»Wir haben das Internet bisher nur als Accessoire für unsere Arbeit gesehen, aber wir müssen jetzt die Firma quasi neu erfinden und in den kommenden drei Jahren zehnmal so viel machen wie in den vergangenen drei Jahren.«
Hasso Plattner, SAP, im Spiegel 4/2000

»Viele sagen, "wann wird's mal wieder richtig Sommer", dabei wird's jetzt erst mal wieder richtig Winter.«
Ein Radio-Moderator, Januar 1997.

»Man muss doch abends um elf Uhr nicht mit einem großen Zug warme Luft in die letzte Ecke Deutschlands fahren.«
Bahn-Chef Mehdorn über den geplanten Einsatz von Bussen statt manchen Zügen.

»Ich erinnere mich an einen Auftritt vor Jahren bei der ARD. Ich hatte mein berüchtigtes Schild mit dem Appelt-Appell zum Geschlechtsverkehr dabei, und prompt raste ein aufgeregter Redakteur heran und bellte: "Das geht nicht!" Als ich dann mit dem gleichen Provo-Plakat bei RTL auftauchte, mäkelte auch einer: "Herr Appelt, so geht das nicht. Zeigen sie das Schild in die Kamera drei, sonst sieht's ja keiner." Da wusste ich: Ingo, du musst noch viel härter werden.«
Ingo Appelt in einem Spiegel-Interview, Spiegel 4/2000.

 

-- Dienstag, 25. Januar 2000 --

Eine große Ehre
Ralph Segert hat mir einen Link in seiner neuesten Ausgabe des KriT-Letters spendiert!
Man hat mir auch schon gratuliert und prophezeit, dass ich ab heute mit mehr Besuchern zu rechnen habe. Das werde ich als Ansporn betrachten!
Vielen Dank an Ralph für diese Empfehlung und Grüße an die Leser des KriT-Letter.
>> KriT Journal

Man fühlt sich etwas unwohl, wenn...
...der Busfahrer mit siebzig Stundenkilometern über eine Brücke fährt, während er mit der linken Hand telefoniert (ein Handy ohne Freisprecheinrichtung) und mit der Rechten das Steuer hält.
Man fühlt sich etwas verschaukelt, wenn zwanzig Zentimeter neben dem Busfahrer auf einer Scheibe ein Aufkleber mit einem Symbol für ein Handy-Verbot prangt.

Stichwort Kundenbindung
Die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) hat eine neue Studie herausgegeben die besagt: Im Schnitt ist jeder Kunde mit seinen Finanzgeschäften mit 15 Verträgen bei sieben unterschiedlichen Finanzdienstleistern. Nur die Hälfte aller Bankkunden ist mit ihrem Kreditinstitut uneingeschränkt zufrieden, bei Bausparkassen ist die Kundenzufriedenheit noch geringer (jeder zwölfte ist unzufrieden, bei Banken jeder sechzehnte und bei Versicherungen jeder zwanzigste Kunde).
Wechsel der Anbieter finden häufiger statt als früher.

Man muss die Feste feiern wie sie fallen
Einen netten Einfall hatten der Einzelhandelsverband und die Stadtverwaltung meiner Heimatstadt Erlangen: Vergesst die Streitigkeiten, wann das neue Millennium beginnt, ob nun am ersten Januar diesen Jahres oder erst am Neujahrstag 2001. Erlangen feiert zur Mitte des Jahres (wenn zwei sich streiten...), am ersten Juli 2000. An diesem Samstag, so die Planung, sollen die Geschäfte bis 20 Uhr abends geöffnet haben; ein Open Air-Konzert und ein Feuerwerk sollen den Abschluss bilden.
Quelle dafür: die Erlanger Nachrichten (Regionalausgabe der Nürnberger Nachrichten) von gestern.

Da fällt mir ein, dass ich mal wieder einen Abstecher zum Bahnhof machen könnte. Zwischen den öffentlichen Toiletten und einem Imbissstand sind Tafeln zur Stadtgeschichte aufgestellt und irgendwann in den nächsten drei Jahren steht das tausendjährige Jubiläum der Stadtgründung an.

Das lohnt sich mal wieder
Langsam wird das Abo des Spiegel fällig. Allerdings habe ich mir sagen lassen, der käme erst Montag-Morgen. Da mein Postbote gegen Mittag kommt, käme ich erst abends in den Genuss des Blattes.
Die aktuelle Ausgabe hat einige herausragende Artikel zu bieten:

Gut, die Spendenskandale der CDU sind natürlich auch in dieser Woche wieder auf Platz eins der Story-Charts.
Ab nächster Woche steht nahezu der gesamte Heftinhalt im Web, auf der Spiegel-Homepage im Archiv. Aber lieber gleich zugreifen, wer weiß, ob wirklich alle der oben genannten Artikel ungekürzt ins Web gestellt werden, außerdem fehlen auf jeden Fall die Fotos.
>> Spiegel online

Aloha.
Nur noch diese Woche arbeiten. Am 31. Januar nehme ich einen BAT-Tag (das bekommt man im Öffentlichen Dienst bzw. als Zivi), am ersten und zweiten Februar muss ich nochmal antreten. Dann Urlaub bis einschließlich fünften März. Wegfahren? Nein. Kontoauszüge abheften. Einige Artikel schreiben, an meiner privaten Web-Site freimark.de arbeiten, mich um den künfitgen Job nach meiner Zeit als Zivi kümmern.

Ich hoffe, dass ich noch diese Woche mit der nächsten Ausgabe der favorites fertig werde. Diesmal liegt der Schwerpunkt der Surftipps klar auf Unterhaltung, genauer gesagt bei Heimkino, Kino und IMAX. Außerdem wird es diesmal ausnahmsweise sechs Empfehlungen geben statt der gewohnten fünf.

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