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Sonntag, 22. April 2001 --- Wir
sind back online.
Es war viel los in den letzten Wochen, weswegen ich seit dem 18. Februar kein
Update mehr eingestellt habe. Seit dem 11. April habe ich aber alle diese
Einträge nachgetragen. Ich habe eine Datei shortlog.txt für Stichpunkte
und Links auf meiner Festplatte, in die ich alles eintrage, was ich nicht
sofort in my two cents schreiben will oder kann, zum Beispiel wenn
ich unter der Woche nicht zu Hause bin (Internet-Anschluss für's Notebook
kommt bei mir ab Januar 2002, wenn ich mir das neue Nokia
6310 zulege), so wie in den letzten Wochen (zwischen dem ersten Februar
und dem 30. März war ich unter der Woche in München, vom zweiten
bis sechsten April eine Woche in Bayreuth und Montag/Dienstag (neunter und
zehnter April) noch zwei Tage in München). Wenn ich unterwegs bin, schreibe
ich mir E-Mails mit dem Subject »mtc« nach Hause, damit ich es
später nachschreiben kann. Da es in München so stressig und meine
Wochenenden in der Regel kurz waren (freitags um 21 Uhr heimgekommen, Montag
früh um fünf Uhr wieder das Haus verlassen), habe ich my two
cents etwas vernachlässigt.
Trotz meines Shortlogs und der Mails die ich mir nach Hause geschickt habe,
sind der Februar und der März etwas dünn, ich konnte mich nicht
an alle Details erinnern. Das ist auch ein Grund, warum ich das hier mache:
Ich kann mir nicht bis 80 alles merken.
Da ich an den Wochenenden genug damit zu tun hatte, heise online und Spiegel online nachzulesen sowie zwischen zwanzig und vierzig E-mails zu bearbeiten hatte, habe ich mir die Freiheit genommen, zwischen 18.02.01 und heute keine anderen Weblogs zu lesen. Falls was war, was mich betrifft, schreibt mir bitte eine kurze Mail.
Einige Dinge, die ich nicht mehr zeitlich einordnen kann, führe ich nun auf:
Im März habe ich das Buch »Netzkarte«
(andere Version)
von Sten Nadolny angefangen (am 21. Januar
habe ich schon mal darüber geschrieben). Es handelt von einem jungen
Lehrer in den Siebzigern, der in den Ferien mit der Bahn quer durch Deutschland
reist, einen Monat lang, mit einer Netzkarte. Eine Netzkarte ist eine Karte,
mit der man für einen bestimmten Zeitraum (ein Monat oder ein Jahr) das
gesamte Netz (oder ein ausgewähltes Teilnetz) der deutschen Bahn benutzen
kann, ohne weitere Fahrscheine kaufen zu müssen. Zum Buch: Mir gefällt
der Schreibstil, was mich allerdings etwas stört ist, dass der Mann ständig
an Sex denkt. Um's mal mit den Worten von Berger (Track: »Heiligenschein«,
Album »Zeig
mir dein Gesicht«) zu sagen: Er hat mehr Porno im Kopf als Sarah Young
zwischen den Beinen.
Zur Idee: Die Idee ist schon verlockend, ich fahre halt gern mit dem Zug.
Spaßeshalber habe ich mich mal an einem Montag-Morgen um sechs, bevor
ich nach München aufgebrochen bin erkundigt, was so eine Netzkarte zweiter
Klasse mit einem Monat Gültigkeit für das Gesamtnetz kostet: 1.097,-
Mark.
Nach dem Relaunch von bahn.de Anfang April habe ich die Preise (und Übersichtskarten
der Teilnetze) auch online gefunden (Monatsnetzkarte,
Jahresnetzkarte)

Kaufrausch
Die letzten Tage habe ich mich mit etwas Lektüre bei Amazon für
die verbleibende freie Woche (bis 30.04.) und den kommenden Urlaub im Juni
versorgt (kleine Auswahl):
Iain M. Banks hat sehr schöne Schiffsnamen, allerdings für Rechner wohl etwas zu lang... GCU Prosthetic Conscience GSV Irregular Apocalyse Clipper Screw Loose GCU Just Read The Instructions GCU Of Course I Still Love You GSV So Much For Subtlety GSV Unfortunate Conflict Of Evidence GSV What Are The Civilian Applications? GSV Size Isn't Everything GCU Sweet and Full of Grace GCU Only Slightly Bent GCU Space Monster GCU A Series Of Unlikely Explanations GCU Never Talk To Strangers GCU Funny, It Worked Last Time... GCU Boo! GCU Ultimate Ship The Second GCU It'll Be Over By Christmas A Ship With A View Ablation Excuses And Accusations God Told Me To Do It Happy Idiot Talk Helpless In The Face Of Your Beauty Heresiarch Just Another Victim Of The Ambient Morality Synchronize Your Dogmas The Precise Nature Of The Catastrope GCU Fate Amenable To Change (River Class) GCU It's Character Forming GSV Anticipation Of A New Lover's Arrival, The (Plate) GSV Death and Gravity GSV Ethics Gradient (Range) GSV What Is The Answer and Why? LSV Serious Callers Only (Tundra) MSV Not Invented Here (Desert)Macht neugierig, ob der Stil und die Stories so abgedreht sind wie die von Douglas Adams (seine fünfteilige »Trilogie«: Per Anhalter durch die Galaxis, Das Restaurant am Ende des Universums, Das Leben, das Universum und der ganze Rest, Mach's gut, und danke für den Fisch, Einmal Rupert und zurück) oder Terry Pratchett (Fantasy, zum Beispiel die Romane von der Scheibenwelt, der erste Band heißt »Das Licht der Phantasie«; auch sehr förderlich für die Lachmuskeln sind »Wachen! Wachen!« und »Helle Barden«).
Wo ich wieder über Taxis schreibe:
Einige Male in den letzten Wochen bin ich montags mit einem sehr angenehmen
Taxi-Fahrer gefahren: ein etwas älterer Herr mit einem alten Mercedes,
mit unaufdringlicher deutscher Musik im Radio, der zwar durchaus zügig
fährt, bei dem man aber genau weiß, nach all den Jahrzehnten hat
er sein Fahrzeug perfekt im Griff. Der sogar die Lichthupe betätigt,
wenn er außerhalb von Ortschaften einen LKW überholt (weiß
zwar kaum jemand, aber tatsächlich ist das nach §5, Absatz 5 StVo
erlaubt). Er konnte sich auch noch nach einer Woche an mich erinnern und konnte
eine fertig geschriebene Quittung am Ende der Fahrt zücken. Service.
In einer der vergangenen Folgen von ER (»Emergency Room«, derzeit
dienstags auf Pro7, die nächste Folge am achten Mai) wurde der Charakter
von Lucy Knight aus der Serie geschrieben. Schade.
In der anschließenden Diskussion in de.rec.tv.misc wurde auf Nachfragen
ein Link zur FAQ gepostet,
für Fans sehr lesenswert.
ER ist m.E. die einzige Krankenhausserie, die taugt. Über die deutschen
Klone schweigen wir lieber.
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Donnerstag, 19. April 2001 --- Wo
kämen wir denn da hin?!
Angela Merkel (CDU) sagt,
Politiker haben im Umgang mit dem Internet oft noch Nachholbedarf. Und fährt
nach München, um dort bei Yahoo! an einem Chat teilzunhemen. Das Tolle
am Netz ist, dass es keine Rolle mehr spielt, an welchem Ort man sich aufhält.
Sehr cool: Martial Arts, entdeckt in der Newsgroup macromedia.general.germany (dort gepostet von Tobias Beisel).
In eben dieser Newsgroup startete Belinda
Baumgartner den Thread »OT: Was hört ihr denn so für Musik
neben dem Arbeiten :)« und stellte spinner.com,
ein Internet-Radio vor. Bisher habe ich mich gar nicht mit Web-Radios beschäftigt,
aber der Ambient-Channel dort spricht mich doch sehr an.:-)
Dort habe ich ein Stück von Speed J gehört, »Symmetry«.
Wie ich feststellen musste, gibt's das gar nicht (mehr) auf CD zu kaufen,
bei Napster habe ich es dann bekommen.
Noch eine Sache aus der m.g.g-Newsgroup, eine nette Signatur von Johannes P.:
Wo kämen wir hin, wenn jeder nur sagen würde "wo kämen wir hin" und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen.
Seine Flash-Site 2-serious ist sehr sehenswert.
Heute
habe ich Gerd mal etwas in die Geheimnisse von Dreamweaver eingeführt,
danach haben wir noch einen Abstecher beim Tevi und dem MediaMarkt gemacht.
Dort habe ich u.a. die DVD von »Verhandlungssache«
(Original-Titel: »The Negotiator«) erworben. Ich habe schon viel
Gutes über diesen Streifen gelesen und ihn mir am Freitag-Morgen vorm
Schlafengehen noch angesehen. Knappes Fazit: Highly recommended!!
Handlung: Es geht um Lt. Danny Roman (gespielt von Samuel L. Jackson), ein
Experte bei der Chicagoer Polizei, spezialisiert auf Verhandlungen mit Geiselnehmern.
Er erfährt, dass Kollegen von ihm (wer, weiß er nicht) Geld aus
einem Pensionsfonds veruntreut haben. Ein Kollege und Freund von Danny, der
in dieser Sache nachgeforscht hat, wird von unbekannten Tätern aus dem
Weg geräumt, weil er den Fall aufzudecken drohte. Dumm nur, dass Danny
über der Leiche gebeugt war, als ein Streifenwagen, durch den tödlichen
Schuss alarmiert, zum Tatort kommt. Er wird damit zum Haupttatverdächtigen.
Um die wahren Täter zu finden und sich zu entlassten, nimmt er Geiseln
im Verwaltungsgebäude der Polizei. Die Verhandlungen will er nur mit
Lt. Chris Sabian (Kevin Spacey) führen, einem anderen Negotiator aus
Chicago.
Endlich mal wieder ein Actionfilm, der nicht nur Action bietet, sondern auch
eine intelligente Story (Experte für Geiselnahmen nimmt Geiseln) und
Spannung bis zum Schluss. Jackson und Spacey spielen in ihren Rollen perfekt;
wer diesen Film nicht gesehen hat, hat etwas verpasst.
Bei Gerd habe ich auch mal DSL live, in Farbe und bunt gesehen. Nächste Woche muss ich nochmal bei der Telekom nachfragen, wie's mit dem Ausbau in unserer Gegend aussieht. Bald läuft meine ISDN-Flatrate aus (ich habe noch einen dieser Altverträge mit einem Jahr Kündigungsfrist).
Für die Verwirklichung einer Geschäftsidee benötigt man mehrere Dinge, vor allem die Idee selbst, Mut zum Risiko und Kapital. Die Idee, den Döner nach Amerika zu bringen, hatte ich vor drei Jahren auch schon. Dass jetzt Alfred Härle diese Marktlücke besetzt und nicht ich, lag an verschiedenen Dingen, die für diesen Absatz alle nicht interessant sind. Ich möchte nur festhalten, dass die Idee, den Döner über den Teich zu bringen, nichts Besonderes ist.
Ab dem nächsten Fahrplanwechsel wird auch Bayreuth ans ICE-Netz angeschlossen. Wer sich für die Hintergründe (Zusammenstreichung des IR-Netzes, Finanzierung des Fernverkehrs durch die Bahn usw.) interessiert, wird bei Spiegel online in zwei Artikeln (19.04.2001 und 20.04.2001) fündig. In der Praxis heißt das für Leute wie mich, die ab und an mal auf dieser Strecke fahren müssen: höhere Fahrpreise, schnelleres und komfortableres Reisen (mit dem ICE) oder gleichbleibende Preise, Fahrt in der Holzklasse und Zwischenstopps an fast jeder Milchkanne wie bisher (mit dem Regionalexpress RE). Der ICE fährt zwischen Nürnberg und Dresden; zwischen den beiden Städten verkürzt sich die Fahrtzeit um ca. 90 Minuten auf rund 4,5 Stunden. Nürnberg-Bayreuth, bisher zwischen 57 und 65 Minuten mit vier Unterwegshalten, mit dem ICE in 47 bis 52 Minuten ohne Zwischenhalte (Stopps bis Dresden in Bayreuth, Hof, Plauen, Zwickau, Chemnitz und Freiberg). Auf der Strecke kommt wegen der vielen Kurven die dieselgetriebene Version des ICE-T (mit Neigetechnik), also der ICE-TD, zum Einsatz. Richtung Leipzig fährt von Nürnberg aus (eigentlich bereits ab München) der normale ICE-T über Erlangen, Bamberg, Lichtenfels, Saalfeld, Jena Paradies und Naumburg innerhalb von drei Stunden zwölf Minuten. Manche dieser Züge fahren nach Leipzig weiter bis Berlin Zoo (über Wittenberg, B-Schönefeld und B-Ostbahnhof).
Man merkt, ich bin Zugfahrer. Die aktuellen Benzinpreise (2,15 bis 2,30 Mark)
interessieren mich daher nur nebenbei. Neben all der Polemik (ADAC, Bild)
gibt's sachdienliche Informationen wie immer beim Spiegel (12.04.2001,
20.04.2001).
Und natürlich sind Mineralölkonzerne wie jedes andere Unternehmen
auch keine sozialen Einrichtungen sondern Firmen, die bestrebt sind, Gewinn
zu erwirtschaften.
Und sicher, der Steueranteil je Liter Benzin liegt bei 1,46
DM. Dazu kommen die Kosten für das Rohöl, das sich nicht von
selbst aus der Erde fördert und raffiniert, laut tagesthemen vom 20.
April betragen die 56 Pfennig je Liter. Da die Menschen in den Mineralölfirmen
auch nicht umsonst arbeiten, kommen Kosten für Verwaltung und Transport
hinzu, sowie wenige Pfennig Gewinn für die Konzerne.
Dass die deutschen Benzinpreise im europäischen Vergleich im Mittelfeld
liegen, interessiert auch niemanden. Freilich, anderswo ist es billiger, anderswo
ist es aber auch noch teurer
(Stand: Mai 2000).
Zur Ökosteuer: Keiner will sie haben, aber die höheren Beiträge
zur Rentenversicherung will auch niemand bezahlen (ganz einfach gesagt werden
durch die Ökosteuer die Rentenbeiträge niedrig gehalten). Dass die
Leute hierzulande immer älter werden (mehr Menschen beziehen länger
Rente) und »zu wenig gepoppt wird« (Stefan Raab) hat meines Wissens
noch kein Politiker in klaren Worten gesagt, weil's unpopulär ist. Alle
Regierungen die nach dieser kommen, werden es nicht einfacher haben; es wird
schwerer werden, weil niemand mehr die Renten bezahlen kann. Ohne jetzt zu
weit ausschweifen zu wollen: Niedrige Rentenbeiträge und hohe Rentenzahlungen
wird's nie wieder geben, es wird noch schlimmer. Und die Ökosteuer ist
meiner Meinung nach nur ein Tropfen auf den heißen Stein.
Realitycheck wie so oft auch dieses Mal beim Spiegel, nämlich in Ausgabe
7/2001, die Titelstory ab den Seiten 90
und 94.
Teaser: Bei der Rentenreform arbeitet die Regierung mit geschönten
Prognosen und frisierten Zahlen. In Wahrheit werden die Beiträge weiter
stark steigen, die Leistungen weiter sinken. Die Privatrente gerät zum
bürokratischen Monster - und die Mauscheleien nehmen kein Ende.
Abschließend: Das Gejammer über hohe Benzinpreise ist nichts Neues,
eigentlich langweilt es schon ein wenig: Spiegel vom 5.
Juni 2000, Spiegel vom 25.
September 2000.
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Mittwoch, 18. April 2001 --- Alles
außer Mord
Vor ein paar Jahren strahlte Pro7 die Serie »Alles
außer Mord« mit Dieter Landuris und Stefan Reck in den Hauptrollen
aus. Seit kurzem zeigt SAT.1 mittwochs neue Folgen. Brüller aus der heutigen
Folge:
Der Ex-Polizist und jetzige Privatdetektiv (nimmt alle Fälle außer
Mord an) Uli Fichte, gespielt von Landuris, ist am ermitteln in der Wohnung
einer gutaussehenden Frau.
Sie: »Was wollen sie von mir? Wollen sie mit mir schlafen? Dann würde
ich sagen, bringen wir's hinter uns. Aber ich bin teuer, tausend Mark und
wenn ich meinen Doktortitel habe das Doppelte.«
Fichte: »Na dann warte ich lieber noch etwas, mein Bausparvertrag wird
nämlich bald fällig.«
Heute habe ich »Tiger & Dragon« (US-Titel: »Crouching Tiger, Hidden Dragon«, hat bei den letzten Academy Awards vier Oscars abgeräumt) im Kino gesehen (Lamm in Erlangen). Ich fand ihn nicht so berauschend, auch wenn er mit durchschnittlich 8,8 von 10 Punkten der IMDB-Nutzer bewertet wurde und damit auf Platz 10 in der ewigen Liste der besten 250 Filme steht. Es ist ein Märchen, das Martial Arts vom Feinsten bietet. Daran, dass die Leute in der Geschichte praktisch fliegen und über Wasser gehen können, darf man sich nicht stören.
Der neue Adobe Acrobat
Reader 5 ist draußen! Gleich downloaden. Einige Detailverbesserungen
und natürlich ermöglicht er das Betrachten von PDF-Dateien, die
mit Acrobat 5 erstellt wurden.
ich habe außerdem den Eindruck, dass Acroread 5 schneller ist, sowohl
beim Drucken als auch beim Anzeigen von Dokumenten.
Es ist einerseits typisches April-Wetter (unbeständig) , aber andererseits ist es selbst für einen April etwas schattig draußen. Im Schnitt um die fünf Grad tagsüber, zehn wären für die Jahreszeit IMHO angebrachter. Ich freue mich schon auf den Sommer. Wenn ich an Sommer denke, dann denke ich an ein offenes Fenster, eine leichte Brise die mit der Gardine spielt und sanft über meinen nackten Rücken streicht während ich im Bett halb zugedeckt vor mich hin döse. Sanft weckt mich notify.wav, wenn eine neue E-Mail eintrifft...
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Dienstag, 17. April 2001 --- »You
stay right here while I go and call the cops.«
In
der Nacht von Montag auf Dienstag zeigte das ZDF wieder mal den Film »Who
framed Roger Rabbit« (deutscher Titel: »Falsches Spiel mit
Roger Rabbit«). Darin kommt in einer Szene auch Droopy (in der deutschen
Synchronisation von alten Zeichentrickfilmen meines Wissens auch »Drops«
genannt) vor, einer meiner Lieblings-Zeichentrickfiguren. Ich habe mal versucht,
im Netz ein wenig Infos über Droopy zusammen zu sammeln und bin dabei
zunächst mal über ein Script
von »Who framed...« gestolpert. In der Szene, fast am Ende des
Films, ist der Detektiv Valiant (Bob Hoskins) nach Toontown gefahren und meint
Jessica Rabbit im Fenster eines Hochhauses zu sehen. Er betritt das Gebäude.
Weiter im Script:
He waits for the lift to arrive and when it does it hits the ground with such force that it rattles the whole building. Droopy is the lift man. Droopy: "Going up sir..." Valiant steps into the lift and falls down two feet to the floor of the lift. Valiant: "Yaaaaaghh!" Valiant looks up at Droopy who is standing on a box. Droopy: "Mind the step sir... Hold on sir..." The lift shoots up with such velocity that it squashes Valiant to the floor. Valiant: "Yaaaaggh! Hmmhmmm!" The lift stops suddenly so that Valiant hits the padded roof of the lift. Valiant: "Yaaaaaaggh!" Droopy: "Your floor sir..." Valiant falls out of the lift. Droopy sticks his head out of the lift before the doors close. Droopy: "Have a good day sir..."
Muss
man gesehen haben.
Droopy war die erste und am längsten gezeigte Figur von Tex Avery, produziert
von Metro-Goldwyn-Mayer (MGM). Zum ersten
mal tauchte er 1943 in »Dumb Hounded«. auf. Ebenfalls zu sehen
war er in einigen Folgen von »Tom und Jerry« (Quelle: Don
Markstein's Toonopedia). Eine Übersicht der Zeichentrickfilme aus
den 40ern und 50ern bietet die Site MGM
Animated Shorts. Eine empfehlenswerte Site zu Tex Avery ist Tex
Avery Tribute, die allerdings seit 1997 (laut deren News) nicht mehr aktualisiert
wird. Es gibt dort Bilder, Sounds, Infos und Wallpapers.
Leider gibt es kaum noch die Möglichkeit, Droopy-Filme käuflich
zu erwerben, selbst im Store auf mgm.com gibt es keine Droopy-Filme mehr.
Was
passierte sonst heute? Ich war mal wieder in der Erlanger Innenstadt, habe
seit ewigen Zeiten die beiden besten Döner der Stadt gegessen (Adana
in der Nürnberger Straße, Ecke Werner-von-Siemens-Straße
und Döner King in der Krankenhausstraße, Ecke Universitätsstraße),
meine Brille reparieren lassen (von eben auf gleich fiel mir gestern ein Glas
aus der Fassung), die heutige Folge von Emergency Romm gesehen und ein bisschen
mit der Trial-Version von Flash
5 gespielt. Flash ist alles andere als intuitiv zu bedienen, aber ich
mache Fortschritte. Eine erste einfache Animation habe ich bereits fertig:
Ein 300x170 Pixel großes Banner für mein neues Mini-Projekt »playground«.
Das .fla dazu gibt's natürlich auch.
Um nochmal das Thema Kriminalgeschichte des Christentums von neulich aufzugreifen: Die tagesschau meldet heute, dass zwei Nonnen wegen Beihilfe zum Völkermord in Ruanda angeklagt sind. Das Urteil wird in etwa sechs Wochen erwartet.
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