Zu den Februar-Einträgen.

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Dienstag, 30. Januar 2001 --- Alles super.
Meine Generation (die Gleichaltrigen, die derzeit in Camps und Container einziehen) scheint nur noch eine Art der Steigerung von Adjektiven zu kennen: super. Es war super stressig, es war super toll, es wird super schwer. Dabei könnte man auch sagen: es war arg anstrengend, es war sehr schön, es wird besonders schwer, es war ausgesprochen nett, es ist äußerst windig heute oder natürlich auch meine liebste Form der Steigerung: Es wird schwer, aber sowas von.

Neue Wege der Navigation geht Lessrain (gesehen bei Bluexpixel). Zunächst muss man sich aus einem Pop-up für seine bevorzugte Art der Navigations-Darstellung entscheiden: shockwave, graphical, selector, text only, blank. Erst dann werden Navigation und Inhalte im Hauptfenster angezeigt.

An der Heise-Meldung »Die New Economy ist für die Politik keine Eintagsfliege« fand ich vor allem einen externen Link interessant: der Web Economy Bullshit Generator.
Erinnert mich an ein paar gute Dilbert-Gags, allen voran der Mission Statement Generator. Außerdem:
Performance Review Generator
Decisions made simple
Catbert Salary Calculator und
Interview with the Evil H.R. (Human Resources) Director

Eine Site für Klaus: ONLamp (Linux-Apache-mySQL-Perl) von O'Reilly).
Gesehen beim Schockwellenreiter.

Das DiJa Log ist back online!

Flash as Flash can: COM E-Business (Link via Bluepixel).

Für die Atheisten unter uns:Jesus Dressup (gesehen bei Hinterding).

Apropos Atheisten: Auf meinen Beitrag vom 27. Januar gab es eine Reaktion per E-Mail:

> In Indien gab es ein Erdbeben mit zehntausenden von Toten.
> Jetzt läuft wieder eine Spendenwelle an.
> Ich sehe das immer etwas pragmatischer: Shit happens und würde man alles
> Schlechte dieser Welt bekämpfen wollen und sei es mit Spenden oder mit
> Spenden zur Beruhigung des eigenen schlechten Gewissens, würde man sich
> selbst in den Wahnsinn treiben.

Ich glaube, das unterscheidet einen Atheisten von einem Christen.
Die christliche Einstellung ist, daß man sich auf Erden zB. (u.a.) durch
gute Taten bewährt. "Der, der dem geringsten unter uns hilft, der hilft
auch mir" [Jesus, irgendwo].
Das Problem unsereiner ist, daß es uns viel zu gut geht. Es ist
selbstverständlich, daß wir "sicher" leben (keine Erdbeben, kein
Terrorismus, kein Bürgerkrieg, ...), es ist selbstverständlich daß
warmes Wasser aus der Leitung kommt, der Kühlschrank voll ist und immer
Strom da ist.

Ich kann dem nicht ganz zustimmen. Ohne jetzt in lange Ausführungen verfallen zu wollen, nach welchen Werten und moralischen Maßstäben (auch) Atheisten gut ohne das christliche Glaubensmodell leben können nur so viel: Ich erlaube mir hier eine nüchtern realistische Betrachtungsweise. Ein Erdbeben von vielen, eine (Natur-)Katastrophe von vielen; man kann nicht überall helfen, nicht mal überall helfen wollen. Noch nüchterner betrachtet ließe sich sagen: Zu den tausenden Menschen die eh jeden Tag sterben kamen noch ein paar mehr durch ein unvermeidbares Ereignis hinzu.

Heute habe ich mal bei der Landeszentralbank Nürnberg angerufen um Infos zu den 1-DM-Goldmünzen einzuholen.
Diese werden wahrscheinlich im Juli/August in die LZBen kommen; eine Münze wiegt zwölf Gramm und wird zwischen 230 und 250 Mark kosten, sie besteht aus reinem Gold (999er Gold, d.h. von 1.000 Teilen sind 999 Gold). Im Web gibt es Abbildungen von Vorder- und Rückseite.

 

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Montag, 29. Januar 2001 --- »Ich musste einen kleinen Umweg gehen, weil der Aufzug stecken geblieben ist.«
Da sage noch einer, Bankkaufmann wäre ein langweiliger Büro-Job...

Ab und an kommt man mal ins Grübeln über die eigne Zukunft. Da fallen einem dann wieder sehr gute Artikel ein, die man mal in Fachzeitschriften gelesen hat, zum Beispiel »Jobkiller Computer« aus der c't 15/97 (Seite 132) oder das Titelthema aus brandeins 4/200, der neue Solidarpakt.

brandeins: Das neue Heft ist sehr gut. Holger war nicht sehr begeistert, teilweise wegen der Fotos (v.a. die Fotos zum Thema Schwarzarbeit waren nicht der Knaller), aber auch wegen des geänderten Layouts; brandeins verwendet jetzt eine serifenlose Schrift für Headlines und das sieht einfach nicht mehr schön aus, da stimme ich Holger zu. Bei diesem Heft hat die Times New Roman gepasst wie nirgendwo sonst (und das sage ich als TNR-Verächter). Aber die Stories sind mal wieder durchweg lesenswert und darauf kommt's an.

Volvo hat derzeit einen genialen Spot im Fernsehen: Ein paar fährt mit einem Volvo in ein Parkhaus und dreht begeistert Runden. Als sie einmal durch sind und wieder unten bei der Schranke ankommen, wechseln sie die Seiten, damit sie statt ihm auch mal das Vergnügen hat, in einem Volvo Parkaus-Kurven zu fahren. In einem Reminder-Spot sieht man dann den Parkhaus-Aufseher ein Schild aufstellen: »No test driving! Parking only!« Geniestreich.

Apropos gute Fernsehwerbung: IBM.
Krisensitzung in einer Firma, weil die Website ausgefallen ist (»Wir verlieren derzeit 100.000 Dollar die Stunde.«). Schuldige werden gesucht:
»Die Server-Leute sagen, es liegt an der Anwendung. Die Frontend-Leute sagen, es liegt an der Datenbank. Die Datenbank-Leute sagen, es liegt am Server.«
--- »Und wo sind unsere Designer?«
»Snowboarden.«
--- »Und wer ist dafür verantwortlich, dass der Laden läuft?«
»Eigentlich sie, Mam...«

Lesenswert: Reisehorror: Das Einholen eines Autoreisezuges.

Was ich in letzter Zeit leider vermehrt feststellen muss ist das Sperren der rechten Maustase, auch bei großen Sites wie bigbrother.de oder der IMDB. Als »Open in new window«-Fan hasse ich das wie die Pest wenn man mich so per Javascript einschränken will oder die Startseite lädt, anstatt des per rechter Maustatse geöffneten neuen Inhalts. Leute, ich habe hier auf der Platte noch den guten alten Navigator 3 liegen, ohne Plug-ins und mit deaktiviertem Java und Javascript, nur für solche Zwecke.

Thomas hat auf meOme ein Portal für Weblogs eröffnet. Leider pflegt meOme die Unsitte, externe Websites in einem eigenen Frame zu öffnen, ringsrum mit Werbung versehen. Böse, böse, böse. [Entdeckt via Bluepixel.]

Peter Praschl vom Sofa Blog amüsiert heute wieder mal bestens mit seinen Worten zum Playboy.:-)

Auf Holgers Empfehlung hin und nach einigem Testhören in Napster habe ich mir die Unplugged-CD der Fanta4 gekauft. Eine geniale Scheibe. Favoriten: Picknicker, Millionen Legionen, Tag am Meer.

e-plus verlangt derzeit neun Pfennig pro per GPRS übertragendem Kilobyte. Das sind 92,16 Mark je Megabyte.
Kleine Korrektur: Am 27. schrieb ich, dass ein MB per GPRS bei Viag über 9.000 Mark kostet, bei D1 über 72.000 Mark. Es ist schlimm, aber nicht so schlimm: kleiner Rechenfehler. Richtig sind natürlich 9,22 DM (Viag) und 70,66 DM bei der Telekom. Danke an Klaus.

Stefan Raab bringt es auf den Punkt: »Was ich gesehen habe war nicht Girlscamp, das war Bratzenbaracke.«

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Sonntag, 28. Januar 2001 --- »*Jetzt* versteh' ich das!!«
Was passierte heute?
Ausschlafen bis 12:33 Uhr.
Einträge in my two cents von Montag (22.) bis heute nachschreiben.

Holger hat mir seine neue private Site (eggbert.de) erklärt. Mit Mausbewegungen nach links/rechts kann man die Tonhöhe, mit oben/unten das »Panorama« (so nannte er es) ändern.
Das fällt mir unmusikalischem Menschen natürlich nicht auf, der verzweifelt den Screen mit dem Fadenkreuz nach irgendwelchen versteckten Informationen oder Links absucht.:-)
Also, besuchen und Ton einschalten.

Gibt es etwas Nervigeres als DJ ötzis »Hey Baby«?
Dieses barbarische »Hey, hey Baby! I wanna know if you'll be my girl. UHHH! AHH!«-Gegrölle geht mir so auf den Zeiger...

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Samstag, 27. Januar 2001 --- Wenn Frösche fliegen lernen, fliegen Frösche Fröschen hinterher.
Heute habe ich mir magnolia angesehen, den ich die Woche im Saturn Nürnberg für 32,99 DM erworben habe.Das Cover der deutschen Magnolia-DVD; © by Kinowelt
Ich fand ihn interessant. Und ich kann bestätigen, dass einem die genau drei Stunden wie zwei vorkommen. Der Film ist vielschichtig; es werden verschiedene Themen gezeigt (Wahrheit und Lüge, Liebe und Hass, Schuld und Reue...) und es geht gleichzeitig um die Geschichten von neun Personen, deren Geschichten sich »zufällig« kreuzen.
Der Film wird aber sicher nicht jedem gefallen.
Was ich nicht gepeilt habe ist, warum am Schluss Frösche vom Himmel fallen. Mag sein, dass es solche Phänomene gibt, dass Stürme solches Getier über ein paar Kilometer befördern können, aber so viele?

Die letzte Woche war sehr stressig. Spät von der Arbeit heimkommen, todmüde. Grade noch Mails abfragen (aber zu müde, um zu antworten, sorry an dieser Stelle) und ab in die Falle. Suboptimal; wäre ich wenigstens ausgeschlafen am nächsten Morgen, wär's ok.
Heute habe ich die Heise-Meldungen von Mittwoch bis heute nachgeholt.

Ich habe eine weitere Seite mit täglichen Comic-Strips in meine linke Navi aufgenommen: Randy Glasbergen.

Amüsant: Die Union bekommt's trotz massig Steilvorlagen der Koalition derzeit nicht auf die Reihe, gute Oppositionspolitik zu betreiben (wie ich schrieb: amüsant, ich bedaure das nicht). Einen Artikel dazu gibt's bei Spiegel online.
Letztes Beispiel: Das neue Unions-Plakat zeigt Einstein mit seiner E=mc2-Formel auf der Stirn und Riester mit seiner ewig komplizierten Rentenformel auf der Stirn.
Riester strikes back: Am Rednerpult im Bundestag haute Riester der Opposition deren eigene nicht weniger komplizierte Rentenformel um die Ohren.

In Indien gab es ein Erdbeben mit zehntausenden von Toten.
Jetzt läuft wieder eine Spendenwelle an.
Ich sehe das immer etwas pragmatischer: Shit happens und würde man alles Schlechte dieser Welt bekämpfen wollen und sei es mit Spenden oder mit Spenden zur Beruhigung des eigenen schlechten Gewissens, würde man sich selbst in den Wahnsinn treiben.

Die spinnen, die Amis: Schlafen ist jetzt im Bezirk Fairfax in Virginia nur noch im Schlafzimmer erlaubt, nirgendwo sonst.

Titel der ersten brandeins-Ausgabe dieses Jahres.Nachdem gestern die neue brandeins kam, trudelte heute die neue c't hier ein und von beiden Magazinen habe ich noch nicht mal die letzten Ausgaben zu Ende gelesen. Montag kommt der neue Spiegel.
Wann soll ich das alles lesen?
Was den Spiegel betrifft entspannt sich die Situation ab nächster Woche etwas, da man einen Spiegel gut in einer Hin- und einer Rückfahrt von/nach Nürnberg---München (knapp zwei Stunden pro Strecke im ICE) durchlesen kann (die interessanten Artikel, nicht jeden).
Mit der brandeins muss ich mich diesmal etwas beeilen, ich muss +++ronsens noch davon überzeugen, dass diese Zeitschrift taugt.
Ich kann bereits sagen, dass das aktuelle Cover zumindest schonmal sehr ansprechend ist. Und ja, es geht laut Inhaltsverzeichnis (auch) um den Absturz des Neuen Marktes.

GPRS wird floppen, daran kann es keinen Zweifel geben.
Vor ein paar Tagen hat Viag Interkom seine GPRS-Preise bekannt gegeben, zuvor war bereits T-D1 am Zug.
Bei Viag kostet das Megabyte 9.437,18 DM (9 Pf. a 10 KB), bei der Telekom kommt man mit 72.351,74 DM davon (69 Pf. a 10 KB).

Die dritte Big Brother-Staffel ist gestartet. Mehr dazu vielleicht in künftigen Einträgen. Jetzt nur so viel dazu: Das Haus sieht schöner aus, der Titelsong von Ayman nervt (erinnert mich an die zurecht gefloppte Mallorca-Serie auf Pro7) und die Matratzenlager statt der Betten sind genial.
Erinnert mich an ein Haus der evangelischen Jugend, da gab es auch Matratzenlager. Das waren Zeiten damals...

Zwei geniale TV-Spots laufen zur Zeit: Axe Phoenix und Audi A4.
Der Axe-Spot: Die Kamera zeigt Bilder aus der Ich-Perspektive, ganz offensichtlich läuft da jemand durhc die Landschaft, der das neue Axe Phoenix Bodyspray aufgetragen hat. In verschiedenen Sprachen, teilweise in deutsch (wenn nicht in deutsch, dann mit deutschen Untertiteln) sagen attraktive Mädels:
»Du bist nicht zu spät. Meine Uhr geht vor.« (englisch; Szene: es regnet in Strömen)
»Ach wie nett, Du hast meinen Busen bemerkt!«
»Nach'm Sex läuft bei mir gar nichts mehr.«
»Sie hat Dir nichts bedeutet? Wenn das wahr ist, verzeihe ich Dir.« (italienisch?)
»Klar gebe ich Dir Geld für ein Go-Go-Girl.« (englisch, eigentlich »lap dance«)
»Was für ein Zufall! Ich sammle auch Comics.« (englisch)
»Bitte erzähl' mir mehr über Fußball.« (italienisch)
»Can I ask you a question? Do you mind if my best friend joins us?«

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Freitag, 26. Januar 2001 --- »Ein Nerd schläft nicht, er hat nur einen Energiesparmodus.«
Step back, we have a winner!
Vor einiger Zeit fragte Ralph vom KriT-Journal nach der besten Definition für einen Nerd. Floh von blafasel.org hat mit seiner Liste gewonnen.
In einigen Beschreibungen finde ich mich wieder...

Sven berichtet heute, dass Cherry seine künftigen Tastaturen mit einer Endemann!!-Taste ausstattet, nach deren Betätigung der Benutzer zur Lachnummer unter den Suchmaschinen, Abacho von der Endemann!! Internet AG, geleitet wird.
Schade, Cherry stellte gute Tastaturen her.

NetDyslexia hat sich einen originellen StorTrooper gebastelt. *schmunzel*

Bald kommt das neue Spiel von Peter Molyneux raus, der für solch genialen Spiele wie »Populous« oder »Syndicate« verantwortlich ist.
Es heißt »Black & White« und ich hoffe, dass mein Celly-400, 128 MB mit Riva TNT noch schnell genug dafür ist.

Geniestreich: Wie ein Pay-TV-Sender 98% der umlaufenden Piratenkarten abgeschossen hat, ist schlichtweg genial.

Heute war bei Harald Schmidt Champagner-Nacht und er hatte einiges Interessantes zu erzählen. Ich bin ja weder Bier-, noch Kaffee-, noch Sekt-Trinker, selten Wein, aber ab und an genehmige ich mir doch gerne mal einen Whisky (Single Malt) und weiß von daher (von Whisky), dass es zu so einem Thema viel zu sagen gibt.
Natürlich wäre Harald Schmidt nicht Harald Schmidt, hätte es keine Brüller gegeben: »Bei uns ist alles bezahlt, wir betreiben kein Product-Placement. Firmen die uns ihren flüssigen Fussel oder flüssiges Kopfweh andrehen wollen gehen wohin? Zum ZDF.«

Girlscamp (»Der Bums-Container«, Name ist der Redaktion bekannt) ist gestartet. Die gut aussehenden Damen hat SAT.1 alle zu Hause gelassen, wahrscheinlich nehme ich mir nicht die Zeit, um mir das anzusehen.
Nachtrag: Oliver Kalkofe sagte dazu in Spiegel-TV am Samstag: »Es ist eigentlich gar nicht so schlecht was wir im Moment haben. Diese Formate zeigen, welches Potential noch im Irrsinn liegt. Immer wenn man denkt, schlechter kann's jetzt nicht mehr werden, dann kommt ein Sender und zeigt uns, dass man auch da noch ein Loch graben kann, wo schon gar kein Boden mehr ist.«

»Wer wird Millionär« war heute Real-Satire erster Abstammung:
Die zweite Kandidatin (blond, aus Erfurt) nimmt auf dem Stuhl Platz.
Sie kommt über die 1 TDM-Frage drüber, aber es war AFAIK die 16 TDM-Frage, an der sie scheiterte. Die Frage war, welcher Platz auf der Ostseite des Brandenburger Tores ist. Zur Wahl standen der Alexanderplatz, der Ernst-Reuter-Platz, der Potsdamer Platz und der (richtige) Pariser Platz.
Sie hatte keinen Plan und zog den Publikums-Joker. 45% entschieden sich für den Alex, nur eine Minderheit (19%?) für den Pariser Platz.
Naja, sie nahm dann den Alex und fiel auf tausend Mark zurück.
Die nächste Kandidatin (blond) bekam als 200-Mark-Frage gestellt, in welchem Zusammenhang man von »Gott erhalt's« spricht. Zur Wahl standen Zucker und Salz, Brot und Schmalz, Rheinland-Pfalz und natürlich Hopfen und Malz. RP schloss sie gleich aus, denn von dort stammt sie und das wüsste sie. Die richtige Antwort Hopfen und Malz schloss sie auch aus, weil man das im Zusammenhang mit »Da ist Hopfen und Malz verloren« kennt. Sie schwankte zwischen den anderen beiden falschen Antworten. Günther Jauch winkte mit dem Zaunpfahl: »Um die Ehre der Blondinen zu retten: nehmen sie einen Joker.« Sie nahm den Publikums-Joker, der das Ergebnis von knapp 70% für Hopfen und Malz und etwa 17% für Zucker und Salz brachte. Auf Zucker und Salz legte sie sich fest, Jauch fragte dreimal nach und nahm die Antwort an.
Als sie gegangen war sagte Jauch: »Blondinenkegeln heute bei RTL.«

Zehn Minuten vom Hbf entfernt ist das Hotel in München.Ich muss ab Donnerstag wieder nach München! *freu*
Wahrscheinlich für zwei Wochen, es können aber weitere ein bis vier Wochen werden, je nach Genesungsgeschwindigkeit des Kollegen.
Ich nächtige dann in der Goethestraße (siehe rechts).
Mal sehen, ob ich das WE (Wochenende!) 3./4. nach Hause fahre.
Zur Filiale sind's zu Fuß zehn Minuten, ebenso zum Hauptbahnhof und das dortige easyEverything-Internet-Cafe. Das Times Square im Bahnhof selbst ist für Internet zu teuer, aber man kann dort im Gegensatz zum easy was essen. Wobei zum Essen das Cafe Goethe (ein italienisches Restaurant) besser ist.

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Donnerstag, 25. Januar 2001 --- Submarine Mission for you, Baby!
+++ronsens ist umgezogen. Die neue Adresse ist http://www.ronsens.f2s.com. Die linke Navi-Leiste habe ich entsprechend aktualisiert.

Moorbek mag Berlin nicht. Ich würde ja sofort da hin ziehen. Die Berliner Schnauze, die Leute, die Sehenswürdigkeiten, die Hauptstadt, das urbane Lebensgefühl (in München werden um eins die Gehsteige zugeklappt, abgesehen vom Kunstpark), einfach alles.

Wo wir gerade bei München sind: Die Stiftung Warentest hat Bahnhöfe getestet (ich gebe auf solche Tests in der Regel nicht all zu viel).
München hat mit »ausreichend« abgeschnitten.
»Bemängelt wurden unter anderem zu lange Fluchtwege, unklare Wegeführung, lange Verbindungsgänge ohne Notausgang, schlecht gekennzeichnete oder verschlossene Notausgänge, unzureichende Brandmeldesysteme und zu wenig Löschgeräte.«
Also die ersten drei Punkte treffen ohne Frage auf den Münchner Hauptbahnhof zu. Inzwischen habe ich mich dran gewöhnt, aber wer das erste Mal dort ist, kriegt den Koller wegen der dortigen »Wegeführung«.

Der ist für Klaus:
Peter Praschl schrieb am 25.1. im Le Sofa Blogger:

Kreuzlangweilige, kreuzunglückliche Antwort auf eine Frage, die ich mir selbst schon oft gestellt habe, und die mir jetzt wieder vom Krit-Letter und der Euroranch gestellt wurde, und das wird mein letzter Beitrag zu irgendeinem HTML-Design-Problem sein: blackandwhiteandblue verweist auf Zeldmans css madness, in welchselbiger steht, warum auf dem Sofa und im Sofa Blogger die Verdana 10 px klein ist:
"If absolute control of the visual interface is your most important goal, use pixels in your Style Sheet. Pixels work the same way on all platforms and all 'CSS-capable' browsers (even the old, cruddy ones). Platforms make no difference. Browser versions make no difference. User preference settings make no difference. More complex methods no longer work and may cause harm.
The downside of CSS set in pixels? Readers troubled by small type or other problems can't adjust the size in IE/Windows or Netscape 4. They can adjust the size in IE5/Mac, Netscape 6, and Opera 4/5. Hopefully soon in IE/Win as well."
Nachdem ich mir unzählige Sofa-Screenshots auf Windows-Mühlen angesehen habe, auf denen nichts auch nur annähernd so aussah, wie es auf meinem Mac aussah, sondern so wirkte, als hätte ich Optiker-Sehprüfungstafeln angefertigt, bin ich schließlich zum Kontrollfreak geworden. Wenn die Layouts, die ich mir ausdenke, schlecht sind, dann möchte ich es sein, der dafür verantwortlich ist - statt ein Browser, statt eine Plattform. So einfach ist das - dass ich darüber glücklich wäre, habe ich nie behauptet.

Oder, wie Peter-Paul Koch schon in Zeldmans A List Apart im Artikel »Fear of Style Sheets 3« schrieb, sollte man nach der Third Rule arbeiten: »If something non-essential does not work in a certain browser, too bad for that browser.«

Heise hat gestern gemeldet, dass netscape.com ein Time-Warner-Portal wird.
Rest in peace, Netscape Navigator/Mozilla.

Aldi goes Australia!
Ich find's nett...

Und habe ich nicht schon immer gesagt, im Internet gäbe es alles, aber auch wirklich ALLES??
Here we go: The Vice Guide to eating Pussy und für die Damen der Schöpfung und andere The Vice Guide to giving Head.
Die Links gibt's aber nur für die außerordentlich humorvolle Darstellung.
Link via Hinterding.

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Mittwoch, 24. Januar 2001 --- Gut, dass wir verglichen haben.
Ich habe noch ein paar Links zur neuen Tolkien-Übersetzung gefunden. Fazit: Entweder lese ich (falls ich es in diesem Leben noch lesen will) die alte Übersetzung oder gar keine, sprich, dann das Original.
Ein Spiegel-Artikel zur neuen Übersetzung: »Dalli Dalli in Mittelerde«.
Die Deutsche Tolkien Gesellschaft hat ein PDF-File am Start, in dem in drei Spalten ein Ausschnitt aus dem Originaltext mit den beiden Übersetzungen (alte Übersetzung in der Mitte, neue Übersetzung in der rechten Spalte) verglichen werden kann.

Ein Link für Holger: Auch bei Apples Cube kommt es nicht darauf an, was sie (der Hersteller) einem erzählen, sondern darauf, was sie einem nicht erzählen.

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Dienstag, 23. Januar 2001 --- »Herr Freimark, sie müssen nach München.« --- »Wann?« --- »Jetzt.« --- »Jetzt gleich?« --- »Ja.« --- »Ok.«
Das war um 9 Uhr 20. Der Zug für 09:30 war etwas knapp, aber den um 10:30 (von Nürnberg nach München) habe ich bekommen. Nachlösen im Zug kostet seit Anfang des Jahres drei Mark Aufschlag, finde ich ok. Weniger gut fand' ich, dass mir der Fahrkartenautomat die Karte nicht verkaufen wollte. Dreimal erschien die Meldung »Systemfehler«, normalerweise erscheint nur »Karte nicht lesbar«. Die Bahn-Automaten sind schon sehr pingelig; beim Einkaufen gibt's normalerweise keine Probleme und der Gameboy des Zugbegleiters (bei dem ich die Karte nachgelöst habe) las meine Karte auch anstandslos; und wenn es Probleme gibt, dann normalerweise an solchen Kartenlesern von Kassen. Naja, ich benutze die Karte oft, sie ist deswegen nicht mehr ganz gesund. Zum Glück kommt im Oktober/November die Neue.
Zum Thema Fahrkartenautomaten gibt es von Harald Taglinger einen sehr schönen Telepolis-Artikel. Die dort geschilderten Erfahrungen kann ich allerdings nicht bestätigen; abgesehen von den gelegentlichen Problemen der Kartenakzeptanz klappte bisher (ich habe das schon öfter genutzt) alles einwandfrei und auch via Internet bestellte Tickets wurden bereits pünktlich geliefert (und nachdem ich die Reise doch nicht antreten konnte auch wieder storniert, mit Abzug einer Bearbeitungsgebühr). Auch die Größe der Automaten-Tickets ist praktisch; passen in jede Hemdtasche und brauchen beim Beleg-Aufkleben für die Reisekostenabrechnung nicht so viel Platz.
Wenn man den Menschen auf der anderen Seite des Schalters und die Leute hinter einem in der Schlange nicht in den Wahnsinn treiben will und man bereits genau weiß, an welchen Tagen man wann mit welchen Zügen fahren will, sollte man mit entsprechenden Ausdrücken von Hafas an den Schalter kommen und nicht alles mündlich vorsprechen. Spart allen Beteiligten Zeit und Nerven. Ich habe es leider einmal versäumt (die Verbindungen aufzuschreiben und einfach über den Schalter zu schieben) und acht Verbindungen inklusive Reservierungen auf die harte (mündliche) Tour gekauft. Und vorher sagen, ob man bar, mit ec- oder Kreditkarte zahlen will.
Ankunft um 12:05 in München. Eine Luft! Angenehm kühl, es riecht nach Frühling. Es liegt sogar noch etwas Schnee und es scheint die Sonne (in Nürnberg war es regnerisch).
Das Arbeiten in der Filiale war recht angenehm.
Um 18:10 ging's wieder Richtung Bahnhof und um 18:33 fuhr der ICE-T nach Erlangen ab. Ankunft mit zehn Minuten Verspätung, da in Nürnberg auf Anschluss-Reisende gewartet wurde. Als ich aus dem Fenster sah dachte ich, Stefan Schambach (von Intershop würde vorbeilaufen und einsteigen (was möglich wäre, der ICE hält auch im Bahnhof Jena-Paradies).

Um eine Telefonnummer herauszufinden kann man für teuer Geld die Auskunft anrufen oder im Internet den gleichen aktuellen Datenbestand der Telekom durchforsten: telefonbuch.de.
Einen Postleitzahlen-Service habe ich bisher vermisst (wenn das PLZ-Buch nicht zur Hand ist, würde einem auch dabei die Auskunft weiterhelfen), aber heute Nachmittag habe ich mich mal auf die Suche gemacht und bin auf dem Server der Post fündig geworden; das Angebot hat auch eine Domain, die dann auf den Post-Server weiterleitet: postleitzahl.de (nicht postleitzahlen! Der Singular ist gefragt).
Wo ich schon mal dabei war ein Service den ich eher seltener benötige (in jeder Bankfiliale gibt's garantiert zwei BLZ-Bücher, einmal nummerisch, einmal nach Orten): bankleitzahlen.de.(von einem privaten Anbieter; das offizielle Angebot der Bundesbank hat leider keine eigene Domain).

Das Unwort des Jahres ist »national befreite Zone«. Zur entsprechenden Meldung der tagesschau ist nichts mehr hinzuzufügen.
Mehr Infos gibt's beim Spiegel: Artikel dazu und Worte und Unworte aus zehn Jahren.

Die Weichei-Synonyme (»Warmduscher«, »Schattenparker«...) kennt jeder. Jörg hat die Hartei-Synonyme gefunden: »Geisterfahrer-Überholger« (don't try this at home), »Hooligan-Schubser«.

»So I did something dreadful. Something despicable. Something so horrible and evil I couldn't stand the sight of myself in the mirror in the morning. I started weblogging.«
Auch bei Jörg (am gleichen Tag) gesehen: Der Artikel »What the hell is a weblog (and why won't they leave me alone)?«

I found I had a forum for the voices in my head that didn't fit anywhere else. I had plenty of places to tell the big stories of my life. But the little, fleeting thoughts now had a home, too.

Eine der ersten Amtshandlungen von George W. Bush war, Zuschüsse für Organisationen zu streichen, die Abtreibungen durchführen oder unterstützen (siehe tagesschau-Meldung). Oder, wie es Jörg so schön beschrieb: »Ich frage mich da schon eher, ob G.W.B. als nächste Amtshandlung Abtreibung mit der Todesstrafe belegen will. Töten scheint dem Texaner ja schon immer der beste Weg zu sein, den Bürgern generalpränetiv zu zeigen, dass Töten falsch ist...«

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Montag, 22. Januar 2001 --- Nachträge
Ein paar Nachträge zu letzter Woche:
Zum Thema New Economy sei der Dilbert-Strip vom Sonntag empfohlen.
Zum Thema Festplatten-Namen: Ich benenne zwar selten meine Platten, aber natürlich meine Computer. Und da kann es nur zwei Namen geben: MCP (Master Control Program, aus »Tron«) und HAL (aus »2001«).

Am letzten Freitag habe ich meinen Stamm-Türken mal nach Falafel gefragt. Was ich nicht wusste: Falafel ist arabisch, nicht türkisch und deswegen führt er es nicht. Und es wird auch nicht kommen, da ich in vier Jahren der zweite war, der danach gefragt hat.:-)
Ich kenne aber noch eine Quelle, demnächst werde ich es mal probieren.

Jörg vom DiJa LOG hatte am 22.01. zwei nette Bilder im Programm:
Der headbangende Student könnte Klaus gefallen, die gefakte Dialogbox (»Das System läuft nun bereits seit über 6 Stunden fehlerfrei unter Windows. Hier stimmt was nicht. <button>Neustart</button>«).

//stefan hat zwei interessante Links im Programm:
Zum Einen ist endlich auch die Page online. Die Website ist allerdings noch verbesserungswürdig; gut sieht sie aus, aber es gibt kaum Content, noch nicht mal Einzelhefte kann man nachbestellen; bei brandeins.net ist das beispielsweise wesentlich besser gelöst. Aber ich gehe davon aus, dass das noch wird.
Ein my two cents-Button im Aqua-Look, erstellt in Fireworks 3.Zum Anderen einen Link zu Aquamatic, mit dem man Aqua-like Buttons basteln kann (Shareware für MacOS).
Für alle die kein MacOS haben (habe ich auch nicht), naht Rettung in Form dreier Dreamworker-Tutorials. Mit Hilfe von Macromedia Fireworks (das es auch für Windows gibt) kann man ebenfalls mit etwas Handarbeit Aqua-Buttons erstellen. Hier sind die Links für Tutorial 1 (mein Favorit), Tutorial 2 und Tutorial 3.
Mit der Funktion Flash-Buttons im neuen Dreamweaver 4 geht's natürlich einfacher, mit dem Nachteil, dass dann Flash für die Navi verwendet werden würde (bzw. dem Nachteil, dass ggf. eine zweite HTML-Navi erstellt werden müsste).
Wäre meine Testversion nicht schon abgelaufen und das Update von der 3er auf die 4er Version bereits hier, würde ich einen Flash-Button hier reinpappen, der Effekt ist nämlich sehr nett.

Konsistenz, Konsequenz und Kontinuität
Manchmal macht es Sinn, über die Bedeutung von Fremdwörtern nachzudenken, bevor man sie verwendet. Ich bin letzten Freitag versehentlich über den Fallstrick gestolpert.
»In seinem Handeln fehlt die Konsistenz« war wohl nicht richtig, aber was ist richtiger, »In seinem Handeln fehlt die Konsequenz« oder »In seinem Handeln fehlt die Kontinuität«?
Ich würde sagen, letzteres.

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Sonntag, 21. Januar 2001 --- »It's ugly out there, but how bad is it, really?«
ALA (»A List Apart, For People who make Websites«) hat wieder zwei sehr interessante Artikel online:
»One Boy's Life, a personal dot-com survival story« und »Survivor! How your Peers are coping with the Web Designers Crisis«. Beide haben die New Economy-Krise in den USA zum Thema, wo eine Startup-Firma, aber auch renommierte Unternehmen, nach der anderen Leute entlässt, um Kosten zu sparen (mehr...).
Ich bin gespannt, wie die nächste brandeins-Ausgabe (ab 26.1. am Kiosk bzw. in meinem Briefkasten) auf den Absturz des Neuen Marktes und der Nasdaq reagiert.
Ich gehöre allerdings nicht zu denen die sagen, die New Economy ist bereits wieder an ihrem Ende.

Klaus hat einen neuen, schönen 404er entdeckt: C=64.

Heute habe ich die letzten Einträge nachgeholt, vom 15.1. bis einschließlich heute.

Bei der Recherche in Deja, ob die neue Übersetzung vom »Herr der Ringe« taugt, bin ich über eine Empfehlung für ein anderes Buch gestolpert: »Netzkarte« von Sten Nadolny. Wie hier zu lesen ist, geht es um jemanden, der mit einer Netzkarte der Bahn quer durch Deutschland reist. Klingt interessant, da ich selbst sehr gern mit dem Zug fahre und durch das Springern für die Bank in Süddeutschland auch oft dazu komme.
Mit einer NetzCard der Bahn kann man (Stand: heute, eben der 21.01.01) ein Jahr lang beliebig viele Fahrten auf allen Schienenstrecken und in allen Zügen der DB tätigen. Der Spaß kostet aktuell 6.500,- DM in der zweiten Klasse.
Ein weiteres Buch in meinem »Noch zu lesen«-Stapel...

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Samstag, 20. Januar 2001 --- Philosophie in Philmen
Bluepixel hat »Cast Away« gesehen und sagt: »Falls jemand den Film gesehen hat, und verstanden hat, was es mit diesem Paket auf sich hatte, soll mir Bescheid geben.«
Ich denke, dass er das Paket behalten hat, um sich noch ein Stück Hoffnung zu lassen, da er sich dadurch eine Aufgabe gibt, die er nur erfüllen kann, in dem er überlebt und die Insel verlässt: er muss das Paket zustellen.

Bush junior ist neuer Präsident der Vereinigten Staaten, ab jetzt geht's abwärts, zum Einen wegen »Dubya«. Zum Anderen, weil die USA auf einen wirtschaftlichen Abschwung zusteuern. Das betrifft natürlich auch Europa, nicht nur, aber auch in wirtschaftlicher Hinsicht.

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Freitag, 19. Januar 2001 --- »What's this, then? 'Romanes Eunt Domus'? 'People called Romanes they go the house'?«
Für Klaus ist das der Brüller, ich verstehe in zweifacher Hinsicht nur Bahnhof (Lingua::Romana::Perligata; Perl auf Lateinisch, gesehen beim Schockwellenreiter).

Dr. Evil; © by New Line Cinema.Am selben Tag beim Schockwellenreiter: Sag' mir wie Deine Festplatten heißen und ich sag' Dir, was für ein Mensch Du bist.
Im Moment hat meine alte 4-GB-IBM-SCSI keinen Namen, aber früher nannte ich sie mal »Alpha«, die zweite Partition (als ich die Platte noch in zwei Partitionen teilte) »Beta«, obwohl Dr. Evils »The moon unit will be divided into two divisions: Moon Unit Alpha and Moon Unit Zappa.« (aus »Austin Powers 2«) auch etwas für sich hat.:-)

Das Skript zu »Life of Brian« gibt's hier, hier und hier, es handelt sich um den ersten Satz in der achten Szene.

Der Spiegel hat eine Artikel-Reihe über das Taxi-Fahren in verschiedenen Städten am Start, heute habe ich den Bericht »Hallo, Taxi! (Berlin)« gelesen. Besonders gefallen hat mir:

Weißte noch, wie wir damals ganz entspannt von Rom kamen, und ich frage den Taxifahrer: "Können wir bei Ihnen einsteigen?", und er sagt: "Wenn ick die Türen abdichte und Wasser rinlasse, könnse ooch baden!" Und kein Lächeln verunstaltete dabei seine Züge.

Das ist Berliner Schnauze, das ist genau mein Ding!
Davon ab: mein eigener »Hallo, Taxi (Erlangen)«-Artikel von Januar 2000 (inzwischen habe ich mich durch das Springern für die Bank ans Taxi-Fahren gewöhnt und es ist nicht so schlimm, wie damals geschrieben; die Leute haben ihre Taxis im Griff).

Heute sind die ersten vier von fünf der am 2. Januar bestellten CDs gekommen. Wie erwartet hat Amazon die vier CDs versandt, obwohl die gesamte Bestellung noch nicht zusammengestellt war (Passengers € Original Soundtracks Vol. 1 fehlt), was mir Versandkosten spart. Am Mittwoch kam eine E-Mail mit folgendem Inhalt (Ausschnitt): »Beim folgenden Titel gab es leider eine Aenderung. Wir mussten diesen Titel bei einem anderen Lieferanten bestellen. Es wird schaetzungsweise 1-2 Wochen dauern, diesen Titel zu beziehen.« Am Donnerstag folgte die E-Mail, dass die anderen vier CDs verschickt wurden und heute kamen sie an. Neckisch: Eine Mini-Packung mit Gummibärchen (so eine, wo fünf Stück reinpassen) lag mit dabei. Sinnvoll; ein Lesezeichen kann ich ja auch nicht brauchen, wenn ich nur Musik bestelle.

The Lord of the Rings; © by New Line Cinema.Der erste Theatrical Teaser Trailer zur »Lord of the Rings«-Trilogie wurde veröffentlicht!
Ich selbst habe den Herrn der Ringe nie komplett gelesen; vor Jahren habe ich mir mal den ersten Band (»Die Gefährten«) zu Gemüte geführt, aber ich fand es so ermüdend, dass ich die beiden anderen Bände nicht angelesen habe. Ich will wegen dieser Erfahrung auch nicht 150 DM für die alten gebundenen Ausgaben ausgeben, die neue Übersetzung soll grauenhaft sein und Ausleihen aus der Bücherei ist auch nicht so gut, so oft wie ich derzeit zum Lesen von Büchern komme.
Ich bin gespannt auf den Film.

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Donnerstag, 18. Januar 2001 --- The Heia is calling
Heute gibt es nichts besonderes zu berichten. Am Dienstag um 21 Uhr heimgekommen, am Mittwoch um 19 Uhr und heute um 20:45 Uhr.
Ich bin todmüde.

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Mittwoch, 17. Januar 2001 --- »Die Deutsche Bundesbank und alle Kreditinstitute haben nachgemachte oder verfälschte Banknoten oder Münzen (Falschgeld), als Falschgeld verdächtige Banknoten und Münzen sowie unbefugt ausgegebene Gegenstände der in ß 35 genannten Art anzuhalten.«
So steht's in §36 des Gesetzes über die Deutsche Bundesbank.
Heute hielt ich in meiner bislang fünf-jährigen Karriere als Bankkaufmann zum ersten Mal Falschgeld in den Händen: Ein nachgemachter 500-DM-Schein, eine ziemlich gute Fälschung, auf den ersten Blick gar nicht erkennbar. Aber wenn unter UV-Licht die fluoreszierenden Fasern fehlen, wird man schon mal stutzig und bei genauerer Betrachtung fielen dann auch die anderen Merkmale auf, die einen echten Geldschein von einer Blüte unterscheiden: auf der Fälschung war das Wasserzeichen in schlechter Qualität aufgedruckt, im Sicherheitsfaden stand nicht abwechselnd spiegelverkehrt und seitenrichtig die Wertangabe und er war im Gegenlicht nicht durchgehend. Das m.E. wichtigste Feature eines echten Geldscheins: Das Durchsichtregister ergibt ein geschlossenes »D«, wenn man den Schein gegen das Licht hält, ansonsten sind die Zeichen im Sechseck unregelmäßig verstreut. Bei der Fälschung bleiben sie auch im Gegenlicht unregelmäßig verteilt und ergeben kein »D«.
Jeder kann sich über die Sicherheitsmerkmale auf dem Web-Server der Deutschen Bundesbank informieren; die Sicherheitsmerkmale für die neuen Euro-Noten wurden noch nicht veröffentlicht.
Es lohnt sich auch als Privatmensch, bei Geldscheinen die man entgegen nimmt, etwas genauer nachzusehen, denn für aus dem Verkehr gezogene Blüten (s.o.) gibt es außer einem warmen Händedruck und eine Empfangsquittung nichts, erst recht keinen Ersatz.

Übrigens kommt es bei beschädigten oder zerteilten Noten nicht darauf an, dass noch der Sicherheitsfaden (aka »Silberstreifen«) oder die Nummer vorhanden ist, sondern das noch mehr als die Hälfte übrig ist. Die Landeszentralbanken leisten dann kostenlos Ersatz.
Das gilt auch für die künfitgen Euro-Banknoten.


le fripon hört auf: Nach nur zehn Tagen am Web stampft Daniel sein Weblog wieder ein. Ich find's schade, aber gut, wenn er das für richtig hält, soll es so sein. Falls Du Dir (Daniel) es anders überlegen solltest, bist Du jederzeit wieder willkommen, ich habe ja auch zehn Monate Pause gemacht.:-)

Durch Le Sofa Blogger bin ich auf die Brickfilms gestoßen: Zeichentrick und Knetgummi gab's schon, aber hier werden Kulissen aus Legosteinen gebaut!
Mein Favorit ist »Jar Jar Binks and the French Revolution«.

The Blues Brothers; © by Universal Pictures.Der Schockwellenreiter hat einen Großteil seines heutigen Eintrags den Blues Brothers gewidmet. Ich suche das nebenstehende Logo in größer, hat das zufällig jemand?

Harald Schmidt thematisiert den angeblichen Samenraub das uneheliche Kind Boris Beckers (so genau habe ich das nicht verfolgt...) betreffend:
»Das gibt völlig neue Ausreden: "Schatz, du bist ja heute wieder so müde." --- "Ich bin im Büro ausgeraubt worden."«

Im Kampfhunde-Prozess ist das Urteil gesprochen worden: Ibrahim K. muss für 3,5 Jahre ins Gefängnis, seine Freundin erhielt ein Jahr auf Bewährung. Am 26. Juni 2000 haben deren beide Hunde den sechs-jährigen Volkan aus Hamburg zerfleischt.
Ich find's zu milde.
Nicht vergessen werden darf allerdings, dass Volkan auch Opfer der Bürokratie geworden ist.

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Dienstag, 16. Januar 2001 --- »BSE soll jetzt sogar schon in der Milch sein. Mich stört das nicht, ich trinke keine Kuh-Milch. Ich trinke H-Milch; meine Milch kommt vom H.«
Harald Schmidt ist aus der Winterpause zurück!

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Montag, 15. Januar 2001 --- »Lieber bekifft ficken als besoffen fahren.«
In der linken Navi-Spalte gab's ein paar Veränderungen: Le Sofa Blogger ist bei den Weblog-Einträge hinzugekommen (weil sie seit ein paar Tagen in ihrer Navi-Spalte auf mich linken, herzlichen Dank an dieser Stelle!) und ich habe etwas aufgeräumt, vor allem in der favorites-Sektion (etwas nach Themen gruppiert und alphabetisch sortiert, außerdem Links zu ein paar Comic-Seiten mit täglich neuen Strips).
Der Änderungen nicht genug: Die Seite wurde doch etwas lang und groß (67 K ohne Bilder), deswegen habe ich die erste Januar-Hälfte ins Archiv ausgelagert und beginne mit diesem Tag eine neue Datei.

Danke nochmal an ronsens für seine Hinweise zu weblogs.com. Ein Eintrag dort ist für jedes Weblog sinnvoll und hängt nicht davon ab, ob man Blogger-Software wie Manila oder blogger verwendet.
Ich bin dort inzwischen auch eingetragen; mein Name dort ist natürlich my two cents.
Wenn ich in meinen Favorites eingetragen habe und wer das umgekehrt mit meiner Seite getan hat, kann man hier sehen.

Die Grünen in Baden-Württemberg eifern den Jungen Liberalen nach, was provozierende Wahlsprüche angeht. Nur ist aus der Sache inzwischen die Luft raus; war der Spruch der Julis (»Lieber bekifft ficken...«) noch einigermaßen neu, originell und reicht noch für die Tagesüberschrift in einem Weblog, ist der Claim der Grünen aus BaWü (»Grün fickt besser«) einfach nur blöd.

Moorbek sagt, dass es in »Fearless« einen besseren Flugzeugabsturz gibt als in »Fight Club«. Kann ich nicht beurteilen, ich kenne »Fearless« nicht, aber »Fight Club« ist keine Macho-Schmonzette!
Moorbek sagt außerdem: »Diese verschachtelten Nebensätze - ein Greuel.« Da hab' ich was für Dich:

In der Kürze, wie der Volksmund, quasi das Sprachrohr eines natürlichen allgemeinen Empfindens, so schön und so überaus treffend und dabei doch so durchaus geistvoll pointiert und mit dem erdverbundenen Witz des einfachen Mannes, welcher sich, trotz manchen Ungemachs und vieler Mühsal, unabänderlichen Mitbringseln der wildbewegten Zeitläufe, beinahe unverändert über die Jahrtausende, in denen doch so mancher Sturm die Wipfel der Bäume erschüttern ließ, bis in die Gegenwart erhalten hat, noch heute sagt, obwohl leider zu beobachten ist, daß die alten Spruchweisheiten mehr und mehr in dieser, unserer ach so hektischen und ruhelosen Zeit in Vergessenheit geraten, wenn man nur beispielsweise an jene Redensart, auch sie eine jener unumstößlichen Erkenntnisse, sprudelnd aus dem Born der Weisheit, für die Ewigkeit in Worte gekleidet, denkt, dass Reden, und damit ist wohl alles und jegliches Reden auf diesem Erdrund gemeint, Silber, ein, wie wir wissen, teures Edelmetall, jedoch das kostbarste der Güter nicht, sei, Schweigen, und auch dies ist durchaus global und allumfassend zu verstehen, jedoch, und besser könnte man es natürlich nicht sagen, Gold, dann gilt es doch mit einiger Besorgnis festzustellen, dass dieses geflügelte Wort, ähnlich wie so viele andere auch, mehr und mehr aus dem Bewusstsein breiter Bevölkerungskreise höchst bedauerlich in zunehmendem Maße verschwindet, liegt, und nun folgt in einem einzigen Wort, die Prägnanz des Sinnspruchs gewissermaßen schon im Detail in sich fassend, jene genialische Verknappung der Begrifflichkeit, um die sich unsere Dichter und Poeten gar zu oft vergeblich bemühen und die so selbstverständlich, bei aller Schlüssigkeit in sich, nicht ist, wenn man sich vor Augen hält, wie solches doch auch anders und ungleich komplizierter und damit um so unverständlicher und weniger, ja gar nicht nachvollziehbar auszudrücken durchaus möglich und vollstellbar wäre, die Würze.

Quelle: bits Nr. 116, Fachschaft Informatik der Universität Hamburg
http://stefan-witt.de/motto.html

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