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Dienstag, 27. Februar 2001 --- Ein
unmoralisches Angebot.
Seit gestern ist in der Bank bundesweit Systemausfall. Eigentlich wollte ich
den heutigen Faschingsdienstag ein wenig zum Aufarbeiten nutzen. *grummel*
Mit dem Aufräumen meines Outlook-Postfachs war ich dann auch noch gut
beschäftigt.
Bitte? Outlook konnte ich mir nicht aussuchen und ja, es ist schlimm.
mactrade.de hat ein unverschämtes
Angebot im Programm: Die Kodak
DC4800-Digitalkamera mit 16 MB CompactFlash-Speicher für 1.600,-
DM. Der Brüller: dazu gibt's die Vollversion von Adobe Photoshop
6 auf einer Hybrid-CD (für Mac oder Windows). Und der Photoshop allein
kostet ja gerne mal 2.000,- Mark. Sicher, das Programm kommt ohne hypsch Verpackung
und gedrucktem Handbuch daher, aber das ist bei dem Preis zu verschmerzen.
Allerdings ist auch wahr, was jemand im heise-Forum
geschrieben hat: »Was nützt Euch Photoshop, wenn Ihr es nicht bedienen
könnt?« Das hatte ich anfangs auch noch gesagt (und wenn ich
dann mal Photoshop beherrschen kann, gibt es längst die Nach-Nachfolger
von Kamera und Software), aber als Holger
sie mir vorgeführt hat war klar: kaufen, so lange das Angebot noch gilt.
Und der Vor-Vorgänger ist mir auch nicht unbekannt (mal einen Nachmittag
lang damit fotografiert). Holger meinte, dass inzwischen rund zwanzig Leute
aus seiner Umgebung zugeschlagen hätten.:-)
Lithium-Ionen-Akku und USB-Kabel sind auch dabei...
Die Kamera ist aktuell, in diversen Fotogeschäften habe ich sie für
Preise zwischen 1.700 und 2.000 Mark gesehen, natürlich nicht im Bundle
mit Photoshop.
Heise hat in zwei Meldungen auch darüber berichtet: 29.01.2001
und 02.02.2001.
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Samstag, 24. Februar 2001 --- Also
sprach Zarathustra.
Heute war ich mit Martin im Kino: Spätvorstellung von »2001 --- A
Space Odyssey«. Eigentlich schätze ich es gar nicht an Filmen,
wenn ihre Geschichte nur durch Sekundärliteratur verständlich wird,
aber zwei Ausnahmen mache ich: »Blade
Runner« und eben »2001«.
Heimwärts ging's mit dem Nightliner (Nachtbus). Da ich nicht besonders
gerne Auto fahre, habe ich den Corsa meiner Schwester in Vach abgestellt.
Ich musste jetzt abends mit dem Nightliner bis Fürth-Rathaus fahren und
dort in eine andere Linie umsteigen. Der Plan war, den N9 um drei zu nehmen
und dann mit dem N17 um 03:27 weiterzufahren; um 03:49 würde ich in Vach
sein, zehn Minuten später im warmen Bett.
Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt: der N9 kam und fuhr erst
um 03:20 los. Die Hoffnung, dass der 17er in Fürth warten würde
war gering und sie wurde auch erwartungsgemäß enttäuscht.
Um 03:48 Ankunft in Fürth, weit und breit kein N17. Vier Grad über
dem Gefrierpunkt, das Taxi hätte dreißig Mark gekostet. Seh' ich
doch nicht ein, also gewartet , bis der nächste planmässige N17
kommen würde, um 04:28 Uhr. Der kam dann auch um 04:35; um 05:15 war
ich daheim, um sechs ging's ins Bett...
Die 99. Ausgabe von A
List Apart hat Jeffrey Zeldman unter das Motto »Take No Prisoners«
gestellt: er hat zusammen mit ein paar anderen Köpfen die Technik
unter der Haube von einem Tabellen-Design auf Cascading Style Sheets umgestellt
und ist dabei ziemlich konsequent vorgegangen. Auf veraltete Browser wie Netscape
4 wird bezgl. des Designs keine Rücksicht mehr genommen: die Inhalte
sind zwar noch lesbar, aber man macht sich keine Mühe mehr, für
diese Altlasten die Inhalte schön zu verpacken.
Ich denke, ich werde sehr bald auf die gleiche Linie umschwenken.
IN SIX MONTHS, a year, or two years at most, all websites will be designed with standards that separate style from content. (Or they will be built with Flash 7.) We can watch our skills grow obsolete, or start learning standards-based techniques now. In fact, since the latest versions of IE, Navigator, and Opera already support many web standards, if we are willing to let go of the notion that backward compatibility is a virtue, we can stop making excuses and start using these standards now. At ALA, beginning with Issue No. 99, we've done just that. Join us.
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Mittwoch, 21. Februar 2001 --- Sex
sells.
Beim Hinterding
habe ich eine sehr coole Flash-Site entdeckt: Requiem
for a Dream.
Alle Welt schreit auf: wie kann man nur, in unseren Städten, in unseren U-Bahnhöfen, nein. RTL2 plakatiert Deutschland mit nackter Haut und die große Empörung wütet. Ich finde das Teil einfach nur dämlich.
Stefan Raab weiß wieder mal, wie er sich inszenieren und ins Lampenlicht rücken kann: Mit dem Boxkampf der »Killerplauze« (Raabüber Raab) gegen die amtierende Weltmeisterin Regina Halmich. Und mit Blödesheim...
Eine Webloggerin aus Franken, meiner Heimat... Mal in die linke Leiste aufnehmen und mitlesen: Christines Superspace.
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Dienstag, 20. Februar 2001 --- Stempeln
gehen.
Heute habe ich mir mal einen Namens-Stempel zugelegt, sehr praktisch in der
Arbeit. Den Stempel konnte ich so gestalten, wie benötigt, da ich
lediglich eine TIFF-Datei per E-Mail an die Firma schicken musste: signalgrau.de,
nicht zu verwechseln mit der Werbeagentur signalgrau.com.
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Sonntag, 18. Februar 2001 --- Update.
Heute stand ein umfangreicheres Update von my two cents auf dem Plan,
nämlich die Einträge vom 29. Januar bis 16. Februar.
Bei der Gelegenheit habe ich nochmal etwas die Navigation geändert. Die
kleinen Symbole für Home, Help und Mail oben rechts sind jetzt weg, statt
dessen habe ich links unter dem my two cents-Schriftzug Text-Links
angebracht. Holger hat mich dazu bewogen: »Mach das weg. Der Charme
Deiner Seite war, daß sie einfach /gar keine/ Bilder hatte, abgesehen
von Bildern im Text. Die Buttons oben rechts fallen optisch raus.« Zum
Andenken werden sie aber demnächst nochmal im Playground (wenn playground.freimark.de
oline gehen wird) zu sehen sein.
Die Telekom wird die ISDN-Flatrate einstellen. Ich sah goldene Zeiten auf uns zukommen, aber die sind erstmal in weite Ferne gerückt. Die DSL-Flat läuft weiter, aber wer hat schon einen DSL-Anschluss? Derzeit warten eine halbe Million Leute darauf; mein Gebiet wird wahrscheinlich erst im zweiten Quartal 2001 ausgebaut (da glaube ich nicht wirklich dran). Stefan Knecht vom Sofa spricht mir aus der Seele.
Bluepixel, ehrlich gesagt gefiel mir Dein altes Layout besser.
Nett: ronsens hat die StarDudes entdeckt.
Der Schockwellenreiter sagt, die neue Initiative
der webstandards.org wäre »schwachsinnig«: »Darf
ich in Zukunft nicht mehr mit iCab surfen? Und was ist mit meinen blinden
Bekannten, die sich das Web mit Hilfe von Lynx vorlesen lassen? Oder mit den
Atari-Surfern, Vintage Mac Usern...? Ich halte diese Initiative für schwachsinnig.«
Es geht nicht um iCab oder Lynx sondern um die viel zu weit verbreitete Ansicht,
dass heutige Websites auch noch in Netscape 3 eine gute Figur machen müssen,
es geht auch um das <font>-Tag und es geht auch um die Trennung von
Layout und Inhalten.
Die Lynx- und Netscape 3-Surfer werden die Inhalte zwar auch noch lesen können
aber good looking ist vorbei.
Sean stellt ironisch fest: »Ebenfalls in der c't habe ich auch mal die Job-Anzeigen durchstöbert. Erfreuliches Ergebnis: bei ca. 1/4 der interesssanten Anzeigen halte ich mich für qualifiziert. Das läßt hoffen. Außerdem sind mir natürlich etliche Kuriositäten aufgefallen. Wer schreibt eigentlich diese Job-Anzeigen?? "Internet-Technologien setzen wir voraus (HTML, FTP, JSP)". Das ist irgendwie so, als ob da stehen würde "Lesen, rechnen, Quantenphysik". Klar, lesen und rechnen sind wichtig, aber es dürfte sehr schwierig sein, einen Quantenphysiker zu finden, der das nicht kann.«
Ralph will die geplante
Zwangsregistrierung
von Windows XP nicht mitmachen. Er will in einem Webprojekt alles sammeln,
was Web-Publisher für den Umstieg von Windows auf Linux benötigen.
Ich mache die Zwangsregistrierung auch nicht mit, aber eher deswegen, weil
ich keine Notwendigkeit sehe, auf XP upzudaten; noch tut's mein Celly-400
mit W2K. Und selbst wenn ich mal ein neues Windows bräuchte (weil ein
etwaiger neuer Rechner FireWire, Bluetooth or whatever drin hat und ein neues
OS für optimale Unterstützung her muss): ich reiß' die Kiste
nicht zweimal im Monat auf um die Hardware auszutauschen und installiere auch
nicht öfter als einmal im Jahr das System neu, so dass ich das inzwischen
öfter gehörte Argument, beim Upgraden der Hardware oder
einer Neu-Installation gäbe es Probleme, nicht gelten lassen will.
Bezüglich der von Ralph angesprochenen Microsoft-Hetze
gegen Open Source: Die FUD-Strategie von MS ist nun wirklich nichts Neues
und für Informierte genauso lächerlich wie damals
die Hetze gegen den CCC und webring.org..
Was Web-Publisher benötigen, um auf Linux umsteigen zu können:
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Freitag, 16. Februar 2001 --- Heimatland!
Jeder hat so seine eigene Art, Missfallen auszudrücken. In der vergangenen
Woche häufiger gehört (von verschiedenen Leuten): »Ich
krieg' das Kotzen«, »Ich krieg' die Krise« und »Ich
hab' so 'nen Hals«.
Die Woche war wirklich beschissen. Jeden Tag bis sieben, acht, neun oder
gar zehn gearbeitet, am Freitag fast den Zug verpasst und die Vorwoche lief
schon grauenhaft.
Zwei Lichtblicke.
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Zum Einen ist endlich das kostenlose Update von Dreamweaver 3-Fireworks 3-Studio auf die 4er Version angekommen. Endlich!! Von der Ankündigung der Verfügbarkeit (18.12.) bis zur Lieferung hat's nur knapp zwei Monate gedauert, Macromedia. Obwohl die neue Verpackung ausgesprochen nett anzusehen ist, wird das nächste Update wohl ein elektronisch sein (online bezahlen, runterladen, fertig). |
Zum Anderen gab's diese Woche im MediaMarkt die Single »Daylight in your Eyes« der No Angles, die von null auf eins in die Charts eingestiegen sind. Sicher, eine zusammengebastelte Girlgroup-Combo, aber das Stück gefällt mir doch ganz gut. Ja, die Mädels sind auch nett anzusehen.
Zum Weiteren kommen ab sofort die neuen Voyager-Folgen, weil SAT.1 die Bratzenbaracke auf nächtliche Sendplätze verschoben hat.
Ein
weiterer Lichtblick am Donnerstag: Ein Besuch im weltbesten griechischen Lokal.
Auf dem Programm stand mein persönlicher Standard, wenn's um Griechen-Besuche
geht: großes Spezi, Tzatziki vor dem Essen, Suvlaki ohne Salat. Zwei
Dinge machen diesen Griechen bemerkenswert (abgesehen davon, dass es schmeckt):
er hat relativ humane Preise, obwohl er innerhalb der Münchner Stadtgrenzen
ist und es gibt beim Suvlaki zwei Spieße (in München!!) sowie Reiskugeln
und zusätzlich Tzatziki auf dem Teller. Wegen Kohldampf gab's zwei Tzatziki.
Der Weg zum Restaurant Athen: Mit der U4/U5 bis zur Westendstraße. Von
dort entweder zehn Minuten stadtauswärts die Westendstraße runter
laufen oder noch eine Straßenbahn-Station bis zur Fachnerstraße
(Tram 18) fahren.
Münchner Fahrpläne von U-
und S-Bahnen sowie den Straßenbahnen
gibt's beim MVV München.
Manche sparsamen leute haben was dagegen, dass die Bahn schrittweise die Interregios abschaffen will (Spiegel-online-Artikel). Ich bin einmal mit so einem Ding gefahren (abends, Wochenende) und er war fast leer. Wie Bahnchef Mehdorn sagt: »Es macht keinen Sinn, heiße Luft durch die Gegend zu fahren.«
[Fettes Brot, »Außen Top Hits, innen Geschmack«]
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Mittwoch, 14. Februar 2001 --- »Hallo
Anrufbeantworter, was für eine nette Überraschung. Könntest
du XY bitte ausrichten, dass er YZ mal zurückrufen soll, das wäre
äußerst nett, tschüss.«
Heute haben wir uns wieder was in die Filiale zu Essen kommen lassen. Auf
meinem Speiseplan standen heute Tortellini in pikanter Schinken-Käse-Sahnesauce.
Am Montag schreiben ich mal die Telefonnummer auf, falls jemand von Euch dort
mal ordern möchte (Münchner Raum). Sehr zu empfehlen.
Auf Heise war heute eine sehr interessante Meldung zum Thema Anrufbeantworter zu lesen, bzw., was in Anrufers Köpfen vorgeht, die plötzlich eine Maschine am anderen Ende der Leitung haben. Äußerst lesenswert.
Bluetooth kommt in Fahrt: Von Ericsson
wird es bald ein schnurloses
Headset geben.
Auch erste USB-Adapter
(von Siemens) und PC-Cards
für Bluettoth kündigen sich an. Handys
von Nokia, Organizer
und Drucker
werden auch bald drahtlos vernetzt werden können.
Spiegel-Redakteur Dietmar Hochmuth hat sich nach dem Urteil gegen Napster mal eben dort umgesehen. Sein Bericht.
Etwas überrascht war ich heute, als ich bei Deja die Powersearch nutzen wollte: Google hat das Usenet-Archiv von Deja gekauft (siehe Heise-Meldung). Das Archiv aus einer halben Milliarde Usenet-Postings ist allerdings noch nicht eingespielt.
Neues zum gemeinsamen Nachfolger von Windows 2000 (genannt »W2K«,
NT-Plattform) und Windows ME (95er-Plattform): Der Codename Whistler ist Geschichte,
das neue Windows wird »Windows
XP« (wie »Experience«) heißen. Einen kleinen Vorgeschmack
bringt diese
Heise-Meldung. Ein Freund von mir hat die Beta zu Hause und gleich mal
in den Classic-Look umgeschaltet, da das neue Startmenü doch etwas gewöhnungsbedürftig
ist, wenn es den halben Bildschirm zukleistert. Mit der Multimedia-Unterstützung
war es auch nicht so weit her; ein DVD-Player hat gefehlt.
Mehr Infos gibt's im Developer
Network von Microsoft und auf der offiziellen Produkt-Homepage.
Wie auch immer, diese Version werde ich auslassen.
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Dienstag, 13. Februar 2001 --- »Bei
1.000 Dosen Rind- und Schweinefleisch keine einzige vegetarische dabei!«
Das brüllte heute ein geistig Verwirrter unentwegt in der Münchner
U-Bahn-Station am Stachus.
Da bleibt mir nur zu sagen: Nur wo vegetarisch drauf steht, ist auch wirklich
vegetarisch drin.
Satz des gestrigen Tages in der Filiale: »Die Frau S. hat schon den Backoffice-Blick drauf.«
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Sonntag, 11. Februar 2001 --- »Die
von AOL gesteuerte Netscape 6 Version kommt uns nicht mehr ins Haus.«
upuauet von Michael
Kasper ist ein sehr lesenswertes Magazon zum Thema Web-Design und Artverwandtes.
öfter vorbeisurfen. Gesehen beim DiJa
Log.
Auch beim DiJa Log gesehen: Guess the Dictator/Sit-Com Character. Das System errät, an welchen Diktator oder Sitcom-Charakter ich gerade denke. Ich habe es mit George von Seinfeld getestet (das System ist darauf gekommen).
Netscape 6.01 ist draußen und niemanden interessiert's.
Dr. Web und Heise
haben der Vollständigkeit halber trotzdem darüber berichtet; man
könnte auch Grabesreden dazu sagen. Sehr angesprochen hat mich das
in der obigen Tagesüberschriftgenannte Zitat aus dem Dr. Web-Artikel.
Dazu sage ich nur zwei Dinge: »Das wurde aber auch Zeit« und »Danke,
Sven.«
Strato beitet jetzt @-Domains an. Der größte Käse seit Strato ans Netz ging.
Heise stellt im Kiosk nach langem Warten seine Archive komplett online, wenn auch größtenteils gegen Bares.
ALA hat einige interessante neue Artikel auf Lager:
This HTML kills
Breaking out of the cubicle
The Curse of information
design
Horizont nimmt nun auch mal Ferrero in der »Kampagne
der Woche« auf's Korn.
In de.alt.fan.konsumterror sind die Ferrero-Spots schonm seit langem als »grenzdebil«
bekann und auch beim neuen Spot fragt man sich abermals: »Wie konnten
die die bisherigen Spots noch unterbeiten?« und »Wird auch dieser
Sport an Dämlichkeit zu unterbeiten sein?«
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Samstag, 10. Februar 2001 --- Autumn
Tactics.
+++ronsens zieht um, er verspricht, dass es das letzte Mal sein wird. Glaube
ich sogar, denn jetzt hat er mit ronsens.de
seine eigene Domain.:-)
Ich habe meiner privaten Homepage freimark.de
nun das längst fällige Update verpasst. Ich habe Konsequenzen gezogen,
den ich werde nicht nochmal eine private Homepage machen, die Inhalte verspricht,
mangels Zeit bei mir aber nicht liefert, da ich nicht zum Schreiben komme.
Daher gibt es jetzt nur noch Links auf meine Projekte.
Interesant ist, dass ich damit einen ähnlichen Weg gehe wie Holger mit
seinem eggbert.de: Erst waren Inhalte
da für die sich kaum jemand interessiert hat, dann eine Linkliste (in
diesem Stadium bin ich jetzt mit freimark.de) und dann nicht mal mehr Links,
sondern nur noch ein Flash-Movie zum Spielen und Experimentieren (aktuelles
Stadium von eggbert.de).
Die Links sind hinter den Bildern hinterlegt; dass es weder Text noch E-Mail-Adresse
gibt, ist Absicht. Falls mal mehr Projekte hinzukommen, werde ich evtl noch
kurze erklärende Texte bringen, in welcher Form ich mich daran beteiligt
habe.
Derzeit gibt es Links zu my two cents (natürlich), estrategist.de
(E-Business Consulting von Holger und mir) und Page207
(Holgers E-Business-Magazin, für das ich inzwischen auch schreibe; auch
wenn sich dort schon lange nichts mehr getan hat, aber es ist etwas in der
Pipeline).
Später werden noch Links zu Unterprojekten von freimark.de hinzukommen,
nämlich archives.freimark.de (The lost versions of private homepages)
und playground.freimark.de (area for new designs and experimental thoughts).
Irgendwann in 2001 hoffe ich, noch das Hive-Projekt starten zu können,
allerdings weiß ich noch nicht genau, was ich daraus mache, ich habe
verschiedene Ideen im Kopf.
Von
Chicane gibt es
eine neue Single. Wobei, ich weiß nicht, ob sie neu ist, jedenfalls
sehe ich sie meines Wissens zum ersten Mal. Dagegen spricht, dass der Name
musikalisches Program ist: »End of Summer«. Jedenfalls ist die
Scheibe gut.
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Freitag, 09. Februar 2001 --- Der
Hammer (II).
Heute dann die Krankmeldung, per Fax. »Begeisterung.« Bank erst
nach 23 Uhr verlassen, da aufgearbeitet werden musste, wir uns was zu essen
kommen ließen und einen geschätzen Kollegen verabschiedet haben
(kam von der Zeitarbeit und konnte/wollte nicht verlängern). War uns
eine Freude, mit ihm zusammen zu arbeiten. Ernst gemeint jetzt. Eigentlich
wollte ich heute noch nach Hause fahren, aber das brachte zu der vorgerückten
Stunde nichts mehr, da Züge in Erlangen erst nachts um vier ankämen.
Also eine Nacht länger im Hotel. Ein Kollege hat mich dann am nächsten
Morgen um zehn mit dem Auto heimgefahren (er pendelt auch noch zwischen Nürnberg
und München trotz freiwilliger Versetzung in die Filiale, da es schon
mal drei Monate dauern kann, in München eine Wohnung zu finden; ergeht
einem anderen Kollegen aus einer anderen Münchner Filiale derzeit nicht
anders.
Zeit, sich mal über Versicherungen Gedanken zu machen.
Zwei Policen, die jeder braucht, hat er/sie nicht gerade Millionen auf dem
Konto: eine Privat-Haftpflicht und, vor allem für junge Leute interessant,
eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU).
Die Privat-Haftpflicht ist eine freiwillige Versicherung, auch wenn sie erstmal nicht so klingt. Haftpflicht heißt, dass man für den Schaden den man jemandem zufügt, in unbegrenzter Höhe haften muss, ein Leben lang. Es gibt immer noch Leute, die keine Haftpflicht haben; verletzen sie jemanden oder beschädigen sie jemandes Eigentum, müssen sie unter Umständen bis an ihr Lebensende bezahlen und stürzen sich so in den finanziellen Ruin. Ich bin noch bei den Eltern mitversichert, aber da gilt es, die Klauseln genau zu lesen, das muss nicht für jede Versicherung gelten.
Die BU. Noch interessanter seit Jahresbeginn, den seit 01.01. wurden die
staatlichen Leistungen in Sachen BU drastisch gekürzt. Im Klartext heißt
das: Jemand der am ersten Januar 2001 noch nicht seinen 40. Geburtstag gefeiert
hat und BU (berufsunfähig) wird, bekommt vom Staat keine BU- oder EU-Rente
(Erwerbsunfähigkeit) mehr.
Private Vorsorge ist angesagt.
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Donnerstag, 08. Februar 2001 ---
Der Stapel.
Am Dienstag-Abend stellten zwei Kollegen fest, dass eine Kollegin seit Monaten
zu bearbeitende Unterlagen sammelt, allerdings ohne sie zu bearbeiten. Wir
hatten uns schon gewundert, weswegen seit einiger Zeit Kundenbeschwerden zunahme,
dass Dinge nicht erledigt wären. Nachdem jeder in seinem Haufen nachgesehen
hat und eindeutig sagen konnte, dass er oder sie die fraglichen Unterlagen
nicht hatte, hat man bei der Kollegin doch mal eine Schublade aufgezogen und
es viel den beiden ein Berg Akten entgegen. Am Mittwoch wurde der Stapel gesichtet,
am Donnerstag-Morgen folgte das Donnerwetter der Filialleiterin. Ein halber
Meter Akten, davon rund 150 Fälle, die zur Prüfung einfach an einen
Kollegen hätten weitergegeben werden müssen, vermengt mit Ablage
und privaten Unterlagen und, wie sich später herausstellte, neunzig ungelesene
E-Mails. Der älteste unbearbeitete Fall datiert aus dem Jahre 1999, das
Gros aus den Monaten ab August 2000 bis heute. Der Hammer. Die Bank verlies
ich dann erst nach 21 Uhr, weil klar war, dass jetzt der gesammelte Müll
von allen aufgearbeitet werden musste, um das Ausmaß der Katastrophe
einzudämmen..
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Mittwoch, 07. Februar 2001 --- »Die
Körpertemperatur erwachsener Pferde beträgt morgens 37.0 bis
37.5 Grad Celsius und abends bis 38.0 Grad Celsius. Die Temperatur von Fohlen
beträgt dagegen bis 38.6 Grad Celsius und die von Kaltblütern bis
38.5 Grad Celsius. Die Herzfrequenz erwachsener Pferde beträgt in Ruhe
28 - 40 Herzschläge pro Minute, während die Atemfrequenz erwachsener
Pferde in Ruhe 8 - 12 Atemzüge pro Minute beträgt. So sieht's aus.
Mehr über Pferde erfahren Sie heute Abend in der Show nicht.«
Es lohnt sich, den Newsletter der Harald-Schmidt-Show
zu abonnieren. Nicht nur, dass man erfährt, wer die Gäste des Tages
sind, sondern auch das hier:
Nur Anfänger lassen stillos Korken knallen: Den Könner erkennt man am dezenten Plopp. Doch nicht nur das öffnen von Champagner ist eine Wissenschaft. Das Ambiente muss stimmen und natürlich die Gespräche, die das Pickeln auf der Zunge begleiten. Die Harald Schmidt Show entführt Sie heute in die Welt des Genusses. In unserer Sat.1 Champus-Nacht erfahren Sie von den Herren Schmidt und Andrack alles, was Sie schon immer über Champagner wissen wollten. Ihnen zur Seite steht die Sommeli¿re des Jahres, Christina Fischer. Eine kleine Kostprobe zur Einstimmung: Champagner wird ausschließlich mit drei Traubensorten in einem festgelegten Gebiet der alten Provinz Champagne nach bestimmten Vorschriften, die im französischen Gesetz genauestens festgelegt sind, angebaut, gelesen und hergestellt. Ausschließlich drei Rebsorten sind erlaubt: Pinot Noir und Pinot Meunier (blaue Trauben), Chardonnay (weiße Trauben). Champagner ist vor allem ein Weißwein, obwohl er vorwiegend aus blauen Trauben gewonnen wird. In hochwertigeren Champagnern kommt übrigens eine größere Anzahl kleinerer Bläschen vor. [Newsletter vom 26.01.2001]
oder:
Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, warum Ihre Hände im Badewasser schrumpelig werden? Wir sagen es Ihnen: Hand- und Fußflächen sind die einzigen Hautregionen, die keine Drüsen haben, die wasserabstoßendes Öl ausscheiden. Daher kann dort Wasser in die Haut eindringen und sie anschwellen lassen. [Newsletter vom 01.02.2001]
Endlich hat auch Dr. Udo Brömme seine eigene Web-Site!
Ich habe noch nie einen echten Riesenkraker gesehen, mal abgesehen von schaurig unechten Seeungeheuern in alten Filmen. Dieser Spiegel-online-Artikel hat ein Foto zu bieten.
Emergency Room kommt wieder!
Auch ohne George Clooney (eh nicht mein Lieblings-Akteur in der Serie) die
einzig sehenswerte Krankenhaus-Serie. Schnelle Schnitte, Stress bei den Akteuren,
»Zeitpunkt des Todes«-Sätze, Doppelschichten. Wie in einem
Krankenhaus eben, nicht wie in der Schwarzwald-Klinik.
Hier die Links zur offiziellen
Site und zu mehr Informationen.
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Montag, 05. Februar 2001 --- Best
Döner in town shut down.
Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt. Der beste Döner
in Südbayern, in der Augsburger Innenstadt, hat die Segel gestrichen.
Augsburg? Hatte ich nicht am ersten Februar was von München geschrieben?
In MUC ist derzeit die internationale Sportmesse ISPO, was zu völlig
überzogenen Hotelpreisen führt (sofern überhaupt freie Zimmer
zu bekommen sind). Das Ibis-Hotel
am Augsburger Hauptbahnhof ist eine interessante Alternative: Der ICE
fährt 35 Minuten zwischen München und Augsburg, das Hotel ist drei
Minuten zu Fuß weg, ein CineStar-Kino
ist auch innert drei Minuten zu erreichen und es gibt einen sehr guten Griechen
(15 Minuten zu Fuß ab dem Hotel).
Ab Mittwoch-Abend nächtige ich wieder in der Schweiz.
Nach Augsburg musste ich erstmal kommen. Zunächst ging es morgens um fünf mit dem Taxi zum Erlanger Bahnhof, von dort mit dem Regionalexpress nach Nürnberg, dann mit dem ICE bis München, dort arbeiten, dann nach Augsburg. Das Taxi fuhr im Schnitt 90 Stundenkilometer, egal ob 30, 50 oder 70 erlaubt waren. Die Strecke von zehn Kilometern hat der Fahrer in der Rekordzeit von sieben Minuten bewältigt. Hui...
Manche Dinge gehen auch einem Bankkaufmann nahe, zum Beispiel der Nachlassfall von heute. Die Mutter der Kontoinhaberin erklärte uns aufgelöst, dass ihre 30-jährige Tochter verstorben war. Sie hätte am Wochenende morgens bei ihr angerufen, da sie sich treffen wollten. Der sieben-jährige Sohn hatte das Telefonat angenommen und gesagt, die Mama würde nicht mehr aufwachen...
Für Ablenkung sorgte bei mir abends »Vertical Limit«. Durchaus zu empfehlen, mit ein paar Schockmomenten, guter Action und einigen Gags. Durchaus mit »Cliffhanger« zu vergleichen.
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Sonntag, 04. Februar 2001 --- »Ich
liebe es, wenn ein Plan funktioniert.«
Für Holger: 101
Photoshop-Tipps von Computer Arts (Link bei Bluepixel
gesehen).
Bereits das erste Star Wars-Programm der US-Regierung (aus der Reagan-Zeit) erwies sich als Flop. Auf Heise schlug heute eine Meldung auf, die den NMD-Planern auch nicht gefallen könnte...
Ich bin ein Planungsfreak. Bereits heute weiß ich, wann ich nächste Woche wo bin. Am Montag werde ich gegen 18:45 Uhr einen Döner in Augsburg essen. Wie sich herausstellen sollte, lässt sich nicht alles planen...
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Samstag, 03. Februar 2001 --- »Hallo?«
Eine geniale Idee: formfeld (gesehen
bei Hinterding).
Kennt jemand noch mehr Krawatten-Seiten wie Schlips.net?
[Gesehen beim Schockwellenreiter.]
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Donnerstag, 01. Februar 2001 ---
München.
Ab heute bis auf weiteres wieder in MUC, die Wochenenden aber zu Hause.
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Hier geht's zu den Januar-Einträgen: 15.01.2001 bis 31.01.2001