»Choose life. Choose a job. Choose a career. Choose a family. Choose a fucking big television. Choose washing machines, cars, compact disc players and electrical tin openers. Choose good health, low cholesterol, and dental insurance. Choose fixed interest mortgage repayments. Choose a starter home. Choose your friends. Choose leisurewear and matching fabrics. Choose DIY and wondering who the fuck you are on a Sunday morning. Choose sitting on that couch watching mind-numbing, spirit crushing game shows, stuffing junk food into your mouth. Choose rotting away at the end of it all, pishing your last in a miserable home, nothing more than an embarrassment to the selfish, fucked up brats you spawned to replace yourself. Choose a future. Choose life... But why would I want to do a thing like that?«
Ewan McGregor (Renton) in Trainspotting

»You are not your job. You are not the money in your bank account. You are not the car you drive. You are not how much money is in your wallet. You are not your fucking khakis. You are the all-singing, all-dancing crap of the world.«
Brad Pitt (Tyler Durden) in Fight Club

 

-- Donnerstag, 25. November 1999 --

In eigener Sache
Inzwischen habe ich eine Woche nichts mehr ins Tagebuch geschrieben. Die Lust schon verloren? Keineswegs. Ich hatte recht viel zu tun: In der vergangenen Woche musste ich von Montag bis einschließlich Sonntag arbeiten (Samstag zwar nur vier Stunden, Sonntag dafuer von sieben bis drei, an den anderen Tagen ab acht Uhr).
Am Sonntag blieb auch sonst keine Zeit mehr zu schreiben, da ich noch mit Freunden im Kino war: Sonnenallee (allein, im Manhattan in Erlangen), eXistenZ (mit drei Freunden, Cinestar Erlangen) und Wehrlos (auch im Cinestar, eine Stunde nach dem Schluss von eXistenZ).
Zu den Filmen schreibe ich gleich noch was. Montag und Dienstag war frei (am Dienstag-Abend stand aber noch Der Staatsfeind Nr. 1 auf dem Programm, zu Hause). In diesem Moment ist es 18:50 Uhr am Mittwoch (mal sehen, ob noch ein Mittwoch-Tagebucheintrag draus wird oder ein Donnerstag-Eintrag), um halb acht treffe ich mich mit einem Kollegen für den Film Fight Club.:-)

Gute und weniger gute Filme

Rechts-extremistische Seiten im Netz
In den Radio-Nachrichten des Bayerischen Rundfunks hieß es vor ein paar Tagen (siehe den Link weiter unten), die »Zahl deutscher Internet-Seiten mit rechtsextremen Inhalten« hätte sich in diesem Jahr verdoppelt. Quelle dafür ist unser Inlandsgeheimdienst, das Bundesamt für Verfassungsschutz, bzw. dessen Präsident, Peter Frisch.
Erfreulich ist, dass das von den weniger seriösen Publikationen nicht breit getreten wird (allerdings gehören diese auch nicht zu meinen präferierten Quellen).
Mit der »großen Anzahl« von Porno-Sites hat man vor ein paar Monaten noch Artikel gefüllt. Ob's zehntausend, hunderttausend oder eine Million sind ist dabei völlig egal: Im Web gibt es noch eine Milliarde andere Seiten.
Zwei Links zur Zunahme von rechts-extremen Inhalten, einmal die Meldung des BR, zum zweiten ein Artikel, der bei Spiegel Online im Ressort Netzwelt erschienen ist:
>> Meldungen des BR vom 23.11.99, 13:40 Uhr
>> Der Spiegel: Stürmer in modernster Version

Keine Ahnung vom Netz
In der Mittwochsausgabe der News von DVDinside.de beschwert sich Darius Metzner (zuständiger Redakteur für die News) über die Äußerung eines Gesprächspartners, DVDinside wäre »nur« eine private 'Just-for-Fun'-Seite.
An DVDinside arbeiten zehn Leute. Auch die Betreiber anderer Sites stecken viel Zeit und Mühe in ihre Projekte.
Die Zeiten, in denen man nur etwas erreichen konnte, wenn man viel Geld oder gute Beziehungen hatte, sind mit dem Netz vorbei, jeder kann alles erreichen, wenn er/sie nur will. Beispiele gefällig?

In diese Aufzählung könnte man auch noch Unternehmen wie amazon.com, Netscape, ebay.com, Alando.de/ebay.de oder die Erfinder der Messenger-Software ICQ aufnehmen. Sie alle haben keine fünfzigjährige Unternehmensgeschichte und sind heute an den Börsen trotzdem so viel Wert wie Exxon oder Boeing.
>> DVDinside
>> DVDinside-News vom 24.11.99

Rückblick
Nochmal zum Tagebucheintrag vom 4. November 1999. Der Spiegel hat in seiner aktuellen Ausgabe (46/99, Titel: »Die neuen Waffen der Frau«) auf Seite 252 ein Streitgespräch zwischen den Teilchenforschern Harald Fritzsch und Hans Graßmann »über die Zukunft ihrer Wissenschaft«.
Bei Spiegel online ist auch ein interessanter Artikel über das DESY:
>>  Mikroskop soll chemische Reaktionen sichtbar machen.

Javascript funktioniert nicht
Im letzten Tagebucheintrag vom 18.11.99 habe ich kurz über die Web-Site der Investmentgesellschaft Activest berichtet. Inzwischen funktionieren die Scripts im Navigator 4.6 und IE5. Wer mit abgeschaltetem Javascript oder einem Browser der dritten Generation durch's Web streift, kuckt weiter in die Röhre.

Ausblick
Am Wochenende habe ich wieder frei. Ich möchte die Zeit nutzen, um die überfällige nächste Ausgabe der favorites zu schreiben. Vielleicht werde ich auch mit einem Artikel anfangen.
Ich werde mich noch um einige Suchmaschinen und Kataloge kümmern müssen, wenn die »Es sind noch keine Artikel verfügbar«-Baustelle verschwunden ist.

my two cents ist nicht verantwortlich für die Inhalte anderer Web-Sites.