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Sonntag, 17. März 2002 ---
TV, TV
Aufstehen um 14 Uhr. Bis 17 Uhr habe ich Friends weitergesehen, dann
sind wir zu viert zu einem Italiener in Forchheim aufgebrochen, den meine
Eltern vor einiger Zeit entdeckt haben. Dorthin freilich über die Autobahn,
mit 140. Wie gesagt, ich fahre nicht so gern bei anderen Leuten (oder Familie)
mit, wenn's rasant und kurvig wird. Dabei habe ich selbst einen Fahrstil wie'd
Sau. Verena sagt, ich fahre »eckig«.
Der Italiener ist ganz ok, aber die Bolognese-Pizza bei der Pizzabar in Erlangen
schmeckt mir besser. Davon ab hatte ich danach noch Hunger, weil ich ja sonst
heute noch nichts gegessen hatte. Bei einer Döner-Bude nebenan ging deswegen
noch ein Lahmacun über den Tresen.
Am Rückweg noch ein bisschen Shopping bei Agip in Vach: Getränke
für heute Abend und morgen (ein Liter Sprite; eine halbe Stunde ins Gefrierfach,
dann ist sie schön kalt) und Choclate-Chips.
Als wir heimkamen, war es bereits halb neun, in wenigen Minuten beginnt Mac-TV.
Eine Gerüchte-Sendung, da ja nächste Woche die Macworld in Tokio
ansteht. Die MW Tokio ist eine kleinere Messe, große Neuerungen werden
nicht erwartet und Apple hat ja schon angekündigt, dass es in diesem
Zeitraum keine neue Hardware geben wird. Ich persönlich tippe auf OS
10.2 (OS X wird im März ein Jahr alt) und eine Revision B des iPod (größere
Festplatte, Toshiba bietet jetzt in der gleichen Bauhöhe zehn und zwanzig
Gigabyte an). Weiter ging's mit Spiegel-TV und noch mehr Friends.
Die nächsten Wochen werden kurz: übernächste Woche am Montag (25.3.) frei wegen dem jährlichen Zahnarzt-Termin und Karfreitag in der gleichen Woche. In der Woche darauf dann Ostermontag. Wiederrum die Woche darauf ebenfalls ein freier Montag (8.4.): der Telefonanschluss wird auf NEFkom umgestellt, in dem Anschreiben hieß es, ein Techniker könnte kommen. Ich bin gespannt. Ich bin gespannt, ob ich doch noch zu DSL kommen werde. Inzwischen definiere ich Pampa nur noch darüber, ob jemand DSL bekommen kann oder nicht. Kann doch nicht sein, ich wohne doch nicht im Bayerischen Wald! Und die haben wahrscheinlich auch noch DSL... Bisher habe ich noch keine DSL-Hardware (Modem, Splitter) geschickt bekommen.
Ja, noch packen, und dann ab ins Bett. Drei Uhr, Wecker für Viertel vor fünf gestellt, *argl*.
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Samstag, 16. März 2002 ---
Verdammt lang her
Um 12:40 Uhr war ich fertig mit waschen und anziehen. Den Wecker hatte ich
zwar schon für neun Uhr gestellt, aber ich musste mich noch dreimal umdrehen.
Dumm nur, dass die Freilauf-Werkstatt nur bis 13 Uhr geöffnet hat, ich
hatte mir fälschlicherweise 14 Uhr gemerkt. Bis eins war es auf keinen
Fall zu schaffen, mit dem Rad brauche ich eine halbe Stunde bis 35 Minuten
bis zum Freilauf. Im Netz sicherheitshalber noch die Öffnungszeiten der
Hauptpost gecheckt: jawoll, bis 14 Uhr, auf geht's.
Bei der Post gab ich die neun DVDs auf, die ich bei eBay versteigert habe (Auktionen liefen am Donnerstag aus). Darunter auch meine erste DVD, die erste Auflage von »Das fünfte Element«. Die habe ich sogar noch vor meinem DVD-Player 1998 gekauft. :-) Aber ich habe jetzt die bessere Neuauflage, kein Grund, an der alten festzuhalten. Meine erste CD habe ich allerdings immer noch: der »Ghostbusters«-Soundtrack. Ich weiß nicht mehr, habe ich sie zum sechsten oder achten Geburtstag bekommen? Ist »Ghostbusters« schon von 1984, oder doch 1986? Mal bei der IMDB nachschauen... Von 1984.
Ich bog am Altstadtmarkt gerade wieder auf die Hauptstraße ein (beim
Druckhaus, beim Müller), da höre ich meinen Namen. Micha! Micha
habe ich zuletzt im vergangenen Sommer gesehen. Davor hatten wir uns etwa
zwei Jahre nicht gesehen. Ja, bisschen geplaudert, was anliegt (sie hat mit
der Doktorarbeit angefangen und wohnt jetzt in der Nähe des Bergs) und
dass man sich mal wieder treffen könnte, so oder auch für Kino,
vielleicht Time Machine (sie hat kein Interesse an Ice Age).
Bei der Gelegenheit muss ich ihr ihr Buch wieder zurückgeben, das ich
mir vor ungefähr acht Jahren ausgeliehen habe. Ich gestehe, dass ich
es noch nicht gelesen habe. Aber letzten Sommer habe ich mir zumindest mal
ein eigenen Exemplar gekauft, um ihr ihres dann wieder zurückgeben zu
können. »Shikasta« von Doris Lessing. Sie war gerade auf
dem Weg nach Hause und ich auf dem Weg zu Avrasya (mit der beste Döner
der Stadt, außerdem bis in die Puppen geöffnet, auch am Sonntag,
das E-Werk ist eine Kreuzung entfernt). Den Weg bis dahin sind wir noch gemeinsam
gegangen.
Nach einem sehr guten 2,20 Euro-Döner (Sonderpreis, normalerweise kostet's
jetzt ja 2,50 oder 2,60 Euro) und einer 1,30-Cola (0,3 Liter in der Glasflasche)
ging's wieder nach Hause.
Heute habe ich in einem Bild bei spiegel online das perfekte Blau gesehen: #293d94.

Yes! Bei spotstv.com gibt es ein Quicktime-Video zur genialen Axe-Werbung
(heißt dort »Lynx«)!
Kleine Clips mit Äußerungen verschiedener Damen erläutern
den Axe-Effekt/Lynx-Effect:
Ein Goldener Löwe in Cannes 2000. Agentur: Bartle Bogle Hegarty, London.
+++
Bei O'Reilly gibt's einen kritischen Artikel zu Flash MX zu lesen: »Macromedia reinvents the Web« (gefunden via dogfood).
Am Nachmittag habe ich noch ein bisschen die siebte Staffel von »Friends« auf DVD gesehen, bevor ich um 18:35 aufgebrochen bin, um den Bus ab Vach zu nehmen. Linie 173 ab Vach-Mitte, bis Fürth-Rathaus. 27 Minuten. Dann in die U-Bahn bis Hauptbahnhof. Martin hat laut Telefonat von vorhin schon gegessen, aber ich wollte jetzt doch mal bei Burger King den »Super Rib« probieren. Nicht zu verwechseln mit dem McRib von McDonald's. Aber der Super-Rib ist nicht so mein Fall.
Mit Martin habe ich mich für »From Hell« verabredet. Es scheint wenig bekannt zu sein, dass man auch an den IMAX-Kassen reservierte Karten für Filme im benachbarten CineCitta' abholen oder überhaupt Karten kaufen kann. Gehört ja alles zusammen. Aber gut, so kamen wir schneller dran, ohne großes Warten. Wir haben noch einen Blick auf das neue MAD-Simulationskino geworfen. Es hat wenig Plätze (24?), die in 2er Gruppen zusammengefasst sind. Die Sitze schütteln die Zuschauer während des (kurzen) Films ordentlich durch. Muss ich auch mal bei Gelegenheit ausprobieren. Martin hat mich zu »From Hell« mit Johnny Depp und Heather Graham überredet. Allein wäre ich nicht in den Film gegangen. Zu »Pakt der Wölfe« dessen Trailer mich nicht vom Hocker gerissen hat, war ich krank. In »From Hell« geht es um die Geschichte von Jack the Ripper, ein Stoff, der mich nicht sooo besonders interessiert. Aber der Film war überraschend gut. Störend war, dass ein Teenie-Trupp von drei Gören sich mittels Zusammenschaltung ihrer geistigen Kräfte gegenseitig den Film erklärt haben (»Die ist jetzt tot.«). Bis es von weiter hinten aus dem Kino tönte, doch bitte mal die Klappe zu halten. Ich habe bei sowas ja eine hohe Leidensfähigkeit, aber ich war auch kurz davor.
Um halb eins fuhr ich wieder heim. Noch ein paar »Friends«-Folgen geguckt und um zwei ins Bett.
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Freitag, 15. März 2002 ---
The Lasagna Incident
Der Kollege verspätete sich heute morgen etwas, holte mich aber dafür
an der Haustür ab. Wir kamen gut durch, eine Stunde später, um 9
Uhr 15, waren wir in Schweinfurt. Auf dem Weg dahin (A3 Richtung Würzburg)
drei Militärkolonnen: so viel Armee habe ich seit Jahren nicht mehr auf
der Straße gesehen.
Am Vormittag ging es mit der laufenden Ablage weiter: Kontoeröffnungsanträge
von Girokonten und Sparanlagen, Kreditablehnungen, Daueraufträge. Zum
Schluss hin noch zwei WpHG-Gespräche und es ward 15 Uhr, Schalterschluss.
In dieser Filiale gibt es am Freitag keine Mittagspause, dafür hat sie
heute nur bis 15 Uhr geöffnet. Am Morgen war ich etwas hungrig, untertags
aber seltsamerweise gar nicht.
Um fünf nach vier brachen wir wieder auf. Diesmal über Bamberg,
da die A3 freitags praktisch unpassierbar wird. Streckenweise konnten wir
180, 190 km/h fahren. Ganz ehrlich: Ich fahre lieber mit 250 im ICE als mit
180 auf einem Beifahrersitz. Der Kollege fuhr routiniert, aber das ist mir
einfach zu flott. Mein Problem ist nicht die Geschwindigkeit, sondern die
geringen Abstände auf der Autobahn. Es kann schonmal vorkommen, dass
zum Vormann nur noch zehn Meter Platz sind. Oder man links jemanden überholt,
während man in einer langgezogenen, aber für Autobahnverhältnisse
doch engen Kurve (vor allem im Steigerwald) mit 180 am anderen Auto vorbeizieht.
Oder jemand meint, einen Lastwagen überholen zu müssen, sich aber
nicht um den von hinten kommenden Verkehr kümmert (wir) und einfach ausschert,
so dass der BMW Bremsbacken zeigen darf. Nee, auf den Thrill kann ich verzichten.
Da schlafe oder lese ich lieber im Zug.
Davon ab eine verblüffende wie simple Erkenntnis: man teilt sich bei
längeren Autostrecken die Gesamtstrecke in mehrere Abschnitte ein ---
auch als Beifahrer. Zum Beispiel von Nürnberg nach München: man
denkt nicht in der Kategorie »Nürnberg-München«, sondern
Nürnberg-Altmühltal, Altmühltal-Ingolstadt und Ingolstadt-München.
Oder in den Norden: erster Abschnitt ab Erlangen bis Kassel/Göttingen,
nächster Abschnitt bis Hannover, dann Hamburg. »Jetzt sind wir
ja schon in Hamburg, das Schlimmste ist hinter uns.« Verblüffender
die Erkenntnis, dass einem dieses Gefühl im Zug natürlich völlig
abgeht. Spiegel lesen, schlafen, iPod hören und nach zwei Stunden Fahrt
ab Nürnberg in München aussteigen. Gut, dabei fällt mir ein:
»Jetzt sind wir schon in Augsburg, bis München sind's noch 35 Minuten.«
Oder andersrum: »Jetzt sind wir schon in Augsburg, bis Nürnberg
sind's noch eine Stunde zehn Minuten.« Aber beim Zugfahren ist es nicht
so extrem wie beim Autofahren, finde ich.
Heute gibt es Lasagne. Da Verena in Prackenfels auf Konvent ist, bleibt eine Schale mehr für mich übrig. Die ursprüngliche Planung war, diese zweite Lasagne morgen zu essen. Aber da ich heute noch überhaupt nichts gegessen hatte (ok, vier Gummibärchen in der Bank), fühlte ich mich nach der ersten so, als hätte ich beim Griechen gerade den Tzatziki als Vorspeise gegessen und das Hauptgericht kommt erst noch. Also die Sache mal eine Stunde setzen lassen, und dann noch die zweite reingeschlichtet. Aber jetzt brauche ich nichts mehr. Wobei ich nicht pappsatt bin. Ein Tzatziki ginge sicher noch. :-)
Hey, bei Freud's Fave von Gentry Lane lese ich gerade, dass sie in die Schmidt-Show am nächsten Freitag eingeladen wurde! Cool!
Seit heute Nachmittag ist Flash MX als Download erhältlich, sowohl zum Kauf, als auch als Trial. 67 MB. Die Server von Macromedia sind natürlich völlig überlastet. Vielleicht zieh' ich's mir heute Nacht, einfach nur aus Neugier.
Ach ja, meine Friends-Box, letzten Samstag von amazon.fr abgeschickt, kam heute aus Frankreich an. Vielleicht schaue ich mir noch eine Disc-Seite an (vier Folgen zu je 22 Minuten), bis Harald Schmidt kommt. Am Wochenende habe ich nicht so viel Zeit.
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Donnerstag, 14. März 2002 ---
He's gone
Heute in der Mittagspause war ich zum ersten Mal seit zweianderthalb Wochen
wieder bei McDonald's. Wie in de.alt.fan.fastfood
zu lesen war, ist der »Grilled Chicken« bei McD als neuer, permanenter
Burger (also nicht nur eine befristete Aktion) eingeführt worden. Der
BigXtra! Barbeque wird am ersten April folgen. Und sicherheitshalber habe
ich an der Kasse mal nachgefragt, ob's den Royal mit Käse noch gäbe.
Leider nicht mehr. Aus. Vorbei. Aber wenigstens war der McRib noch getunkt.
Heute ging's also nach Schweinfurt. Der Kollege aus der Zentrale (Herr B.)
hat mich in Erlangen wie vereinbart abgeholt. Mit dem BMW (5er?) ging es zügig
voran, etwa eine Stunde später waren wir in der Schweinfurter Filiale.
Und ja, wie ich schon vor meiner Krankheit vermutetet habe, artete es in Ablage
aus. Allerdings aufgelockert durch ein halbes Dutzend Kundengespräche,
ein paar Telefonate und zwei Briefe. Wobei ich mich in den Kundengesprächen
auch wiederholt habe: bis auf eines waren es WpHG-Gespräche. Zwanzig
Minuten den Bogen ausfüllen und erklären. Mit der Zeit legt man
sich dann eben ein paar Satzbausteine zurecht, um das Rad nicht jedesmal neu
zu erfinden.
Untertags habe ich mich noch auf den neuesten Stand gebracht, aber zum Glück
passierte seit Ende Februar nicht sooo viel. Zehn Filialmitteilungen und ebenso
viele Rundschreiben-E-Mails; es waren nach zwei, drei Wochen Urlaub auch schon
dreimal so viele. Am Nachmittag noch die Überstunden-Statistik nachgepflegt
(Krankheit eintragen) und zwei E-Mails losgelassen (ein Resturlaubstag zu
wenig auf der Gehaltsabrechnung, einen Termin für's jährliche Mitarbeitergespräch
vereinbaren).
Schalterschluss um 18 Uhr. Zum Glück, denn mir ging's am Nachmittag wieder
etwas schlechter: stärkerer Schnupfen, Kopfschmerzen, Schwindelgefühl.
Aufbruch um halb sieben, diesmal über die A3 zurück, Ausfahrt Frauenaurach;
der Kollege war so freundlich, mich an der Haustür abzusetzen. Liegt
sogar auf seinem Weg, wie sich herausstellte.
Gegen 16 Uhr liefen meine neun DVD-Verkäufe bei eBay aus. Die Startpreise betrugen drei bis neun Euro, insgesamt 45 Euro. Alle neun Discs wechseln jetzt für zusammen 121,39 Euro die Besitzer. Ich bin zufrieden.
Was passierte heute im Netz?
Sony stellte auf der CeBIT neue
Vaio-Desktops vor, »schicke« Desktop-PCs. Da können Apple-Fans
freilich nur müde gähnen.
Vom Magazin »National Geographic« gibt es ein sehr bekanntes Bild einer Afghanin, die den Leser mit grünen, durchdringenden Augen ansieht. Der Fotograf Steve McCurry hat sich in Pakistan und Afghanistan auf die Suche nach ihr gemacht und sie gefunden. Sie ist jetzt etwa 30, aber vom Krieg gezeichnet. Ausnahmsweise habe ich mich auf einen Bericht in den SAT.1-Nacht-Nachrichten gefreut, da gab's die Story nochmal mit bewegten Bildern. Er hat das Foto von ihr herumgezeigt und wurde weiterverwiesen. Jemand kannte sie. Dieser ging über die Grenze und brachte seine Schwester, die Frau auf dem Foto, zurück zu McCurry. Sie erinnerte sich noch genau an die Aufnahme vor 17 Jahren, hieß es in dem Bericht, weil es das erste und einzige Mal in ihrem Leben war, dass sie fotografiert wurde.
+++
Harald Schmidt war heute mal wieder der Knaller. Leider habe ich es nicht aufgenommen und auch versäumt, mir Notizen zu machen. Nur das:
Bereits Anfang dieser Woche hat Harald das Weblog
»Freud's Fave« entdeckt
(siehe auch dogfood-Eintrag).
Harald zitierte aus dem dortigen Tagebucheintrag von »morgen
vor einem Jahr«
Was mache ich falsch?!
Morgen spielen Sie in der Show Skat. Gen-i-al! Nicht, dass ich Fan von Skat wäre oder die Spielregeln kennen würde. Aber es ist mal wieder sensationell, was sich Schmidt erlauben kann, um Sendezeit verstreichen zu lassen. Legendär die Radio-Show vor ein paar Monaten, in der er aus Protest wegen des späten Sendetermins in einem komplett dunklem Studio Radio moderierte. Oder wie er in einer Sendung Abendbrot aß. Oder eine Zigarette gemütlich rauchte, nicht ohne vorher zu sagen, dass es sich heutzutage nicht mehr gehöre, im Fernsehen zu rauchen.
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Mittwoch, 13. März 2002 ---
Wieder gesund
Wie vermutet (und gefühlt) hat mir der Arzt heute bestätigt, dass
ich wieder auf dem Damm bin. Ab morgen geht's wieder auf die Arbeit. Schweinfurt,
gleiche Situation wie vor zweieinhalb Wochen. Ein Kollege aus der Zentrale,
der ebenfalls in die Filiale Schweinfurt fährt, nimmt mich morgen früh
mit. Acht Uhr, Treffpunkt Filiale Erlangen. Ich fahr' dann mit dem Bus um
07:20 Uhr rein, fährt eine halbe Stunde. Den Weg zu mir nach Hause zu
beschreiben, ist kein Vergnügen. :-)
Nach dem Arztbesuch, gegen halb eins, bin ich noch auf einen Sprung in die Stadt gefahren (ok, ich war um 16:30 wieder zu Hause). Bei der Post vorbei gehen, gepolsterte Umschläge für meine DVD-Verkäufe bei eBay einkaufen, Iskender essen, beim Optiker vorbeischauen um meine andere Brille wieder richten zu lassen (komplizierte Operation, ich musste 45 Minuten darauf warten). Abschließend noch ein Abstecher bei meinem Fahrradhändler, um einen Termin für die Jahresinspektion zu machen (an den Wochenenden, wenn ich zu Hause bin, fahre ich abends immer mit dem Rad in die Stadt, wenn's nicht regnet; die Temperaturen stimmen jetzt wieder). Am Samstag bringe ich es vorbei und am Samstag darauf hole ich es wieder ab. Dazwischen bin ich eh auf Achse.
Abends noch ein bisschen Surfen, den aktuellen Spiegel fertig lesen, Newsgroups lesen und diverse Ausdrucke von heise.de und spiegel.de aus den vergangenen Tagen. Der Heise-Newsticker schwillt jetzt zu Zeiten der CeBIT wieder auf gigantische Ausmaße an.
+++
Harald Schmidt hat in seiner Show schon einige Produkte für den Hausgebrauch getestet: Türklingeln, Briefkästen. Heute sind Waschbecken dran. Eines versäumte er leider zu erwähnen: was ich bei Waschbecken wie die Pest hasse, sind getrennte Hähne für warmes und kaltes Wasser. Oder bin ich der Einzige, den das Geregle nervt?
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Dienstag, 12. März 2002 ---
16,7 Grad, das wird ja immer besser
Drei Stunden später, um halb fünf, waren's sogar 17,4 Grad im Schatten.
Der Himmel wolkenfrei und es ging nicht mal eine Brise. Allerdings soll es
übermorgen wieder schlechter werden.
Ansonsten nichts besonderes heute. Das Befinden ist besser, aber ich fühle mich noch etwas schummrig. Falls der Doc keine Einwände hat, werde ich wohl ab Donnerstag wieder arbeiten.
+++
Irgendwie hatte ich im Gefühl, dass es künftig kein Flash-Freehand-Studio
mehr geben wird. Keine Möglichkeit der Vorbestellung bei verschiedenen
Versendern (Cyberport, Tendi
ehemals Logibyte, Softline),
kein Wort davon bei macromedia.com. Also habe ich mal bei flashforum.de nachgefragt,
ein UBB-basiertes Forum zu Flash-Themen. Ein Teilnehmer meinte, dass es nach
Auskunft von Macromedia künftig tatsächlich keine Studio-Version,
also kein günstigeres Bundle mehr mit Freehand geben wird. Heute habe
ich mal bei der Macromedia-Hotline angerufen,
um Gewissheit zu bekommen. Und tatsächlich: es wird kein Flash MX
Freehand 10-Studio mehr geben, das Flash 5 Freehand 10-Studio
war das letzte Bundle mit Flash und Freehand in einem Paket. Jetzt ist es
so bei Macromedia: wer in einem Zeitraum (»grace period«) von
einem Monat vor der Ankündigung bis einen Monat nach der Verfügbarkeit
des angekündigten Produkts die Vorversion kauft, erhält ein kostenloses
Uprade auf die neue Version. Konkret heißt das bei Flash (MX erscheint
am 15. März 2002): wer zwischen 04.02. und 19.04. Flash 5 kauft, bekommt
ein kostenloses Exemplar von Flash MX. Und zwar nicht nur die Download-Version,
sondern die boxed Version (also mit Schachtel, CD und Handbuch).
Der Clou ist jetzt, und da bin ich erst durch Preisvergleiche heute drauf
gekommen, dass das alte Studio (Flash 5 und Freehand 10 im Bundle) z.B. bei
Cyberport 629 Euro kostet. Das neue Flash MX (ohne Freehand) kostet nicht
ca. 400 Euro, wie ich vermutete hatte, sondern 645 Euro. Das ist natürlich
ein strong buy reinsten Wassers. Wenn man so will, zahle ich 629 Euro für
Flash MX (bekomme ich ja im Rahmen der grace period nachgeschickt) und erhalte
Freehand 10 kostenlos dazu. Das allein kostet normalerweise 515 Euro.
Gerade nochmal bei Holger nachgefragt, ob er einen Haken erkennen kann. An
sich nicht, bis auf die Tatsache, dass ich weder FL noch FH derzeit eigentlich
bräuchte. Aber ich will beides in nächster Zeit lernen.
Madokan, einer der Moderatoren bei flashforum.de, führt das Ende des
FL-FH-Studios darauf zurück, dass sich beide zusammen nicht so gut verkaufen
ließen.
+++
Der große Knüller auf der diesjährigen CeBIT im Handy-Bereich
ist der Nachfolger der SMS (short message service, 160 Zeichen), die MMS (multimedia
message service), mit der auch Bilder, Animationen und Töne verschickt
werden können. Ich weiß nicht, wer das braucht. Bisher war es ja
schon so, dass ich mit einem Computer Mails verschicken und chatten konnte,
kostenlos und bei SMS wird mit zwanzig Cent hingelangt. Ich verstehe die Hardcore-SMSer
nicht, die auch simsen, wenn sie einen Computer in der Nähe nutzen könnten.
Sicher, man weiß nicht, ob der Empfänger die Mail oder die Instant
Message sofort lesen kann, aber was ist denn so dringend, dass man zig Euro
jeden Monat verballern muss?
Und jetzt die MMS, mit der man auch Schnappschüße in Briefmarken-Qualität
und Töne verschicken kann. Abgerechnet wird nicht mehr in Stückpreisen,
sondern nach übertragenem Datenvolumen, und das ist mit GPRS zwar schnell,
aber teuer. So kann ein Bildchen per MMS gerne mal drei oder vier Euro kosten
(glaubt man einem TV-Bericht aus diesen Tagen), per E-Mail natürlich
nach wie vor kostenlos. Und eine MMS kann auch nur empfangen, wer ein MMS-fähiges
Endgerät besitzt. Die Junkies, die jetzt schon fünf Handys haben
und jede Neuerscheinung gleich mitnehmen, haben ihr MMS-Gerät natürlich
schon in wenigen Wochen. Die Leute, die ihr Handy alle zwei Jahre mal austauschen,
weil sie dann wieder ein neues von ihrem Provider subventioniert bekommen,
werden im Extremfall vielleicht erst in zwei Jahren ein MMS-fähiges Gerät
haben. Kann also dauern, bis sich dieser Standard verbreitet hat. Und auch
in einem Jahr kann es einem passieren, dass man drei Euro für ein grobpixeliges
Bild verballert, und der Empfänger kann sie auf seinem Handy gar nicht
betrachten.
Sicher, es wird kommen, dass man große Bilder und gute Videos von unterwegs
aus übertragen kann und ich freue mich auch schon drauf. Aber die MMS
fühlt sich für mich wie WAP an: zu teuer, braucht (mit diesen Leistungsmerkmalen)
kein Mensch, warten wir auf den Nachfolger. Oh, MMS ist ja der Nachfolger
von EMS, gar nicht direkt der SMS. Muss an mir vorbeigegangen sein.
Wer's genau wissen will: Ich warte auf die Zukunftsvisionen von David Siegels
Buch »Futurize your Enterprise«, letztes Kapitel. Sein Zeithorizont:
2010.
Und ja, UMTS ist auf dieser CeBIT auch mal wieder ein Thema. Wieder ohne fertige Lösungen.
+++
Hmm, ich sehe gerade die letzten Minuten von »Akte« auf SAT.1, bevor die Harald-Schmidt-Show beginnt. Claudia Pechstein hat sich gegen Playboy-Fotos entschieden. Schade. :-)
Ach nee, was soll dass denn jetzt? Ich warte auf Lateline nach den Pseudo-Nachrichten
in SAT.1 (kamen nach Harald Schmidt), und jetzt schieben die eine Diskussionsrunde
zu Religionen ein! Da hab' ich ja prinzipiell nichts gegen, aber bitte mit
Ankündigung! Weder im Web (tvtv.de)
noch im Videotext ist die Programmänderung angekündigt.
Ok, nur ein zehnminütiger Zusammenschnitt.
So, eben noch das Flash-Freehand-Studio bei Cyberport bestellt. Im Mai wandert wieder ein Betrag von schätzungsweise 200 Euro zu Macromedia (über Cyberport). Ich tippe mal darauf, dass Macromedia Ende März Dreamweaver MX und Fireworks MX ankündigt, jetzt schwirren ja schon Screenshots der Beta-Versionen durch's Netz). Im April, spätestens im Mai wird man es dann bestellen können.
Vorhin erwähnter Madokan hat eine beeindruckende Preview zu Flash MX zusammengestellt.
Bei spiegel.de gibt's jetzt noch die Fotos von gestern Abend, zu den »Towers of Light«.
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Montag, 11. März 2002 --- Ein
Wetter heute
Heute wieder zum Doc. Weiter krankgeschrieben bis Mittwoch. Freitag-Abend
hat sich's schon zwei Stunden nach Einwerfen des Antibiotikums überraschend
verbessert. Am Wochenende ging's mir relativ gut.
Endlich: bei der Hauptpost in Erlangen gibt's jetzt auch eine zentrale Warteschlange. Kein McDonald's-Effekt mehr (Du hast immer das Pech, dass vor Dir in der Schlange jemand fünf Sparmenüs zum Mitnehmen ordert, wenn Du es besonders eilig hast). Als ich wieder auf dem Vorplatz vor der Post stehe, fragt mich eine Frau, wo's denn zur Polizei ginge. Ad hoc-Wegbeschreibungen von mir sind genauso daneben wie meine Altersschätzungen. Ich habe sie in die Parallel-Straße gelotst, sorry! Leider ist's mir erst drei Minuten später eingefallen, da war's schon zu spät.
Das Wetter ist mal wieder bombastisch: Sonne, 14,3 Grad.
Noch den Spiegel gekauft und am Nachmittag zur Hälfte gelesen. Eine nette Anekdote in den »Personalien« am Schluss der Ausgabe (Nr. 11/2002, Seite 261):
Ich schätze mal, dass ich am Donnerstag wieder arbeiten gehe.
Abends noch das Standard-Fernsehprogramm.
Cool, bei Amazon gibt es jetzt unterhalb der Software-Rubrik eine eigene Sparte für Mac-Software!
Noch zwei Dinge: Telepolis
über die bekannt gewordenen neuen Atomwaffen-Pläne der USA.
Und einige Bilder
bei Spiegel-online, sechs Monate nach dem 11. September.
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