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Montag, 30. April 2001 --- »Zwei Erwachsene, ein Ofen.«
Zur Zeit läuft eine interessante Fernsehwerbung: An einer Kinokasse steht ein Typ der Eintrittskarten braucht, und zwar für »zwei Erwachsene, ein Ofen.« Ein paar Tage später kam die lange Fassung: Leute im Kinosaal, jeder mit einem Ofen auf dem Nachbarsitz, knabbern Knabberzeugs (das Schicksal von so manch' gutem Spot scheint zu sein, dass man sich zwar an die Story erinnern kann, nicht aber an das beworbene Produkt), das angeblich wie ofenfrisch schmeckt oder, das weiß ich nicht mehr genau, nach dem Aufbacken im Ofen so richtig gut schmeckt. Und an der Kinokasse wieder einer mit: »Zwei Erwachsene, ein Ofen.«

Um 2,8 Milliarden Mark Verlust bei einem Umsatz von 1,3 Milliarden Mark zu erwirtschaften, braucht es wohl ein besonderes Talent. Da fehlen mir die Worte. Der Spiegel hält noch ein paar Zahlen parat.

Das Kanzleramt in Berlin ist fertig.

Optisch sehr reizvoll ist deaddreamer.com.

Heute wollte ich nach Nürnberg in die Firma, um dort mit jemandem DVDs auszutauschen, wozu es normalerweise keine Gelegenheit gibt, da er in der Zentrale arbeitet und ich nicht. Ich schwinge mich also auf's Rad, bin spät dran, fahre in einem irren Tempo nach Vach, um dort den Bus nach Fürth zu erwischen (von dort weiter mit der U-Bahn). Nach zwei Bushaltestellen bemerke ich: Geldbeutel vergessen. Kein Perso, kein Fahrausweis, kein Geld, keine Karten. Aussteigen, 15 Minuten zum Fahrrad zurücklaufen, mit dem Rad 15 Minuten nach Hause, Geldbeutel schnappen und wieder zurück. Eine Stunde verloren.
Ich wünschte es wäre soweit, wie ich es abends in den Visa-Werbespots sehen kann: Bezahlen einfach per Fingerabdruck.

Zum nächsten Update stelle ich my two cents auf CSS2 um. Stylesheets habe ich bisher schon benutzt, aber eher, um das <font>-Tag zu vermeiden, weniger für das komplette Layout. Aber jetzt habe ich beschlossen, mich vom table-based Layout zu verabschieden und auf das div-based Layout umzustellen. Nutzer von modernen Browsern wie IE5, Netscape 6 oder Opera 5 werden keinen Unterschied feststellen, aber Nutzer von älteren Browsern (IE3, Netscape 3) oder Bug-verseuchten Browsern (Netscape 4) werden sich in die Urzeiten des Web zurückversetzt fühlen. Ein paar Infos habe ich auf meiner Upgrade-Seite zusammengestellt. Mehr zu diesem Thema gibt es bei A List Apart und bei Dr. Web.

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Freitag, 27. April 2001 --- »Ohne Eis passt viel mehr Cola in den Becher.«
Das DiJaLOG ist umgezogen. Einer Bitte der ich mich nur anschließen kann ist, Links nicht automatisch in einem neuen Fenster zu öffnen. Ich hasse das! Wenn ich ein neues Fenster will, dann kümmere ich mich selbst darum. Also bitte kein target="_blank" verwenden, danke!

Bei der Gelegenheit möchte ich auch mal meine Missbilligung gegenüber Javascript-Gängeleien zum Ausdruck bringen. Die rechte Maustaste zu sperren oder die Startseite zu laden, wenn ich einen Link in einem neuen Fenster öffne, beeindruckt mich überhaupt nicht, weil ich dann einfach Javascript abschalte und trotzdem über mein Kontextmenü verfüge oder Links (selbst) in einem neuen Fenster öffnen kann un den Inhalt angezeigt bekomme. Aber es nervt!!

target="_blank" erinnert Jörg an McDonald's: Warum muss ich es denn sagen, wenn ich kein Eis rein will? Da ich mal bei McD gearbeitet habe, weiß ich es natürlich: Ohne Eis passt viel mehr Cola in den Becher. Genauso ist es mit target="_blank": Sieht aus wie gut gemeinter Service, ist wohl auch meist gut gemeint, hat aber in Wirklichkeit nur den Zweck, mich auf der Seite zu halten, von der ich eigentlich gerade wegsurfen wollte.
Ohne Eis passt zwar mehr Cola in den Becher (und ich habe nie bei McD gearbeitet), aber die Suppe schmeckt auch entsprechend fade. Wenn ich bei McD sage, ich will Eis in den Becher (weil Coke nur bei drei Grad schmeckt, da hat die Werbung mal Recht), bekomme ich es trotzdem regelmäßig ohne.

Der Homepage-Profishop (gesehen im Dr. Web-Forum) ist eine gelungene Parodie auf viertklassige Webdesign-Angebote im Netz: »Wir "biegen" Ihre abgenutzen Scrollleisten wieder gerade.«

Eine Spielerei für die Informatiker unter uns: random.org liefert Zufallszahlen (gesehen bei Stefan).

Noch ein Surf-Tipp: Optisch sehr ansprechend ist design robot (gesehen bei Bluepixel). Das Netzministerium kann sich ebenfalls sehen lassen.
Auch bei Bluepixel entdeckt habe ich klotest.de. Das Verzeichnis beschränkt sich derzeit auf die Umgebung von Mittweida.

In einem Weblog steht so manches, aber nicht zu privates. Die 66 Fragen werde ich hier nie beantworten.

Wenn man bei formel1.de durch den Browser-Sniffer fällt, landet man auf sorry.htm:

Sie verwenden unter dem Mac den Internet Explorer 4.
Bei dieser Browser/Plattform-Kombination kommt es im
Internet häufig zu fehlerhaften Darstellungen.
Installieren Sie sich bitte das aktuelle Browser-Update.

Sie sind Ihrer Zeit voraus. Netscape 6 ist für diese
Seite nicht geeignet.
Installieren Sie sich bitte eine ältere Browser-Version.

So kann man natürlich auch ausdrücken, dass man von Tuten und Blasen keine Ahnung hat.
In meinem HTML-Anfänger-Kurs sage ich den Studenten, dass man Web-Sites nicht für bestimmte Browser oder Darstellungen optimiert, einfaches, Standard-konformes HTML, CSS und DOM (gut, DOM ist nicht Teil des Anfänger-Kurses...) genügt.

Als wäre das nicht schon schlimm genug, hat man auf dieser Seite gleich noch zwei weitere kapitale Fehler eingebaut: Die oben zitierten Texte wurden als Grafik auf der Seite abgelegt und die Links zu den Browser-Hersteller-Sites sind natürlich mit target="_blank"s versehen, als ob ich auf dieser Seite bleiben wollte...

Zum Abschluss noch mal was Kontroverses: Deutschland muss Einwanderungsland werden!

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Donnerstag, 26. April 2001 --- Konsumterror
Der Wackel-Elvis von Audi.In Audis neuer Werbung (Kampagne der Woche bei horizont.net) wird ein verbessertes Getriebe angepriesen: während in alten Autos ein an die Scheibe gepappter Wackel-Elvis in Wallung kommt, muss er im Audi wegen des ruckfreien Fahrkomforts von Hand angestoßen werden. Den Wackel-Elvis haben die Werber selbst gebaut und prompt werden sie von der Nachfrage überrollt, die Bestell-Hotlines bei Audi sind des öfteren zusammengebrochen.

Am Abend habe ich mich mit Gerd getroffen, zunächst auf einen Iskender bei Adana (Nürnberger Straße in Erlangen), dann sind wir noch ins Kino, »Hals über Kopf«, ohne vorher die IMDB zu konsultieren, denn dann hätten wir uns das Eintrittsgeld sparen können.

Harald Schmidt hat wieder mal ein außergewöhnliches Experiment durchgeführt: Wie hoch spritzt eine Euro-Palette Ketchup (500 Flaschen), wenn man sie aus 15 Metern Höhe fallen lässt? Das Ergebnis: 1,70 Meter.

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Mittwoch, 25. April 2001 --- No one gets away clean
Heute habe ich Traffic im Kino gesehen. Die wacklige Kameraführung am Anfang war nervig (sicher, ein Stilmittel), aber man gewöhnt sich an alles. Ein sehr guter Score, eine spannende Story, überzeugende Schauspiel-Leistung und: kein Happy End, zumindest nicht wirklich. Sehr zu empfehlen.
Literatur im Netz:
Telepolis: Der Handel geht weiter
Telepolis: Interview mit Steven Soderbergh (Regie)

In diesen Tagen möchte ich nicht in der Haut der Leute bei Systracom stecken. Das Bundesaufsichtsamt hat ein Moratorium verhängt (Pressemitteilung, FAQ), die Kontoinhaber kommen nicht an ihre Guthaben ran.

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Dienstag, 24. April 2001 --- Zeitloses Design
Am 13. März habe ich noch gezweifelt, dass der Umbau des Hauptbahnhofs in Nürnberg noch dieses Jahr fertig wird. In der Zeitung von heute (Erlanger Nachrichten, Regionalausgabe der (Nürnberger Nachrichten) stand, dass am 27. April Richtfest wäre. Vielleicht wird's ja doch noch was. Das IMAX in Nürnberg wird wohl auch noch etwas dauern.

In der gleichen Ausgabe gab es Neuigkeiten zur U3 in Nürnberg: Baubeginn war gestern, die Fertigstellung wird für 2005 erwartet. Sie führt von Südwesten bis Nordwesten; die Strecke zwischen Gebersdorf und Nordwestring ist 11,6 Kilometer lang, von den 16 Stationen werden zehnn neu gebaut (6 Stationen zwischen Rothenburger Straße und Rathenauplatz werden mit der bestehenden U2 genutzt). Der Clou: Die U-Bahn fährt führerlos, wie in Lyon, Paris oder London (in Deutschland wird es die erste führerlose U-Bahn sein). Für 2007 ist geplant, die U-Bahn komplett führerlos fahren zu lassen (also auch die existierenden Linien U1 und U2). Die Sache kostet 868 Millionen Mark, 685 Millionen werden von Bund und Land getragen. Der erste Bahnhof wird Maxfeld an der Ecke Goethestraße/Löbleinstraße sein. Die Gleise werden dort 15 Meter tief liegen.
Weitere Infos beim bayerischen Innenministerium und beim Nürnberger Tiefbauamt (Bauabschnitt 1.1 und Bauabschnitt 1.2).

Schöne Digitaluhren gibt's wenige, ich kenne eigentlich nur drei: die erschwinglichste von allen ist die Triax 120 von Nike für etwas über hundert Mark. Eine Ecke teurer ist die legendäre Mega1 von Junghans, die erste Funk-Armbanduhr von 1990 für knapp fünfhundert Mark. In einer ganz anderen Preiskategorie spielt die Timeless Digital, von der es nur rund 50 Stück gibt, sie kostet gute 5.000 Mark.

Triax120 von Nike, Jahr: 2000Mega1 von Junghans, Jahr: 1990Timeless Digital von Jörg Schauer, Jahr: 1990
Die Bilder sind mit Links zu den Bildquellen hinterlegt.

Ich bin dieser Tage auf der Suche nach einer neuen Uhr gewesen. Die Mega1, die ich seit meiner Konfirmation 1993 habe, eignet sich nicht für den harten Alltag mit ihrem Lederarmband und die Triax120, die ich während meiner Zivizeit im Jahr 2000 gekauft habe, kann's für die nächsten zehn Jahre als Standard-Uhr einfach nicht sein. Die Casio-Uhren dazwischen spielen in einer anderen (niedrigeren) Liga.
Die Timeless Digital besitze ich nicht, wäre aber nach meinem Geschmack, denn dieses Design ist ja wohl außergewöhnlich. Ansonsten schätze ich an Digitaluhren die einfache Ablesbarkeit (Macht der Gewohnheit) und speziell bei der Triax das Negativ-Display (helle Anzeigen auf dunklem Grund) sowie das asymetrische Design, ebenso wie bei der Mega1 (bei der natürlich auch die Präzision durch die Funk-Antenne; die Mega1 liegt bei mir übrigens mit anthrazit-farbenem Gehäuse, nicht wie im Foto des Deutschen Museums in Bonn mit silber-farbenem).
Eine elegante Digital-Uhr vom Kalber einer Mega1 muss her, und einigermaßen erschwinglich (bis 1.000 Mark) soll sie auch sein, die Timeless Digital liegt nicht in meinem Budget.
Also habe ich eine Mail an Junghans geschrieben und gefragt, ob die Mega1 neu aufgelegt wird, evtl mit im Gehäuse integrierter Antenne (in der ersten Funkuhr damals war die Antenne noch im Armband untergebracht). Die Antwort von Junghans:

Die Mega 1 ist sicherlich ein "Klassiker". Allerdings hat eine Wiederauflage geringe Marktchancen. Wir haben dieses Thema, digitalen Funkuhr, auch schon angedacht - allerdings ist der Markt für digitale Uhren seit einiger Zeit rückläufig, so dass wir augenblicklich nicht sagen können, ob und wann wir eine solche Uhr bei Junghans einführen werden.

Schade. Aus Interesse habe ich mal Hans-Peter Brugger von timedesign.de (dort habe ich die Timeless Digital zum ersten Mal gesehen). Aus seiner Antwort: Die Uhr gab es wirklich einmal in einer Auflage von ca. 50 Stk. gebaut von Jörg Schauer (www.german-watches.com). Mechanisches Uhrwerk, Preis war ca. 4000-5000 DM wenn ich mich recht erinnere.

Laut german-watches.com, der Website von Uhrenbauer Jörg Schauer, wird das seltene Uhrwerk nur noch in Goldgehäuse eingebaut.

Mega Solar Ceramic, Model 1504 von Junghans, Jahr: 2001Um eine lange Geschichte kurz zu machen: meine neue Uhr ist eine Mega Solar Ceramic, Modell 1504 von Junghans. Vielleicht die letzte Uhr meines Lebens, denn es ist die ultimative Uhr: Läuft durch die Solarzelle ewig (Dunkelgang-Reserve: sechs Monate), geht durch die Funk-Antenne ewig genau und hält durch das Material (Keramik, härter als Stahl) ewig. Das Design ist zeitlos schlicht. Kostenpunkt: 1.200 Mark.
Das Armband besteht aus Keramik-Gliedern auf einem Gummi-Träger; den Schließmechanismus mit dem Plastikdorn wie beim Lederarmband der Mega1 findet man hier natürlich nicht mehr, stattdessen gibt es jetzt eine Doppel-Faltschließe aus Stahl.
Das Flash 5 Freehand 10 Studio muss jetzt erstmal etwas warten, das kostet auch nochmal so viel.

Zwei Websites für die Bookmarks: phpschulung.de und schlafmünzen.de, beide derzeit noch ohne Inhalte. Der Mann hinter phpschulung.de ist ein Beispiel für New Work am lebenden Objekt: Björn Schotte von rent-a-phpwizard.de ist 22 Jahre alt (wie ich), selbstständig, Autor für Fachartikel und bietet sein Fachwissen über seine Homepage an. Das ist die Zukunft.

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Montag, 23. April 2001 --- Natural Born Killers
Nur für das Protokoll: Angehörige von Columbine-Opfern verklagen jetzt Nintendo.
Die leichte Verfügbarkeit von Waffen, Mängel in der Erziehung oder die Ausgrenzung in der Schule spielen natürlich keine Rolle, Schuld sind immer nur Ballerspiele, Filme und Rockmusik.

Schon etwas länger her: bei einer meiner amazon.com-Lieferungen von vor ein paar Wochen war ein nettes (aber für mich nutzloses, anyway) Gimmick dabei: zehn 1-Cent-Briefmarken für die US-Post. Aus dem Begleitschreiben:

Dear Friend,

From the start, one of our primary goals at Amazon.com has been to make the lives of our customers easier. For over five years, this sensibility has guided our growth, site design, and the addition of new features and services.

But recently, it struck me that despite all of our hard work there are still many inconveniences we haven't yet addressed.

We can't wash your dishes.
We can't pick up your dry cleaning.
We can't change the little light bulb in your refrigerator.
We can't make your tuna salad just the way you like it.

Then I realized there was one thing we could do that we've never done before -- spare you the hassle of an extra trip to the post office! First-class postal rates went up a penny to 34 cents on January 7, so enclosed you'll find ten 1-cent stamps -- a necessity four using up your old 33-centers. Sure, we're only talking 10 cents in value, but hopefully the time you'll save will be worth much more.

Sincerely,

Jeff Bezos

Amerikanische Briefmarken sind wie Aufkleber: man zieht sie von einem Trägerpapier ab und klebt sie auf, während man deutsche Briefmarken immer noch anlecken oder mit einem Prit-Stift beglücken muss. Wenigstens den Geschmack könnte die Deutsche Post mal verbessern.

Eine sehr nette 404-Seite habe ich durch Ronsens gefunden:

The requested document is totally fake.
No /404 here.
Even tried multi.
Nothing helped.
I'm really depressed about this.
You see, I'm just a web server...

Der Web-Server klagt einem eine ganze Weile sein Leid, wirklich originell!

Noch ein Oster-Gag auf Google, gefunden beim DiJa LOG.

Deo-Namen werden immer seltsamer: unter Moschus konnte man sich noch was vorstellen, bei Alaska kann man schon ins Grübeln kommen, aber wie mag wohl Phoenix riechen und neuerdings Gravity?

The XML-RPC Man von Mike DonnelanSo muss ein Held aussehen! Der XML-RPC-Man tritt gegen Microsofts Hailstorm und ähnliche das Web mit seinen offenen Standards gefährdende Geschäftsmodelle an. Die Open Source-Jünger haben, wie man mal wieder sieht (andere Beispiele: rekursive Abkürzungen wie GNU oder PHP, Tux als Linux-Maskottchen) nicht nur gute Argumente, sondern auch Humor: Mike Donnelan, the artist who invented him, says: "Freeing the web with remote procedure calls!!! He's faster than a speeding bully... stronger than a hailstorm... able to leap OS obstacles with a single spec!" The XML-RPC Man has a song. It goes like this: "Arf arf! Ahhh choo. I am The XML-RPC Man. And I have a call for you!" He's a super-hero, for sure, but he barks like a dog with a cold. A modern super-hero, warts and all.
Den XML-RPC-Man habe ich bei Stefan gesehen.

Dr. Web hat jetzt neuerdings eine Community. Ich fühle mich sehr wohl dort. Mein Nick in der Community ist cents.

Vor vielen Jahren, ich war vielleicht zwölf, habe ich mir in der Stadtbücherei mal ein Buch ausgeliehen: Garantiert zeichnen lernen. Dieser Tage stolpere ich wieder darüber (über die Neu-Auflage) , beim Schockwellenreiter. Ich pack's erstmal auf meinen Wunschzettel.

Was war sonst noch?
memIQ bringt uns ein Stück näher in Richtung vernetzter Gesellschaft (Heise-Meldung).
Es hat tagsüber 10,8 Grad (brr), und ich bin mal wieder seit Sonntag, 17:30 Uhr wach. Unter der Woche muss ich in München arbeiten; am Montag muss ich um 08:30 früh in München sein, wofür ich um kurz nach 4 Uhr morgens aufstehen muss. Unter der Woche gibt's viel zu tun, am Freitag komme ich um 21 oder 22 Uhr heim und schlafe auf den Samstag erstmal bis 14 Uhr. Unguter Rhythmus; am Sonntag-Abend zeitig ins Bett zu gehen, so um 21 Uhr vielleicht, bringt nichts, wenn man am gleichen Tag gegen 17 Uhr aufgestanden ist, weil man wegen des Schlafmangels unter der Woche am Wochenende so viel nachholen muss.

Ich habe eine Antwort auf meine Mail an amazon.de:

Sehr geehrter Herr Freimark,

vielen Dank fuer Ihr Schreiben an Amazon.de

Ich habe Ihre Anregung nun an unsere Entwicklungsabteilung
weitergeleitet. Wir versuchen, moeglichst viele Kundenwuensche
auch umzusetzen. Und wenn ich das einmal so sagen darf, Sie
rennen mit diesem Vorschlag bei uns offene Tueren ein.

Leider sind wir derzeit noch direkt von den Informationen
abhaengig, welche uns von unseren Grosshaendlern und
Verlagslieferanten uebermittelt wird.

Allerdings haben wir schon ein Team gebildet, welches
eigenstaendig die Kataloginformationen zu unseren Artikeln
recherchiert und erweitert. Geben Sie uns nur ein klein
wenig Zeit, bis wir diese fuer den groessten Teil unseres
Angebotes anbieten koennen.

Bis dahin: Falls Sie Fragen zu unseren Angeboten haben,
schicken Sie uns bitte eine Anfrage an info@amazon.de.
Wir werden versuchen, Ihre Fragen so umfassend wie
moeglich zu beantworten.

Mit freundlichen Gruessen 

[...]

>Date: Sun Apr 22 00:07:45 PDT 2001
>Subject: Buecher: Inhaltsverzeichnisse und Leseproben als PDF?
>To: feedback@amazon.de
>From: stefan@freimark.de

>Hallo,
>
>ich fände es gut, wenn ich auf den Buchseiten von Amazon auch
>Inhaltsverzeichnisse und Leseproben von Büchern im PDF-Format
>finden würde, den dies (die Möglichkeit, in einem Buch zu
>blättern) ist meiner Meinung nach noch ein großer Vorteil der
>Buchhandlungen im real life.
>Schon einige Male habe ich ein Buch trotz sehr guter Rezensionen
>von anderen Lesern (durchschnittlich vier bis fünf Sterne) ein
>Buch /nicht/ bestellt, weil ich es mir nicht ansehen konnte. Auch
>das Vergleichen würde einem erleichtert, wenn man z.B. vor der
>Wahl steht, eines von mehreren Büchern mit sehr guten Rezensionen
>zu kaufen (und man lieber keines kauft, bevor es doch das falsche
>Buch ist und man Aufwand mit der Rücksendung hat) und nicht zu
>viel Geld ausgeben will, um sie alle zu kaufen.
>
>Bei Amazon.com gibt es zwar manches Mal die Möglichkeit, "in das
>Buch hineinzusehen", aber die Scans der Seiten sind zu klein, um
>den Text auch lesen zu können.
>
>Einige Verlage bieten diese Möglichkeit ihren Kunden an
>(Beispiel: <http://www.mut.de/shop/sh-info.asp?ID=3827258308>)
>und in die CDs bei Amazon.de kann man ja ebenfalls hineinhören.
>
>Es würde mich sehr freuen, wenn Sie diese Anregung umsetzen
>würden.
>
>
>MfG,
>
>Stefan Freimark

Ich bin gespannt.

Auch gespannt bin ich auf UMTS. Was lassen sich die Netzbetreiber einfallen, damit die Kunden gerne Geld ausgeben? Buddy-Locator oder ortsbezogene Dienste, wie den nächsten Griechen in einer unbekannten Stadt?
Ein Anfang wäre schonmal, wenn ich meinen Telefonanschluss auch über das Internet verwalten könnte, z.B. per Web eine neue PIN für den Anrufbeantworter im Netz bestellen oder nachsehen, wie lange noch der Flatrate-Tarif gilt.
So hatte ich noch zwei weitere Gründe, heute (immer noch frei wegen Überstunden-Abbau) dem T-Punkt einen Besuch abzustatten (wg. der PIN muss allerdings die T-Net-Box-Hotline angerufen werden, wegen der Laufzeit der Flatrate die Hotline von T-Online). Grund Nummer drei war T-DSL. Einfach nochmal nachfragen. Die Antwort war leider, dass bei mir überhaupt kein DSL verfügbar sein wird, auch nicht, wenn die Gegend ausgebaut ist. Technische Gründe. Naja, ich wollte eh nicht auf ewig daheim wohnen, insofern kann ich das noch verschmerzen.

Mit Dejavu kann man sich mal ansehen, wie es früher im Web aussah, zu Zeiten von NCSA Mosaic oder Netscape Navigator 1.22.

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