 1991) einsammeln.

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Dienstag, 02. Januar 2001 --- Auch private Homepages können gut aussehen
Wie KNO beweist.

Ich bin am Überlegen, ob ich meine bisherige Beta-Version (meiner neuen privaten HP) nicht aufgeben sollte. Ein weißer Hintergrund hat nicht zu verachtende Vorteile, vor allem bei den Inhalten, die ich einstellen möchte. Mal ein alternatives Design entwerfen...

2000 war ein relativ gutes Jahr.
Weil mein Zivi bis Ende April ging, und diese Zeit möchte ich keinesfalls missen: Ich habe neue Leute kennengelernt, habe in einem Krankenhaus gearbeitet (genauer: in einem Labor, nicht auf einer Station), hatte auch Wochenend- und Nachtschichten (erwähnte ich schon, dass ich Verfechter der 24/7-Gesellschaft bin?) und konnte mal 13 Monate lang etwas völlig anderes machen, als in der Bank, ich habe ein ganz neues Umfeld kennengelernt.
Ab Mai ging's dann als Springer in der Bank weiter, was auch sehr abwechslungsreich war, da ich durch die ständig wechselnden Einsatzorte ebenfalls neue Menschen, Städte und Arbeitsweisen kennengelernt habe.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Friedbert Pflüger sagt, dass die öffnung der Bundeswehr für Frauen zum freiwilligen Dienst kein Argument für die Abschaffung der Wehrpflicht für Männer sei. Frauen seien in der Gesellschaft immer noch nicht vollends gleichgestellt. Daher könne man nicht von einer Benachteiligung der Männer sprechen.
Krude Logik.
Ich denke immer noch, dass das nicht das letzte Wort in dieser Sache war.

Heute habe ich den E-Commerce etwas angekurbelt und meine Electronic Listening-Sektion (wie Holger es nennt) erweitert:
Kruder & Dorfmeister --- DJ Kicks
Tosca --- Suzuki in Dub
Kid Loco --- A Grand Love Story
Brian Eno --- Ambient I - Music for Airports
Passengers --- Original Soundtracks Vol. 1
Ich habe bis 20 Uhr geschlafen und heute morgen um 10 hatte ich keine Lust in die Stadt zu fahren (hat geregnet), deswegen habe ich meine Einkäufe tatsächlich komplett online erledigt, also diverse Scheiben (verschiedene DJ Kicks, verschiedene Sachen von K&D, aber auch andere aus der Dance & Electronic-Abteilung, v.a. Ambient, Drum 'n' Bass und Trance, eben wie auf meiner Kurzinfo-Seite beschrieben) angehört, in den Einkaufswagen gelegt und dann den Check Out gemacht.
Um Versandkosten zu sparen wählte ich allerdings »Bitte warten Sie so lange, bis die gesamte Bestellung zum Versand bereits ist«. Bis auf die Passengers (versandfertig in ein bis zwei Wochen) könnten alle Artikel innert 24 Stunden oder zwei bis drei Tagen versandt werden, allerdings hätte das für die Passengers zusätzliche 5,95 DM gekostet (sie sich einzeln kommen zu lassen; ab 89 DM ist bei Amazon ein Paket versandkostenfrei). Muss ja nicht sein, so eilig hab' ich's auch nicht!:-)

Intershop ist heute nach einer Gewinnwarnung um 70,86% abgestürzt (auf 9,74 €) und den NEMAX-50 riss es damit auch gleich um 12,01% in die Tiefe.
Gut, dass ich nicht im Neuen Markt investiert bin. Es crasht häufiger in letzter Zeit, die Börse reagiert überempfindlich auf weniger gute Nachrichten (Himmel, es ist nur eine Gewinnwarnung, die gehen nicht pleite!).
Kurz vor der Pleite allerdings scheint Letsbuyit.com zu sein: nach der Wiederaufnahme des Handels (er wurde wegen des Antrags der Firma auf ein Moratorium ausgesetzt) sackte der Kurs um 68% auf 0,40 € ab.

Beim Online-Hören mein persönliches Stück des Tages gefunden:
Kruder & Dorfmeister --- Depeche Mode Useless (CD 1, Track 7)

Der Schockwellenreiter hat auf mich gelinkt!
Herzlichen Dank dafür, und zwar gleich zweimal, da er zum Einen auf das Log hier und zum Weiteren auf meine private Homepage gelinkt hat.
Und danke für die Willkommensgrüße in der Community.:-)

Ich bin Webaholic.
Nichts Neues für mich, aber die Liste von Sven gibt mir da nochmal Bestätigung: Vier Browser versus drei Paar Schuhe.

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Montag, 01.01.01
Ein gutes Neues!

Silvester habe ich relativ unspektakulär verbracht, ich bin nicht so der Party-Typ. Ich habe mich mit Martin, einem Freund aus Bankkaufmanns-Ausbildungszeiten getroffen und wir sind ins Kino gegangen (Unbreakable im CineCitta' in Nürnberg). Danach einen Happen essen und gegen 23:30 zum Hauptmarkt, etwas Sekt und Böller. Gegen 2 Uhr hat mich der Nightliner des VGN nach Hause gebracht (meine Schwester kam erst gegen 07:15...), und ich habe noch ein bisschen am PC gelesen.

Unbreakable (IMDB-Link) hat mich eigentlich enttäuscht. M. Night Shyamalans Vorgänger, Sixth Sense (IMDB-Link) hat mir wesentlich besser gefallen. In aller Kürze, was mir missfiel (vorsicht, falls Du den Film noch nicht gesehen hast und Dir die Spannung nicht verderben willst, dann lese diesen Absatz nicht zu Ende!): Er ist mir zu sehr ins Superhelden-hafte abgeglitten; nicht nur, dass er unbreakable war, nein, das musste auch noch dazukommen. Und dann war er ja noch nicht mal einer von diesen Superhelden, die gegen Superbösewichte gekämpfen, sondern er machte sich daran, die normale Alltagskriminalität anzugehen (was für eine Aufgabe, damit wird er nie fertig). Nein, wenn ich einen Superhelden-Film mit Superbösewichten (um das Wort nochmal zu gebrauchen) sehen will, dann sehe ich mir X-Men, Batman oder Goldfinger an.

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Relaunch!
Ja, nach mehr-monatiger Pause ist my two cents wieder zurück.
Mehr dazu gibt's im Relaunch-Announcement und im ersten neuen Eintrag (vom 29.12.2000, offizielles Relaunch-Datum ist aber der erste Januar 2001).

Die früheren Einträge stehen im Archiv.