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Freitag, 13. April 2001 --- »Die
Domain "karfreitagsgrillen.de" ist noch frei.«
Die Bahn hat Ihren Web-Auftritt relauncht. Die neue Farbgebung spricht mich
ja nicht so an, aber die guided
tour ist nett (Flash erforderlich).
Gute Werbespots im Fernsehen sind selten, HP
hat mal wieder solche produziert. Beispiel: Einer von HPs Erfindern, Rycharde
Hawkes (Plakatwerbung: »Schon
mal im Dezember in Helsinki auf den Bus gewartet?«), erzählt,
dass es im Winter in Finnland recht kalt werden kann und unangenehm ist, auf
den Bus oder die Straßenbahn warten zu müssen. Deswegen hat er
eine Technik entwickelt, mit der es laut TV-Spot möglich ist, solange
bis der Bus kommt, im Warmen zu sitzen, denn das Handy gibt einem rechtzeitig
bescheid, wenn der Bus gleich um die Ecke biegt. Das erzählt er, während
er im Bus sitzt; dabei werden Bilder von Kindern eingeblendet, die in ihren
Wohnungen etwas anderem Nachgehen und erst ins Freie strömen, wenn
gemäß deren Handy-Displays gleich der Bus um die Ecke kommt. Man
sieht die Straße von schräg oben, wie zig Kinder im rechten Moment
aus den Häusern rennen und dem Gefährt Schneebälle entgegen
werfen, während Hawkes und einige ältere Leute im Bus sitzen und
man die dumpfen Aufschläge der Schneebälle an den Fensterscheiben
hört.
Auch cool: Rich DeMillo in einem Spot über Erfinder generell. Der Sprecher
sagt, dass es allerhand berühmte Leute gibt und sogar Köche
bekannte Persönlichkeiten sind, aber was ist mit den Leuten, die
die Welt voran bringen, wer würde schon einen Erfinder um ein Autogramm
bitten, wenn wir ihm auf der Straße begegnen, falls wir ihn überhaupt
erkennen. DeMillo läuft eine Straße entlang und wird dabei von
den Passanten überhaupt nicht beachtet, während um ihn herum das
Leben tobt, weil sich Menschentrauben um berühmte Persönlichkeiten
bilden. Dann steigt er in einen dieser roten Doppeldecker-Busse, die es in
London gibt. Texteinblendung: »Rich DeMillo, HP-Erfinder, Internet-Pionier.
Falls Sie ihm einmal auf der Straße begegnen.«
Bald gibt es das Axel-Buch. Das hat man nicht sehr oft, dass man (online) ein Inhaltsverzeichnis und eine Leseprobe angeboten bekommt (das ist doch eigentlich der Vorteil der Buchhandlung gegenüber dem Internet, dass man in einem Buch blättern kann; sicher, die unabhängigen, ehrlichen Rezensionen der Leser auf den Amazon-Seiten sind auch viel wert, aber warum nicht online ein Äquivalent zum Blättern in einem Buch anbieten, nämlich ein Inhaltsverzeichnis und eine Leseprobe als PDF?). Axel-Kolumnen werden von Harald Taglinger für Telepolis geschrieben und sind durchweg lesenswert. Wenn man Fan davon ist, ich kenne Leute, die's nicht gern lesen...
Google ist bekanntlich die beste Suchmaschine
wo gibt, kaum Werbung, und wenn, dann nicht sehr aufdringlich, schnelle Ladezeiten
und schnelle Ergebnisse, spartanisches Design ohne Portal-Müll, der »I'm
feeling lucky«-Button. Und Google ist auch deswegen
sympathisch, und zu Ostern hat man sich wieder etwas einfallen lassen:

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Mittwoch, 11. April 2001 --- »It
looks like you're writing a letter.«
Ab heute werden Überstunden abgebaut, bis 30. April. Die restlichen 150
will ich mir ausbezahlen lassen.
Diesen Tageseintrag halte ich kurz, am Ende dieses Absatzes wären zwei der drei heutigen Punkte angesprochen: Storck-Schokoladen-Riesen mit Erdnüssen taugen nichts. Gut sind nur die Originale, ohne irgendwelche Nüsse.
Bald erscheint die neue Version von Microsoft Office, genannt XP (für experience). In bisherigen Office-Versionen (sofern man nicht die Wahl hat, zum Beispiel StarOffice von Sun einzusetzen) wurden die Anwender von der schwulen Büroklammer Clippy genervt (»Es sieht aus, als ob sie einen Brief schreiben...«). Durchaus originell ist die neue Werbestrategie zu Office XP: Das neue Office ist angeblich so einfach, dass man Clippy nicht mehr braucht. Auf seiner Website »sagt« Clippy: »Office XP works so easily that it's made Office Assistants like me useless. [...] They even cut my pay, despite the fact that I work for free!« Nett anzusehen (wegen einer gehörigen Prise Selbstironie) sind die Flash-Zeichentrickfilme auf der Website, in der sich Clippy den Anwendern aufdrängt, aber feststellen muss, dass er überflüssig wie ein Kropf ist.
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Dienstag, 10. April 2001 --- Irgendwie
München
Kevin Costner, Darsteller aus »Thirteen
Days«, hat sich seinen neuen Film zusammen mit Fidel Castro angesehen.
Gestern und heute musste ich nochmal nach München, einige Dinge abarbeiten bevor's ab morgen an den Überstunden-Abbau geht.
Auf Pro7 kommt jetzt Montag-Nacht eine neue Serie, »Irgendwie L.A.« (Original-Titel: »It's like, you know...«). Bis auf zwei Dinge ist die Serie reichlich unspektakulär. Punkt 1: Es gibt einen kleinen Mann mit Glatze, der sich dafür schämt, von seinen Wertpapier-Erträgen leben zu können. Damit haben wir das Thema originelle Einfälle und humoristische Höhepunkte der Serie schon abgehakt (sag' ich mal, nachdem ich zwei Folgen gesehen habe). Punkt 2: Der Hauptdarsteller, Arthur, kommt für zwei Monate von New York nach L.A., um ein Buch über diese Stadt zu schreiben. Obwohl er noch nie da war, weiß er schon, welchen Titel er dem Buch geben wird: »L.A., das schlägt jedem auf den Magen«.
Mich erinnert das an mein Verhältnis zu München: Letzten Sommer noch, als ich zum ersten Mal nach München musste, habe ich diese Stadt gehasst. Das ist erst in den letzten Wochen besser geworden. München hat viele Dinge, die einem auf die Nerven gehen können, zum Beispiel völlig überzogene Mietpreise (30 m2 für 800 Mark warm), chaotischer Verkehr (Berlin war, zumindest noch 1998, lange nicht so schlimm) in dem die Leute auf der rechten Spur einfach mal anhalten und parken, auf der rechten Spur unvermittelt rückwärts einparken wollen, alles und jeden grundlos anhupen. Des Weiteren ein skuriler öffentlicher Nahverkehr (merke: an S-Bahn-Bahnhöfen, an denen man links und rechts aussteigen kann, immer rechts aussteigen; oder: in der U-Bahn von der Münchner Freiheit aus fahren, umsteigen am Odeonsplatz: die U-Bahn fährt einem grundsätzlich vor der Nase weg, egal aus welcher Richtung man kommt; oder: undurchsichtiges Tarifsystem mit teuren Preisen (Berlin mit seinen drei Zonen und Fahrscheinen für AB oder BC ist wesentlich simpler)). Außerdem: zu viele Leute die glauben, sie wären wichtig. Das Oktoberfest. Der häßlichste Hauptbahnhof, den ich je gesehen habe. Es gibt keine guten Döner, überall nur laprige, weiche Mini-Brötchen, fettiges Fleisch und Salatdressing (ein guter Döner besteht aus einem knusprigen Brötchen nennenswerter Größe, das idealerweise vor dem Befüllen nochmal im Ofen warm gemacht wird, außerdem Lamm- und Kalbfleisch, Pute nur auf Wunsch und nicht als Standard, ein frischer Salat mit Zwiebeln und einer guten Knoblauchsoße, das kann doch nicht so schwer sein!), selbstverständlich zum gleichen Preis, eher teurer (6 statt 5 Mark).
München hat aber auch gute Seiten, und die habe ich in den letzten Wochen
entdeckt: Egal wo man ist, man hat immer eine U-Bahnstation in der Nähe.
Das Klima ist durch die Nähe der Alpen sehr gut; das Wetter schlägt
zwar häufig und schnell um, aber es wird im Frühjahr eher warm und
bleibt im Herbst länger bei angenehmen Temperaturen, während man
in anderen Städten schon Wochen vorher nicht mehr ohne Jacke aus dem
Haus kann. Der Kunstpark (vierzig Kneipen
und Clubs auf einem Haufen). Viele interessante Leute, wenn man sich in eine
Szene eingefunden hat. Und es gibt doch gute Griechen,
lange habe ich suchen müssen.
München hat außerdem das Faun,
eine der besten Kneipen wo gibt, mit den weltbesten Tortellini und einem Wiener
Schnitzel, das diesen Namen verdient (weil aus Kalbfleisch, alles andere ist
nur Wiener Art; außerdem exzellente Bratkartoffeln dabei). Inzwischen
habe ich im Netz sogar ein Bild
vom Faun auftreiben können. Immer wenn ich da war, war schlechtes
Wetter und ich habe kein Foto gemacht.
Dennoch: Sollte ich mal nach München ziehen, werde ich trotzdem Wahl-Berliner sein, der nur vorübergehend in München wohnt.
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Freitag, 06. April 2001 --- Der
Zombie-Browser
Netscape bringt den Navigator/Communicator der 4er Serie nochmal heraus, in
Version 4.77.
Lasst diesen Schrott-Browser doch endlich sterben und haltet ihn nicht künstlich
am Leben!
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Macromedia hat in einer Pressemitteilung Anfang dieser Woche die zehnte Version des Vektor-Grafikprogramms Freehand angekündigt. Ab Mai/Juni ist mit der deutschen Version zu rechnen; dann werde ich mein Konto doch noch mal etwas erleichtern und mir das Flash 5 Freehand 10 Studio zulegen; irgendwann muss man ja mal mit dem Lernen anfangen (so man Flash und Freehand lernen will); auf Flash 6 zu warten macht IMHO keinen Sinn (es kommt jedes Jahr eine neue Versionen raus). |
Jakob Nielsen ist für viele »Web-Designer«
und manche Web-Designer der Usability-Guru schlechthin. Alp Uckan hat einmal
die
Website Nielsens unter Usability-Gesichtspunkten betrachtet und natürlich
kaum ein gutes Haar an ihr gelassen.
Fans von Nielsen-Bashing werden bei use.it.or.lose.it
fündig, die Winamp-Skin im Useit-Design gibt's bei Kottke.
Black & White
ist raus, von vielen Spielezeitschriften vor Erscheinen zum Überspiel
gehypet und auch ich erlag den Vorschusslorbeeren.
Inzwischen ist Ernüchterung
eingekehrt: Der Kopierschutz macht mächtig Ärger (legal erworbene
Spiele lassen sich nicht auf jedem System starten und arbeiten dann, wenn
überhaupt, nur mit einem illegalen Kopierschutzcrack; diese Problem tritt
vor allem bei W2K auf, das ich ja auch einsetze und ab und an sei einem auch
auf einem Profi-System ein Spielchen gegönnt), der Aufbauteil bzw.
das Erziehen und Beaufsichtigen der Kreatur nervt (je nach persönlichen
Vorlieben), die Steuerung ist extrem gewöhnungsbedürftig etc.
Ich lege es mir nicht zu.
I am the CEO of my life.
Die Volkswirtschaft-Abteilung der HypoVereinsbank betreibt unter changes.de
eine Website und stellt dort u.a. zwei interessante Studien zum Download bereit:
Das Trendbook 2001
und die Change-Studie zu UMTS.
Die Volkswirtschaftler arbeiten mit der Szenario-Methode: es wird nicht eine
bis ins kleinste Detail ausgemalte Vision dargestellt und postuliert »So
kommt's und nicht anders«, sondern es werden im Hinblick auf eine mögliche
Zukunft sogenannte »kritische Unsicherheiten« herausgearbeitet
und in eine Matrix übertragen. Im Beispiel von UMTS sind die kritischen
Unsicherheiten die Verfügbarkeit und der Nutzen. Im Folgenden werden
dann vier mögliche Entwicklungen aufgezeigt, z.B. eine Vision mit
schlechter Verfügbarkeit aber hohem Nutzen oder einer Welt mit sowohl
guter Verfügbarkeit als auch hohem Anwendernutzen.
Als fünf große Makrotrends, die die Gesellschaft in den nächsten
Jahrzehnten entscheidend beeinflussen werden, haben die Volkswirte ausgemacht:
Virtualisierung (globale
Vernetzung), New Work (Übergang
zur dienstleistungs-orientierten Wissensgesellschaft), Ageing
Society (Vergreisung der Bevölkerung), Rational
Overchoice (Informationsüberfluss) und Glokalisierung
(Nebeneinander von Globalisierung und Rückbesinnung auf lokale und regionale
Besonderheiten).
changes.de bietet nicht nur von der HVB produzierten Content, sondern auch
Artikel von fremden Autoren wie Peter Glaser oder Tom Peters.
Bezüglich der angesprochenen Entwicklungen bzw. Makrotrends kann ich
mal wieder das Wirtschaftsmagazin brandeins
empfehlen, das über den Tellerrand sieht. Besonders ans Herz legen möchte
ich Interessierten die Ausgabe
4/2000, die komplett im Volltext online ist. Titelthema: Wenn in Zukunft
das normale Arbeitsverhältnis, so wie wir es heute noch mehrheitlich
haben, mit Vierzig-Stunden-Woche und einem festen Arbeitgeber, mit einem festen
Gehalt, zur Ausnahme wird und in zehn, zwanzig Jahren Freelancer, Projekt-
und Zeitarbeit, die Ich AG, der Mensch als sein eigener Unternehmer, der seine
Arbeitskraft jeden Tag auf's Neue verkauft zur Regel wird (siehe Artikel
von Tom Peters bei changes.de): wie muss sich dann die Gesellschaft verändern
und wer zahlt dann überhaupt noch in die Rentenkassen ein?
Everything that existed before I read this book is now meaningless.
Ein empfehlenswertes Buch zum Thema Virtualisierung ist »Futurize
your Enterprise« von David Siegel. Die Website zum Buch ist futurizebooks.com.
Eigentlich geht es in Futurize darum, mit welcher Strategie ein Unternehmen
in zehn Jahren Erfolg haben kann, wenn das Internet allgegenwärtig ist.
Im letzten Abschnitt des Buches gibt es allerdings auch einen Ausblick, wie
das Leben in zehn Jahren aussehen könnte mit every information everywhere.
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Donnerstag, 05. April 2001 --- Der
weltbeste Grieche
Die Woche bis hier war sehr schön, auch wenn das Wetter umschlug
und es gestern mal richtig geschüttet hat.
Ich habe einen neuen weltbesten Griechen gefunden und kann nun die ultimative
Griechen-Top-Five präsentieren:
| Platz | Name | Ort | Adresse | Fon | geöffnet | Lage |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Taverna Plaka | Bayreuth | Sophienstr. 18, 954444 Bayreuth | 0921-53303 | tägl. 11:30-14:30 und 17:30 bis 23:30 | Nähe Markt |
| 2 | Restaurant Delphi | Erlangen | Bohlenplatz 4, 91054 Erlangen | 09131-206277 | tägl. 11:30-14:30 und 17:30-24:00 | Innenstadt |
| 3 | Restaurant Poseidon | München | Grillparzerstr. 38a, 81675 München | 089-476198 | tägl. 11:00-15:00 und 17:00 bis 01:00 | U-Bahnstation Prinzregentenplatz, U4 Richtung Arabellapark (U-/S-Bahn-Plan) |
| 4 | Restaurant Poseidon | Augsburg | Maximilianstr. 66, 86150 Augsburg | 0821-152966 | tägl. 11:30-15:00 und 17:30 bis 01:00 | Nähe Innenstadt |
| 5 | Taverne Athen | München | Westendstr. 223, 80686 München | 089-577886 | tägl. 11:30-14:30 und 18:00-01:00 | U4/U5 bis Westendstraße, dann Tram 18 bis Fachnerstraße (Tram-Plan) |
Die
Taverna Plaka wurde mir von einer Kollegin empfohlen, die früher in Bayreuth
gearbeitet hat (das Delphi vom Montag war keine Empfehlung von ihr). Es ist
von außen recht klein, innen aber durchaus geräumig und hell eingerichtet,
mit wenig Kitschsäulen. Die Bedienung ist freundlich und schnell, der
Teller groß, ebenso die Portionen darauf. Beispiel an meinem Standard-Testgericht,
Souvlaki: zwei Spieße mit je vier rechteckigen Fleischstücken,
ein großer Haufen Tomatenreis, eine kleine gekochte Kartoffel, etwas
Tzatziki, alles sehr lecker. Im gebogenen Ende der Metallspieße sind
je eine kleine Serviette (sehr klein, aber ordentlich gefaltete Fitzelchen)
hineingesteckt, damit man sich beim Auseinandernehmen nicht die Finger schmutzig
macht oder verbrennt. Die Bedienungen sind nicht nur freundlich, sondern sehen
auch gut aus: Für die Damen der Schöpfung gibt es einen Antonio
Banderas-Typen, und auch die Blicke der Herren finden zwei große
Argumente. Die Gerichte und Getränke bekommt man, was den Preis betrifft,
zwar nicht für lau, die Preise bleiben aber noch im Rahmen. Tzatziki
fünf Mark, Souvlaki wie beschrieben für 17,50 Mark, ein Teller Gyros-Souvlaki
(ein Spieß und ein großer Haufen Gyros) für 19 Mark 50, das
Spezi oder Cola der halbe Liter für sechs Mark.
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Montag, 02. April 2001 --- Eine
Woche Urlaub
Diese Woche muss ich in Bayreuth
arbeiten. Eine kleine 3-Personen-Filiale, in der allerdings zwei Kolleginnen
fehlen. Nach dem Stress in München wird das wahrscheinlich der reinste
Urlaub werden.
Bayreuth ist eine überschaubare Stadt mit rund 74.000 Einwohnern im bayerischen
Regierungsbezirk Oberfranken, nach Nürnberg fährt alle Stunde ein
Zug, Fahrtzeit eine Stunde, zehn Minuten.
Da die Anbindung aber äußerst bescheiden ist (Ankunft in BT aus
Nbg um 07:53 oder 08:52, 15 Minuten Gehweg vom Bahnhof zur Filiale, Schalteröffnung
um 9; Abfahrt aus BT Richtung Nbg um 15:05, 16:03, 17:05 und 18:05, Schalterschluss
i.d.R. um 17 Uhr) und ich nicht in Nürnberg direkt neben dem Bahnhof
wohne sondern von dort auch nochmal eine Stunde bis nach Hause brauche, habe
ich mich in ein Hotel einquartiert. Hotel
Lohmühle in der Badstraße, das ich durchaus empfehlen kann.
Nicht empfehlen kann ich hingegen den Griechen in der Badstraße (»Delphi«):
Der Tzatziki sauer, der Tomatenreis fad, das Souvlaki hat's dann auch nicht
mehr rausgerissen.
In Bayreuth gibt es ein Internetcafe und ein Multiplexkino. In Bayreuth! Zu
Ersterem kann ich nicht viel sagen, denn es schließt um 18 Uhr, so wie
alle anderen Geschäfte und Imbissstände in der Fußgängerzone,
um sechs werden pünktlich die Gehsteige hochgeklappt.
Das Multiplexkino, Cineplaza, kann sich
durchaus sehen lassen. Ich habe Saal 7 getestet und heute die Sneak Preview
(Überraschungsfilm) gesehen. Es bietet, zumindest in diesem Saal, steil
ansteigende Sitzreihen, wie es sich für ein Multiplex gehört;
bequeme Sitze, Dolby Digital- und dts-Sound sowie THX-Zertifizierung (nur
in Kino 7).
Die Sneak. Es wurden
einige Dinge verlost und Trailer bis zum Abwinken gezeigt (unter anderem auch
der »Herr der Ringe«-Trailer!), dagegen kaum Werbung, wie es sich
für eine Sneak gehört. Der Überraschungsfilm war dann »15
minutes« (deutscher Titel: »15 Minuten Ruhm«; gezeigt
wurde er aber schon in deutscher Synchronisation) mit Robert De Niro. Eine
Medien-Satire, zwar teilweise sehr brutal in Szene gesetzt, aber auch mit
einigen Brüllern.
Noch zu erwähnen ist das Wetter von heute: wie im Sommer, mittags ohne
Jacke raus, abends im T-Shirt ins Kino, vorher noch ein Eis gegessen, traumhaft.
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Sonntag, 01. April 2001 --- Flashy.
Heute
habe ich mal wieder zwei sehr coole Flash-Sites ausgegraben, die ich bereits
vor einiger Zeit entdeckt habe. Meine Favorites, was Flash betrifft:
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