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Sonntag, 26. Mai 2002 --- Nix besonderes.
Heute keine großen Aktionen. 18 Grad, am Abend allerdings nur noch 13 Grad. Noch immer die leichte Erkältung, Schnupfen, Kopfschmerzen. Kino findet morgen statt.

Bei Spiegel-TV ein Rückblick auf den Bush-Besuch in Berlin. Zwei Seiten: Einserseits ist es doch bezeichnend, dass der US-Präsident durch ein menschenleeres Berlin-Mitte fährt. Andererseits habe ich den Eindruck, dass bei den Demonstrationen außerhalb der abgesperrten Gebiete die Jahreshauptversammlung der circa drei bis fünf Prozent der Menschen stattfand, die in instabilen psychischen Verhältnissen leben (»Ich möchte eine Welt, in der es keine Waffen gibt, keine Kriege, keine Polizei.«).

So, jetzt hab' ich's geschafft. Nur noch 25,1 MB auf meinem iPod frei, 4,61 GB sind belegt.

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Samstag, 25. Mai 2002 --- Aber die Grundrechenarten beherrsche ich noch
Es ist regnerisch und es hat abgekühlt, 12 Grad, kein ideales Bergwetter. Matthias ist heute mit seinen Gameworkern bei Klaus zu Gast (kommen aus München), ich nehme an, dass sie trotzdem auf den Berg gehen.
Ich fühle mich aber immer noch nicht besonders, habe noch leichte, aber permanente Kopfschmerzen. Ins Bett ging's gestern zwar etwas früher, aber als ich heute um zwölf aufgewacht bin war klar, dass es sich nicht lohnt, sich jetzt noch für die Stadt fertig zu machen.

Good news everyone: Am Montag und Dienstag bin ich auf jeden Fall noch zu Hause (also nicht in Karlsruhe, wegen Mittwoch und Freitag erfahre ich am Montag mehr. Donnerstag ist auch in Karlsruhe Feiertag. Meine Einkäufe kann ich dann am Montag erledigen und vielleicht gehe ich auch nochmal auf den Berg (Montag ist der letzte Tag, nicht Dienstag, wie kürzlich angenommen). Am Dienstag kann ich dann doch noch zum Doc gehen. Routine, nichts besonderes.

Gestern Abend habe ich mir nochmal die Seiten des Telekolleg etwas näher angesehen. Ich werde mich anmelden, der Hauptkurs beginnt erst im September, Anmeldeschluss ist Mitte August. Gut, der Vorkurs zur Auffrischung läuft schon. Der Eingangstest auf der Website lief erwartungsgemäß: in Deutsch und Englisch eher »sehr gut« als »gut«, Mathematik war dagegen ein trauriges Kapitel.

Gestern erst habe ich mich über eine CD ärgern dürfen, die ich nicht in iTunes importieren konnte (um sie dann auf meinen iPod zu laden), weil sie auf Computer-Laufwerken nicht abspielbar ist, wie ein kleiner Hinweis auf der Rückseite verrät. Nichts desto trotz befindet sich auf der Disc das CDDA-Logo, auch wenn es sich dabei nicht um eine Compact Disc Digital Audio handelt, da sie nicht kompatibel zum Red Book-Standard ist (siehe auch LRZ München und Heise-Meldungen 1 und 2). Als ich sie damals bei Amazon gekauft habe, gab es dort jedoch keinen Hinweis auf die Inkompatibilität. Künftig schicke ich solche CDs zurück bzw. lass' sie im Laden liegen. Etz langt's. Ich will meine CDs hören wann und wo ich will, und das ist selten auf meinem stand-alone CD-Player (heute zum ersten Mal seit mehreren Monaten wieder eingeschaltet), sondern zu Hause an meinem Desktop-Computer, im Hotel auf meinem iBook oder im Zug mit meinem iPod. Der CD-Player, ein Sony CDP-597, ist uralt, 1996 oder noch älter. Ich habe ihn noch behalten, weil neuere CD-Player kein Kalender-Display mehr haben, dieser hier hat noch eines.
Heute lese ich bei Heise, dass man im Prinzip Filzstifte verbieten müsste, da man mit diesen einen bestimmten Kopierschutz umgehen kann. Siehe auch die Heise-Meldung »Celine Dion legt iMacs lahm« von vor zwei Wochen.

Es regnet nicht mehr (21 Uhr), und wir haben einen fabelhaften Sonnenuntergang! Vanilla Sky. Die Wand des gegenüberliegenden Hauses ist in mildes Orange getaucht.

Herrlisch, eben noch den Schluss des Grand Prix gesehen. Deutschland ist auf dem 21. von 24 Plätzen gelandet.

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Freitag, 24. Mai 2002 --- Kopfschmerzen!
Seit halb fünf bin ich wach (mal wieder typisch: nachts konnte ich nicht einschlafen, um fünf hab' ich gesagt, »lohnt sich jetzt auch nicht mehr« und um sieben war ich weg). Liegt sicher auch an der verkorksten Nacht, aber vielleicht auch an der Erkältung. Wobei ich nicht weiß, ob es eine Erkältung ist, vielleicht auch eine leichte Allergie. Jedenfalls habe ich Schnupfen und dank des Kopfes geht es mir dreckig.
Konsequenz: Heute keine großen Aktionen mehr. Endlich mal die neue Bahncard beantragen (die vierte in Folge, diesmal kreuze ich aber »Abo« an), Reisekosten-Abrechnung machen, die letzten drei Telefonabrechnungen durchsehen (bekomme noch Geld von Verena), Harald Schmidt, Ende.

Schlechte Nachrichten: Eben höre ich die Mailbox meines Handys ab. Mein Chef hat mir draufgesprochen, dass er mich evtl benötigen würde. Habe ihn eben (21:50) auf seinem Handy angerufen: In der Filiale Karlsruhe wird's nächste Woche wg. Krankheit wohl eng. Er sieht mal, wie er's drehen kann, wir telefonieren morgen Abend nochmal.

Sandra ist momentan in Karlsruhe. Es gibt ein großes Cinestar-Kino (zehn Säle), aber die Anbindung ist leider sehr schlecht. Es gibt vereinzelte Direktverbindungen Nürnberg-Karlsruhe per IR (InterRegio, fährt drei Stunden), aber hinwärts nützen mir die neuen Öffnungszeiten (ab 10 Uhr) nichts, ich müsste trotzdem mit dem IC um 05:39 ab Fürth bis Frankfurt fahren und dann mit dem ICE bis Mannheim und dort umsteigen, oder eine Direktverbindung Frankfurt-Karlsruhe per IR. Heimwärts ginge wohl nur um 17:59 mit dem IC bis Mannheim, dann per ICE bis Frankfurt und weiter mit einem anderen ICE bis Nürnberg, Ankunft um 21:32 in Nürnberg. Einer früher (IR um 17:08 direkt bis Nürnberg, Ankunft 20:17) ist zu knapp und einer später wäre zu spät (Abfahrt Karlruhe um 19:09, ebenfalls IR, Ankunft Nürnberg ohne Umsteigen um 22:17). Mann, das hagelt wieder Überstunden. Einerseits nett, weil es »leichte Überstunden« sind: außer im Zug zu sitzen, muss ich nichts weiter tun. Andererseits nicht so gut, weil es trotzdem von meiner Freizeit abgeht und ich nicht weiß, wann ich überhaupt die Überstunden abbauen soll (wenn ich noch nicht mal meinen Urlaub wie geplant nehmen kann; soll kein Vorwurf sein, nur eine Feststellung ohne Wertung).
Und nächste Woche ist irgendsoein obskurer Feiertag, Fronleichnam, der nicht überall Feiertag ist. Angeblich ein katholischer Feiertag, aber ich habe keine Ahnung, ob Karlsruhe da betroffen ist oder nicht. Der Gag wäre ja, Mittwoch heimzufahren (wenn der Feiertag auch dort gilt), am Freitag um zehn nach fünf wieder aus dem Haus und am selben Freitag um 22:00 wieder zu Hause anzukommen. Insgesamt pro Tag 17 Stunden auf Achse für sechs Stunden Schalterzeit, rund neun Überstunden (berechnet auf Basis eines 7,75-Stunden-Tages). Völliger Overkill, aber was muss, muss. Ich war noch nicht in Karlsruhe, aber meines Wissens sind die dort nicht mit einer so dicken Personaldecke gesegnet. Ich will das morgige Gespräch nicht vorwegnehmen, aber ich rechne eigentlich schon damit, dass ich nächste, spätestens übernächste Woche dort arbeite. Zumindest habe ich mich seelisch schon drauf eingestellt.   :-)

Das Barometer in der Essecke zeigt knapp schönes Wetter an (ist auf der Kippe zwischen »veränderlich« und »schön«), 1.030 hPa. Immer recht zuverlässig, wie das Wetter in zwei Tagen sein wird.

Hmm, nächsten Dienstag bei Harald Schmidt zu Gast: Barbara Schöneberger. Allerdings hat er angekündigt, dass die komplette Sendung auf Französisch sein wird (Schmidt und Andrack haben das vor einiger Zeit schon mal als Idee angesprochen). Ich kann nur einen Satz auf Französisch: »Voulez Vous Coucher Avec Moi?« Zumindest kenne ich die Bedeutung, aber was voulez, vous, coucher, avec und moi einzeln übersetzt heißen und wie man sie richtig schreibt (Groß- und Kleinschreibung, ggf. irgendwelche Striche und Dächer über Buchstaben), weiß ich nicht.
Erkan und Stefan pflegen in ihrer Sendung (»headnut.tv«) zu sagen: »Bildung bremst.« Dank headnut.tv (»Dreadlocks im Zielgebiet«) kenne ich, abgesehen von Döner, Lahmacun und Iskender, immerhin schon die türkischen Wörter für »eins«, »zwei« und »drei«: »Bir«, »Iki«, »Ütsch«.

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Donnerstag, 23. Mai 2002 --- Anknüpfungspunkte
Heute will ich die Zeit mal etwas nutzen, und my two cents auf einen grünen Zweig bringen. Lücken stopfen ist immer noch ein Thema, Einfügen eines Style-Switchers und eine Suchmaschine, wahrscheinlich die von Fluffy Clouds. Vorteil von Fluffy Search: alte Dateien bleiben bestehen, ich muss nichts nachträglich in ein CMS einstellen und so oft, wie ich my two cents aktualisiere, ist es auch kein Problem, einen Indizierungslauf ab und an per Hand zu starten. Nachteil: Fluffy Search ist ein Perl-Script und ich kann kein Perl. Werde mich durchbeißen müssen.

Wenn man Urlaub hat, kann man aktuelle Ereignisse auch mal im Fernsehen verfolgen, heute der Besuch von Dubya Bush in Berlin. Eben im ZDF die Pressekonferenz im Kanzlergarten gesehen, gleich, um 14 Uhr, beginnt die Rede von Bush im Reichstag. Laut Korrespondenten aß der Präsident gestern Abend Apfelstrudel und der Kanzler Currywurst. Da hat sich der Küchenchef des »Tucher« gestern Abend umsonst den Kopf im Fernsehen zerbrochen.

Die Kommentierung der Bush-Rede (Vorrede von Wolfgang Thierse) überlasse ich dem Spiegel. Positiv fand ich, dass die Rede bei der ARD im Zweikanalton ausgestrahlt wurde: auf dem linken Stereo-Kanal die Übersetzung mit dem Original im Hintergrund (finde ich persönlich immer etwas verwirrend/nervend) und auf dem rechten Kanal nur der Originalton (meine Wahl). Seltsam fand ich, dass Leute wie Gerhard Schröder, die fließend Englisch sprechen, im Plenarsaal trotzdem zum Kopfhörer mit der Simultan-Übersetzung griffen. Äußerst negativ fiel die Störung durch Abgeordnete der PDS auf. Auch wenn man nicht mit der US-Politik konform geht, ist das absolut unhöflich und peinlich.

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Dieses Angebot klingt etwas krude und zuerst könnte man denken, welcher Redakteur bei Amazon auf diese Idee gekommen ist, aber dann wird klar, dass es das System war, das für diesen Vorschlag verantwortlich ist:


Warum auch immer.

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Ich hab's immer schon gewusst: Freiheit hat ihren Preis. Eine neue Untersuchung hat ergeben, dass Singles weniger Sex haben als Paare.

id Software hat auf der E3 in Los Angeles »Doom 3« vorgestellt. Kaum zu glauben, dass es schon zehn Jahre her ist (1993), dass »Doom I« herausgebracht wurde...
Für den dritten Teil verwendet id eine völlig neue Grafik-Engine, die realistische Licht- und Schatteneffekte bieten soll.
Das Präsentationsvideo habe ich mir heruntergeladen. Aber ich habe nur halb hingesehen und beide Videos gezogen, erst hinterher habe ich gemerkt, dass es das selbe Video in zwei Größen ist (8,4 MB und 92,1 MB). Egal, ich hab' DSL. Das eine Video in zwei Minuten runter, das größere in 16 Minuten. Nebenbei. Gleichzeitig.

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Scheiße, bin ich schlecht gelaunt. Nicht nur, dass mir das Wetter einen Strich durch die Abend-Planung macht (Grieche, Biergarten). Den ganzen Tag schon ärgere ich mich mit einem beschissenen Video-Bild herum und ich fragte mich, ob der neue Videorecorder nach nicht mal einem Monat schon wieder den Geist aufgibt. Nicht, dass das Nachteile für mich hätte (Garantie), aber ich hasse es wie die Pest, Dingen hinterherlaufen zu müssen; VCR ausbauen, zum MediaMarkt fahren, die Lage erklären, reparieren lassen oder sich Ersatz geben lassen, nach Hause fahren, auspacken, anschließen. Bei mir muss alles out of the box funktionieren. Oder lag es an den Videokassetten? Kann doch nicht sein, ich verwende seit Jahren nur die besten Kassetten, EHG-240 von TDK. Was war die Lösung? Das Scart-Kabel war locker. Gut, Kabel gerichtet und gedacht, bei der Gelegenheit kannste Dich eigentlich mal um eine saubere Verkabelung kümmern, sofern das möglich ist. Mich nervt, dass bei Druck auf die AV-Taste an meiner TV-Fernbedienung dann nicht das Bild meines Haupt-VCR erscheint, sondern das des alten VCR und ich für den Haupt-VCR erst nochmal auf eine andere Taste drücken muss. Ja, ich weiß, es gibt jetzt vielleicht Leser die sagen, »dem seine Probleme möcht' ich haben«, aber das ist mir jetzt völlig egal. Ich probiere also, die beiden VCRs anders zu verkabeln. Ergebnis nach einer halben Stunde Arbeit und zweimaligem Austauschen der beiden Recorder (bei einem viel zu kurzen Antennenkabel): Dumm gelaufen, alles wie vorher. Und währenddessen habe ich mich über den Kabelwust ärgern dürfen: drei Scart-Kabel (zweimal VCR, einmal DVD-Player), Audio-Kabel, Antenntenkabel und Stromkabel. Kann es bitte nicht ENDLICH ein Kabel für alles geben? Eine Art Apple Display Connector für Fernseher? Ein Kabel, über das das Antenntensignal, das Bildsignal (Scart) und der Ton für die Stereo-Anlage läuft? Strom kann meinetwegen extra gehen; ein zentrales Kabel und eines für den Strom anzuschließen, schaffe sogar ich. Bitte. Gibt es sowas? Kann es sowas geben? Wenn ich das nächste Mal so eine Anschaffung machen muss (Gerät kaputt) oder umziehen muss, kaufe ich auch alles neu, wenn's sein muss und ich gebe auch gerne dreimal so viel aus, wenn ich BITTE nur eine saubere Lösung bekommen kann und nicht so ein Geficke. Sicher, wenn man's mal aufgestellt hat (hallo, Umzug!), dann läuft's. Aber wie ich heute morgen sehen konnte, können einem auch bei installierter Anlage und Kompromiss (wg. des AV-Kanals) diese scheiß Scart-Kabel mit ihren fetten, klobigen, schweren Steckern in den Wahnsinn treiben, weil sie dank ihrer Klobigkeit locker sind und wackeln wie Kuhschwänze.
Und ich spreche noch nicht mal von solchen Dingen wie »von VHS zu VHS kopieren« oder »von DVD zu VHS«. Kein Bedarf. sowas einzurichten muss der Vorhof zur Hölle sein.

Wo ich gerade beim Meckern bin: Zwei Sachen nerven mich am Mac:
Das Drucksystem ist Müll. Es ist langsam, manchmal (so wie jetzt) kommen Ausdrucke auch gar nicht raus. Für Jaguar (OS X 10.2, ab Herbst) ist angekündigt, das Drucksystem von lpd auf CUPS umzustellen.
Zweitens: Die Home- und End-Tasten arbeiten nicht systemweit so, wie sie sollen. In MacSOUP (Classic) funktionieren sie gar nicht, in Dreamweaver 4 und MX schon, in der Adresszeile des IE gar nicht, in BBEdit Lite auch nicht. Ich fühle mich an SuSE Linux erinnert.

Es regnet. Oder besser, es nieselt ein wenig und tröpfelt, auch wenn andere Leute beim Verspühren von drei Tropfen sofort den Regenschirm aufspannen. Egal, ich habe mir vorgenommen, zum Poseidon zu fahren, also fahre ich auch. Relativ gutes Suvlaki, sehr gute Dolmades, aber der Tzatziki, eh schon übermäßig scharf beim Poseidon, kam heute direkt aus der Hölle. Zum Dippen für's Fleisch gerade noch ok, aber allein (bzw. nur mit Brot) ungenießbar.

Am Abend das heute-journal, Berlin-Mitte, Harald Schmidt, Becker, Aufzeichnung von Stargate.

Episode II wird noch dieses Jahr auf DVD herauskommen. Sehr gut.
Ich frage mich, ob »Black Hawk Down« überhaupt noch in Deutschland in die Kinos kommt.

Kai hat neulich über Artikel mit brillanten Schlusssätzen berichtet. Heute gab es einen solchen bei Spiegel-online zu lesen. Der Artikel beleuchtet Möllemanns Versuche, Stimmen mit einem kalkulierten Tabubruch zu fangen sowie das angeknackste Verhältnis zwischen Westerwelle und Möllemann, der aus Münster kommt. Der Schluss:

"Wir sind Partner, die ein großes Maß an persönlicher Sympathie verbündet, auch wenn er mich manchmal zur Weißglut treibt", sagt Westerwelle im "Stern" über sein Verhältnis zu Möllemann. Am Mittwoch wollte er in Berlin die Frage, ob Möllemann im Falle einer FDP-Regierungsbeteiligung noch "ministrabel" sei, ebenso wenig beantworten wie die Frage, ob er ausschließen könne, dass am Freitag in der Vorstandssitzung vor seiner Nahostreise noch mal über einen Rücktritt Möllemanns diskutiert werde. "Ach, ausschließen", wollte er witzeln, "kann ich gar nichts". Er könne auch nicht ausschließen, "dass ich nun den Raum verlasse und dann vom Auto überfahren werde". Vermutlich hätte der Wagen aber ein Münsteraner Kennzeichen.

Weitere Planung für die nächsten Tage:
Morgen nochmal in die Stadt (Iskender, Einkäufe: immer noch Nagelschere, »Blade I«, neue Handballen-Auflage, Brause, T-Shirts), bis Dienstag wenigstens noch einmal auf den Berg (Dienstag ist der letzte Tag, wahrscheinlich gehe ich am Samstag mit Klaus, Matthias und den Gameworkern), Sonntag wahrscheinlich mit Sophia, Johannes und Klaus in »Blade II«. Nächste Woche will ich mich unbedingt noch mit drei Leuten treffen: Micha, Karin, Nic. Dienstag zum Arzt, Ende der Woche vielleicht noch nach München, um Holger, Stefie und Christine zu treffen. Und über all dem an my two cents weiterarbeiten. Ansonsten hoffe ich auf eine Verlängerung um ein oder besser zwei Wochen aus meinen Überstunden. An Websites könnte ich auch weiterarbeiten: meine Geschäfts-Homepage, die Website für meinen Vater (Fotos), einen Verein oder auch das pro-bono Projekt (=kostenlos, als Spende für einen wohltätigen Zweck) für hungrig-online.de. Bei einer Verlängerung könnte ich auch noch andere Freunde treffen, die nicht weniger wichtig sind (Olli, Martin, Gerd, Christina).
Wenn mir gar nichts mehr einfällt, kann ich immer noch die two cents-Einträge für Mai bis Oktober 2001 nachschreiben oder meine Steuererklärung machen.

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Mittwoch, 22. Mai 2002 --- Attack of the Clones
Irgendwann zwischen 11:45 und 12:15 muss ich mich aus dem Bett geschält haben. Ich fuhr mit dem Rad in die Stadt (Erlangen) und nahm den verspäteten RegionalExpress um 13:20 nach Nürnberg, planmäßige Abfahrt 12:52 (sonst wäre ich mit der RegionalBahn um 13:15 gefahren). Auf die Bahn wird viel eingeprügelt, aber heute hat man sich mal gekümmert. Der ICE Berlin-München fiel, laut Durchsage, wegen eines Personenunfalls aus. Die Reisenden Richtung München wurden gebeten, diesen RE zu nehmen, in Nürnberg sei ein Ersatz-ICE bereitgestellt. Im RE dann noch eine Durchsage, wer mit dem Intercity Richtung Köln wolle, solle bitte in Fürth aussteigen, der IC würde dort außerplanmäßig halten. Was für ein Zufall: erst gestern hieß es im »Schmidt frei Haus«-Newsletter:

Liebe Fans der Harald Schmidt Show,

Bahnchef Mehdorn informierte uns in der vergangenen Woche über die Hauptursache für Zugverspätungen: Selbstmörder würden den geregelten Schienenverkehr regelmäßig lahm legen. Dabei ist es sehr unsicher, sich in suizidaler Absicht aufs Gleis zu legen, denn bis endlich der Zug kommt, haben die Verwandten schon lange den Abschiedsbrief gefunden. Die schnellere Methode wäre da vermutlich, einfach mal im Raucherabteil tief zu inhalieren.

Einem solchen Gesundheitsrisiko setzt sich Manuel Andrack schon lange nicht mehr aus: Er feiert heute sein fünfjähriges Nichtraucherjubiläum. Zu diesem Anlass werden wir auch erfahren, wie es Harald Schmidt mit der Nikotinsucht hält.

In Nürnberg besuchte ich Jochen in der Bank. DVDs austauschen. Und er hat mir mal unsere neuen Werbespots als MPEG gezeigt. Nett. Halbes Stündchen später noch ein Döner bei Ballerina-Döner und mit dem RE um 14:50 wieder zurück nach Erlangen. Zuvor noch ein Blick in das neue ReiseZentrum im Nürnberger Hauptbahnhof. Sehr schön! Mich hat zuerst gewundert, dass es schon offen war, denn am Freitag las ich in der VGN-Hauspostille in der U-Bahn:

[...]
Großartig anzusehen ist das DB-Reisezentrum. Das moderne Bahn-Design setzt einen wirkungsvollen Kontrapunkt zu dem einzigartigen historischen Wand- und Deckenschmuck im ehemaligen Jugendstilsaal.
[...]
Zur feierlichen Eröffnung am 24. Juni reisen auch DB AG Vorstandsvorsitzender Hartmut Mehdorn und Bundesverkehrsminister Kurt Bodewig an. Ab 16 Uhr steigt eine große Bahnhofsfete...

Ich frage mich, ob es bis dahin möglich sein wird, endlich wieder Abfahrtstafeln in der Ost- und Mittelhalle anzubringen. Zumindest am Kopfende der Osthalle wäre Platz, in der Mittelhalle könnte es wegen der Galerie eng werden. Das am 24. Juni wird wohl nur so eine symbolische Aktion sein, nach dem Motto, das ReiseZentrum ist zwar schon seit drei Wochen in Betrieb, aber erst jetzt konnt ein gemeinsamer Termin gefunden werden, um ein Band durchzuschneiden.

Zurück in Erlangen, zum Friseur. Einwandfreier Schnitt, wie immer. Anschließend noch ein bisschen Shopping.

Die Tage, an denen ich 250 Euro auf einmal ausgebe, sind selten, aber heute kamen ein paar Dinge zusammen, die schon seit längerem geplant waren -- und mit diesen Ausgaben ist's für die nächste Zeit auch erstmal wieder getan, zumindest, was Gürtel, Polo-Hemden und Whisky betrifft.

Bisher habe ich meine Gürtel anscheinend immer etwas zu lang gekauft. Die Dame im Wöhrl meinte, wenn man ihn problemlos im zweiten Loch schließen kann, ist's ok. Und mal rumhalten schadet auch nicht (tatsächlich), weil einer auch mal etwas kürzer ausfallen kann.

Halb sieben, ich bin seit einer Stunde zu Hause, es hat immer noch 26,8 Grad. Noch ein bisschen my two cents schreiben, Nachrichten sehen, Heise und Spiegel absurfen und um 21:20 schwinge ich mich wieder auf's Rad, zur Originalfassung von »Episode II«.

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Wir saßen noch eine 3/4 Stunde draußen am Neuen Markt, vor dem »Fellini's« (gehört zum CineStar). Johannes kam später, weil er noch Sophia nach Hause gefahren hat.
Wir waren erst etwas verwundert, weswegen der Vorspann auf Deutsch lief, aber in der ersten Szene wurde dann doch Englisch gesprochen. Ich kann es mir nur so erklären, dass man den Film, trotz Dolby Digital-Trailer (»Rain«), in dts gezeigt hat. Denn bei DD ist der Ton auf dem Film selbst aufgebracht, während sich dts geradezu ideal dafür eignet, in deutschen Kinos Originalfassungen zu zeigen: auf dem Film ist für dts lediglich eine Synchronisationsspur (=die Information, welches Bild des Films gerade am Abtaster vorbeiläuft). Der eigentliche dts-Ton kommt dann von zwei CDs; um eine andere Sprachfassung zu zeigen genügt es, die CDs auszutauschen. Mehr Informationen dazu bietet Frank Schieles Kinotechnik-Seite. Außer den Trailern, die ich schon gestern und vorgestern gesehen habe, kam heute auch noch der »MIB II«-Trailer und die Vorschau zu »Erkan & Stefan 2«. Auf der Suche nach einem Dönertier aus Plüsch im Web bin ich über die Info gestolpert, dass bereits an »Erkan & Stefan 3« gearbeitet wird. Apropos Dönertier: die gab's auch in »Episode II« zu sehen. Kritiken zum neuesten »Star Wars«-Prequel gibt's u.a. bei spiegel.de, filmfacts.de (Andreas, Johannes) und zelluloid.de (Heinz). Übrigens ist das Filmplakat zur neuen Episode ganz im Stil der alten Trilogie gehalten (Epi2-Plakat bei filmfacts.de, Episoden IV bis VI bei der IMDB für IV, V und VI), ganz anders als bei der ersten Episode.

Meine Kritik: Die Fortsetzung ist wesentlich besser als die erste Episode von vor drei Jahren. Jar Jar Binks hatte erfreulicherweise nur einen Gastauftritt. Gleich zu Beginn gab es eine rasante Verfolgungsjagd durch Coruscant, gegen die die ähnliche Szene aus dem »fünften Element« blas wirkt. Der Film hält nahezu die gesamten 2 Stunden 20 Minuten einen steten Spannungslevel, nur ab und an flachte er mal für kurze Zeit etwas ab (die Liebesszenen und die weidenden Dönertiere). Zum Abschluss darf man Yoda auch nochmal kämpfen sehen und Christopher Lee hat man auch nochmal aus der Gruft auferstehen lassen. Und natürlich der Angriff der Klonkrieger; übrigens kann einen der Titel des Films (»Attack of the Clones«) leicht auf eine falsche Fährte führen. Die Bilder, vor allem von Coruscant und den Schlachtszenen, sind sehr beeindruckend.

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Vielleicht war es doch nicht verkehrt, so im Nachhinein betrachtet, dass AOL die Version 6 von Netscape damals schon herausgebracht hat, auf Mozilla-Milestone 18 basierend. Was war das Geheule und Gewinsel damals nicht groß, wie könne AOL nur eine Netscape-Version als »final« (=fertig) erklären, wo doch Milestone 18 noch frühestes Beta-Stadium des Mozilla-Browsers war. Übrigens war ich damals einer derjenigen, die am lautesten deswegen gezetert haben.
Seit April gibt es jetzt Mozilla 1.0 als »release candidate« und nähert sich der Vollendung. Und im Nachhinein würde ich sagen, dass sich AOL vielleicht nicht unbedingt einen Gefallen mit dem zeitigen Release von Netscape 6 getan hat, dass sie aber auch nicht anders konnten, denn sonst wäre Netscape 4.7x immer noch technischer Stand der Dinge. Was zunächst aussah wie das an die Wand fahren eines ehemals großartigen Browsers, entpuppt sich als größerer Plan. Nach dem Motto, Netscape 4 gehörte nach vier Jahren einfach auf den Sperrmüll, Netscape 6 ist auch nicht der Brüller, aber der große Wurf kommt mit Netscape 7. Und Netscape 7 ist jetzt als release candidate erhältlich. Irgendwo habe ich vor ein paar Tagen schon gelesen, dass der neue Netscape, der auf Mozilla 1.0 basiert, nicht NN6.5 heißen wird, sondern NN7, aber ich weiß die Quelle nicht mehr.

Das bayerische Sozialministerium hat den Betriebskrankenkassen untersagt, sich Medikamente per Internet aus dem Ausland zu beschaffen. Einerseits verständlich, wegen des »fairen Wettbewerbs unter den Krankenkassen«, andererseits schon kurios, das der Versand von Medikamenten ebenso rigoros gehandhabt wird wie der Versand von Pornos (für die Laien: auch Erwachsene dürfen sich Hardcore-Streifen nicht per Versandhandel schicken lassen sondern müssen den Sex-Shop ihres Vertrauens aufsuchen, der wiederrum, meines Wissens, seine Ware per Versand bekommen darf). Mal wieder ein Thema, bei dem es keine einfache Antwort auf eine komplizierte Frage gibt, und aus diesem Grund beteilige ich mich auch nicht an irgendwelchen Unterschriftenaktionen. Sicher haben die Apotheken zunächst mal ein Interesse, ihr Geschäft zu sichern und Internet-Versandhandel ist eine Konkurrenz. Das Argument, dass man nur in der Apotheke vor Ort den Patienten beraten kann, halte ich für etwas vorgeschoben, denn wie oft wurde ich schon in der Apo beraten und wie oft hat man mir dann etwas erzählt, was mir nicht schon der Arzt gesagt hat? Beim letzten Mal bekam ich die Empfehlung, die Nasentropfen nicht länger als eine Woche zu nehmen, da sich die Nasenschleimhäute sonst daran gewöhnen würden. Danke, jetzt weiß ich's für die nächsten 60 Jahre, und ich hab' sie trotzdem zwei Wochen lang genommen. Gut, Apotheken-Notdienst in der Nacht ist noch ein Punkt. Aber diese Sichtweise allein ist zu einfach, denn richtig ist wohl auch, dass die Internet-Apotheken kein Interesse daran haben, billige Massenware unter's Volk zu bringen, sondern sich auf die teuren Medikamente konzentrieren wollen und die Präparate mit der niedrigen Marge lieber den Land-Apotheken überlassen. Alles nicht so einfach.

Köstlich: In der nächsten Ausgabe von »Titanic« gibt's Fußball-Aufkleber mit Bildern der Nationalmannschaft in bemitleidenswerten Posen. Die Titanic-Redaktion kündigte an, man behalte sich vor, telefonisch das Hotel der Mannschaft zum Ende der Vorrunde zu kündigen, um dem DFB Geld zu sparen.

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Dienstag, 21. Mai 2002 --- Product Placement
Aufstehen um elf Uhr.

Am Abend wieder Kino, »Kate und Leopold«. Auffällig war der exzessive Einsatz von Apple-Computern im Film: Der Senior VP hatte ein Powerbook auf dem Schreibtisch (mal zugeklappt, mal offen), unter jedem Schreibtisch ein Power Mac G3 (Sawtooth) und darauf ein Apple Display (15 oder 17 Zoll). Ok, Kate (Meg Ryan) arbeitete in einer Werbeagentur. Das Fazit: Seichte Romantik-Komödie mit einem Zeit-Paradoxon für Einsteiger. Für 3,85 Euro konnte man nicht viel falsch machen. Nett: Der Verkäufer an der Kasse wies mich erst darauf hin, dass heute ja »Half-Price Day, der Super-Kino-Dienstag« sei und die Eintrittskarte nur den halben Preis (eben 3,85 €) kostet. Wollte ihm schon eines meiner 5-Sterne-Tickets geben (5,40 € pro Vorstellung, kauft man vorab im Fünfer Pack, also für 27 Euro; für alle Vorstellungen gültig, auch am Wochenende).

Zwei Dinge, die ich einfach mal loswerden muss:
»Zeus« oder »Apollo« kann seine Rechner jeder nennen. Mein Power Mac heißt »Nebukadnezar«, mein iBook »Agamemnon«. Ich weiß, da ist nicht unbedingt eine Kontinuität drin, aber wie gesagt, »Zeus« oder »Apollo« kann seine Rechner jeder nennen.
Zweitens: Zwei Filme, die ich unbedingt noch vor der Bundestagswahl wieder sehen muss: »Wag the Dog« und »Primary Colors«.

Es hat immer noch sehr gutes Wetter, hinwärts (in die Stadt) 22 Grad, heim 15.

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Montag, 20. Mai 2002 --- Pfingstmontag
Neue Trailer bei Apple:

Apple kam heute in einem »silent upgrade« mit dem lange erwarteten Speed-Bump beim iBook (Heise-Meldung). 700 MHz in den beiden größeren Modellen (Top-Modell mit 14", mittleres Modell mit 12") und 600 MHz im kleinsten Modell (auch 12", nur CD-ROM statt Combo-Drive). In zwei Monaten ist wieder Macworld und ich rechne ehrlich gesagt nicht mehr damit, dass Apple dort, oder Überhaupt noch dieses Jahr, den G5 vorstellt.

Thema Trailer: Warner Bros. haben jetzt den ersten Teaser zu »Matrix: Reloaded« ins Netz gestellt.

Um 22 Uhr traf ich mich mit Klaus. Im Kino eben die Karten abgeholt (nix los! Nur eine Kasse besetzt!) und die Mittwochs-Reservierung von fünf auf acht Plätze erweitert, problemlos. Da dürften gleich mehrere Faktoren zusammenkommen: Berg, unter der Woche, Originalfassung. In »Spy Game« (OF) saßen insgesamt vier Leue. Dem Eisverkäufer hätte ich ja schon allein aus Mitleid ein Eiskonfekt abgekauft, damit er nicht umsonst die Treppen zu Saal 5 hochgelaufen wäre (er kam aber gar nicht). Aber ich bin wieder zu schnell, vor dem Film kehrten wir noch bei Mcdonald's ein. Avrasya mieden wir, da wir typische Berg-Döner befürchteten (noch kleiner als sonst), der Döner eh schon drei Euro kostet und an der Ecke wahrscheinlich Menschentrauben sein würden, weil er genau in der Berg-Einflugschneise liegt und an der Ecke zum E-Werk abbiegt. McD zu Bergzeiten ist jedoch auch eine schlechte Wahl: Securities am Eingang wollen einem in den Rucksack gucken, alle Stühle sind innen weggeräumt und es gibt nur Außer Haus-Essen, Tabletts sind nicht zu bekommen. Randale-Prävention.
Der Film. Sehr schwer zu verstehen, oder, wie ich sage, »schweres Englisch«. Der Grund: Die Darsteller legen keine saubere Aussprache an den Tag, sondern nuscheln und verschlucken Buchstaben. Bei anderen Filmen tut man sich da wesentlich leichter. Aber gut, ich konnte der Handlung folgen. Mein Fazit: Zwischendurch teilweise sehr langatmig, aber ein netter Schluss, der es jedoch insgesamt nicht mehr rausreißt. Die Handlung in aller Kürze: Ein CIA-Agent wird in einem chinesischen Gefängnis festgehalten. Während eine Task Force sich in der Zentrale darum bemüht, ihn über die Klinge springen zu lassen, setzt sein alter Mentor alles daran, ihm aus der Patsche zu helfen.

Das Wetter auf der Hinfahrt war interessant: im Osten war es wegen einer tiefschwarzen, dichten Wolkendecke praktisch schon Nacht, im Westen ging gerade die Sonne unter. Ich befürchtete schon das schlimmste, aber die Wolken zogen durch, auf der Rückfahrt hatte ich keinen Regen.

Eigentlich könnte ich auch morgen nach Nürnberg zum Einkaufen fahren, die Stadt hat normal geöffnet (Bergkirchweih ist ja nur in Erlangen). Und vielleicht »Beautiful Mind« im CineCitta' sehen? Schau'n mer mal, dann seh' ma weiter.
Vor dem Einschlafen noch die erste halbe Stunde von »Episode I« auf DVD in Englisch gesehen.

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