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Sonntag, 19. Mai 2002 --- Kino-Koordination
Die Marschroute für die nächsten Tage: Heute Abend mit meinen Eltern
gegen fünf zum Italiener nach Forchheim essen gehen. Später am Abend
Mac-TV, ansonsten zu Hause bleiben (Weblog schreiben, Dreier-Folge von »Farscape«).
Pfingstmontag, 23 Uhr, »Spy Game« in der Originalfassung. Am Dienstag
in die Stadt, Arztbesuch. Bei der Gelegenheit noch für Episode II in
der Originalfassung reservieren, läuft im Cinestar um 16:00, 19:30 und
22:45. Wir gehen am Mittwoch in die Spätvorstellung. Bis Mittwoch ist
auch noch »Blade II« geplant (Dienstag oder Montag vor »Spy
Game« oder ab Donnerstag). Darüber hinaus stehen noch folgende
Filme auf meiner Liste:
Am 23. Mai läuft »Crime is King« an, ein »Ocean's Eleven«-Deja vu mit Kevin Costner.
+++
Am Dienstag werde ich meine Einkäufe erledigen: Zwei neue, schwarze Ledergürtel (3 bis 3,5 cm breit), eine Flasche Highland Park, eine neue Nagelschere. Ja, vielleicht auch Klamotten kaufen, wenn ich in der Laune bin. Neue T-Shirts und Polo-Hemden (XXL statt XL), eine helle Stoff-Weste, eine neue Handballen-Auflage, einen Sonnenhut, eine leichte Sommerjacke (in der schweren Herbstjacke schwitzt man zu schnell, ist im Prinzip nur Plastik, an dem der Regen gut abperlt, aber ich brauche eine Stoffjacke, wenn nur ein Hemd zu wenig, und die Herbstjacke zu viel des Guten ist).
+++
Zurück aus Forchheim. Für mich gab es Tris di Pasti, sehr lecker
(sieben Euro).
Am Hinweg bei einer Tanke in Forchheim noch den Spiegel mitgenommen.
Am Rückweg noch ein Abstecher in Erlangen: mein Vater hob Geld ab und
ich bin schnell ins Kino, um Plätze für morgen (»Spy Game«,
OF) und Mittwoch (»Episode II«, OF) zu reservieren. Für beide
Vorstellungen noch sehr gute Plätze bekommen. Morgen nur Klaus und ich,
Mittwoch wird was größeres, mit weiteren drei (oder mehr) Mann
aus Klaus' Umfeld (die mir aber nicht unbekannt sind). Für Star Wars
erstmal nur fünf Plätze reserviert und Klaus per Mail die Reservierungsnummer
gegeben, damit er gegebenenfalls noch die Reservierung erweitern lassen kann,
sofern möglich. Star Wars läuft im Cinestar täglich in sechs
Kinos (davon eines, Kino 10 wenn ich nicht irre, für die OF). »Spy
Game« war AFAIK Kino 5. Beim Weg zum Kino fiel mir auf, woran ich gar
nicht gedacht hatte: am Pfingstdienstag haben sämtliche Geschäfte,
Banken (auch wir) usw. in ganz Erlangen traditionell nur bis mittags geöffnet.
Glaube nicht, dass mein Arzt dann nachmittags zugegen sein wird und am Nachmittag
einkaufen zu wollen, macht dann auch keinen Sinn. Naja, dann Arzt eine Woche
später (hoffentlich hat er keinen Urlaub...) und einkaufen am Mittwoch.
Ich verstehe den Wirbel
um die Benes-Dekrete nicht. Oder besser gesagt, ich habe kein Verständnis
dafür.
Die Benes-Dekrete, benannt nach dem tschechischen Nachkriegspräsidenten
Edvard Benes, waren die Grundlage für die Vertreibung von drei
Millionen Sudetendeutschen aus Böhmen und Mähren nach dem Zweiten
Weltkrieg. Beide Seiten, Sudetendeutsche und Tschechen (oder besser: Tschechien)
bestehen auf Maximalforderungen. Die Sudetendeutschen fordern, die Benes-Dekrete
aufzuheben und die Enteignung rückgängig zu machen. Tschechien lehnt
dies ab, die Benes-Dekrete seien die Rechtsgrundlage der Republik. Aus einem
Spiegel-Artikel aus
der Ausgabe 15/2002:
Auch wenn der Vergleich Rollstuhl fährt, aber es erinnert mich ein wenig an die israelische Siedlungspolitik. In den besetzten Gebieten wurden durch den Bau von Siedlungen (wird immer noch gebaut oder gibt es aktuell einen Siedlungsstopp?) Fakten geschaffen, vollendete Tatsachen. Die Israelis können sich jetzt gar nicht mehr aus den besetzten Gebieten zurückziehen, ohne ihre eigenen Landsleute zu enteignen und zu »vertreiben«, wenn man so will. Und die Siedler betrachten die besiedelten Gebiete wohl als ihr Land. Freilich könnte man meinen, dass man die Leute einfach dort wohnen lässt und sie friedlich mit ihren Nachbarn zusammen leben, aber daran glaube ich nicht wirklich.
Wie hat man eigentlich die Frage von Enteignungen nach der Wiedervereinigung
gelöst? Ich weiß es nicht, damals war ich zwölf und hatte
andere Dinge im Kopf.
Wie auch immer, in allen drei Fällen wird es keine einfache Antwort auf
eine komplizierte Frage geben, aber es bleibt festzuhalten, dass man mit Starrköpfigkeit
nicht weiterkommt. Insofern mein spontanes Unverständnis, wenn ich (verkürzt)
das hier im tagesschau-Newsletter vom Samstag lese:
Ich würde ja den Link zur Meldung angeben, wenn auf der tagesschau-Website jetzt nicht ein anderer Text stünde (die Ereignisse vom Sonntag betreffend).
+++
Stefan Freimark bei der Wahlentscheidung zwischen allen Stühlen
Es wird echt nicht einfach mit der Wahl im September. Welche Partei war das
nochmal, die in ihr Wahlprogramm geschrieben hat, sie will künftig im
Gesundheitswesen nur noch eine Grundversorgung? Sicher, alles wird teurer,
die Leute werden immer älter, und, wie Harald Schmidt sagt, »am
teuersten ist ein Patient auf seinen letzten Metern.« Ohne jetzt eine
konkrete Definition gelesen zu haben, was »Grundversorgung« bedeuten
soll, bin ich spontan wenig begeistern davon. Erstens, weil es den Gedanken
der Solidargemeinschaft aufweicht. Der Sinn ist doch, vereinfacht gesagt,
dass alle mit ihren Beiträgen für die Versorgung des Einzelnen einstehen.
Zweitens, weil es mich selbst betrifft. Oder besser gesagt, jemand aus der
Familie. Nehmen wir mal an, die Behandlung eines Krebspatienten fällt
nicht mehr in die Grundversorgung (und diese Befürchtung habe ich, schließlich
geht es um Geld und Krebsbehandlung kostet hunderttausende Euro je Patient).
Jemand, der eine entsprechende Behandlung nicht mehr von der Krankenkasse
bezahlt bekommt und nicht so reich ist, kann sich dann gleich einsargen lassen.
Und ich erlaube mir hier etwas Pessimismus, schließlich ist es schon
seit 1.1.2001 so, dass alle, die nach dem 1.1.1961 geboren wurden und nun
berufsunfähig werden, wenig bis kein Geld vom Staat bekommen. Wem das
nicht ausreicht, darf sich dann beim Sozialamt in die Reihe stellen (Details
bei jeder Bank oder Versicherung, bitte BU-Versicherung abschließen
Leute, ist wichtig).
Ich würde gerne eine Partei wählen, die sich die dringend notwendigen
Strukturreformen zur Aufgabe macht, die von diversen Studien angemahnt wurden.
Aber wer wählt eine Partei, die nicht blühende Landschaften in ihr
Wahlprogramm schreibt, sondern die Wahrheit? Niemand, um meinen früheren
Klassenleiter, Herrn Merkel, zu zitieren, den ich sehr schätze, weil
er uns nicht nur Mathematik, Physik und Informatik lehrte, sondern auch was
für's Leben.
Ich weiß, dass das zwei Wünsche sind, die sich ausschließen:
teure Gesundheitsversorgung und Strukturreformen. Nein, ich habe kein Rezept,
Frau Schmidt, Frau Fischer und Herr Seehofer sind auch schon daran gescheitert.
Im Übrigen: Las ich nicht mal etwas davon, man wolle die Legislaturperioden
von vier auf fünf Jahre verlängern? Ich halte das sinnvoll, denn
ich kann mich nicht des Eindrucks erwehren, dass drei Jahre regiert und ein
Jahr Wahlkampf gemacht wird, wenn ich's mal etwas platt ausdrücken darf.
Bei der »Zeit« gibt es einen Artikel dazu (aus Ausgabe 16/2002). Beim Lesen fällt mir als erstes auf: die SPD fordere höhere Anforderungen an die Ärzteschaft. Was soll das heißen? Ich kenne aus meinem Bekanntenkreis jemanden, der Medizin studiert. Er »freut« sich auf sein Vorbereitungsjahr, in dem er nichts verdient, Vollzeit arbeitet und die Putzfrau die am Abend sauber macht wenigstens noch 325 Euro bekommt. Als AIPler (Arzt im Praktikum) bekommt er ein bisschen was, hat aber die volle Verantwortung und von einer 40-Stunden-Woche kann er nur träumen.
Das ist richtig. An welchem Ende sparen, beim Krebspatienten oder soll der Mensch mit grippalem Infekt sein Medikament lieber voll selbst zahlen?
Ein Blick in die Wahlprogramme der fünf im Bundestag vertretenen Parteien:
| PDS | Grüne | SPD | FDP | CDU/CSU |
|---|---|---|---|---|
| [Eingescannte und als riesige Grafikdatei abgelegte Wahlprogramme lese ich nicht. Anfänger.] | Ein zukunftsorientiertes Gesundheitswesen garantiert eine hoch stehende medizinische und gesundheitliche Versorgung für alle Bürgerinnen und Bürger unabhängig von Einkommen, sozialer Stellung und Wohnort. Der Zugang zu gesundheitsrelevanten Leistungen nach dem heutigen Sachleistungsprinzip muss allen in Deutschland lebenden Menschen offen stehen. Mit den Grünen ist eine Aufteilung in Grund- und Zusatzleistungen nicht zu machen. | Umfassender Versicherungsschutz für alle, ein vom Einkommen unabhängiger
Leistungsanspruch, die strikte Orientierung am medizinisch Notwendigen,
Versorgung ohne Wartelisten. Diese Vorzüge werden wir erhalten. Deshalb lehnen wir die Aufteilung der Leistungen in Grund- und Wahlleistungen ab. [...] Aus Gründen der Beitragsgerechtigkeit und der demografisch bedingten Veränderungen ist es nötig, den Kreis der gesetzlich Versicherten zu verbreitern. Deshalb wird die Versicherungspflichtgrenze für neue Mitglieder der GKV angepasst. |
Die Tarifgestaltung in der GKV muss deshalb flexibler werden. Die FDP
will die Zwangsbeiträge auf Kernleistungen beschränken und Wahlmöglichkeiten
und Gestaltungsspielräume für individuelles Handeln eröffnen. [...] Zum Wettbewerb gehört auch, dass sich möglichst viele Menschen entscheiden können, ob sie in der GKV oder in der PKV [gestzlich/privat] versichert sein wollen. Eine Anhebung der Versicherungspflichtgrenze ist deshalb strikt abzulehnen. |
Was medizinisch notwendig ist, muss auch tatsächlich geleistet
werden. [...] Die Versicherten sollen künftig eine größere Wahlfreiheit über den Umfang ihres Versicherungsschutzes erhalten. Sie sollen künftig selbst entscheiden können, ob sie den bisherigen Versorgungsumfang beibehalten, zusätzliche Leistungen erhalten oder bei gleichzeitiger Beitragsermäßigung Leistungen abwählen oder einen Selbstbehalt übernehmen wollen. |
Ach ja, im Spiegel der letzten Woche war ein schöner Artikel zu Stoibers Wahlziel »3x 40« (Staatsquote, Spitzensteuersatz und Sozialversicherungs-Beiträge unter 40%). Fazit: »Finanzierung noch offen.«
Ach, weil ich gerade Parteien-Websites abklappere, derzeit steht bei gruene.de das hier ganz oben auf der Startseite:
Da macht sich's Herr Cohn-Bendit jetzt aber schon etwas einfach, auf Grund der Aussagen eines Einzelnen (ob das als anti-semitisch durchgeht, sei mal dahingestellt) die anderen 65.000 Partei-Mitglieder (laut Westerwelle) über einen Kamm zu scheren.
Zurück zum eigentlichen Thema, was wählen?
Einem Monitor-Bericht
zur FDP kann ich mich jedenfalls nicht vollumfänglich anschließen.
Sicher, der Abbau des Kündigungsschutzes führt dazu, dass Beschäftigte
schneller gefeuert werden können. Aber er führt auch dazu, dass
schneller wieder Leute eingestellt werden. Quelle habe ich jetzt leider nicht
mehr parat. War's der Spiegel?
Davon ab wird es dem Wähler nicht leicht gemacht, sich eine fundierte Meinung zu bilden. Allein das Wahlprogramm der FDP umfasst als PDF-Datei 89 Seiten, das der Grünen 64. Und dass man sie sinnvollerweise nicht wie leichte Bettlektüre liest, ist auch klar.
Musik aus der Peugeot-Werbung (307): Télépopmusik - »Breathe«.
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Samstag, 18. Mai 2002 --- Lust for
Life
Die Überschriften meiner Tageseinträge haben bekanntlich oft etwas
mit dem Erlebten des Tages zu tun. Heute passt die Überschrift aus zwei
Gründen: Ich habe gleichnamigen Film
gesehen und zweitens passt sie in einer gewissen selbstironischen Weise zu
meiner derzeitigen, schlechten Stimmung. Zunächst zum Film.
Ich nahm den Bus um 20:44 ab Vach Nord und fuhr bis Rathaus (die Linie 173, bei der Eisenbahnbrücke bei Unterfarnbach wird mal wieder gebaut). In Fürth noch einen Döner, dann mit der U1 bis Plärrer und mit der U2 bis Rathenauplatz. Am Metropolis war ich vor Jahren mal, aber dank Stadtplandienst und kurzem Fußweg (halber Kilometer) habe ich es schnell gefunden, einfach die Sulzbacher Straße runter (auch noch nie gesehen: da wurde eine Straßenbahn abgeschleppt). Der Film begann um 22:10. Ein mexikanischer Film, wie schon vor ein paar Tagen erwähnt; im Verleih von Fox. Um Mitternacht war ich aus dem Kino wieder draußen.
Durchaus sehenswert, wobei die Erzählstimme aus dem Off teilweise etwas
genervt hat (die Stimmen/Geräusche des Films wurden in den Hintergrund
geblendet und jedesmal meinte man erst, mit dem Ton würde was nicht stimmen,
dann fing der Mann aus dem Off zu erzählen an; vielleicht wäre das
im Original besser gewesen, aber ich spreche kein Spanisch) und die etwas
wackelige Kamera. Es geht um einen Road-Trip von zwei jungen Männern
(um die 18) und einer etwas älteren Frau (relativ, um die 30) an einen
Strand, die Himmelsbucht. Und es geht um viel Sex. Insgesamt eine etwas eigenartige
Mischung aus einem Road-Trip-Film (<loriot>Ach?</loriot>) und
»Magnolia«
(Erzähler aus dem Off: »Zwei Jahre später würde er...«).
Fazit: Nett, aber keine Bildungslücke, wenn man diesen Film auslässt.
Bei Spiegel gibt's noch ein Interview
mit dem Regisseur.
Die engen Klappsitz-Reihen im Metropolis nervten extrem, nach einer halben
Stunde wusste ich nicht mehr, wie ich mich hinsetzen sollte.
Am Rückweg noch bei einer Tankstelle einkaufen. Die Aral hatte weder brauchbare Chips noch Erdnüsse, aber dafür die Esso 50 Meter weiter. Aus alter Gewohnheit habe ich den neuen Spiegel nicht gekauft, weil ich noch im Hinterkopf hatte, dass er Montag erscheinen würde (wegen Pfingsten aber schon seit heute erhältlich). Am Rückweg (zehn nach zwölf in die U2 bis Hbf, Abstecher bei Burger King, um 00:44 mit der letzten U1 bis Rathaus, aber vor allem ab 01:27 im Nightliner N17 bis Vach) noch ein paar Gedanken zu Dingen, die mich momentan etwas nerven. Und hier kommen wir zum zweiten Punkt. Zeit für meine »Rainy Day«-Playlist (zumal es zu regnen begann).
Cut.
Ich habe schon ein Stück geschrieben, es aber wieder gelöscht. Einmal, weil ich es nicht so wieder aufschreiben konnte, wie ich es zuerst dachte, und das wäre wichtig gewesen. Zweimal, weil es sich in einem Tagebuch sicher sehr gut machen würde, aber nicht in einem Weblog. Sagen wir einfach, ich war auf der Heimfahrt wegen ein paar grundsätzlicher Dinge schlecht gelaunt.
Am Rückweg gesehen: eine Uralt-U-Bahn (30 Jahre alter Pegnitzpfeil), die mit Videokameras nachgerüstet wurde. Stand auch auf Aufklebern an der Tür: »Video-Überwachung!« Hat mich an eine Meldung bei Heise neulich erinnert, wonach Airbus in seine Flugzeuge in die Leselampen Infrarot-Kameras einbauen will. Im Forum fragte jemand, wo denn die 50 Beamten säßen, die die 400 Passagiere beobachten. Nicht ganz verkehrt. Jemand antwortete, die Piloten sollen das bei sich im Cockpit sehen können. Ich bin zwar kein Pilot, aber ich behaupte mal, dass Piloten ein Flugzeug zu fliegen haben und nicht den Passagieren beim Knacken zusehen sollen. Nein, das dient nur zu zwei Zwecken: Abschreckung und ggf. Verfolgung, aber mit Prävention hat das nichts zu tun.
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Freitag, 17. Mai 2002 --- Letzter Tag vor dem Urlaub


Tom DeMarco: »Spielräume«
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Donnerstag, 16. Mai 2002 --- »Selbstironisch,
freundlich, zynisch.«
Da ich gestern Abend ja nichts mehr gegessen hatte, traf es sich gut, dass
wir heute von der Filiale aus gemeinsam zum Frühstücken in ein nahes
Cafe gingen. Die Bank spendierte den Filialen pro Nase ein Frühstück
für bis zu 20 Euro, als kleines Dankeschön für die längeren
Öffnungszeiten während der Umstellung.
Den Tag über gab es sehr gute Umsätze: insgesamt 110.000 Euro Kreditumsatz (sechs Stück), wovon ich drei Verträge beisteuern konnte (zweimal 10.000, einmal 20.000 €) plus ein neues Girokonto.
Sehr warmes Wetter, bereits während des Frühstücks konnte man getrost im kurzärmeligen Hemd draußen sitzen. Morgen soll's noch wärmer werden, bis zu 29 Grad, am Wochenende wieder etwas kühler um 20 Grad.
Die Links von heute:
Counterstrike wird nicht indiziert (Heise,
Spiegel).
Und bei den Macguardians gibt's eine Einschätzung
zum Xserve.
Am Abend noch Monitor gesehen, dann zum Griechen, anschließend Berlin-Mitte, Harald Schmidt (»Selbstironisch, freundlich, zynisch.«) und »Becker«.
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Mittwoch, 15. Mai 2002 --- Endspurt
Heute gibt es nichts besonderes zu berichten. Bis halb sieben in der Bank
geblieben, um halb acht eingeschlafen, um zwei wieder aufgewacht, aber gleich
wieder weitergeschlafen.
Die nächsten zehn Tage ist Kai wieder in Paris und entzieht mir meine tägliche Portion Hundefutter. Schöne Zeit in Frankreich!
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Dienstag, 14. Mai 2002 --- Designed
to serve
Ich fasse mich kurz.
Bus um 06:52.
In der Filiale nichts besonders. Am Abend blieb ich nocht etwas länger, wie gestern ausgeführt. In Erlangen vor der Heimfahrt mit dem Taxi noch einen Döner bei Avrasya (inzwischen nicht mehr 2,20 Euro, auf die der Preis seit Jahresanfang von 5 Mark gesenkt wurde, sondern neuerdings 3 Euro). Um halb elf war ich zu Hause.
Apple stellte heute
erwartungsgemäß sein neues Server-Modell vor, »Xserve«
(Heise,
MacCentral).
Viel kann ich dazu nicht sagen, da ich kein Server-Experte bin, aber das,
was Steve Jobs und Phil Schiller während der Präsentation erzählten,
klang durchaus konkurrenzfähig. Der nicht unberechtigte Vorwurf,
dass Power Macs nicht stapelbar sind, ist jetzt aus der Welt geschafft, der
Xserve passt ist ein Standard-19-Zoll-Rack und ist eine Höheneinheit
hoch.
Wie immer sehr gut die Live-Berichterstattung
von MacCentral (von unten nach oben lesen).
Harald Schmidt, »Becker«. Anschließend noch die Tasche für Mitwoch bis Freitag gepackt.
So langsam mache ich im Kopf mal eine To-Do-Liste für den Urlaub: Ein Dutzend Leute treffen, neue Klamotten für den Sommer kaufen (T-Shirts, Sonnenhut, leichte Jacke, Weste), Steuererklärung machen, an two cents weiterschreiben, an diversen Websites weiterarbeiten...
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Montag, 13. Mai 2002 --- Entdecke
die Möglichkeiten
Erste Erfahrungen mit dem neuen Online-Ticket. Die Nacht über habe ich
mich schon geärgert, weil ich es zunächst nicht ausdrucken konnte
(bei Klick auf den entsprechenden Button auf der Website kam es nur zu einer
404-Fehlermeldung des Servers und ich hatte schon befürchtet, ich müsste
am nächsten Morgen mit der Hotline telefonieren, um es stornieren zu
lassen). Nach dem Aufwachen klappte es dann aber doch noch für mein
erstes Online-Ticket.
Im Zug Irritationen: die Zub wollte erst meine Kreditkarte, um das Ticket
zu verifizieren, aber ich gab ihr freundlich den Tipp, im Internet hätte
ich gelesen, dass es nur mit der Bahncard klappt (was richtig ist).
Am Abend erreichte ich knapp den ICE um 17:17 nach Hause. Tagsüber war
volles Programm. Ich hatte keine Zeit, Dinge zu erledigen oder dem Kollegen
von der Zeitarbeit was zu zeigen.
*argl*, ich bin ein Held. Den ganzen Tag trug ich die BahnCard in der Hemdtasche
durch die Gegend, weil ich sie am Abend ja noch brauchen würde. Dummerweise
in unmittelbarer Nähe zu einem per Magneten gehaltenen Namensschild.
Von den Dingern war ich noch nie begeistert, es geht nichts über Namensschilder
zum Klipsen. Tja, Magnetstreifen der Karte gelöscht. Nicht soooo dramatisch,
da sie eh nur noch bis 13.6. gilt und ich dann eine neue Bahncard bekommen
werde. Festgestellt habe ich es, da ich bei der Rückfahrt im Zug die
Fahrkarte nachlösen und für das Vielfahrer-Programm der Bahn sammeln
wollte (ich glaube nicht, dass ich die 1.000 Euro Umsatz in sechs Monaten
schaffe, aber man kann's ja probieren).
Vom Samstag stand noch mein Fahrrad am Bahnhof in Erlangen. Ich fuhr zu Adana, um mir noch einen Iskender zu genehmigen und gegen acht Uhr nach Hause. Sehr angenehm, sonnig, warm, windstill, im Wiesengrund der Duft von frisch geschnittenem Gras (allerdings führte der Weg erst an einem nicht weniger frisch gedüngtem Feld vorbei). Würde ich ja glatt öfter machen, aber normalerweise habe ich ja Koffer oder Trolly dabei, das ist auf dem Fahrrad nicht so praktikabel.
Bei Spiegel-online hat's einen interessanen Bericht zum Euro in den französischen Übersee-Departments.
Bei Thinksecret gibt es massig Screenshots
zum neuen Finder aus Jaguar.
Sehr interessant ein Bild
der Account-Settings aus den System Preferences: Man kann einzelnen Usern
einfach per Mausklick die Ausführung von bestimmten Programmen verbieten
oder andere Dinge festlegen (vereinfachten Finder benutzen, ob der Benutzer
Icons vom Desktop löschen darf, ob er Zugang zu allen System-Einstellungen
hat, ob er Drucker benutzen und CDs/DVDs brennen darf).
Morgen werden bekanntlich neue Server von Apple vorgestellt, die rack-mounted sein werden. Mac-TV wird ab 17 Uhr für ca. drei Stunden live auf Sendung sein, aber ich fahre erst gegen halb neun mit dem Zug nach Hause...
Dass ich diese Woche ein paar Mal heim fahren muss, ist andererseits nicht verkehrt, weil mir der Grieche in Augsburg inzwischen ehrlich gesagt schon zum Hals raushängt und mit Alternativen sieht's in der Innenstadt nicht so gut aus (keine besonders guten Italiener, alternativ noch zwei sündhaft teure Steak-Häuser). Außerdem ist es meine letzte Woche vor dem Urlaub, da geht das schon.
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Hier geht's zu den früheren Einträgen: 06.05.2002 bis 12.05.2002